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Die Zuckerfalle in Lebensmittel
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am 28.09.2021 23:45:48 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Naja, Nährwert ist in allererster Linie die Energie, denn ohne die geht gar nichts, oder?
Ohne die Nährstoffe die der menschliche Organimus benötigt, verliert der Mensch seine Energie/Kraft.
Leere Kalorien oder auch Kohlehydrate , wie eben Zucker ( ist ja Thema des Threads) mögen kurzfristig einen Energieschub/ Kraft geben können.
Allerdings fällt dieser vermeintliche Energieschub auch wieder sehr rasch ab.
Der Körper selbst bleibt an Nährstoffen unterversorgt.
Kontraproduktiv.
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am 28.09.2021 23:55:00 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Vielleicht fangen wir hier mal an:
Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung
Fasten und Fastenkuren sind etwas völlig anderes als Diäten.
Fastenkuren dienen dem entgiften des Körpers und sind nicht dazu da Gewicht zu verlieren.
Hier und da wird auch empfohlen vor einer Diät eine Fastenkur zu vollziehen.
Fasenkur und Diät kann man nicht miteinander vergleichen.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 29.09.2021 01:10:17 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Wo bitte habe ich aber angegeben, dass eine Crash-Trend-Diät nach dem "Iss' nur das"-Prinzip sinnvoll und gesund ist? Die nächste Frage, deren Beantwortung mich brennend interessieren würde: Was verstehst Du unter einer "Crash-Diät"?
- Wo bitte soll ich behauptet haben, Du hättest angegebendass eine Crash-Trend-Diät nach dem "Iss' nur das"-Prinzip sinnvoll und gesund ist?
- Ich habe nichts von einer Crash Diät geschrieben.
Mitglied schrieb:
Bitte versuche mir nicht weis machen zu wollen, dass ein schneller Gewichtsverlust per se immer schädlich und ungesund ist.
- Ich habe nichts von einer schnellen Gewichsabnahme geschrieben.
Sondern von einem Hungerstoffwechsel und Nährstoffen/Nährwerten - also einer völlig anderen Thematk.
Mitglied schrieb:
Diese "Diäten" bzw. Ernährungsumstellungen sind nicht besser, weil sie uns langsamer unserem Wunschgewicht näher bringen, denn dafür müssen wir sie ganz einfach auch länger durchführen, was für unseren Körper genauso "bedrohlich" wirkt!
- Eine Diät ist etwas völlig anderes als eine Ernährungsumstellung. Aber das habe ich ja schon lang und breit erklärt.
Mitglied schrieb:
Die Kalorien sind es, die wir im Auge behalten müssen.
Ich habe noch nie Kalorien gezählt. Und ich werde damit auch nicht anfangen.
Was ich nie gemacht habe ist auf Kohlehydrate geachtet. DAS war MEIN großer Fehler.
Mitglied schrieb:
Oft entscheiden wir uns aber dafür, eben dies bleiben zu lassen und schaufel alles, was bei 3 nicht auf dem Baum ist massenhaft in uns rein.
- Das habe ich nie gemacht.
Mein Manko war nie wirklich auf die (für mich) passenden Nährstoffkombinationen zu achten.
Mitglied schrieb:
Oft essen wir nach einer "Diät" wieder zu viel und nehmen wieder zu. Das Problem mit ausbleibendem Erfolg oder Jo-Jo ist also NICHT die Wahl der Diät/Ernährungsumstellung mit großem kcal-Defizit oder fehlenden Nährstoffen, sondern - nach der "Diät" - in fast allen Fällen das "große Fressen" (Pun-intended!)
- Nun "das große Fressen ist ein Folge/Konsequenz des Hungerstoffwechsels der bei einer Diät sehr leicht eintritt. Wer meine Ausführungen zum Hungerstoffwechsel und anschließendem JoJo Effekt nicht mag, der kann sich diese Begriffe selbst ergoogeln und sich selbst informieren, sodenn er das überhaupt mag oder will.
NACH Einfahren des Erfolges. Ob mit Low Carb, High Carb, LCHF, Paleo, Keto oder sonst was. Das Problem sehe ich eher darin, dass diese Personen das richtige Ess- und Bewegungsverhalten lernen müssen, was erst einmal keine leichte Aufgabe ist, wenn man einen gesunden Lebensstil nicht von Klein auf eingeübt hat.
Mitglied schrieb:
Nun, den "eingeschlafenen Stoffwechsel" den Du hier beschreibst, ist nichts anderes als ein vielfach falsch wiedergegebener "Halb"Mythos. Diesen findest Du in vielen Fitnessmagazinen, deren Seriösität ich oben ja schon einmal angezweifelt habe und dies auch weiterhin tue.
- Vor allem findet man das in Humanbiologiebüchern.
