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Bier bei Typ 2?
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am 02.09.2020 15:09:01 | IP (Hash): 687220619
Bei mir würde vor kurzen Typ 2 festgestellt.
Der Arzt sagte ich darf kein Bier mehr trinken?
Hab täglich so 2 Bier getrunken.
Was meint ihr dazu?
Gruß -
am 03.09.2020 16:00:51 | IP (Hash): 246707303
Hallo,
Mein Großvater hat auch Typ 2 und er trinkt normalerweise viel. Nun hat er aber den Alkohol drastisch reduziert, da der Arzt meinte auch, dass es schlecht ist zu trinken. Allerdings trinkt er manchmal 1 Bier, 2- bis maximal 3 mal pro Woche. Also 2 Bier pro Tag ist wahrscheinlich nicht sehr optimal.
LG -
specki
Rang: Gastam 03.09.2020 19:23:01 | IP (Hash): 1487376100
hab da mal eine blöde frage.
ist das dass einzigste was der arzt gesagt hat, was du weglassen sollst?
oder ist das dass was dich am meisten stört?
du hast ja höchstwahrscheinlich kein typ2 bekommen
nur von den 2 bieren?
kommt immer drauf an ob du dein typ2 behalten willst oder nicht?
rein theoretisch kannst du dir reinpfeifen was du willst.
ob es sinnvoll ist, ist eine andere frage. -
am 09.01.2021 09:59:18 | IP (Hash): 291938209
2 Bier am Tag sind vielleicht zu viel. Mein Vater hat Diabetes und trinkt 2 bis 3 Bier in der Woche, was keine Wirkung auf den Zuckerwert haben sollte. -
am 10.01.2021 18:28:38 | IP (Hash): 922569918
Hallo,
mein Opa hatte auch Typ 2 und hat Bier getrunken. Jeden Abend ein 0,33er. Seine Werte waren allerdings nicht so toll. Lag aber nicht unbedingt am Bier. Der Arzt meinte, ein Bierchen am Tag wäre nicht so schlimm. Er hat sich sonst nicht viel gegönnt und auf seine Ernährung geachtet. Du kannst ja mal beobachten, wie sich deine Werte nach dem Bierkonsum verhalten. Ob sie stabil bleiben oder ansteigen. Aber ich denke, solange du es nicht übertreibst, kannst du dir ab und an mal ein Bier gönnen :)
Gruß, Natalie -
am 26.01.2021 11:57:57 | IP (Hash): 452427680
Hi,
ein guter Bekannter von mir, der ebenfalls Typ2 hat und immer gerne Bier getrunken hat, hat diesbezüglich auf das richtige Maß und eine Ausgewogenheit geachtet. Wenn er bewusst auf seine Ernährung geachtet hat und gleichzeitig 1-2Mal pro Woche ein Bierchen getrunken hat, hatte das meistens keine merklichen Auswirkungen auf seine Werte.
Hat er es aber manchmal nicht so genau mit seiner Ernährung genommen und sich mehr Sachen "gegönnt" und zusätzlich Bier getrunken, dann waren seine Werte nicht mehr gut.
Also ich glaube es kommt da echt auf eine gute Balance drauf an :) Wenn man sich grundsätzlich gut und ausgewogen ernährt, kann man schon mal ein Bierchen genießen ;)
Enjoying life to the fullest! -
am 27.01.2021 11:04:40 | IP (Hash): 991719499
Hallo an alle :)
Mein Freund hat auch Diabetes 2 und er trinkt gerne ein-zwei Bierchen am Abend. Sein Arzt hat ihm empfohlen nur nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit, Alkohol zu konsumieren und bei jedem Drink etwas zu knabbern. Er trinkt nicht mehr als 2 Bier oder 1 Glas Wein und misst vor dem Schlafengehen immer sein Blutzucker.
Bis jetzt hatte er noch kein Problem und genießt sein ein oder zwei Bierchen nach dem Abendessen.
