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Bin seit 9 Jahren in der Grauzone
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am 19.03.2024 22:24:24 | IP (Hash): 220553997
Gottfried schrieb:
Hallo Zuckerle,
da muß ich Dich enttäuschen,...
und ein HbA1c-Wert von 6,5% oder höher wird als Diabetes diagnostiziert.
Danach orientiert sich auch mein Arzt.
Das ist jetzt ein Fach-Simpel-Ei ;)
Die Sorte Eier mag ich, und in diesem Fall geht sogar noch eins drauf! Denn Prä- oder Pre-diabetes ist bislang nirgendwo als Krankheit definiert. Genannt(!) wird so immer häufiger auch von Diabetologen der Bereich zwischen der schwammig definierten Obergrenze von gesundem Blutzucker und den eindeutig definierten Diabetes-Diagnose-Grenzwerten.
UND während der Bereich bis zur Diagnose als Vor gilt, ist er nach der Diagnose der optimale Behandlungs-Bereich. Und auch wenn der nach der Diagnose ohne Medis erreicht und eingehalten wird, wird da kein Prä- oder Pre- mehr, sondern da bleibt der Diabetes, wenn man einmal ärztlich vermessen so einen Diagnose-Grenzwert - damals deine 6,7 - überschritten hat.
Daumendrück für weiter so gesundes Gelingen :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 20.03.2024 09:37:21 | IP (Hash): 1125122427
"...UND während der Bereich bis zur Diagnose als Vor gilt, ist er nach der Diagnose der optimale Behandlungs-Bereich...."
Prädiabetes oder die Grauzone wird sogar als "optimaler Ziel-Behandlungsbereich" bezeichnet.
Da kann ich mich bei einem dauerhaften Hba1c von 6,0-6,1% wirklich total entspannen ohne, dass ich Tabletten schlucken muß.
Mit "ärztlicher Behandlung" hat mein Fall nichts zu tun, es ist auschließlich eine Art regelmäßige Kontrolle.
Der Behandlungsplan, sprich Ernährung und Sportaktivität wurden ausschließlich von mir über die Jahre ausgearbeitet und modifiziert. Leider wird so etwas von den meisten Ärzten und allen Krankenkassen überhaupt nicht unterstützt.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.03.2024 10:25:35 | IP (Hash): 27159878
Mit Deinem HbA1c bist du in guter Gesellschaft: Unser Muster Typ 2 Hans Lauber
(Fit wie ein Diabetiker: Messen! Essen! Laufen!: Messen! Essen! Laufen! So besiegen Sie Ihren Lifestyle - Diabetes. Natürlich und ohne Medikamente. https://amzn.eu/d/ixdxxgG )
hat sich da auch über viele Jahre gehalten. Hat allerdings wohl wirklich geglaubt, dass sein T2D schließlich endgültig weg wäre, und die eigene Kontrolle zu den Akten gelegt. Mit dem nächsten HbA1c Ergebnis über 7. - Ok, hat er inzwischen wohl wieder eingefangen.
Persönlich bezeichne ich das nicht als besiegen, sondern als gemeinsamen Erfolg von meinem engsten Lebenspartner T2D und mir: Wenn ich mal aus unserer gesunden Spur aus-schludere, zeigt er mir das direkt mit der nächsten BZ-Messung. Eine eindeutigere Orientierungs-Hilfe kann ich mir nicht vorstellen :)
Allerdings wird solche Orientierungs-Hilfe von der DDG praktisch in doppelter Hinsicht abgelehnt. Einmal wg des Messens und dann wg des sich danach Richtens. Mit T2D ohne Insulin soll man am besten gar nicht messen, und der Arzt bestimmt den Zielrahmen für den BZ.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.03.2024 13:02:01 | IP (Hash): 1125122427
Noch eine Ergänzung bzgl. der "Behandlungskosten":
ich habe bei meiner Krankenkasse die finanzielle Unterstützung für die Teststreifen und für das Fitnessstudio angefragt, beides wurde abgelehnt. Metformin und Co. dagegen könnte ich kostenlos ohne Einschränkungen bekommen.
Dass ich mit meiner Methode eine von mir früher nicht gekannte körperliche Fittness aufgebaut habe, den Blutdruck normalisiert habe, Cholesterinwerte wie bei einem Jugendlichen habe interessiert die Krankenkasse nicht.
Diabetes ist für sie ein Milliardengeschäft, so läuft der Hase in Wirklichkeit.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.03.2024 19:27:17 | IP (Hash): 27159878
Gottfried schrieb:
Diabetes ist für sie ein Milliardengeschäft, so läuft der Hase in Wirklichkeit.
