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Kann ich je wieder „normal“ essen?

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    am 15.09.2021 21:04:11 | IP (Hash): 1912763261
    Vielleicht liest die Wassermelone ja hier noch manchmal mit und schlägt die Füße überm Kopf zusammen, über was wir uns hier alles so zu Essstörungen und gar Sucht abmelken.
    Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass sie sich vorstellt, dass sie in der Haut der neuen und endlich gut 50 kg leichteren eben diese zur Freude vom Jojo wirklich wieder so füttern wollte wie vor Jahr(en) die alte ;)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 16.09.2021 08:04:54 | IP (Hash): 72970431
    Das Problem ist, dass viele Abnehmbedürftige das verbesserte Körpergefühl und die kognitiven Veränderung durch das reduzierte Volumen der körpereigenen Schwimmhilfen mangels eigener Motivation, Durchhaltevermögen und/oder vielen anderen da reinspielenden Aspekten nie kennenlernen. Würden sie auf ein "normales" Format abschrumpfen, würden vermutlich die meisten davon alles tun, um nicht wieder zuzunehmen. Die Schwierigkeit liegt m.E. gar nicht so sehr in der Diät, die - sofern von Erfolg gekrönt - hochmotivierend sein kann, als vielmehr darin, dass sich der/die Abnehmwillige spätestens nach dem erfolgreichen Abschmelzen damit konfrontiert sieht, dass das, was während des Rundumschlages gegen die Fettpolster getan wurde, bis ans Lebensende fortgeführt werden muss. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es das aber allemal wert ist. In diesem Sinne alles Gute für die Wassermelone und ich hoffe auf regelmäßige Updates zu Deiner Situation! ;)
    Bearbeitet von User am 16.09.2021 08:05:58. Grund: .
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    am 16.09.2021 11:18:13 | IP (Hash): 281481309
    July95 schrieb:
    Wenn hier schon über Esstörungen diskutiert wird, werfe ich mal den Begriff Orthorexie in den Raum.

    Orthorexie : ist eine neue Form der "Esstörung", sich zwanghaft so gesund wie möglich ernähren zu wollen.

    Bei manchen Beiträgen hier im Forum, könnte ich mir vorstellen, dass es tatsächlich in diese Richtung geht.



    Wenn ich mir eine Eßstörung aussuchen könnte, wüde mir diese wohl die angenehmste sein.
    Davon mal ab sucht sich kein Mensch keine Erkrankung/Krankheit aus. Der "böse" Begriff, der mit einem
    S beginnt und mit einem t endet, auf den hier einige hoch allergisch zu reagieren scheinen, ist eine Erkrankung/Krankheit. Ich verurteile oder werte keine Menschen ab, die mit einer Erkrankung kämpfen.
    Krank werden kann jeder Mensch, Das ist kein Makel.
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    am 16.09.2021 11:39:57 | IP (Hash): 1982793655
    maddi schrieb:
    Wenn ich mir eine Eßstörung aussuchen könnte, wüde mir diese wohl die angenehmste sein.


    Weil es keine allseits anerkannt gesunde Ernährungsform gibt, müsstest Du wie ein Pinpong-Bällchen zwischen den vielen Möglichkeiten hin und her springen und mit jeder neuen Warnung und Empfehlung Deine jeweils aktuelle ggf. neu ausrichten. Das Spiel mündet nicht selten in hypochondirsche Selbstbeobachtung, die jedes noch so kleine Unwohlsein sofort an irgendeinem Teil der aktuellen Ernährungsform festmacht und zur Veränderung zwingt. - Meinst Du wirklich, dass so etwas auch nur entfernt angenehm sein könnte?

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    am 16.09.2021 12:16:27 | IP (Hash): 281481309
    hjt_Jürgen schrieb:

    Meinst Du wirklich, dass so etwas auch nur entfernt angenehm sein könnte?



    Ich denke keine Erkrankung/Krankheit ist angenehm.
    Ich jedenfalls kenne keinen Menschen der gerne krank ist, mich eingeschlossen.
    Aber wie gesagt, kein Mensch sucht und kann sich eine Erkrankung/Krankheit aussuchen.
    Und eine Erkrankung/Krankheit sehe ich weder als verachtenswert noch als Makel an.
    Es ist ein Zustand, mit dem ein Mensch fertig werden muß. Ob er will oder nicht.
    Das haben Erkankungen/Krankheiten nun mal so an sich.
    Find ich pesönlich doof, kann ich aber nicht ändern. So ist es halt, das Leben.
    Stets voller Herausforderungen.