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Neueinsteiger mit HbA1c 13,5
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am 06.04.2021 12:49:19 | IP (Hash): 2101888698
Nun, ich habe eventuell schon Folgeschäden da ich nur verschwommen sehe seit 5-6 Jahren. Kann aber an anderen Baustellen liegen, hab noch Entzündungen im Körper, u.a. im Darm. Da dachte ich an Glutenunverträglichkeit, Eisenmangel, Vitaminmangel etc, das kann schon Benommenheit auslösen. -
am 06.04.2021 14:42:55 | IP (Hash): 861297240
FireCOOLer schrieb:
Nun, ich habe eventuell schon Folgeschäden da ich nur verschwommen sehe seit 5-6 Jahren. Kann aber an anderen Baustellen liegen,,,
Vielleicht würde da längst die passende Brille zum normal scharfen Sehen verhelfen?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 06.04.2021 14:53:06 | IP (Hash): 2101888698
hjt_Jürgen schrieb:
FireCOOLer schrieb:
Nun, ich habe eventuell schon Folgeschäden da ich nur verschwommen sehe seit 5-6 Jahren. Kann aber an anderen Baustellen liegen,,,
Vielleicht würde da längst die passende Brille zum normal scharfen Sehen verhelfen?
Ne, das ändert auch nicht an Sehschärfe, ich habe nur leichten Kurzsichtigkeit/Weitsichtigkeit und Astigmatismus. Also das kommt dann von Gehirn und ich vermute an anderen Autoimmunerkrankung. Das ist einfach so über Nacht passiert und habe morgens erschocken damit aufgewacht. -
am 21.05.2021 15:37:39 | IP (Hash): 1692490272
Hi,
nach guten 6 Wochen ohne Insulin hatte ich wieder einen Check.
Das Ergebnis muss wegen einiges Software Problems noch mal wiederholt werden aber scheinbar ist mein Hb1A sogar noch etwas auf 5,2 gesunken.
Da ich teilweise hoch etwas höhere Werte ohne das Insulin gemessen hatte habe ich eigentlich mit einem leichten Anstieg gerechnet.
Mein Zielgewicht von +/- 80kg habe ich auch erreicht, jetzt muss ich herausfinden wie ich es dauerhaft schaffe BZ und Gewicht im Konstant zu halten. -
am 21.05.2021 20:10:47 | IP (Hash): 385273895
Hi Tobi,
Glückwunsch. Du schaffst das, indem Du so weiterisst wie die letzten Monate. Mache ich auch. Mein HbA1c ist 5,7, also im Normalbereich. Kein Insulin mehr, nur noch Metformin 1 x 500, 1 x 1000 und die Jadiance. 10 kg sind weg und ich muss aufpassen, dass ich nicht noch mehr abnehme, sonst klappere ich - lach.
Wie aber sind Deine Einzelwerte? Meine zwischen 90 und 120 jeweils vor Mahlzeiten kommen mir immer noch zu hoch vor, aber ich glaube inzwischen, dass mein Messgerät erhöhte Werte anzeigt, sond wäre ich nicht auf den HbA1c-Wert gekommen.
Gruß,
Biggi -
am 21.05.2021 23:34:47 | IP (Hash): 1692490272
Nüchtern und nach den Mahlzeiten messe ich auch so um die 100 rum +/- 10.
1h nach den Mahlzeiten meistens unter 140 aber auch mal bis 160, je nachdem was ich esse.
Also durchaus ähnlich wie bei dir, ich denke wenn die Spitzen nach den Mahlzeiten im Rahmen bleiben und dann auch zügig wieder sinken passt das doch zum Hb1A.
Da wird dein Messgerät nicht weit daneben liegen.
Gruß Tobias
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am 22.05.2021 10:17:06 | IP (Hash): 1575634980
Was Ihr beide erreicht habt, sieht doch suuuper aus! Weiter gutes Gelingen!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 06.09.2021 10:36:33 | IP (Hash): 1040372874
Hi,
es waren mal wieder 3 Monate rum und ich war letzte Woche zur Kontrolle.
