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Diabetes und Führerschein
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Dm
Rang: Gastam 06.09.2008 16:00:09
Innerhalb der letzten 2 Monate lass ich häufig in den Medien etwas von : " Diabetiker verunfallte mit Auto (Lkw) "-Ursache war wohl eine Hypoglykämie während der Fahrt...(Mainz,Speyer,Pforzheim,NRW,usw.)
Wie kann so etwas geschehen ?Ist es berechtigt dem Betroffenen den Führerschein abzunehmen und ihn so mit einem alkoholisierten bez. unter Drogen fahrenden Menschen gleichzusetzen ?
Macht man hier nicht das Opfer zum Täter in Anbetracht der bekannten Problematik "Humaninsulin und unbemerkte Hypoglykämien"?
(Achtung: Unter Schweineinsulin gibt es keine "unbemerkten Hypoglykämien" !)
Sollte ein insulinpfl. Diabetiker überhaupt ein Fahrzeug führen dürfen ?
Wie denkt ihr darüber ? von Dm -
Hajo Janse
Rang: Gastam 06.09.2008 18:20:01
@ DM gehe irendwo anders spielen.
Kannst auch suche benützen, gibt viele Antworten, dann braucht zu nicht zu poste.
Hajo janse von Hajo Janse -
Keule
Rang: Gastam 06.09.2008 18:52:47
siehe
http://www.diabetes-world.net/Portal-fuer-Patienten-und-Interessierte/Recht-und-Soziales/Auto-und-Verkehr/Diabetes-und-Fuehrerschein.htm?ID=3911
Aber, wer Schweineinsulin gegen Diabetes trinkt, der darf eh kein Fahrzeug führen! Der gehört nämlich in den Schweinestall.
Was soll eigentlich der andauernde Quatsch mit dem Schweineinsulin? Auch darunter habe ich nach 40 jähriger Diabetesdauer keine UZ mehr verspürt!
Anscheinend verspürst Du Deine ständigen UZ wirklich nicht mehr. Dadurch sind Dir sicher die nicht mehr vorhandenen "grauen Zellen" abhanden gekommen. -
Dm
Rang: Gastam 06.09.2008 20:31:56
Was habt ihr eigentlich gegen ernsthafte Fragen zum Thema ?
Nur saudumme Antworten und damit bestätigt sich wiederholt:PISA !
Fallt doch reihenweise auf die Fresse mit eurem Humaninsulin bis ihr es merkt ...nur die Klugen werden aus Schaden klug...die PISA-Dummen machens immer wieder ! von Dm -
Hammy
Rang: Gastam 06.09.2008 23:33:12
Die sich das Hirn mit Alkohol neutralisiert haben
aber auch! Wer sich mit UZ ans Lenkrad setzt,
dem gehört noch mehr, als nur der Führerschein
entzogen (zumal als Berufslenker!). Und schon
sind wir beim Thema: Diabetesmissmanagement,
daraus resultierender UZ und Komata haben mit
der Insulinart/-sorte nix zu tun. Genau so wie PISA
etwas mit Schulbildung zu tun hat und nicht mit
Erfahrungen, haben deine "ernsthaften" Fragen
mit deinem Frust und nicht Humaninsulin zu tun!
Stimmt übrigens, aus Schaden lernen nur die
Klugen, aber dann kannst du zu denen nicht zählen,
denn bisher hast du absolut nix gelernt!! Was du
allerdings vergessen hast zu erwähnen ist, man
soll zwar aus Schaden lernen, aber auch Schaden
und Nutzen abwägen und mit der Waage hast du
eindeutig ein Problem. Aber "lamentiere" weiter -
du (und nur um dich geht es) wirst davon keinen
Nutzen haben.
Drum, gehab dich wohl und troll dich...
von Hammy -
Autsch
Rang: Gastam 07.09.2008 03:52:02
@Dm:
Du weisst in den einzelnen Fällen sicherlich nicht (es stand nämlich nirgends), ob die verunfallten Fahrer ihren UZ sich wirklich nicht anbahnen bemerkt haben. Eher wahrscheinlich ist, dass sie dachten, sie schaffen noch ihre Tour bzw. noch ein paar Km ... was dann eindeutig unter schlechtes bzw. schlampiges Management zu verbuchen wäre.
Du suchst krampfhaft immer wieder Gründe, das Humaninsulin mies zu machen.
Es gibt Diabetiker, die laufen Marathon oder machen beim Iron-Man mit oder erbringen andere sportliche Höchstleistungen.
Der "stärkste Mann der Welt" (Olympia-Gold) ist Diabetiker.
Nach deinem Verständnis können die natürlich nur tierisches Insulin benutzen, weil HI früher oder später jeden zum Krüppel macht, is klar ...
Es gibt Diabetiker, die spritzen jahrelang Insulin und sind dabei "aktive" Alkoliker. Wenn dann alles den Bach runtergeht, lag es natürlich einzig am "falschen Insulin" (inkl. irreversibler Hirnschädigung), is auch klar ...
