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Neu hier - Prädiabetes
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am 15.01.2019 16:13:00 | IP (Hash): 1962597675
Hallo Stern,
das macht deine Ärztin gut. Zu deiner Beruhigung kannst du dir aber sagen, dass du mit dem 2-Stunden-Wert von 168 noch weit von der Diabetesgrenze 200 weg bist und mitten im Bereich für Prädiabetes (140 ... 199) liegst. Aber die Schulung und die regelmäßige Überwachung sind Vorteile, die viel wert sind und die du nun mal nur mit einer Diabetesdiagnose bekommst.
Die Behauptung, dass mehr Fett und Eiweiß zu einer patologischen (krankhaften) Insulinresistenz führen können, stimmt so nicht, obwohl man es öfter mal hört. Behauptet wird das allerdings auch nur für ketogene Ernährung, bei der du dauerhaft unter 50g KH pro Tag bleiben müsstest. Ich glaube kaum, dass du die KH so weit reduzieren willst. Bei allem, was darüber liegt, brauchst du gar nichts zu befürchten.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 15.01.2019 16:13:24. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michael74
Rang: Gastam 15.01.2019 16:31:41 | IP (Hash): 159538760
Hba1c nochmal gemessen worden?
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 15.01.2019 18:24:09 | IP (Hash): 167754755
Danke Rainer, ich denke auch, der eingeschlagene Weg passt schon - unter 50 g KH war ich vermutlich bisher sowieso nicht, durch Obst und so.
Blut wurde abgenommen, HBa1c folgt also. -
Elfe
Rang: Gastam 15.01.2019 19:20:06 | IP (Hash): 584552573
Hallo Stern,
eine gute Entscheidung deinerseits, weiterhin in Diabetes-Behandlung zu bleiben mit vierteljährlicher Kontrolle von aktuellem BZ- und Langzeit-Wert.
In der Schulung wirst du mehr zu passender Ernährung erfahren: Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett sind nur Obergriffe - da gibt's durchaus Feinheiten: Einfach-/Zweifach/Vielfach-Zucker (Stärke), pflanzliche/tierische Eiweiße und Fette, was man bestenfalls daraus auswählen kann, u.a. auch Ballaststoffe.
Fett und Eiweiß flankiert Kohlenhydrate in der Blutzuckerverwertung und verhindert Blutzuckerspitzen.
'Insulinresistenz' ist per Begriff da missverständlich.
Ebenso zum natürlichen Biorhythmus, wo die Insulinempfindlichkeit unterschiedlich ist - morgens & abends höher, mittags & nachts niedriger.
Habe deshalb unterschiedliche Faktoren (1:2) zum extern gegebenen Insulin, um dieses zu berücksichtigen.
Nur mal so, falls du dich wunderst, daß gleiche Menge KHs über den Tag so unterschiedliche BZ-Werte ergeben.
Gruß Elfe -
am 15.01.2019 19:55:49 | IP (Hash): 167754755
Ja, ich bin gespannt auf die Schulung. Insgesamt fühlte ich mich in der Praxis da gut aufgehoben, meine Hausärztin ist ja immer so komisch, da mag ich nicht mehr hingehen.
Ich bin heute Abend total erledigt. Mein Bauch tut weh, mein Kopf ist schwer und ich habe den Eindruck, ich könnte im Stehen einschlafen. Kann einen so ein Test so schlauchen ?
Zusätzlich habe ich natürlich letzte Nacht eher schlecht geschlafen und musste sehr früh raus. Um 12 Uhr habe ich das erste Mal richtig getrunken und um 13 h gegessen, nachdem der Test und alle Untersuchungen durch waren.
Vielleicht sollte ich diesen Tag jetzt einfach abhaken und gleich schlafen gehen - wenn der Junior schläft, der ist gerade im Bett verschwunden. -
Elfe
Rang: Gastam 16.01.2019 16:51:48 | IP (Hash): 746151637
Hallo Stern,
geht es dir heute nach Guter Nacht besser ?
So ein Tag wie gestern schlaucht, sowohl per Aufregung als auch körperlich.