Da die letzten 3 Monate recht turbulent waren mit 2 Urlauben und einer Blinddarm OP habe ich mit einem etwas höheren Wert gerechnet. Vor allem im Urlaub vor 3 Wochen und durch die Schonkost nach der OP (vor 4-6Wochen) hatte ich doch mal öfter Werte um die 200 nach dem Essen.
Dennoch hatte ich jetzt wieder einen Langzeitwert von 5,2
Freut mich natürlich zeigt aber wieder, was ja eigentlich bekannt ist, kurzfristige Spitzen werden vom HbA1 kaum erfasst.
Gruß Tobias -
am 06.09.2021 12:36:01 | IP (Hash): 967399858
Das ist ja das traurige, weshalb dieser wert keinerlei sinn in der diagnose besitzt und auch nicht in der Kontrolle. Die Reklassifizierung seit Jahren ist daher ein guter Schritt, sodass er bald ganz verschwunden sein wird. Purea und Tatjanahaben da schon seitJahren drauf hingewiesen wurden aber von den beiden Forenheiligen aufs übelste heruntergeputzt, echt traurig...... purea und Tatjana sind weg, aber die beiden alten märchenerzähler treiben weiter ihr Unwesen.
Turbotobi schrieb:
Hi,
es waren mal wieder 3 Monate rum und ich war letzte Woche zur Kontrolle.
Da die letzten 3 Monate recht turbulent waren mit 2 Urlauben und einer Blinddarm OP habe ich mit einem etwas höheren Wert gerechnet. Vor allem im Urlaub vor 3 Wochen und durch die Schonkost nach der OP (vor 4-6Wochen) hatte ich doch mal öfter Werte um die 200 nach dem Essen.
Dennoch hatte ich jetzt wieder einen Langzeitwert von 5,2
Freut mich natürlich zeigt aber wieder, was ja eigentlich bekannt ist, kurzfristige Spitzen werden vom HbA1 kaum erfasst.
Gruß Tobias
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am 06.09.2021 13:15:44 | IP (Hash): 1040372874
DanielaW schrieb:
Das ist ja das traurige, weshalb dieser wert keinerlei sinn in der diagnose besitzt und auch nicht in der Kontrolle. Die Reklassifizierung seit Jahren ist daher ein guter Schritt, sodass er bald ganz verschwunden sein wird. Purea und Tatjanahaben da schon seitJahren drauf hingewiesen wurden aber von den beiden Forenheiligen aufs übelste heruntergeputzt, echt traurig...... purea und Tatjana sind weg, aber die beiden alten märchenerzähler treiben weiter ihr Unwesen.
Für völlig Sinnlos halte ich den Wert nicht unbedingt, natürlich wird man in der Erkrankung dann schon ein Stück weit drin stecken wenn der Wert auffällig geworden ist, spürbare Auswirkungen haben viele dann aber noch nicht. Die Frage ist was sollte man bei Routineuntersuchen sonst als Wert nehmen!?
Für mich als diagnostizierten Typ 2 mag die Aussagekraft dann nicht mehr so hoch sein. Ein steigen würde mich aber auf jeden Fall darauf hinweisen das meine Ernährung nicht mehr passt bzw. sich die Erkrankung verschlimmert.
Das ich trotz "guten" HbA1 jetzt nicht die Füße hochlegen darf und in alte Verhaltensmuster fallen darf muss ich halt selbst wissen. -
am 07.09.2021 19:08:08 | IP (Hash): 542604677
Was ein guter Arzt weiß, jedes der Diagnose- bzw. Verlaufs-Parameter hat Stärken und Schwächen. Genauso der HbA1C, wo bspw. eine Schwäche ist, dass er kurzfristige Spitzen nicht abbildet. Deshalb ist er bei weiten nicht sinnlos. Ein OGTT sowie Nüchternzucker ist genauso störanfällig und kann verfälscht sein. Es geht hier nicht um besser oder schlechter, sondern wie man mit den bekannten Schwächen umgeht, damit man dennoch ein möglichst aussagekräftiges Ergebnis hat. Ein guter Arzt weiß, wie er diese Parameter sinnvoll bewerten und einzusetzen hat.
