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Kann ich je wieder „normal“ essen?

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    am 13.09.2021 14:56:49 | IP (Hash): 745242237
    Nun maddi...dies hier ist kein Suchtforum. Es geht um Diabetes.

    Und wenn, wie hier in diesem Thread, eine Frage gestellt wird, dann sollten sich die Antworten auch auf die gestellte Frage beziehen. Sprich: Bleibt beim Thema. Wer zur Frage, oder dem Thema nichts zu sagen hat, der schreibt eben einfach nichts dazu.

    Ich persönlich finde es sehr störend, ja geradezu unanständig, dass du und specki dann hier über Sucht herumschwadroniert. Was dazu geführt hat, dass der Thread total zerissen ist, und die eigentliche Frage nicht mehr thematisiert ist.

    Wenn für dich Sucht ein Thema ist, dann mach bitte einen Thread dazu auf, dann kann dort über Sucht und Essstörung geschrieben werden. Oder aber, tu das in einem Suchtforum.
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    am 13.09.2021 15:46:28 | IP (Hash): 281481309
    Die Frage lautete : " Kann ich je wieder „normal“ essen? "

    Zu Recht wurde die Gegenfrage gestellt, was denn unter und mit ""normal" essen" gemeint ist.

    Und Nein, es ist nicht unanständig oder gar unmoralisch,
    wenn es im Verlauf eines Threads, mit dieser Fragestellung ,
    AUCH zum Aspekt der Eßstörung(en) / zum Thema Sucht/Suchtverhalten kommt.
    Und im Verlauf extra darauf hingewiesen wird !, dass das hier keiner der Threadeinstellerin mal eben "diagnostiziert".
    Es ist weder unanständig, noch komisch, noch annormal, noch unmoralisch wenn der Aspekt bei der Fragestellung aufkommt. Im Gegenteil es ist völlig normal.
    Komisch finde ich es, wenn man diesen Aspekt tabuisieren will und in eine unmoralische und abnorme Ecke schieben will.




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    am 13.09.2021 17:15:21 | IP (Hash): 294178764
    Normales Essen ist das, was die meisten von uns jeden Tag normal essen. Also genau das, was jeden Tag mehrheitlich an Lebensmitteln und Essen verkauft/gekauft wird.
    Warum sollte also jeden Tag ne Pizza Sucht oder kein normales Essen sein? Oder jeden Tag n Stück Kuchen? Oder jeden Tag ne Tüte Chips? Oder … ?

    Bei den meisten von uns ist Gewohnheit, was wir alltäglich essen. Unser Organismus hat sich einschließlich aller unserer Darmbewohner seit gefühlt immer drauf eingestellt und reagiert meistens unangenehm, wenn wir von dieser Gewohnheit deutlich abweichen. Klar, dass wir allein deswegen dabei bleiben. Da halte ich schon für sehr gewagt, die Gewohnheit in die Nähe von Essstörung oder gar Sucht zu rücken. Vor allem auch hier im Diabetes-Forum im Zusammenhang mit Typ 2! Denn es gibt bisher keinen einzigen Nachweis dafür, dass eine Ernährungsform den nachweislich verursacht oder verhindert.

    Wenn bei uns mit Typ 2 weniger Essen und Abnehmen zu weniger zu hohem bis gesundem BZ führt, ist das das jeweils persönlich passende Behandlungs-Verhalten, das das Symptom "hoher Blutzucker" verringert, aber nicht die Ursache abstellt, die den BZ mit mehr Einverleibung über alle gesunden Grenzen hinaus ansteigen lässt. Denn Übergewicht, auch extremes (s. "die Fettlöserin" z.B. in Amazon Bücher) macht in der überwiegenden(!) Mehrzahl aller Fälle keinen Typ 2. Die meisten dicken und übergewichtigen Menschen haben nun mal keinen Typ 2 und kriegen auch keinen.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 13.09.2021 21:37:26. Grund: Ergänzung
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    am 13.09.2021 22:53:41 | IP (Hash): 281481309
    Zumindest scheinen Fachkliniken und Fachärzte für Diabetologie die Thematik ernst zu nehmen.

