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Diabetes 2 und Untergewicht

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    Mitglied seit: 17.08.2020
    am 02.12.2020 16:52:44 | IP (Hash): 641194358
    Hallo in die Runde,
    nachdem mir nach der letzten Schwangerschaft mit Gestationsdiabetes nun Diabetes 2 diagnostiziert wurde, versuche ich meine Ernährung anzupassen. Ich habe optimale Werte bei einer stark kohlenhydratreduzierten Kost und ich habe auf der anderen Seite versucht, den Fettanteil deutlich zu steigern. Also im Sinne Low Carb, high fat. Leider bekomme ich es nicht richtig hin. Ich verliere stark an Gewicht, habe mittlerweile 10 Kilo weniger als vor der Schwangerschaft und mittlerweile einen BMI von 16. Der Diabetologe war gestern sehr alarmiert und hat gesagt, ich müsse Kohlenhydrate essen um zuzunehmen. Und wenn es nicht ohne Medikamente gehe, müsse ich auf Metformin eingestellt werden. Ich würde es gerne so schaffen. Ich habe heute natürlich mehr KH gegessen und die Werte waren entsprechend hoch. Habt ihr Tipps für mich wie ich gesund zunehmen könnte und dann mein Gewicht halten könnte, möglichst ohne Medikamente? Wie viele Kohlenhydrate sollten es am Tag sein? Und warum sagen die Diabetologen immer, dass ein Zwei-Stunden-Wert von 140 in Ordnung bzw das Ziel sei? Ist das nicht zu hoch?
    Liebe Grüße! Ich freue mich über jeden Tipp!
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    am 02.12.2020 17:44:07 | IP (Hash): 641194358
    Vielleicht noch als Ergänzung. Ich esse momentan vier Mahlzeiten am Tag mit viel Gemüse, Nüssen, Samen, Käse, Avocado, Öle, Eier, Quark, Joghurt und selbstgebackenem Low Carb Brot. Selten Fisch, kein Fleisch.
    Ein typischer Tag sieht so aus:

    6 h: 100g Joghurt + 100g Quark mit 50g Nüssen/Kernen

    9h: LC-Brot mit Avocado und Käse, Erdnussmus oder Mandelmus, Gurke, Tomate, 0,5 Äpfel oder eine Mandarine; gelegentlich ein Ei

    13-14h: warmes Mittagessen nach LCHF, Nüsse

    18h: Salat oder Rohkost mit Öl/Dip, LC-Brot mit Avocado und Käse

    An welchen Schrauben könnte ich drehen?
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    am 02.12.2020 19:05:02 | IP (Hash): 1108071225
    Schmeckt Dir Dein Essen lecker? Bist Du damit nach dem Essen statt? Was fürchtest Du, wenn Du's ohne Medi nicht gezwungen kriegst?


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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 02.12.2020 19:16:09 | IP (Hash): 641194358
    Ja, es schmeckt mir gut und ich bin danach satt.
    Ich lese überall, dass es besser ist, es ohne Medikamente in den Griff zu bekommen. Stimmt das denn nicht?
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    am 02.12.2020 19:54:35 | IP (Hash): 1108071225
    So pauschal würde ich das nicht unterschreiben. Es gibt bestimmt ne ganze Reihe von Typ 2, die eher verhungern können, als ihren BZ ohne Medis in den gesunden Bereich bringen oder ihn darin halten. Typ 2 ist nicht einfach nur ungesund und zu viel Essen und zu wenig Bewegen, wie Du ja selbst bestens beweist.

    Wenn Du trotzdem bei Deiner Art ohne Medis bleiben willst, musst Du allerdings nicht nur nicht weiter ab- sondern besser noch das eine oder andere Kilo wieder zunehmen. Die wirksamste Schraube ist mehr Fett. Dazu verhilfst Du dir nicht mit Butter und Käse auf Brot, sondern eher mit Brot auf Butter und Käse. Und am Quark am Morgen braucht's kein Joghurt, sondern Sahne!

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    am 03.12.2020 09:07:22 | IP (Hash): 1040372874
    Hi,

    aus meiner Sicht ja fast schon beneidenswert das du gar nicht so viel Essen kannst wie du müsstest, während ich um jedes Kilo weniger kämpfen muss.

    Aber so hat eben jeder seine eigenen Probleme und Untergewicht ist gesundheitlich ja auch eher ungünstig, genau wie Übergewicht.