Mitglied schrieb:
Denn während der Körper durch das geringere Körpergewicht - logisch - auch weniger Kalorien in Ruhe verbraucht (= RMR),
- Der Kalorienverbrauch bei Ruhe richtet sich nicht nach einem Körpergewicht,
sondern nach den Muskeln/ dem Muskelaufbau.
Gut trainierte Muskeln "verbrauchen" im Ruhezustand mehr Kalorien/Energie"
als schwaches, untrainiertes Muskelgewebe.
Darum wird ein Mensch mit hohem Körperfettanteil und wenig/untrainierter Muskelmasse, wenn er auf der Couch liegt auch schneller fett als ein untrainierter Mensch.
Das Körpergewicht alleine sagt so erst mal gar nichts aus.
Es ist nun mal ein Unterschied ob 80 KG trainierte Muskelmasse oder 80 KG Fett auf der Couch pausieren.
Mitglied schrieb:
gehören Behauptungen wie ein "Einschlafen des Stoffwechsels", "es erfolgt eine irreversible Schädigung des Stoffwechsels durch ein zu großes kcal-Defizit"
- Ich habe von keiner irreveriblen Schädigung des Stoffewechsels gesprochen.
Ich habe über den Weg in einen Hungerstoffwechsel mit seinen Folgeerscheinungen geschrieben.
Da geht es nicht nur um Kalorien, sondern auch sehr existentiell um Nährstoffe ,
die der Körper nun mal benötigt.
Und wie gesagt, jeder der sich über den menschlichen Stoffwchechsel informieren will, kann das selbst tun. Genügend med. Fachliteratur gibt es ja dazu.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 29.09.2021 12:01:36 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Naja, Nährwert ist in allererster Linie die Energie, denn ohne die geht gar nichts, oder?
Ohne die Nährstoffe die der menschliche Organimus benötigt, verliert der Mensch seine Energie/Kraft.
Leere Kalorien oder auch Kohlehydrate , wie eben Zucker ( ist ja Thema des Threads) mögen kurzfristig einen Energieschub/ Kraft geben können.
Allerdings fällt dieser vermeintliche Energieschub auch wieder sehr rasch ab.
Der Körper selbst bleibt an Nährstoffen unterversorgt.
Kontraproduktiv.
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper - sind für Personen, die sich regelmäßig bewegen und die Muskeln beanspruchen kein Problem. Auch Zucker in Form von Kuchen, Gummibärchen oder Smarties muss man nicht gleich verteufeln. Im Gegenteil: (Hobby)Sportler können die Glukose - vorrangig aus "guten" KH-Quellen - ausgezeichnet für die Energieversorgung nutzen, vergleichbar dem Benzin eines Autos. Von "leeren Kalorien" im Sinne eines geringen Nährwerts kann also beim besten Willen keine Rede sein.
Probleme machen Kohlenhydrate in erster Linie erst dann, wenn wir uns damit mästen, an Fett zunehmen und die Glyko-Speicher durch Sport und Bewegung nicht wieder leeren. Durch die Kombi: Einlagerung von Kohlenhydraten, Fett und der Abgabe von körpereigenem Fett an andere Organe kann es in der Folge zu gesundheitlichen Problemen, nämlich Insulinresistenz und einer Fettleber kommen (= das Phänomen, das Nicolai Worm folgerichtig "Menschenstopfleber" nennt), was erklärt, warum der überwiegende Anteil der NAFLD/IR-Patienten adipös ist oder zumindest einen zu hohen KFA vorzuweisen hat. Denn diese Personen tragen nicht nur zu viel von den gelben Zellen mit sich herum - sie überschwemmen auch ihre Glyko-Speicher mit einer häufig KH-lastigen Ernährung bei gleichzeitig viel zu wenig Bewegung!
Als Faustregel kann daher empfohlen werden: Je mehr Fett wir mit uns herum tragen und umso inaktiver wir sind, desto weniger "müssen" wir auf KH zurückgreifen.
Bearbeitet von User am 29.09.2021 12:02:53. Grund: . -
am 29.09.2021 12:05:34 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Vielleicht fangen wir hier mal an:
Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung
Fasten und Fastenkuren sind etwas völlig anderes als Diäten.
Fastenkuren dienen dem entgiften des Körpers und sind nicht dazu da Gewicht zu verlieren.
Hier und da wird auch empfohlen vor einer Diät eine Fastenkur zu vollziehen.
Fasenkur und Diät kann man nicht miteinander vergleichen.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will.
Dass wir beim Fasten durch die geringere Kalorienaufnahme auch gleichzeitig Fett als netten Nebeneffekt schmelzen lassen können, ist Dir aber klar, oder? ;-) -
am 29.09.2021 12:28:15 | IP (Hash): 1861569473
maddi schrieb:
Sondern von einem Hungerstoffwechsel und Nährstoffen/Nährwerten - also einer völlig anderen Thematk.
