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häufige Unterzuckerungen bes. nachts

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    am 14.08.2019 19:06:51 | IP (Hash): 1869394344
    Seit ich CGM mache, fallen mir die häufigen Unterzuckerungen nachts auf. Ich messe, wenn ich
    aufwache, meist um 3 Uhr herum. Der Zucker ist dann lt. Gerät zwischen 45 und 60.
    Ich muss dazusagen, dass ich dreimal am Tag Levemir spritze, morgens 12, mittags 10 bzw. Jetzt 8
    und abends jetzt zwischen 3 und 5. Ich lebe noch im Ausland, bin aber im Sept. In Deutschland bei
    meinem Diabetologen. Ich habe jetzt eigenhändig die Levemirdosis begrenzt, vor allem am
    Nachmittag. Novorapid spritze ich bei Bedarf, am Nachmittag nicht mehr.
    Kann mir irgendjemand einen Beitrag dazu schreiben, danke.
    Hummler
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    am 14.08.2019 19:48:32 | IP (Hash): 654423667
    Hummler schrieb:
    Seit ich CGM mache, fallen mir die häufigen Unterzuckerungen nachts auf. Ich messe, wenn ich
    aufwache, meist um 3 Uhr herum. Der Zucker ist dann lt. Gerät zwischen 45 und 60.


    CGM oder Fingerpieks?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 14.08.2019 20:19:48 | IP (Hash): 1869394344
    FreeStyle libre, CGM Messung.
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    am 14.08.2019 20:39:57 | IP (Hash): 654423667
    also auch für Dich wie schon im anderen Fred
    FreeStyle libre 2 abweichung blutzucker
    Ungefähr 29.800 Ergebnisse (0,56 Sekunden)
    #1 davon https://zuckerschmuck.com/test-libre-1-vs-libre-2-vs-blutzucker/ mit ner interessanten Bilderstrecke

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 16.08.2019 01:34:37 | IP (Hash): 550945431
    Hallo Hummler,
    deine Levemir-Einheiten sind m. E. sehr hoch.
    2 x pro Tag nötig. Ja, aber am Mittag soviel !?!
    Kennst du den Basalratentest und wie man diesen durchführt ?
    https://ifz-langen.de/files/uploads/dokumente/Basalratentest-CSII.pdf

    Levemir als Basal ist nur für den Grundstoffwechsel verantwortlich,
    Bolus, bei mir auch Novorapid, zur KH-Menge abgestimmt zu allen Mahlzeiten.
    Unterzucker ist auch mein Problem, musste deshalb in Hypo-Schulung.
    Da wird so alles erzählt als Wiederholung, aber eben auch, wie man körperliche 'feine' Symptome besser wahrnehmen kann.
    Wenn man wach ist.
    Aber auch nachts kann ich UZ spüren: Unruhe, drehen hin&her, spürbares Herzklopfen, Schwitzen ~ dann reichen so 10 g Traubenzucker (am Bett in Reichweite).

    Nun ja, messe per Handmessgerät.
    Kann (d)einem CGM Libre nichts an Vorteil abgewinnen ~ Trendpfeil, soso ~.

    Selber gebe ich Levemir morgens und abends erst wirklich vor Schlafengehen (5 + 3).
    Mit der letzten BZ-Messung kann ich dann auch sehen, ob Novorapid zur Mahlzeit gepasst hat. Erst dann Basal.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 16.08.2019 01:36:22. Grund: -
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    am 16.08.2019 11:26:04 | IP (Hash): 1669883677
    Hummler schrieb:
    Seit ich CGM mache, fallen mir die häufigen Unterzuckerungen nachts auf.


    Einstweilen denke ich, dass das Insulinprogramm - auch wenn es aus dem üblichen Rahmen fällt - nach wie vor passt und dass der Unterzucker nur in der Anzeige der neuen Technik vorkommt. Könnte ein Fingerpieks zur selben Zeit eigentlich sofort geklärt haben, oder?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 17.08.2019 00:04:06 | IP (Hash): 1459082598
    Genau, da leuchtet einem ein Digital-Wert entgegen, den man allerdings hinterfragen muss: Welche Parameter und Technik steckt dahinter ?
    Libre - wird nicht nur hier bzgl. Messgenauigkeit hinterfragt.

    Fingerpieks blutig mit Handgerät ist sooo genau auch nicht, aber immerhin per DIN Norm bei +/- 15 % (bes. um Zielbereich) und lässt sich gegenmessen in Diabetologen-Praxis (um Abweichung zu erkennen).