Aber fühl dich von Letzterem nicht angesprochen, du gehörst ja zur geistigen Elite, haust uns laufend "Pisa" um die Ohren und schaust auf all uns Dummies herab.
ABER: DIR steht das Wasser bis zum Hals, UNS geht es gut (mit/trotz HI). - Da kannst du schreiben, was du willst!!! - Amen von Autsch -
Dm
Rang: Gastam 07.09.2008 08:50:00
" @Dm:
Du weisst in den einzelnen Fällen sicherlich nicht (es stand nämlich nirgends), ob die verunfallten Fahrer ihren UZ sich wirklich nicht anbahnen bemerkt haben. "
Dann schau mal unter :www.befaktor.de - "Diabeteserfahrungen" nach...oder in div. Polizeiakten (Verkehrspolizei,Autobahnmeisterei,Feuerwehr usw.)auch geben div. Gerichtsurteile(bundesweit) Aufschluss darüber...oder warum bieten die KV's "Hypoglykämiewahrnehmungstraining" an,wenn es das Problem nicht geben würde wie du ja aber schreibst ?(Allerdings gilt für "Hypoglykämiewahrnehmungstraining:Pharmakologisch induzierte toxische Reaktionen unterliegen nicht dem menschlichen Willen !)
Die Betroffenen(Humaninsulin) sollten es selbst am Besten wissen,was es heißt eine"Zeitbombe auf vier Rädern " zu sein...
So lange bis andere Menschen zum Krüppel gefahren oder gar bei einem Unfall getötet werden...das Kind muß erst in den Brunnen fallen bevor es bemerkt wird ,wo der Hund begraben liegt(Ursache >Wirkung !!!)
Derartige Verharmlosung wie du es hier betreibst (u.v.a.m.)ist hier absolut fehl am Platze -grob fahrlässig bis vorsätzlich...!
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Thomas
Rang: Gastam 07.09.2008 12:11:53
Hallo,
@Dm habe mich gerade mal befaktor umgesehen und musste Dich dort leider als One lesen.
Zitat One (Dm)------------------------------
Nun habe ich aber schon Dm(1.Risikofaktor einen Schlaganfall/Infarkt zu erleiden)ich rauche (2.Risikofaktor...)ich habe leichtes(!) Übergewicht(3.Riskofaktor...)
Ende Zitat One (Dm)-----------------------
Ei, ei, ein übergewichtiger Raucher macht sich also Gedanken über Nebenwirkungen von Medikamenten/Insulin...ich lach mich weg.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauch
BTW: Im Stassenverkehr werden durch rauchen (Ablenkung) mehr Unfälle gebaut als durch insulinpflichtige Diabetiker.
Gruss Thomas -
Dm
Rang: Gastam 07.09.2008 17:58:59
@Thomas:
...schon erbärmlich was du da von dir gibst !
Zitat:
Stiftung Ernährung und Diabetes, Bern
Fallbeispiel Humaninsulin
Hypo am Lenkrad
Der schweizerische Beobachter
31. Oktober 1997 - Nr. 22
BRENNPUNKT
Diabetes: "Wie angeworfen war das Hypo da"
Eine Studie belegt: Das heute gespritzte Humaninsulin kann die Reaktionen von Diabetikern schmälern - zum Beispiel am Lenkrad. Harnold Moorlag hat es erlebt.
von Esther Haas
Harnold Moorlag kann sich an den Beinahe-Unfall nicht erinnern, seine Schwester Jeannette dafür um so besser: "Wir fuhren ganz normal auf der Autobahn. Plötzlich steuerte mein Bruder das Auto Richtung Leitplanke. Zuerst dachte ich, er sei eingeschlafen. Er hatte die Augen jedoch offen. Ich schrie: Harnold, fahr auf den Parkplatz! Obwohl er äusserlich überhaupt nicht reagierte musste er den Sinn meines Geschreis wahrgenommen haben. Er fuhr das Auto auf den Parkplatz - dann tauchte er ganz weg."
An diesem frühen Dezembermorgen vor zweieinhalb Jahren war Harnold Moorlag am Steuer weder eingeschlafen, noch war Alkohol im Spiel. Der damals 20-jährige Diabetiker hatte einen unerwarteten Blutzuckerabfall: Die plötzlich auftretende Hypoglykämie machte ihn handlungsfähig. "Wie angeworfen war das Hypo da", erinnert sich Moorlag. "Keine der üblichen Symptome wie Schwitzen, Zittern oder Hungergefühl haben mich vorgewarnt."
Die Geschwister Moorlag hatten Glück: Sie konnten den Selbstunfall verhindern. Hypoglykämie als Ursache eines Verkehrsunfalls ist jedoch so selten nicht. In seiner Dissertation nahm der Arzt Rolf Seeger 120 Unfälle "durch anfallsartige Bewusstseinsstörungen" unter die Lupe, die sich zwischen 1988 und 1992 im Kanton Zürich ereignet hatten. Bei 71 gelang es ihm, die Bewusstseinsstörung genauer zu definieren: Die Unfallursache "Hypoglykämie" rangiert mit 14 Fällen an zweiter Stelle, hinter "epileptischer Anfall" mit 23.
