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Bin seit 9 Jahren in der Grauzone
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am 20.12.2018 10:49:49 | IP (Hash): 1792948350
Hallo,
hier ein kurzer Zwischenbericht:
ich habe seit September insgesamt 6kg abgenommen, der durchschnittliche Nüchternwert der letzten 30 Tage liegt bei 89mg/dl.
Im letzten Monat habe ich "nur" 1kg abgenommen, aber der Bauchumfang ist viel kleiner geworden und gleichzeitig wurden Muskeln durch regelmaßiges Krafttraining
und ca. 30km/Woche Crosstrainerlauf aufgebaut.
Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass der HBA1C-Wert ziemlich weit nach unten gerutscht ist, denn Nüchternwerte unter 90mg/dl hatte ich in den letzten 9 Jahren selten.
Ich wünsche allen ein fröhliches Weihnachtsfest
Gottfried
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am 20.12.2018 11:20:32 | IP (Hash): 13715764
Glückwunsch - das klingt sehr gut. :=)
Ich wünsche ebenfalls ein frohes Fest, weiter so gutes Gelingen und bei der nächsten Untersuchung ein gutes HbA1c.
Rainer -
am 22.01.2019 09:24:03 | IP (Hash): 1792948350
Sehr erfreuliche Nachrichten:
1. Insgesamt 7kg abgenommen.
2. Durchschnittlicher Nüchternwert der letzten 30 Tage liegt bei 87mg/dl.
3. Neuer HBA1C-Wert 5,7%.
Der Hausarzt fragte nur: was haben Sie gemacht?
Und ich antwortete ihm und hier allen als eine mögliche Hilfe im Kampf gegen Diabetes:
- ich habe seit September 2018 7kg abgenommen,
- ich esse sehr wenig Kohlenhydrate und spätestens bis 21 Uhr,
- ich mache vier Mal pro Woche Sport wie folgt :
30-45 Minuten Krafttraining und direkt danach 7,5 bis 8km Lauf auf dem Crosstrainer mit variabler Belastung.
Wenn sich der Trend in den nächsten drei Monaten fortsetzt, dann werden die Tabletten (Januvia 50) abgesetzt.
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am 22.01.2019 10:30:07 | IP (Hash): 1912684865
SUUUPER und weiterso :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 18.03.2024 22:29:20 | IP (Hash): 1125122427
Hallo zusammen,
es sind mittlerweile 16 Jahre, wo ich mich in der "Grauzone" befinde.
Keine Diabetesschäden feststellbar. Aufgrund der Covid-Pandemie und geschlossener Fittnessstudios betrug mein HbA1c-Wert im Dezember 2022 6,5%. Seit Dezember 2022 gehe ich wieder regelmäßig
(ca. zwei Mal pro Woche) ins Fittnessstudio. HbA1c pendelt zwischen 6,0 - 6,1%.
Ich habe weitere 6 kg abgenommen, dann mächtig Muskelmasse aufgebaut, dadurch wieder 3 kg zugenommen. Bin ganz fit, nehme überhaupt keine Medikamente, Blutdruck 125-135/80-90.
Bin jetzt 63 Jahre alt und in Vollzeitjob.
Kann mir jemand erklären, warum man diesen Zustand Prädiabetes nennt?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.03.2024 23:24:07 | IP (Hash): 361801377
Hast du super gemacht,prima.
Beharrlichkeit (Sturkopf?) und Motivation. DIY Heilung, sozusagen. :)
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 19.03.2024 09:11:50 | IP (Hash): 154822215
Hallo Gottfried,
schön, dass du dich wieder meldest und uns einen aktuellen Stand gibst.
Zu sehen, dass es geht und über die Jahre einen Verlauf zu sehen, kann vielen neudiagmostizierten Typ2ern hier Mut machen, das richtige zu tun.
Dir weiterhin alles Gute. Du hast es ja gut drauf...
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ehemaliger Diabetiker -
am 19.03.2024 13:14:41 | IP (Hash): 1125122427
Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für Eure Posts.
Unten meine Tipps für alle "Kämpfer":
verlasst euch nicht ganz auf die Ärzte. Auch bei Prädiabetes wollten sie mich mit Tabletten füttern.
