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    am 29.12.2019 19:18:26 | IP (Hash): 2116250439
    Hallo kurz zu mir : ich bin nehme seit 3 tagen 1000mg und abends 500mg metformin. Seit ich die 1000mg aufdosiert habe ist mein BZ meist immer so zwischen 150mg/dl.
    Übrigens vorher werte um die 300-400mg/dl. (Ohne beschwerden, war ein zufallsbefund)
    Ich hat seit 4 Tagen meine Ernährung radikal auf Gesund umgestellt.

    So meine Frage:
    Heute merke ich, mein BZ geht nicht weiter über 170. Wenn ich so um die 120 habe merke ich ein Zittern obwohl vor 1 std gegessen und zwar Reis mit Hähnchen z.B.

    Wenn ich dann was esse verschwindet das Unruhe sein bzw das Zittern.

    Muss sich mein Körper erst wieder dran gewöhnen? Bleibt das so 😩 ?
    Ich werde irre bei dem Gedanken.
    Danke und viele Grüße

    Michaela

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    am 29.12.2019 19:59:29 | IP (Hash): 1270598311
    Glückwunsch zum Zufallsbefund! Und zur radikalen Veränderung! Das Unterzuckergefühl wird sich mit der Zeit - hoffentlich bald - mit Deinem immer gesünderen alltäglichen Blutzuckerverlauf auf den Bereich deutlich unter 70 mg/dl, meistens unter 60 zurückziehen. Hier das beste Rezept, das ich für die gesunde Normalisierung kenne https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf Daumendrück für weiteres gutes Gelingen!

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 29.12.2019 20:22:51 | IP (Hash): 745799096
    Mikrpunkt schrieb:
    So meine Frage:
    Heute merke ich, mein BZ geht nicht weiter über 170. Wenn ich so um die 120 habe merke ich ein Zittern obwohl vor 1 std gegessen und zwar Reis mit Hähnchen z.B.
    Wenn ich dann was esse verschwindet das Unruhe sein bzw das Zittern.
    Muss sich mein Körper erst wieder dran gewöhnen? Bleibt das so 😩 ?

    Hallo Michaela,

    das ist ein bekannter Effekt, der sich "falsche Hypo" nennt. Das verschwindet wieder, wenn dein Körper sich wieder an den normaleren BZ gewöhnt hat.

    Schön dass du deinen BZ so schnell wieder nach unten bekommen hast. Das Metformin hat dabei geholfen, bewußteres Essen hat aber erfahrungsgemäß den Hauptanteil an der schnellen Besserung.

    Metformin soll übrigens langsam eingeschlichen werden. Wenn es bei dir in dem hohen Tempo klappt und sich deine anfänglichen Magen-, Darmprobleme in Grenzen halten, dann ist das in Ordnung. Falls nicht, dann versuche es mal mit viel langsameren Einschleichen beginnend mit 500mg täglich und Steigerung erst, wenn du die gut verträgst.

    Weiter viel Erfolg, Rainer

    Bearbeitet von User am 29.12.2019 20:27:39. Grund: .
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    am 29.12.2019 20:25:27 | IP (Hash): 2116250439
    Vielen dank, dann bin ich ja erstmal froh über die Aussage 😁

    Zweite Frage dann: soll ich das Gefühl ignorieren? Oder bisschen was essen um es weg zu bekommen ??

    Dankeeee❤
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    am 29.12.2019 20:31:47 | IP (Hash): 2116250439
    Vielen dank, dann bin ich ja erstmal froh über die Aussage 😁

    Zweite Frage dann: soll ich das Gefühl ignorieren? Oder bisschen was essen um es weg zu bekommen ??

    Dankeeee❤
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    am 29.12.2019 20:31:49 | IP (Hash): 745799096
    Solange ignorieren geht, ignoriere es. Passieren kann, außer das du dich mies fühlst, nichts.

    Wenn es dich zu stark quält, dann iss lieber ein bisschen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 29.12.2019 20:32:51 | IP (Hash): 2116250439
    Danke dir 👍😁
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    am 29.12.2019 21:16:03 | IP (Hash): 1270598311
    Wie Du hatte ich das vor 29 Jahren. An die Unterzuckergefühle kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber daran, dass ich die Zeitung immer weiter weg halten musste und meine Arme schließlich nicht mehr lang genug waren.
    Das kam von dem wenigeren Zucker in allen Geweben und Flüssigkeiten, auch in denen in den Augen. Die Steuerung der Muskeln, die unsere Augen immer praktisch auf den Punkt scharf stellen, auf den wir gerade schauen, müssen sich an die gesünderen Zuckerverhältnise erst ein paar Tage bis Wochen gewöhnen. Ist also kein Defekt, wenn auch Du immer längere Arme brauchen solltest, sondern eine wahrscheinlich vorübergehende Angelegenheit. Und wenn die beim Lesen zu sehr stört, nimmst Du für die Zeit am besten ne einfache Billigbrille.

