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Neu hier - Prädiabetes
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am 18.12.2018 21:11:41 | IP (Hash): 1559310038
Beim Küche aufräumen kann ich dir leider nicht helfen, aber wenn das dein einziges Problem ist, dann bist du sehr gut dabei. :=)
Dein Abnehmerfolg und die Entwicklung deiner BZ-Werte klingen auf jeden Fall gut.
Weiter viel Erfolg, Rainer
Bearbeitet von User am 06.01.2019 23:26:32. Grund: . -
am 20.12.2018 05:37:46 | IP (Hash): 1966760661
Hallo Stern,
ich schreibe als noch nicht insulinpflichtiger LADA Diabetiker - sprich, ich betrachte mich derzeit dem Typ 2 zugehörig. Diagnosewert HbA1c war 17,8%, Gewicht 85kg. Alter heute 55 Jahre. Mir wurde Metformin verschrieben, welches ich bis vor ein paar Wochen, ohne jegliche Nebenwirkungen nahm. 1-0-1 je 850mg.
Daten heute: HbA1c 5,6 % (von letztem Samstag), Gewicht schwankt zwischen 59 und 62kg. Keine Medikamente mehr.
Nun meine Meinung und Erfahrung zu Unterzucker, Leistungsfähikeit und Kohlehydrate.
Anfangs, als ich diese hohen Werte hatte, da hatte ich manchmal 'Unterzuckersymptome'. Die Messwerte zeigten dann aber einen Betrag, der weit von Unterzucker entfernt war! Ist man sehr hohe Werte gewohnt, dann löst ein schnelles Absinken des Zuckerspiegels (200 nach 100) solche Symptome aus. Über 4 Jahre habe ich meinen Blutzucker mehr und mehr gesenkt. Heute schaffe ich es nicht mehr, Unterzuckersymptome auszulösen. Der tiefste Wert, welchen ich erreichen kann liegt bei ca. 60 mg/dl.
Übrigens, ich habe Jürgens Ansatz verwendet: 1h nach dem Essen max. 140 mg/dl, 2 Stunden danach max. 120 mg/dl. Danke dafür, Jürgen.
Heute habe ich oft maximal 120mg/dl nach dem Essen.
Zur Leitungsfähigkeit kann ich auch was sagen. Mit den hohen Werte bin ich an jeder roten Ampel eingeschlafen und war nur noch müde. Zu nichts zu gebrauchen.
Mit den aktuellen Werten bin ich wie neugeboren. Ich lebe und arbeite in China. 60-80 Wochenstunden können es schon sein. Nebenher bereite ich mich auf das nächste Level Chinesisch vor. 3 von 6 habe ich bereits erreicht. Ich lerne auch mit einem Blutzucker von 85 mg/dl problemlos. Körperlich bin ich auch so fit, wie eigentlich die letzten 25 Jahre nicht. Ich laufe täglich ca. 40-50 Stockwerke in Aufwärtsrichtung. Nebenher benutze ich noch das Fahrrad. Es läuft gut.
Zu den Kohlehydraten muss ich sagen, dass ich keiner 'Ideologie' folge. Ich versuche sie zu vermeiden und habe gelernt, dass ich trotzdem genügend davon mitbekomme. Wieso das? Nun, ich lebe nach dem Motto 'Was braucht mein Körper?' und 'Was hat mein Körper für einen Nutzen, wenn ich dies jetzt vertilge?' Da fällt dann ziemlich viel durchs Raster. Obst dagegen nicht. Nur, dann esse ich keine Unmengen. Coke Zero würde meinen Zucker nicht beeinflussen, fällt aber weg, weil mein Körper nix davon braucht, bzw. sinnvoll verwerten kann.
Alles Gute Dir!
Bearbeitet von User am 20.12.2018 06:04:01. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.12.2018 09:35:36 | IP (Hash): 1327666170
Das mit der Leistungsfähigkeit ist interessant, danke skytower für Deine Beschreibung. Ich war ja deshalb Ende Oktober bei der Ärztin, weil ich so extrem fertig und müde und kurzatmig war. Ich gehe sonst möglichst nicht zum Arzt... da muss es schon echt blöd sein.
