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Neueinsteiger mit HbA1c 13,5
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am 18.11.2020 11:41:56 | IP (Hash): 1040372874
Hallo Leute,
leider wurde ich kürzlich auch in (männlich 43) den erlauchten Kreis der Typ2 Erkranken aufgenommen.
Bei einem Bluttest wurde ein Nüchtern Blutzucker von über 300 und ein HbA1c von 13,5 ermittelt.
Einordnen konnte ich das ganze noch nicht so richtig, mein Hausarzt war jedenfalls entsetzt.
Seit dem 13.11 spritze ich mir morgen Insulin (20 Einheiten) und nehme 2x 500mg Metformin.
Ernährung habe ich bereits seit dem 31.10. massiv umgestellt,
Sport, naja zumindest habe ich mir vorgenommen da mehr zu tun, muss sich im Alltag aber noch einspielen.
Ich messe 3-4x am Tag meinen BZ und die Werte sehen für mich eigentlich gut aus.
Seit 3 Tagen am morgen knapp unter 100mg/dl und 2 stunden nach den Mahlzeiten bei ~ 120-130mg/dl.
Meine Hoffnung ist natürlich das ich zumindest mit dem Insulin spritzen in einigen Wochen? Monaten? beenden kann und mit Ernährung sind Tabletten auskomme.
Allerdings kann ich nicht einordnen wie stark mit das Insulin derzeit hilft?
Gruß Tobias
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am 18.11.2020 14:04:32 | IP (Hash): 2125378493
Hallo Tobias,
20 Einheiten Lantus sind schon ganz schön viel, ohne die wird dein BZ wieder ein ganzes Stück hoch gehen.
Es ist aber durchaus denkbar, dass du in den kommenden Wochen immer weniger Insulin brauchst und vielleicht am Ende nur mit Metformin auskommen könntest. Mein Rat wäre allerdings, auch dann bei einer Minidosis Lantus (z,B. 6IE) zu bleiben und damit die BSD wirksam zu unterstützen. Wenn dir dein Arzt das Lantus erst mal weggenommen hat, kriegst du es erst wieder, wenn dein BZ-Werte wieder sehr schlecht werden. Mit der Unterstützung durch Lantus und deinen Veränderungen mit ernährung und Bewegung kannst du den erreichten Stand vielleicht über viele Jahre so halten.
Viel Erfolg, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 18.11.2020 14:06:44. Grund: . -
am 18.11.2020 17:29:16 | IP (Hash): 294186328
Hey, das Alter passt. Das war bei mir vor 30 Jahren, aber bei den Werten konnte ich damals besser mit HBA1c 15und und morgens nüchtern 400und ;)
Ok, der Dok hat meinen BZ damals wieder eingefangen, wie er Deinen eingefangen hat, und dann gab’s 8 Jahre immer mehr Tabletten (damals praktisch nur seeehr selten Insulin für Typ 2) bei HBA1c um 7. Dann wollte der über 8, und um den weiter um 7 zu halten, gab’s statt der Tabletten 140-160 Einheiten Insulin am Tag. Langwirksames (noch kein Lantus) für die Grundversorgung und kurzwirksames für’s Essen.
Ein paar Jahre weiter hat mich ein Typ 1 Arbeitskollege zum BZ im völlig gesunden Bereich überredet und angeleitet mit dem Erfolg, dass ich bei gleichbleibendem Tagesprofil nur noch 80-90 Einheiten an Insulin brauchte für zwischen den Mahlzeiten 70-90 und in der Spitze etwa 1 Stunde nach den Mahlzeiten 140 bis selten mal 160 mg/dl und ganz selten auch mal deutlich mehr.
Schließlich hab ich vor 7 Jahren meine alte Leber nach Prof. Taylor (https://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal/#publicinformation) entfettet und brauche seitdem meistens nur noch 30-40, öfter mal bis 50 und seehr selten mal darüber Einheiten Insulin gesamt am Tag.
Und heute stelle ich mir vor (und deswegen schreib ich Dir das hier so ausführlich), dass ich mit meinem Start nach Taylor, wenn es den damals schon gegeben hätte, bis heute nie hätte Tabletten und Insulin für meinen völlig gesunden Blutzucker nehmen müssen, wenn ich denn einigermaßen konsequent in der Spur geblieben wäre. Allerdings gibt’s Taylor bislang nur in GB, da auch schon seit ein paar Jahren mit einer interessanten DiRECT Studie.
Bevor ich’s vergesse: Kann das sein, dass Du zum Lesen immer längere Arme brauchst? Die Optik in Deinen Augen muss sich nämlich erst wieder an weniger Zucker gewöhnen ;(
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 18.11.2020 18:23:23 | IP (Hash): 2015992124
Hallo und danke für die Antworten.
@ Rainer ich verstehe was du meinst wenn man wenn man das Insulin erst mal abgesetzt hat bekommt man es wahrscheinlich nur schwer wieder neu verschrieben.
Wäre mir natürlich lieber wenn ich in ein paar Monaten komplett drauf verzichten könnte, auch wenn sich das spritzen als schlimm als befürchtet heraus gestellt hat.
@ hjt_Jügen
deinen Link muss ich mir mal in Ruhe zu Gemüte führen, zufälligerweise habe ich mit schon vorgenommen meinen BMI im nächsten halben Jahr auf mindesten 25 zu drücken das wären fast genau 15kg.