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
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  • Elfe

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    am 30.12.2019 02:04:15 | IP (Hash): 952145774
    Mikrpunkt schrieb:

    Zweite Frage dann: soll ich das Gefühl ignorieren? Oder bisschen was essen um es weg zu bekommen ??


    Hallo Michaela,
    ein bisschen was essen, wäre schon ganz gut.
    Ob falsche oder echte Hypo (kleiner 60 mg/dl) ist nicht nur einfach mies fühlen, sondern nimmt dir die Konzentration für ev. wichtige Tätigkeiten, wie z.B. Autofahren.
    Um den Blutzucker anzuheben, braucht's gar nicht so viel Kohlenhydrate.
    Für unterwegs habe ich immer schnell wirkenden Traubenzucker dabei (bin allerdings auf externes Insulin angewiesen, da kommt 'ne echte Hypo schon mal vor).
    Ein so'n Dextro-Energy Plättchen entspricht 4,5 Traubenzucker, was in Minutenschnelle den BZ ansteigen lässt.
    Im Auto habe ich allerdings eine Packung Dextro-Minis, die sind nicht einzeln verpackt und lassen sich besser herausfingern.
    Zuhause bevorzuge ich allerdings Gummibärchen ;-) - schmecken besser - 1 Gummibärchen = ca. 2 g Zucker.

    Mit 'Dran Gewöhnen' liegst du ganz richtig !
    Was wir spüren, ist der Unterschied zu den BZ-Werten, also keine absoluten Werte.

    Ernährung auf vermeintlich 'Gesund' umzustellen mit 'Reis & Hähnchen' ist nicht unbedingt mit Diabetes-Ernährungsempfehlungen vereinbar.
    Reis ist leicht verdaulich und zeigt sich schnell im BZ und Geflügelfleisch fettarm, nun ja.
    Was jedenfalls stimmt, an dem 'allgemein Gesunden': Gemüse (warm oder roh als Salat) ist gesund, macht satt und hat kaum Einfluss auf den BZ.

    Anhand deines Profil-Bildes ist zu sehen, daß du jung bist !
    Dann ist die Frage, ob Schublade 'Typ 2' mit Metformin überhaupt passt.
    Ich wurde erst mit 40 Jahren noch als Typ 1er diagnostiziert und erhielt dann eben keine orale Medikamente.
    War bei mir auch ein Zufallsbefund und die Hausärztin hatte einen BZ von größer 400 mg/dl bestimmt und mich sofort an Diabetologen vermittelt.

    Der hohe BZ wurde mit kleinen Insulingaben langsam gesenkt (bzgl. Augen).
    Bei der Einstellung langsam niedriger habe ich keine UZ-Symptome gespürt.

    Passiert mir eher mit vermeintlich trotz vielen Erkenntnissen zur Insulindosierung (Schulung, Ernährung … ).

    Dein gemessener BZ 170 mg/dl ist unterhalb der Nierenschwelle, was so mein Kriterium ist.
    Zeitpunkt der Messung spielt auch eine Rolle - 2 h wäre so ein Mittel - je nach dem, was zu dir genommen hast,

    Anderer wirklich wichtiger Wert ist der sogenannter Langzeitwert = Hba1c.
    Lag bei mir bei größer 8 % - all zulange scheine ich mit den 400ern nicht lange 'rum gelaufen zu sein.
    Und im Verlaufe der Behandlung erkannt, daß ein einzeln gemessener BZ-Wert durchaus nicht so 'schlimm' ist.
    Liebe Grüße von Elfe
    P.S.: War und ist eine ganz andere Antwort an dich aus 1er-Sicht.
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    am 30.12.2019 09:57:44 | IP (Hash): 1579799703
    Mikrpunkt schrieb:
    Wenn ich so um die 120 habe merke ich ein Zittern obwohl vor 1 std gegessen und zwar Reis mit Hähnchen z.B.

    Hallo Michaela,

    bei einem BZ von 120mg/dl brauchst du keine Angst vor einer echten Hypo zu haben.

    Zu Werten unter 60mg/dl, die zu einer echten gefährlichen Hypo führen könnten, kann es bei dir nicht kommen. Metformin alleine führt nicht zu gefährlichen Hypos, so etwas muss man nur bei Insulin oder SHs befürchten.

    Bese Grüße, Rainer

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    Bearbeitet von User am 30.12.2019 10:01:43. Grund: .