Unter sogenanntem Hungerstoffwechsel verstehe ich den Ersatz von KHs als Hauptenenergieträger durch Fett. Wird auch medizinisch gezielt zur Gewichtsabnahme eingesetzt, weil damit bei negativer Energiebilanz vergleichsweise einfach auch körpereigenes Speicherfett verbraucht wird.
Und dabei muss in keiner Weise auf Mikronährstoffe und Ballaststoffe verzichtet werden, also auf die von Dir so betonten Nährstoffe und Nährwerte außer der Energie, oder?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 29.09.2021 14:01:30 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Unter sogenanntem Hungerstoffwechsel verstehe ich den Ersatz von KHs als Hauptenenergieträger durch Fett. [/quote]
Das wäre dann eine ketogene Diät.
Bei der allerdings auf die Zufuhr von existentiell wichtigen Nährstoffen , eben durch die Nahrungszusammensetzung geachtet wird. Dort wird auch nicht komplett auf Kohlehydrate verzichtet.
Und ja, mit dieser Diät kann man auch in einen Hungerstoffwechsel kommen.
Bei der ketogenen Enährung/Ernährungsumstellung soll es jedoch
um eine generelle Umstellung der Ernährug gehen.. was keinen dauerhaften Hungerstoffwechsel meint !
Sondern eine Stoffwechsel, der "sich daran gewöhnt" einen Großteil der Energie, die der menschliche Körper benötigt, aus Eiweiß und Fetten zu beziehen.
Also eine Nahrungs- und Stoffwechselumstellung die zu keiner Mangelernährug führt, da die benötigten Nährstoffe nicht fehlen, sondern nur aus einer anderen Nahrungszusammensetzung bezogen werden.
Dabei muß der Mensch nicht hungern- also seinen Körper unterversorgen.
Wie ich ja sagte: Es gibt X Wege in einen Hungerstoffwechsel zu gelangen.
Den kann man auch mit einem viel zu viel an falscher Nahrung erreichen,
man muß da nicht einmal für hungern.
Der Hungerstoffwechsel den ich meine geht immer mit einer Unterversorgung an existentiell wichtigen Nährstoffen einher.
Zumeist auf dem Wege der Kalorienreduktion.
Deswegen habe ich gesagt das Kalorie eben nicht gleich Kalorie ist.
Denn es kommt im Wesentlichen nun mal auf die Nahrung an, die Mensch zu sich nimmt.
Da Kohlehydrate nun man bekanntlich die höchste Anzahl an Kalorien/schnell verfügbarer Energie
besitzen, kann man da auch die meisten Kcal einsparen.
Insbesondere bei Kohlehydraten die für den menschlichen Organsimus keinerlei Nährwerte beinhalten, also das was ich mit leeren Kalorien umschreibe.
Da schließt sich der Kreis und man ist wieder beim Thema Zucker
und Zuckerfallen in Lebensmitteln angelangt.
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am 29.09.2021 14:13:49 | IP (Hash): 2071634620
Was du schreibst @maddi ist nicht richtig.
1 Gramm Kohlenhydrate hat 4,1 kcal
1 Gramm Eiweiß ebenfalls 4,1 kcal
1 Gramm Fett hat 9,3 kcal
1 Gramm Alkohol 7,1 kcal
Kohlenhydrate haben also keineswegs die höchste Anzahl an Kalorien. -
am 29.09.2021 14:28:08 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper -
Nein, sind sie nicht.
Das Organ Gehirn benötigt Kohlehydrate. Daraus zieht es seine Energie.
Das Gehirn braucht allerdings keine Unmengen an Kohlehydraten und schon gar keine leeren.
Mitglied schrieb:
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper - sind für Personen, die sich regelmäßig bewegen und die Muskeln beanspruchen kein Problem.
Sofern der Sportler kein Diabetiker ist. Und Kohlehydrate, vor allem leere, nicht generell im Übermaß verzehrt werden, ob nun eine Diabetes vorliegt oder nicht.
Wobei der Diabetiker Typ 2 der z.B. mit Metformin ausreichend behandelt werden kann einen gewaltigen Vorteil besitzt, denn er kann nicht unterzuckern.
Eine leicht erreichbare Überzuckerung ist da das Hauptproblem.
Um niedrige BZ Werte müssen hingegen alle Diabetiker ringen.
Wenn ich jemals einen Unterzucker erreichen sollte würde ich auch Gummibärchen essen.
O.K. eher einen Apfel oder Weintrauben.
Aber im Grunde kann ich da nicht mitreden, denn derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit zu unterzuckern nicht vor.
Für mich und meinen Diabetes machen leere Kalorien insbesondere Form von Kohlehydraten
oder auch anderen Energieträgern daher einfach keinen Sinn.
Sie belasten nur meinen Organismus. Und würden mir eh nur Heißhungerattacken bescheren.
Aber das kann jeder für sich so sehen wie er will.
