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Gestörte Glukosetoleranz

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    am 09.03.2019 13:39:20 | IP (Hash): 1343920886
    Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    habe eine Frage zur gestörten Glukosetoleranz infolge Kortisontherapie.

    Bin Rheumapatientin und muss wegen eines Schubes schon seit einigen Monaten relativ viel Kortison täglich einnehmen (Prednison/Prednisolon), zur Zeit noch knapp 27 mg pro Tag.

    Seit Januar sind gestörte Blutzuckerwerte ans Licht gekommen. Und zwar habe ich morgens bis mittags etwa eine Stunde nach dem Essen (Frühstück/Mittagessen) Blutzuckerspitzen bis 202, obwohl ich die gleiche Menge wie immer esse. 2-3 Stunden nach dem Essen sind die BZ-Werte auf fast Nüchternwerte um die 100, abgefallen.

    Während dieser Zeit, besonders bis ca. 11.00/12.00 Uhr, fühle ich mich total geschwächt, zitterig, kaltschweißig, z. T. schwindelig und habe eine enorme Muskelschwäche - Symptome wie bei Unterzucker. In so einer Situation etwas kohlehydratreiches Essen oder z. B. Apfelsaft trinken hilft nicht.

    Das Kortison wird gegen 2.30/3.00 Uhr freigesetzt (Nachtkortison - Lodotra), außerdem nehme ich noch welches um 7.00 Uhr. Das erklärt die morgendlichen Blutzuckerstörungen. Nachmittags und abends sind die Symptome wie Zitterigkeit usw. weg, nur wenn ich zuwenig esse. Der Blutzucker ist dann auch "ordnungsgemäß" niedrig. Essen hilft dann sofort.

    Es wurde mir so erklärt, dass der Blutzucker im Blut verbleibt und nicht in die Gewebe gelangt, wo er eigentlich hingehört. Machen könne man dagegen nichts. Es gäbe keine zugelassenen Medikamente dafür. Auch Metformin sei dafür nicht zugelassen und würde dabei außerdem nicht helfen. Ich hatte im Internet gelesen, dass es dabei hilft und den Arzt angesprochen.

    Das Kortison muss ich noch eine zeitlang nehmen und würde mir sehr wünschen, dass diese zusätzliche Schwächung am Vormittag wegfiele.

    Weiß irgendjemand einen Rat oder einen guten Diabetologen?

    Danke und Gruß

    Kirschen
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    am 09.03.2019 13:52:50 | IP (Hash): 422697666
    An Deiner Stelle würde ich das Frühstück auf zwei Portionen aufteilen und mit ein bis anderthalb oder zwei Stunden Abstand essen. Damit würdest Du die große Spitze und die große Schwankung vermeiden, die Dir wahrscheinlich die beschriebenen Beschwerden macht. Daumendrück :)

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 09.03.2019 14:32:21 | IP (Hash): 1288118421
    Hallo Kirschen,

    du kannst es auch mal mit einem Frühstück mit wenigen KH probieren.

    Beim Frühstück bietet sich besonders ein Frühstücksei an, auch Käse als Unterlage, z.B. Schnittkäse mit Butter und Wurst drauf passt sehr gut. Weitere Ideen kannst du dir aus Low Carb Foren raus suchen. Aber am Anfang steht ja erst mal das Ausprobieren, ob es bei dir überhaupt hilft. Nur wenn es das tut, musst du im zweiten Schritt etwas finden, was du auch jeden Morgen gerne isst.

    Viel Erfolg, Rainer
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    am 09.03.2019 14:58:09 | IP (Hash): 1343920886
    Danke schon mal für die interessanten Antworten!

    Aufzuteilen leuchtet mir ein, da dann evtl. der BZ-Spiegel im Blut nicht so absinkt?

    Welcher Mechanismus ist denn der mit dem Käse und Butter/Wurst? Eine Bekannte, die selber Diabetes hat, hat mir in punkt "Fett" Ähnliches geraten - es würde den BZ-Spiegel im Blut länger halten. Ist das auch aus Eurer Sicht so?

    Seitdem ich um 7.00 Uhr wegen Herzrhythmusstörungen einen Betablocker nehme (Bisoprolol 2,5 mg), hat sich nach meinem Gefühl übrigens diese BZ-Problematik verschärft. Wisst ihr dazu irgendetwas (Interaktion Betablocker - BZ)?

    Danke nochmal

    Lupilinchen
    Bearbeitet von User am 09.03.2019 15:06:42. Grund: Schreibfehler
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    am 09.03.2019 16:24:25 | IP (Hash): 1288118421
    Kirschen schrieb:
    Welcher Mechanismus ist denn der mit dem Käse und Butter/Wurst? Eine Bekannte, die selber Diabetes hat, hat mir in punkt "Fett" Ähnliches geraten - es würde den BZ-Spiegel im Blut länger halten. Ist das auch aus Eurer Sicht so?

    Der BZ wird durch KH stark angetrieben, durch Fett und Eiweiß wesentlich weniger. Bei einem Frühstück mit wenig KH und stattdessen mehr Fett und Eiweiß wird dein BZ nur wenig ansteigen.

    Wenn so ein Frühstück mit wenig KH gegen deine Probleme hilft, dann kannst du übrigens austesten, wie viel KH du wieder zu dem Fett und Eiweiß dazu nehmen kannst. Das könnten eine ganze Menge sein, weil Fett und Eiweiß die Verdauung bremst, dadurch geht die Glukose aus den KH langsamer und über einen längeren Zeitraum ins Blut und der BZ steigt weniger stark an. Damit kannst du einfach ein bisschen rumprobieren.
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    am 09.03.2019 18:10:25 | IP (Hash): 1343920886
    Ah ja, Danke, Danke! Ermutigt mich, doch die Hoffnung nicht aufzugeben, über die Ernährung weiterzukommen.

    Wie ist denn Eure Meinung in Bezug auf Medikamente, ließe sich darüber auch irgendwas machen?

    Also meine Frage ist, gibt es irgendwas, mit dem man die Aufnahme des Zuckers aus dem Blut ins Gewebe verbessern kann? Das scheint mir ja mein Hauptproblem zu sein. Die genannten Ernährungstechniken dienen ja so wie ich es verstanden habe, dazu, dass der BZ nicht so stark ansteigt. Aber kann man auch den umgekehrten Effekt verbessern, dass der BZ schneller ins Zielgewebe kommt?

