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    am 20.01.2019 09:56:34 | IP (Hash): 1234154693
    Hallo, ich hoffe mir kann jemand weiter helfen.
    Ich bin 32, ich Sommer 2018 wurde bei mir Diabetes festgestellt, aufgrund hoher Wasseraufnahme (5-7l/tag) und anderen Symptomen machte mein Hausarzt einen Test. Nüchternwert damals, 8,3 nach 1h: 23,2 und nach einer weiteren stunden 14,0.
    Er verschrieb mir Metformin, zu Anfangs sollte ich 500mg morgens einnehmen.

    Nach 3 Monaten Kontrolle Langzeitwerte, dieser lag bei 6,7 (HbA1c). Irgendwelche anderen Werte waren dafür wohl Grenzwertig, also ging es mit Verdacht auf Typ 1- Diabetes zum Diabetologe.

    Auch da bestand der Verdacht auf Typ 1.
    Mehrere Blutentnahmen, Metformin hochgesetzt auf morgens 500mg und Abends 1000mg.
    Termin zur Insulineinstellung war auch direkt ausgemacht. Am Tag der Einstellung dann, wir lassen das erstmal so und machen einen Gentest (Wein Einverständnis vorausgesetzt).
    Gesagt, getan.
    Erbgebnis am 18.01.19 erhalten.
    Diabetes "Typ 3" also MODY 2, laut Gentestbefund.
    Kurze Info vom Diabetologen: Metformin absetzen und nur auf gesunde Ernährung und Bewegung achten.
    Das soll's also jetzt mit Behandlung gewesen sein? Bin mir ziemlich unsicher ob das wirklich so ok ist, klar ich bin kein Arzt.

    Sollte ich mir vllt doch lieber eine 2. Meinung holen, was meint ihr, oder gibt's vllt hier sogar jemanden der die gleiche Diagnose bekommen hat und gleich oder anders behandelt wird?

    Bin männlich 32, 177cm groß und wiege ca 77kg. Mein Nüchternwert liegt immer bei mindestens 8,0 - 8,7
    Meiner Mutter hat meines Wissens nach diabetes Typ 2, aufgrund von anderen Medikamenten muss sie aber spritzen.
    Meine Schwester hat Typ 1.

    Ich danke euch schonmal für Informationen und Erfahrungswerte.
    Schönen Sonntag allen.
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    am 20.01.2019 10:57:33 | IP (Hash): 1250649150
    Hallo Marcel,

    bist du sicher, dass deine Mutter Typ2-Diabetes hat? Auf der Hand liegt die starke Vermutung, dass sie auch MODY 2 hat, der nur nicht so diagnostiziert wurde. MODY wird autosomal dominant vererbt, deinen MODY 2 hast du bestimmt von deiner Mutter geerbt. Eventuell sollte auch deine Schwester mal einen Gentest machen lassen. Besonders wichtig wäre das, wenn sie noch Kinder bekommen will, weil MODY 2 da besondere Probleme bereiten kann.

    Ansonsten wirst du bestimmt mit der Suche im Internet einige Informationen zu MODY 2 finden können. Hier mal die Kurzfassung:
    Bei MODY 2 reagiert die BZ-Automatik auf Grund der Genveränderung erst auf höhere Werte. Es ist also für dich normal, dass du insgesamt höhere BZ-Werte hast. Für dich ist wichtig, dass du jetzigen Werte halten kannst und dass sie nicht kontinuierlich weiter ansteigen. Dazu ist die Strategie passend, auf die Ernährung und Bewegung zu achten. Wichtig wäre für dich ansonsten noch die regelmäßige Überprüfung, ob die Werte nicht nach oben abhauen. Metformin dürfte bei dir wirklich kaum helfen. Wenn du Medikamente brauchst, dann dürfte Insulin am besten sein. Vielleicht reicht eine ganze Weile dann noch die Unterstützung mit Basalinsulin aus. Du darfst dann aber nicht die gesunden BZ-Werte anpeilen. Du würdest damit gegen deine etwas anders funktionierende BZ-Automatik steuern und damit Probleme erzeugen.

