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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 08.09.2021
    am 08.09.2021 14:52:01 | IP (Hash): 907571465
    Hallo in die Runde,

    ich bin neu hier und seit kurzem (Samstag) mit Insulin zu Gange, nachdem ich am Tag darauf einen Langzeitwert von 16 hatte.
    Ich meine jetzt ständig Hunger zu haben nachdem ich mein Insulin gespritzt habe , echt Furchtbar. Laut Arzt soll ich nach dem Essen spritzen...
    Zum einen trau ich mich schon nichts mehr Essen und wenn wohl nicht genug ... die werte sind nach wie vor hoch. Termin beim Diabetologen habe ich aber das dauert noch.
    Zum Teil ist es sehr verwirrend was man liest und manches widerspricht sich auch.
    Was kann man essen ohne den BZ in die Höhe zu treiben wenn ich gerade vor lauter Hunger in die Tischkante beißen möcht?
    Was esst ihr um dauerhaft satt zu sein?
    Gruß Mopsi
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    Mitglied seit: 18.11.2020
    am 08.09.2021 16:28:18 | IP (Hash): 633108556
    Hi,

    der Anfang ist wirklich nicht so ganz einfach.

    Bei einem Langzeitwert von 16 ist es aber durchaus sinnvoll schnell mit einer Therapie zu beginnen.
    Dennoch am Anfang erst mal vorsichtig spitzen bis du etwas mehr Erfahrung hast.

    Was du Essen kannst und was auch gut gegen Hunger hilft sind Proteine, Eiweiß und auch Fett.

    Also Fleisch vorzugsweise Hühnchen, Pute und Rindfleisch.
    Gut sind auch Hülsenfrüchte und die meisten Gemüsesorten gehen auch in rauen Mengen.

    Brotl,Nudeln, Reis, Kartoffeln ( vor allem als Brei oder Klöse) besser meiden oder wirklich nur als kleine Beilage essen. Auch bei Müsli, Kornflakes oder Hafer aufpassen.

    Obst ist auch mit Vorsicht zu genießen da gibt es einiges mit sehr viel Zucker z.b. Bananen.
    Beeren sind viel besser.
    Limo, Fruchtsäfte, Smoothies ebenfalls meiden.

    Als Snack zwischendurch nutze ich Nüsse, Kalorienreich aber recht wenig Kohlenhydrate.

    Nur Mut das klappt schon!!

    Gruß Tobias
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 28.08.2021
    am 09.09.2021 11:51:09 | IP (Hash): 281481309
    Mich macht Quark satt.
    Den ich inzwischen 1 Tag vorher zubereite. Mein neues , an den Diabetes angepaßtes Rezept
    besteht aus 250 Gramm Quark, etwas Milch, Zimt, 1 Eßlöffel Vollkornhaferflocken und unterschiedlichen Beeren (aus der Tiefkühlabteilung). Wird alles verrührt und in den Kühlschrank für den nächsten Tag gestellt, damit die Haferflocken aufquellen und "der Geschmack reifen kann".

    Auch Salate, die ich immer wieder wild mixe.
    Der obligatorische Eisbergsalat ( "die Füllmenge") und für den Geschmack kommt Ruccola und Lollo Rosso hinzu. Tomaten, Gurke, Frühlingszwiebeln ( schneide ich mit der Schere), eine halbe Hand voll (habe kleine Hände) Erdnüsse oder irgend eine Nußmischung aus der Tüte und geröstete Zwiebeln (Industriepackung).
    Und was noch so im Angebot ist und worauf ich Lust habe , mal Radieschen, mal Sojakeime oder Beides.
    Ab und an mal ein wenig Mais aus der Dose. Möhren und Gurken -sind ganz schnell und einfach mit dem Julienne Schäler in feine Streifen zu schneiden. Die besten gibt es im Asiamarkt.

    Eine (diabetikerfreundliche) Salatsoße nach eigener Wahl mixen. Und entweder gleich oder später über den Salat geben.

    Diese gemixte Grundlage ist mein "Kohlehydratersatz" für Kartoffeln, Nudeln, etc.
    Und damit mir beim Salatmix nicht langweilig wird und ich kaltem ,
    nüchternen Salat nichts abgewinnen kann, kommt zum Schluß noch etwas aus der Pfanne hinzu.
    Zumeist Pute, ab und an auch mal Tofu ( Wobei das so gar nicht mein Ding ist. Warum tu ich mir das also ab und an an ?) Gestern waren es Champignons und Pfifferlinge, in wenig Speck angebraten und Zwiebeln. Das was ich in der Pfanne zubereite wird komplett, mit dem Bratensaft, Öl, Gewürzem
    auf den Salatmix gegeben und untergehoben/gemischt.

