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Praxisempfehlung DDG 2020

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 29.10.2019 10:46:45 | IP (Hash): 890854493
    Michael74 schrieb:


    Insbesondere der diabetesunabhängige Anstieg desHbA1cmit dem Alter, der absolut 0,4–0,7% (4–8mmol/mol Hb) be-tragen kann, schränkt neben den methodisch bedingten Unter-schieden die Verwendung des HbA1cfür die Diabetesdiagnose ins-besondere in dem Bereich unter 53mmol/mol Hb (7,0%) ein.


    Damit wird erneut dargestellt, dass auch ein Wert unter 5,7 einen Diabetes nicht ausschliesst,

    .


    Nein, deine Schlussforderung zu dem unter 7% ist nicht richtig.
    Es steht da, dass der HbA1C im Alter steigen kann, und deshalb bei älteren Menschen nicht mehr die Grenzwerte ab 6,5 Diabetes gilt, sondern eher erst ab 7 Diabetes gelten sollte. Bei einen HbA1c unter 7 sollte der HbA1C im Alter nicht als Diagnosekriterium verwendet werden, steht da. Das bedeutet, ein Mensch hat beispielsweise 6,6. Laut Leitlinie hätte er damit Diabetes. Aber im Alter kann es sein, dass er gar keinen Diabetes hat, sondern ggf. nur prädiabetes, da 6,6-0,7 bei 5,9 landet. Deshalb sollte man bei älteren Menschen mit HbA1C zwischen 6,5-6,9 keine automatische Diabetesdiagnose stellen, sondern weitere Parameter anschauen.

    Und unabhängig davon, die meisten Menschen mit Typ2 Diabetes werden mit HbA1C Werten von 8, 9 oder sogar weit über 10 diagnostiziert, wobei sie häufig die hohen Werte schon mehrere Jahre haben. Da bringt die Diskussion über den HbA1C und die Diagnosegrenze gar nichts. Es müssten eher häufigere Kontrollen angeboten werden, die auch genauso von der Bevölkerung wahrgenommen werden sollten. Damit sollte man sich erstmal kümmern.

    Für Typ1er ist die Diskussion sowieso irrelevant.

    Zweitens orientiert sich (noch) die Diabetes-Behandlung am HbA1c. Kleiner 6,5 keine Behandlungsnotwendigkeit. Ist so. Was bringt es also einem Patienten frühzeitig diagnostiziert zu werden?
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 29.10.2019 10:51:59 | IP (Hash): 800837063

    Wow Jürgen...schwammige kann man ja nicht antworten. Du bist die Bildzeitung unter den schreibern



    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 29.10.2019 10:57:34 | IP (Hash): 800837063
    July95 schrieb:
    Michael74 schrieb:


    Insbesondere der diabetesunabhängige Anstieg desHbA1cmit dem Alter, der absolut 0,4–0,7% (4–8mmol/mol Hb) be-tragen kann, schränkt neben den methodisch bedingten Unter-schieden die Verwendung des HbA1cfür die Diabetesdiagnose ins-besondere in dem Bereich unter 53mmol/mol Hb (7,0%) ein.


    Damit wird erneut dargestellt, dass auch ein Wert unter 5,7 einen Diabetes nicht ausschliesst,

    .


    Nein, deine Schlussforderung zu dem unter 7% ist nicht richtig.
    Es steht da, dass der HbA1C im Alter steigen kann, und deshalb bei älteren Menschen nicht mehr die Grenzwerte ab 6,5 Diabetes gilt, sondern eher erst ab 7 Diabetes gelten sollte. Bei einen HbA1c unter 7 sollte der HbA1C im Alter nicht als Diagnosekriterium verwendet werden, steht da. Das bedeutet, ein Mensch hat beispielsweise 6,6. Laut Leitlinie hätte er damit Diabetes. Aber im Alter kann es sein, dass er gar keinen Diabetes hat, sondern ggf. nur prädiabetes, da 6,6-0,7 bei 5,9 landet. Deshalb sollte man bei älteren Menschen mit HbA1C zwischen 6,5-6,9 keine automatische Diabetesdiagnose stellen, sondern weitere Parameter anschauen.

    Und unabhängig davon, die meisten Menschen mit Typ2 Diabetes werden mit HbA1C Werten von 8, 9 oder sogar weit über 10 diagnostiziert, wobei sie häufig die hohen Werte schon mehrere Jahre haben. Da bringt die Diskussion über den HbA1C und die Diagnosegrenze gar nichts. Es müssten eher häufigere Kontrollen angeboten werden, die auch genauso von der Bevölkerung wahrgenommen werden sollten. Damit sollte man sich erstmal kümmern.

    Für Typ1er ist die Diskussion sowieso irrelevant.

    Zweitens orientiert sich (noch) die Diabetes-Behandlung am HbA1c. Kleiner 6,5 keine Behandlungsnotwendigkeit. Ist so. Was bringt es also einem Patienten frühzeitig diagnostiziert zu werden?