    Danke u. Gruß

    Lupilinchen
    Bearbeitet von User am 09.03.2019 18:13:06. Grund: Inhaltliche Ergänzung
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    am 09.03.2019 19:03:19 | IP (Hash): 422697666
    Immer mehr Diabatologen sehen die Ursache für die zuviele Glukose im Blut nicht in der unzulänglichen Aufnahme durch die Zielzellen, sondern in der gestört zuvielen Ausgabe in den Kreislauf, vor der sich die Zielzellen schützen, wie in diesem Artikel https://www.aerzteblatt.de/archiv/201673/Gegen-Diabetes-und-Adipositas-Dein-Freund-der-Ketonkoerper
    Zitat:
    "Worauf es den Befürwortern einer derart kohlenhydratreduzierten Diät ankommt, ist, die erhöhte Insulinproduktion zu reduzieren. Hallberg findet hierfür starke Worte, sie nennt den Typ-2-Diabetes eine „Kohlenhydratvergiftung“ und die Insulinresistenz eine „Kohlenhydratintoleranz“. Sobald man die Kohlenhydrate als Trigger der Insulinproduktion erkennt, erklären sich metabolische Folgen ganz neu. „Im Grunde sehen wir inzwischen die Insulinresistenz der Organe nicht mehr als Ursache der hohen Insulinspiegel beim Typ-2-Diabetes, sondern umgekehrt als deren Folge“, erklärt Dr. Kerstin Kempf die Abkehr vom traditionellen Deutungsansatz. „Letztlich schützen sich die Körperzellen vor zu viel Zucker, der ihnen durch immer höhere Insulinspiegel aufgezwungen wird“, so die Leiterin des Studienzentrums am Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum Düsseldorf."


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    am 09.03.2019 21:08:14 | IP (Hash): 1343920886
    Gilt das auch für die Nebenwirkungen der Kortisontherapie oder nur für den Typ-2-Diabetes?
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    am 09.03.2019 21:34:35 | IP (Hash): 422697666
    passt bei allem, was Dir als Glukoseintoleranz und Insulinresistenz erklärt wird :)

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    am 09.03.2019 21:41:31 | IP (Hash): 1343920886
    Der übersteigerte BZ-Anstieg bei mir nach dem Essen und die "Unterzuckerungssymptome" hängen bei mir ja nicht mit der Bauchspeicheldrüse zusammen, da ich keinen Diabetes und einen normalen HBA1C-Wert habe, sondern sind nur vormittags nach der Kortisoneinnahme. Nachmittags ist wieder alles ok. Kein übertriebener BZ-Anstieg nach dem Essen, keine Unterzuckerungssymptome.

    Mein Nüchtern-BZ ist morgens, ohne dass ich etwas gegessen habe, 110. Vor der erhöhten Kortisoneinnahme lag er bei 80 oder 90.

    Es müsste dann meiner Überlegung nach auch helfen, vormittags einfach kaum etwas zu essen, um den BZ nicht noch weiter hochzutreiben. Das Gegenteil ist aber der Fall: Esse ich wenig, habe ich noch mehr Unterzuckerungssymptome.

    Warum sollten sich Körperzellen vor zuviel Zucker schützen wollen, wenn gleichzeitig massive Unterzuckerungssymptome vorliegen (Zittern, Kaltschweißigkeit, Muskelschwäche...)?

    Deswegen muss meiner Meinung nach logisch ein anderer Grund für den BZ-Anstieg und die Unterzuckerungssymptome vorliegen als dass die Körperzellen sich "vor dem erhöhten BZ" schützen. Warum sollten sie das nur Vormittags tun?

    Ich schreibe das hier so genau, weil ich aus dieser Unterzuckerungssymptomatik am Vormittag herauskommen möchte.

    Bearbeitet von User am 09.03.2019 23:02:00. Grund: Inhaltliche Präzisierung
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    am 09.03.2019 22:08:28 | IP (Hash): 422697666
    Auf seinem Weg durch den Körper liefert das Blut bei jeder Zelle ab, was sie braucht, u.a. auch Glukose. Und wenn das Blut dann auf dem Rückweg durch die Leber kommt, lädt die von allem wieder bis auf den Sollstand auf, also auch Glukose und Insulin.
    Wenn dieser Prozess gestört wird, z.B. durch mehr Cortison, wird mehr Glukose und mehr Insulin in den Umlauf gegeben, als im Umlauf zuvor von den Zellen abgenommen wurde und nun für das Nachladen bis auf den Sollwert gebraucht wird.

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    am 10.03.2019 08:37:36 | IP (Hash): 700457063
    Kirschen schrieb:
    Also meine Frage ist, gibt es irgendwas, mit dem man die Aufnahme des Zuckers aus dem Blut ins Gewebe verbessern kann? Das scheint mir ja mein Hauptproblem zu sein. Die genannten Ernährungstechniken dienen ja so wie ich es verstanden habe, dazu, dass der BZ nicht so stark ansteigt. Aber kann man auch den umgekehrten Effekt verbessern, dass der BZ schneller ins Zielgewebe kommt?

    Hallo Lupinchen,

    die Insulinresistenz ist nur ein Teil der Erklärung. Damit kannst du erklären, dass der BZ zu hoch ansteigt. zu hohen BZ erklären. Und nein, gegen Insulinresistenz gibt es keine Medikamente. Die lässt sich nur durch geeignete Ernährung und regelmäßige Bewegung ein wenig abbauen. Da bei dir vermutlich das Kortison die Ursache ist, sind deine Möglichkeiten sehr begrenzt, die Insulinresistenz zurück zu drehen.

    Mit zu hohem BZ kannst du aber noch nicht die unangenehmen Unterzuckerungsgefühle erklären, die dich 2...3 Stunden nach jedem Frühstück plagen. Dafür braucht es niedrigen BZ und der tritt bei dir offensichtlich 2...3 Stunden nach manchen Mahlzeiten auf. Ursache dafür ist vermutlich eine verspätete und dann überschießende Insulinantwort auf den hohen BZ. Du kannst dir unter dem Begriff "alimentäre Hypoglykämie" (oder alt und überholt: "reaktive Hypoglykämie") Informationen dazu raussuchen.

    Wenn das bei dir die Ursache ist, dann wäre die geeignete Gegenmaßnahme, den BZ nicht erst hoch ansteigen zu lassen und dafür hast du oben mehrere Vorschläge erhalten, die du ausprobieren kannst. Wenn bei dir etwas davon hilft, dann hast du dein Problem gelöst, ganz egal ob meine Vermutung richtig ist oder nicht. Falls nicht, dann musst du weiter nach einer Lösung suchen und kannst darauf hoffen, dass es aufhört, wenn du kein Kortison mehr nehmen musst.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 10.03.2019 08:38:14. Grund: .
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    am 10.03.2019 12:23:11 | IP (Hash): 1343920886
    Hallo Rainer,

    ganz lieben Dank für Deinen Beitrag.

