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Die Zuckerfalle in Lebensmittel
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am 10.09.2021 18:24:13 | IP (Hash): 1166181254
Ich habe im Internet eine sehr interessante Seite gefunden die darüber aufklärt wo sich überall in den Lebensmittel Zucker als Zusatz befindet.
Da gibt es einige Lebensmittel von denen man das nicht erwartet.
Einfach mal reinlesen:
https://www.fitbook.de/food/lebensmittel-zugesetzter-zucker-in-denen-man-ihn-nicht-vermutet
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am 11.09.2021 12:14:51 | IP (Hash): 745242237
Was für ein Quatsch. In dem Bericht geht es nicht um normale Lebensmittel, sondern um indistriell gefertigte Produkte wie Rotkohl und sonstige Fertigsalate aus dem Glas, Soßen und Dips, Salatdressings, Tomatensuppen und -soßen, Fruchtjoghurt usw.
Wie kommst du auf die Idee, dass man das nicht erwartet? Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass in Fertigprodukten jede Menge Zucker und sonstige Zutaten verarbeitet werden, die uns nicht gut tun. Wenn man das nicht will, dann muss man seine Mahlzeiten selbst zubereiten. Nur dann weißt du, was drinnen ist.
Ganz davon abgesehen, ist es nicht möglich, einen Pizzateig ohne Zucker zuzubereiten, die Hefe braucht Zucker. Alle Gerichte mit Tomaten bekommen traditionell eine Prise Zucker mit auf den Weg, weil dieser das Aroma der Tomate hebt. Das gleiche gilt für das Salatdressing. Selbst Senf enthält in der Regel Zucker. Auch eingelegte Gurken habe ich noch nie ohne Zucker erlebt, der gehört einfach dazu.
Für uns Diabetiker ist es natürlich sinnvoll, den Zucker zu vermeiden. Ich persönlich möchte in vielen Fällen auf den kleinen Süßekick nicht verzichten und verwende ersatzweise diverse Süßstoffe. Dafür braucht man eine Weile, bis man sich durchprobiert hat und weiß welcher Zuckerersatz dem eigenen Geschmackssinn taugt.
Grundsätzlich sollte man Fertigprodukte sowieso meiden.
Bearbeitet von User am 11.09.2021 12:15:25. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.09.2021 13:49:46 | IP (Hash): 25322286
Du redest jetzt aber selber Quatsch, oder was sind für dich normale Lebensmittel?
Gehören Brot, Brötchen, Kartoffelsalat u.s.w für dich nicht dazu?
Es gibt einige Lebensmittel wie zum Beispiel Senf bei denen ich das nicht vermutet habe. Andere will ich hier nicht weiter benennen, die ich auch nicht mehr essen werde.
Es war mir allerdings auch klar das selbst bei einer einfachen Information es hier im Forum Leute gibt
die dagegen anstinken müssen und versuchen mich dabei anzugreifen, obwohl der eigentliche Bericht nicht von mir stammt.
Meiner Meinung nach hätte eine Mitteilung darüber das du den Bericht zwar gelesen hast,
aber die benötigten Dinge selbst herstellt ausgereicht.
Und so backe ich im Brotbackofen mein eigenes Brot und das ohne Zucker.
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am 11.09.2021 14:08:18 | IP (Hash): 745242237
Naja Helmth, es geht nicht ums angreifen oder so...
Ja, Brot und Brötchen sind normale Lebensmittel. Allerdings braucht man dafür entweder Hefe oder Sauerteig. Hefe kann man ohne Zucker nicht verarbeiten, bei Sauerteig bilden sich bei der Gärung Zuckermoleküle. Du wirst also nie Brot oder Brötchen ohne Zucker essen können...außer es werden irgendwelche chemischen Ersatzstoffe zugesetzt...wenn du sowas essen magst...dann bitte.
Kartoffelsalat ist insofern kein Lebensmittel, es ist eine Zubereitungsart von Lebensmitteln, genau so wie z. B. Kartoffelbrei, Bratkartoffeln usw. Die Lebensmittel die du dafür brauchst, heißen Kartoffeln, Zwiebeln, Essig, Öl und ein paar individuelle Dinge, je nach Geschmack.