Eine wirkliche Alternative für die Verlaufskontrolle für alle Diabetiker gibt es nicht, außer den HbA1C, obwohl bestimmte Schwächen hierbei bekannt sind. Bei Personen, die ein CGM tragen wird auch zusätzlich ein großer Augenmerk auf die TIR (und langsam beginnend bzw. von den Diabetikern selbst auf Standardabweichung, GVI und PGS) gelegt. Das würde aber voraussetzen, dass man über Monate ein CGM trägt. Die Krankenkasse zahlt das aber nur bei insulinpflichtigen Diabetikern und auch dort ist es mit unter ein Problem. Für Diabetiker ohne Insulin somit keine Möglichkeit, bei nicht diagnostizierten möglichen Diabetikern erst recht nicht. Um diese Schwäche, der Nichterfassung kurzfristiger Spitzen entgegenzuwirken, wollte meine Diabetologen bspw. Tagesprofile um besonders die Werte nach (1 bzw.) 2 Stunden zusätzlich zu sehen, die der HbA1c schlecht abbildet. Durch Tagesprofile und HbA1C oder HbA1C und TIR bei CGM Trägern kann Der Diabetologe somit ein gutes Bild bekommen, wie die Einstellung des Patienten grundsätzlich ist. -
am 08.09.2021 09:21:56 | IP (Hash): 72970431
Hallo Tobi!
Oh weia, da hast Du ja ein bisschen Öl ins Feuer gegossen ;-)
Richtig, kurzfristige Spitzen erhöhen den A1c nicht. Außerdem lässt sich auch bei normalen Werten nicht ableiten, dass die Insulinwirkung hervorragend, die Insulinsensitivität also hoch ist und keine Insulinresistenz vorliegt. Auch der Weg des BZ "von unten nach oben und retour" lässt sich bestenfalls erahnen.
Aber: Bei Vorliegen eines DM müsste der BZ schon immer wieder über eine gewisse Zeit (weit) oben bleiben und langsamer wieder abfallen, was sich dann schlussendlich in einem höheren A1c widerspiegelt. Und der wäre bei Diabetikern mit einer ausgeprägten Insulinresistenz eben (deutlich) höher. Wer halt keine Grenzwerte überschreitet hat per definitionem nach den Werten eben auch keinen "Bluthochzucker" und/oder kein spezifisch erhöhtes Risiko, keine IGT.
Der A1c ist aber sowieso nur dann als Diagnosekriterium geeignet, wenn noch keine Therapie (mit Insulin, Tabletten, o.ä.) eingeleitet wurde. Wenn das bereits der Fall, kommt der A1c lediglich einem sinnvollen Instrument zur Verlaufskontrolle gleich.
In diesem Sinn, Glückwunsch zum guten Gelingen! -
am 23.11.2021 14:43:37 | IP (Hash): 1040372874
Bei mir war mal wieder Zeit für die 3 Monatige Kontrolle des Langzeitwert.
Vor fast genau einem Jahr habe ich die Diagnose bekommen mit einem wie ich heute weiß recht grenzwertigen Langzeitwert von über 13.
Dank Insulin, Metformin und vieler wichtiger Infos hier aus dem Forum konnte ich den Wert ja schnell reduzieren. Seit gut einem halben Jahr verzichte ich auch wieder komplett auf Insulin.
Der aktuelle Langzeitwert liegt jetzt bei 5,26 ( 9/21-5,23 6/21 - 5,13) der Trend geht also leicht nach oben, ich denke aber alles noch im grünen Bereich.
Ich ernähre mich auch weiterhin Low Carb, aber mache keine Diät mehr. Gewicht halten ist aber Herausforderung genug ;)
Ich überlege ob ich meine Metformin Dosis etwas reduzieren kann. Allerdings ist mein LDL Cholesesterin etwas erhöht und da soll das Metformin ja auch positiv wirken.