    Es ist bei mir definitiv so, dass die Unterzuckerungssymptome vormittags DIREKT nach den Mahlzeiten auftreten, nicht erst nach 2-3 Stunden. Heute z. B. habe ich um 10.15 Uhr gefrühstückt und danach begann eine extreme Zitterigkeit, Kaltschweißigkeit und Muskelschwäche. Also es ist gefühlt so, dass die extreme Zitterigkeit und Kaltschweißigkeit erst NACH der Nahrungsaufnahme richtig anfängt. Ca. gegen 11.00 Uhr ließen die Symptome langsam nach. Gegenwärtig deutlich besser. Da oft auch Schwindel und Benommenheit dabei ist, ist das Ganze wirklich sehr unangenehm.

    Bei den Messungen in den letzten Tagen war der BZ 1 h nach dem Frühstück z. B. 155 oder 179.
    BZ-Messung heute 11.15 Uhr exakt 1 h nach dem Essen: 103. Werde morgen 1/2 h nach dem Frühstück messen, um herauszufinden, wie der BZ derzeit in dieser Extremsymptomatikphase ist.
    Um 11.45 Uhr habe ich wegen Hunger die 3/4 Banane gegessen, BZ 12.15 Uhr 124. Keine Kaltschweißigkeit und Zitterigkeit oder andere Symptome.

    Verrückt.

    Ich esse zum Frühstück seit Jahren immer dasselbe - 1 gr. Stück Emmentaler, Quinoa (heute nur 3 Eßl., kriegte nicht mehr runter) und 1 bis 1 1/2 Banane. Heute 1 1/4 Banane. Da ich Laktose- und Glutenunverträglichkeit habe, ist meine Ernährung ein bisschen ausgetüftelt, klappt aber - ohne das viele Kortison - sehr gut.

    Positiv und überraschend war heute morgen auch:
    Nüchtern-BZ um 7.00 Uhr 98,
    10.00 Uhr vor dem 2. Frühstück 95.

    Liegt es daran, dass ich gestern abend ordentlich Butter aufs Brot getan habe und um 7.00 Uhr Margarine aufs Knäckebrot... Dank Eurer Vorschläge...? Oder seit den letzten BZ-Messungen vor ein paar Tagen die Kortisondosis um 0,5 mg Prednisolon reduzieren konnte...?

    Die Antworten haben mir gezeigt, dass das Geschehen rund um Kortison und BZ sehr komplex ist.

    Hier habe ich etwas gefunden https://de.wikipedia.org/wiki/Insulinresistenz
    Am frühen Vormittag ist die Insulinresistenz am höchsten durch die nächtliche Ausschüttung von Insulinantagonisten (siehe Dawn-Phänomen).
    Cortisol (kann) als einer der Gegenspieler des Insulins dessen Wirksamkeit abschwächen.

    Hier auch: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-182012/nebenwirkung-diabetes/
    Glucocorticoide verschlechtern die Glucosetoleranz, indem sie die Verwertung von Glucose in peripheren Geweben wie der Muskulatur verringern (Tabelle 2). Gleichzeitig greifen sie in den hepatischen Stoffwechsel ein. Glucocorticoide hemmen in der Leber die Wirkung von Insulin und steigern damit die Gluconeogenese (2).
    Ihre Wirkung auf den Glucosestoffwechsel steigt mit zunehmender (peroraler) Dosis und Anwendungsdauer. Bei Prednison, Prednisolon oder Fluocortolon setzt die Insulinresistenz etwa vier Stunden nach der Applikation ein und hält bis zu zehn Stunden an.
    Wird eine Störung des Glucosestoffwechsels entdeckt, wird diese wie bei einem Typ-2-Diabetes behandelt. Die Grundlage bilden Ernährungsumstellung und vermehrte Bewegung. Zusätzlich erhalten die Patienten Metformin, wenn keine Kontraindikationen bestehen. Reicht diese Basistherapie nicht aus, kommen weitere orale AntiDiabetika oder Insulin hinzu.

    2.30 Uhr/3.00 Uhr werden bei mir 10 mg Prednison freigesetzt (nehme Lodotra). Um 7.00 Uhr kommen derzeit knapp 12 mg Prednisolon dazu.
    2.30/3.00 Uhr + 4 + 10 = 16.30/17.00 Uhr
    Das ist etwa die Zeit, ab der ich in den letzten Wochen mehr Hunger bekam und Essen konnte ohne Probleme.

    Hier etwas zu Betablockern:
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-182012/nebenwirkung-diabetes/
    Antihypertonika: Betablocker
    verschlechterte Glucoseverwertung in peripheren Geweben verstärkte Insulinresistenz der Leberzellen, gesteigerte hepatische Gluconeogenese

    Hier steht sogar, dass man bei gestörter Glukosetoleranz Betablocker meiden sollte: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/herzinfarkt/article/431609/erfolg-therapie-gestoerter-glukose-toleranz.html

    Das würde dazu passen, dass die Symptome (Zitterigkeit, Kaltschweißigkeit, Muskelschwäche, Schwindel, Benommenheit am Vormittag) erst nach Beginn der Dauereinnahme des Betablockers richtig schlimm wurden. Den Betablocker nehme ich morgens um 7.00 Uhr.

    Tja. Werde weiter berichten. Danke für Eure Ideen und Anteilnahme!

    Gruß

    Lupilinchen/Kirschen

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    am 10.03.2019 12:38:45 | IP (Hash): 538564232
    In aller Regel haben Unterzuckersymptome ohne Unterzucker oder Abfallen des BZ auf Normalhöhe aus 200 und mehr mg/dl nichts mit Glukose/Zucker zu tun, sondern alles mit irgendwelchen anderen Ursachen, auf die man sich den Blick durch die Fokussierung auf den Zucker verstellt. So macht kurzzeitig absackender Blutdruck praktisch die gleichen Beschwerden. Und vielleicht findest Du zusammen mit Deinen Medis und ohne das Stichwort Blutzucker auch noch weitere Hinweise auf die Möglichkeit solcher Beschwerden? Systematische Selbstbeobachtung ist ja offenbar schon länger Dein Ding. Da wirst Du diesen Unterzucker-Fakes ganz bestimmt noch auf die richtige Spur kommen. Daumendrück :)

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    am 10.03.2019 12:50:16 | IP (Hash): 1343920886
    Ja. Ich habe mich mal auf die Wirkung des Kortisons konzentriert. Denn ohne das viele Kortison hatte ich die Probleme ja nicht. Und da habe ich zwei Hauptaussagen gefunden:

    Glucocorticoide verschlechtern die Glucosetoleranz, indem sie die Verwertung von Glucose in peripheren Geweben wie der Muskulatur verringern (könnte meine Unterzuckersymptome erklären),
    Glucocorticoide hemmen in der Leber die Wirkung von Insulin und steigern damit die Gluconeogenese (könnte meine erhöhten BZ-Werte erklären).
    Dazu kommen die ebensolchen Nebenwirkungen des Betablockers.