Bei der Untersuchung kam dann der zu hohe Zuckerwert heraus und ein Schilddrüsenpoblem. Das ist aber mittlerweile abgeklärt, L-Thyroxin habe ich in niedriger Dosierung bekommen, soll es jetzt aber schon wieder absetzen, weil ich es nicht brauche. Ich dachte erst, die Erschöpfung kommt dann eher von der Schilddrüse, passt aber nicht damit zusammen, dass ich die Tabletten absetzen soll, finde ich.
Jedenfalls geht es mir jetzt deutlich besser als im Oktober, ich habe mehr Kraft und schlafe abends nicht mehr auf der Couch ein, sondern kann auch wieder meinen Haushalt in Ordnung halten und abends noch was am PC machen.
Sehr beeindruckend, wie sehr diese andere Ernährungsform das beeinflusst. Und warum wird eigentlich so viel Müll verkauft, viele Lebensmittel sind doch für keinen Menschen gut?! Gut, das ist jetzt ein bisschen ab vom Thema...
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am 20.12.2018 11:18:28 | IP (Hash): 457776740
Mit dem BZ beständig über 200 war ich früher immer tierisch müde. Seit BZ die meisten von 24 Stunden 70-100 und alle paar Wochen mal ein Ausflug bis an oder gar über 200 komme ich auch gut ohne Mittagschlaf aus. Der war während meiner HBA1C um 7 Zeit für mich notwendiger Standard.
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 21.12.2018 18:38:16 | IP (Hash): 1920901007
Ich selber bemerke hohen Blutzucker gar nicht, allenfalls ev. mal Kopfweh mit Klopfen in den Schläfen, muss also wirklich messen.
Diagnose war bei mir im Januar, also vorher wirklich noch mit so üblichen Weihnachtsplätzchen u.a. Kohlenhydraten °~°. Bin dann mit über 400 mg/dl bei Hausärztin aufgefallen und am gleichen Tag noch an Schwerpunktpraxis überwiesen worden.
In der Anfangszeit mit dem Mahlzeiteninsulin bin ich dann öfter in den Unterzucker abgerauscht.
Schrecklich und beängstigend im morgendlichen Berufsverkehr, obwohl doch Stress (pünktlich zur Arbeit zu erscheinen und was gibt's zu erledigen) den Blutzucker angeblich durch Stresshormone ansteigen lässt.
Arme super schwer am Lenkrad und Erschrecken bei jedem Fußgänger am Straßenrand, die ich nur noch schemenhaft wahrgenommen habe. Hatte Angst, daß ich ev. Situationen eben nicht mehr so richtig einschätzen kann und jemanden verletze. °~°
Gar keine Kohlenhydrate geht bei mir nicht - bin dann vermindert leistungsfähig.
Morgens brauche ich diese besonders (Müsli auf Haferflockenbasis, mit Körnern etc.), hält lange satt und kann bis zum Abendbrot durchaus ohne Essen durchhalten, zwischendurch tut's auch mal ne Scheibe Käse (ohne KHs).
Die Kombination der KHs mit anderen Bestandteilen, die den Blutzuckeranstieg verlangsamen - auch mit unterschätzen Ballaststoffen ist da wichtig (neben Fett und Eiweiß).
Manches übliche, ist da Augenwischerei, wie z.B. Vollkornnudeln.
Die nehmen viel weniger Wasser auf und sind im Vergleich zu normalen Nudeln nach Abwiegen gekocht dann marginal im KH-Gehalt (KH Trockengewicht ist auf Packung angegeben und ausrechnen).
Brot und Kartoffel ist sonst so mein bevorzugter Sattmacher, was sich per KH-Gehalt auch gut einschätzen lässt. Kombiniert mit Kräuterquark, Ei (Spiegelei auf Brot) - Fleisch auch so nicht meins, Fisch auch nicht ('Quadratfisch' ohne Augen).