    Hast du es schon mal mit "gesunden" also den langkettigen KH versucht. Also Vollkorn Nudeln, Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Dein Frühstück könntest du um einen ordentlich Anteil Haferflocken erweitern. Natürlich auch mit diesen KH nicht übertreiben aber sie sollten Bestandteil einer Malzeit sein.

    Und auch mal ein Stück Fleisch gehört einfach nur natürlichen Ernährung dazu, nur damit wurde der Mensch zu dem was er heute ist. Vegetarisch ernähren geht zwar etwas auch aber wenn man zusätzliche Probleme wie Diabetes hat wird es eben noch schwieriger den Körper dann ausreichend zu versorgen.

    Ansonsten wie Jürgen schon gesagt hat, bei allen Produkten wie Joghurt, Quart Käse etc. immer auf einen hohen Fettanteil achten (z.b. gerne den Griechischen Joghurt mit 10% usw. )
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    am 04.12.2020 15:11:42 | IP (Hash): 277645003
    Hallo Finchen,

    Erst mal Glückwunsch zum erreichten.
    Innerhalb welcher Zeit bist du denn von welchen hohen Werten auf welche jetzigen gekommen?

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass sich Normalwerte erst mit der Zeit eingestellt haben.
    Bei mir waren es ca. 4 Monate.

    Insofern darf ich vermuten, dass du dir zu viel Druck machst und dir raten , es etwas gelassener anzugehen.

    Ich weiß, ich habe mir auch mit der Diagnose geschworen, den Diabetes weitestgehend zurückzudrängen. Und habe auch nichts unversucht gelassen. Und doch habe ich den Eindruck, du machst gerade das, was ich vor Entdeckung meiner Diagnose für sehr gefährlich hielt und inzwischen für ne Weile zum erreichen eines Ziels tolerieren kann: Dem Körper vorgaukeln, du bist satt, während noch eine Schippe voll fehlt.

    In der Lage würde ich dir z.B. zu 10%-fettem Joghurt, zu Eiweißen (pflanzlichen sowie tierischen) raten.
    Und keine Angst vor langkettigen Vollkorn-KHs und vor Obst, natürlich beides nicht überreichlich, aber in Maßen.
    Für mich ist das Haferflocken-Müsli zur täglichen Routine geworden. hält lange satt und gibt KHs zeitlich gestreckt frei.
    Ist aber Ansichts- und Geschmacḱssache.

    Halt das, was auch gesunden geraten wird, gerne Low Carb, nicht gleich No Carb.
    Dann dauert es evtl. etwas länger, aber es ist ein auf Dauer trägfähiges Konzept.
    Einen kräftigen Anschub hast du ja schon gegeben.

    Was das Metformin angeht. Es schadet nicht und du kommst davon leicht wieder los.
    Ob du es mit oder ohne probierst, ist deine Sache.

    Und die 140 nach 2 Stunden sind die Obergrenze für Gesunde.
    Wenn du es langfristig gut anstellst, pegelt sich das mit der Zeit möglicherweise noch deutlich darunter ein.
    Bearbeitet von User am 04.12.2020 15:25:09. Grund: Rechtschreibung+Ergänzung
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    am 05.12.2020 21:31:34 | IP (Hash): 1976670685
    Hallo Finchen,

    es kam jetzt vor einiger Zeit heraus, dass es anscheinend nicht den einen Typ2 Diabetiker gibt. Sondern es insgesamt 5 unterschiedliche Formen (mit Typ1 sechs Formen) gibt.

    1. Schwerer Autoimmundiabetes (Typ1/Typ1 Lada mit positiven Antikörpern), Therapie: Insulin
    2. Schwerer Insulinmangeldiabetes: Betroffene sind jung und schlank, haben keine Antikörper, keine schwere Insulinresistenz
    3. Schwerer Insulinresistenter Diabetes: Übergewicht, schwere Insulinresistenz, Therapieempfehlung: OADs
    4. Moderater Diabetes in Zusammenhang mit Übergewicht: starkes Übergewicht, jedoch nur moderate Störung des Blutzuckers, Lebensstiländerung häufig ausreichend
    5. Moderater Altersbedingter Diabetes: höheres Alter bei Erkrankungsbeginn, auch hier Lebensstiländerungen häufig ausreichend

    Gibt mehrere Quellen, z.B.:https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/diabetes/tk-plus-bei-diabetes-mellitus/typ-2-diabetes-neue-klassifikation-2042862

    So wie ich dich jetzt einschätze, könntest du in Kategorie 2 gehören. Wobei dein Diabetes sehr früh durch die Schwangerschaft entdeckt wird. Diese Typ2 Kategorie wird wahrscheinlich langfristig nicht ohne Medikamente ggf. sogar Insulin auskommen. Wichtig ist, ein BMI von 16 ist viel zu niedrig! Du musst schauen, dass du zunimmst und dann bei Normalgewicht schauen, ob du deinen Blutzucker in einem angemessen Rahmen halten kannst, ohne Abzunehmen, oder ob du Medikamente dafür brauchst. Man möchte keine Medikamente, klar, aber manchmal geht es nicht anders.