    Wichtig ist vielleicht noch, dass MODY 2 bei den meisten Fällen relativ harmlos verläuft und bei umsichtigen Handeln keine große Verschärfung zu befürchten ist.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 20.01.2019 20:15:52. Grund: .
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    am 20.01.2019 11:13:21 | IP (Hash): 1234154693
    Hallo Rainer,

    Vielen Dank für deine Antwort.
    Bei meiner Mutter bin ich mir leider nicht so 100% sicher, der Kontakt ist nicht so super, wenn man nach spezifischen Krankheiten fragt, erhält man keine konkreten Antworten, meist nur "ich hab das nicht"!
    Da es aber nachweislich vererbbar ist, geh ich auch davon aus, dass es von ihr vererbt ist.

    Meine Schwester hab ich mal darauf hingewiesen, sie spricht es bei ihrem nächsten Termin und lässt den gentest auch machen.

    Leider hab ich im Netz nichts weiter über eventuelle Behandlung und "Normalwerte" beim MODY 2 gefunden.

    Meinst du es ist trotzdem ratsam einen 2. Arzt damit zu konsultieren?

    VG aus Chemnitz
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    am 20.01.2019 12:01:44 | IP (Hash): 1250649150
    Hallo Marcel,

    die Chance, dass du eine Diabetologen findest, der spezielle Erfahrungen mit MODY 2 hat, ist nicht sehr groß. Dazu tritt MODY 2 zu selten auf. Wenn du dann mit zwei unterschiedlichen Meinungen da stehst, hast du nicht viel gekonnt. Ich persönlich würde versuchen, mich über dieses Thema so gut wie möglich zu informieren, eine eigene Meinung zu bilden und dann mit dem oder einem anderen Diabetologen gemeinsam eine Therapie festzulegen, hinter der auch du stehst. Wenn du trotzdem eine zweite Meinung suchst, dann würde ich es eventuell in der Uniklinik in Dresden versuchen.

    Ein paar Infos kannst du vielleicht aus diesem Artikel und der darin angeführten Studie ziehen:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57225/MODY-2-Lebenslange-Hyperglykaemie-ohne-Diabeteskomplikationen
    Ausgehend von dem in der Studie untersuchtem HbA1c von 6,9%, könnten bei dir um 2...3 mmol/l erhöhte BZ-Werte ganz normal sein.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 20.01.2019 14:46:10. Grund: .
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    am 20.01.2019 15:29:54 | IP (Hash): 1129238657
    Aber generell ist es möglich, ein basalinsulin zur Unterstützung zu erwägen?!
    Hab heute und gestern nochmal zur Kontrolle mein BZ 2h nach dem Essen kontrolliert und da lieg ich noch immer bei 9,0
    Gab auch Tage mit höheren Werten um die 9,7 ohne dass ich etwas gegessen hatte.
    Kann mir eben nicht vorstellen, dass das ungefährlicher im Bezug auf langzeitschäden ist als bei einem "normalen Typ 1 oder 2 Diabetiker" 🤔
    Bearbeitet von User am 20.01.2019 15:30:45. Grund: .
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    am 20.01.2019 16:10:27 | IP (Hash): 1250649150
    Marcel32 schrieb:
    Kann mir eben nicht vorstellen, dass das ungefährlicher im Bezug auf langzeitschäden ist als bei einem "normalen Typ 1 oder 2 Diabetiker" 🤔

    Hast du dir den Artikel wenigstens mal durchgelesen? In der Studie wurden gerade die Langzeitschäden untersucht und ein deutlicher Unterschied zu Typ2-Diabetikern festgestellt. Dass Typ1-Diabetiker wesentlich länger von Folgeerkrankungen verschont bleiben, ist übrigens auch bekannt.

    Wenn du nicht einmal so einer Studie glaubst, dann wirst du wahrscheinlich auch keinem Diabetologen vertrauen. Natürlich kannst du deinen BZ mit Insulin nach unten drücken. Dein Körper ist bei MODY 2 aber voll auf die höheren Werte eingestellt. Wenn du den BZ bis auf die normal gesunden Werte absenkst, tust du ihm eventuell nichts Gutes. Und wenn du (siehe Studie) bei 2...3 mmol/l höheren BZ-Werten keine Folgekrankheiten zu befürchten hast, dann brauchst du sie auch nicht weiter zu senken. Für mich wäre das wichtigste, dass du den MODY 2 auf der jetzigen Stufe festhalten kannst. Wenn das nicht mehr der Fall ist, dann müsstest du handeln.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 20.01.2019 16:12:10. Grund: .
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    am 20.01.2019 16:37:08 | IP (Hash): 1129238657
    Naja, vertrauen ist so eine Sache, wenn mein jetziger Diabetologe nur kurz und knapp sagt: "Tabletten Absetzen, gesunde Ernährung... ".
    Das ist als Patient ohne jegliche Erfahrung mit Diabetes, dann schon eher beunruhigender, als hilfreich🤷🏻‍♂️
    Es wurde ja in keinster Weise weiter darauf eingegangen, entweder der Arzt hat auch zu wenig Erfahrung damit, oder tut es einfach mal als "unwichtig" ab.
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    am 20.01.2019 17:48:24 | IP (Hash): 1456978154
    Die Fälle sind wohl so selten, dass nicht mal jeDer Diabetologe einen davon in seiner ganzen Berufskarriere zu Gesicht bekommt. Folglich gibt es damit kaum Erfahrung. Daumendrück, dass dir ne insgesamt gute gelingt!

