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Kann ich je wieder „normal“ essen?
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am 14.09.2021 09:15:06 | IP (Hash): 13425187
maddi schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Normales Essen ist das, was die meisten von uns jeden Tag normal essen. Also genau das, was jeden Tag mehrheitlich an Lebensmitteln und Essen verkauft/gekauft wird.
Warum sollte also jeden Tag ne Pizza Sucht oder kein normales Essen sein? Oder jeden Tag n Stück Kuchen? Oder jeden Tag ne Tüte Chips? Oder … ?
Das mag eine Norm sein, also etwa was "die Mehrheit" vielleicht macht, als normal muß man das dennoch nicht ansehen.
Bitte überprüfe einmal Dein Verständnis von den Begriffen, die Du verwendest!
Normal ist keine Norm, sondern das, was die meisten Menschen meistens machen. Wenn Du einfach so ohne weiteren erklärenden Zusatz von normalem Essen schreibst, können wir das nur so verstehen. Normiert wäre nach ner Norm.
Wenn Du Essen meinst, das FÜR DICH normal ist, musst Du uns Dein normales Essen schon voll umfänglich beschreiben, damit wir nachvollziehen können, was Du uns mit dem Hinweis darauf mitteilen willst.
Wenn ich von normalem Frühstück schreiben und damit eigentlich meins meinen würde, könntest Du mit meiner Schreibe eigentlich nix anfangen, wenn Du nicht wüsstest, dass mein normales Frühstück aus gut 200 g gehäckselten Karotten und um 80 g Käse besteht.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.09.2021 14:38:02 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Normal ist keine Norm, sondern das, was die meisten Menschen meistens machen.
Ich bleibe dabei. Eine Norm mag das sein, was die meisten Menschen machen. Normal muß das jedoch nicht sein. Mehrheit ist nicht gleich Normalität. Eine Mehrheit kann auch völlig unnormal reagieren und damit eine neue Norm installieren.
Normal ist keine Norm, sondern das, was die meisten Menschen meistens machen. Wenn Du einfach so ohne weiteren erklärenden Zusatz von normalem Essen schreibst, können wir das nur so verstehen. Normiert wäre nach ner Norm.
hjt_Jürgen schrieb:
Wenn Du Essen meinst, das FÜR DICH normal ist, musst Du uns Dein normales Essen schon voll umfänglich beschreiben,
Nein, das muß ich an der Stelle hier nicht, denn ich habe den Thread und die Fragestellung
ja nicht eröffnet.
Die Fragen die im Eingangsposting von Watermelone gestellt wurden lauten, ich zitiere :
" - Kann ich je wieder „normal“ essen?
Mein Nüchternwert ging von durchschnittlich 107 auf zwischen 82 und 94 runter, und selbst wenn ich mir einen Schokoriegel gönnte blieben sie gut. Ich bin im Kaloriendefizit und habe mir gestern ein Bratwurstbrötchen gegönnt. 2,5 Stunden danach war mein Wert noch bei 130.
Ich muss noch ungefähr +/- 45kg abnehmen. Da habe ich Hoffnung, dass sich das alles normalisiert. Und dass ich dann immer mal wieder such mal eine Pizza oder Nudeln essen kann, OHNE das der BZ krass nach oben schießt." Zitat Ende.
Für mich sind Pizza, Schokoriegel, Bratwurstbrötchen nicht normal, auch wenn das Millionenfach oder gar Milliardenfach täglich verzehrt wird, auf dem gesamten Globus.
Denn nur weil alle das essen, heißt das nicht, dass das für mich gut und richtig ist.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. [/quote] -
am 14.09.2021 14:58:59 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Ich bleibe dabei. Eine Norm mag das sein, was die meisten Menschen machen. Normal muß das jedoch nicht sein. Mehrheit ist nicht gleich Normalität. Eine Mehrheit kann auch völlig unnormal reagieren und damit eine neue Norm installieren.
Normal ist keine Norm, sondern das, was die meisten Menschen meistens machen. Wenn Du einfach so ohne weiteren erklärenden Zusatz von normalem Essen schreibst, können wir das nur so verstehen. Normiert wäre nach ner Norm.
Nein, das muß ich an der Stelle hier nicht, denn ich habe den Thread und die Fragestellung
ja nicht eröffnet.
Die Fragen die im Eingangsposting von Watermelone gestellt wurden lauten, ich zitiere :
" - Kann ich je wieder „normal“ essen?