Liebe Grüße -
specki
Rang: Gastam 27.01.2021 13:44:05 | IP (Hash): 1487376100
dein freund hat bis jetzt noch keine probleme damit?????
dein freund hat schon ein problem, nämlich diabetis
und nur weil die paar bierchen ihn nicht ins koma hauen
heißt noch lange nicht das es sinnvoll ist.
ich verstehe hier echt nicht die ganzen diskussionen über bier schokolade etc etc etc
allem anschein nach haben die wenigsten diabetiker verstanden wie krank sie eigentlich sind
und nur weil man über jaaahre mit medikamenten recht "gut " leben kann
sprich" sich nicht einschränken muß" sei man nicht krank.
hier mal ein link, wie "niedlich" diabetis ist
https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/typ-2-diabetes/auswirkungen-von-typ-2-diabetes.html
auch wenn es jahre dauert bis man solche auswirkungen merkt oder sieht(wenn körperteile abfaulen)
heißt doch noch lange nicht das es als diabetiker okay ist alcohol,kuchen schokolade etc etc
zu "gönnen".
man "gönnt" sich ja auch nicht einen täglichen tritt vors schienbein mit stahlkappenschuhen
das wäre genauso körperverletzung und nix anderes ist es wenn man sich als diabetiker
sachen reinpfeift die die erkrankung schlimmer macht.
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am 27.01.2021 14:36:54 | IP (Hash): 1486565853
specki schrieb:
man "gönnt" sich ja auch nicht einen täglichen tritt vors schienbein mit stahlkappenschuhen
das wäre genauso körperverletzung und nix anderes ist es wenn man sich als diabetiker
sachen reinpfeift die die erkrankung schlimmer macht.
Hi Specki und schon mal sorry im Voraus, aber ich finde deine Argumentation nicht wirklich sinnvoll.
Erstens fände ich, nach dem zitierten Argument interessant, wie du Rauchern erklären möchtest, was sie machen.
Zweitens, finde ich es persönlich keine Schande, sich mal ein Bier oder ein kleines Stück Schokolade zu "gönnen", wie du es so trefflich formuliert hast. Natürlich ist man sehr krank, wenn man Diabetes hat, dass bringt einige drastische Veränderungen im Leben mit sich, wie ständiges Messen oder eine stark abgewandelte Ernährung. Trotzdem aber denke ich nicht, dass man von einem Tag auf den nächsten seine über Jahrzehnte aufgebauten und teilweise auch ritualisierten Gewohnheiten einfach so ablegen kann.
Natürlich wird Bier für Diabetes - Patienten nie das beste Getränk sein und Schokolade wird den Blutzucker immer nach oben jagen, aber sich ab und zu mal für sein gutes Verhalten zu belohnen ist keine Schandtat. Mal abgesehen davon, dass du es so darstellst, das ein Bier nach der Diabetes - Diagnose unweigerlich dazu führt, dass einem 5 Jahre später der Fuß abgenommen wird wollen wir nämlich auch mal festhalten, dass die auf der von dir verlinkten Seite aufgelisteten Konsequenzen nur Konsequenzen sind, die eintreten können, was aber nicht heißt, dass es keinen Diabetiker gibt, der diese Konsequenzen nicht durchleben muss.
Was ich im Endeffekt sagen möchte ist, dass es richtig ist, sich sehr gut mit einem solch lebensbestimmenden Thema zu befassen und sich auch "Worst - Case" - Szenarien vor Augen zu führen, um den nötigen Respekt vor der neuen Lebenslage zu haben. Wenn es aber dein Blutzucker - Spiegel zulässt und du es wirklich seltenst machen kannst, ist ein Cheat - Bier vielleicht gar nicht so verkehrt. Manche Studien deuten sogar darauf hin, dass alkoholfreies Bier zu einem gewissen Grad vorbeugende Wirkungen haben kann.
Sich selbst zu viel Panik zu machen ist auch nicht zwangsläufig gesund!
Man sollte ein Umfeld haben, welches einen dabei unterstützen kann.
In dem Sinne freundliche Grüße :) -
specki
Rang: Gastam 27.01.2021 15:12:00 | IP (Hash): 1487376100
ich bin mir nicht sicher das viele diabetiker verstehen wie krank sie sind
(man nimmt doch nur morgens und abend ein metformin"chen" is doch alles schick)
warum sich ein diabetiker mit alkohol ode schokolade für gutes verhalten "belohnt" ist mir in dem zusammenhang auch ein rätsel.
natürlich bekommt nicht jeder diabetiker in kürzester zeit sämtliche "worse-case szenario" erkrankungen
aaaaaaaber jede erkrankung die diabetiker noch dazu haben(haben die meisten) und jede erkrankung die sie jemals bekommen werden, wird durch diabetis schlimmer(siehe corona)
"Trotzdem aber denke ich nicht, dass man von einem Tag auf den nächsten seine über Jahrzehnte aufgebauten und teilweise auch ritualisierten Gewohnheiten einfach so ablegen kann."