    BZ-Werte sind das eine.
    Aber um Dosierung der Insuline einschätzen zu können, braucht's spezielle Tests von einem selbst - für den Arzt auch.
    Wie eben Basalratentest und auch mal Wecker stellen um 3 Uhr, sonst kann Dr. dies nicht wirklich einschätzen und uns richtig beraten.

    Selber erspare ich mir BZ-Zwischenwerte, was soll das bringen !?
    Muss ja eh die Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins abwarten und kann/darf nicht handeln.
    Soll ich bis dahin ins Kissen heulen oder grübeln ? Nö !

    Dosierung der Insuline ist nicht einfach.
    Lohnt, eben auch generell sich mit Ernährung zu beschäftigen: KH-Menge und Verdauungsdauer (Print/Online).

    Unterzuckerung: Wird unterschiedlich interpretiert.
    In der 1er-Schulung hieß es 50 mg/dl - nur kurzes Zeitfenster zum Handeln,
    in der Hyposchulung waren's dann 60 mg/dl als UZ-Grenze.

    Aber richtig streng ermahnt werde ich vom Arzt bei unter 40 mg/dl.
    Dabei warnt er mich dringend vor Krampfgefahr, was dann vorkommen kann.
    Alles drüber, auch 50er lässt sich m. E. gut mit 10 g Zucker plus gut abfangen.
    ~
    Fakten sind Fakten und durchaus nur unterschiedlich interpretiert per Auslegung von Personen.
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    am 17.08.2019 19:39:16 | IP (Hash): 1156118083
    Hallo,

    wie gesagt, solltest du bei tiefen Werten nachts mal blutig nachmessen.
    Zum Teil zeigt der Libresensor nämlich nachts viel zu tiefe Werte an, wenn du draufliegst.

    Irgendwo habe ich auch mal gelesen, warum es so ist. Bin mir nicht mehr so sicher, aber ich glaube, es liegt daran, dass dann an der Stelle zu wenig Gewebeflüssigkeit ist und dadurch dann auch eine geringere Zuckerkonzentration als in Wirklichkeit. Kann mich aber auch täuschen.

    LG July
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    am 18.08.2019 11:55:35 | IP (Hash): 1847314431
    Elfe schrieb:
    Selber erspare ich mir BZ-Zwischenwerte, was soll das bringen !?
    Muss ja eh die Wirkungszeit des Mahlzeiteninsulins abwarten und kann/darf nicht handeln.


    Wer seinen BZ in seiner eigenen Verantwortung steuert, ist an Einstellungs-Gesetzmäßigkeiten wie diese in keiner Weise gebunden. Für den macht sein BZ-Verlauf zwischen den Mahlzeiten selbstverständlich wichtigen Sinn, vor allem, wenn er seine BZ-Schwankungen begrenzt halten will.
    Und natürlich wird der mit dem unerwarteten Nachtisch auch nicht 3 Stunden warten, sondern dafür halt dann die Menge zusätzlich spritzen, die bei ihm dafür passt.
    Ebenso nach und nach spritzen und essen beim Buffet, wo man ja auch meistens nicht vorher plant oder weiß, was man sich da mit der Zeit so alles einverleiben möchte.


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    am 19.08.2019 15:35:12 | IP (Hash): 1869394344
    Hallo Elfe,
    vielleicht hat mein Diadoc das dreimalige Levemir deshalb angeordnet, weil meine Werte grauslich
    waren, genau wie mein Hba1c, der es übrigens schon länger ist. Arbeite aber daran, habe am
    20.9. Einen Termin bei ihm. Wie zuverlässig idt der selbst errechnete 1c ?
    was haltet ihr von einer diabetischen Reha, keine Klinikeinweisung. Muss das der Diado beantragen
    oder der Hausarzt?
    Ich mache jetzt zuerst mal einen Basalratentest, vielleicht weiss man dann mehr.
    Hummler
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    am 19.08.2019 17:46:16 | IP (Hash): 911660188
    Nach Libre hatte ich HBA1c 3,8 und nach Labor 5,2. Nach Libre hatte ich 1 von 2 Nächten low= unter 40mg/dl, während der vergleichende Fingerpieks da immer 80-100mg/dl auswies. War übrigens bei jedem Sensor anders, bei manchen im Schnitt alle 2 Tage mit Anzeige vorgestern noch deutlich höher als Fingerpieks und heute deutlich niedriger.