    Ich habe übrigens Lupus, wie mein Name schon erahnen lässt, und wenn man bei dieser Krankheit nicht selber nachdenkt, ist man hoffnungslos aufgeschmissen ;-) Weil sich leider auch Ärzte nur in seltenen Fällen damit auskennen...

    Einen schönen Sonntag und danke nochmal für die vielen tollen Beiträge!

    Bearbeitet von User am 10.03.2019 13:05:04. Grund: Inhaltliche Ergänzung
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    am 10.03.2019 13:06:14 | IP (Hash): 538564232
    Kirschen schrieb:
    Glucocorticoide verschlechtern die Glucosetoleranz, indem sie die Verwertung von Glucose in peripheren Geweben wie der Muskulatur verringern (könnte meine Unterzuckersymptome erklären)


    Du meinst, dass in den Zellen dann nicht genug ankommt. Das ist mit der Bezeichnung allerdings nicht gemeint, sondern damit ist gemeint, dass schon mal beobachtet wurde, alledings wenig systematisch, wie die Zielzellen nur halb so viel Glukose wie gesund gespeichert halten. Für ihre volle Funktion ist das immer noch mehr als genug. Also eigentlich ein bisschen sehr irreführend, diese Wortbilder.

    Tatsächlich treten die Beschwerden bei Unterzucker wg der unzulänglichen Versorgung der Schaltzentralen mit Glukose auf, als von Hirn und Nerven, und die brauchen für ihre Glukose-Versorgung alle kein Insulin und für ihren Notdienst auch nur herzlich wenig Glukose. Um 20-30mg/dl reichen dafür locker, wobei dann schon vorübergehend das Licht ausgehen kann.

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    am 10.03.2019 13:14:38 | IP (Hash): 1343920886
    Dazu kann ich sagen: Wenn es extrem ist, ist mir auch schwindelig und benommen. Das sind eindeutig ZNS-Symptome.
    Wenn es etwas abgemildert ist, bin ich nur zittrig, kaltschweißig, Muskelschwäche.

    Über das Gehirn hatte ich auch schon nachgedacht.

    Gruß
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    am 10.03.2019 15:53:22 | IP (Hash): 1594700496
    Habe vor einigen Jahren mal für 2 Wochen 50mg Prednisolon am Tag genommen und dabei eigendlich immer leichte „Hyposymtome“ bei Blutzuckerwerten um die 100mg/dl ohne große Schwankungen gehabt. War aber während der Zeit krankgeschrieben, so dass ich damit ganz gut umgehen konnte.
    Wenn man dann noch bedenkt, dass bei Werte unter 50mg/dl vom Körper auch Cortisol im Rahmen der Gegenregulation ausgeschüttet wird und die Symtome von Kortison so ähnlich waren, würde ich zumindest bei mir davon ausgehen, dass Prednisolon Symtome wie eine Hypo verursacht.
    Bearbeitet von User am 10.03.2019 20:24:21. Grund: Korrektur Prednisolon
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    am 10.03.2019 18:49:33 | IP (Hash): 1343920886
    Ja, interessant. Danke für die Rückmeldung!

    Gruß

    Lupilinchen
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    Mitglied seit: 09.03.2019
    am 11.03.2019 22:51:18 | IP (Hash): 1343920886
    Wollte berichten - wollte heute während der ersten halben Stunde nach dem Frühstück BZ messen - die Symptome fielen aber aus. Es war keine Zitterigkeit, Kaltschweißigkeit und Muskelschwäche vorhanden. Gestern war die Phase schon kürzer gewesen als in den vorhergehenden Wochen. Liegt es an der Butter/Margarine, die ich jetzt reichlich überall draufschmiere? Dem etwas reduzierten Kortison? Am Fett hatte ich wegen der Kortisondauertherapie wegen mögl. Gewichtszunahme immer gespart und nie Butter oder Margarine verwendet. Auf jeden Fall schon mal positive Entwicklung, Danke nochmal für die Tipps!
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 12.03.2019 19:27:00 | IP (Hash): 1853499897
    Kirschen schrieb:

    Ich esse zum Frühstück seit Jahren immer dasselbe - 1 gr. Stück Emmentaler, Quinoa (heute nur 3 Eßl., kriegte nicht mehr runter) und 1 bis 1 1/2 Banane. Heute 1 1/4 Banane. Da ich Laktose- und Glutenunverträglichkeit habe, ist meine Ernährung ein bisschen ausgetüftelt, klappt aber - ohne das viele Kortison - sehr gut.


    Seltsames Frühstück, was du dir da zusammengestellt hast.
    Sowohl als auch:
    Emmentaler enthält noch kleine Menge Laktose,
    Quinoa in welcher Form zubereitetet ?
    und dann noch eins der kohlenhydratreichsten Obstsorten mit 70 g Zucker per 100 g (wie Weintrauben) oben drauf °~°

    Was du spürst, sind ganz klar Unterzuckersymptome.
    Wie du ja schon per fleißiger Recherche herausgefunden hast, sind Kortison und Cortisol Gegenhormone zum Insulin und erhöhen den Blutzucker.
    ~ Bist du wirklich sicher, daß deine Diagnosen Laktose/Glutenunverträglichkeit und auch Lupus überhaupt stimmen !?!
    - Laktoseintoleranz hatte sich bei mir eindeutig nachweisen lassen (Atemtest). Vermutete Glutenunverträglichkeit per Darmbiopsie nicht.
    ~ Lupus auch nicht, trotz gravierender Hautprobleme.

    Empfindlichkeit gegenüber Hautreinigungs- und pflegemitteln, irgendwie genetisch empfindlich - soll Tenside meiden (besser Seife) oder nur warmes Wasser zur Reinigung verwenden (mal wieder aktuell untersucht mit aller Hautarzt-Kunst (Allergietests negativ, Diabetes schon per se problematisch)).
    War da nicht freiwillig, akute Gürtelrose war Anlass (Symptome waren eindeutig zur ersten).
    Bearbeitet von User am 12.03.2019 19:30:22. Grund: -
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    am 12.03.2019 22:40:19 | IP (Hash): 1343920886
    Hallo,

    leider stimmen meine Diagnosen...

    Hartkäse wird von vielen Leuten mit Laktoseintoleranz oft ganz gut vertragen, so auch von mir.