Wie sollte für die kranken Kassen ein Milliardengeschäft sein, wenn für immer mehr Millionen Menschen mit T2D und immer mehr Folgekrankheiten immer mehr ärztliche Leistungen bezahlt werden müssen? Seit sie anteilsmäßig für chronisch Kranke aus dem GKV-Beitragstopf nehmen dürfen, sind sie besonders interessiert an T2D, die nix bis möglichst wenig kosten, aber ein durchlaufender geringer Aufwand für die gezielte Gesunderhaltung würde sich schon auf 10 Jahre gerechnet super verzinsen.
Nur ist unser Gesundheitssystem auf dem Auge mit voller Absicht völlig blind, denn bei uns herrscht ärztliche Behandlungshoheit. Nicht die Kassen bestimmen, was wie und mit welchem Ergebnis zu behandeln ist, sondern das ist allein die Angelegenheit unserer ärztlichen Zunft: Die approbierte Kraft stellt die Diagnose und die approbierte Kraft bestimmt die Behandlung = Einstellung. Und die richtet sich nach den Leitlinien, die die entsprechende Fachgesellschaft dafür beschlossen hat.
Diese sogenannte Einstellung ist heute weitgehend verwaltungsmäßig und vor allem juristisch zementiert. Mit jeder ernsthaften ärztlichen Abweichung davon wird der Job riskiert. Und die immer hoffnungsloser überlaufenen Praxen sind praktisch heilfroh über diese Fachvorgaben, denn damit kosten die meisten Behandlungen sehr viel weniger Hirnschmalz und Zeit, als für die wirklich individuelle in jedem Einzelfall notwendig wäre.
Wer mehr/gesünder will, kann sich nur selbst sachlich schlau und ein persönliches DIY Projekt davon machen. Viele, die hier mitschreiben, liefern alltäglich gelingende Beispiele dafür, du doch auch :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.03.2024 20:41:56 | IP (Hash): 1685474924
Gottfried schrieb:
Noch eine Ergänzung bzgl. der "Behandlungskosten":
ich habe bei meiner Krankenkasse die finanzielle Unterstützung für die Teststreifen und für das Fitnessstudio angefragt, beides wurde abgelehnt. Metformin und Co. dagegen könnte ich kostenlos ohne Einschränkungen bekommen.
Dass ich mit meiner Methode eine von mir früher nicht gekannte körperliche Fittness aufgebaut habe, den Blutdruck normalisiert habe, Cholesterinwerte wie bei einem Jugendlichen habe interessiert die Krankenkasse nicht.
Diabetes ist für sie ein Milliardengeschäft, so läuft der Hase in Wirklichkeit.
Die haben schon sehr gerne das man das alles macht, testen, fitness usw aber bitteschön selber zahlen. Damit hat die Kasse den Vorteil nicht für teure Folgeerkrankungen geradestehen zu müssen - weil diese Folgeerkrankungen einfach ausbleiben , wenn man den DM wieder einigermaßen hinbekommt.
Sie nehmen den Nutzen gerne an (und sparen damit Geld) aber steuern leider nichts dazu bei, ausser ein paar Metformin.
Ich glaube die Kassen sind da ein bisschen hin und hergerissen.
Die wissen natürlich das DM hohe Zuwachsraten hat, damit könnten die Kosten extrem steigen.
Jedem genug Teststreifen oder Sensoren oder ein Abo fürs Fitnesstudio zu bezahlen wird da sehr teuer nbei den Massen, im Moment. Und meist interessiert ja nur das laufende Geschäftsjahr und das Budget.
Die andere Sache ist das was in ein paar Jahren droht, wenn exorbitant hohe Kosten für Folgeschäden und Behandlungen drohen. Aber das ist dann das Problem von anderen Verantwortlichen die dann die Kosten am Hals haben, die Verantworlichen von heute planen nur bis zum nächsten Quartal und wie hoch der Jahresbonus ausfallen wird und wen kümmert es was in ein paar Jahren sein wird....
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am 21.03.2024 06:42:45 | IP (Hash): 1790442765
""Mit "ärztlicher Behandlung" hat mein Fall nichts zu tun, es ist auschließlich eine Art regelmäßige Kontrolle.
Der Behandlungsplan, sprich Ernährung und Sportaktivität wurden ausschließlich von mir über die Jahre ausgearbeitet und modifiziert. Leider wird so etwas von den meisten Ärzten und allen Krankenkassen überhaupt nicht unterstützt. ""
Wie wahr, @Gottfried, leider!