Gruß Tobias -
am 23.11.2021 15:45:48 | IP (Hash): 1938821139
Turbotobi schrieb:
Bei mir war mal wieder Zeit für die 3 Monatige Kontrolle des Langzeitwert.
Vor fast genau einem Jahr habe ich die Diagnose bekommen mit einem wie ich heute weiß recht grenzwertigen Langzeitwert von über 13.
Dank Insulin, Metformin und vieler wichtiger Infos hier aus dem Forum konnte ich den Wert ja schnell reduzieren. Seit gut einem halben Jahr verzichte ich auch wieder komplett auf Insulin.
Der aktuelle Langzeitwert liegt jetzt bei 5,26 ( 9/21-5,23 6/21 - 5,13) der Trend geht also leicht nach oben, ich denke aber alles noch im grünen Bereich.
Ich ernähre mich auch weiterhin Low Carb, aber mache keine Diät mehr. Gewicht halten ist aber Herausforderung genug ;)
Ich überlege ob ich meine Metformin Dosis etwas reduzieren kann. Allerdings ist mein LDL Cholesesterin etwas erhöht und da soll das Metformin ja auch positiv wirken.
Gruß Tobias
Gratulation zu Deinen nach wie vor sehr guten Werten.
Aus dem extrem geringen Unterschied - speziell den beiden Kommastellen - kannst Du keinen „Trend nach oben“ also eine Verschlechterung Deiner BZ-Situation festmachen. Das sind normale Schwankungen, in die auch noch die Messtoleranzen einfließen.
Den zwei „X“ nach dem Komma solltest Du übrigens sowieso keine Bedeutung beimessen.
Bearbeitet von User am 23.11.2021 15:50:54. Grund: . -
am 23.11.2021 16:11:57 | IP (Hash): 1129171259
Auch von mir Glückwunsch zum Erreichten und Daumendrück für weiteres gutes Gelingen!
Hatte gestern zum HBA1c ne Diskussion mit meiner Diabetes-Beratung, weil dort seit nem halben Jahr ein eigener Apparat in der Praxis Dienst tut. Den hätten sie in den Wochen nach seiner Indienststellung eifrig mit dem Labor abgeglichen und Abweichungen im Rahmen um plusminus 0,1-0,2 % gesehen. Das sei praktisch auch die schon vorher beobachtete laborübliche Schwankungsbreite.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 23.11.2021 16:11:57 | IP (Hash): 1129171259
.
Bearbeitet von User am 23.11.2021 16:12:58. Grund: wieder mal verdoppelt -
am 23.11.2021 16:47:53 | IP (Hash): 945092723
Hallo Tobi, das ist eine wirklich gute Nachricht. Hoffentlich bleibt das so.
Gruß -
am 25.11.2021 10:30:12 | IP (Hash): 1660870138
Turbotobi schrieb:
Ich überlege ob ich meine Metformin Dosis etwas reduzieren kann. Allerdings ist mein LDL Cholesesterin etwas erhöht und da soll das Metformin ja auch positiv wirken.
Hallo Tobias,
von mir auch noch mal die Feststellung, dass du das HbA1c mit 5,1, 5,2 und 5,3% nicht unbedingt als Anstieg werten musst. Darüber hinaus kann man aber noch feststellen, dass auch HbA1c-Werte von 5,3 5,4 oder 5,5% voll in Ordnung sein können - Glückwunsch und weiter so.
An deiner Stelle würde ich das Metformin einfach mal für ein Quartal reduzieren und beobachten, was dabei raus kommt. Beim BZ hättest du ja noch Reserven und ein Quartal etwas höheres LDL-Cholesterin, falls das passiert, wird deine Gefäße nicht sehr viel mehr belasten. Bei negativen Auswirkungen kannst du dann ja jederzeit zu der alte Dosis zurück kehren.