    Ich war in einer etwa vergleichbaren Situation. Mein Diabetes ist ein Sonderform, Typ3. Daher in der obrigen Kategorisierung nicht enthalten. Aber hat viele Gemeinsamkeiten mit Kategorie 1 und 2 oben. Mein Körper produziert zu wenig Insulin. Ich wollte aufgrund einer Nadelphobie absolut nicht spritzen. Da die Werte noch nicht so schlecht waren, HbA1C bei 6,3, nüchtern ca. 120-140 war es für den Diabetologen in Ordnung vorerst. Langfristig würde ich jedoch nicht um Insulin umherkommen. Was ich definitiv nicht wollte. Ergebnis: zum Teil gab es nur einen Joghurt am Tag, weil ich panische Angst vor dem Insulin hatte. Diese Phase konnte ich natürlich nicht lange aufrechterhalten. Irgendwann wurden natürlich die Werte immer schlechter, so dass ich dann doch Insulin brauchte. Die Nadelphobie ist immer noch ein Problem (wobei es mittlerweile zahlreiche Hilfsmittel gibt und ich da von Diabetespraxis und auch Krankenkasse super unterstützt wurde). ABER, ich kann wieder LEBEN! Ich stehe morgens plötzlich mit 200 auf, kann mal passieren, dann gibt es einfach Insulin und der Wert sinkt, vorher hätte ich den ganzen Tag nichts gegessen bis ich irgendwann gegen Abend von selbst wieder niedrig gekommen bin, dass ich mir erlaubt hätte, was zu essen.

    Also übertreibe es nicht, du brauchst auch für dein Kind die Energie und Kraft. Das ist mit einem BMI von 16 nicht gegeben!
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    am 06.12.2020 08:10:59 | IP (Hash): 1779076654
    Ich danke euch allen für eure Antworten und lieben Worte.
    Ja, es fällt mir sehr schwer mich mit der Diagnose abzufinden, besonders da in zahlreichen Empfehlungen immer wieder suggeriert wird, dass DM2 durch ein konsequentes Ess- und Bewegungsverhalten in Schach gehalten werden kann. Auch habe ich generell große Probleme damit, die Diagnose zu akzeptieren. Das ist natürlich Quatsch und hilft mir absolut nicht weiter, aber momentan drehen sich in meinem Kopf gefühlt alle Gedanken darum. July, was du geschrieben hast, trifft absolut auf mich zu: Ich möchte wieder LEBEN (von mir aus mit Diabetes), aber ich möchte nicht, dass er mein Denken und Handeln kontrolliert so wie es momentan ist. Es ist also ein "Kopfproblem". Habt ihr Gedankenanstöße, wie ich das Gedankenkarussell stoppen und die Diagnose akzeptieren kann?

    Vielen Dank für die Auflistung der DM2-Typen, das wusste ich gar nicht. Laut Aussage meines Diabetologen produziert mein Körper ausreichend Insulin, allerdings zeitverzögert. Deswegen meint er, sei es wichtig, dass lediglich der Zweistundenwert unter 140 liege. Damit kann ich mich aber nur schwer anfreunden, da ich immer wieder lese, dass der Einstundenwert unter 140 liegen sollte.

    Mein Diabetologe hat außerdem eine genetische Untersuchung auf Mody 3 veranlasst. Das Labor möchte nun vorab eine Genehmigung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse haben. Wie seht ihr das: Sollte die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen, lohnt sich eine Finanzierung aus eigener Tasche? Oder macht es letztlich keinen großen Unterschied, ob nun Mody oder DM2? Ich denke natürlich auch an unsere Kinder und frage mich, ob ich es ihnen ggf. vererbt habe.

    Freitag habe ich erfahren, dass mein Hba1c-Wert trotz LCHF-Ernährung um 0,5 gestiegen ist. Ich kann es mir nicht erklären, da ich nach dem Essen quasi keine Blutzuckerspitzen hatte, nur wenn ich es explizit darauf angelegt habe. Gibt es hierfür Erklärungen?