Mein Nüchternwert ging von durchschnittlich 107 auf zwischen 82 und 94 runter, und selbst wenn ich mir einen Schokoriegel gönnte blieben sie gut. Ich bin im Kaloriendefizit und habe mir gestern ein Bratwurstbrötchen gegönnt. 2,5 Stunden danach war mein Wert noch bei 130.
Ich muss noch ungefähr +/- 45kg abnehmen. Da habe ich Hoffnung, dass sich das alles normalisiert. Und dass ich dann immer mal wieder such mal eine Pizza oder Nudeln essen kann, OHNE das der BZ krass nach oben schießt." Zitat Ende.
Für mich sind Pizza, Schokoriegel, Bratwurstbrötchen nicht normal, auch wenn das Millionenfach oder gar Milliardenfach täglich verzehrt wird, auf dem gesamten Globus.
Denn nur weil alle das essen, heißt das nicht, dass das für mich gut und richtig ist.
Viele - wenn nicht sogar alle - Werte, die in der Medizin als "gesund" oder "normal" bezeichnet werden, richten sich nach Untersuchungen die herausfinden sollen, wie viele (gesunde) Leute sich im Schnitt (!) in diesem und jenen folglich als physiologisch definierten Bereich aufhalten. Gemäß diesen Erkenntnissen wird dann von Fachgesellschaften und co. ein als "normal" definierter (Referenz)Wert herausgearbeitet bzw. definiert, in dem sich meisten Patienten (= der Durchschnitt) aufhalten wird. Entsprechende Abweichungen von der Norm müssen vom Arzt im Kontext der patientenspezifischen Situation folgerichtig interpretiert werden.
Jürgen's Beitrag dazu sagte doch schon völlig richtig aus, was der Begriff "Norm" definiert.
Warum sollen Pizza, Schokoriegel und Bratwurstbrötchen nicht normal sein? Niemand behauptet, dass tägliche Fressorgien mit Fett, Zucker und ungünstigen Kohlenhydraten gesund sind. Die nächste Frage wäre: Was würdest Du als "normal" bezeichnen? Die alte Ernährungspyramiden-Weisheit von 3x tgl. KH in Form von Brot, Reis und Nudeln, 1,5 Liter Wasser/Tee und nur ein paar Gramm Proteinen in Form von Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten und Milchprodukten? Da würden heute viele Ernährungsmediziner in Zeiten von Übergewicht, Diabetes, Insulinresistenz und Fettleber-Erkrankungen widersprechen!
maddi schrieb:
Nein, das muß ich an der Stelle hier nicht, denn ich habe den Thread und die Fragestellung
ja nicht eröffnet.
Ich will Dich wirklich nicht ärgern oder provozieren, aber: Wenn wir hier schon eifrig diskutieren, sollten wir auch argumentieren können, "was?", "warum?" und "wieso?" meinst Du nicht? ;-)
Bearbeitet von User am 14.09.2021 15:07:05. Grund: . -
am 14.09.2021 22:08:01 | IP (Hash): 1360810373
Wenn hier schon über Esstörungen diskutiert wird, werfe ich mal den Begriff Orthorexie in den Raum.
Orthorexie : ist eine neue Form der "Esstörung", sich zwanghaft so gesund wie möglich ernähren zu wollen.
Bei manchen Beiträgen hier im Forum, könnte ich mir vorstellen, dass es tatsächlich in diese Richtung geht.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
specki
Rang: Gastam 15.09.2021 20:23:41 | IP (Hash): 1487376100
da hast du voll recht, wenn man von etwas keine ahnung hat soll man einfach mal die klappe halten.
um was ging es hier?
melone is viel zu dick und hat diabetis und stellt die frage
ob sie irgendwann wieder normal essen kann?
da stellt sich in ihrem fall die frage was normal ist?
wenn sie das meint wovon sie massivst übergewichtig und krank geworden ist?
dann lautet die antwort wohl nein.
und weisst du woher ich das weiss?
weil ich bis letztes jahr genauso fett und krank war.punkt!
ICH weiss wie schwer es ist bzw unmöglich mit einer normalen "diät" abzunehmen
und dieses gewicht zu halten.
und solange man sich als kranker und übergewichtiger mensch noch gedanken darüber macht
ob man irgendwann "normal" essen kann hat man das problem eigentlich noch nicht wirklich
erkannt oder ernstgenommen.
siehe hier die diabetiker zb die sich den ganzen tag gedanken darüber machen was sie wieviel und wann
essen, damit ihr bz nicht so hochgeht.
wieviel kuchen man noch essen kann,ob 2 flaschen bier schaden etc etc etc etc etc etc
hauptsache man kann sein leben noch so "normal" als möglich leben
und einfach verdrängt das man schon krank ist.
ob es dann eine sucht oder esstörung ist, da kann man drüber diskutieren bis einer blau anläuft.
nichts desto trotz ist dieser mensch nunmal jetzt krank .