    Sehr viel teurere Technik will 2mal am Tag mit nem Fingerpieks abgeglichen werden. Mit welchem Trick Abbott die Zulassung ohne überhaupt ne Möglichkeit zur Kalibrierung bekommen hat, würde ich gern mal wissen.

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    am 19.08.2019 18:02:51 | IP (Hash): 378049914
    Moin,
    wenn du eine Reha machen möchtest, dann rate ich dir zur einer stationären.
    Bei einer ambulanten Reha ist die Gefahr, wenn Du am Abend zu Hause bist wieder in dein altes Schema zu fallen zu groß.
    Habe auch vier Wochen stationär in Bad Malente gemacht. Hat mich auf den richtigen Weg gebracht.
    Es wurde nicht nur mein Diabetes behandelt sondern parallel dazu auch meine Arthrose in sämtlichen Gelenken. Außerdem hat man mir meine chronische Faulheit, was die Bewegung betrifft gründlich abgewöhnt.
    Gehe jetzt mit Begeisterung zweimal die Woche zum Reha-Sport und Sonntags eine Stunde walken.
    Mein Langzeitwert dankt es mir. Von 9,4 auf aktuell 5,7 mg/dl.
    Bei mir kommt aber noch Metformin, Tujeo und Fiasp in Verbindung mit der ICT-Therapie dazu.
    Ein netter Nebeneffekt der ganzen Sache, ich kann wieder mehrere Stunden bei der Arbeit stehen und laufen..
    Eingereicht hat meine Hausärztin noch die Reha. Kurz nach der Einreichung bin ich dann zur mit meinem Diabetes zur Diabetologin geschickt worden und die fand die Idee mit der stationären Reha auch hervorragend.
    Ist von mir natürlich nur ein Ratschlag. Entscheiden musst Du schon selber.

    Viele Grüße Helmut
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.08.2019 20:50:22 | IP (Hash): 1459082598
    Hallo Hummler,
    weißt du überhaupt welchen Typ Diabetes du hast ? Typ 2 oder ev. LADA !?

    Meine BZ-Werte waren auch grauslich mit ca. 400 und HbA1c-Wert größer 8.
    Typ 2 wurde bei mir schon per Augenschein ausgeschlossen und dann wirklich LADA draus.
    Habe sofort Mahlzeiteninsulin Novorapid bekommen, um die hohen BZ-Werte langsam zu senken und musste sofort zu jeder Mahlzeit spritzen.
    Basalinsulin dazu erst über 1 Jahr später (Protaphan), als Mahlzeiteninsulin nicht mehr reichte.
    Umgestellt von Suspension auf klares Levemir weitere 4 Jahre später.
    Das Levemir muss 2 x d gespritzt werden.
    Habe zeitweise mal mittags 1-2 Einheiten Levemir zusätzlich gespritzt - als Tipp vom Arzt - da kurz vor Nachhause-Autofahrt der BZ immer anstieg und ich mit dem schnellen Insulin keinen Unterzucker riskieren wollte.
    Mache das immer noch so, wenn ich unterwegs z.B. nichts zu essen bekomme ;-).
    Dann kann ich die Zeit mit wenig Basal überbrücken.

    Bei mir hat die Insulineinstellung ambulant stattgefunden.
    Einzelberatung und zur Ernährung zu IE/BE, dann später die Schulung abends (war da schon wieder arbeiten).
    Aber alle 3 Monate muss ich ja sowieso weiterhin zum Arztgespräch und werde auf dies und das hingewiesen.
    Mal sind's die BZ-Werte, wo ich das Insulin verändern soll, Basalratentest kam auch erst später, FPEs noch später - eben was gerade so anstand + nicht alles auf einmal.

    @Jürgen
    Kenne deine strenge Einstellung - nu ja nicht über 140 oder so !?
    Lt. meinem Arzt DARF ich erst nach 4 h Korrektureinheiten spritzen und mache das schon früher nach 3 h.
    Außerdem soll ich den BZ nicht so 'scharf' einstellen bzgl. Hypogefahr und auch höhere Werte zulassen, um auch die körperlichen Anzeigen wieder fühlen zu können.
    Mein Korrekturfaktor ist 40, bedeutet bei 180 darf ich keine 2 Einheiten spritzen, sondern 1,5.
    Weniger als 0,5 Einheiten ist nicht möglich, habe schon einen Halbschrittpen.

    Insgesamt muss man das ganze einschätzen lernen und nicht erst, wenn das Gerät einem einen Wert anzeigt.

    Gruß Elfe