man kann sich aber mal gedanken darüber machen wie sinn oder unsinnig selbige gewohnheiten sind
in bezug auf diabetis oder sein leben überhaupt. nur weil man etwas schon eeeewig SO gemacht hat
heißt noch lange nicht das es je sinnvoll war(nur mal so am rande erwähnt)
bei mir hat es auch fast 10 jahre und meine ärztin mit dem insulin-pen wedelnt gebraucht
bis ich zu der erkenntniss gekommen bin " NÖ, WILL ICH NICHT"
nu wedelt meine ärztin nicht mehr und nehme keine medikamente mehr
und jetzt soll ich mich am besten "belohnen"(finde den fehler)
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.01.2021 19:38:05 | IP (Hash): 1363126015
@specki: Hältst Du deine Ernährungsweise wirklich für so sinnvoll und gesund? Irgendwo hast Du mal geschrieben, Du isst nur noch Fleisch... Dauerhaft kann das auch nicht das Wahre sein - ich würde mich vor mir selber ekeln.
Die Studienlage zur Carnivoren Ernährung ist auch sehr dürftig...
Edit: Habe nochmal gesucht... das war wohl nur für eine Woche... hoffendlich
Ich bin jetzt seit über 40 Jahren dabei, Typ1 und von Anfang an Insulin.
Der Diabetes würde mich unbehandelt innerhalb weniger Tage umbringen. Aber deshalb bin ich doch nicht "schwer krank". Die Behandlung nimmt einen gewissen Teil meines Lebens ein, und das war`s. Ansonsten esse ich was und wann ich es möchte! Ich führe mein Leben so wie ich es möchte. Und wenn mir gerade danach ist, esse ich auch eine Tafel Schokolade, eine Tüte Gummibärchen oder eine Pizza!
Nicht gut für's Gewicht, aber meinen Blutzucker habe ich unter Kontrolle - ein großer Vorteil von Insulin ;)
Und ja, ich habe ein paar leichte Folgeerkrankungen, die haben aber eher was mit schlechten Therapiemöglichkeiten in den Anfangsjahren und schlampiger Therapie in der Studentenzeit zu tun...
Für Typ2er ist es eine Möglichkeit, den Diabetes für mehr oder weniger lange Zeit mit wenig Kohlenhydraten in Schach zu halten. Aber es gibt auch andere! Und diese sind nicht per se zu verdammen! Die Therapie muss auch zum Leben des Betroffenen passen! NoCarb/VeryLowCarb und Vegan stelle ich mir z.B. sehr schwierig und teuer vor...
Bearbeitet von User am 27.01.2021 19:55:39. Grund: Korrektur -
specki
Rang: Gastam 27.01.2021 20:26:27 | IP (Hash): 1487376100
ich weiss nur eins meine alte ernährung hat mich krank und fett gemacht.
was UNSERE ernährungsform mitlerweile mit jedem zweiten tut.
schlimmer kann nur fleisch garnicht sein(ess ich mitlerweile seit 3 monaten und in dem zusammenhang ekel ich ich nur vor der fettigen pfanne die ich jeden tag habe lol)
wie dem auch sei du ,als typ1 hast keine andere möglichkeit typ2 schon.
no carb bzw fleisch is so teuer auch wieder nicht.
ich brauch zb kein frühstück oder abendessen oder zwischenmahlzeiten
1xtotes tier/e-brat brat fertig.
danach habe ich jede menge zeit mir darüber gedanken zumachen,was ich mir den mal "gönne"
(in coronazeiten logischerweise gerade blöd)
da ich fast 30 kilo abgenommen habe "gönn" ich mir bald neue klamotten
nach 6 monaten keto/cornivore bin ich endlich soweit, das ich nicht essen muß um irgendwelche
bedürfnisse,gewohnheiten,sucht etc etc zu befriedigen sondern aus reiner notwendigkeit.
was essen ja eigentlich mal war, bis unsere wohlstandgesellschaft ein krank machendes
hobby drauß gemacht hat. -
am 27.01.2021 20:36:14 | IP (Hash): 1363126015
Ich schrieb NoCarb/VeryLowCarb und Vegan stelle ich mir schwierig und teuer vor....
Fleisch ist eh viel zu billig!!!! -
am 27.01.2021 20:39:34 | IP (Hash): 1363126015
specki schrieb:
ich weiss nur eins meine alte ernährung hat mich krank und fett gemacht.
was UNSERE ernährungsform mitlerweile mit jedem zweiten tut.
.
Das ZUVIEL hat das gemacht und eine gewisse genetische Disposition und andere unbekannte Faktoren... -
am 27.01.2021 21:16:53 | IP (Hash): 2116647690
HeikeOV schrieb:
unbekannte Faktoren...