Wer leere Kalorien zu sich nehmen will (nicht muß) ,kann das doch tun.
Das entscheidet jeder Mensch für sich selbst.
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am 29.09.2021 14:45:04 | IP (Hash): 1861569473
maddi schrieb:
Das Organ Gehirn benötigt Kohlehydrate. Daraus zieht es seine Energie.
Sorry, aber das ist abgrundtief FALSCH: Im Blutkreislauf gibt es in keinem Zusammenhang Kohlenhydrate. Die werden schon im Darm in einzelne lösliche Bestandteile und die in Moleküle zerlegt.
Vorschlag zur Güte:
Das Hirn ist unsere größter Einzelverbraucher an Energie. Normal nehmen wir die mit Kohlenhydraten in der Form von Glukose auf. Der Glukose-Energiegehalt ist das, was mit kcal bezeichnet wird.
Daneben braucht das Hirn auch Vitamine und SpurenElemente, die wir meistens mit den kcal-reichen Sättigungsbeilagen essen. Die lassen sich allerdings ALLE auch mit kcal-armen Gemüsen essen, so dass dem Hirn auch mit sehr wenigen KHs nichts wichtiges entgeht.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 29.09.2021 15:25:31. Grund: Ergänzung -
am 29.09.2021 14:57:28 | IP (Hash): 281481309
Zuckerle schrieb:
Was du schreibst @maddi ist nicht richtig.
1 Gramm Kohlenhydrate hat 4,1 kcal
1 Gramm Eiweiß ebenfalls 4,1 kcal
1 Gramm Fett hat 9,3 kcal
1 Gramm Alkohol 7,1 kcal
Kohlenhydrate haben also keineswegs die höchste Anzahl an Kalorien.
Ja, das sind alles Energielieferanten.
Deren Verstoffwechselung aber nun mal unterschiedliche Auswirkungen hat,
auch was den Blutzuckeranstieg betrifft.
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am 30.09.2021 13:05:55 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
maddi schrieb:
Das Organ Gehirn benötigt Kohlehydrate. Daraus zieht es seine Energie.
Sorry, aber das ist abgrundtief FALSCH: Im Blutkreislauf gibt es in keinem Zusammenhang Kohlenhydrate. Die werden schon im Darm in einzelne lösliche Bestandteile und die in Moleküle zerlegt.
Ich antworte mal hiermit: https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/gehirnstoffwechsel/4122
Und stelle die Frage warum bei einer Unterzuckerung der Einsatz sogenannter schneller Kohlehydrate, in Form von einfachen ( schnell verstoffwechselbaren) Zuckerarten empfohlen wird.
......................................................
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 30.09.2021 15:13:15 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Ich antworte mal hiermit: https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/gehirnstoffwechsel/4122
Und stelle die Frage warum bei einer Unterzuckerung der Einsatz sogenannter schneller Kohlehydrate, in Form von einfachen ( schnell verstoffwechselbaren) Zuckerarten empfohlen wird.
Der Körper kann Kohlenhydrate selbst herstellen (Glukoneogenese). Die Behauptung, dass Kohlenhydrate essentiell sind, ist also nichts anderes als ein weit verbreiteter Irrglaube, dem schon viele anheim gefallen sind. Vereinzelt kann es aber notwendig sein, auf Lebensmittel zurückzugreifen, die schnell ins Blut gehen und den BZ steil ansteigen lassen (z.B. bei Hypoglykämien bei Diabetikern). Wer sich also kohlenhydratarm (No Carb ist praktisch nicht durchführbar) ernähren möchte, kann das selbstverständlich auch als Nicht-Diabetiker tun, muss den Energiebedarf dann aber selbstverständlich mithilfe der beiden anderen Makronährstoffe Protein und Fett abdecken.
Bearbeitet von User am 30.09.2021 15:26:22. Grund: . -
am 30.09.2021 16:21:04 | IP (Hash): 1383354434
@maddy
Dein Link sagt Glukose für’s Hirn und nicht Kohlenhydrate, und Dein Link sagt, dass die Glukose durch Ketonkörper ersetzt werden kann. Ketonkörper sind Fett.
Bis Unterzucker hab ich wohl nicht gelesen, aber Unterzucker kommt bei gesunden Menschen nur nach vielen Minuten extremer Anstrengung vor und gibt sich durch die verstärkte Glukoseausgabe der Leber dann praktisch von selbst in wenigen Minuten.