    9-10 nüchtern würde ich auch mit soner seltenen Diabetes-Variante mit großem Vorbehalt sehen, aber zuerst würde ich alles dafür tun, dass meine BZ-Kurve insgesamt zwar höher als ne völlig gesunde, aber dann parallel dazu verläuft. Also mit ähnlich kleinen Schwankungen zwischen Nüchterntal und 1-Stunden-Spitze nach dem Essen bei nach Möglichkeit nicht mehr als 2-3mmol/l.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 20.01.2019 18:17:03 | IP (Hash): 1129238657
    Den Wert 1h nach dem Essen will ich eigentlich selbst überhaupt nicht wirklich wissen😆
    Werd ich aber morgen dann doch mal messen, werd dich informieren😎
    Hab diese Woche nochmal nen Termin bei meinem diabetologen, vielleicht nimmt er sich ja doch mal die Zeit oder informiert sich zwischenzeitlich bei Kollegen...🤷🏻‍♂️
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    am 20.01.2019 19:20:24 | IP (Hash): 1250649150
    Hallo Marcel,

    passend zu Jürgens Empfehlung hier ein Flyer von "Blood Sugar 101":
    https://docs.wixstatic.com/ugd/32a606_b02597c39b5c4f6e9b6f2291ca6c9d08.pdf
    wobei die Zielwerte bei dir vielleicht um 2,5mmol/l höher liegen. Sieh mal, wie du mit deinen Werten da rein passt.

    Ich drück dir die Daumen, dass dein Diabetologe dich enst nimmt und sich unterdessen näher für MODY 2 interessiert. Frage ihn auf jeden Fall Löcher in den Bauch.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 20.01.2019 19:38:18. Grund: .
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    am 20.01.2019 19:34:07 | IP (Hash): 1129238657
    Danke Rainer,

    Ja, hol morgen direkt neue Teststreifen und dann werd ich das mal ausprobieren, hab's mir direkt mal abgespeichert.
    Das mit dem Heißhunger ist ja manchmal auch so ne sache😂 aber wer kennt es nicht 😁
    Disziplin ist einfach das wichtigste 👍🏻
    Bearbeitet von User am 20.01.2019 19:34:37. Grund: .
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    am 20.01.2019 20:17:13 | IP (Hash): 1456978154
    Bin kein Diszipliner. Solange ich das Ganze mit Disziplin versucht hab, war's für mich Sch... Dann hat mir einer einreden wollen, dass das Spiel als Sport interessanter wird, wenn ich mir ein ambitioniertes Ziel setze, z.B. für die Spitze nach dem Essen. Erst erreiche ich sie vielleicht 1mal im Monat, dann einmal in der Woche, und irgendwie reizt das dann, immer noch öfter und immer noch gesünder zu schaffen. Hab ich erst für Coaching Geschwafel abgetan - und mich dann doch vor bald 10 Jahren in ne praktisch gesunde Spur ziehen zu lassen, die seitdem sportlich dazu reizt, jeden Tag drin zu bleiben :)

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  • Elfe

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    am 22.01.2019 01:49:22 | IP (Hash): 746151637
    Marcel32 schrieb:
    Bei meiner Mutter bin ich mir leider nicht so 100% sicher, der Kontakt ist nicht so super, wenn man nach spezifischen Krankheiten fragt, erhält man keine konkreten Antworten, meist nur "ich hab das nicht"!
    Da es aber nachweislich vererbbar ist, geh ich auch davon aus, dass es von ihr vererbt ist.