Ich brauche seit ca. 12-6 Monaten eine Brille für die Nähe. Der Zucker ist da wahrscheinlich nicht ganz unschuldig dran. Eine Veränderung habe ich da in den letzten Tagen aber nicht bemerkt.
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am 20.11.2020 08:21:13 | IP (Hash): 1040372874
Hi,
mal ein frage zum BZ am Morgen.
Heute morgen nach dem aufstehen 5.45 Uhr einen BZ von 100 gemessen , letzte Mahlzeit 18.30 dazu 500mg Metformin 2h danach 102.
Habe dann meine 20 Einheiten gespritzt.
Jetzt um 8.15 BZ 130 gegessen habe ich nix nur 2 Kaffee mit wenig Milch.
Woher kann der starke Anstieg kommen? Vom Kaffee mit Milch aber ohne Zucker?
Gestern sah es übrigen ähnlich aus 111 nüchtern und 121 3h später kurz vor dem Frühstück.
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am 20.11.2020 09:21:43 | IP (Hash): 1559310040
Turbotobi schrieb:
Woher kann der starke Anstieg kommen? Vom Kaffee mit Milch aber ohne Zucker?
Der Anstieg kommt aus der Leber. Die gibt normal Glukose aus, wenn der BZ zu weit absinkt. Dieser Mechanismus ist bei uns Diabetikern leider gestört, so dass die Leber auch zur falschen Zeit Glukose ausgibt.
Von Typ2-Diabetikern wird öfter berichtet, dass der BZ am Morgen immer weiter ansteigt, bis sie eine Kleinigkeit gegessen haben. Beobachte mal, ob das bei dir auch so ist und ob du den Anstieg mit einem kleinen Frühstück stoppen kannst.
Beste Grüße, Rainer -
am 20.11.2020 09:57:23 | IP (Hash): 1040372874
Danke Rainer,
werde dann mal weiter beobachten und versuchen am morgen eine Kleinigkeit zu essen.
Normalerweise esse ich um diese frühe Zeit nichts, denn dann bekomme ich bis 9,00Uhr nämlich richtig Hunger, wenn ich nichts esse schaffe ich es problemlos bis 9.00Uhr.
Aber genau das könnte ja passen? :
Nix essen- Leber schüttet Glukose aus- kein Hungergefühl.
Wenn ich etwas esse schüttet die Leber keine Glukose aus- BZ sinkt - Hungergefühl.
kann es so einfach sein? -
am 20.11.2020 10:24:01 | IP (Hash): 1559310040
Turbotobi schrieb:
kann es so einfach sein?
Evtl. ja - deshalb hilft an vielen Stellen nur, es auszuprobieren.
Falls du damit nicht zurecht kommst, kannst du es auch mal mit einer Kleinigkeit, z.B. ein Stück Käse, versuchen.
Viel Erfolg, Rainer -
am 21.11.2020 12:36:10 | IP (Hash): 1653647508
Hallo Tobias,
bei mir wurde auch ein HbA1c wert von 13 und nüchtern von 300 festgestellt im März diesen Jahres.
Also willkommen im Club naja ein Rest Humor :-)
Das war für mich auch ein Schock und ganz ehrlich ich hatte zu der Zeit keine Beratung sollte ins Krankenhaus damit ich den Umgang und Dosis mit Insulin lernen sollte. Wegen Corona kam das nicht zustande. Wie auch Du habe ich meine Ernährung massiv umgetellt sehr wenig Brot bzw Kohlenhydrate und kein Zucker. Im Unterschied zu dir habe ich auch angefangen Täglich zu Laufen 5-7 km am Tag.
Aus eigene Erfahrung kann ich sagen das dass mir sehr geholfen hat. Natürlich reagiert der Körper nicht bei jedem gleich. Aber viel Bewegung und Sport und die richtige Ernährung sehr wichtig.
Ich persönlich spritze kein Insulin und nehme auch kein Metformin (Metformin für 2-3 Wochen genommen danach abgesetzt) aber ich achte sehr auf meine Ernährung und Bewegung.
Zur Infor meine Hba1c1 werte Chronologisch
März 2020 13%
Juni 2020 5,9
September 2020 5.4.
Nicht falsch verstehen ich Schreibe das wirklich nur weil ich weis wie das ist wenn man mit der Diagnose Typ2 konfrontiert wird. Und ehrlich gesagt Ärzte oDer Diabetologen sind wirklich keine grosse Hilfe.
Am Anfang meiner Diagnose habe ich Täglich bis zu 10-20 mal BZ gemessen. Es war schon Exzessiv.
Aber für mich war das wichtig. So konnte ich den BZ nach jeder Nahrungsaufnahme bzw 1-2 Stunden
nach dem Essen Einschätzen. Mittlerweile hat sich das Messen des BZ 1-3 mal alle 2-3 wochen reduziert.
Ich habe die Erfahrung gemacht wenn man sich auf die Medikamente verlässt in deinem Fall Insulin und Metformin neigt man dazu gelassener an die Sache ranzu gehen. Man berechent sein Broteinheit und spritzt sich vorsoglich und isst dementsprechend. Du musst dein Körper und die Wirkung deiner Nahrungsaufnahme auf dein BZ verstehen. Dein Weg sollte sein ganz auf Insulin zu verzichten gesetz dem Fall das dein Körper noch eigen Insulin produziert. Wenns dem so sein sollte und du noch eigen Insulin produzieren solltest, bei Typ2 ist es meist der Fall bei dem einen mehr bei dem anderen etwas weniger, dann sollte eien Remission kein problem sein.