Ich habe mir nur über endlose Umwege ein paar Termine Physio und Gerätetraining über meinen guten Orthopäden erkämpft. Aber nicht etwa wegen DM2, sondern Rücken - und weil ich ihm die Ohren vollgejammert hab! Studio darf ich dann künftig auch selbst zahlen, ebenso die Proteinshakes und Nahrungsergämzungen - und das geht ganz schön in´s Geld!!
"Ärztliche Behandlung": Aussage aller von mir konsultierten Fachärzte und auch der Hausärzte: "Sie müssen Insulin spritzen." Die letzte hat mir dann wenigstens als Alternative Metformin verschrieben. Ich bin echt begeistert :-((.
Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner - und bitte bezahle auch selbst!
In diesem Sinne: weiterhin Gutes Gelingen.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 21.03.2024 10:32:59 | IP (Hash): 1074629825
Ich schreibe es jetzt mal mit Humor.
Seitdem ich plötzlich als "krank" gemeldet bin, zahlt die Kasse:
Podologie,
Physio.
Mit Zuzahlung, relativ gering.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/20241 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.03.2024 14:42:00 | IP (Hash): 1378593171
Ich war ja auch schon ewig lang im Prädiabetes-Bereich, also mindestens 17 Jahre, wenn nicht länger. Vor 17 Jahren wurde mir mit 6,9 zum ersten Mal ein erhöhter Blutzucker gemeldet. Davor nie. Da war der Grenzwert wohl noch 7, und so sagte meine Ärztin zwar besorgt, das wäre Insulinresistenz, aber nicht Diabetes. Letztes Jahr hat sie mir dann mit 6,7 Diabetes bescheinigt. Weil der Grenzwert mittlerweile 6,5 ist.
Aber bei allen A1c-Messungen, die in den 17 Jahren gemacht wurden, war der Wert meistens über 6. Nur einmal drunter. Also bin ich doch die ganze Zeit schon ziemlich "verzuckert" gewesen, auch wenn ich keine sichtbaren Probleme hatte. Leider bin ich erst jetzt auf den Trichter mit dem Abnehmen und dem Sport gekommen und erhoffe mir davon jetzt zum Schluss einen nicht-diabetischen A1c. Den ich dann natürlich halten muss. Siehe Hans Lauber.
Seit ich Ende letzten Jahres mit dem Metformin angefangen hatte, das ich dann nach 3 Wochen wegen der Nebenwirkungen abgesetzt habe, nehme ich keine Tabletten, nehme aber ab und mache zunehmend Sport. Jetzt schwimme ich auch noch. Und den Crosstrainer werde ich auch noch besiegen. 😎
Also für mich war dieses Forum hier ein Segen, denn hier habe ich zum ersten Mal Leute getroffen, die auch ohne Medikamente ihre Werte gesenkt haben. Ich finde, es ist sehr wichtig, das zu wissen und dass das im Internet steht, denn Ärzte erzählen einem im Allemeinen ja nichts davon, dass man seinen Wert runterbringen kann, auch wenn man keine Medikamente nimmt.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.03.2024 16:18:22 | IP (Hash): 767861852
Kelly schrieb:
Ich war ja auch schon ewig lang im Prädiabetes-Bereich, also mindestens 17 Jahre, wenn nicht länger.
Je nachdem, wo man die Grenze zieht, bin ich seit mind. 2003 im Bereich LZ Wert 6,1 oder 6,0.
Vorher, etwa seit Mitte der 90er, bei 5,9 oder 5,8. Wurde ab und zu geprüft, wegen der erblichen Vorbelastung.
Trotzdem: Wäre eigentlich schon Prädiabetes gewesen, ich war damals, vor 30 Jahren, Mitte 20. Man hätte mehr tun können?!? Lowcarb kannte keiner, Großvater spritzte Insulin nach Plan.
Erst vor 2 Jahren war der Wert etwas höher, dann wieder niedriger, vor 1 jahr hieß es dann doch: Diabetes Typ 2. Die Menopause hat wohl mitgespielt. Höchstwert 6,7 im Juni 2023.
Ich reguliere nur mittels Ernährung / lowcarb, etwas Gewichtsabnahme, Bewegung war schon gut, das versuche ich noch zu steigern. Ich bin nur häufig erschöpft, da mein Leben oft anstrengend ist.
Der LZ Wert war sehr schnell wieder bei 6,1, mehr scheint nicht zu gehen, oder doch medikamentöse Therapie?
Diabetologin ist zufrieden, ich - noch - nicht.
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