Auf jedem Senf sind die Nährstoffangaben aufgedruckt. Je nach Sorte haben 100 g Senf ca. 2 bis 20 g Zucker...schon immer (manche Sorten auch mehr oder weniger, die kenne ich aber nicht). Wenn ich für meinen Kartoffelsalat z. B. einen Teelöffel Senf verwende, dann sind das ca. 5 g und der Zuckergehalt ist meiner Meinung nach vernachlässigbar.
Gerade wir Diabetiker sollten beim Einkauf immer die Ernährungsnavigation im Auge haben, die ja auf allen Lebensmitteln (außer Obst und Gemüse) aufgedruckt ist. So weiß man genau, wie viel Fett, Zucker usw. man einkauft und erlebt keine Überraschungen bei seinen Spaziergängen im www.
Ich bin sehr froh, dass heute in der Grundschule über Ernährung und Inhaltsstoffe von Lebensmitteln gesprochen wird. Das halte ich für sehr viel sinnvoller, als z. B. den Nutri Score.
Bearbeitet von User am 11.09.2021 14:48:32. Grund: . -
am 12.09.2021 10:43:29 | IP (Hash): 894219978
Es ist durchaus lohnenswert sich mal weiter mit der Nahrungsmittelindustrie zu beschäftigen oder Nachforschungen zu betreiben.
"Unser täglich Brot gibt uns heute..."
Ja, aber was für ein Brot?
Nicht ohne Grund wird von verschiedenen Seiten den Diabetikern empfohlen sein Brot selber ohne Zusatzstoffe zu backen.
Ich habe gestern eine Packung geschnittenes Roggenmischbrot gekauft um mir die Zutaten genauer anzusehen.
Roggenmischbrot mit 32% Roggenmehl
Zutaten:
Weizenmehl =28% Natursauerteig (Roggenmehl, Wasser)
Wasser, Roggenmehl, Speisesalz, Hefe
kann Spuren von Sesam enthalten
auf 100 Gramm sind enthalten:
Brennwert = 11%
Fett = 2%
gesättigte Fettsäuren = 2%
Kohlenhydrate = 17%
davon Zucker = 3%
Ballaststoffe -
Eiweiß= 14%
________________________________________________________
Wer einmal hinter die Kulissen schauen möchte wie heute Brot hergestellt wird, wird wahrscheinlich überrascht sein was dem Kunden alles untergejubelt wird.
Das Video mal in Ruhe anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=T1_lMQMOaV8
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am 12.09.2021 12:12:16 | IP (Hash): 281481309
Danke für den Link.
Ich finde die Seite richtig gut.
Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
oder
https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena
Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.
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am 12.09.2021 12:34:49 | IP (Hash): 281481309
Brot gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln.
Einfachste Angelegenheit.
Gemahlenes Getreide oder eine andere Grundsubstanz und Wasser , welches ausgebacken wird.
Kein Zucker, keine Hefe.
Eine kleine geschichtliche Entwicklung zum Nahrungsmittel Brot kann man hier finden :
https://mittelalter.fandom.com/de/wiki/Brot
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am 12.09.2021 13:00:58 | IP (Hash): 894219978
Das ist schon interessant zu lesen wie man damals Brot gebacken hat und wie sich das langsam weiter entwickelt hat.
Wenn das Brot damals als schwer verdaulich galt, dann müssen die Menschen vermutlich ganz schöne Schwierigkeiten mit der Ausscheidung gekommen haben.
Überraschend für mich ist, das man damals schon Leinsamen gekannt hat.
Die Pressung zu Öl ist aber wahrscheinlich erst in der Neuzeit entdeckt worden.
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am 12.09.2021 14:05:36 | IP (Hash): 745242237
Helmuth, du verblüffst mich jeden Tag neu.
Hattest du nicht gestern noch dein Brot selbst gebacken? Die Nährwertangaben deines Industriebrotes hast du wohl falsch verstanden. Der Brennwert wird nicht in %, sondern kcal angegeben, Fett, Zucker usw. in Gramm. Außerdem ist bei einem solchen Industriebrot noch wichtig, darauf zu achten, wo es herkommt, denn es kann ggf. auch noch eine katastrophale Co2-Billanz haben.