Ich denke übrigens, dass an der Hypothese, dass Metformin den Cholesterinspiegel aktiv senkt, nicht viel dran ist. Metformin verbessert die BZ-Führung, was sich auch positiv auf das Cholesterin auswirken kann. Deshalb wird man bei jeder Beobachtungsstudie bei der Einnahme von Metformin auch eine Verbesserung der Cholesterinwerte feststellen können. Eine weiter gehende Hypothese, wie sie z.B. in der hier beschriebenen Studie geäußert wird, konnte bisher nicht bewiesen werden:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63744/Metformin-Diabetesmittel-kann-Cholesterin-senken
Zitat daraus: "Es wird diskutiert, dass Metformin die AMPK Aktivität steigert, indem es den Zellen einen Energiemangel vorgaukelt, wodurch die Produktion von Glukose und Cholesterin gedrosselt wird. Sollte diese Hypothese zutreffen, dann könnte Metformin neben der Blutzuckersenkung auch eine vorbeugende Wirkung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben."
Ich denke, wenn sich seit 2015 keiner weiter dafür interessiert hat, ist es auch nicht sehr wahrscheinlich, dass es bewiesen werden kann. Probiere es einfach mit weniger Metformin aus und beobachte, was dabei raus kommt - damit kannst du nichts verkehrt machen.
Weiter viel Erfolg, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.12.2021 22:31:35. Grund: BBCodes -
am 26.01.2022 17:36:30 | IP (Hash): 4155150
Ein neues Quartal, ein neuer Test.
Trotz Weihnachten ist der Langzeitwert weitgehend konstant geblieben.
Mit 5,08 sogar etwas besser, aber wie wir ja festgestellt haben dürfte das innerhalb der Messtoleranz.
Habe gerade auch in den letzten Wochen festgestellt das auch etwas höhere KH Mengen scheinbar keine ganz hohen Ausschläge mehr erzeugen.
Natürlich ist das kein Freibrief, dran bleiben muss ich trotzdem.
Gruß Tobias -
am 26.01.2022 17:48:15 | IP (Hash): 197846103
Daumendrück für Weiterso :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.01.2022 09:54:26 | IP (Hash): 1881517639
Turbotobi schrieb:
Habe gerade auch in den letzten Wochen festgestellt das auch etwas höhere KH Mengen scheinbar keine ganz hohen Ausschläge mehr erzeugen.
Hallo Tobias,
Glückwunsch - ja, das ist normal.
Bei deiner Abnahme wurde vermutlich als erstes das falsch eingelagerte (ektope) Fett in Leber und BSD reduziert. Durch das verschwundene Fett aus der Leber, also die Reduzierung der nichtalkoholischen Fettleber, wird die Insulinresistenz zurückgefahren. In der BSD funktioniert die Insulinproduktion wieder besser. Du hast also beides erreicht: Verminderung der IR und teilweise (manchmal sogar vollständige) Wiederherstellung der Insulinausgabe. Nachlesen kannst du das z.B. in diesem Medscape-Artikel in der Aussage von Prof. Taylor auf der ersten Seite unten:
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4910431?uac=211778HN&faf=1&sso=true&impID=3971030&src=WNL_mdplsfeat_220125_mscpedit_de#vp_1
Mit deinem guten Ergebnis und dem sehr guten HbA1c kannst du übrigens aus meiner Sicht zukünftig weiter achtsam, aber auch sehr viel entspannter mit deinem Diabetes umgehen. Es geht nicht um ein "so gut wie möglich", sondern nur um ein "so gut wie nötig". Ich bin z. B. mit meinen HbA1c-Werten um die 6,0% sehr zufrieden. Bisher haben sich damit über viele Jahre weder Verschärfungen des Diabetes noch beginnende Folgeerkrankungen ergeben. Wenn sich da etwas andeuten sollte, werde ich sofort reagieren und den BZ in schärferen Grenzen führen. Aber bisher ist nicht abzusehen, dass das mal notwendig wird.
Weiter viel Erfolg und einen möglichst entspannten Umgang mit deinem Diabetes, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 27.01.2022 10:10:16. Grund: BBCodes -
am 27.01.2022 11:16:22 | IP (Hash): 1040372874
Hallo Rainer,
danke für deinen Beitrag.