    Meine Schwester hab ich mal darauf hingewiesen, sie spricht es bei ihrem nächsten Termin und lässt den gentest auch machen.

    Leider hab ich im Netz nichts weiter über eventuelle Behandlung und "Normalwerte" beim MODY 2 gefunden.


    Hallo Marcel,
    schon mal gut, daß du per Gentest die Diagnose Mody 2 hast und du dich mit deiner Schwester austauschen kannst. Als 1er eingestuft, kennt sie sich mit Insulin aus, was auch bei MODY 2 vorkommen kann.

    Meine persönliche Erfahrung ist, daß unabhängig des Diabetes-Typs die Blutzuckerwerte einzuhalten sind.
    Als INSULINER sofort, sind das bei mir Zielwert 100 mg/dl mit Bereich 60 - 180 (5,6 - 3,3 - 10 mmol/l).
    Bin als LADA zu Anfang diagnostiziert worden und später plus 3c. Hat an Insulin als Grundbehandlung nichts geändert.

    Bei Mutter nachfragen eigentlich nicht nötig.
    Früher konnten solche genaueren medizinische Einordnungen noch nicht durchgeführt werden, eher grobe Einteilung in 1 und 2.
    Bin da auch sehr im Zweifel mit eigentlich dominanter 2er Linie, hatten Ärzte bei mir sofort verworfen.
    Zweites Elternteil per Veranlagung ist mir persönlich leider unbekannt.
    Fokus der Ärzte liegt bei meiner persönlichen Behandlung mit entsprechenden Werten (familiärer Hintergrund wird nur als ev. Hintergrund abgefragt).

    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 20.01.2019
    am 13.02.2019 15:20:13 | IP (Hash): 979404972
    Hallo Rainer,

    Also ich war heute bei der Augenärztlichen Untersuchung. Die Augenärztin meinte zu mir "sind sie sicher dass sie mody 2 haben"?!
    Sie tendiert auch zu Typ1, aufgrund ihrer Untersuchung und meiner BZ-Werte. 🤦‍♂️
    Bei einem Auge gibt es schon eine diabetische Retinopathie.
    Laut allen oder vielen Artikeln die ich bisher über Mody 2 gelesen habe, gibt es ja allerdings keine/selten Spätfolgen etc.

    Kannst du meine Zweifel bzgl. Der gestellten Diagnose meines Dia-Docs jetzt ein wenig verstehen?!

    Bin nun gerade ein wenig ratlos und hab keine Ahnung was ich nun bzgl einer Behandlung tun sollte 🤔
  • Elfe

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    am 13.02.2019 19:04:48 | IP (Hash): 1417489925
    Hallo Marcel,
    diesen Augenbefund unbedingt mit deinem Diabetologen besprechen !
    Hoffe mal, daß dir die Augenärztin ein entsprechendes Formblatt mitgegeben hat ?
    https://www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/diabetes-mellitus/ph/netzhautkomplikationen/augenfachaerztliche-mitteilung.pdf

    Die Behandlung des Diabetes unterliegt dem Diabetologen, egal was die Augenärztin an Mutmaßungen anstellt. Gentest positiv auf Mody ist nun mal Fakt.

    Wie dem auch sei.
    Du bist wohl möglich viel zu lange mit zu hohen Blutzuckerwerten 'rumgelaufen.
    Wie schon letztens geschrieben, ist die Blutzuckerregulierung wichtig, wie auch immer das hinzukriegen ist.
    Diagnose, die dahinter steckt, ist m.E. zweitrangig.
    Mody 2 plus ev. Typ 1 bei dir im Moment fraglich. Kann mit Tabletten hinkommen, ev. auch Insulin, wirst du erfahren.

    Solche Erfahrungswerte zu einzelnen Diabetes-Typen ist eine Behandlungshilfe und ein Ausblick in die Zukunft per Statistik, mehr nicht.

    Gruß Elfe
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    am 13.02.2019 19:54:52 | IP (Hash): 979404972
    Hallo Elfe,

    Ja, das Blatt hat sie mir mitgegeben.
    Hab am Freitag wieder Termin beim Diabetologen und werde das auf jedenfall besprechen.