    Aufgrund meines Untergewichtes darf ich nun zur Ernährungsberatung des Diabeteszentrums gehen. Ich hoffe sehr, dass die Dame mir gute Anregungen geben kann. Denn, auch wenn es reizvoll klingt, Probleme mit dem Zunehmen zu haben, das Untergewicht ist laut Aussage momentan ein sehr schwerwiegendes Problem. Und ich merke natürlich selbst, wie mir langsam damit die Kraft und Energie ausgeht.
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    am 06.12.2020 08:41:38 | IP (Hash): 1785248852
    Finchen_85 schrieb:
    Mein Diabetologe hat außerdem eine genetische Untersuchung auf Mody 3 veranlasst. Das Labor möchte nun vorab eine Genehmigung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse haben. Wie seht ihr das: Sollte die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen, lohnt sich eine Finanzierung aus eigener Tasche?

    Nein, aus meiner Sicht lohnt sich das wirklich nicht. Erstens ist es sehr teuer, zweitens müsste es bei einem negativen Ergebnis weiter gehen mit weiteren teuren Tests auf MODY Typ 1 und auf weitere Typen. Und drittens macht es in er Behandlung kaum einen Unterschied bis auf einen: bei MODY Typ 3 und Typ 1 kannst man den Diabetes überlange Zeit gut mit einer kleinen Dosis SH bzw. Glinide im Griff behalten, was bei einem Typ2-Diabetes nicht möglich ist.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

    Bearbeitet von User am 06.12.2020 08:42:00. Grund: .
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    am 06.12.2020 14:45:07 | IP (Hash): 1321970512
    Spitzen, die weniger als um 3 Stunden anhalten, zählen für den HBA1c-Wert nicht. Du kannst HBA1c 5 haben mit Spitzen bei 120 und mit Spitzen bei 300, wenn die eben nach 3 Stunden wieder so wie nach den 120 deutlich unter 100 sind.
    Leber und Nieren können locker 100-200g Glukose am Tag aus Eiweiß produzieren. Dafür brauchst Du kein Gramm Glukose zu essen. Und sie machen das meistens besonders munter, wenn die BZ-Automatik defekt ist.
    0,5 mehr HBA1c kann also sagen, dass die Strecken zwischen den Spitzen höher verlaufen. Kann aber auch die Streuung bei der Messung sein, die es angeblich nicht geben soll (hatte ich selbst innerhalb von 14 Tagen beim selben Labor), oder ne Mischung von beidem.
    Was Du vererbt hast, hast Du vererbt, egal, was Du dir da für Gedanken drum machst.

    Zum erträglicheren Auskommen vielleicht folgender Ansatz:
    Du hast nen Defekt in der Zucker-Automatik. Bei keiner(!) Sorte davon ist bislang bekannt, was den Defekt jeweils konkret auslöst. Zu viel Essen und zu wenig Bewegen werden zwar immer gern genommen, taugen aber nicht als Auslöser(!).
    Der Defekt macht bei ganz normal gesundem Verhalten immer mehr Blutzucker. Der immer mehre Blutzucker wird also nix neues, sondern heißt nach Überschreiten der dafür definierten Höhe(n) halt Diabetes.
    Was mit Essen Auswählen und Portionieren und mit körperlicher Bewegung am Tag maximal für Deinen BZ im möglichst gesunden Rahmen zu leisten geht, hast Du praktisch längst mehr als ausgeschöpft.
    Zusätzlich brauchst Du nun für Deinen BZ in dem Rahmen, den Du haben willst, ne passende Medikation, und da könnte die angebotene Schulung auch dann einen brauchbaren Einstieg liefern, wenn Du da nach dem ersten Genuss erstmal die Beine über dem Kopf zusammenschlägst ;)

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    am 06.12.2020 19:08:29 | IP (Hash): 1976670685
    Finchen_85 schrieb:
    Ich danke euch allen für eure Antworten und lieben Worte.
    Ja, es fällt mir sehr schwer mich mit der Diagnose abzufinden, besonders da in zahlreichen Empfehlungen immer wieder suggeriert wird, dass DM2 durch ein konsequentes Ess- und Bewegungsverhalten in Schach gehalten werden kann. Auch habe ich generell große Probleme damit, die Diagnose zu akzeptieren. Das ist natürlich Quatsch und hilft mir absolut nicht weiter, aber momentan drehen sich in meinem Kopf gefühlt alle Gedanken darum. July, was du geschrieben hast, trifft absolut auf mich zu: Ich möchte wieder LEBEN (von mir aus mit Diabetes), aber ich möchte nicht, dass er mein Denken und Handeln kontrolliert so wie es momentan ist. Es ist also ein "Kopfproblem". Habt ihr Gedankenanstöße, wie ich das Gedankenkarussell stoppen und die Diagnose akzeptieren kann?