Eine nichtalkoholische Fettleber wurde bei mir in der Tat schon vor über 10 Jahren festgestellt, ich hätte da viel früher drauf reagieren soll, aber man merkt ja so gar nichts davon.
War der Brüller in meinem Freundes und Bekanntenkreis das ich Leberprobleme habe da ich keinen keinen Alkohol trinke ;)
Bei meinem Blinddarm Durchbruch im Sommer hat der Arzt während einer Ultraschall Untersuchung auch mal "nebenbei" auf die Leber geguckt und nix auffälliges gesehen, hat sich also wohl wirklich zum großen Teil zurück gebildet.
Ich bin inzwischen sehr viel entspannter in Sachen Diabetes, darf es damit aber auch nicht übertreiben denn dann habe ich doch eine starke Tendenz dazu auch wieder an Gewicht zuzulegen und dann fängt das Spielchen von vorne an.
Kohlenhydrate und natürlich vor allem Zucker zu reduzieren wird mir also erhalten bleiben und sorgt hoffentlich dafür das sowohl BZ als auch Körpergewicht im Rahmen bleiben. -
am 27.01.2022 11:21:39 | IP (Hash): 1515891051
Hi Tobi,
zunächst mal auch von mir Glückwunsch. Aber 5,08 oder meintest Du 5,8?
Gruß,
Biggi -
am 27.01.2022 11:26:32 | IP (Hash): 1040372874
biggi119 schrieb:
Hi Tobi,
zunächst mal auch von mir Glückwunsch. Aber 5,08 oder meintest Du 5,8?
Gruß,
Biggi
Hallo Biggi
ich meinte schon 5,08 gegenüber den letzten beiden Kontrollen mit ~ 5,2-5,3 also etwas besser.
Aber wohl innerhalb der Messtoleranz, hat mich dennoch positiv überrascht weil wie gesagt Weihnachten und 3 Wochen Urlaub in den Zeitraum fallen da war ich bei der Ernährung nicht so konsequent.
Gruß Tobias -
am 27.01.2022 11:27:51 | IP (Hash): 1515891051
Tobi, das ist echt super.
Mich wunderte nur, dass beim Messen ein ..08 angezeigt wird. Normalerweise ist es doch 5,0 oder 5,1 usw.
Gruß,
Biggi -
am 27.01.2022 11:43:00 | IP (Hash): 1881517639
Hallo Biggi,
5,08% beim HbA1c ist Laborkauderwelsch. Seit mehreren Jahren soll das HbA1c in mmol/mol ermittelt werden. Weil mit diesem Wert um die 40 niemand etwas anfangen kann, wird er auf dem Laborbericht auch umgerechnet und in % ausgegeben.
Aus irgend einem dummen Grund rechnen manche Labore den Wert mit 2 Nachkommastellen um und gaukeln damit eine Genauigkeit vor, die bei der HbA1c-Bestimmung absolut nicht möglich ist. Es gibt aber auch genügend vernünftige Labore, die den Wert auf eine Nachkommastelle runden.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 27.01.2022 11:43:53. Grund: BBCodes -
am 27.01.2022 11:50:06 | IP (Hash): 1881517639
Turbotobi schrieb:
Ich bin inzwischen sehr viel entspannter in Sachen Diabetes, darf es damit aber auch nicht übertreiben denn dann habe ich doch eine starke Tendenz dazu auch wieder an Gewicht zuzulegen und dann fängt das Spielchen von vorne an.
Hallo Tobi,
ja, dir steht noch das Gewicht als Frühindikator zur Verfügung. Darauf solltest du unbedingt weiter achten und das kannst du auch am besten im Auge behalten.
Das ist bei mir leider oder auch zum Glück nicht der Fall, weil bei mir die automatische Gewichtsregulierung noch einwandfrei funktioniert. Ziemlich egal, wie viel ich abends wiege und was ich gegessen habe, steht bei mir am Morgen eine XX,3 auf der Waage. Im Winter ist das übrigens 1 Kilo mehr, aber lustigerweise immer noch mit ,3.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 27.01.2022 11:51:20. Grund: BBCodes