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Bier bei Typ 2?
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am 30.01.2021 16:33:37 | IP (Hash): 704271533
Sagt der Arzt zum Patienten:
"Wenn sie auf Alkohol, Frauen, Rauchen und Zucker verzichten werden die 100 Jahre alt"
Patient :
"Wozu?"
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am 30.01.2021 16:54:10 | IP (Hash): 1249233736
specki schrieb:
aber gerade du als "neudiabetiker" hast jetzt die möglichkeit ... zu überlegen wie du deine diabetis wieder los wirst
erstens DiabetEs und nicht tis! Und zweitens wird's gern durcheinander geworfen, aber gesunder BZ ohne Medis bedeutet beim Typ 2 bis heute jedenfalls noch kein Loswerden, also keine Heilung. In Schach halten, schreibst Du selbst. Also halte dich auch dran!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
specki
Rang: Gastam 30.01.2021 17:40:11 | IP (Hash): 1487376100
du weisst sehr wohl was ich meinte.
hab noch nie behauptet das meine "diät" das heilmittel wäre -
am 30.01.2021 18:11:29 | IP (Hash): 1249233736
Turbotobi schrieb:
...weil die alte Ernährung ja sicher einen großen Anteil an der Entwicklung des Diabetes hatte.
Tatsächlich gibt es bislang KEINEN Nachweis dafür, dass eine Ernährungsform einen Diabetes VERURSAC'HT.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.02.2021 12:19:11 | IP (Hash): 2040334752
Der Hype um die vielen Ernährungsformen ist schon ein Wahnsinn. Früher gab es nur "normales" Essen, FdH oder Trennkost.
Heute sind es dutzende Formen. Trotzdem gibt es viel mehr Diabetiker als früher.
Fettleibigkeit ( ich nehme mich da nicht aus) ist wohl der häufigste Grund für Typ2.
Natürlich kann das auch vererbt werden, ich will ja nicht alle über einen Kamm scheren.
Nicht unbedingt die Ernährungsform, sondern einfach die Kalorienmenge ist ausschlaggebend.
Esse ich im Monat 60.000 Kalorien, nehme ich nicht zu und auch nicht ab. Nehme ich weniger zu mir, nehme ich ab, und esse ich mehr, nehme ich zu.
Wie sich nun die Kalorien zusammensetzen ist der Waage egal.
Bin ich mal auf einer Feier, setzte ich mich nicht in die Ecke, esse trockenes Fleisch und trinke Wasser,
dann sind es halt mal 4 oder 5tsd. Kalorien, das macht meinem hba1c-Wert nichts aus, wenn ich ansonsten bewusst esse.
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am 01.02.2021 13:40:08 | IP (Hash): 1040372874
Hi,
ja am Ende sind es weitgehend die Kalorien um die es geht.
Der Witz an vielen Diäten ist das man eben am Ende weniger Kalorien zu sich nimmt und so abnimmt.
Wobei man es eigentlich etwas genauer sagen müsste, es kommt darauf an wie viele Kalorien dem Körper am Ende zur Verfügung stehen. Denn es gibt nun mal Nahrung die vom Körper bessert verwertet werden und Nahrung die schlechter verwertet wird.
Alkohol, Zucker und einfache Kohlenhydrate kann der Körper meistens sehr leicht verwerten bei relativ geringer Menge. Einfach gesagt der Bauch ist leer aber das Kalorienkonto schon übervoll.
Bei anderen Nahrungsmittel kann ich mir den Bauch vollschlagen bin satt, aber der Körper zieht darauf sogar zu wenig Kalorien und muss zusätzlich an die Reserven gehen.
Genuss ist auch ein Teil der Lebensqualität, was nutzt ein langes leben wenn man nicht Glücklich ist. Also muss jeder für sich selbst einen Weg finden möglichst lange zu leben und dabei Glücklich zu sein. -
am 01.02.2021 20:20:03 | IP (Hash): 33628159
Chris70 schrieb:
Der Hype um die vielen Ernährungsformen ist schon ein Wahnsinn. Früher gab es nur "normales" Essen, FdH oder Trennkost.
Heute sind es dutzende Formen. Trotzdem gibt es viel mehr Diabetiker als früher.
Fettleibigkeit ( ich nehme mich da nicht aus) ist wohl der häufigste Grund für Typ2.
Bis zum Ende der 80ger Jahre mussten Diabetesverdächtige morgens nüchtern beim kranken Haus ihren BZ testen lassen. Das konnte der Dok in seiner Praxis noch nicht, und den Aufwand mit dem Krankenhaus hat er praktisch nur getrieben, wenn schon Folgekrankheiten die Diagnose nahelegten. Sorry, aber nichts spricht dagegen, dass es "früher" nicht auch schon sehr viele Typ 2 gegeben hat. Allgemein mit jeder Nüchternblutprobe im Labor wird der BZ erst seit Mitte der 90ger Jahre bestimmt. Da gab es die vorletzte große Typ 2 Welle. Die letzte kam mit dem Risikostrustrukturausgleich bei den kranken Kassen, mit dem die Aufnahme in das Diabetes DMP damals extra vergütet wurde.
Klar muss es für all diese Wellen auch Menschen mit Typ 2 gegeben haben, aber sie waren ganz offensichtlich auch da, wenn sie zwischendurch oder bis dahin nicht diagnostiziert und gezählt worden waren. Sie haben sich also keineswegs so gewaltig vermehrt, sondern sind wesentlich gewaltig vermehrt gezählt worden.
Und die meisten Dicken und Superdicken haben und entwickeln bislang keinen Diabetes. Aber die meisten mit Typ 2 sind dick. Spricht eher dafür, dass nicht dicker Typ 2 macht, sondern dass Typ 2 dicker macht. Dafür gibt es auch sehr eindeutige medizinische Anhaltspunkte. Als erstes das Phänomen der alimentären Hypoglykämie. Auf Deutsch ist das die Unterzuckerung infolge höher als gesunder Blutzuckerspitzen nach nem gesunden fettarmen Essen. Da steigt mit dem beginnenden diabetischen Defekt der Blutzucker wenigstens dreimal am Tag über Jahre immer höher über gesund an und fällt in der Folge kurz darauf immer tiefer unter gesund ab. Das macht als erstes Hunger, auch wenn man doch gerade 2 Stunden vorher super satt zu essen hatte. Bei zeitnahen Neudiagnosen lässt sich in praktisch allen Fällen, im denen die Betroffenen Gesundheitstracking gemacht haben, über Jahre zurückverfolgen, wie das Gewicht mit dem Fortschritt des Prädiabetes zugenommen hat.
Doch ja, es gibt heute mehr Menschen mit Diabetes als vor 10 Jahren, aber einmal leben auch wir mit Diabetes immer länger, und dann verteilt sich die Menge eigentlich recht konstant auf die verschiedenen Typen. Also von jeden 10 Neuen 8-9 Typ 2 und 1-2 andere Typen. Wenn wir Typ 2 uns in den vergangenen 30 Jahren wirklich so stark vermehrt hätten, wie immer wieder gern veröffentlichkeitet, müssten wir längst bei 100 Neudiagnosen mit 98-99 Typ 2 und 1-2 andere Typen angekommen sein.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 01.02.2021 20:22:29. Grund: Ergänzung