Das Auge des Rechtsmediziners war geschärft. 1994 zählte Seeger drei, 1995 bereits acht und letztes Jahr neun Unfälle, die auf eine Hypoglykämie zurückzuführen waren. Wohlgemerkt: Diese Zahlen beziehen sich einzig auf den Kanton Zürich und nur auf Dossiers, die der Verkehrsmedizinischen Abteilung des Instituts für Rechtsmedizin der Uni Zürich zur Abklärung vorgelegt wurden. Seeger rechnet denn auch mit einer Dunkelziffer. "Unfälle von Diabetikern, die auf eine Absenz durch Unterzuckerungen zurückzuführen sind, nehmen zu", sagt Seeger; er weiss auch warum: "Um Spätfolgen wie Augen- und Nierenschäden zu verhindern, werden Diabetikerinnen und Diabetiker mittels Insulin seit einigen Jahren generell auf tiefere Blutzuckerwerte eingestellt. Das erhöht die Gefahr einer Unterzuckerung." Abhilfe schafft nur eines: vor der Autofahrt den Blutzucker kontrollieren. Und wo dies nicht möglich ist, vorbeugend etwas Nahrung zu sich nehmen. "Das vermindert das Risiko drastisch, im Auto von einem Hypo überrascht zu werden."
Als weiterer Risikofaktor erweist sich das seit Mitte der achtziger Jahre eingeführte gentechnisch hergestellte Insulin (Humaninsulin). "Nicht alle Insulinabhängigen", so Arthur Teuscher, Diabetesspezialist am Berner Lindenhofspital, "vertragen Humaninsulin gleich gut" (Beobachter 17/92). Augenfälligster Unterschied: Die Unterzuckerung tritt oft praktisch ohne Vorwarnung ein und führt zu teilweise extremen Bewussteinsstörungen.
Eine Studie stützt nun diese Beobachtungen, die Teuscher in seiner Diabetessprechstunde schon seit Jahren an zahlreichen Patientinnen und Patienten macht. Das Team des Pharmakologischen Instituts der Uni Zürich mass im Schlaflabor bei acht Diabetikern und Diabetikerinnen während je zwei Nächten die Hirnströme: Die Versuchspersonen nahmen zuerst tierisches Insulin, dann Humaninsulin und dann wieder tierisches Insulin. Resultat: Unter Humaninsulin nahm die Hirnsignalaktivität "hoch signifikant" ab. Bei Abgabe von tierischem Insulin stieg sie wieder an. Teuscher: "Dies beweist, dass die beiden Insuline auch bei normalem oder leicht erhöhtem Blutzucker verschieden aufs Hirn wirken. Die geringere Hirnaktivität unter Humaninsulin, gepaart mit einem fallenden Blutzucker, verursacht dann die Bewusstseinsstörung."
Harnold Moorlag hat diese Zusammenhänge am eigenen Leib erfahren. Der heute 23jährige spritzte während Jahren Humaninsulin - immer mit dem drohenden schweren Hypo im Nacken. Mehr als einmal lag er bewusstlos im Bett; die Familie musste ihn notfallmässig ins Spital bringen. Die Ärzte waren ratlos. Vor gut drei Monaten hat er unter Anleitung von Professor Teuscher im Lindenhofspital Bern auf tierisches Insulin umgestellt. Seither hatte er kein plötzliches Hypo mehr. Grund: Mit tierischem Insulin erkennt er den Blutzuckerabfall rechtzeitig. Moorlags Kommentar: "Mir geht es blendend!"
...schon damals aktuell und auf Grund des Falles des Herrn Gerd Bickmann ,(Arzt,Bio.-Chem.,Diabetiker ,Berlin) wurde die Nebenwirkung"unbemerkte Hypoglykämie" Ende der 80 'ziger Jahre im Beipackzettel(Humaninsulin)vermerkt.
Vorher verstarben bereits etliche Tausend Diabetiker an den Folgen "unbemerkter Hypoglykämien".
Wer hier weiter das Problem verharmlost und durch derartige Kommentare wie oben begleitet ...macht sich mitschuldig am Tod weiterer Menschen>DIABETIKERINNEN !!! von Dm -
Dm
Rang: Gastam 07.09.2008 19:50:05
Nachtrag/Anmerkung:
Derartige Probleme(unter Humaninsulin) müßen nicht sofort auftreten...es kann u.U.sogar Jahre dauern .
Selbst nach der Umstellung auf tierisches Insulin können in der Eingewöhnungsphase (unbest.Zeitraum) die alten Probleme auftauchen.
Der Körper muß sich ja nach dem ihm zugefügten Schaden erst einmal wieder regenerieren. von Dm