    Das Problem, oder auch nicht, keine Ahnung, ist ja dass ich seit dem MODY 2-Befund keinerlei Medikamente mehr nehme/bekomme. 🤷‍♂️
    Deshalb war eben meine Frage, ob das ohne Tabletten/Insulin sinnvoll ist, die BZ Werte sich selbst zu überlassen. Mehr als Bewegung, was ich arbeitsmäßig sehr viel habe und gesunde Ernährung, kann ich ja auch nicht tun. Bei Nüchterwerten von 8,2 und höher,wird sich wohl von allein ohne Medikamente nichts ändern.
    Hab heute nachdem essen (1h) einen Wert von 6,5 gehabt und 2h nach dem Essen wieder 8,0.🤔

    Bin mal gespannt was am Freitag raus kommt, werde auf jedenfall weiter berichten, gibt ja über MODY 2 leider nur wenig im Netz.
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    am 13.02.2019 22:42:35 | IP (Hash): 1156118018
    Hallo Marcel,

    ich wollte dich mal fragen, welcher Wert genau auffällig war, weswegen eine Mody-Diagnostik veranlasst worden ist.

    Ich muss dazu sagen, bei mir wurde im Oktober 2018 Diabetes festgestellt. Bin 23 Jahre alt, normalgewichtig. Die Diagnose ging auf pankreopriven Diabetes, hatte mal eine Pankreatitis so dass es passen könnte. Es ist auf jeden Fall kein 1er und kein 2er. Nüchtern damals 140, 2 Std 215, HbA1C bei 6,3 mittlerweile bei 6,7...

    Meine Schwester hatte mit 9 Jahren! bereits auch einen PräDiabetes diagnostiziert bekommen. Es wurde dann aber nicht engmaschig kontrolliert, nach ihrer Angabe zwei Mal Werte unauffällig, nicht nüchtern! seit dem alles gut?
    Mein Großvater hat auch irgendeinen 2er Diabetes, nimmt aber nur irgendwelche Tabletten, misst nicht und gar nichts. Weiß nicht, wann er den bekommen hat. Seine Mutter auch schon.
    Meine Mutter ist übergewichtig und ich könnte mir gut vorstellen, dass sie auch zu hohe Werte beim Arzt hatte. Möchte es mir nicht sagen. Verzichtet aber seit der Blutabnahme etwas mehr auf Süßigkeiten und allgemein Zucker.

    Von dem her, wäre auch bei mir ein familiäres Risiko nicht ausgeschlossen. Bin deshalb mal zu Mody2 gekommen, als ich gegoogled habe. Deshalb würde es mich interessieren, wie bei dir der Verdacht aufkam.
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    am 14.02.2019 11:52:15 | IP (Hash): 1731030116
    Hallo July,

    Anfangs wurde ich auf Diabetes Typ 2 behandelt, die Tabletten zeigt allerdings keine wirkliche Veränderung der Werte. Also schickte mich mein Hausarzt mit Verdacht auf Typ1 zum Diabetologen, dieser war schon soweit, mich auf Insulin einzustellen, der Termin stande schon fest. Aufgrund irgendwelcher Blutwerte und meines familiären Hintergrundes, machte Der Diabetologe einen Gentest, auf Verdacht MODY 2, welches sich dann eben bestätigte.
    So "einfach" war das bei mir.

    Wie schon gesagt, bin ich allerdings derzeit nicht wirklich zufrieden, da ich keinerlei Medikamtente bekomme.
    Bei MODY 2 gibt es ja, laut einiger Studien, keine bzw. Nur sehr selten Folgeerkrankungen. Bin jetzt natürlich auch verunsichert, eben weil ein Auge einen Schaden hat, der auf diabetische umstände zurückzuführen ist. 🤔

    Mein Mutter und Schwester werden bei Ihren nächsten Kontrollterminen das mit dem MODY 2 bei Ihren Diabetologen ansprechen, mal sehen was da heraus kommt.

    LG
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    am 14.02.2019 12:58:56 | IP (Hash): 1010654315
    Unabhängig davon,wie die Diabetüsse heißen, schaden sie in der Hauptsache durch zu hohen und durch zu weit schwankenden Blutzucker.
    Wenn eine Sorte als weniger behandlungsbedürftig bezeichnet wird, bedeutet das im Rückschluss, dass sie in den meisten aller beobachteten Fälle weniger zu hohen BZ und weniger weite Schwankungen macht.

    Aber spätestens, wenn damit unbehandelt höherer und weiter schwankender BZ beobachtet wird als mit einer guten Diabetes-Einstellung, würde ich als Betroffener beim Dok mit Nachdruck einfordern, was ich eben wenigstens für eine gute Diabetes-Einstellung bräuchte.

