Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

häufige Unterzuckerungen bes. nachts

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8852
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.08.2019 17:46:16 | IP (Hash): 911660188
    Nach Libre hatte ich HBA1c 3,8 und nach Labor 5,2. Nach Libre hatte ich 1 von 2 Nächten low= unter 40mg/dl, während der vergleichende Fingerpieks da immer 80-100mg/dl auswies. War übrigens bei jedem Sensor anders, bei manchen im Schnitt alle 2 Tage mit Anzeige vorgestern noch deutlich höher als Fingerpieks und heute deutlich niedriger.

    Sehr viel teurere Technik will 2mal am Tag mit nem Fingerpieks abgeglichen werden. Mit welchem Trick Abbott die Zulassung ohne überhaupt ne Möglichkeit zur Kalibrierung bekommen hat, würde ich gern mal wissen.

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 48
    Mitglied seit: 07.12.2018
    am 19.08.2019 18:02:51 | IP (Hash): 378049914
    Moin,
    wenn du eine Reha machen möchtest, dann rate ich dir zur einer stationären.
    Bei einer ambulanten Reha ist die Gefahr, wenn Du am Abend zu Hause bist wieder in dein altes Schema zu fallen zu groß.
    Habe auch vier Wochen stationär in Bad Malente gemacht. Hat mich auf den richtigen Weg gebracht.
    Es wurde nicht nur mein Diabetes behandelt sondern parallel dazu auch meine Arthrose in sämtlichen Gelenken. Außerdem hat man mir meine chronische Faulheit, was die Bewegung betrifft gründlich abgewöhnt.
    Gehe jetzt mit Begeisterung zweimal die Woche zum Reha-Sport und Sonntags eine Stunde walken.
    Mein Langzeitwert dankt es mir. Von 9,4 auf aktuell 5,7 mg/dl.
    Bei mir kommt aber noch Metformin, Tujeo und Fiasp in Verbindung mit der ICT-Therapie dazu.
    Ein netter Nebeneffekt der ganzen Sache, ich kann wieder mehrere Stunden bei der Arbeit stehen und laufen..
    Eingereicht hat meine Hausärztin noch die Reha. Kurz nach der Einreichung bin ich dann zur mit meinem Diabetes zur Diabetologin geschickt worden und die fand die Idee mit der stationären Reha auch hervorragend.
    Ist von mir natürlich nur ein Ratschlag. Entscheiden musst Du schon selber.

    Viele Grüße Helmut
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.08.2019 20:50:22 | IP (Hash): 1459082598
    Hallo Hummler,
    weißt du überhaupt welchen Typ Diabetes du hast ? Typ 2 oder ev. LADA !?

    Meine BZ-Werte waren auch grauslich mit ca. 400 und HbA1c-Wert größer 8.
    Typ 2 wurde bei mir schon per Augenschein ausgeschlossen und dann wirklich LADA draus.
    Habe sofort Mahlzeiteninsulin Novorapid bekommen, um die hohen BZ-Werte langsam zu senken und musste sofort zu jeder Mahlzeit spritzen.
    Basalinsulin dazu erst über 1 Jahr später (Protaphan), als Mahlzeiteninsulin nicht mehr reichte.
    Umgestellt von Suspension auf klares Levemir weitere 4 Jahre später.
    Das Levemir muss 2 x d gespritzt werden.
    Habe zeitweise mal mittags 1-2 Einheiten Levemir zusätzlich gespritzt - als Tipp vom Arzt - da kurz vor Nachhause-Autofahrt der BZ immer anstieg und ich mit dem schnellen Insulin keinen Unterzucker riskieren wollte.
    Mache das immer noch so, wenn ich unterwegs z.B. nichts zu essen bekomme ;-).
    Dann kann ich die Zeit mit wenig Basal überbrücken.

    Bei mir hat die Insulineinstellung ambulant stattgefunden.
    Einzelberatung und zur Ernährung zu IE/BE, dann später die Schulung abends (war da schon wieder arbeiten).
    Aber alle 3 Monate muss ich ja sowieso weiterhin zum Arztgespräch und werde auf dies und das hingewiesen.
    Mal sind's die BZ-Werte, wo ich das Insulin verändern soll, Basalratentest kam auch erst später, FPEs noch später - eben was gerade so anstand + nicht alles auf einmal.

    @Jürgen
    Kenne deine strenge Einstellung - nu ja nicht über 140 oder so !?
    Lt. meinem Arzt DARF ich erst nach 4 h Korrektureinheiten spritzen und mache das schon früher nach 3 h.
    Außerdem soll ich den BZ nicht so 'scharf' einstellen bzgl. Hypogefahr und auch höhere Werte zulassen, um auch die körperlichen Anzeigen wieder fühlen zu können.
    Mein Korrekturfaktor ist 40, bedeutet bei 180 darf ich keine 2 Einheiten spritzen, sondern 1,5.
    Weniger als 0,5 Einheiten ist nicht möglich, habe schon einen Halbschrittpen.

    Insgesamt muss man das ganze einschätzen lernen und nicht erst, wenn das Gerät einem einen Wert anzeigt.

    Gruß Elfe