    Quinoa und Bananen sind sehr lecker. Irgendwas muss man ja essen, und es sollte wenn möglich schmecken ;-)

    Gruß

    Lupilinchen
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    am 12.03.2019 23:09:35 | IP (Hash): 1983084272
    Kirschen schrieb:
    Wollte berichten - wollte heute während der ersten halben Stunde nach dem Frühstück BZ messen - die Symptome fielen aber aus. Es war keine Zitterigkeit, Kaltschweißigkeit und Muskelschwäche vorhanden. Gestern war die Phase schon kürzer gewesen als in den vorhergehenden Wochen. Liegt es an der Butter/Margarine, die ich jetzt reichlich überall draufschmiere? Dem etwas reduzierten Kortison? Am Fett hatte ich wegen der Kortisondauertherapie wegen mögl. Gewichtszunahme immer gespart und nie Butter oder Margarine verwendet. Auf jeden Fall schon mal positive Entwicklung, Danke nochmal für die Tipps!

    Hallo Lupinchen,

    das freut mich für dich - weiter alles gute. :=)

    Der Hauptgrund für die Verbesserung wird wahrscheinlich die Redutierung der Kortisontherapie sein. Vielleicht hat das mehr Fett essen ja auch einen Anteil daran. Vor Fett brauchst du wirklich keine Angst zu haben. Du musst nur darauf achten, dass du es nicht zusätzlich isst und dafür entsprechend die KH reduzierst. Lass dir die gesunde Butter ruhig schmecken oder wenn du das lieber möchtest, dann auch Margarine.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 13.03.2019 11:28:28 | IP (Hash): 1343920886
    Hallo Rainer und alle,

    Ja. Gestern abend habe ich die Butter vergessen. Man kann nicht immer an alles denken. Heute nacht lag ich ab 5.00 Uhr wach mit Hunger. Keine Ahnung, ob es damit zusammenhängt. Es ist komplex.

    Gestern morgen hatte ich auch wieder eine kürzere Zitterphase, da hatte ich nicht gleich nach dem Aufstehen gefrühstückt. Besser ist, gleich was zu essen.

    Die Nahrungsunverträglichkeiten sind auch ein Problem. Ich vertrage alles Mögliche nicht, und wenn ich was vertrage, bleibe ich gerne dabei. So hatte ich schon eine Sensibilisierung auf Amaranth oder Hirse, was ich auch gerne gegessen habe. Meine kutanen Pricktestreaktionen auf Lebensmittel/Zusatzstoffe sind auch nach zwei Wochen noch erkennbar (abheilende Quaddeln), der Hautarzt meinte, sowas habe er noch nicht gesehen. Das Quinoa esse ich übrigens ohne was dazu, denn laktosefreie Joghurts, Puddings oder Quarks vertrage ich leider nicht.

    Substanzunverträglichkeiten bei Lupus sind allgemein ein Problem, bezieht sich auch auf Haarfärbemittel, selbst Tattoos können Lupushautausschläge hervorrufen.

    Grüße

    Lupilinchen
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    am 13.03.2019 14:09:51 | IP (Hash): 1169573473
    Dann drücke ich dir die Daumen, dass du mit der Butter am Abend wirklich etwas gefunden hast, was dir hilft.

    Man kann trefflich darüber spekulieren, warum gerade das hilft. Das kann dir aber eigentlich vollkommen egal sein - alles was hilft und was du verträgst ist richtig für dich.

    Alles Gute, Rainer
    Bearbeitet von User am 13.03.2019 14:10:05. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 13.03.2019 18:14:10 | IP (Hash): 1343920886
    Ja, sehe es auch so!

    Schönen Abend

    Lupilinchen
  • Elfe

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    am 13.03.2019 19:28:53 | IP (Hash): 1853499897
    Kirschen schrieb:
    leider stimmen meine Diagnosen...
    Hartkäse wird von vielen Leuten mit Laktoseintoleranz oft ganz gut vertragen, so auch von mir.
    Quinoa und Bananen sind sehr lecker. Irgendwas muss man ja essen, und es sollte wenn möglich schmecken ;-)


    Trotzdem, möchte da noch mal nachfragen, ob deine Diagnosen wirklich so stimmen.
    Da du laktosefreie Produkte nicht verträgst, aber dennoch Emmentaler, sind m.E. Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie ausgeschlossen.
    Brauche selber laktosefreie Milchprodukte einschließlich Minus-L-Butter.
    Und Margarine ist sehr oft mit laktosehaltigen Zutaten versetzt - auf's Kleingedruckte achten.

    Da du ja speziell zu BZ-Werten anfragst, kann ich mich nur wiederholen:
    Banane und Weintrauben gehören zu den zuckerreichsten Obstsorten (70 g enthalten 10 g Zucker).
    Geschmacklich sind hiesige Obstsorten (Äpfel/Birnen/Pflaume) auch ganz gut (ca. 90 g enthalten 10 Zucker), Beeren enthalten weit weniger Zucker.

    Wie wurde deine Glutenunverträglichkeit diagnostiziert ?
    Wirklich per Darmbiopsie !?

    Wie wurde bei dir Lupus diagnostiziert !?
    Ich selber plage mich Hautquaddeln herum, ohne wirkliche Diagnose.
    War mal wieder zum Allergietest - NIX, weder per Prick, Epikutan, RAST.
    Aber unter diesem sehr dünnen weißen Pflaster als Befestigung zum Epikutantest hat sich eine offene Entzündung gezeigt, die Wochen zur Abheilung brauchte.
    Besonders im Gesicht zu sehen, extrem belastend.
    Mit Make up lassen sich nur Farbunterschiede kaschieren, aber keine Beulen.

    Die innerliche Problematik ist jedenfalls so einigermaßen logisch.
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    am 14.03.2019 11:14:32 | IP (Hash): 1343920886
    Hallo,

    die Laktoseintoleranz wurde bei mir vor 31 Jahren anhand eines Laktosetests diagnostiziert. Man schluckt Laktose und im Blut wird überprüft, wieviel davon ankommt.

    Der Lupus wurde bei mir vor 24 Jahren anhand der Klassifikationskriterien diagnostiziert. Diese kannst Du im Internet nachlesen:

    ältere ACR-Kriterien https://de.wikipedia.org/wiki/Lupus_erythematodes,
    neuere SLICC-Kriterien von 2012 https://www.lupus-selbsthilfe.de/diagnose.htm
    und nochmal überarbeitete Kriterien von 2017 auch hier https://www.lupus-selbsthilfe.de/diagnose.htm.

    Ich erfülle Antinukleäre Antikörper (ANA), ds-DNS-AK, Sm-AK, Leukopenie, erniedrigtes Komplement C3 und C4, Proteinurie größer als 500 mg/Tag, Schmetterlingserythem, Photosensibilität, Haarausfall, orale Ulzerationen, Arthralgien und vielleicht noch irgendetwas, das ich jetzt übersehen habe.