Der bekannte Faktor ist, dass unserem Freund hier mit seiner Ernährungsumstellung ohne Medis gesunde Blutwerte gelingen, wo ihm mit der Ernährung vorher nicht gelungen sind. Gesunde Blutwerte (nicht nur BZ!) halte ich für einen brauchbaren Nachweis für im Ergebnis/unterm Strich/am Ende des Tages gesunde Ernährung.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.01.2021 21:16:53 | IP (Hash): 2116647690
verdoppelter Eintrag
Bearbeitet von User am 27.01.2021 21:17:38. Grund: verdoppelter Eintrag -
am 27.01.2021 21:41:58 | IP (Hash): 1363126015
hjt_Jürgen schrieb:
HeikeOV schrieb:
unbekannte Faktoren...
Der bekannte Faktor ist, dass unserem Freund hier mit seiner Ernährungsumstellung ohne Medis gesunde Blutwerte gelingen, wo ihm mit der Ernährung vorher nicht gelungen sind. Gesunde Blutwerte (nicht nur BZ!) halte ich für einen brauchbaren Nachweis für im Ergebnis/unterm Strich/am Ende des Tages gesunde Ernährung.
Warten wir mal ab, was ihr die Zukunft bringt. Die bestimmten Blutwerte von ein paar Monaten sind ja nun auch nicht alles...
Eine vernünftige Low- oder SlowCarb Ernährung halte ich für durchaus sinnvoll, aber Carnivore-Ernährung ist halt schon extrem einseitig. Von anderen negativen Aspekten eines übermäßigen Fleischkonsums mal ganz abgesehen...
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am 27.01.2021 22:03:45 | IP (Hash): 1879538561
Ich denke, jeder sollte für sich selbst entscheiden, welche Ernährungsform er wählt und welche Einschränkungen dies für einen persönlich bedeutet, aber auch welche Konsequenzen diese Entscheidung für einen nach sich zieht bzw. ziehen kann.
Und alle anderen sollten die persönliche Entscheidung akzeptieren. Natürlich ist LowCarb eine mögliche Ernährung für Diabetiker. ABER was mich aufregt, die nahezu schon aggressive Form dieser Vertreter, dass nur ihre Ernährungsform die richtige ist und alle anderen, wenn sie sich nicht LowCarb ernähren möchten, fertig gemacht werden.
Ich merke selbst, dass ich mit 12 KE pro Tag besser fahre als mit 20 KE. Aber dennoch gibt es bei mir auch mal Tage mit 20 und mehr KE genauso wie es häufig Nudeln mit 8 KE pro Portion gibt. Die ich übrigens mit Insulin super gut hinbekomme, in den allermeisten Fällen. Häufig gibt es nur 2-3 Mahlzeiten am Tag, manchmal aber auch 5 kleine, was der Blutzucker weniger mag. Aber das ist eine Ausnahme und man sollte trotz all dem einfach normal weiterleben und Freude am Leben haben. Der Diabetes ist ein Teil vom Leben, aber nichts, was die Freude verderben darf.
Meine Diabetesberaterin ist übrigens mit meiner Einstellung super zufrieden. Ich bis auf kleinere Details (FPEs, Rezeptor up/down Regulierung und zyklusbedingte Schwankungen) auch. -
am 27.01.2021 22:13:17 | IP (Hash): 2116647690
HeikeOV schrieb:
Warten wir mal ab, was ihr die Zukunft bringt. Die bestimmten Blutwerte von ein paar Monaten sind ja nun auch nicht alles...
Also ich hab das immerhin 3 Jahre mit sehr gesundem Erfolg durchgezogen, allerdings in der LCHF Form mit einem großen Anteil Fett und einem noch größeren Anteil Gemüse. So wie im Restaurant großer Salatteller mit Käse bis Thunfisch ohne Brot. Hat bei mir mit dem langen T2-Vorlauf (feiert gerade 30 Jahre Diagnose) trotz Leberentfettung nicht zu Null, aber immerhin zu einer erheblichen Verringerung meines Insulinbedarfs geführt und dazu zu super Werten bei Blutfetten und Blutdruck.