    Vielen Dank für die Auflistung der DM2-Typen, das wusste ich gar nicht. Laut Aussage meines Diabetologen produziert mein Körper ausreichend Insulin, allerdings zeitverzögert. Deswegen meint er, sei es wichtig, dass lediglich der Zweistundenwert unter 140 liege. Damit kann ich mich aber nur schwer anfreunden, da ich immer wieder lese, dass der Einstundenwert unter 140 liegen sollte.

    Mein Diabetologe hat außerdem eine genetische Untersuchung auf Mody 3 veranlasst. Das Labor möchte nun vorab eine Genehmigung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse haben. Wie seht ihr das: Sollte die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen, lohnt sich eine Finanzierung aus eigener Tasche? Oder macht es letztlich keinen großen Unterschied, ob nun Mody oder DM2? Ich denke natürlich auch an unsere Kinder und frage mich, ob ich es ihnen ggf. vererbt habe.

    Freitag habe ich erfahren, dass mein Hba1c-Wert trotz LCHF-Ernährung um 0,5 gestiegen ist. Ich kann es mir nicht erklären, da ich nach dem Essen quasi keine Blutzuckerspitzen hatte, nur wenn ich es explizit darauf angelegt habe. Gibt es hierfür Erklärungen?

    Aufgrund meines Untergewichtes darf ich nun zur Ernährungsberatung des Diabeteszentrums gehen. Ich hoffe sehr, dass die Dame mir gute Anregungen geben kann. Denn, auch wenn es reizvoll klingt, Probleme mit dem Zunehmen zu haben, das Untergewicht ist laut Aussage momentan ein sehr schwerwiegendes Problem. Und ich merke natürlich selbst, wie mir langsam damit die Kraft und Energie ausgeht.



    Hallo Finchen,
    mach dich nicht wegen dem HbA1C so verrückt. Es kann einfach eine Abweichung beim Labor sein (war es die gleiche Praxis oder eine andere?). Zudem können natürlich auch die Nüchternwerte generell etwas schlechter geworden sein. Insbesondere die Werte zwischen den Mahlzeiten (also nach ca. 2-3 Stunden) und nachts zählen hier rein. Beim nächsten Mal kann es schon wieder anders sein. Ich hatte auch erst einen HbA1C von 6,3 bei der Diagnose, ein viertel Jahr später plötzlich 6,7. War aber nur einmalig so hoch. Der nächste lag wieder bei 6,3.
    Wie hoch ist denn dein HbA1C überhaupt jetzt?

    Bei deiner Kombi erhöhter Blutzucker und Untergewicht, wird hoffentlich die Krankenkasse den Test auf Mody 3 übernehmen. Ich drücke dir die Daumen. Auch damit du Gewissheit hast. Sollte die Krankenkasse ablehnen, kannst du immer noch Widerspruch einlegen und dein Diabetologe muss halt dann eine kurze Begründung schreiben, warum er diesen Test für sinnvoll erachtet.
    Selbst zahlen ist so eine Sache, dieser Test ist ziemlich teuer. Über tausend Euro. Und sollte er negativ sein, könntest du immer noch Mody 1 oder 2 haben (oder aber auch Mody 4-11, diese sind jedoch deutlich seltener). Kostet wieder pro Test tausend Euro.

    Ich habe dir hier mal einen Artikel verlinkt, der sowohl die Kosten als auch ein wenig über die einzelnen häufigsten Mody-Arten erzählt. Ich hoffe der Link wird nicht wieder als angebliche Werbung gelöscht..
    https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwjW_7W99rntAhUB-6QKHcK4Dl8QFjAAegQIBRAC&url=https%3A%2F%2Fwww.labor-gaertner.de%2Fuploads%2Fmedia%2F201506_genetische_diagnostik_des_mody.pdf&usg=AOvVaw2oBffT03Y845XcIn8res5C