Es lohnt sich immer, beim kleinen ortsansässigen Handwerksbäcker zu kaufen, da kann man auch genau erfragen, was im Brot enthalten ist, wo das Getreide herkommt, ob der Bäcker Mehl einkauft, oder vielleicht nur Getreide uns täglich selbst mahlt. Ich weiß, ich kann da leicht reden, ich lebe in der Gegend, in der es die meisten Brotsorten und Bäcker gibt.
Noch ein paar Infos zu Leinsamen:
Die Lein- oder auch Flachspflanze ist eine uralte Pflanzengattung, wurde bereits mehrere Tausend Jahre vor Christus kultiviert. Sie war immer eine effektive Pflanze, da man die Samen zu Öl pressen konnte, sogar die ausgepressten "Kuchen" fanden noch Verwendung als Baustoff oder Futtermittel. Die Fasern konnten ebenfalls verarbeitet werden und wurden z. B. zu Leinen...daher kommt auch der Name Leinsamen. Der Markt Flachslanden heißt so, weil es ein großes Flachsanbaugebiet war.
Leinöl war bis in die Neuzeit ein gängiges Speiseöl, immerhin gab es nur regionale Öle. Leinölfirnis ist bis heute ein gängiges und hochwirksames Holzschutzmittel.
Seit wann mit Leinsamen gebacken wird, weiß ich ehrlich gesagt nicht, kenne aber Leinsamenbrot schon seit meiner Jugend.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 15:52:35 | IP (Hash): 894219978
ja, ich habe geschrieben das ich mir extra so ein Brot gekauft habe um mir die Werte anzusehen.
Ich kann ja nicht mit der Kamera im Supermarkt rumlaufen und Fotos machen.
Das Brot habe ich probiert, hat mir nicht geschmeckt und wandert in die Tonne weil sich auch der BZ erhöhte.
Ich habe nun extra noch ein Foto gemacht für die Angaben, und die sind wie beschrieben in % aufgeführt.
https://abload.de/image.php?img=schnittenbrotxeje8.jpg
Und du glaubst ernsthaft das der Bäcker dir verrät ob dem Brot Zucker beigemischt ist?
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am 12.09.2021 16:24:50 | IP (Hash): 1814802080
Die Prozente beziehen sich auch die Referenzmenge eines durchschnittlichen Erwachsenen, der der 2000 kcal am Tag isst... siehe ganz unten auf der Packung.
Der Zucker ist nicht zugesetzt, sonst wäre er bei der Menge in der Zutatenliste. Es handelt sich dabei um natürlichen Zucker aus den übrigen Zutaten.
Und was wäre eigentlich das Problem bei einem Lebensmittel das zu 43% aus Kohlenhydraten besteht, dass da 2,5% Zucker drin sind. Der Einfluss auf dem Blutzucker dieser 2,5% ist nahe Null.
Und jedes nicht "Low-Carb"-Brot erhöht den Blutzucker... und selbst dieses ein wenig.
Auch kann ich die Aufregung um Zucker in fertigen Lebensmitteln überhaupt nicht verstehen - ich weiß das seit Jahrzehnten - liegt aber vielleicht auch daran, dass ich mich seit Jahrzehnten damit beschäftige. Andere Zusätze würden mich da eher beunruhigen. Wenn mir der Zuckeranteil zu hoch ist, kauf ich es nicht und esse es nicht.
Demnächst regt sich hier noch jemand über zu viel Zucker in Gummibärchen auf - wobei sowas in der Art hatten wir auch schon...
PS: Ich esse Gummibärchen ;) weiß ja, wie man damit umgeht...
Bearbeitet von User am 12.09.2021 16:31:55. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 16:51:40 | IP (Hash): 894219978
HeikeOV schrieb:
Und was wäre eigentlich das Problem bei einem Lebensmittel das zu 43% aus Kohlenhydraten besteht, dass da 2,5% Zucker drin sind. Der Einfluss auf dem Blutzucker dieser 2,5% ist nahe Null.