Die Menge Zucker in der Testlösung ist schon verhältnismäßig groß, die aus dem Körper herausgespült werden muss und entzieht dem Körper Wasser - was alleine für sich zu Kopfschmerzen führen kann. Bauchweh durch die Zuckerlösung kann auch vorkommen, da ja nichts weiter die Magenschleimhaut schützen kann.
Auch jenseits der Schulung und Diabetes kann man sich gut über gesunde Ernährung informieren.
Wird für jeden Menschen empfohlen, eigentlich.
Finde dieses ganz gut in der Übersicht
https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/fm/10-Regeln-der-DGE.pdf
Unterscheidet sich kaum von Empfehlungen zu Diabetes, persönliche Anpassung aber durchaus möglich.
Magst du deine Hausärztin generell nicht ?
Ev. dann wechseln zu einem anderen, denn ein Hausarzt ist zuständig für auch andere Erkrankungen als erster Ansprechpartner für Überweisungen, Rezepte, AU.
Liebe Grüße
Elfe
Bearbeitet von User am 16.01.2019 16:55:04. Grund: x -
am 16.01.2019 17:18:06 | IP (Hash): 167754755
Ja, heute geht es mir wesentlich besser - ich habe sehr fest und gut geschlafen.
Ich war früher bei einem anderen Hausarzt, der gut ist, aber dort muss man immer unendlich lange warten. Deswegen hatte ich zu der neuen Ärztin gewechselt, da kommt man schneller durch und sie ist im Gegensatz zu dem alten Arzt fußläufig zu erreichen. Ich gehe jetzt wieder zu dem alten Arzt - ich brauche einen Arzt, dem ich vertraue, eben für die anderen Themen außer dem Diabetes.
Danke für den Link den schau ich mir an.
Heute morgen hatte ich übrigens einen Nüchternwert von 119, das ist quasi Negativrekord, seitdem ich die Ernährung umgestellt hatte. Die Tage mit KH und der Test von gestern haben wohl ihre Spuren hinterlassen. -
am 27.01.2019 15:11:41 | IP (Hash): 55632961
Jetzt muss ich mal wieder um Rat fragen - Rainer hatte schon mal auf das Phänomen hingewiesen, dass ohne Frühstück der BZ-Wert steigen könnte und die Reaktion aufs Mittagessen dann heftiger ausfallen könnte. Und ich hab dazu noch einen Artikel gefunden hier: http://www.diabetes-deutschland.de/news482.html
Ich habe heute nicht gefrühstückt, nur im Laufe des Vormittags zwei Tassen Kaffee mit Milch getrunken.
Nüchternwert heute war 100 :-)
Wert vor dem Mittagessen: 113 :-(
Mittagessen war: Quinoa mit Hähnchengeschnetzeltem und Erbsen, die Soße bestand aus Sahne, Wasser und etwa Speisestärke zum Andicken. Nachtisch: eine Kiwi.
Eine Stunde nach dem Mittagessen war dann der Wert 179, zwei Stunden danach 149. Ich wundere mich darüber, dass sie so hoch gegangen sind.
Ist das mit dem Frühstück vielleicht der Grund? Oder ist Quinoa doch nicht so gut wie gedacht? -
am 27.01.2019 15:27:22 | IP (Hash): 1406913862
Die Frage kannst Du dir nur selbst beantworten, indem Du wenigstens noch 2 Tage genauso wie heute isst und misst. Dabei könntest Du vielleicht keine und vielleicht erhebliche Unterschiede feststellen.
Und indem Du dann 3 Tage bis auf ein kleines Frühstück so wie die 3 Tage ohne isst und misst. Und auch dabei könntest Du vielleicht keine und vielleicht erhebliche Unterschiede feststellen.
Und indem Du die beiden 3-Tages-Päckchen miteinander vergleichst und schaust, ob sich da in Deinen Aufzeichnungen eine Tendenz andeutet?
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 28.01.2019 11:15:12 | IP (Hash): 638826815
Danke euch für die vielen Tipps und alles Gute an Alle :-)
LG Sandra