    Störungen des Essverhaltens
    und Essstörungen bei Diabetes
    Prof. Dr. Bernhard Kulzer
    Diabetes-Klinik Bad Mergentheim
    Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM)

    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/user_upload/Essstoerungen_diabetologenkurs_9_2020_kulzer.pdf

    Ganz unbekannt ist die Thematik in der Allgemeinheit auch nicht.
    Ich habe auch nicht behauptet das eine Eßstörung zu Diabetes Typ 2 führt.
    Allerdings bleibt die Ernährung , wenn man Diabetes hat, das zentrale Hauptthema.
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    am 13.09.2021 23:17:20 | IP (Hash): 281481309
    hjt_Jürgen schrieb:
    Normales Essen ist das, was die meisten von uns jeden Tag normal essen. Also genau das, was jeden Tag mehrheitlich an Lebensmitteln und Essen verkauft/gekauft wird.
    Warum sollte also jeden Tag ne Pizza Sucht oder kein normales Essen sein? Oder jeden Tag n Stück Kuchen? Oder jeden Tag ne Tüte Chips? Oder … ?



    Das mag eine Norm sein, also etwa was "die Mehrheit" vielleicht macht, als normal muß man das dennoch nicht ansehen.
    Für mich war es noch nie normal jeden Tag fast food zu essen. Ob nun Pizza, Döner, Currywurst, Schokocroissants, Hamburger, Chips, Schokoriegel und was es sonst noch alles gibt.
    Ich finde es auch nicht normal stets sehr viel mehr Kalorien zu sich zu nehmen als der Körper braucht.
    Wenn ich an einem Tag eine Pizza und ein Stück Kuchen oder einen Döner und einen Schokoriegel essen würde, ob Diabetiker oder nicht, wäre mein persönlich benötigter Grundumsatz damit bereits hart am Limit. Nur eine Kleinigkeit dazu und ich wäre drüber. Davon mal ab, das mir kotzübel werden würde und mein Darm darauf sehr ungehalten reagieren würde.


    Bearbeitet von User am 13.09.2021 23:19:36. Grund: Rechtschreibfehler
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    am 14.09.2021 09:15:06 | IP (Hash): 13425187
    maddi schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Normales Essen ist das, was die meisten von uns jeden Tag normal essen. Also genau das, was jeden Tag mehrheitlich an Lebensmitteln und Essen verkauft/gekauft wird.
    Warum sollte also jeden Tag ne Pizza Sucht oder kein normales Essen sein? Oder jeden Tag n Stück Kuchen? Oder jeden Tag ne Tüte Chips? Oder … ?



    Das mag eine Norm sein, also etwa was "die Mehrheit" vielleicht macht, als normal muß man das dennoch nicht ansehen.


    Bitte überprüfe einmal Dein Verständnis von den Begriffen, die Du verwendest!

    Normal ist keine Norm, sondern das, was die meisten Menschen meistens machen. Wenn Du einfach so ohne weiteren erklärenden Zusatz von normalem Essen schreibst, können wir das nur so verstehen. Normiert wäre nach ner Norm.

    Wenn Du Essen meinst, das FÜR DICH normal ist, musst Du uns Dein normales Essen schon voll umfänglich beschreiben, damit wir nachvollziehen können, was Du uns mit dem Hinweis darauf mitteilen willst.
    Wenn ich von normalem Frühstück schreiben und damit eigentlich meins meinen würde, könntest Du mit meiner Schreibe eigentlich nix anfangen, wenn Du nicht wüsstest, dass mein normales Frühstück aus gut 200 g gehäckselten Karotten und um 80 g Käse besteht.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 14.09.2021 14:38:02 | IP (Hash): 281481309
    hjt_Jürgen schrieb:

    Normal ist keine Norm, sondern das, was die meisten Menschen meistens machen.