Dieses Forum ist wirklich sehr gut ich glauge ich hätte es nicht so gut bewältig wenn ich nicht die kompotenten Ratschläge der Mittglieder hier befolgt hätte.
In diesem Sinne nochmals vielen Dank an das Forum1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.11.2020 16:43:50 | IP (Hash): 2015992124
Hallo Amsiso,
danke für deinen Beitrag.
Mein Ziel wäre es ganz klar vom Insulin weg zu kommen,
Auch wenn ich nicht berechnen und danach essen muss ich soll mir einfach morgens 20 Einheiten von dem Langzeit Insulin spritzen und fertig. Also eigentlich kein Aufwand aber locker nehme ich es deswegen trotzdem keinesfalls.
Mein Ziel ist es auf jeden fall vom Insulin weg zu kommen, aber erst einmal den HbA1C und noch einige Kilo runter kriegen und dann sehen wir mal weiter.
Auf jeden Fall schön zu sehen das da wohl doch noch so einiges möglich ist. -
am 27.11.2020 08:22:37 | IP (Hash): 1040372874
Guten Morgen,
ich hatte jetzt noch mal einen Termin beim HA um meine Werte zu besprechen. Er war sichtlich begeistert das meine BZ Werte so schnell gesunken sind.
14 Tage Durchschnitt liegt bei 117
Just am Tag des Termins hatte ich sogar 2h nach dem Mittagessen 80 gemessen, das war im (und mir) natürlich schon zu wenig daher soll ich meine Insulin Dosis auch reduzieren und habe die Freigabe von ihm auch im eigenen ermessen weiter zu reduzieren.
Er hat mir 18 Einheiten empfohlen, ich bin jetzt seit 3 Tagen auf 16 und die BZ bleiben stabil niedrig.
Metformin soll ich auf 2x 1000mg erhöhen da ich es gut vertrage.
Gruß Tobias -
am 13.12.2020 21:13:18 | IP (Hash): 2015992124
Hi,
ich bin inzwischen bei 10 Einheiten Lantus angekommen, dabei bleibe ich jetzt mal, hab zum ersten mal seit Wochen wieder etwas höhere Werte gemessen. Also scheint mein Körper derzeit die 10 Einheiten zu brauchen.
Gibt es eigentlich eine Faustformel um wie viel eine Einheit den BZ senkt?
Und wieviel macht das Metformin aus?
Nachmittags und Abends habe ich derzeit Werte um die 110 jeweils ~2h nach dem Essen.
Nüchtern liege ich bei 100-120 und nach dem Frühstück habe ich die höchsten Werte 130/140 aber auch mal 170.
Macht es vielleicht Sinn das Lantus zu einem anderen Zeitpunkt als am frühen Morgen (Wochentags ca. 6.00Uhr) zu spritzen? Es scheint ja derzeit hauptsächlich am Nachmittag oder Abend zu wirken.
Gruß Tobias -
am 13.12.2020 22:33:26 | IP (Hash): 1552658754
Sorry, aber die Wirkungen der Medis sind bei Typ 2 IMMER völlig individuell.
So gibt es reichlich Betroffene, die froh wären, Deinen BZ-Rahmen mit 100 IE Lantus zu schaffen und die zusätzlich auch noch 100 IE und mehr vom kurzwirkenden Insulin zu den Mahlzeiten brauchen.
Und um wie viele mg/dl das Metformin die Ausgabe Deiner Leber bremst, kannst Du "ganz einfach" rausfinden, indem Du mal ne Woche ALLES ANDERE wie sonst auch machst und nur das Metformin weg lässt.
Was Du dann am Ende der Woche an höherem BZ misst, hat das Metformin in der Woche vorher noch verhindert.
Und auch die letzte Frage kannst Du dir nur selbst beantworten, indem Du beobachtest, wie sich Dein BZ-Verlauf verändert, wenn Du den Spritzzeitpunkt änderst.
Ist halt bei engerer Beobachtung ne Menge Protokoll, aber die lohnt sich, wenn Du dich dann auch danach richtest. Daumendrück!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.12.2020 09:50:08 | IP (Hash): 2015992124
Gestern hatte ich meinen ersten Bluttest beim HA.
HbA1c Wert ist jetzt innerhalb von 8 Wochen, davon 6 Wochen mit Lantus und Metformin, auf 7,1 gesunken. Sogar etwas besser als ich gehofft hatte.
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am 12.01.2021 07:53:55 | IP (Hash): 1040372874
Hi,
wie ich inzwischen herausgefunden habe spritze ich mir kein Lantus (dachte das ist der Überbegriff für alle Langzeit Insuline) sondern Toujeo 300 seit einigen Wochen 10 Einheiten am Morgen.
Meine BZ Werte sind ganz gut, ich merke vor allem am Mittag und Nachmittag das das Insulin da sehr gut wirkt, nach dem Frühstück gehen die Werte schon auch mal auf 140-160. Mittags und Abends selten über 130.
