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Bin seit 9 Jahren in der Grauzone
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am 20.03.2024 20:41:56 | IP (Hash): 1685474924
Gottfried schrieb:
Noch eine Ergänzung bzgl. der "Behandlungskosten":
ich habe bei meiner Krankenkasse die finanzielle Unterstützung für die Teststreifen und für das Fitnessstudio angefragt, beides wurde abgelehnt. Metformin und Co. dagegen könnte ich kostenlos ohne Einschränkungen bekommen.
Dass ich mit meiner Methode eine von mir früher nicht gekannte körperliche Fittness aufgebaut habe, den Blutdruck normalisiert habe, Cholesterinwerte wie bei einem Jugendlichen habe interessiert die Krankenkasse nicht.
Diabetes ist für sie ein Milliardengeschäft, so läuft der Hase in Wirklichkeit.
Die haben schon sehr gerne das man das alles macht, testen, fitness usw aber bitteschön selber zahlen. Damit hat die Kasse den Vorteil nicht für teure Folgeerkrankungen geradestehen zu müssen - weil diese Folgeerkrankungen einfach ausbleiben , wenn man den DM wieder einigermaßen hinbekommt.
Sie nehmen den Nutzen gerne an (und sparen damit Geld) aber steuern leider nichts dazu bei, ausser ein paar Metformin.
Ich glaube die Kassen sind da ein bisschen hin und hergerissen.
Die wissen natürlich das DM hohe Zuwachsraten hat, damit könnten die Kosten extrem steigen.
Jedem genug Teststreifen oder Sensoren oder ein Abo fürs Fitnesstudio zu bezahlen wird da sehr teuer nbei den Massen, im Moment. Und meist interessiert ja nur das laufende Geschäftsjahr und das Budget.
Die andere Sache ist das was in ein paar Jahren droht, wenn exorbitant hohe Kosten für Folgeschäden und Behandlungen drohen. Aber das ist dann das Problem von anderen Verantwortlichen die dann die Kosten am Hals haben, die Verantworlichen von heute planen nur bis zum nächsten Quartal und wie hoch der Jahresbonus ausfallen wird und wen kümmert es was in ein paar Jahren sein wird....
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am 21.03.2024 06:42:45 | IP (Hash): 1790442765
""Mit "ärztlicher Behandlung" hat mein Fall nichts zu tun, es ist auschließlich eine Art regelmäßige Kontrolle.
Der Behandlungsplan, sprich Ernährung und Sportaktivität wurden ausschließlich von mir über die Jahre ausgearbeitet und modifiziert. Leider wird so etwas von den meisten Ärzten und allen Krankenkassen überhaupt nicht unterstützt. ""
Wie wahr, @Gottfried, leider!
Ich habe mir nur über endlose Umwege ein paar Termine Physio und Gerätetraining über meinen guten Orthopäden erkämpft. Aber nicht etwa wegen DM2, sondern Rücken - und weil ich ihm die Ohren vollgejammert hab! Studio darf ich dann künftig auch selbst zahlen, ebenso die Proteinshakes und Nahrungsergämzungen - und das geht ganz schön in´s Geld!!
"Ärztliche Behandlung": Aussage aller von mir konsultierten Fachärzte und auch der Hausärzte: "Sie müssen Insulin spritzen." Die letzte hat mir dann wenigstens als Alternative Metformin verschrieben. Ich bin echt begeistert :-((.
Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner - und bitte bezahle auch selbst!
In diesem Sinne: weiterhin Gutes Gelingen.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 21.03.2024 10:32:59 | IP (Hash): 1074629825
Ich schreibe es jetzt mal mit Humor.
Seitdem ich plötzlich als "krank" gemeldet bin, zahlt die Kasse:
Podologie,
Physio.
Mit Zuzahlung, relativ gering.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/20241 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.03.2024 14:42:00 | IP (Hash): 1378593171
Ich war ja auch schon ewig lang im Prädiabetes-Bereich, also mindestens 17 Jahre, wenn nicht länger. Vor 17 Jahren wurde mir mit 6,9 zum ersten Mal ein erhöhter Blutzucker gemeldet. Davor nie. Da war der Grenzwert wohl noch 7, und so sagte meine Ärztin zwar besorgt, das wäre Insulinresistenz, aber nicht Diabetes. Letztes Jahr hat sie mir dann mit 6,7 Diabetes bescheinigt. Weil der Grenzwert mittlerweile 6,5 ist.