Wenn das für dich zutrifft dann ist ja alles bestens.
Möglicherweise geht es auch anderen so wie mir, bei denen schon bei kleinen Mengen von Zucker der BZ ansteigt. Nicht umsonst sind meine Werte zu hoch.
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am 12.09.2021 16:58:27 | IP (Hash): 1814802080
Das was deinen Blutzucker ansteigen lässt sind aber eher die 41.5% sonstigen Kohlenhydrate als die 2.5% des Zuckers... Im Blut kommt alles als Glukose an, der Zucker ist nur ein bisschen schneller...
Gegen deine zu hohen Werte würde Insulin in ausreichender Menge helfen. Aber wenn man bei Werten unter 200mg/dl das Basalinsulin weglässt...2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 17:57:49 | IP (Hash): 197846107
https://www.einfachbacken.de/rezepte/fladenbrot-das-simple-grundrezept mit diesem Rezept könntest Du doch ganz einfach ein eigenes Beispiel machen, indem Du es auf 2 Portionen aufteilst, die eine mit 1 TL Zucker, die andere ohne. An Deiner Stelle würde ich das sofort machen und uns hier direkt nachweisen, wie empfindlich Dein Organismus tatsächlich auf nur 1 TL Zucker reagiert. Daumendrück !
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 19:20:12 | IP (Hash): 745242237
Helmuth schrieb:
ja, ich habe geschrieben das ich mir extra so ein Brot gekauft habe um mir die Werte anzusehen.
Ich kann ja nicht mit der Kamera im Supermarkt rumlaufen und Fotos machen.
Das Brot habe ich probiert, hat mir nicht geschmeckt und wandert in die Tonne weil sich auch der BZ erhöhte.
Ich habe nun extra noch ein Foto gemacht für die Angaben, und die sind wie beschrieben in % aufgeführt.
https://abload.de/image.php?img=schnittenbrotxeje8.jpg
Und du glaubst ernsthaft das der Bäcker dir verrät ob dem Brot Zucker beigemischt ist?
So, jetzt habe ich sogar deinen Link geöffnet, obwohl ich sowas eigentlich nie mache. Und siehe da, die Nährwerte sind in Gramm angegeben, 2,5 g Zucker auf 100 Gramm. Die %Angaben bezeichnen die Referenzmenge, wie Heike schon schrieb.
Und ja...jedes Brot erhöht deinen Blutzucker...auch das schrieb ja Heike.
Der Bäcker (übrigens auch der Metzger und alle Lebensmittel verarbeitenden Betriebe) ist verpflichtet, dir zu sagen, was in dem Brot, der Wurst oder sonstwas enthalten ist. Er wird dir nicht das Rezept verraten, aber die Inhaltsstoffe.
Wie schon gesagt, es gibt kein Brot ganz ohne Zucker.
Ich kann dir nur dringend zu einer umfangreichen Diabetes-Schulung raten. Bzw. ist in deinem Fall vielleicht sogar eine langfristige Ernährungsberatung sinnvoll. Ohne die notwendigen Informationen über den Diabetes und Lebensmittelkunde ist es schwer, einen Diabetes zu handeln. Sprich doch mit deinem Arzt mal darüber.
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am 12.09.2021 19:30:15 | IP (Hash): 2140105154
Helmuth schrieb:
Wenn das für dich zutrifft dann ist ja alles bestens.
Möglicherweise geht es auch anderen so wie mir, bei denen schon bei kleinen Mengen von Zucker der BZ ansteigt. Nicht umsonst sind meine Werte zu hoch.
Man sollte als Diabetiker unterscheiden zwischen reinen Zucker, der den Blutzucker schnell ansteigen lässt und Kohlenhydrate, die auch nur zusammengesetzer Zucker sind, hier braucht der Körper nur etwas länger, um diese aufzuspalten, deshalb erhöhen sie den Blutzucker nicht sofort, aber sie erhöhen dennoch den Blutzucker.