    Die Glutenunverträglichkeit wurde bei mir vor 20 Jahren nur klinisch anhand des Beschwerderückgangs diagnostiziert (Verschwinden der Bauchschmerzen und Durchfälle unter glutenfreier Ernährung), da sie unter der immunsuppressiven Therapie auftrat. Dadurch werden Blutwerte maskiert - die typischen Antikörper sind im Blut nicht mehr nachweisbar. Für eine Biopsie hätte ich laut des auf Sprue/Zöliakie spezialisierten Professors, bei dem ich damals war, nochmal mindestens vier Wochen lang Glutenhaltiges essen müssen. Darauf habe ich dankend verzichtet ;-)

    Bei Lupusverdacht und Hautproblemen ist eine Biopsie aus den betroffenen Arealen eigentlich am aussagefähigsten. Außerdem sollten ANA, ANA-Untergruppen und das Komplement C3 und C4 im Blut untersucht werden.

    Herzl. Grüße

    Lupilinchen
    Bearbeitet von User am 14.03.2019 11:39:45. Grund: Schreibfehler
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 14.03.2019 20:27:06 | IP (Hash): 1853499897
    Hallo Lupilinchen

    Danke für deine Antwort.
    Habe mir die Diagnosekriterien zu Lupus angesehen.
    Interessiere mich deshalb dafür, da ich zeitweise dachte, könnte sein.
    Wurde von Ärzten allerdings verneint.

    Bei mir sind Diagnosen Laktoseintoleranz und Ausschluss Zöliakie noch nicht ganz so lange her.
    Aufgrund schlechter Blutwerte wurde eine Aufnahmestörung vermutet.
    Zöliakie wurde wiederholt ausgeschlossen per Darmspiegelung und aufwendiger Histologie der entnommenen Proben.
    Dafür war keine spezielle Aufnahme von viel Gluten über Wochen notwendig.

    Der Laktoseintoleranz-Test hat sich in sofern geändert, daß zusätzlich Wasserstoff in der Ausatemluft gemessen wird. Anhand der Menge lässt sich sagen, wie empfindlich man ist - ich sehr.
    Das war noch vor der heutzutage üblichen Kennzeichnungspflicht auf Produkten, da wurden übers Internet noch Listen ausgetauscht (z.B. Brot, Wurst …, wo man das gar nicht vermutet).

    Einige deiner Hautprobleme kenne ich auch (trotz mittlerweile überstandener Mangelerscheinungen).
    Tipps zu supersensibel
    - Seife soll ich nehmen zur Reinigung statt Tenside, die tiefer in die Haut eindringen.
    Auch zum Haarewaschen (Haarseife aus dem Reformhaus). Gewöhnungsbedürftig - meine langen Haare fühlen sich irgendwie wie Seetang an und das Ausspülen dauert länger. Aber durchaus besser geworden per Kopfhaut, Haarausfall und Gesicht (durch Ausspülen nach vorne, also Gesicht auch betroffen)
    - Mundschleimhaut auch problematisch, Zahnpasta mit Tensiden weggelassen.
    Auch die scharfen alkoholischen Mundspülungen verursachen Probleme. Immer mal wieder ausprobiert, weil mein Zahnarzt dieses immer empfiehlt. Geht nicht, aktuell wieder.

    Hautpflegeprodukte sind auch problematisch, trotz Natur- oder Baby-Kosmetik.
    Zu 'reichhaltig' (fettig) ev. das Problem, probiere mal wieder was anderes.

    Zurück zu deiner Ausgangsfrage zum Blutzucker.
    Möchte dir in dem ganzen Schlamassel die Banane nicht ausreden.
    Ev. Menge reduzieren, wenn du BZ über 200 mg/dl nicht sehen möchtest.
    Nach bereits 1 h schon wieder auf 100 mg/dl angelangt zu sein, zeigt sehr gut, daß dein körpereigenes Insulin noch sehr gut wirkt!
    Ich selber messe erst nach 3 h, was aber mit der Wirkungszeit des externen Insulins zu tun hat im Abgleich zur Verdauung.
    'Versuchen Sie es' war der häufigste Satz meiner ersten Diabetes-Beraterin (selber 1er mit Pumpe), als ich mich so langsam von geliebten Süßem verabschieden musste.
    Die Umgewöhnung hat lange gedauert, also etwas Geduld Deinerseits.

    Herzlichst Elfe
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    Mitglied seit: 09.03.2019
    am 14.03.2019 23:59:10 | IP (Hash): 1343920886
    Hallo Elfe,

    soweit ich weiß, ist es bei der Sprue/Zöliakie so, dass sich die Darmzotten unter glutenfreier Ernährung weitgehend normalisieren können und eine Diagnose unter glutenfreier Ernährung dann nicht mehr möglich ist.

    Der Wasserstoff-Atemtest ist mir bekannt, habe das Ganze bisschen kurz und bündig darstellen wollen, aber vielen Dank nochmal für den Hinweis.

    Hautprobleme habe ich eigentlich keine bis auf das Schmetterlingserythem. Es sind aber lediglich "rote Backen", die nur in aktiven Krankheitsphasen auftreten und die man auch gut mit Makeup überdecken kann bei Bedarf. An Hautpflegeprodukten benutze ich nur Penatenöl und Bepanthen. Beides vertrage ich sehr gut.

    Die BZ-Spitzen nach dem Essen sind wie gesagt, unter der Kortisonreduktion und zusätzlichem Fett verschwunden. Allerdings nicht die Unterzuckerungssymptome. Das ist ein Problem. Werde das in der sehr guten diabetologischen Praxis, in der ich heute war, weiter thematisieren. Dort wurde vom Fett abgeraten, besser sei Eiweiß. Werde das probieren. Außerdem die BZ-Werte bei meiner früher üblichen geringen Fettaufnahme messen. Wenn sie so gut bleiben, lag es an der Kortisonreduktion. Allerdings reduziere ich das Kortison weiter, sodass man die Faktoren möglw. gar nicht sicher identifizieren kann.

    Bei Nahrungsunverträglichkeiten ist alles ein Kompromiss. Ich muss aufpassen, überhaupt Essen zu vertragen. Für Bananen habe ich leider keinen Ersatz, die gehen immer ;-) Habe aber statt 2. Banane gegen 12.30 Uhr als Zwischenmahlzeit heute etwas glutenfreie Cracker, einen Apfel und Mandeln gegessen. Diese Zwischenmahlzeit wird bei Normalisierung der Kortisondosis wieder völlig wegfallen, insofern ist das jetzt eine Notlösung auf Zeit.

    Zum Frühstück möchte ich glutenfreies Brot nicht dazunehmen, weil ich es schon abends esse und Sorge habe, es dann irgendwann nicht mehr zu vertragen - was leider in der Vergangenheit schon vorgekommen ist (wenn ich Lebensmittel zu oft esse).