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    am 14.02.2019 17:00:44 | IP (Hash): 1156118018
    Marcel32 schrieb:
    Hallo July,

    Anfangs wurde ich auf Diabetes Typ 2 behandelt, die Tabletten zeigt allerdings keine wirkliche Veränderung der Werte. Also schickte mich mein Hausarzt mit Verdacht auf Typ1 zum Diabetologen, dieser war schon soweit, mich auf Insulin einzustellen, der Termin stande schon fest. Aufgrund irgendwelcher Blutwerte und meines familiären Hintergrundes, machte Der Diabetologe einen Gentest, auf Verdacht MODY 2, welches sich dann eben bestätigte.
    So "einfach" war das bei mir.

    Wie schon gesagt, bin ich allerdings derzeit nicht wirklich zufrieden, da ich keinerlei Medikamtente bekomme.
    Bei MODY 2 gibt es ja, laut einiger Studien, keine bzw. Nur sehr selten Folgeerkrankungen. Bin jetzt natürlich auch verunsichert, eben weil ein Auge einen Schaden hat, der auf diabetische umstände zurückzuführen ist. 🤔

    Mein Mutter und Schwester werden bei Ihren nächsten Kontrollterminen das mit dem MODY 2 bei Ihren Diabetologen ansprechen, mal sehen was da heraus kommt.

    LG



    Aber welche Werte genau auffällig waren, weißt du zufällig nicht (mehr)?

    Zu Mody 2 und Komplikationen habe ich einen Artikel im Ärzteblatt gefunden. Dort heißt es, dass generell weniger Komplikationen auftreten. Jedoch eine erhöhte Rate für Retinopathie war sichtbar. Jedoch war diese weit aus weniger, als bei Typ 2ern. Ich denke, du hattest mit deinem Auge einfach leider Pech zu den paar Prozent zu gehören, wo halt auch bei Mody eine Retinopathie vorliegt.
    Findest du bei Google sicher leicht, wenn es dich interessiert. Weiß nicht, ob hier im Forum das Verlinken von Webseiten erlaubt ist...
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 14.02.2019 18:58:37 | IP (Hash): 1417489925
    hjt_Jürgen schrieb:
    Unabhängig davon,wie die Diabetüsse heißen, schaden sie in der Hauptsache durch zu hohen und durch zu weit schwankenden Blutzucker.


    Genau, anders formuliert, aber einer Meinung :-)
    Hohe Blutzuckerwerte (und starke Schwankungen) sind für Schädigungen im Organismus verantwortlich.
    Diese werden in erster Linie behandelt und gesenkt.

    Kann das in sofern sagen, da ich mit 3 Diabetesdiagnosen befasst bin.
    Typ 2 per Familienlinie wurde anhand anderer Symptome sofort ausgeschlossen, dann Diagnose LADA mit sofort Mahlzeiteninsulin und später dann noch plus 3c.
    Fokus auf BZ-Regulierung ist geblieben, wie auch das erste Insulin … plus …

    Hallo Marcel,
    unbedingt den Augenbefund mit ersten ersichtlichen Folgeschäden morgen beim Diabetologen ansprechen und auf medikamentöser Behandlung bestehen.
    Dabei ist deinerseits durchaus Geduld gefragt, da man als Patient erstmal dies und das selber ausprobieren muss und dann wieder ein Arztgespräch hat.
    Selbst Ärzte sind keine Hellseher und benötigen Patientenaufzeichnungen zur besseren Einschätzung.
    Kann sein, daß Metformin und ggfs. andere orale Medikamente schon hilfreich sind oder Insulin(e).

    Gruß Elfe
    P.S.: Googeln ist nur bedingt hilfreich, wenn man bereits Betroffener ist. Da wird vieles Allgemeines per Statistik publiziert.
    Wir haben aber alle eigene genetische Voraussetzungen, die kaum berücksichtigt werden.
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    Mitglied seit: 20.01.2019
    am 14.02.2019 19:31:57 | IP (Hash): 1731030116
    Elfe schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Unabhängig davon,wie die Diabetüsse heißen, schaden sie in der Hauptsache durch zu hohen und durch zu weit schwankenden Blutzucker.