Daher muss man als Diabetiker auf alle Nahrungsmittel mit Kohlenhydraten achten. Also bspw. Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Obst, etc. Das erhöht alles den Blutzucker.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass für dich eine gute Schulung sinnvoll ist. Damit du einfach besser die Grundlagen verstehst. Bspw. wäre auch die Diabetesklinik Bad Mergentheim eine sehr gute Adresse, wo du neben sehr hochwertigen Schulungen auch gleich eine bessere Blutzuckereinstellung zusammen mit Ärzten und Diabetesberaterinnen angestrebt wird. Hierbei geht es dann auch stark darum, dass du auch selbst verstehst, wie man den Blutzucker besser in den Griff bekommt. Mir hat vor 1 Jahr der Aufenthalt sehr geholfen und war definitiv nicht der letzte.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 20:53:46 | IP (Hash): 894219978
meine persönlichen Dinge möchte ich hier jetzt nicht weiter ausführen, weil das am eigentlichen Thema was uns so an Zuckerzusätzen geboten wird vorbei läuft.
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am 12.09.2021 21:03:42 | IP (Hash): 2140105154
Ich würde mal zusammenfassend sagen, ja es ist schon erschreckend, wo überall Zucker zugesetzt wird. Aber, bei Diabetes sollte man nicht nur darauf schauen, ob ein wenig Zucker zugesetzt wird, sondern die gesamten Kohlenhydrate pro Produkt im Auge behalten.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.09.2021 08:59:10 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Danke für den Link.
Ich finde die Seite richtig gut.
Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
oder
https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena
Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.
Vorsicht: Derartige Artikel sind meist nicht sehr wissenschaftlich. Deren Berichterstattung läuft gerne nach dem Schema "Was sich die COOLen Typen im Fitnessstudio so erzählen, muss stimmen und das schreib' ich gleich auf" ab.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.09.2021 09:36:04 | IP (Hash): 294178764
Und dann mögen wir Artikel auch gern "übertrieben lesen" wie z.B. den Satz "Wohl kaum jemand wird bestreiten, dass ein dauerhaft übermäßiger Konsum von Zucker der Gesundheit schaden kann." am Anfang vom 2. Link.
Schaden kann(!), also die nicht erwiesene Möglichkeit des Verursachens, lesen wir gern als praktisch verbriefte Ursache. Also nicht als kann, sondern als schadet. In der Art lesen viele auch die Nebenwirkungen auf den Beipackzetteln oder die im Zusammenhang mit den CoVi-Impfstoffen veröffentlichten.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.09.2021 12:11:29 | IP (Hash): 72970431
Richtig, Jürgen! Zusätzlich soll mit geführten Interviews mit jenen Halb-Göttern in Weiß - im Volksmund auch schlicht als "Ärzte" bezeichnet - die Glaubwürdigkeit der Aussagen erhöht werden.
ABER: Das was diese Zeitschriften da verzapfen, kann man getrost einfach nur als Effekthascherei im Schlagzeilen-Stil bezeichnen. Im ersten von Maddi geposteten Link wird diese Problematik besonders offensichtlich! -
am 13.09.2021 12:36:28 | IP (Hash): 72970431
Helmuth schrieb:
Ich habe im Internet eine sehr interessante Seite gefunden die darüber aufklärt wo sich überall in den Lebensmittel Zucker als Zusatz befindet.
Da gibt es einige Lebensmittel von denen man das nicht erwartet.
Einfach mal reinlesen:
https://www.fitbook.de/food/lebensmittel-zugesetzter-zucker-in-denen-man-ihn-nicht-vermutet
Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
Dürfte ich nur erfragen, warum Dich das überrascht, lieber Helmut(h)? Die meisten der genannten Lebensmittel sind doch bereits hinlänglich als "Zuckerfallen" bekannt. Andererseits weiß doch jeder, der einen Hauch von kulinarischer Erfahrung hat, dass z.B. Ketchup, Grillsaucen und Joghurt süß schmecken und damit mehr Zucker enthalten, als andere Lebensmittel. Bereits die Intensivität der Süße im Geschmack lässt doch bereits vermuten, wo sich mehr und wo weniger Zucker versteckt hält.