Aber bei allen A1c-Messungen, die in den 17 Jahren gemacht wurden, war der Wert meistens über 6. Nur einmal drunter. Also bin ich doch die ganze Zeit schon ziemlich "verzuckert" gewesen, auch wenn ich keine sichtbaren Probleme hatte. Leider bin ich erst jetzt auf den Trichter mit dem Abnehmen und dem Sport gekommen und erhoffe mir davon jetzt zum Schluss einen nicht-diabetischen A1c. Den ich dann natürlich halten muss. Siehe Hans Lauber.
Seit ich Ende letzten Jahres mit dem Metformin angefangen hatte, das ich dann nach 3 Wochen wegen der Nebenwirkungen abgesetzt habe, nehme ich keine Tabletten, nehme aber ab und mache zunehmend Sport. Jetzt schwimme ich auch noch. Und den Crosstrainer werde ich auch noch besiegen. 😎
Also für mich war dieses Forum hier ein Segen, denn hier habe ich zum ersten Mal Leute getroffen, die auch ohne Medikamente ihre Werte gesenkt haben. Ich finde, es ist sehr wichtig, das zu wissen und dass das im Internet steht, denn Ärzte erzählen einem im Allemeinen ja nichts davon, dass man seinen Wert runterbringen kann, auch wenn man keine Medikamente nimmt.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.03.2024 16:18:22 | IP (Hash): 767861852
Kelly schrieb:
Ich war ja auch schon ewig lang im Prädiabetes-Bereich, also mindestens 17 Jahre, wenn nicht länger.
Je nachdem, wo man die Grenze zieht, bin ich seit mind. 2003 im Bereich LZ Wert 6,1 oder 6,0.
Vorher, etwa seit Mitte der 90er, bei 5,9 oder 5,8. Wurde ab und zu geprüft, wegen der erblichen Vorbelastung.
Trotzdem: Wäre eigentlich schon Prädiabetes gewesen, ich war damals, vor 30 Jahren, Mitte 20. Man hätte mehr tun können?!? Lowcarb kannte keiner, Großvater spritzte Insulin nach Plan.
Erst vor 2 Jahren war der Wert etwas höher, dann wieder niedriger, vor 1 jahr hieß es dann doch: Diabetes Typ 2. Die Menopause hat wohl mitgespielt. Höchstwert 6,7 im Juni 2023.
Ich reguliere nur mittels Ernährung / lowcarb, etwas Gewichtsabnahme, Bewegung war schon gut, das versuche ich noch zu steigern. Ich bin nur häufig erschöpft, da mein Leben oft anstrengend ist.
Der LZ Wert war sehr schnell wieder bei 6,1, mehr scheint nicht zu gehen, oder doch medikamentöse Therapie?
Diabetologin ist zufrieden, ich - noch - nicht.
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am 22.03.2024 16:48:46 | IP (Hash): 13715607
Fränkin schrieb:
Der LZ Wert war sehr schnell wieder bei 6,1, mehr scheint nicht zu gehen, oder doch medikamentöse Therapie?
Hallo Fränkin,
aus meiner Sicht sind HbA1c-Werte um 6% gut und ausreichend, zumal du durch deine KH-reduzierte Ernäherung große Schwankungen beim BZ vermeidest.
Medikamente müsstest du erst dazu nehmen, wenn
- das HbA1c weiter steigt und nicht mehr einzufangen ist,
- du nicht mehr so streng bei deiner Ernährung sein willst oder
- sich leichte Begleiterkrankungen ankündigen, die du im Anfangsstadium noch zurückdrehen kannst.
Weiter viel Erfolg und HbA1c-Werte um die 6%, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 22.03.2024 22:27:33. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.03.2024 19:32:53 | IP (Hash): 1125122427
Hallo zusammen,
wie sehen die Gesundheitswerte bei den medikamentenfreien Prädiabetikern in der Runde aus? Liegen Blutdruck, Cholesterin und andere Werte im normalen Bereich? -
am 23.03.2024 21:15:35 | IP (Hash): 1685474923
Hallo,
ich antworte mal für meine Frau (auf die das zutrifft). Blutdruck per Medis eingestellt (ohne Medis zu hoch). Cholesterin und Triglyceride jetzt aktuell sehr gut, Leberwerte ebenso.
Das war nicht immer so, zu Zeiten als ich meine Diagnose bekam waren ihre Werte grenzwertig, Cholesterin und Leberwerte zu hoch. Diabetes in Sichtweite.
Sie hat meine Ernährungsumstellung teilweise mitgemacht (kein Zucker, weniger KHs), paar kilo weg (normalbereich BMI), bisschen Sport. Viel Gemüse, Eiweiss. Hat auch bei ihr einiges positive bewirkt.
Ein echtes Fasten, Leberfasten oder auch ein Intervallfasten hat sie aber nie gemacht.
gruß
Gunter
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