Bei Menschen mit Diabetes kann Unterzucker häufig vorkommen, wenn sie direkt oder indirekt eine zu große Dosis BZ-senkender Medis nehmen. Dagegen hilft auf längere Sicht die Anpassung der Dosen und in der Situation eine nach Möglichkeit passende Menge an Glukose z.B. in der Form von Traubenzucker. Das ist ein sogenannt schnelles Kohlenhydrat, aber in den Kreislauf gelangt es nur in einzelne Moleküle aufgelöst, und an diesen einzelnen Molekülen kann niemand mehr in irgendeiner Weise feststellen, od sie aus nem Dextro-Täfelchen, aus nem Snickers oder nem Berliner oder nem Löffel Honig kommen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 30.09.2021 21:38:33 | IP (Hash): 281481309
"Dein Link sagt Glukose für’s Hirn und nicht Kohlenhydrate, und Dein Link sagt, dass die Glukose durch Ketonkörper ersetzt werden kann. Ketonkörper sind Fett. "
O. K. Dann versuche ich es hiermit :
https://www.beschaeftigte.uni-stuttgart.de/uni-services/mein-arbeitsplatz/dokumente/ernaehrungsheft_web.pdf
und zitiere daraus :
"Kohlenhydrate sind in Form von Glucose die wichtigste Energiequelle
für das menschliche Gehirn. " Seite 22.
Nicht viel anderes steht in dem ersten Link.
Es wird nur anders beschrieben.
Ich zitiere von dort die Absätze, die ich meine : " Der Energieumsatz des Gehirns eines Erwachsenen beträgt etwa 20 Watt, wozu pro Minute 7 mMol ATP (Adenosintriphosphat) synthetisiert werden müssen.
Zur Bereitstellung der energiereichen Phosphate benötigt das Gehirn eine dauernde Zufuhr von Glucose über die Durchblutung. .... Chronische Verminderungen der Plasma-Glucosekonzentration treten bei längerandauerndem Fasten auf.
Hierbei können vom Gehirn neben Glucose weitere Substrate verstoffwechselt werden, hauptsächlich Ketonkörper (besonders beta-Hydroxybutyrat und Acetoacetat).
Diese können bis zur Hälfte der Glucoseaufnahme ersetzen. Voraussetzung hierfür ist ein Anstieg der Plasmakonzentration der Ketonkörper. " Zitat Ende.
Ich übersetze das wie folgt:
Hauptlieferant für den Gehirnstoffwechsel sind Kohlehydrate.
Kohlehydrate die schneller und direkter und auf anderem Wege als Fett und Eiweiss verstoffwechselt werden können.
... "Diese können bis zur Hälfte der Glucoseaufnahme ersetzen.."
Da die Natur findig ist und verschiedene Mechanismen des Überlebens parat hat,
ist das wichtige Organ Gehirn auch in der Lage aus Fetten und Eiweiß - einen Teil- seiner benötigten Energie zu ziehen.
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am 30.09.2021 22:28:40 | IP (Hash): 1383354434
In der Langfristbehandlung von Epilpsie besonders bei Kindern und Jugendlichen ist ketogene Ernährung Standard, wenn Medis nicht vertragen werden oder ausreichend wirken. Und zwar ketogen mit nur 20g KH/Tag und eng begrenzter Proteinaufnahme. Passt nicht zum jungen Geschmack, und das ist der Hauptgrund für Abbrecher. Ansonsten gibt es keine Ernährungsform, die intensiver beobachtet worden wäre. Und bei der Beobachtung sind auch für's Hirn KEINE negativen Auswirkungen beobachtet worden. Im Gegenteil: Erstaunlich viele Ärzte sehen in der ketogenen Ernährung Vorteile, die sie allerdings in der allgemeinen Situation des Ernährungsmarktes für reine Theorie halten.
Nachtrag:
https://www.diabetesdaily.com/learn-about-diabetes/complications/diabetes-complications/ketones-what-you-need-to-know/
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 30.09.2021 23:07:05. Grund: Ergänzung -
am 01.10.2021 14:50:52 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
In der Langfristbehandlung von Epilpsie besonders bei Kindern und Jugendlichen ist ketogene Ernährung Standard, wenn Medis nicht vertragen werden oder ausreichend wirken. Und zwar ketogen mit nur 20g KH/Tag und eng begrenzter Proteinaufnahme. Passt nicht zum jungen Geschmack, und das ist der Hauptgrund für Abbrecher. Ansonsten gibt es keine Ernährungsform, die intensiver beobachtet worden wäre. Und bei der Beobachtung sind auch für's Hirn KEINE negativen Auswirkungen beobachtet worden. Im Gegenteil: Erstaunlich viele Ärzte sehen in der ketogenen Ernährung Vorteile, die sie allerdings in der allgemeinen Situation des Ernährungsmarktes für reine Theorie halten.
Nachtrag:
https://www.diabetesdaily.com/learn-about-diabetes/complications/diabetes-complications/ketones-what-you-need-to-know/
Ja, das liegt ja eben daran, dass der Gehirnstoffwechsel in der Lage ist einen Teil seiner benötigten Energie eben aus Fetten/Eiweiss zu gewinnen.
Die katogene Ernährung ist ja auch nicht ganz ohne Kohlenhydrate.