Als schnelles Brotrezept möchte ich dieses besonders empfehlen mit ca. 3,3 BE (lässt variieren durch Mehlsorten und Körner)
https://www.chefkoch.de/rezepte/116481049185488/3-Minuten-Brot.html
@Skytower
Denke auch, daß du mit deiner jetzigen Einschätzung Typ 2 eher richtig liegst, so wie du ohne Medikamente mittlerweile klarkommst.
Mit LADA bei dir war ich sowieso schon skeptisch - nur Metformin.
Brauche selbst von Anfang an Insulin - mit steigender Dosis im Verlauf über Jahre.
Spannend, daß du in China lebst.
Hast du dich vor Ort mal zu TCM informiert?
Ist ein ganz anderer Denkansatz, den Menschen insgesamt wahrzunehmen (Yin und Yang), statt hier aufgrund von Blutwerten mit Medikamenten zu reagieren.
Hierzulande wird zumindest Akupunktur mittlerweile anerkannt und angewendet. -
am 24.12.2018 04:03:35 | IP (Hash): 1093402607
Das war am selben Tag, als sie mir den nüchternen Wert sagte.
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am 06.01.2019 21:26:39 | IP (Hash): 1267430667
Juliana, ich glaub, Du warst im falschen Thread oder?
So, Stand heute sind 8,5 kg weg. Am besten funktioniert das Abnehmen, wenn ich Kohlenhydrate in Form von Brot, Nudeln etc. Komplett weglasse.
Jetzt soll ich ja ab Samstag wieder Kohlenhydrate essen, wegen des oGTT am Dienstag. Ich frage mich bzw. Euch, wieviel denn? Ich hab eigentlich keine Lust, mir da jetzt die KH wieder reinzuhauen und wieder zuzunehmen. Gerade habe ich mich gut an alles gewöhnt, die Blutzuckerwerte sind auch gesunken. Mag nicht wieder alles kaputt machen... -
am 06.01.2019 21:40:03 | IP (Hash): 1157148279
Mindestens 150g pro Tag für 3 Tage. Wenn du verwertbare oGTT-Werte haben willst, dann musst du das unbedingt tun. Wenn nicht, dann erhältst du falsch hohe Werte, weil dein Stoffwechsel dann auf die 75g Traubenzucker überreagiert. Die 3 Tage sind nicht angenehm, sie werden dich aber bestimmt auch nicht umhauen. Du bist ja ansonsten sehr gut in der Spur.
Ich wünsche dir gute Werte beim oGTT,
Rainer
Bearbeitet von User am 06.01.2019 21:41:16. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.01.2019 08:39:35 | IP (Hash): 2085731408
Rainer schrieb:
Das Weglassen des Frühstücks kann evtl. nicht gut sein. Viele Typ 2er berichten, dass am Morgen der BZ immer weiter ansteigt, bis sie etwas gegessen haben. Überprüfe das mal mit deinem Messgerät.
Das kann ich bestätigen. Bei mir fällt der erhöhte Nüchternwert in der Früh erst nach dem Frühstück.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
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am 15.01.2019 13:29:47 | IP (Hash): 167754755
So, heute war der oGTT beim Diabetologen, neben diversen anderen Untersuchungen dort.
Der Wert nach einer Stunde war 219, nach zwei Stunden 168.
Die Diagnose Diabetes wurde gestellt, es ist zwar eigentlich immer noch im Grenzbereich, aber wir haben uns darauf geeinigt, weil es dann eben die Möglichkeit gibt, damit entsprechend umzugehen.
Demnächst habe ich eine Schulung und weitere Termine in de Praxis. Die Ärztin meinte noch, ich solle nicht zu sehr Low Carb leben, weil ich dann automatisch mehr Fett und Eiweiß essen würde, was wiederum die Insulinresistenz fördern würde. Aber ich glaube, ich hab das insgesamt ganz gut im Griff.
Medikamente nehme ich vorerst noch nicht.