Mal ein Blick zurück auf’s Bier: Hab ich vor 31 Jahren gern getrunken, wenigstens nen Liter pro Abend. Dann kam der Diabetes und mein fürwitziger Kauf von nem Testgerät und der Anzeige von 300 ne knappe Stunde nach dem Trinken von nem 0,3er Fläschchen bei 100. Hat mich direkt abgetörnt. Auch weil große BZ-Schwankungen als eigenständige Förderer für Arteriosklerose gelten.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 27.01.2021 22:16:28. Grund: Ergänzung -
specki
Rang: Gastam 27.01.2021 22:15:25 | IP (Hash): 1487376100
a) bin ich kein rüde
b) hatte ich heute wieder bluabnahme(mal sehen )
c)kommen über kurz oder lang wieder geringfühgig grünzeug und käse
auf meinen speiseplan, 100% fleisch bleibt es nicht ewig,mehr so 95% :-)
zumal wenn man erstmal nur fleisch ißt und sachen integriert,einem der körper laut und deutlich sagt was er von den einzelnen dingen hält wie zb spinat(geht garnicht) blumenkohl hab ich gleichmal 2 kilo mehr wasser im körper,käse ääähm führt zu backstein stuhlgang lol, als nächstes nehme ich mir broccoli in hömopatischer dosis zur brust.
ich will garnicht wissen, was passiern würde,wenn ich mir torte in den kopf hau ne ne neeeee lol -
am 27.01.2021 22:44:14 | IP (Hash): 2116647690
July95 schrieb:
Ich denke, jeder sollte für sich selbst entscheiden, welche Ernährungsform er wählt und welche Einschränkungen dies für einen persönlich bedeutet, aber auch welche Konsequenzen diese Entscheidung für einen nach sich zieht bzw. ziehen kann. ... ABER was mich aufregt, die nahezu schon aggressive Form dieser Vertreter, dass nur ihre Ernährungsform die richtige ist und alle anderen, wenn sie sich nicht LowCarb ernähren möchten, fertig gemacht werden.
Naja, noch findet sich die Truppe der aggressivsten Abqualifizierer in den Reihen von DGE und DDG für die sogenannt ausgewogene und tatsächlich doch ausgesprochen KH-lastige Ernährung. Da ist Deine Beraterin ne löbliche Ausnahme.
Und dann missverstehen viele T2, denen mit LC die Remission mit gesundem BZ ohne Medis gelingt, das Ganze ja auch als Heilung. Und wer heilt, hat doch recht, oder? Und Heiler haben nun mal meistens auch was messianisches und mögen ihre Heilung gern als Gelbes vom Ei für ALLE verbreitet sehen. Und wenn ich voll veränderungsresistent wäre, würde auch ich heute noch so schreiben ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
specki
Rang: Gastam 28.01.2021 12:52:32 | IP (Hash): 1487376100
ich hab da nochmal eine blöde frage
warum hat man nur freude am leben wenn man dies oder jenes ißt oder trinkt?
zumal man mit bezogen auf die ursprüngliche frage hier, bei 2 flaschen bier pro tag per definition alkoholiker ist(das nur mal am rande erwähnt)
und spätestens bei dem wort nerven"gift" kann man sich in dem fall mal gedanken machen wie sinnvoll
alkohol überhaupt ist.(diabetis hin oder her)
bei kindern wird noch ein geschiss gemacht als erwachsener ist es dann voll okay?
"Der Diabetes ist ein Teil vom Leben" typ1 ja, typ2 muß es das nicht sein
was viele aber als gegeben hinnehmen"dagegen kann ich ja eh nix machen und soo schlimm is das ja nicht"
sorry,aber auf einer diabetikerseite hätte ich echt mehr erwartet als nur den austausch
über lebensmittel wobei "lebens" übertrieben wäre, da man das wenigste davon brauch um zu LEBEN
deshalb
Wir leben nicht, um zu essen, sondern wir essen, um zu leben.
(das war der olle sokrates, der das gesagt hat lol)
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am 29.01.2021 22:27:55 | IP (Hash): 665321471
Ich bin sozusagen Neudiabetiksr Typ2. Vorher 2 Bier 0,5, 2 bis 3 Wein 0,25 auch mal ein Schnäppchen dazu. 1 mal im Jahr 4 Wochen gar kein Alkohol u zu sehen, ob das geht.
Heute täglich 17 Uhr Ergometer, 20
km fahren, dann ein 0,3 er Pils. 21.00 Uhr ein Glas Wein. Ich fühl mich nicht schuldig. Würde ich nur Fleisch essen würde mich die Gicht Uffressen.
Was ich wirklich nicht abkann, sind radikale. Hier eben radikale Diabetiker. Denk mal drűber nach Specki.