Während einer katogenen Diät oder auch Ernährungsumstellung machen sich die Änderungen im Stoffwechsel , auch im Hirnstoffwechel bemerkbar.
Hab gelesen, dass das irgendwo als "katogene Gippe" bezeichnet wurde.
Ein Ausdruck den ich für irrefühend halte.
Jedenfalls macht sich die Reduzierung von Kohlehydraten,
- die eben der Hauptlieferant für das Glycogen sind, die das Gehirn benötigt-
während der Stoffwechselumstellung, in Form von Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit/Konzentrationsschwäche Nervosität/Unausgeglichenheit,
leichte Reizbarkeit, "schwaches Nervenkostüm" - individuell, wie immer, bemerkbar.
Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
Das sind Symptome der Stoffwechselumstellung ,
die nach erfolgreicher Umstellung wieder verschwinden.
( Wie vor allem in ersten Link schon beschrieben)
Und wie gesagt, in der katogenen Ernährung sind ja Kohlehydrate enthalten.
Nur eben nicht als Hauptlieferant, sondern in sehr reduzierter, jedoch ausreichender Form !
im Vergleich zu einer "normalen Ernährung" - was immer das auch sein soll.
Die Frage ist halt wie viele und welche Kohlehydrate jeder Mensch/menschliche Organismus benötigt.
(benötigt.. und nicht zu sich nehmen will. Da gibt es ja eben oft Diskrepanzen,
in Form von mehr Kohlehydrataufnahme als tatsächlich benötigt)
Die Antwort darauf ist Jedenfalls, wie immer, indivduell.
Der Hungerstoffwechsel an sich ist kein Mythos Allenfalls ein blöder Ausdruck für die
Fähigkeit des menschlichen Stoffwechsels/Organismus , sich (begrenzt) auf unterschiedliche Nährstoffversorgungssituationen einstellen zu können.
Wobei der Schuß bei einer ständigen Über -als auch Unterversorgung halt nach Hinten los gehen kann. Jede Medaille hat (mind.) 2 Seiten.
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am 01.10.2021 16:28:33 | IP (Hash): 422584779
maddi schrieb:
Die Frage ist halt wie viele und welche Kohlehydrate jeder Mensch/menschliche Organismus benötigt.
(benötigt.. und nicht zu sich nehmen will. Da gibt es ja eben oft Diskrepanzen,
in Form von mehr Kohlehydrataufnahme als tatsächlich benötigt).
20 Gramm sagt die ketogene Ernährung bei Epilepsie, und das bei Hirnen, die noch in Entwicklung und Wachstum stehen. Und trotz engmaschiger Beobachtung sind bei mehreren Jahren mit dieser Ernährungsweise KEINE Mangelerscheinungen bekannt.
Aus meiner Sicht machen wir uns das Leben auch mit dem Begriff Diät schwer. Das englische "diet" bedeutet hauptsächlich Ernährngsweise, also die Art, wir jemand sich normal ernährt, und erst in zweiter Linie und dann meistens auch entsprechend gekennzeichnet eine zeitlich begrenzte Sonderernährung, also das, was wir als Diät bezeichnen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.10.2021 17:25:13 | IP (Hash): 1257585646
Hallo Maddi,
erfahrungsgemäß kannst du, um in Ketose zu bleiben, bis zu 50g KH am Tag zu dir nehmen. Wenn du mit 40g oder gar 30g ein bisschen darunter bleibst, bist du auf der sicheren Seite.
No Carb wäre zwar theoretisch möglich*), bringt dir aber keinen weiteren Vorteil. Mit den 30 oder 40g kann man schon ganz schön viel anfangen. Ich brauche beim Gang durch den Garten z.B. nicht die Himbeeren und Brombeeren am Strauch hängen zu lassen und kann mir etliche davon schmecken lassen. Auf jeden Fall muss ich mein Vit. C nicht als Brausepulver einnehmen.
Beste Grüße, Rainer
*) Du musst wirklich keine KH essen, um die Glukoseversorgung des Gehirns sicher zu stellen. Dein Körper kann mit der Glukoneogenese aus Eiweißbestandteilen ausreichend Glukose herstellen. Das ist auch sehr wichtig, sonst könnte man ja höchstens 24 Stunden Fasten überleben und die Menschheit wäre längst ausgestorben.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.10.2021 04:53:11. Grund: BBCodes -
am 04.10.2021 11:32:48 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Ich habe noch nie Kalorien gezählt. Und ich werde damit auch nicht anfangen.
Du musst auch keine Kalorien zählen. Da eine Fettabnahme aber einzig und allein aus einer negativen Energiebilanz resultiert und wir häufig nicht wissen, wie viel wir eigentlich essen - "Verschätzungen" von mehreren hundert bis 1.000 Kalorien sind keine Seltenheit! - empfehle ich es aber.
maddi schrieb:
Nun "das große Fressen ist ein Folge/Konsequenz des Hungerstoffwechsels der bei einer Diät sehr leicht eintritt. Wer meine Ausführungen zum Hungerstoffwechsel und anschließendem JoJo Effekt nicht mag, der kann sich diese Begriffe selbst ergoogeln und sich selbst informieren, sodenn er das überhaupt mag oder will.