    Ich habe auch länger gebraucht, bis ich mit meinem Diabetes Frieden geschlossen habe und wieder LEBEN kann. Mir persönlich hat der Aufenthalt in der Diabetesklinik Bad Mergentheim geholfen. Dort waren viele Typ1er in meinem Alter, auch Pumpenträger. Wir hatten alle die gleichen Probleme. Bei einer Wanderung waren wir alle zeitgleich unterzuckert, gemeinsame Basalratentests, Katheterwechsel und so weiter. Ich habe einfach gemerkt, ich bin nicht allein mit meinem Problemen. Durch die psychologische Betreuung sowie die Betreuung der Diabetesberaterinnen und Ärzte habe ich selbst auch Druck rausgenommen. Auch wenn nicht immer alles perfekt läuft, bekommt man nicht sofort Folgeschäden. Es gab dort auch ältere Typ1er die seit vielen Jahren (Diagnose in Kindheit) ohne Folgeschäden leben. Das macht Mut.
    Ob jedoch diese Klinik auch in deiner Situation helfen würde, bezweifele ich jedoch etwas. Die Typ2er welche in diese Klinik kommen, sind häufig ziemlich wenig motiviert. Das könnte dich dann weiterrunterziehen. Auch ist es ja mit kleinen Kindern nicht so einfach mal einfach stationär 10-15 Tage in eine Klinik zu gehen.

    Was jedoch stattdessen helfen kann, eine Selbsthilfegruppe vor Ort. Wobei es wenig aktive gibt und dank Corona ja sowieso keine Treffen stattfinden.

    Was mir noch sehr hilft, ist meine Psychologin, welche eine Weiterbildung als Fachpsychologe Diabetes (DDG) hat. Leider gibt es hier nur sehr wenige in Deutschland. Aber vllt gäbe es ja zufällig was in deiner Region. Die Diagnose ist halt doch ein Einschnitt ins Leben und daher ist erstmal "Trauer" um die verlorene Gesundheit natürlich. Die Diagnose bringt viele Ängste und Unsicherheiten mit sich. Ein Psychologe, der genau diese Ängste und Sorgen kennt, kann dann super unterstützen. Einfach zuhören, ermuntern, Tipps geben. Die Liste der meisten Psychologen mit dieser speziellen Weiterbildung findest du hier: https://www.diabetes-psychologie.de/Psychotherapeutensuche

    Alles Gute.
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    am 07.12.2020 14:14:52 | IP (Hash): 1555871736
    Hallo!

    Eine dauerhafte Low-Carb-Ernährung ist nicht gesund und belastet die Nieren, die Blutfette steigen und du nimmst weiter ab. Gerade die Nieren leiden bei hohen Werten sowieso schon.

    Metformin ist dagegen ein Medikament, das man seit Jahrzehnten kennt, und das das Leben eher verlängert.

    Vielleicht wäre es besser, wenn du dich daran weniger festbeißt, normaler isst, statt den ganzen Tag mit dem Ernährungsplan um das Thema Diabetes zu kreisen. Wann hast du das letzte Mal einen Tag nicht weiter dran gedacht?

    Ich fand es auch schwer, mich mit der Diagnose abzufinden, aber diese intensive Dauerbeschäftigung macht es ja nicht besser.

    Viele Grüße
    Susanne
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    am 07.12.2020 14:32:36 | IP (Hash): 1887790120
    SusanneC schrieb:
    Eine dauerhafte Low-Carb-Ernährung ist nicht gesund und belastet die Nieren, die Blutfette steigen und du nimmst weiter ab. Gerade die Nieren leiden bei hohen Werten sowieso schon.


    In den meisten Fällen, die ich kenne und bis jetzt nachgewiesen gefunden habe, einschließlich meinem persönlichen, werden Blutfette und Blutdruck von LC und besonders von LCHF sehr positiv beeinflusst. Und auch die Belastung der Nieren - hab selbst nur eine - hat sich bei der Untersuchung meiner Werte über den Zeitraum von 3 Jahren als Mythos erwiesen.

    Aber den ganzen Tag nur Diabetes und BZ bedrohlich auf dem großen Hintergrundschirm haben, halte auch ich wie Du für äußerst kontraproduktief.

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    Mitglied seit: 22.08.2013
    am 07.12.2020 19:14:34 | IP (Hash): 1715707109
    Hallo!

    Die Studienlage spricht von höheren LDL-Werten, Nierensteinrisiko, und Harnstoff bis zum Gichtanfall. Mit Sicherheit kann es Fälle geben, bei denen es besser läuft, aber es gibt Risiken, die man beobachten muss.