    Genau, anders formuliert, aber einer Meinung :-)
    Hohe Blutzuckerwerte (und starke Schwankungen) sind für Schädigungen im Organismus verantwortlich.
    Diese werden in erster Linie behandelt und gesenkt.

    Kann das in sofern sagen, da ich mit 3 Diabetesdiagnosen befasst bin.
    Typ 2 per Familienlinie wurde anhand anderer Symptome sofort ausgeschlossen, dann Diagnose LADA mit sofort Mahlzeiteninsulin und später dann noch plus 3c.
    Fokus auf BZ-Regulierung ist geblieben, wie auch das erste Insulin … plus …

    Hallo Marcel,
    unbedingt den Augenbefund mit ersten ersichtlichen Folgeschäden morgen beim Diabetologen ansprechen und auf medikamentöser Behandlung bestehen.
    Dabei ist deinerseits durchaus Geduld gefragt, da man als Patient erstmal dies und das selber ausprobieren muss und dann wieder ein Arztgespräch hat.
    Selbst Ärzte sind keine Hellseher und benötigen Patientenaufzeichnungen zur besseren Einschätzung.
    Kann sein, daß Metformin und ggfs. andere orale Medikamente schon hilfreich sind oder Insulin(e).

    Gruß Elfe
    P.S.: Googeln ist nur bedingt hilfreich, wenn man bereits Betroffener ist. Da wird vieles Allgemeines per Statistik publiziert.
    Wir haben aber alle eigene genetische Voraussetzungen, die kaum berücksichtigt werden.



    Metformin hatte ich bis zur Diagnose MODY 2, dann sollte ich es direkt absetzen, weil es bei mir nicht wirkt.
    Den Befund vom Augenarzt hab ich mir direkt ins Auto gelegt, dass ich ihn bloß nicht vergessen kann😊

    Werd auf jedenfall morgen mal schreiben was der Dia-Doc dazu meint.
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    am 15.02.2019 13:03:31 | IP (Hash): 707446605
    Moin,

    Heute beim Dia-Doc gewesen, mein Langzeitwert ist zwar besser geworden, von 6,7 auf 6,6. Man bedenke aber das ich innerhalb der letzten 3 Monate noch Medikamente genommen habe.

    Ab heute fang ich damit wieder an, zum Anfang morgens und abends 500mg Metformin und ab Montag, morgens und abends jeweils 1000mg Metformin.
    Der nächste Termin ist für die 1. März-Woche angesetzt, mit regelmäßigen Messungen bis dahin.
    Mal sehen wie sich das nun entwickelt. Ich hoffe meine ständigen Kopfschmerzen und das viele trinken sind dann in ein paar Tagen wieder Geschichte.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 15.02.2019 17:40:48 | IP (Hash): 1417489925
    Hallo Marcel,
    immerhin bekommst du wieder Metformin als medikamentöse Behandlung mit zusätzlicher Dosiserhöhung.
    Wenn's auch schwerfällt, Geduld ist gefragt.
    Auch andere orale Medikamente gibt es mittlerweile, die ggfs. ausprobiert werden können.
    Selbst mit Insulin habe ich bei Wechsel wieder vorsichtig anfangen müssen, bis Dosis gefunden.
    ~
    Deine Kopfschmerzen können auch auf aktueller Anspannung wegen Sorgen beruhen.
    Tipp: Kleiner Tropfen japanisches Heilpflanzenöl auf Schläfen einreiben, halbe Stunde Augen zu (sonst Augentränen) und hinlegen.
    ~
    Gruß Elfe
  • Rang: Mitglied
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    am 20.06.2019 18:57:40 | IP (Hash): 236464951
    Hallo alle zusammen,

    Wollte mich mal wieder zum Stand der Dinge melden.
    Also, nachdem meine Werte unter Metformin 1000mg, 1-0-1 Einnahme, unverändert sind und mein Diabetologe den Befund meines Augenarztes meiner Meinung nach, ignoriert habe ich mir eine 2. Meinung bei einem weiteren Diabetologen geholt.
    Dieser sieht das ähnlich wie ich, ein "Nichtstun " wenn die Augen schon in Mitleidenschaft gezogen sind, wäre dumm (meine Aussage).

    Es wurden nochmal alle möglichen Blutwerte genommen etc. Soweit alles gut, HbA1c 6,6 also unverändert.

    Nun bekomm ich Tresiba (Basalinsulin), ab nächste Woche starte ich also, in der Hoffnung das ich meine Werte damit ein wenig senken kann.