    Ich bleibe dabei. Eine Norm mag das sein, was die meisten Menschen machen. Normal muß das jedoch nicht sein. Mehrheit ist nicht gleich Normalität. Eine Mehrheit kann auch völlig unnormal reagieren und damit eine neue Norm installieren.

    Normal ist keine Norm, sondern das, was die meisten Menschen meistens machen. Wenn Du einfach so ohne weiteren erklärenden Zusatz von normalem Essen schreibst, können wir das nur so verstehen. Normiert wäre nach ner Norm.

    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn Du Essen meinst, das FÜR DICH normal ist, musst Du uns Dein normales Essen schon voll umfänglich beschreiben,



    Nein, das muß ich an der Stelle hier nicht, denn ich habe den Thread und die Fragestellung
    ja nicht eröffnet.
    Die Fragen die im Eingangsposting von Watermelone gestellt wurden lauten, ich zitiere :
    " - Kann ich je wieder „normal“ essen?
    Mein Nüchternwert ging von durchschnittlich 107 auf zwischen 82 und 94 runter, und selbst wenn ich mir einen Schokoriegel gönnte blieben sie gut. Ich bin im Kaloriendefizit und habe mir gestern ein Bratwurstbrötchen gegönnt. 2,5 Stunden danach war mein Wert noch bei 130.
    Ich muss noch ungefähr +/- 45kg abnehmen. Da habe ich Hoffnung, dass sich das alles normalisiert. Und dass ich dann immer mal wieder such mal eine Pizza oder Nudeln essen kann, OHNE das der BZ krass nach oben schießt." Zitat Ende.

    Für mich sind Pizza, Schokoriegel, Bratwurstbrötchen nicht normal, auch wenn das Millionenfach oder gar Milliardenfach täglich verzehrt wird, auf dem gesamten Globus.
    Denn nur weil alle das essen, heißt das nicht, dass das für mich gut und richtig ist.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. [/quote]
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    am 14.09.2021 14:58:59 | IP (Hash): 72970431
    maddi schrieb:

    Ich bleibe dabei. Eine Norm mag das sein, was die meisten Menschen machen. Normal muß das jedoch nicht sein. Mehrheit ist nicht gleich Normalität. Eine Mehrheit kann auch völlig unnormal reagieren und damit eine neue Norm installieren.

    Normal ist keine Norm, sondern das, was die meisten Menschen meistens machen. Wenn Du einfach so ohne weiteren erklärenden Zusatz von normalem Essen schreibst, können wir das nur so verstehen. Normiert wäre nach ner Norm.

    Nein, das muß ich an der Stelle hier nicht, denn ich habe den Thread und die Fragestellung
    ja nicht eröffnet.
    Die Fragen die im Eingangsposting von Watermelone gestellt wurden lauten, ich zitiere :
    " - Kann ich je wieder „normal“ essen?
    Mein Nüchternwert ging von durchschnittlich 107 auf zwischen 82 und 94 runter, und selbst wenn ich mir einen Schokoriegel gönnte blieben sie gut. Ich bin im Kaloriendefizit und habe mir gestern ein Bratwurstbrötchen gegönnt. 2,5 Stunden danach war mein Wert noch bei 130.
    Ich muss noch ungefähr +/- 45kg abnehmen. Da habe ich Hoffnung, dass sich das alles normalisiert. Und dass ich dann immer mal wieder such mal eine Pizza oder Nudeln essen kann, OHNE das der BZ krass nach oben schießt." Zitat Ende.

    Für mich sind Pizza, Schokoriegel, Bratwurstbrötchen nicht normal, auch wenn das Millionenfach oder gar Milliardenfach täglich verzehrt wird, auf dem gesamten Globus.
    Denn nur weil alle das essen, heißt das nicht, dass das für mich gut und richtig ist.