Bearbeitet von User am 29.01.2021 22:29:32. Grund: Schreibfehler -
am 29.01.2021 22:53:49 | IP (Hash): 1867586122
Frank._N schrieb:
Würde ich nur Fleisch essen würde mich die Gicht Uffressen.
Was ich wirklich nicht abkann, sind radikale. Hier eben radikale Diabetiker. Denk mal drűber nach.
Sorry, aber das mit der Gicht hat für mich dieselbe Qualität :(
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 29.01.2021 22:54:43. Grund: Korrektur -
specki
Rang: Gastam 30.01.2021 11:06:13 | IP (Hash): 1487376100
radikale?
mir ist es doch wurscht ob du trinkst oder nicht.
aber gerade du als "neudiabetiker" hast jetzt die möglichkeit noch rechts ranzufahren
und zu überlegen wie du deine diabetis wieder los wirst
(okay okay, falls du deine diabetis behalten willst? fahr weiter)
in 5 -10 jahren, geht das immer noch(aber schwieriger)
was mir hier nur auf die nerven geht,die ständigen diskussionen
wie man sein altes leben mehr oder weniger weiterführen kann.
das alte leben, hat diese menschen krank gemacht!(finde den fehler)
gicht wird nicht nur von fleisch verursacht(nur ma so am rande erwähnt)
genausowenig wie man eine fettleber von fett bekommt.
ach ja ,du kannst auch so lange wie du willst auf deinem ergometer rumhampeln
DAMIT bekommst du deine diabetis nicht wieder los.
die meisten typ2 diabetiker haben genau 2 möglichkeiten
a)ich behalte es(leb damit)
b)ich werds wieder"los"
mehr möglichkeiten gibts da nicht
und wenn du als neudiabetiker für dich beschloseen hast, das du es behalten willst
is doch alles schick und mir recht egal. -
am 30.01.2021 12:01:48 | IP (Hash): 665325826
Warum schreibst Du hier denn derart gefrustet wirkende Beiträge und machst andere lächerlich, Specki? Das muss doch nicht sein. Niemand hier will seinen DM behalten, ich auch nicht. Die meisten wollen auch nicht alle alten Gewohnheiten beibehalten, sonst währen sie nicht hier. Aber viele wollen möglichst normal leben können. Eben auch mal mit einem Glas Bier. Und dazu habe ich für mich beschlossen, viel um mich herum zu ändern. Und meine Diabetologie unterstützt das genau so. Maßvoll, nicht übermäßig. Der sich abzeichnen Erfolg gibt auch ihr recht, und da muss ich nicht sogefrustet durch die Welt ziehen und andere dümmlich anmachen. Gib Rat und Tipps, da stehen die Menschen drauf.
Ja, Du hast recht, der Ergometer befreit mich nicht vom DM. Das schafft in meinem Alter wohl niemand. Aber er schafft es, mich in meinen Abnehmbemühungen zu unterstützen. Und weniger Gewicht trägt wohl zu einem bessern BZ als 2 er bei. Nun, wenigstens sagen dies viele wissenschaftliche Studien.
Und nun, wenn Du durch Ratschläge glänzen willst, tue das. Aber lass den Rest weg, oder mich in Ruhe. -
specki
Rang: Gastam 30.01.2021 12:29:54 | IP (Hash): 1487376100
gefrusted? bin ich bestimmt nicht
warum auch? ich nehme keine medikamente mehr und nehm ab.
warum sollte ich gefrusted sein?
ratschläge? die einzigen "ratschläge" in diesem forum sind die
wieviel man von was essen oder trinken kann bzw durch was man es etwas ersetzen kann.
alles andere fällt dann unter,gefrusted etc. etc. etc.
und warum sollte ein diabetologe nicht zufrieden sein
wenn der diabetiker sich einigermaßen an den "plan" hällt?
das bedeutet kundschaft über jahrzehnte.
wenn nur die hälfte seiner patienten sich ketogen ernähren wüden
hätte er viel weniger kundschaft.
aber das will von den patienten so wie hier auch, ja keiner hören
ergo brauch arzt sich keine mühe zugeben.
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am 30.01.2021 12:54:23 | IP (Hash): 665325826
wenn nur die hälfte seiner patienten sich ketogen ernähren wüden
hätte er viel weniger kundschaft.
Nun, Specki, ganz so unumstritten ist das mit der ketogene Ernährung aber nicht. Es gibt wissenschaftliche Beiträge, die Diabetikern gar vor einer ketogene Ernährung warnen. Sie ist also nicht das Allerheilmittel.
