Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Habe ich Diabetis???Bitte um Hilfe
-
Daniel Eden
Rang: Gastam 11.10.2008 17:11:08
Hallo,
ich habe ein Problem was mir keine Ruhe lässt.
Habe vor 2 Jahren mal einen Nierenstein gehabt, seit dem habe ich immer wieder Blut im Urin(Mikrohämaturie).
Das weiß ich weil ich fast jeden Tag es Teste( mit Combur Teststreifen 5).
Mein Arzt meinte ich soll mir wegen dem Blut keine Sorgen machen (ist entweder ein Stein, oder ich gehöre zu einem kleinen Teil der Menschheit die immer Blut im Urin haben ohne krank zu sein).Mein Arzt hat auch alles andere getestet(Autoimmunkrankheiten, Cystatin C...usw..) ist alles i.o.
Was mir jetzt sorgen bereitet ist das zum Ersten mal vor 2 Wochen der Glukoseteil sich leicht grün verfärbt hat.Ich bin daraufhin am nächsten Tag zum Arzt der hat mit mir ein Glukosetoleranztest und meine Langzeitblutzucker getetstet. Eigentlich Alles in Ordnung.
Meine Werte :
HBA1c i. EDTA- Blut: 5,3%
Refernzwert: 3,0- 6,1
Glukosetoleranztest nach 75 g Traubenzucker:
nüchtern: 75 mg/dl
nach 1std. 140 mg/dl
nach 2std. 118 mg/dl
insulin i.s. : (ECLIA) 11,5µU/ml
Refernzwert: 2,6- 24,9
C-Peptid i.s. (ECLIA) 1,93 ng/ml Refernzwert: 1,1- 4,4
Heute morgen wieder den Test gemacht und der Glukoseteil wurde wieder leicht grün.Hab mir Extra einen neuen Test gekauft und nochmal meinen Morgenurin getestet, auch leicht grün.
Hab ich Diabetis???Kann es sein das ich mal Glukose im Urin habe ohne gleich Zuckerkrank zu sein.Ich versteh die Welt nicht mehr.
Wie kann es sein das die Blutwerte i.o aber sich der Test verfärbt(zum 2. mal)
Bitte um eure Antwort
Dank Lg Daniel von Daniel Eden -
thomas2002
Rang: Gastam 11.10.2008 18:59:14
die nierenschwelle liegt bei 160-180mg/dl im normalfall, bei einigen drunter. ggf niere testen lassen, aber ein ausgeprägter diabetes ist das nicht. von thomas2002 -
Jürgen
Rang: Gastam 12.10.2008 22:46:38
1. Du beklagst Blut im Urin. In jedem lebendigen Blut ist Zucker. Folglich muss - Diabetes oder nicht - mit dem Blut auch Zucker in den Urin gelangen. Könnte gut für die Pipistreifenfärbung reichen.
2. Deine Zuckerwassertestergebnisse reichen bei gesunden Nieren nicht für's Einfärben von Pipistreifen, auch nicht für's leichte.
Dein Zuckerwassertest belegt zwar keinen Diabetes (2 Stunden nach dem Trinken über 200 mg/dl), aber auch keine völlig gesunde Blutzucker-Automatik (1 Stunde nach dem Trinken um 120 und 2 Stunden nach dem Trinken um 80). von Jürgen -
Dm
Rang: Gastam 13.10.2008 08:42:45
Falls du es genau wissen willst,wende dich an eine Uniklinik in deiner Nähe -die haben meist optimale Möglichkeiten spez. Untersuchungen und Laborbefunde zu erstellen. von Dm -
Stefan1980
Rang: Gastam 13.10.2008 18:32:20
Mein vorgänger schreibt!
Stimmt diese Ausage????
Dein Zuckerwassertest belegt zwar keinen Diabetes (2 Stunden nach dem Trinken über 200 mg/dl), aber auch keine völlig gesunde Blutzucker-Automatik (1 Stunde nach dem Trinken um 120 und 2 Stunden nach dem Trinken um 80).
????Meiner meinung nach nicht -
Jürgen
Rang: Gastam 13.10.2008 18:44:28
Beim Zuckerwassertest ist Diabetes mit ab 201 mg/dl nach 2 Stunden offiziell definiert. Also stimmt.
Gesunde BZ-Verläufe nach viel Stärke=Zucker (z.B. 2-3 Brötchen=75g Glukose wie Zuckerwassertest) findest Du in diesem Link:
http://www.phlaunt.com/diabetes/16422495.php
Dazu solltest Du bedenken, dass nüchtern ab 90 aufwärts inzwischen meistens als Prädiabetes eingestuft wird und unter Kardiologen vielfach schon nüchtern 80 als kritische Grenze angesehen wird.
Was stimmt nicht? von Jürgen -
Stefan 1980
Rang: Gastam 13.10.2008 20:51:24
Anonym schreibt sinngemäß:
Nach dem oGTT soltte man haben,
1 Stunde nach dem Trinken um 120 und 2 Stunden nach dem Trinken um 80(bei nicht Diabetikern)
ich Habe 1h: 140
2h: 118
Der Arzt sagt das ist in Ordnung.