    Ohne "Soße" also Eigensaft der Zutaten schmeckt mir keine Mahlzeit.
    Von den "typischen Salaten" habe ich mich schon lange verabschiedet.
    Und mein "Salatmittagessenmix" besteht dann halt aus insgesamt 2 Soßen.

    Matjes esse ich mit Körnerkäse und Petersilie, statt mit Brot oder Kartoffeln.

    Genau das ist die Herausforderung, die Nahrung, das Essen zu finden, welches einem schmeckt.
    Einen befriedigt und satt macht.
    Mein Tipp daher, sich 10.000 Rezepte ansehen, mit 5 davon etwas anfangen können und gegebenenfalls diabetikerfreundlich für einen selbst abwandeln.

    An sich weiß man ja (instinktiv) was einem bekommt und was nicht.
    Nur das anscheinend der Instinkt unterdrückt/verdrängt oder abgelenkt wird.
    Das denke ich zumindest.
    Die heutigen "schnellen Nummern" , fast food genannt
    sind zwar sehr praktisch... aber mehr auch nicht.
    Vor allem machen sie Hunger und sättigen eben nicht.
    Und sie machen Durst. Viel Durst.
    Auch bei nicht Diabetikern.

    Mein "fast food" ist Quark.
    Oder Körnerkäse .

    Der Hunger geht weg, wenn der Körper die richtigen Nährstoffe hat.
    Der Bedarf ändert sich immer wieder und muß immer wieder aufgefrischt werden.
    Läuft mal besser, mal schlechter.

    Mein persönlich größter Fehler war es nie zu frühstücken.

    Ich frühstücke jetzt. Zwar erst seit kurzem, aber unabhänig davon wie mein NZ ist.
    Ob der nun bei 108, 111 oder 127 liegt und selbst wenn der 145 betragen sollte.

    Ich hab erst jetzt begriffen wie wichtig ein Frühstück ist.
    Und ich bin über 50.. herbe.


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    Mitglied seit: 28.08.2021
    am 09.09.2021 12:00:18 | IP (Hash): 281481309
    Meinen neuen "Quark" habe ich von diesem jungen Mann.
    Meine vorherige Variante ( Quark, Honig, Walnüsse) war zwar lecker
    aber für mich völlig ungeeignet.
    Hoffe You Tube Videos sind hier erlaubt.
    Ich finde der junge Mann erklärt die Zusammenhänge bei der Nahrungszusammenstellung sehr gut.

    https://www.youtube.com/watch?v=nsJUnYLfNNU
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    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 09.09.2021 13:13:58 | IP (Hash): 1780404279
    Es gibt zahlreiche Videos die Diabetiker ansprechen sollen.
    Viele davon, wie dieses Video, sind einfach nur nachgemacht mit vielen dummen Geschwätze.
    Das Endergebnis, Haferflocken mit etwas Obst, kannst du besser bei den Ernährungs-Docs ansehen.

    Mein Frühstück besteht auch schon seit einen 1/4 Jahr aus Magerquark, Leinöl und Zimt.
    Das Leinöl benutze ich überwiegend für eine bessere Durchblutung des Herzens und dem Blutdruck der bei mir ziemlich wechselhaft ist.
    Für den gesundheitlichen Gesamtzustand, was das Immunsystem angeht, empfehle ich mal dieses Video anzusehen.

    https://www.youtube.com/watch?v=x2dQIZpIPcE&t=80s

    Die Frau hat wirklich viel Erfahrung und bringt die Sache sehr gut rüber.

    Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    Mitglied seit: 28.08.2021
    am 09.09.2021 14:00:53 | IP (Hash): 281481309
    Den Input mit dem Leinöl finde ich gut.

    Allerdings wird auch da wieder Zucker in Form von Honig
    oder Fertigmüsli zum "aufpeppen" vorgeschlagen.

    Für meinen Diabetes daher nicht geeignet.
    Aber Leinöl ist gut,
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    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 21.09.2021 17:19:09 | IP (Hash): 706295735
    maddi schrieb:


    Mein persönlich größter Fehler war es nie zu frühstücken.

    Ich frühstücke jetzt. Zwar erst seit kurzem, aber unabhänig davon wie mein NZ ist.
    Ob der nun bei 108, 111 oder 127 liegt und selbst wenn der 145 betragen sollte.

    Ich hab erst jetzt begriffen wie wichtig ein Frühstück ist.
    Und ich bin über 50.. herbe.




    Dürfte ich so dreist sein und nur rasch erfragen, warum Du Dein Vorhaben nachträglich als Fehler ansiehst?