Aber jeder kann das so tun wie er gerne mag. -
am 30.01.2021 14:25:05 | IP (Hash): 704271533
Eine extreme Ernährung ist keine Heilung.
Heilung wäre wenn ich mein altes Leben ohne Einschränkungen wieder leben könnte bei gesundem BZ.
Ist natürlich unrealistisch weil die alte Ernährung ja sicher einen großen Anteil an der Entwicklung des Diabetes hatte.
Ohne Änderung der Lebensweise geht es nicht, aber da muss jeder einen eigenen Weg finden, und wenn da halt ein gemäßigter Alkohol Konsum dazu gehört oder hin und wieder ein Stück Schokolade dann ist das eben so. Ich habe übrigens mein ganzes Leben noch keinen Alkohol getrunken, schmeckt mir einfach nicht. Ich sehe regelmäßigen Alkoholkonsum auch ziemlich kritisch aber 2-3 Falschen Bier in der Woche oder ein Glas Rotwein am WE werden nicht der Nagel zum Sarg sein.
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specki
Rang: Gastam 30.01.2021 15:24:40 | IP (Hash): 1487376100
heilung ist das keine
man hällt es damit nur in schach.
es ist ja viel mehr eine anhäufung von nägeln die man über die woche sammelt
die 2 bierchen am abend sind dann auch schon wurscht.
wenn man mal 1 woche lang ALLES aufschreibt und berechnet was man sich
in den mund schiebt.würde der ein oder andere typ2 sich erst garnicht wundern
warum er nun mehr medikamente braucht, bis man dann total überraschend an der nadel hängt.
deshalb ja meine frage. will man das?
ist es das abendliche bierchen,tante ernas sahnetorte etc etc die sache wert?
die summe macht das gift okay okay, bei alkohol auch noch das nervengift lol
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am 30.01.2021 16:33:37 | IP (Hash): 704271533
Sagt der Arzt zum Patienten:
"Wenn sie auf Alkohol, Frauen, Rauchen und Zucker verzichten werden die 100 Jahre alt"
Patient :
"Wozu?"
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am 30.01.2021 16:54:10 | IP (Hash): 1249233736
specki schrieb:
aber gerade du als "neudiabetiker" hast jetzt die möglichkeit ... zu überlegen wie du deine diabetis wieder los wirst
erstens DiabetEs und nicht tis! Und zweitens wird's gern durcheinander geworfen, aber gesunder BZ ohne Medis bedeutet beim Typ 2 bis heute jedenfalls noch kein Loswerden, also keine Heilung. In Schach halten, schreibst Du selbst. Also halte dich auch dran!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
specki
Rang: Gastam 30.01.2021 17:40:11 | IP (Hash): 1487376100
du weisst sehr wohl was ich meinte.
hab noch nie behauptet das meine "diät" das heilmittel wäre -
am 30.01.2021 18:11:29 | IP (Hash): 1249233736
Turbotobi schrieb:
...weil die alte Ernährung ja sicher einen großen Anteil an der Entwicklung des Diabetes hatte.
Tatsächlich gibt es bislang KEINEN Nachweis dafür, dass eine Ernährungsform einen Diabetes VERURSAC'HT.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.02.2021 12:19:11 | IP (Hash): 2040334752
Der Hype um die vielen Ernährungsformen ist schon ein Wahnsinn. Früher gab es nur "normales" Essen, FdH oder Trennkost.
Heute sind es dutzende Formen. Trotzdem gibt es viel mehr Diabetiker als früher.
Fettleibigkeit ( ich nehme mich da nicht aus) ist wohl der häufigste Grund für Typ2.
Natürlich kann das auch vererbt werden, ich will ja nicht alle über einen Kamm scheren.
Nicht unbedingt die Ernährungsform, sondern einfach die Kalorienmenge ist ausschlaggebend.
Esse ich im Monat 60.000 Kalorien, nehme ich nicht zu und auch nicht ab. Nehme ich weniger zu mir, nehme ich ab, und esse ich mehr, nehme ich zu.
Wie sich nun die Kalorien zusammensetzen ist der Waage egal.
Bin ich mal auf einer Feier, setzte ich mich nicht in die Ecke, esse trockenes Fleisch und trinke Wasser,
dann sind es halt mal 4 oder 5tsd. Kalorien, das macht meinem hba1c-Wert nichts aus, wenn ich ansonsten bewusst esse.
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am 01.02.2021 13:40:08 | IP (Hash): 1040372874
Hi,
ja am Ende sind es weitgehend die Kalorien um die es geht.
