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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 14.02.2019 18:58:37 | IP (Hash): 1417489925
    hjt_Jürgen schrieb:
    Unabhängig davon,wie die Diabetüsse heißen, schaden sie in der Hauptsache durch zu hohen und durch zu weit schwankenden Blutzucker.


    Genau, anders formuliert, aber einer Meinung :-)
    Hohe Blutzuckerwerte (und starke Schwankungen) sind für Schädigungen im Organismus verantwortlich.
    Diese werden in erster Linie behandelt und gesenkt.

    Kann das in sofern sagen, da ich mit 3 Diabetesdiagnosen befasst bin.
    Typ 2 per Familienlinie wurde anhand anderer Symptome sofort ausgeschlossen, dann Diagnose LADA mit sofort Mahlzeiteninsulin und später dann noch plus 3c.
    Fokus auf BZ-Regulierung ist geblieben, wie auch das erste Insulin … plus …

    Hallo Marcel,
    unbedingt den Augenbefund mit ersten ersichtlichen Folgeschäden morgen beim Diabetologen ansprechen und auf medikamentöser Behandlung bestehen.
    Dabei ist deinerseits durchaus Geduld gefragt, da man als Patient erstmal dies und das selber ausprobieren muss und dann wieder ein Arztgespräch hat.
    Selbst Ärzte sind keine Hellseher und benötigen Patientenaufzeichnungen zur besseren Einschätzung.
    Kann sein, daß Metformin und ggfs. andere orale Medikamente schon hilfreich sind oder Insulin(e).

    Gruß Elfe
    P.S.: Googeln ist nur bedingt hilfreich, wenn man bereits Betroffener ist. Da wird vieles Allgemeines per Statistik publiziert.
    Wir haben aber alle eigene genetische Voraussetzungen, die kaum berücksichtigt werden.
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    Beiträge: 25
    Mitglied seit: 20.01.2019
    am 14.02.2019 19:31:57 | IP (Hash): 1731030116
    Elfe schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Unabhängig davon,wie die Diabetüsse heißen, schaden sie in der Hauptsache durch zu hohen und durch zu weit schwankenden Blutzucker.


    Genau, anders formuliert, aber einer Meinung :-)
    Hohe Blutzuckerwerte (und starke Schwankungen) sind für Schädigungen im Organismus verantwortlich.
    Diese werden in erster Linie behandelt und gesenkt.

    Kann das in sofern sagen, da ich mit 3 Diabetesdiagnosen befasst bin.
    Typ 2 per Familienlinie wurde anhand anderer Symptome sofort ausgeschlossen, dann Diagnose LADA mit sofort Mahlzeiteninsulin und später dann noch plus 3c.
    Fokus auf BZ-Regulierung ist geblieben, wie auch das erste Insulin … plus …

    Hallo Marcel,
    unbedingt den Augenbefund mit ersten ersichtlichen Folgeschäden morgen beim Diabetologen ansprechen und auf medikamentöser Behandlung bestehen.
    Dabei ist deinerseits durchaus Geduld gefragt, da man als Patient erstmal dies und das selber ausprobieren muss und dann wieder ein Arztgespräch hat.
    Selbst Ärzte sind keine Hellseher und benötigen Patientenaufzeichnungen zur besseren Einschätzung.
    Kann sein, daß Metformin und ggfs. andere orale Medikamente schon hilfreich sind oder Insulin(e).

    Gruß Elfe
    P.S.: Googeln ist nur bedingt hilfreich, wenn man bereits Betroffener ist. Da wird vieles Allgemeines per Statistik publiziert.
    Wir haben aber alle eigene genetische Voraussetzungen, die kaum berücksichtigt werden.



    Metformin hatte ich bis zur Diagnose MODY 2, dann sollte ich es direkt absetzen, weil es bei mir nicht wirkt.
    Den Befund vom Augenarzt hab ich mir direkt ins Auto gelegt, dass ich ihn bloß nicht vergessen kann😊

    Werd auf jedenfall morgen mal schreiben was der Dia-Doc dazu meint.
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    Mitglied seit: 20.01.2019
    am 15.02.2019 13:03:31 | IP (Hash): 707446605
    Moin,

    Heute beim Dia-Doc gewesen, mein Langzeitwert ist zwar besser geworden, von 6,7 auf 6,6. Man bedenke aber das ich innerhalb der letzten 3 Monate noch Medikamente genommen habe.

    Ab heute fang ich damit wieder an, zum Anfang morgens und abends 500mg Metformin und ab Montag, morgens und abends jeweils 1000mg Metformin.
    Der nächste Termin ist für die 1. März-Woche angesetzt, mit regelmäßigen Messungen bis dahin.
    Mal sehen wie sich das nun entwickelt. Ich hoffe meine ständigen Kopfschmerzen und das viele trinken sind dann in ein paar Tagen wieder Geschichte.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 15.02.2019 17:40:48 | IP (Hash): 1417489925
    Hallo Marcel,
    immerhin bekommst du wieder Metformin als medikamentöse Behandlung mit zusätzlicher Dosiserhöhung.
    Wenn's auch schwerfällt, Geduld ist gefragt.
    Auch andere orale Medikamente gibt es mittlerweile, die ggfs. ausprobiert werden können.
    Selbst mit Insulin habe ich bei Wechsel wieder vorsichtig anfangen müssen, bis Dosis gefunden.
    ~
    Deine Kopfschmerzen können auch auf aktueller Anspannung wegen Sorgen beruhen.
    Tipp: Kleiner Tropfen japanisches Heilpflanzenöl auf Schläfen einreiben, halbe Stunde Augen zu (sonst Augentränen) und hinlegen.
    ~
    Gruß Elfe
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    am 20.06.2019 18:57:40 | IP (Hash): 236464951
    Hallo alle zusammen,