Was stimmt nun?
von Stefan 1980 -
huhu112
Rang: Gast -
Jürgen
Rang: Gastam 13.10.2008 23:54:05
Moin Stefan,
die Sachlage ist mehrdeutig. Offiziell zum Diabetiker ernannt wirst Du mit über 200 mg/dl 2 Stunden nach dem Zuckerwasser. Früher wurde erst bei 240 zum Diabetiker geschlagen, und längst wird vor allem unter dem Aspekt des Gefäßschutzes zunehmend über die den Blutzucker begrenzende Behandlung schon ab 140 nachgedacht. Früher galt also 200 oder 220 als noch in Ordnung, und in Zukunft gilt irgendwann 140 oder 150 halt nicht mehr als in Ordnung. Das ist eine reine Definitionsangelegenheit.
Aber eine tatsächliche Schwelle, über der deutlich mehr Folgekrankheiten auftreten als darunter, gibt es bei Diabetes nicht. Sondern die Häufigkeit der Folgekrankheiten pro z.B. 1000 Menschen mit defekter Blutzucker-Automatik nimmt einfach mit der Weite der Blutzucker-Schwankungen vor allem nach den Mahlzeiten und der zunehmenden Gesamthöhe der täglichen Blutzucker-Kurve zu. Und wenn schließlich 1000 Menschen die offizielle Diagnoseschwelle überschreiten, haben etwa 500 davon schon voll ausgereifte diabetische Folgekrankheiten, 10-13 auch schon eine diabetische Retinopathie.
Und weil bisher nur gesagt werden kann, etwa wie viele Betroffene bei immer höheren Blutzucker-Werten bis hin zur Diagnosehöhe an solchen Folgen erkranken werden, aber nicht wer im einzelnen und wer schon bei welchen Werten, empfehlen proaktive Betroffene wie ich, dass wir uns mit unserem Blutzucker-Verlauf nach Möglichkeit an dem völlig gesunder Menschen orientieren und unsere Automatik halt mit unserem Verhalten unterstützen, wo sie das mit ihrem diabetischen Defekt alleine nicht mehr so hinkriegt. Und das geht umso einfacher, je näher der eigene Blutzucker-Verlauf an dem gesunden noch dran ist :-)
Bisdann, Jürgen -
thomas2002
Rang: Gastam 14.10.2008 03:36:14
jürgen mal kurzgefaßt.
1. der übergang von gesund zu krank ist fließend, da es keinen schwellwert gibt, an der die folgekrankheiten sprunghaft steigen
2. es gibt einen wert, ab dem man fachoffiziell dm hat.
3. wer auffällige/grenzwertige/hochnormale werte hat, soll froh sein, sie bemerkt zu haben, und aktiv werden.
aktiv werden bedeutet z.b. einen verdauungsspaziergang nach schappi-zufuhr einlegen, oder alternativ - es soll ja noch werk/dienstleistungstätige geben - die kohlenhydratzufuhr beschränken. von thomas2002 -
Tom
Rang: Gastam 17.10.2008 12:40:13
Lieber Daniel,
Blut im Urin normal? Diese Meinung würde ich NICHT teilen, es sei denn, durch Ultraschall, Röntgen UND Computertomografie sind alle anderen Diagnosen ausgeschlossen. Nicht nur Steine, sondern auch Entzündungsgeschehen können Blut im Urin verursachen, deshalb meine Frage:
Welche Untersuchungen wurden bisher gemacht?
-Ultraschall?
-Röntgen?
-CT?
-Tupferprobe zur Bestimmung möglicher Erreger UND Resistenztest gegen Antibiotika? von Tom -
Daniel
Rang: Gastam 17.10.2008 17:25:45
Lieber Tom,
es wurde vor 2 Jahren ein CT gemacht und außerdem Rötgen mit Kontrastmittel.
Ein Stein wurde gesichtet und ich wurde operiert, weil der Nierenstein im Harnleiter festgesteckt hat.
Mein Arzt meinte damals es dauert 4-8 Wochen, dann dürfte ich kein Blut mehr im Urin haben.
Doch seit dem habe ich trotzdem immer eine Mikrohämaturie ( nicht sichtbares Blut im Urin), aber wirlich immer!!!!
Ob morgens ob mittags oder abends.
Ich hab mir 2 Jahre lang wirklich sehr viel stress gemacht, aber kein Arzt kommt auf die Lösung.
Alle 2 Monate wird ein Ultraschall bei meinem Nephrologen gemacht.Hab die Niere testen lassen(Cystatin C,Kreatinin und auch Autoimmunkrankheiten) alles i.o.
CT mache ich nicht nochmal und Rötgen auch nicht (zuviel Strahlung).
Der Arzt hat 2 Theorien
1: Ein kleiner Stein der immer wieder kleine Verletzungen verursacht => liegt nahe da ich schonmal einen hatte.
2: Wie schon erwähnt zu dem Teil der Menschen gehöre die eine Mikrohämurie ohne ursache=> glaube ich nicht, das solche sachen erblich sind und in meiner Famile gibt es so jemd. nicht.
Ich weiß nicht, ob ich wirlich noch weiter forschen soll, das ist für mich zuviel stress und dann macht das Leben mir keinen spaß.
Was denkst du???Hast du einen Tip für mich???
Tupferprobe zur Bestimmung möglicher Erreger UND Resistenztest gegen Antibiotika, kenne ich nicht!!!!
LG Daniel