    Wie sind die Erfahrungen mit diesem Insulin, falls es von euch einer hatte bzw wieder hat. War wohl mal eine Weile vom deutschen Markt verschwunden.

    LG
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 20.06.2019 21:17:56 | IP (Hash): 315443487
    Marcel32 schrieb:
    Nun bekomm ich Tresiba (Basalinsulin), ab nächste Woche starte ich also, in der Hoffnung das ich meine Werte damit ein wenig senken kann.
    Wie sind die Erfahrungen mit diesem Insulin, falls es von euch einer hatte bzw wieder hat. War wohl mal eine Weile vom deutschen Markt verschwunden.

    Hallo Marcel,

    Tresiba war nicht wegen medizinischen Problemen oder irgendwelchen Bedenken bei uns in D vom Markt verschwunden, sondern nur wegen gescheiterten Preisverhandlungen. Es ist gut, dass es jetzt wieder zur Verfügung steht.

    Tresiba wirkt anders als die anderen Basalinsuline sehr gleichmäßig über die ganzen 24 Stunden des Tages.. Weil du es zur basalen Unterstützung deiner Betazellen nehmen willst, ist das für dich sehr hilfreich.

    Tresiba wirkt länger als 24 Stunden, so dass sich erst durch die Injektionen von bis zu 3 Tagen additiv die richtige Dosis aufbaut. Da du mit dem Basalinsulin sowieso erst beginnst, ist das für dich aber kein Problem.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 23.06.2019 10:31:50. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 21.06.2019 18:17:11 | IP (Hash): 1949516927
    Hallo Marcel,

    in 2015 über vier Monate habe ich Tresiba als damals neues Insulin genutzt (zusätzlich zum Mahlzeiteninsulin als 1er), was als so Superlangzeitinsulin angepriesen wurde.
    Aber genau dieses fand ich persönlich in der Anwendung nicht so toll:
    Die Halbwertszeit beträgt 42 h und die Wirkstoffkonzentration ist erst ab drei Tagen erreicht (baut sich langsam auf).
    Hat zur Folge, daß man erst nach mindestens drei Tagen die Dosisanpassung vornehmen kann.
    War im Prinzip durch die lange Warterei die ganze Zeit nur damit beschäftigt, die richtige Dosis zu finden: Mit 5 Einheiten (Arztvorgabe) angefangen und dann anhand der BZ-Werte über 10 auf 8 Einheiten gelandet.
    Dann war mir plötzlich die starke Schwellung an den Oberschenkeln aufgefallen - gesamt ! nicht nur an Spritzstellen - sofort zum Arzt - absetzen.
    Diese Depots scheint mein Organismus nicht gemocht zu haben.

    Bin dann wieder zum Levemir zurück, daß ein kürzeres und nicht so gleichmäßiges Wirkprofil hat.
    Passt bei mir besser und kann das per zwei Spritzen besser dosieren für den Tag und die Nacht, morgens mehr und abends zur Nacht weniger.
    Irgendwie für mich jedenfalls logisch, daß der Basalbedarf für den Grundstoffwechsel unterschiedlich ist für aktiven Tag und Schlafenszeit.

    Ev. passt Lantus als Basalinsulin für dich auch ganz gut - wird auch nur einmal pro Tag gespritzt, hat aber die Akkumulationsproblematik nicht, daß die Dosisfindung dazu nicht so langwierig ist.

    Gruß Elfe
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    am 23.06.2019 10:23:08 | IP (Hash): 1570073961
    Hallo Elfe,

    Vielen Dank für deine Ausführliche Info, dann werd ich mal hoffen und beobachten wie es bei mir verläuft. Hatte auch schon drüber nachgedacht zwecks der Wirkdauer und somit der Höhe der Werte.
    Ich soll laut Arzt mit 8 IE anfangen, hab im Schnitt nen Wert von 8,4 gegen Mittag/nachmittags je nach Tagesverlauf von ca 6,5. Da war auch schon mein Gedanke vllt zur Sicherheit erstmal mit weniger Einheiten anzufangen und dann zu schauen wie es sich entwickelt 🤔
    Zwecks Verträglichkeit hoffe ich einfach mal das beste. 🤷🏻‍♂️

    Gruß Marcel
    Bearbeitet von User am 23.06.2019 10:24:00. Grund: .