Auch die Nüchternwerte besser geworden so 90-100 am frühen Morgen.
Leider habe ich doch ziemliche Schlafprobleme, habe gestern mal einen Libre 2 Sensor aufgeklebt und meine Vermutung wurde direkt bestätigt gegen 1 Uhr und 4 Uhr Nachts bin ich deutlich unter 70 gerutscht , das sind auch genau die Zeiten in denen ich die letzten Wochen immer wieder aufwache.
Jetzt überlege ich ob ich die Zeit mit dem Testsensor nutzen sollte die Insulin Dosis weiter zu reduzieren, oder vielleicht doch noch einen Snack vor dem schlafen gehen?
GRuß Tobias
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am 12.01.2021 13:17:30 | IP (Hash): 1955652767
Turbotobi schrieb:
Jetzt überlege ich ob ich die Zeit mit dem Testsensor nutzen sollte die Insulin Dosis weiter zu reduzieren, oder vielleicht doch noch einen Snack vor dem schlafen gehen?
Das würde ich dir auf jeden Fall raten.
Zwischen Lantus und Toujeo gibt es übrigens in der Wirkung keinen großen Unterschied, beides ist Insulin Glargin. Toujeo ist stärker konzentriert, was aber bei den Einheiten keinen Unterschied macht. Toujeo eignet sich besonders bei hohen Spritzmengen. Bei deinen paar Einheiten könntest du genauso gut Lantus nehmen.
Alles Gute, Rainer
Bearbeitet von User am 12.01.2021 14:31:06. Grund: . -
am 12.01.2021 13:30:00 | IP (Hash): 1365312491
Hallo Tobias,
ich hatte damals mit ICT auch Toujeo 7 IE. Toujeo wirkt bei vielen 24 Std. gleichmäßig, wobei es drei Tage die Wirkung aufbaut und auch bei Dosisveränderungen muss man einige Tage warten bis man due Wirkung perfekt beurteilen kann. Auch wenn man es nicht mehr spritzt, dauert es zwei drei Tage bis es vollständig, bis es aus dem Körper draußen ist. Das war zumindest meine Erfahrung. Mi Abend letzte Toujeo Dosis, Do nachmittag Pumpenanlage, trotz geringer Laufrate war ich im niedrigen Bereich um die 80. Ab Abend in Absprache mit Diabetesberaterin volle Laufrate der Pumpe. Freitag musste ich nur gegenessen, obwohl ich die Laufrate nur auf 50% reduziert hatte. Samstag wurde es etwas besser. Sonntag ging es dann merklich.
Wichtig, das sind meine eigenen Erfahrungen. Ob das eins zu eins bei dir zutrifft, kannst du nur selbst herausfinden.
Hast du jetzt einen Probesensor oder eine Jahresverordnung? Wegen deinen niedrigen Werten nachts, kann das sicher sein, dass du dort der Blutzucker absackt. Aber um sicher zu gehen, würde ich dir dringend empfehlen, zu diesen Zeiten blutig gegenzumessen. Der Libre hat die Angewohnheit, wenn man auf ihm liegt, dass er dann falsch niedrige Werte anzeigen kann. Das würde ich definitiv ausschließen.
Was du dann machst, sollten sich die tiefen Werte blutig bestätigen, musst du gemeinsam mit deinem Arzt entscheiden. Du kannst ja mal dir eine Libre Tageskurve anschauen und dann überlegen, um wie viele mg/dl du diese über 24 Std. anheben müsstest, um nachts einen guten Wert zu erzielen. Und hierbei dann schauen, wie hoch du dann morgens kommen würdest. Rein hypothekisch. Toujeo senkt ja theoretisch über 24 Std. gleichmäßig deine BZ Kurve, so dass du bei weniger spritzen auch am Tag höher kommen würdest.
Sollte dir dass dann zu hoch werden, würde ich persönlich eher ausprobieren, ob doch eine Kleinigkeit vorm Schlafengehen oder auch ein früheren Spritzzeitpunkt am Abend helfen könnte oder generell den Spritzzeitpunkt ggf. auf morgens zu verschieben könnte ausprobiert werden. -
am 12.01.2021 14:30:23 | IP (Hash): 1955652767
Sorry July, du verwechselt Toujeo mit Tresiba.
Toujeo ist lediglich höher konzentriert. Die Langzeitwirkung von 48 Stunden und und deshalb der längere Wirkaufbau liegt nur bei Tresiba und nicht bei Toujeo vor. -
am 12.01.2021 14:49:08 | IP (Hash): 1040372874
Danke für die Antworten, ich denke ich werde mal noch 2 Tage warten und ggf. Nachts nachmessen ob der Libre Wert stimmt.
Tagsüber habe ich schon verglichen und da war der Libre Wert 20min nach der blutigen Messung fast identisch.
ist leider erst mal nur der Testsensor, meine KK wollte noch so einige zusätzliche Unterlagen das habe ich jetzt über Weihnachten nicht mehr hin bekommen, muss ich dann mal mit meinem Arzt abklären ob wir es noch mal versuchen der hat aber noch Urlaub.
Ich habe den Spritzzeitpunkt während der Feiertage auf ca. 8.00Uhr gelegt und das jetzt auch beibehalten. Davor habe ich immer um 5.30Uhr gespritzt wobei das Frühstück immer erst um 9.00Uhr ist.