Der Witz an vielen Diäten ist das man eben am Ende weniger Kalorien zu sich nimmt und so abnimmt.
Wobei man es eigentlich etwas genauer sagen müsste, es kommt darauf an wie viele Kalorien dem Körper am Ende zur Verfügung stehen. Denn es gibt nun mal Nahrung die vom Körper bessert verwertet werden und Nahrung die schlechter verwertet wird.
Alkohol, Zucker und einfache Kohlenhydrate kann der Körper meistens sehr leicht verwerten bei relativ geringer Menge. Einfach gesagt der Bauch ist leer aber das Kalorienkonto schon übervoll.
Bei anderen Nahrungsmittel kann ich mir den Bauch vollschlagen bin satt, aber der Körper zieht darauf sogar zu wenig Kalorien und muss zusätzlich an die Reserven gehen.
Genuss ist auch ein Teil der Lebensqualität, was nutzt ein langes leben wenn man nicht Glücklich ist. Also muss jeder für sich selbst einen Weg finden möglichst lange zu leben und dabei Glücklich zu sein. -
am 01.02.2021 20:20:03 | IP (Hash): 33628159
Chris70 schrieb:
Der Hype um die vielen Ernährungsformen ist schon ein Wahnsinn. Früher gab es nur "normales" Essen, FdH oder Trennkost.
Heute sind es dutzende Formen. Trotzdem gibt es viel mehr Diabetiker als früher.
Fettleibigkeit ( ich nehme mich da nicht aus) ist wohl der häufigste Grund für Typ2.
Bis zum Ende der 80ger Jahre mussten Diabetesverdächtige morgens nüchtern beim kranken Haus ihren BZ testen lassen. Das konnte der Dok in seiner Praxis noch nicht, und den Aufwand mit dem Krankenhaus hat er praktisch nur getrieben, wenn schon Folgekrankheiten die Diagnose nahelegten. Sorry, aber nichts spricht dagegen, dass es "früher" nicht auch schon sehr viele Typ 2 gegeben hat. Allgemein mit jeder Nüchternblutprobe im Labor wird der BZ erst seit Mitte der 90ger Jahre bestimmt. Da gab es die vorletzte große Typ 2 Welle. Die letzte kam mit dem Risikostrustrukturausgleich bei den kranken Kassen, mit dem die Aufnahme in das Diabetes DMP damals extra vergütet wurde.
Klar muss es für all diese Wellen auch Menschen mit Typ 2 gegeben haben, aber sie waren ganz offensichtlich auch da, wenn sie zwischendurch oder bis dahin nicht diagnostiziert und gezählt worden waren. Sie haben sich also keineswegs so gewaltig vermehrt, sondern sind wesentlich gewaltig vermehrt gezählt worden.
Und die meisten Dicken und Superdicken haben und entwickeln bislang keinen Diabetes. Aber die meisten mit Typ 2 sind dick. Spricht eher dafür, dass nicht dicker Typ 2 macht, sondern dass Typ 2 dicker macht. Dafür gibt es auch sehr eindeutige medizinische Anhaltspunkte. Als erstes das Phänomen der alimentären Hypoglykämie. Auf Deutsch ist das die Unterzuckerung infolge höher als gesunder Blutzuckerspitzen nach nem gesunden fettarmen Essen. Da steigt mit dem beginnenden diabetischen Defekt der Blutzucker wenigstens dreimal am Tag über Jahre immer höher über gesund an und fällt in der Folge kurz darauf immer tiefer unter gesund ab. Das macht als erstes Hunger, auch wenn man doch gerade 2 Stunden vorher super satt zu essen hatte. Bei zeitnahen Neudiagnosen lässt sich in praktisch allen Fällen, im denen die Betroffenen Gesundheitstracking gemacht haben, über Jahre zurückverfolgen, wie das Gewicht mit dem Fortschritt des Prädiabetes zugenommen hat.
Doch ja, es gibt heute mehr Menschen mit Diabetes als vor 10 Jahren, aber einmal leben auch wir mit Diabetes immer länger, und dann verteilt sich die Menge eigentlich recht konstant auf die verschiedenen Typen. Also von jeden 10 Neuen 8-9 Typ 2 und 1-2 andere Typen. Wenn wir Typ 2 uns in den vergangenen 30 Jahren wirklich so stark vermehrt hätten, wie immer wieder gern veröffentlichkeitet, müssten wir längst bei 100 Neudiagnosen mit 98-99 Typ 2 und 1-2 andere Typen angekommen sein.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 01.02.2021 20:22:29. Grund: Ergänzung