    Wenn jemand zum Beispiel einen Ersatz für den kürzlich vom Markt genommenen glutenfreien salzarmen Cracker der Firma Schnitzer weiß, würde mir das sehr helfen. Den habe ich gut vertragen, leider nirgendwo ein ähnliches Produkt gefunden.

    Schönen Abend noch

    Lupilinchen
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 15.03.2019 17:05:28 | IP (Hash): 1853499897
    Hallo Lupilinchen,

    dachte, deine Hautprobleme wären schlimmer, nach dem ich einige deiner Fremdwortbegriffe erst mal nachschlagen musste.
    Wenn du die Rötungen im Gesicht mit Make up gut abdecken kannst, ist das sehr viel wert.
    Reicht ja schon, wenn man sich alleine plagt, ohne daß das für jeden Passanten offensichtlich ist.

    Die Wirkung deines Kortisons ist morgens und würde deshalb durch Bananen-KHs den Blutzucker nicht noch unnötig erhöhen.
    Ev. gelingt es dir, ein glutenfreies Müsli zusammenzustellen, was sättigt und du ohne Zwischenmahlzeit hinkommst ?
    Mein Müsli hat als Basis Haferflocken - gibt's auch glutenfrei -, gehobelte Mandeln (Backzutat-Regal) und über Nacht eingeweichter Leinsamen (sowieso schon glutenfrei). Als Flüssigkeit zum Verrühren nehme ich fettarme laktose-freie H-Milch. Durch das Erhitzen könntest du die H-Milch ev. besser vertragen als Frischmilch. Ev. findest du auch eine andere Flüssigkeit.

    Wenn dir das nicht behagt, könntest du ev. doch mal überlegen, Scheibchen glutenfreies Brot zum Frühstück mit deinem Emmentaler zu essen.
    Abends wäre dann Zeit, ev. etwas warmes zu essen, statt nur Brot.
    Muss gar nicht viel Zeit kosten: TK-Gemüse ist schnell aufgewärmt, Salzkartoffeln lassen sich vorkochen und im Kühlschrank in mehreren Portionen aufteilen, gibt's aber auch im Kühlregal nur aufzuwärmen in der Mikrowelle. An die Kartoffeln/Gemüse Stück Butter oder Margarine, schmeckt und sättigt gut. Ei dazu passt immer oder ev. auch Schinken (ohne Zusätze).

    Die Unterzuckerung-Symptome sind eigentlich eine gute Warnung im Organismus.
    Dabei nehmen wir den Unterschied wahr zwischen hohen und tiefen BZ-Werten, aber keine absoluten Werte.
    Du hattest von Herzrhythmus-Störungen geschrieben.
    Gefühltes Herzstolpern in der Nacht ist bei mir eine UZ-Warnung, um zu messen bzw. sofort Traubenzucker zu nehmen - wirkt am schnellsten, gibt's so per 2 g einzelverpackt in Apotheke oder Drogerie.

    Die pauschale Aussage deiner Diabetes-Praxis zu Fett & Eiweiß wundert mich doch sehr.
    Selber sollte ich viel Fett wg. Untergewicht essen (was ich nicht vertrage) und in einem Buchratgeber zu Typ 2 (obwohl Typ 1 - mit der ersten Ampulle Insulin von Apothekerin verkauft) wurde explizit vor zuviel Eiweiß gewarnt, wegen Belastung der Nieren.
    Mein Diabetologe hatte dazu eine gegenteilige Meinung, Eiweiß ist wichtig. Und solange die Nierenwerte o.k. sind, nicht dran sparen.
    Im übrigen sind Fett und Eiweiß nur Oberbegriffe.
    Unterschiedliche Quellen pflanzlich/tierisch, gesättigte/ungesättigte Fette, da gibt's durchaus Vielfalt.
    Hast du mal Soja-Produkte ausprobiert ?

    Habe übrigens mal zeitlang Brot selber gebacken (aber nur aufgrund Laktose), glutenfreies Mehl ist aber auch erhältlich.
    Grundrezept lässt sich abwandeln mit Zugabe unterschiedlicher Samen oder Nüsse.
    Dann in zwei Kastenformen gebacken und portionsweise eingefroren, ausreichend für 2-3 Wochen.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 15.03.2019 18:08:53. Grund: +
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    am 15.03.2019 21:27:13 | IP (Hash): 1343920886
    Hallo,

    leider vertrage ich Soja, laktosefreie Milch, glutenfreie Müslis usw. nicht... Zum Umgang mit Brot hatte ich ja schon Infos gegeben.

    Habe heute Mittag 1 Kohlrabi, Mandeln, 1 Pck. glutenfreie Cracker und 1/3 Banane als Zwischenmahlzeit gegessen. Die ganze Kohlenhydratsparerei mündete heute abend in einen BZ von 68. Werde wieder ordentlich Kohlenhydrate essen, da mich die Unterzuckerungssymptome zusätzlich schwächen.

    Herzl. Grüße

    Lupilinchen
  • Elfe

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    am 16.03.2019 18:54:26 | IP (Hash): 1853499897
    Hallo Lupilinchen,
    wirklich schwierig, daß du alle diese Dinge nicht verträgst.
    Was deine Unterzuckergefühl = Schwäche am Abend angeht, könntest du ggfs. mal nachmittags zusätzlich den BZ messen und dann da etwas Kohlenhydrathaltiges zu dir nehmen (brauche selber nur ca. 5 g Zucker als Menge, um auf INSULINER-Vorsicht-Zielwert von 100 mg/dl zu gelangen).

    Kirschen schrieb:

    Wenn jemand zum Beispiel einen Ersatz für den kürzlich vom Markt genommenen glutenfreien salzarmen Cracker der Firma Schnitzer weiß, würde mir das sehr helfen. Den habe ich gut vertragen, leider nirgendwo ein ähnliches Produkt gefunden.


    War heute im Supermarkt einkaufen und habe dort Glutenfreie Crackers der Fa. Schär gesehen
    (gibt's lt. Internet in etlichen Super-/Drogerie-Märkten und Reformhaus).
    https://www.edeka24.de/Schaer-Crackers-glutenfrei.html

    Herzlichst Elfe
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    Mitglied seit: 09.03.2019
    am 17.03.2019 12:27:07 | IP (Hash): 1343920886
    Hallo Elfe,

    Ja man muss Kompromisse machen, wenn man so viele Probleme gleichzeitig hat.

    Ganz lieben Dank für den Tipp mit dem Edeka-Cracker, kenne den, er ist mir zu salzig. Lebe seit Jahren salzarm, auch wegen des Kortisons. Aber ganz lieb, dass Du nachgeschaut hast!