    Schon krass wie du der ddg wiederspricht, welche sm liebsten alle prädiabetiker dedektieren möchte, um frühzeitig gegensteuern zu können. Aber du sprichst hat wie der bildredakteur Jürgen, welcher auf der einen Seite fragt was eine frühe diagnose bringt und auf der anderen Seite erklärt das man bei den ersten Erhöhungen gegensteuern soll. Schon fast was für die jarnevslssitzung🤯🤯🤯🤣🤣

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 29.10.2019 13:44:47 | IP (Hash): 660437081
    Michael74 schrieb:
    Schon krass wie du der ddg wiederspricht, welche sm liebsten alle prädiabetiker dedektieren möchte, um frühzeitig gegensteuern zu können. Aber du sprichst hat wie der bildredakteur Jürgen, welcher auf der einen Seite fragt was eine frühe diagnose bringt und auf der anderen Seite erklärt das man bei den ersten Erhöhungen gegensteuern soll. Schon fast was für die jarnevslssitzung🤯🤯🤯🤣🤣


    Nicht missverstehen: Diabetes ist nur ein Symptom ab einer definierten Größe!

    Wenn der immer höhere Blutzucker einen Diagnose-Grenzwert überschreitet, wird dieser höhere Blutzucker damit zum behandlungsbedürftigen Diabetes ernannt.

    Das sagt ABSOLUT NICHTS über den Beginn des Defektes, der dem immer höheren Ansteigen des BZ zugrunde liegt.
    Das bedeutet nur, dass von da an das hervorragendste Symptom dieses Defektes den medizinoffiziellen Namen Diabetes hat und als Krankheit behandelt werden kann.

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Michael74

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    am 29.10.2019 13:51:49 | IP (Hash): 800837063

    Ich gebe auf mit euch beiden. Unfassbar😉
    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 29.10.2019 14:33:08 | IP (Hash): 660437081
    Vielleicht nimmst Du als einfacher verständliches Beispiel mal den Typ 1. Der wird frühestens mit höheren BZ-Ausflügen entdeckbar, wenn mehr als 50% seiner Betas abgefressen sind, und so richtig auffällig erst, so mit ner Keto, wenn nur noch so um 20% seiner Betas übrig sind. Mit 50-60% noch funktionierenden Betas kann der meistens noch locker jeden oGTT als gesund absolvieren.

    Da ist doch unübersehbar, dass mit dem Entdeckbar- bis Auffälligwerden nix defektmäßiges anfängt, sondern dass das da längst zum großen bis größten Teil gelaufen ist, oder?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 29.10.2019 14:38:21 | IP (Hash): 800837063
    Du rafst es echt nicht, ich bin weg

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 29.10.2019 16:23:45 | IP (Hash): 660437081
    Sorry, aber das ist Kneifen. Du hast mir bis jetzt immer noch nicht ein einziges Mal plausibel erklärt, warum Du soooo viel Wert auf die zeitnahe Ernennung zum Diabetiker legst. Bitte, bitte, warum?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 29.10.2019 18:06:07 | IP (Hash): 1942165979
    July95 schrieb:

    Und unabhängig davon, die meisten Menschen mit Typ2 Diabetes werden mit HbA1C Werten von 8, 9 oder sogar weit über 10 diagnostiziert, wobei sie häufig die hohen Werte schon mehrere Jahre haben. Da bringt die Diskussion über den HbA1C und die Diagnosegrenze gar nichts. Es müssten eher häufigere Kontrollen angeboten werden, die auch genauso von der Bevölkerung wahrgenommen werden sollten. Damit sollte man sich erstmal kümmern.

    Für Typ1er ist die Diskussion sowieso irrelevant.

    Zweitens orientiert sich (noch) die Diabetes-Behandlung am HbA1c. Kleiner 6,5 keine Behandlungsnotwendigkeit. Ist so. Was bringt es also einem Patienten frühzeitig diagnostiziert zu werden?


    Differenziere da die Aussagen:
    1.) Bei mir war die Diagnose Diabetes sicher mit BZ 400 mg/dl und HbA1c größer 8 eindeutig.
    Daß daraus später erst LADA und weiter dann 3c herauskam, ist weiteren Labor-Untersuchungen zu verdanken und hinterhertauchen von Symptomen (BZ dank Insulin o.k., aber weitere Gewichtsabnahme).
    Werde von Anfang an 'wie ein Typ 1er' behandelt und so ist's auch in meinem Diabetes-Pass vermerkt.
    2.) Anlässe, sich über Diabetes Typ 2 Gedanken zu machen, gibt's genügend.
    Jedes Jahr ca. im November gibt es den sogen. Diabetestag, da gibt's vor Ort auch Aktionen der örtlichen Apotheken.
    Gesundheitstage in meinem Ort finden auch statt und da wird der BZ gemessen, Sportvereine und Fitness-Studios erklären ihre Angebote.
    3.) Der HbA1c-Wert wird auch im Check-up gemessen.
    Kleiner 5,7 ist's ok im Normalfall und es werden eher so Ermahnungen ausgesprochen bzgl. mehr auf Ernährung und Bewegung zu achten.
    4.) Mein HbA1c-Wert liegt mittlerweile kleiner 6 in der Verlaufskontrolle, wie gut ich denn mit Insulin und sonstigen Vorgaben umgehen kann.
    Trotzdem werde ich im Leben immer auf externe Insuline angewiesen sein, aufgrund der Anamnese.
    https://flexikon.doccheck.com/de/Anamnese
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 31.10.2019 11:29:04 | IP (Hash): 800837063
    Was ihr hier für einen mist schreibt ist unglaublich. Schon im prädiabetischen Bereich treten Schäden auf und dann kommt die dämliche Aussage das eine frühe diagnose nichts bringt. Das ist unglaublich, eigentlich gehören solche Foren verboten 🤯🤯🤯🤯🤯🤯🤢

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.