    Auf jeden Fall ist ein BMI von 16 aber schon starkes Untergewicht und definitiv nicht gesund. das sind ca. 45 Kilo bei einer Größe von 1,70m. Das Risiko von Schlaganfall, Herzinfarkt etc. ist bei Untergewicht deutlich erhöht, noch schlimmer als bei moderatem Übergewicht.

    Ich denke halt, mit einer weitgehend normalen Ernährung hat man das Ganze deutlich weniger im Kopf. Und lieber nimmt man Metformin, als sich so extrem nur noch auf ein Thema zu konzentrieren.

    Viele Grüße
    Susanne
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    am 07.12.2020 21:07:38 | IP (Hash): 1887790120
    Extrem LCHF mit gerade mal 20g KH pro Tag ist seit nun bald 100 Jahren bewährt in der Epilepsie-Behandlung vor allem junger Menschen, und da fortlaufend außerordentlich eng beobachtet. Wenn die megatiefen Auswirkungen tatsächlich so eintreten würden, wie in Apotheker- und sonstigen Zeitungen gern beschrieben, worauf Du dich wahrscheinlich beziehst, würde das seit Jahrzehnten als erstes gegen diese Behandlung gesprochen haben. Tritt aber offenbar nicht in nennenswerten Umfang auf.
    Positiv wird dagegen durchgängig von einer erheblichen Verringerung der Anfälle und einer deutlich ausgeglicheneren normalen Hirnfunktionen berichtet, so dass die Art der Ernährung sich eigentlich auch für völlig gesunde Menschen empfehlen würde. Gegen sone allgemeine Empfehlung spricht halt als gravierendster Haken der alltägliche Verzicht auf all die Leckereien um uns rum.

    Allerdings kriegen erstaunlich viele Menschen und auch solche ohne Epilepsie und ohne Diabetes den Verzicht recht unverkrampft hin, so dass ich Finchens Krampf daran nicht festgemacht sehen würde.
    Der scheint mir vielmehr an dem Irrglauben angetackert, dass sie Typ 2 habe und dass der Typ 2 allein vom zu vielen zu falschen Essen komme. Genauso, wie sie ja offenbar immer noch denkt, dass allein gegessene Glukose als Glukose im Blut ankommen könne.
    Wenn ich mit meinem seit 30 Jahren diagnostizierten Typ 2 auf Insulin verzichten würde, würde mein BZ innerhalb von 14 Tagen bis 3 Wochen wieder in Höhen von 300 und 400 und mehr mg/dl wohnen, auch wenn ich weder KHs noch Protein essen würde, sondern nur Fett.
    Mit der zum jeweiligen Essen nach Zusammensetzung und Portion und der Bewegung danach und der dann passenden Menge Insulin habe ich meinen BZ wenigstens 20 von 24 Stunden im engen völlig gesunden Rahmen vom Schwangerschaftsdiabetes und zu nahezu 100% im TIR Rahmen.
    Dabei hab ich mit vorwiegend LC völlig gesunde Blutfette und völlig gesunden Blutdruck, bin also de facto gesund und nicht an Diabetes leidend. Und das ist der Stand, von dem ich denke, dass Finchen damit super gesund leben und alt werden könnte - wenn sie sich denn dazu durchringen könnte :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 07.12.2020 21:09:24. Grund: Ergänzung
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    Mitglied seit: 08.12.2020
    am 08.12.2020 09:52:24 | IP (Hash): 2134055532
    Hallo Finchen

    Ich lese schon länger in diesem Forum mit, habe mich jedoch extra wegen Dir angemeldet, da ich mich fast in der gleichen Situation befinde wie Du und bisher noch niemanden in ähnlicher Situation getroffen habe. Ich bin aus der Schweiz :).