Sollte zwar eigentlich keinen großen Unterschied machen aber habe das Gefühl das Insulin wirkt so etwas gleichmäßiger, kann natürlich auch Einbildung sein ist ja alles keine Exakte Wissenschaft ;)
Wenn die nächtlichen Störungen nicht wären, wäre ich gerade auch absolut zufrieden mit den Werten, selbst eine Mahlzeit mit vielen KH wie heute (Vollkorn)Nudeln haben nur für einen maximalen Ausschlag von 140 gesorgt.
GRuß Tobias -
am 12.01.2021 17:19:38 | IP (Hash): 1365312491
Rainer schrieb:
Sorry July, du verwechselt Toujeo mit Tresiba.
Toujeo ist lediglich höher konzentriert. Die Langzeitwirkung von 48 Stunden und und deshalb der längere Wirkaufbau liegt nur bei Tresiba und nicht bei Toujeo vor.
Nein, verwechsele ich nicht. Bei Tresiba ist das ganze noch deutlich ausgeprägter vorhanden. Toujeo Wirkzeit 36 Stunden, Tresiba 48 Stunden. Wobei das stabile Level bei Toujeo ca. 24 Stunden gehalten wird, aber dann verpufft es ja nicht einfach, sondern läuft langsam aus. Kommt natürlich auch auf die Dosis an.
Es kann sein, dass es bei Typ1 und Typ2 einen Unterschied gibt. Unter Typ1ern berichten einige, dass eine drastische Dosisreduzierung bei Toujeo am Vortag wegen Sport o.ä. gar nicht deutlich wird, während andere es doch deutlich merken. Also gibt es wahrscheinlich auch individeulle Unterschiede
Am Tag 3 ist definitiv nicht mehr viel übrig vom Toujeo, aber wer sehr insulinsensibel ist (jetzt eher wieder Typ1 spezifisch) der merkt den Rest ggf. schon noch. -
am 12.01.2021 17:27:51 | IP (Hash): 1365312491
Hallo Tobias,
wenn du morgen spritzt, kann es tatsächlich sein, dass Lantus mit etwas steileren Wirkkurve, jedoch kürzerer Wirkdauer besser geeignet sein könnte. Das würde ich dann mit dem Arzt abklären. Es kann ja sein, dass du hauptsächlich nur tagsüber Basalunterstützung benötigst und in der Nacht deine BSD es selbst recht gut regelt, solange sie unter Tags geschont/entlastet wird. Wie sieht denn deine Nachtkurve grundsätzlich aus? Also Werte zum Schlafenzeitpunkt, Mitternacht, 3 Uhr, 6 Uhr. Dass du erstmal ein zwei Tage noch beobachtet, ist super. Es könnte prinzipiell auch Zufall gewesen sein, die niedrigen Werte. Wobei man auch sagen muss, was ist niedrig. Der gesunde Mensch hat in der Nacht ja auch Werte um die 60-70, die sind dort komplett normal. Wichtig ist, dass diese dann stabil sind und nicht weiter abstürzen. Wie tief sind denn die Werte genau und hast du da irgendwelche Hypo-Symptome? Musst du dann was essen? -
am 12.01.2021 20:18:47 | IP (Hash): 704271533
Laut libre ging es auf knapp 60 runter dann wieder hoch auf 80 und 3h später noch mal auf ca. 60.
Vor einigen Wochen bin ich mal mit Herzklopfen aufgewacht und an weiter schlafen war nicht zu denken, da hatte ich 80 gemessen, denke aber es war beim aufwachen niedriger.
Gefährlich sind die Werte ja noch nicht vielleicht ist mein Körper auch immer noch auf die hohen Werte programmiert und denkt daher 60 wäre schon gefährlich ;-) sind ja erst gut 3 Monate seit Diagnose.
Wenn ich ins Bett gehe, meist ziemlich spät und lange nach dem Abendessen habe ich meist so 90- 100 das habe ich in den letzten Wochen eigentlich immer so 3h nach dem Essen.
So ne richtige Hypo hatte ich bisher nicht, zum Glück. Wobei sich spätestens bei 80 mein Magen so stark meldet das ich automatisch was esse. -
am 12.01.2021 20:38:08 | IP (Hash): 2030118512
Gepiekste 60 sind eigentlich noch ein völlig gesunder unauffälliger Wert, denn sonst müssten alle mit HBA1c 4 krank sein und beständig essen.
50 mg/dl hab ich noch als Hypogrenze gelernt, ab der Hypofeeling auftreten konnte, aber nicht musste. Und Heißhunger und voll durch den Wind und bei der Nacht das Bett nass Schwitzen hab ich noch mit 40-30 gelernt. Und auf der anderen Seite auch noch Vereinskollegen mit 30 auf dem Fußballplatz gemessen, die gemeutert haben, weil sie erst ne Dextro (nicht 10!) auf der Reservebank einschieben mussten.
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am 27.01.2021 08:40:15 | IP (Hash): 1040372874
Die 14 tage mit dem Libre Sensor waren am Montag rum.
Ich hatte dann nur noch einmal einen nächtlichen "Tiefwert" um die 60 ansonsten ziemlich konstant zwischen 80 und 90, morgens dann leicht ansteigend. Vielleicht waren das auch wirklich Fehlmessungen weil ich auf dem Sensor gelegen habe.