Den "Hungerstoffwechsel" den Du hier beschreibst, ist - wie ich ja bereits schrieb - nichts anderes als ein natürliches Absinken des Ruhevebrauches in Folge des geringeren Körpergewichtes durch einen geringeren KFA. Wer an einer Fettabnahme interessiert ist, kann das aber nicht verhindern, sondern den geringeren Energieverbrauch nur annähernd mit Muskelaufbau "ausgleichen". Aber auch der geschieht nicht von heute auf morgen, sondern braucht seine Zeit und einiges an Hingabe und Motivation. Es ist natürlich klar, dass Du mit 60 kg weniger, kalorienmäßig auch mit einigen kg Muskelmasse mehr nicht so viel essen kannst wie zuvor. Die geringere Fettabnahme durch weniger kcal-Verbrauch "Hungerstoffwechsel" zu nennen ist m.E. übertrieben, da irreführend.
maddi schrieb:
Vor allem findet man das in Humanbiologiebüchern.
So wird das gerne behauptet, aber die Schlussfolgerungen des Hungerstoffwechsels aus den Ausführungen wissenschaftlicher Erkenntnisse sind in der Regel daneben. Bereits in den 40er-Jahren wurde mit dem "Minnesota Starvation Experiment" das Gegenteil der heute gängigen (aber falschen) Ausführungen über den Hungerstoffwechsel bewiesen.
maddi schrieb:
Gut trainierte Muskeln "verbrauchen" im Ruhezustand mehr Kalorien/Energie"
als schwaches, untrainiertes Muskelgewebe.
Darum wird ein Mensch mit hohem Körperfettanteil und wenig/untrainierter Muskelmasse, wenn er auf der Couch liegt auch schneller fett als ein untrainierter Mensch.
Das Körpergewicht alleine sagt so erst mal gar nichts aus.
Es ist nun mal ein Unterschied ob 80 KG trainierte Muskelmasse oder 80 KG Fett auf der Couch pausieren.
Nur etwas mehr, liebe Maddi. Dass ein Couch-Potato mit einem höheren KFA schneller zunimmt, als jemand mit einem höheren Anteil an Muskelmasse und wenig Fett, ist erst einmal schlichtweg Unsinn.. Jemand, der z.B. 150 kg schwer ist, einen hohen KFA und eine RMR von z.B. 2.500 kcal hat, kann im Vergleich mit einem sportlichen Menschen, der 80 kg wiegt und mehr Muskelmasse als Person 1 hat, in Ruhe trotzdem einen höheren Verbrauch durch die höhere Masse haben und damit langsamer "verfetten" als Person 2.
1 kg Fett verbraucht ca. 4 kcal, während 1 kg Muskeln ca. 13 kcal und NICHT, wie häufig behauptet, 100 kcal vebrennen. Wer also 1 kg Fett schmelzen lässt und 1 kg Muskeln aufbaut, verbraucht unterm Strich lediglich 9 zusätzliche kcal. Das ist schlicht und ergreifend eine einfache "In vs. out Rechnung". Damit die zusätzliche Muskelmasse also nicht nur optisch sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch wirklich einen nennenswerten Unterschied ausmacht, müsstest Du schon 10 kg Muskelmasse und mehr aufbauen, was ein Absinken der RMR durch den geringeren KFA - wie bereits mehrfach geschrieben - trotzdem nicht verhindert.
Bearbeitet von User am 04.10.2021 11:55:00. Grund: . -
am 04.10.2021 20:37:38 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Du musst auch keine Kalorien zählen. Da eine Fettabnahme aber einzig und allein aus einer negativen Energiebilanz resultiert und wir häufig nicht wissen, wie viel wir eigentlich essen - "Verschätzungen" von mehreren hundert bis 1.000 Kalorien sind keine Seltenheit! - empfehle ich es aber.
Ich hab von den 40 Kg die ich leider zugenommen habe inzwischen 21 KG wieder abgenommen
Ganz ohne Kalorien zählen.
Das werde ich auch weiterhin so machen.
Mein Körper ist keine Maschine die immer gleich funktioniert und dieselbe Menge an Brennstoff bedarf. Der Bedarf an was auch immer, ist unterschiedlich.
Zudem esse ich bewußt.
Mitglied schrieb:
Die geringere Fettabnahme durch weniger kcal-Verbrauch "Hungerstoffwechsel" zu nennen ist m.E. übertrieben, da irreführend.
Wo soll ich das geschrieben haben ?