Überdies sind - wie ich ja in einem nicht-direkt auf Deinen ersten Beitrag bezogenen Statement erwähnt habe - Seiten wie FitBook nicht besonders glaubwürdig, zuverlässig und hilfreich. Salami oder Mortadella z.B. schmecken nicht nur nicht süß, sie enthalten mit 0,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm Salami-Endprodukt auch vernachlässigbar wenig Zucker. Und bei Pesto ist die hohe kcal-Anzahl in Zusammenhalt mit einer großen Menge Nudeln schlimmer als der Zuckergehalt als angebliche "Falle"! ;-)
Bearbeitet von User am 13.09.2021 12:41:26. Grund: . -
am 13.09.2021 14:25:09 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
maddi schrieb:
Danke für den Link.
Ich finde die Seite richtig gut.
Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
oder
https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena
Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.
Vorsicht: Derartige Artikel sind meist nicht sehr wissenschaftlich. Deren Berichterstattung läuft gerne nach dem Schema "Was sich die COOLen Typen im Fitnessstudio so erzählen, muss stimmen und das schreib' ich gleich auf" ab.
Ach , ich bin auch jahrelang in ein Fitnessstudio gegangen und leider nie wieder eins gefunden, nachdem mein reines Frauenfitnessstudio mit Schwimmband für Aquafitnesskurse leider zu gemacht hat, bis jetzt noch keines gefunden in dem ich mich wirklich wohl fühle.
Und man mag es kum glauben, so einige Sportler in diesem Bereich haben kein Diabetes
und kennen sich tatsächlich sehr gut mit Ernährungsfragen aus,
die auch für Menschen mit Diabetes gut geeignet sind.
Ich hab da keine Ressentiments Sportlern gegenüber, die in ein Fitnessstudio gehen.
Klar gibt es auch dort Menschen die keinerlei Ahnung haben und nur ihre Muskeln "aufpumpen" wollen.
Aber selbst die sind einem Diabetiker, der wenig bis gar keine sportliche Tätigkeiten ausübt, im Vorteil.
Will man den Body-Building Sport ernathaft betreiben, bleibt es keinem darin erspart sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. In jeder Sportart.
Zucker ist in dem Bereich auch nicht angesagt, da kein Nährstoff und nur ein schädlicher, weil leerer Kurzzeitenergielieferant.
Diesen Menschen kann man natürlich nicht erzählen, dass das Körperfett welches man angesammelt hat und mit sich rum schleppt ,nichts mit einer Fehlernährung und zu wenig sportlicher Betätigung zu tun hat. Das Sportler lieber mehrmals in der Woche Hanteln mit sich rum schleppen, statt Körperfett, werde ich diesen Menschen nicht zum Vorwurf machen.
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am 13.09.2021 15:01:22 | IP (Hash): 745242237
Mitglied schrieb:
maddi schrieb:
Danke für den Link.
Ich finde die Seite richtig gut.
Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
oder
https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena
Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.
Vorsicht: Derartige Artikel sind meist nicht sehr wissenschaftlich. Deren Berichterstattung läuft gerne nach dem Schema "Was sich die COOLen Typen im Fitnessstudio so erzählen, muss stimmen und das schreib' ich gleich auf" ab.
Volle Zustimmung @Mitglied - gut dass das mal einer geschrieben hat.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.09.2021 15:46:16 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Ach , ich bin auch jahrelang in ein Fitnessstudio gegangen und leider nie wieder eins gefunden, nachdem mein reines Frauenfitnessstudio mit Schwimmband für Aquafitnesskurse leider zu gemacht hat, bis jetzt noch keines gefunden in dem ich mich wirklich wohl fühle.
Und man mag es kum glauben, so einige Sportler in diesem Bereich haben kein Diabetes
und kennen sich tatsächlich sehr gut mit Ernährungsfragen aus,
die auch für Menschen mit Diabetes gut geeignet sind.
Ich hab da keine Ressentiments Sportlern gegenüber, die in ein Fitnessstudio gehen.
Klar gibt es auch dort Menschen die keinerlei Ahnung haben und nur ihre Muskeln "aufpumpen" wollen.