    Viele - wenn nicht sogar alle - Werte, die in der Medizin als "gesund" oder "normal" bezeichnet werden, richten sich nach Untersuchungen die herausfinden sollen, wie viele (gesunde) Leute sich im Schnitt (!) in diesem und jenen folglich als physiologisch definierten Bereich aufhalten. Gemäß diesen Erkenntnissen wird dann von Fachgesellschaften und co. ein als "normal" definierter (Referenz)Wert herausgearbeitet bzw. definiert, in dem sich meisten Patienten (= der Durchschnitt) aufhalten wird. Entsprechende Abweichungen von der Norm müssen vom Arzt im Kontext der patientenspezifischen Situation folgerichtig interpretiert werden.

    Jürgen's Beitrag dazu sagte doch schon völlig richtig aus, was der Begriff "Norm" definiert.

    Warum sollen Pizza, Schokoriegel und Bratwurstbrötchen nicht normal sein? Niemand behauptet, dass tägliche Fressorgien mit Fett, Zucker und ungünstigen Kohlenhydraten gesund sind. Die nächste Frage wäre: Was würdest Du als "normal" bezeichnen? Die alte Ernährungspyramiden-Weisheit von 3x tgl. KH in Form von Brot, Reis und Nudeln, 1,5 Liter Wasser/Tee und nur ein paar Gramm Proteinen in Form von Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten und Milchprodukten? Da würden heute viele Ernährungsmediziner in Zeiten von Übergewicht, Diabetes, Insulinresistenz und Fettleber-Erkrankungen widersprechen!

    maddi schrieb:


    Nein, das muß ich an der Stelle hier nicht, denn ich habe den Thread und die Fragestellung
    ja nicht eröffnet.




    Ich will Dich wirklich nicht ärgern oder provozieren, aber: Wenn wir hier schon eifrig diskutieren, sollten wir auch argumentieren können, "was?", "warum?" und "wieso?" meinst Du nicht? ;-)
    Bearbeitet von User am 14.09.2021 15:07:05. Grund: .
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    am 14.09.2021 22:08:01 | IP (Hash): 1360810373
    Wenn hier schon über Esstörungen diskutiert wird, werfe ich mal den Begriff Orthorexie in den Raum.

    Orthorexie : ist eine neue Form der "Esstörung", sich zwanghaft so gesund wie möglich ernähren zu wollen.

    Bei manchen Beiträgen hier im Forum, könnte ich mir vorstellen, dass es tatsächlich in diese Richtung geht.
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    am 15.09.2021 20:23:41 | IP (Hash): 1487376100
    da hast du voll recht, wenn man von etwas keine ahnung hat soll man einfach mal die klappe halten.

    um was ging es hier?

    melone is viel zu dick und hat diabetis und stellt die frage
    ob sie irgendwann wieder normal essen kann?


    da stellt sich in ihrem fall die frage was normal ist?
    wenn sie das meint wovon sie massivst übergewichtig und krank geworden ist?
    dann lautet die antwort wohl nein.

    und weisst du woher ich das weiss?

    weil ich bis letztes jahr genauso fett und krank war.punkt!

    ICH weiss wie schwer es ist bzw unmöglich mit einer normalen "diät" abzunehmen
    und dieses gewicht zu halten.

    und solange man sich als kranker und übergewichtiger mensch noch gedanken darüber macht
    ob man irgendwann "normal" essen kann hat man das problem eigentlich noch nicht wirklich
    erkannt oder ernstgenommen.


    siehe hier die diabetiker zb die sich den ganzen tag gedanken darüber machen was sie wieviel und wann
    essen, damit ihr bz nicht so hochgeht.
    wieviel kuchen man noch essen kann,ob 2 flaschen bier schaden etc etc etc etc etc etc
    hauptsache man kann sein leben noch so "normal" als möglich leben
    und einfach verdrängt das man schon krank ist.

    ob es dann eine sucht oder esstörung ist, da kann man drüber diskutieren bis einer blau anläuft.
    nichts desto trotz ist dieser mensch nunmal jetzt krank .