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Praxisempfehlung DDG 2020

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 4781
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 02.11.2019 21:08:15 | IP (Hash): 578971215
    Der menschliche Stoffwechsel ist von Hause aus ein super Kostverwerter. Denn sonst hätten unsere Altvorderen die Zeiten bis zu den ersten Supermärkten nie überleben können. Und dann gäb’s ja auch keine Supermärkte und wir könnten uns hier nicht so munter zoffen. Will damit schreiben, dass das Überschreiten der Nierenschwelle absolut kein alltäglich gesunder Vorgang gewesen sein kann. Denn dabei gehen mit der Glukose und dem vergleichsweise vielen Wasser, das sie zusätzlich mitnimmt, gleich 2 absolut überlebenswichtige Bestandteile verloren. Also Nierenschwelle allgemein so zwischen 160 und 180 mg/dl und für ein bisschen Spielraum im System dann die Obergrenze der postprandialen Spitzen bei 140-160. Mit locker auch schon mal 10-20 BEs pro Mahlzeit in erntereichen Jahreszeiten für Winterspeck für die knapperen.

    Und da schreibt der Michael nun nach kleinen 6,25 BEs einen 2-Stunden-Wert von 216, und Du nennst das "leicht darüber", wo dann der Stundenwert zuvor wahrscheinlich irgendwo zwischen 250 und 300 gewesen ist? Und wirfst ihm vor, dass er nicht analytisch denken könnte?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 03.11.2019 11:03:20 | IP (Hash): 601409037

    Lass gut sein Jürgen. Es ist doch Quatsch mit ihr zu reden. Sie weiss es besser als der disbetologe.


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.11.2019 16:16:11 | IP (Hash): 547640125
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und da schreibt der Michael nun nach kleinen 6,25 BEs einen 2-Stunden-Wert von 216, und Du nennst das "leicht darüber", wo dann der Stundenwert zuvor wahrscheinlich irgendwo zwischen 250 und 300 gewesen ist? Und wirfst ihm vor, dass er nicht analytisch denken könnte?


    @Jürgen
    Der 2 h-Wert mit 216 mg/dl ist der Wert des oGTT mit 75 g Zucker = 7,5 KEs und damit nur knapp über den 200 mg/dl.
    Und wir wissen nicht, mit welchem Messsystem diese BZ-Werte gemessen wurden, da gibt's per Eichung etc. Unterschiede.
    Nüchtern 104 mg/dl trotz Stress ist auch vollkommen o.k..
    Der HbA1c sowieso und da lohnt sich, mal heraus zu finden, was dieser Wert eigentlich bedeutet.
    Und da gibt's im www genügend Erklärungen.

    Die Auswirkungen einzelner BZ-Werte zeigen sich dort, wie der Organismus damit klar kommt, da nicht jeder hohe Einzelwert eine Katastrophe bedeutet und 5,2 % vollkommen o.k.

    Dieses ganze DRAMA - 'Diabetes', wie furchtbar.
    Wenn ich dem glauben täten würde, hätte ich mir damals die Kugel geben oder den Betonpfeiler aussuchen können.
    Lebe noch, trotz Insulin-Pen sofort und deswegen - wie x-mal erklärt mit durchaus höheren BZ-Einzelwerten und trotzdem kleiner 6 Langzeit super eingestellt.
    Da vertraue ich doch mehr dem Internisten/Diabetologen !

    6,25 BE (wo immer du die bei Michael gesehen hast) ist keine 'Kleinigkeit'.
    Die erste Frage mit schnellem Insulin war zu Beginn: Wieviel BEs brauchen Sie, um satt zu werden.
    Auf Kartoffeln/Brot bezogen, haben wir uns dann auf 4 geeinigt als Anfangseinstellung.
    Max 6 BE lassen sich gut händeln per satt, ärztlich gesagt und kann das praktisch auch bestätigen.

    Kommt allerdings darauf an, wie wir die KHs verpacken/begleiten, daß diese eher langsam in den Blutkreislauf gegeben werden - mit Fett, Eiweiß und Ballaststoffen (unverdauliche Bestandteile wie Fasern z.B.).
    Deswegen Säfte, Softdrinks und Süßigkeiten wie Zuckerbonbons/gummies bleiben lassen.
    Normale Mahlzeiten sind da eher nicht so eine Herausforderung für den Organismus.

    Prä/2er können dadurch schon eine ganze Menge Gutes bewirken, den Zucker nur langsam ins Blut einträufeln zu lassen, um eigenes Insulin nicht zu überfordern (gilt auch für mich als 1er mit externen Spritzen).
    Jürgen, solltest du eigentlich wissen !!! Warum bist du nicht ehrlich und nimmst deine aktuelle Behandlung per ICT u.a. Erkenntnisse mit Irrungen/Wirrungen nicht wahr (viel gelesen + ausprobiert - wie ausführlich zu sehen) und kramst irgendwas wieder hervor !??
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 04.11.2019 17:15:20 | IP (Hash): 601409037
    Bitte liebe eh. Lass doch bitte gut sein. Vielleicht hört july dir gerne zu , oder wer such immer, aber lass mich doch bitte in Ruhe.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.11.2019 17:30:24 | IP (Hash): 547640125
    Bin Elfe - nicht EH !
    Du hast dieses Thema DDG öffentlich gemacht und so ist dieses Forum strukturiert - lesen/sehen alle und 'dürfen' kommentieren.
    Wenn du dich exklusiv mit deinen vermeintlichen Lieblingsusern in Verbindung setzen willst, nutze die Funktion 'Private Nachricht'.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 04.11.2019 18:22:25 | IP (Hash): 601409037
    Du und eh sind halt sehr ähnlich, sorry für die Verwechslung. Ansonsten hast du recht...ich muss es ja nicht lesen.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 05.11.2019 15:16:37 | IP (Hash): 547640125
    Stimmt, wir waren uns in der Argumentation einig.
    Aber bzgl. Insulinanwendung und so einfachen 'Essensregeln' = gar nicht dein Thema.
    Mit sowas musst du dich gar nicht beschäftigen und ängstigst dich meines Erachtens zur Zeit völlig unnötig.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 05.11.2019 20:43:01 | IP (Hash): 601409037
    Wüsste zwar nicht womit ich mich ängstige aber nackt dann ist es halt so. Achja stimmt, du sagtest ja ich hätte kein diabetes😉

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 4781
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 07.11.2019 11:46:35 | IP (Hash): 1546975477
    Vielleicht mal ein bisschen zur Sache? https://www.pharmazeutische-zeitung.de/hat-der-hba1c-wert-ausgedient/
    Wobei ich nicht so ganz verstehe, warum wir ein CGM für die TIR brauchen. Denn postprandiale Spitzen und in der Folge Täler lassen sich doch auch per Fingerpieks messen, oder?

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 07.11.2019 12:59:53 | IP (Hash): 601409037
    Darum spielt er ja auch in der diagnose keine Rolle mehr schade dass dies nicht früher erkannt wurde.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.