Vielleicht hat es eine Rolle gespielt das ich seit dem auch wieder arbeite also einen geregelten Tagesablauf habe?
Habe dann während der Zeit nur meine Toujeo Einheiten von 10 auf 8 reduziert, und die BZ Werte blieben trotzdem im grünen Bereich nur einmal hatte ich nach einer eher ungünstigen Malzeiten eine kurze spitze über 200 war aber 30min später schon wieder weg, hätte ich mit blutiger Messung wohl gar nicht gemerkt.
Die App hat einen Hb1Ac von 5,1% errechnet, nächsten Bluttest habe ich Mitte Februar mal sehen was dann in Realität raus kommt.
GRuß Tobias -
am 27.01.2021 09:51:17 | IP (Hash): 2116647690
Super! Weiter so gutes Gelingen :)
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am 23.02.2021 09:25:38 | IP (Hash): 1040372874
Hi,
nach einer Corona Bedingten Verzögerung bei meinem HA hatte ich gestern meinen Bluttest.
Der HbA1 Wert ist jetzt auf 5,48 gesunken!
Toujeo habe ich seit etwa 4 Wochen auf 8 Einheiten reduziert und Metformin nehme ich weiter 2x 1000mg am tag.
An Sport und Bewegung magelt es immer noch ein wenig, mit steigenden Temperaturen wird es aber langsam besser.
Gewichtsabnahme stagniert gerade ein bisschen, aber ich denke nach 15kg in knapp 4 Monaten darf es auch mal etwas langsamer gehen.
Gruß Tobias -
am 23.02.2021 10:22:37 | IP (Hash): 1328349569
Du bist mit Deinem BZ inzwischen in dem Bereich, in dem Dein eigenes Insulin am besten wirkt. Ob sich der mit mehr Bewegung und noch weniger Kilos mit noch weniger Medikation halten lässt, wirst Du wahrscheinlich noch ausprobieren.
Aber schon jetzt hast Du wahrscheinlich die Progredienz ausgeschaltet: Dein BZ will auf dem gegenwärtigen Stand nicht praktisch von selbst immer höher und braucht mit der Zeit nicht immer mehr Medikation, wie meistens dort, wo er regelmäßig auf 200 und mehr ausfliegen darf. Weiter gutes Gelingen!
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am 26.02.2021 11:31:31 | IP (Hash): 1398849525
Hallo,
heute Termin beim HA. Er war sehr zufrieden mit meinem Werten.
Soll erst mal genau so weiter machen und nur darauf achten keine Hypos zu bekommen, nach der Gewöhnung an die "normalen" BZ Werte habe ich damit ja bisher keine Probleme.
200 Teststreifen und etwas kürzere dünnere Nadeln für meinen Toujeo gab es dann auch noch.
Für mich fängt jetzt sowas wie eine 2. Phase an, das langfristige halten der Werte.
Gruß Tobias -
am 02.04.2021 11:47:11 | IP (Hash): 1398849525
Hallo,
seit Mitte Januar waren meine Werte bei 8 IE und 2x 1000mg Metformin ziemlich konstant.
Vor etwa 2 Wochen habe ich bemerkt das der BZ eigentlich immer ziemlich niedrig waren, kein Unterzucker aber auch nach dem Essen kaum über 120.
Ich habe daher begonnen das Insulin zu reduzieren, erst auf 6 dann auf 4 und seit 3 Tagen komplett auf null.
Sowohl die Nüchternwerte als auch die Werte 1h nach dem Essen bleiben fast auf dem Niveau das ich vorher hatte. Also so ca. 90 Nüchtern und 1h nach dem Essen ~120, natürlich mit LC Ernährung.
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am 02.04.2021 11:59:26 | IP (Hash): 385273895
Hi Tobias,
Da Du Metformin nimmst, verhindert dieses Medikament eine Unterzuckerung.
Gratulation zum Absetzen des Basalinsulins. Ich bin bei 4 IE und folge Dir wahrscheinlich in ein paar Tagen nach mit Reduzierung auf 0.
Gruß,
Biggi -
am 02.04.2021 14:07:03 | IP (Hash): 1477967576
biggi119 schrieb:
Da Du Metformin nimmst, verhindert dieses Medikament eine Unterzuckerung.
@Biggi
Wahrscheinlich meinst Du, dass man sich mit Metformin eher selten eine Unterzuckerung machen kann. Denn ein Medikament zum Verhindern von Unterzuckerungen gibt es bisher nicht.
@Tobi
Glückwunsch zum guten Gelingen!
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am 02.04.2021 14:16:10 | IP (Hash): 385273895
@ Jürgen
eine Unterzuckerung macht man nicht, die erleidet man. Und Metformin verhindert eine Unterzuckerung.
Gruß,
Biggi -
am 02.04.2021 14:53:10 | IP (Hash): 1398849525
Also da muss ich Jürgen zustimmen. Mein Stand ist auch der das Metformin (normalerweise) keine Unterzuckerung auslöst.
Gegen eine Unterzucker die man erleidet weil man z.b. zu viel Insulin gespritzt hat kann Metformin selbst aber nix ausrichten.
Im Gegenteil da Metformin die Glucosebildung in der Leber reduziert steigt das Risiko bei der Kombination von Metformin und Insulin geringfügig an.