    Bei den Lebensmitteln fällt mir auf, dass irgendein Schnickschnack mit Modeernährung auf den Markt gebracht wird, z. B. aktuell Cracker mit Paprika, Hanf usw., und die guten bewährten Sachen für die Menschen, die echte Unverträglichkeiten haben, rausgenommen werden, weil sie sich wohl nicht so verkaufen. Das finde ich sehr schade. Man kann sich nicht alles selber backen.

    Das Kohlehydrathaltige am Nachmittag mache ich. Da esse ich auch praktisch mit Appetit. Muss nur auf den kortisonbedingten Heißhunger achten und ein bisschen gegensteuern.

    Bis ca. 15.00 Uhr habe ich eigentlich z. Zt. nicht richtig Appetit, wohl wegen der vorherigen Kortisonschwemme. Um 18.30 Uhr gegenwärtig 4,625 mg Prednisolon. 2.30/3.00 werden 10 mg Prednison freigesetzt (Lodotra). Um 7.00 Uhr kommen z. Zt. 11,75 mg Prednisolon hinzu. Da kann man die Situation am Vormittag mit den Unterzuckerungssymptomen recht gut mit der Insulinresistenz erklären (Dauer: bis 14 Stunden nach Kortisoneinnahme). Wahrscheinlich hat mein Körper in diesem Zeitraum einfach keine richtige Lust auf Essen.

    Zur Zeit versuche ich, mit rechtzeitigem Essen die Unterzuckerungssymptome abzumildern. Also eine Zwischenmahlzeit mit doch wieder etwas Banane statt Kohlrabi gegen 12.00 Uhr. Dazu neuerdings ein weiteres Stück Käse (ausprobieren). Genauso Nachmittags doch etwas Süßes zwischendurch. Da hat BZ-Management und Lupuschubbewältigung aus der Not Vorrang vor Diabetesgrundsätzen.

    Wobei zu beobachten ist, dass seit letztmals 9.3. bei knapp 27 mg Prednison/Prednisolon die BZ-Spitzen nach dem Essen vollständig verschwunden sind. Der Nüchtern-BZ lag nie höher als 100 und am Nachmittag habe ich, wie gesagt, nun wiederholt echt niedrige BZ-Werte von bis zu 68. Derzeit bin ich bei 26,375 mg Prednison/Prednisolon. Vielleicht erholt sich das ganze Glukoseregulationsystem allmählich ein bisschen. Das wäre sehr schön. Es scheint ja sehr komplex zu sein.

    Seit längerer Zeit habe ich auch die Nebennierenrinde im Verdacht, bei dem Ganzen mitzuspielen. Reduziere ich das Abendkortison - was gegenwärtig nur in Schritten von 1/8 Tbl. 1 mg geht -, bekomme ich nicht selten etwa 2 h später 1-2 h lang leichten Bluthochdruck (ca. 150/100, Puls 84). Keine Ahnung, ob man das mit dem Stress für die NNR und Adrenalin erklären erklären kann. Der Blutdruck normalisiert sich dann von selber wieder.

    Die Margarine aufs Knäckebrot um 7.00 Uhr vor der Morgenkortisoneinnahme scheint auch eine Rolle zu spielen. Habe sie heute weggelassen und schon beim Aufstehen um 10.00 Uhr heftige Unterzuckerungssymptome wie Zitterigkeit und Muskelschwäche gehabt, BZ 83. Ab morgen wird wieder ordentlich Margarine draufgepackt.

    Was bei dem Ganzen auch ultimativ immer hilft, ist Bewegung. Deswegen mache ich so oft wie möglich, wenn es geht täglich, nachmittags eine Radtour von mindestens 1 h. Danach geht es mir IMMER besser als vorher.

    Grüße und schönen Sonntag

    Lupilinchen
    Bearbeitet von User am 17.03.2019 18:11:56. Grund: Schreibfehler
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.03.2019 19:50:50 | IP (Hash): 1853499897
    Hallo Lupilinchen,

    finde die angegebene Salzmenge bei den Crackern gar nicht so hoch. Und Kräcker ist nun mal ein Salz-Nasch-Zeugs.
    Mir ist nur ungefähr klar, warum du wg. Kortison Salz meidest, wg. Wassereinlagerungen !?
    Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun.
    NaCl ist durchaus als gelöstest Salz schon wichtig als Elektrolyt
    (die 'Gelehrten' streiten sich per Menge, Wasserbindend, Bluthochdruck ...).

    Appetit und Hunger ist zweierlei, meine ich.
    Appetit ist: Sehe ich, will ich = lecker.
    Hunger ist so wirklich leerer Magen, der knurrt, mit z.T. Schwächegefühl.

    Wenn man so Kopfgesteuert - wie wir - ständig überlegt: Kann, darf, soll, muss
    gehen so natürliche Gefühle fast verloren.
    Esse meistens ohne Appetit und Hunger, nur wg. muss bei Kräften bleiben …
    Müsli morgens wie beschrieben und abends in Ruhe ~ mal sehen.
    Die sogenannten Diabetesvorgaben sind gar nicht so streng, wie manche hier meinen (per INSULINER-Schulung - Zucker pur bzw. flüssig meiden, nur bei UZ).
    Ausprobieren, was dir an Lebensmitteln bekommt, Kohlrabi und Käse haben so gut wie keine BZ-steigernde Wirkung, Margarine auch nicht.
    Die Wirkung der flankierenden Bestandteile wie Ballaststofffasern, Eiweiß und Fett mildern lediglich den BZ-Übergang in der Wirkung und verhindert Spitzen.
    'Kortison-Schwemme' erklärts nicht so wirklich.
    Sowieso werden Gegenhormone zum Insulin gegen Morgen in den Organismus ausgeschüttet. Und dein Medikamenten-Kortison kommt da noch obendrauf.
    BZ 68 und sogar 86 mg/dl sind kein wirklicher Unterzucker per Wert.
    Du kannst wirklich mit so Traubenzucker a 2 g per Gefühl gut gegensteuern zum Bessergehen.
    Manches lässt sich per Ernährung und Lebensmittelauswahl manchmal nicht so genau hinbekommen.

    Und deine Bewegung senkt per Theorie sogar den Blutzucker.
    Macht aber auch den Kopf frei, um so in der Natur so Grübel-Übel zu vergessen :-)

    Herzlichst Elfe
  • Rang: Mitglied
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    Beiträge: 19
    Mitglied seit: 09.03.2019
    am 18.03.2019 22:22:39 | IP (Hash): 1343920886
    Meide Salz wegen Neigung zu Bluthochdruck, die ich ebenfalls durch die Kortisonstöße bekommen habe. Habe die Cracker im Januar ausprobiert und gleich Blutdruckprobleme bekommen ;-)

    Gruß

    Lupilinchen
    Bearbeitet von User am 18.03.2019 22:24:31. Grund: Inhaltliche Ergänzung