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am 15.09.2021 21:04:11 | IP (Hash): 1912763261
Vielleicht liest die Wassermelone ja hier noch manchmal mit und schlägt die Füße überm Kopf zusammen, über was wir uns hier alles so zu Essstörungen und gar Sucht abmelken.
Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass sie sich vorstellt, dass sie in der Haut der neuen und endlich gut 50 kg leichteren eben diese zur Freude vom Jojo wirklich wieder so füttern wollte wie vor Jahr(en) die alte ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 16.09.2021 08:04:54 | IP (Hash): 72970431
Das Problem ist, dass viele Abnehmbedürftige das verbesserte Körpergefühl und die kognitiven Veränderung durch das reduzierte Volumen der körpereigenen Schwimmhilfen mangels eigener Motivation, Durchhaltevermögen und/oder vielen anderen da reinspielenden Aspekten nie kennenlernen. Würden sie auf ein "normales" Format abschrumpfen, würden vermutlich die meisten davon alles tun, um nicht wieder zuzunehmen. Die Schwierigkeit liegt m.E. gar nicht so sehr in der Diät, die - sofern von Erfolg gekrönt - hochmotivierend sein kann, als vielmehr darin, dass sich der/die Abnehmwillige spätestens nach dem erfolgreichen Abschmelzen damit konfrontiert sieht, dass das, was während des Rundumschlages gegen die Fettpolster getan wurde, bis ans Lebensende fortgeführt werden muss. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es das aber allemal wert ist. In diesem Sinne alles Gute für die Wassermelone und ich hoffe auf regelmäßige Updates zu Deiner Situation! ;)
Bearbeitet von User am 16.09.2021 08:05:58. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.09.2021 11:18:13 | IP (Hash): 281481309
July95 schrieb:
Wenn hier schon über Esstörungen diskutiert wird, werfe ich mal den Begriff Orthorexie in den Raum.
Orthorexie : ist eine neue Form der "Esstörung", sich zwanghaft so gesund wie möglich ernähren zu wollen.
Bei manchen Beiträgen hier im Forum, könnte ich mir vorstellen, dass es tatsächlich in diese Richtung geht.
Wenn ich mir eine Eßstörung aussuchen könnte, wüde mir diese wohl die angenehmste sein.
Davon mal ab sucht sich kein Mensch keine Erkrankung/Krankheit aus. Der "böse" Begriff, der mit einem
S beginnt und mit einem t endet, auf den hier einige hoch allergisch zu reagieren scheinen, ist eine Erkrankung/Krankheit. Ich verurteile oder werte keine Menschen ab, die mit einer Erkrankung kämpfen.
Krank werden kann jeder Mensch, Das ist kein Makel. -
am 16.09.2021 11:39:57 | IP (Hash): 1982793655
maddi schrieb:
Wenn ich mir eine Eßstörung aussuchen könnte, wüde mir diese wohl die angenehmste sein.
Weil es keine allseits anerkannt gesunde Ernährungsform gibt, müsstest Du wie ein Pinpong-Bällchen zwischen den vielen Möglichkeiten hin und her springen und mit jeder neuen Warnung und Empfehlung Deine jeweils aktuelle ggf. neu ausrichten. Das Spiel mündet nicht selten in hypochondirsche Selbstbeobachtung, die jedes noch so kleine Unwohlsein sofort an irgendeinem Teil der aktuellen Ernährungsform festmacht und zur Veränderung zwingt. - Meinst Du wirklich, dass so etwas auch nur entfernt angenehm sein könnte?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 16.09.2021 12:16:27 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Meinst Du wirklich, dass so etwas auch nur entfernt angenehm sein könnte?
Ich denke keine Erkrankung/Krankheit ist angenehm.
Ich jedenfalls kenne keinen Menschen der gerne krank ist, mich eingeschlossen.
Aber wie gesagt, kein Mensch sucht und kann sich eine Erkrankung/Krankheit aussuchen.
Und eine Erkrankung/Krankheit sehe ich weder als verachtenswert noch als Makel an.
Es ist ein Zustand, mit dem ein Mensch fertig werden muß. Ob er will oder nicht.
Das haben Erkankungen/Krankheiten nun mal so an sich.
Find ich pesönlich doof, kann ich aber nicht ändern. So ist es halt, das Leben.
Stets voller Herausforderungen.