Gruß Tobias
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am 02.04.2021 15:19:04 | IP (Hash): 385273895
wenn man zu viel gespritzt hat, ist es klar, dass man eine Unterzuckerung erleidet. Aber Du hast doch Dein Insulin abgesetzt, darum meine Aussage. Ohne Insulin und nur mit Metformin - keine Unterzuckerung.
Ich vertraue da mehr meinem doch sehr erfahrenen Diabetologen und seinen Assistenten, die auch die Schulungen durchgeführt haben, und dies war u. a. Inhalt des Lehrstoffs.
Gruß,
Biggi -
am 02.04.2021 15:23:07 | IP (Hash): 1398849525
Ja das stimmt ja auch ohne Insulin (normalerweise) keine Unterzuckerung.
Bei dir klingt das aber so das Metformin vor eine Unterzuckerung durch zu viel Insulin schützen kann, und das kann es eben nicht.
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am 02.04.2021 20:09:15 | IP (Hash): 385273895
Nein, ich bin auf Dein Einstellen des Insulins eingegangen, und dass Du nur noch das Metformin einnimmst. Du hast von Unterzuckerung geschrieben und darauf habe ich Bezug genommen, sonst nichts. Nochmals herzlichen Glückwunsch. Soderle, 2 Stunden nach Abendessen und ich gehe jetzt messen.
Gruß,
Biggi -
am 02.04.2021 20:13:58 | IP (Hash): 385273895
102!!! Scheint tatsächlich der verd... Reis zu sein. Die Kartoffeln von vorhin erhöhen nicht. Genauso Nudeln. Ist schon komisch.
Gruß,
Biggi -
am 02.04.2021 21:57:25 | IP (Hash): 1477967576
biggi119 schrieb:
Nein, ich bin auf Dein Einstellen des Insulins eingegangen, und dass Du nur noch das Metformin einnimmst. Du hast von Unterzuckerung geschrieben und darauf habe ich Bezug genommen, sonst nichts.
Aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen:
"Mit Metformin kriegst Du keine Unterzuckerung mehr", wie Du jetzt gemeint hast,
und
"Metformin schützt vor Unterzuckerungen", wie Du tatsächlich geschrieben hast, so als wenn M ein Medikament gegen Unterzuckerungen wäre.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.04.2021 09:57:46 | IP (Hash): 385273895
Jürgen, nein, das habe ich nicht gemeint! Himmelherrgott..., Wortklauberei
Gruß,
Biggi
Bearbeitet von User am 03.04.2021 09:58:56. Grund: Ergänzung -
am 03.04.2021 10:17:34 | IP (Hash): 13424154
Nach Deiner Erklärung ist mir klar, dass Du Metformin nicht als Medikament gegen Unterzuckerungen darstellen wolltest.
Aber wer Deinen ersten Beitrag dazu liest, KANN DEN NUR MISSVERSTEHEN. Das ist der Weg, auf dem ganz offensichtlich eher ungewollt ein guter Teil von Fake.News entsteht.
Das ist keine Wortklauberei, sondern die Bitte und ne weniger missverständliche und eindeutigere Ausdrucksweise.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.04.2021 10:28:47 | IP (Hash): 385273895
Jetzert aber, Jürgen, hast Du mal Deine Einträge auf diverse Fragen nochmals durchgelesen? Zum Beispiel frage ich in einem Eintrag nach der Höhe der BZ-Werte 2 Stunden nach einer Mahlzeit und Du erzählst etwas von einer Oma und das gleich 2 mal. Das war sowas von an der Sache vorbei ... Und das ist mir schon öfters aufgefallen. Einfache Fragen verdienen einfache Antworten und keine Sachvorträge.
Vorschlag: überlies doch einfach meine Einträge ...
Gruß,
Biggi -
am 03.04.2021 21:33:43 | IP (Hash): 799797200
Turbotobi schrieb:
... und seit 3 Tagen komplett auf null.
Sowohl die Nüchternwerte als auch die Werte 1h nach dem Essen bleiben fast auf dem Niveau das ich vorher hatte. Also so ca. 90 Nüchtern und 1h nach dem Essen ~120, natürlich mit LC Ernährung.
Wow, das ist toll - großen Glückwunsch. :=)
Jetzt kannst du ja versuchen, ob mehr KH gehen oder - wenn LC für dich passt und du dich weiter so gesund ernähren willst - ob du auch Metformin noch weglassen kannst. Denkbar wäre es. Wenn du Metformin probeweise weglassen willst, solltest du vielleicht noch mal 2 Wochen warten, ob die Werte so gut bleiben.
Weiter alles Gute, Rainer -
am 03.04.2021 22:45:02 | IP (Hash): 1706362710
Ist 1h nach dem Essen nicht etwas kurz?
Mit überwiegender Mehrheit lese ich immer 2h
und bei mir steigt er immer 1-3/4h und sinkt ab 2h wieder. -
am 03.04.2021 22:57:22 | IP (Hash): 13424154
https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar
Die Grafik zeigt sehr schön, was gesund geht, einschließlich der großen möglichen Streubreite nach oben und unten.