    Wollte mich mal wieder zum Stand der Dinge melden.
    Also, nachdem meine Werte unter Metformin 1000mg, 1-0-1 Einnahme, unverändert sind und mein Diabetologe den Befund meines Augenarztes meiner Meinung nach, ignoriert habe ich mir eine 2. Meinung bei einem weiteren Diabetologen geholt.
    Dieser sieht das ähnlich wie ich, ein "Nichtstun " wenn die Augen schon in Mitleidenschaft gezogen sind, wäre dumm (meine Aussage).

    Es wurden nochmal alle möglichen Blutwerte genommen etc. Soweit alles gut, HbA1c 6,6 also unverändert.

    Nun bekomm ich Tresiba (Basalinsulin), ab nächste Woche starte ich also, in der Hoffnung das ich meine Werte damit ein wenig senken kann.

    Wie sind die Erfahrungen mit diesem Insulin, falls es von euch einer hatte bzw wieder hat. War wohl mal eine Weile vom deutschen Markt verschwunden.

    LG
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 20.06.2019 21:17:56 | IP (Hash): 315443487
    Marcel32 schrieb:
    Nun bekomm ich Tresiba (Basalinsulin), ab nächste Woche starte ich also, in der Hoffnung das ich meine Werte damit ein wenig senken kann.
    Wie sind die Erfahrungen mit diesem Insulin, falls es von euch einer hatte bzw wieder hat. War wohl mal eine Weile vom deutschen Markt verschwunden.

    Hallo Marcel,

    Tresiba war nicht wegen medizinischen Problemen oder irgendwelchen Bedenken bei uns in D vom Markt verschwunden, sondern nur wegen gescheiterten Preisverhandlungen. Es ist gut, dass es jetzt wieder zur Verfügung steht.

    Tresiba wirkt anders als die anderen Basalinsuline sehr gleichmäßig über die ganzen 24 Stunden des Tages.. Weil du es zur basalen Unterstützung deiner Betazellen nehmen willst, ist das für dich sehr hilfreich.

    Tresiba wirkt länger als 24 Stunden, so dass sich erst durch die Injektionen von bis zu 3 Tagen additiv die richtige Dosis aufbaut. Da du mit dem Basalinsulin sowieso erst beginnst, ist das für dich aber kein Problem.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 23.06.2019 10:31:50. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 21.06.2019 18:17:11 | IP (Hash): 1949516927
    Hallo Marcel,

    in 2015 über vier Monate habe ich Tresiba als damals neues Insulin genutzt (zusätzlich zum Mahlzeiteninsulin als 1er), was als so Superlangzeitinsulin angepriesen wurde.
    Aber genau dieses fand ich persönlich in der Anwendung nicht so toll:
    Die Halbwertszeit beträgt 42 h und die Wirkstoffkonzentration ist erst ab drei Tagen erreicht (baut sich langsam auf).
    Hat zur Folge, daß man erst nach mindestens drei Tagen die Dosisanpassung vornehmen kann.
    War im Prinzip durch die lange Warterei die ganze Zeit nur damit beschäftigt, die richtige Dosis zu finden: Mit 5 Einheiten (Arztvorgabe) angefangen und dann anhand der BZ-Werte über 10 auf 8 Einheiten gelandet.
    Dann war mir plötzlich die starke Schwellung an den Oberschenkeln aufgefallen - gesamt ! nicht nur an Spritzstellen - sofort zum Arzt - absetzen.
    Diese Depots scheint mein Organismus nicht gemocht zu haben.

    Bin dann wieder zum Levemir zurück, daß ein kürzeres und nicht so gleichmäßiges Wirkprofil hat.
    Passt bei mir besser und kann das per zwei Spritzen besser dosieren für den Tag und die Nacht, morgens mehr und abends zur Nacht weniger.
    Irgendwie für mich jedenfalls logisch, daß der Basalbedarf für den Grundstoffwechsel unterschiedlich ist für aktiven Tag und Schlafenszeit.

    Ev. passt Lantus als Basalinsulin für dich auch ganz gut - wird auch nur einmal pro Tag gespritzt, hat aber die Akkumulationsproblematik nicht, daß die Dosisfindung dazu nicht so langwierig ist.

    Gruß Elfe
  • Rang: Mitglied
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    Mitglied seit: 20.01.2019
    am 23.06.2019 10:23:08 | IP (Hash): 1570073961
    Hallo Elfe,

    Vielen Dank für deine Ausführliche Info, dann werd ich mal hoffen und beobachten wie es bei mir verläuft. Hatte auch schon drüber nachgedacht zwecks der Wirkdauer und somit der Höhe der Werte.
    Ich soll laut Arzt mit 8 IE anfangen, hab im Schnitt nen Wert von 8,4 gegen Mittag/nachmittags je nach Tagesverlauf von ca 6,5. Da war auch schon mein Gedanke vllt zur Sicherheit erstmal mit weniger Einheiten anzufangen und dann zu schauen wie es sich entwickelt 🤔
    Zwecks Verträglichkeit hoffe ich einfach mal das beste. 🤷🏻‍♂️

    Gruß Marcel
    Bearbeitet von User am 23.06.2019 10:24:00. Grund: .