Aber selbst die sind einem Diabetiker, der wenig bis gar keine sportliche Tätigkeiten ausübt, im Vorteil.
Will man den Body-Building Sport ernathaft betreiben, bleibt es keinem darin erspart sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. In jeder Sportart.
Zucker ist in dem Bereich auch nicht angesagt, da kein Nährstoff und nur ein schädlicher, weil leerer Kurzzeitenergielieferant.
Diesen Menschen kann man natürlich nicht erzählen, dass das Körperfett welches man angesammelt hat und mit sich rum schleppt ,nichts mit einer Fehlernährung und zu wenig sportlicher Betätigung zu tun hat. Das Sportler lieber mehrmals in der Woche Hanteln mit sich rum schleppen, statt Körperfett, werde ich diesen Menschen nicht zum Vorwurf machen.
Auch auf die Gefahr hin, etwas zu schreiben, das nicht zum Thema passt: ICH habe im Zuge meiner 2-jährigen Erfahrung mit Fitnessstudios niemanden kennengelernt, der von Ernährung UND Training gleichermaßen (viel) Ahnung hat. Vielmehr sind Sporthallen, Fitnessstudios und co. meiner Erfahrung nach Orte, an denen allerlei Mythen und gut gemeinte aber letztlich falsche und unnötig versunsichernde Tipps rund um diese komplexen Themen untereinander weitergereicht werden. Diese meinen es dann zu gut und schreiben ihre Weisheiten auch noch ins Internet, sorgen für weitreichende Verunsicherung und beziehen sich in ihren Beiträgen nur selten auf wissenschaftliche Auseinandersetzungen (Studien, etc...) zu den Themen Ernährung und Fitness - Pseudowissenschaft ohne Inhalt eben! Stichwort: "Hungerstoffwechsel" (der wohl schlimmste Mythos von allen!), Muskelaufbau, kcal-Verbrauch durch HIIT-Training und Muskelmasse, etc...
Die Antwort auf die Frage, ob jemand Ahnung von der Materie hat oder nicht, kann man nur dann für sich selbst beantworten (am besten niemandem auf die Nase binden, dass er/sie sich irrt), wenn man sich selbst "ausreichend" damit auseinander gesetzt hat. Jemand der selbst nicht viel Ahnung davon hat, muss dann eben denjenigen glauben, bei denen das auch der Fall (und damit meine ich NICHT Dich, Maddi!). Dennoch wird das Geschick derjenigen, die nach einem naiven Schema "glauben" und nicht bereit sind, über den Tellerrand zu blicken und zu erfahren, zu lernen und als Konsequenz zu wissen, immer von den anderen beherrscht und damit negativ beeinflusst.
Warum soll Zucker per se (in normalen Mengen genossen) schädlich sein? Die "leeren" Kalorien liefern vielleicht keine wichtigen Nährstoffe, aber Übergewicht bekommst Du davon auch nicht bzw. nur dann wenn Du im Kalorienüberschuss bist. Das funktioniert aber mit jedem anderen Nährstoff in Form von Kalorien auch, sei es Protein, Fett oder sonst was, denn Kalorie bleibt Kalorie! Dem Körper ist es für die Fettzu-/abnahme komplett egal, woher die stamm(t)en. Die Behauptung, kein oder zumindest die meisten Sportler würden Zucker meiden, halte ich meiner Erfahrung nach für zu weit hergeholt. Das ist wieder dieses Pseudo-Fitnesswissen-Wunschdenken im Sinne von: "Zucker ist schlecht. macht dick und deswegen essen die gut gebauten, aufgepumpten Kerle nichts davon". Fakt ist: Kein Kalorienüberschuss, keine Fettzunahme! Keine negative Bilanz, keine Fettabnahme! Weder der Zucker, noch die Kohlenhydrate, noch das Fett sind das Problem, sondern die Menschen, die zu viel Kalorien sich reinschaufeln, sich zu wenig bewegen, dann Fett(!)zunahme und in weiterer Folge über Fettleber und Bluthochdruck klagen!
Bearbeitet von User am 13.09.2021 15:58:46. Grund: .