Einige Menschen mit Diabetes berichten von 2-Stunden-Werten höher als 1-Stunden-Werten, öfter auch im Zusammenhang mit größeren Fettanteilen
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 04.04.2021 11:49:40 | IP (Hash): 1398849525
Guten Morgen und Frohe Ostern
meine Spitzen liegen eher nach einer Stunde als nach 2h an.
Wobei ich nicht immer ganz genau 60 min nach dem Essen messe, es sind auch mal 75 oder sogar 90min je nachdem wie ich dran denke.
Heute morgen hatte ich z.B. eine Stunde (in dem Fall wirklich 60min) nach einem reichhaltigen Oster Frühstück 138, eine Stunde später waren es dann noch 82 obwohl das Frühstück eher nicht Fettarm war,
Da ich das Metformin problemlos vertrage werde ich es wohl erst mal weiter nehmen. Mit meiner aktuellen Ernährung nehme ich auch noch (sehr langsam) ab, fehlen aber nur noch wenige Kg bis zu meinem Zielgewicht dann muss ich ja wieder etwas mehr essen ohne das der BZ Level ansteigt.
Es hat ja keine Eile wenn es in den nächsten Monaten ohne Insulin klappt werde ich es natürlich auch mal ohne oder mit weniger Metformin probieren.
Zum "offiziellen" HbA1 Ziel von 6,5 habe ich ja einen gewissen Puffer wobei mein Ziel einer 5,5 bis 6 ist.
Gruß Tobias -
am 04.04.2021 12:06:23 | IP (Hash): 385273895
Hallo in die Runde,
zunächst mal frohe Ostern und bleibt gesund.
Tobias, Metformin hilft Dir sehr beim Abnehmen. Ich würde jetzt erst mal eine kurze Zeit warten und dann das Metformin reduzieren, nicht absetzen. Wenn Du es irgendwann erreichen würdest, statt Deinen 2 x 1000ern 2 x 500er zu nehmen, wäre das schon grandios. Ich drücke Dir die Daumen!
Gruß,
Biggi -
am 05.04.2021 22:57:27 | IP (Hash): 1221413274
Kreigt man von solch hohen Hb1Ac Werten ab ca 12% nicht Folgeschäden wie z.b an Nieren, Augen, Nerven, etc ?
Ich habe etwas Angst vor die Folgeschäden und ich bin relativ noch jung.
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am 05.04.2021 23:56:08 | IP (Hash): 1398849525
FireCOOLer schrieb:
Kreigt man von solch hohen Hb1Ac Werten ab ca 12% nicht Folgeschäden wie z.b an Nieren, Augen, Nerven, etc ?
Ich habe etwas Angst vor die Folgeschäden und ich bin relativ noch jung.
Na klar kriegt man davon Schäden und nicht erst ab 12% sondern auch schon deutlich früher.
Darum habe ich mich ja so ins Zeug gelegt meinen Langzeit Zucker aber auch meine Alltäglichen Zuckerspitzen so weit wie möglich zu reduzieren.
Wurde bei dir denn so ein hoher Wert festgestellt? Bereits ab 7,5% sollte man was tun, aber jenseits der 10% ist wirklich höchste Eisenbahn. Gerade wenn man noch jünger ist und entsprechend viele Jahre vor sich hat.
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am 06.04.2021 12:21:52 | IP (Hash): 2101888698
Turbotobi schrieb:
FireCOOLer schrieb:
Kreigt man von solch hohen Hb1Ac Werten ab ca 12% nicht Folgeschäden wie z.b an Nieren, Augen, Nerven, etc ?
Ich habe etwas Angst vor die Folgeschäden und ich bin relativ noch jung.
Na klar kriegt man davon Schäden und nicht erst ab 12% sondern auch schon deutlich früher.
Darum habe ich mich ja so ins Zeug gelegt meinen Langzeit Zucker aber auch meine Alltäglichen Zuckerspitzen so weit wie möglich zu reduzieren.
Wurde bei dir denn so ein hoher Wert festgestellt? Bereits ab 7,5% sollte man was tun, aber jenseits der 10% ist wirklich höchste Eisenbahn. Gerade wenn man noch jünger ist und entsprechend viele Jahre vor sich hat.
Nun, vor 2020 war zeitlang mein Hb1Ac gerne zw. 4,5% - 5,4% und dann wurde es plötzlich 8,8% bei Notaufnahme letzten Monat, bin Typ 1 Diabetiker, wo mir Insulin fehlt. Mittlerweile habe ich wieder 5,7% Hb1Ac laut Sensorgerät, aber im Blut dauert das noch eine Weile bis es runter geht, im Blut sind ja ca. 120 Tages-Durchschnitt.
Dabei sind zu beachten, dass ich kein Normalmensch bin, sondern eine übergewichtigen Athleten/Leistungssportler, dafür gelten es andere Bereiche und auch anderen Laborreferenzbereiche.
Bearbeitet von User am 06.04.2021 12:23:50. Grund: Leistungssportler -
am 06.04.2021 12:36:54 | IP (Hash): 1040372874
Kurzfristige Ausrutscher nach oben werden kaum für schwerwiegende Folgen sorgen von daher ist es bei dir ja im grünen Bereich wenn sich der HbA1 wieder im Gesunden Bereich bewegt.
Ich wahr wahrscheinlich Jahrelang über 10% bisher merke ich davon nix negatives aber was die Zukunft bringt weiß keiner.