Das ist defintitiv nicht meine Definition von Hungerstoffwechsel.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.10.2021 12:20:05 | IP (Hash): 992510210
maddi schrieb:
Mein Körper ist keine Maschine die immer gleich funktioniert und dieselbe Menge an Brennstoff bedarf. Der Bedarf an was auch immer, ist unterschiedlich.
Zudem esse ich bewußt.
Nun, Du musst Deine Energiezufuhr im Zuge des Abschmelzens natürlich immer wieder - um ein paar Kalorien - an den neuen Bedarf anpassen. Da Deine Methode offenbar funktioniert, kannst Du das Kalorienzählen - wie bereits erwähnt - bleiben lassen. Ich persönlich summiere am Ende des Tages bzw. bereits bei meinen Überlegung, was ich essen werde, immer die zugeführte Energiemenge, also die Kalorien, und ziehe davon die im Rahmen der Betätigung verbrannten Kalorien ab. Gerade am Anfang kann es schwer sein, da den Überblick zu behalten.
Mitglied schrieb:
Wo soll ich das geschrieben haben ?
Das ist defintitiv nicht meine Definition von Hungerstoffwechsel.
Das ist die Definition der Allgemeinheit. Du hast oben mehrfach erwähnt, dass ein Absinken der RMR - wenn ich das richtig in Erinnerung habe - zum Hungerstoffwechsel und damit zum Jo-Jo-Effekt. Eine Wiederzunahme des Körperfetts sei also - in erster Linie??? - ein Problem des langsamen Stoffwechsel in Folge der Diät. Nun, das ist selbst bei harten Diäten mit hohem Kaloriendefizit fast nie der Grund für das "Wiederbefüllen", also nicht auf die Diätform, sondern SEHR oft auf das Verhalten der Diätenden nach dem Abnehnem zurückzuführen. Auch sollte klar sein, dass niemand mit 70 kg Fett weniger genauso viel essen kann, sprich: genauso soviel Kalorien vebrennt, wie mit besagten 70 kg Fett mehr. Wie bereits mehrfach geschrieben, kannst Du ein Absinken der RMR nur annähernd mit Krafttraining und Sport - also mittels Muskelaufbau - ausgleichen. Aber selbst mit 15 oder 20 kg Muskeln zusätzlich - die man ja erst einmal mit viel Hingabe, Leidenschaft und Motivation mühevoll aufbauen muss - wirst Du dann weniger essen dürfen. Auch der Energievebrauch bei Bewegung und Sport ist trotz Muskelmasse mit z.B. 90 kg nicht so hoch, wie z.B. mit 150 kg. Allerdings wärst Du angesichts der höheren körperlichen Fitness dann sehr wahrscheinlich leistungsfähiger, würdest länger durchhalten und damit in Folge auch mehr Kalorien verbrennen. -
am 19.02.2022 03:49:48 | IP (Hash): 1478555883
Das ist aber ein rüder Ton.
Es stimmt im übrigen nicht das man für einen Pizzateig Zucker braucht. Der Hefe genügen die Kohlehydrate vom Mehl absolut. Es dauert einfach nur etwas länger bis der Teig aufgeht. Und der Zucker der von der Industrie zugesetzt wird, ist eigentlich unnötig bzw. Man kann größtenteils darauf verzichten. Natürlich schmeckt das Essen besser aber ist iauch ungesünder nicht umsonst gibt es immer mehr Übergewicht. Und ich begreife ganz ehrlich warum zum Beispiel in Wurst Zucker rein muss. Aber süss ist halt Belohnung. Und deshalb ist es wichtig nicht nur für Diabetiker sich dessen bewusst zu sein.und bei bekommt weder ein Salatdressing noch Tomaten eine extraportion Zucker.
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am 19.02.2022 13:14:02 | IP (Hash): 4155150
Jakob schrieb:
Das ist aber ein rüder Ton.
Es stimmt im übrigen nicht das man für einen Pizzateig Zucker braucht. Der Hefe genügen die Kohlehydrate vom Mehl absolut. Es dauert einfach nur etwas länger bis der Teig aufgeht. Und der Zucker der von der Industrie zugesetzt wird, ist eigentlich unnötig bzw. Man kann größtenteils darauf verzichten. Natürlich schmeckt das Essen besser aber ist iauch ungesünder nicht umsonst gibt es immer mehr Übergewicht. Und ich begreife ganz ehrlich warum zum Beispiel in Wurst Zucker rein muss. Aber süss ist halt Belohnung. Und deshalb ist es wichtig nicht nur für Diabetiker sich dessen bewusst zu sein.und bei bekommt weder ein Salatdressing noch Tomaten eine extraportion Zucker.
Zucker ist billig und sorgt für Geschmack man braucht also von den anderen Zutaten weniger und weniger hochwertige.
Das ist der Hauptgrund für den massiven Zuckereinsatz in der Industrie .