"Dank" der Metformin-Unverträglichkeit - siehe meine ersten Beiträge, habe ich über die 16 Jahre folgendes erarbeitet:
1. Ernährung
- keine Tabletten genommen (bis auf 6 Monate in 2018, 1 x Januvia 50)
- keine Butter, keine Margarine, keine Soßen, keine Mayonnaise, sehr selten Ketchup, Ausnahme: Senf
- "Dunkles" Brot
- Süßigkeiten: Schokolade ab 80% Kakao-Inhalt, selbst gebackene Kuchen: normales Rezept, die Zuckermenge um 60-70% reduziert
- Obstsorten: regelmäßig Äpfel, Kiwi, seltener Orangen, Mandarinen
- Fleischkonsum mit über 90% Geflügel, Fisch, beides auf Rapsöl gebraten
- leichtes (!!!) Abendessen z.B. Seitenbacher Müsli zuckerarm mit Alpro Natur Joghurt, Apfel
2. Bewegung / Sport:
- dienstags und donnerstags Fitnessstudio je ca. 100 Min.: pro Session 20 Min. Fahrradfahren mit variabler Belastung, 80 Min. fortgeschrittenes Krafttraining
- samstags und sonntags oder mindestens einmal pro Wochenende Crosstrainerlauf zu Hause, so lange bis 500 kcal verbrannt sind (bei mir dauert es ca. 48 Min.)
- von Frühling bis Anfang Herbst: Gartenarbeit und werktags Fahrradfahren zur Arbeit (nur 5 km insgesamt aber immerhin)
Auch wenn man keine Lust hat, muß man regelmäßig trainieren!
Der schlimmste Zeitraum ist für mich jedes Jahr zwischen November und Ende Februar. Ende Januar / Anfang Februar steigt bei mir leicht der HbA1c.
Ich denke, es wäre für mich wesentlich leichter es unter Kontrolle zu halten, wenn ich nicht arbeiten müsste. Bei Vollzeitjob ist es für mich in den winterlichen Monaten schwer.
Auch die Erkältungskrankheiten im Winter haben einen negativen Einfluß, weil man nicht trainieren kann.
Ich messe täglich nüchtern den Blutzucker. Erfahrungsgemäß entspricht bei mir der Durchschnittswert von 90-91mg/dl dem HbA1c von 6,0%.
Anhand dieser Messungen weiß ich sofort, ob ich mich entspannen kann oder bei dem Punkt 1. etwas korrigieren muß,
denn die schlechteren Werte werden in erster Linie durch die falsche Ernährung verursacht!
Bei HbA1c von 6,0% herrscht bei mir die totale Entspannung.
Viele Grüße1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.03.2024 17:06:39 | IP (Hash): 1132724795
Gottfried schrieb:
Kann mir jemand erklären, warum man diesen Zustand Prädiabetes nennt?
Hallo Gottfried...der Zustand mit HbA1c um die 6 heißt nicht mehr Prädiabetes...das ist schlicht und ergreifend Diabetes...
Sorry, dass ich dich da enttäuschen muss... -
am 19.03.2024 22:10:23 | IP (Hash): 1125122427
Hallo Zuckerle,
da muß ich Dich enttäuschen,
die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die folgenden Richtlinien für die Interpretation von HbA1c-Werten festgelegt:
ein HbA1c-Wert von weniger als 5,7% wird im Allgemeinen als normal angesehen,
ein HbA1c-Wert zwischen 5,7% und 6,4% deutet auf ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes hin und wird als erhöhtes Nüchternplasmaglukose- oder Prädiabetes-Stadium betrachtet
und ein HbA1c-Wert von 6,5% oder höher wird als Diabetes diagnostiziert.
Danach orientiert sich auch mein Arzt.
Meine 16-jährige Geschichte zeigt, dass die Blutzuckerwerte im Hba1c-Bereich zwischen 5,7 und 6,4% müssen nicht medikamentös behandelt werden, wenn man permanent sich entsprechend ernährt und Sport treibt. Regelmäßige Untersuchungen auf evtl. gesundheitliche Schäden bleiben negativ, der Blutdruck lag noch vor ca. 10 Jahren im Bereich 140-150/90-95 heute liegt er im Normalbereich.
Mein Arzt hat sich gefragt, warum ich bei normalen Blutzuckerwerten im nüchternen Zustand einen erhöhten Hba1c habe. Er ist der Meinung, dass es mit der Intensität der Sportaktivität zusammen hängt.
Ich habe nämlich auch einen leicht erhöhten Kreatinin-Wert.
Erhöhte Hba1c- und Kreatinin-Werte sind bei Leistungssportlern typisch.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.