    Ich bin 39 Jahre alt. Während meiner zweiten Schwangerschaft 2018 wurde ein Gestationsdiabetes festgestellt. Leider ist der nach der Geburt 09/2018 ebenfalls nicht weggegangen. Ich habe dann zwar sofort Metformin erhalten, gebracht hat es mir nicht viel. Wegen meiner noch kleinen Kindern verfiel ich völlig in Panik und ass so wie Du. Ich hatte und habe zwar noch Normalgewicht (60kg auf 1.68m, ca. BMI von 21), auf längere Zeit ging es so jedoch nicht weiter, da auch ich ständig mit drohenden Gewichtsverlusten kämpfte. Meine Lebensqualität war sehr eingeschränkt. Mein Diabetologe hat mich nun zusätzlich auf Jardiance und 8E Levemir tagsüber eingestellt. Dies erlaubt mir, auch mal etwas Brot, Reis, Nudeln etc zu essen, ohne dass der BZ gleich auf 11 klettert. Meine Blutzuckerkurve ist relativ flach (ich benutze einen FreeStyle libre). Die Lebensqualität hat sich enorm enorm verbessert seit einem Jahr. Bei mir hat man festgestellt, dass ich ebenfalls noch genug Insulin produziere. Ich verstehe nicht, woher diese Insulinresistenz herkommt, denn auch ich war und bin schlank und relativ sportlich. Meine Angst ist, dass sich durch KH die Insulinresistenz über die Dauer verschlechtert, da der Körper da ja wieder Massen von Insulin produzieren muss. Werde mich im Februar mal beim Diabetologen erkundigen, da habe ich den nächsten Termin. Drum bin ich nach wie vor zurückhaltend mit KH. Aber die Medikamente haben mir meine Lebensqualität zurückgegeben. Ich habe aber nach wie vor Mühe, den Diabetes zu akzeptieren. Mit guter Disziplin sind meine Werte jedoch top, Hb1ac war bei 5 % bein letzten mal.

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
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    am 21.12.2020 14:46:32 | IP (Hash): 1779076654
    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten und Ratschläge! Ich brauchte ein bisschen Zeit, um über alles nachzudenken und hatte in den letzten Wochen noch einige Arzttermine.
    Wie die meisten von euch ja bereits bemerkt haben, ist in meinem Kopf der Zusammenhang zwischen DM2 und Ernährung sehr festgefahren. Ich fühle mich wie in einem gesundheitlichen Dilemma zwischen Gewichtszunahme und schlechten Blutzuckerwerten. Mein Arzt hat mir deshalb dringend geraten, therapeutische Hilfe zu suchen. Vielen Dank an dieser Stelle für den Link, July.
    Meine "Aufgabe" ist nun, vorerst möglichst unbeschwert und "normal" zu essen, Gewicht zuzunehmen, die Werte zu dokumentieren und für die entsprechende Gewichtszunahme medikamentös eingestellt zu werden. Jürgen, du hattest es mir in einem anderem Threads genauso empfohlen 😉. Nach entsprechender Gewichtszunahme wird dann geschaut, in wie weit die Ernährung und eventuell die Medikamentendosis angepasst werden kann. Mir fällt es weiterhin sehr schwer, allerdings hat mein Arzt mir die Konsequenzen einer weiteren Gewichtsreduktion sehr eindringlich dargelegt: sollte ich weiter abnehmen, droht ein Krankenhausaufenthalt mit Zwangsernährung. Das möchte ich natürlich auf gar keinen Fall!

    Ich wünsche euch allen frohe Feiertage!
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    am 21.12.2020 17:14:10 | IP (Hash): 1054604819
    Mir ist bewusst, dass das Zucker-Spiel als gemein empfunden werden kann. Aber es kann voll gesund funktionieren, wenn wir uns dazu durchringen können, auf die Automatik Funktion für den Blutzucker als unabdingbare Voraussetzung für unsere Vorstellung von Gesundheit zu verzichten. Denn diese Funktion können wir gesund nachbauen und auf diese Weise völlig gesund mit unserem Diabetes leben.
    Wenn wir das Nachbauen in erster Linie mit möglichst passender Essensauswahl und -portionierung und dem Einsatz von viel Bewegung machen und nur zum dann noch notwendigen Ausgleich mit Medikation, dann sogar überdurchschnittlich gesund. Denn dann brauchen wir bei völlig gesundem Gewicht bis ins hohe Alter eher keine Medis für Blutdruck und Blutfette :)

    Lese gerade https://www.amazon.de/How-Emotions-Are-Made-Secret/dp/1509837523/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=YBZFA7G0TAUE&dchild=1&keywords=how+emotions+are+made&qid=1608566885&sprefix=how+e%2Caps%2C185&sr=8-1 und irgendwie passt das zu Deiner Herausforderung - super zu lesen, leider offenbar nicht auf Deutsch :(

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 22.12.2020 09:15:41 | IP (Hash): 2058367159
    Moin,

    mal eine blöde Frage, haste mal die Kalorien die du zu dir nimmst durchgerechnet?
    Ich hatte in etwa das selbe Problem. Ernährung unter 10g KH am Tag,
    gefressen wie ein Scheunendrescher und trotzdem nur auf 1200 Kalorien gekommen.

    Das Essen muss in (gesunden) Fett schwimmen :-)

    Lg
    Ulf