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Die Zuckerfalle in Lebensmittel

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    am 13.09.2021 12:11:29 | IP (Hash): 72970431
    Richtig, Jürgen! Zusätzlich soll mit geführten Interviews mit jenen Halb-Göttern in Weiß - im Volksmund auch schlicht als "Ärzte" bezeichnet - die Glaubwürdigkeit der Aussagen erhöht werden.

    ABER: Das was diese Zeitschriften da verzapfen, kann man getrost einfach nur als Effekthascherei im Schlagzeilen-Stil bezeichnen. Im ersten von Maddi geposteten Link wird diese Problematik besonders offensichtlich!
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    am 13.09.2021 12:36:28 | IP (Hash): 72970431
    Helmuth schrieb:
    Ich habe im Internet eine sehr interessante Seite gefunden die darüber aufklärt wo sich überall in den Lebensmittel Zucker als Zusatz befindet.
    Da gibt es einige Lebensmittel von denen man das nicht erwartet.
    Einfach mal reinlesen:

    https://www.fitbook.de/food/lebensmittel-zugesetzter-zucker-in-denen-man-ihn-nicht-vermutet

    Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de



    Dürfte ich nur erfragen, warum Dich das überrascht, lieber Helmut(h)? Die meisten der genannten Lebensmittel sind doch bereits hinlänglich als "Zuckerfallen" bekannt. Andererseits weiß doch jeder, der einen Hauch von kulinarischer Erfahrung hat, dass z.B. Ketchup, Grillsaucen und Joghurt süß schmecken und damit mehr Zucker enthalten, als andere Lebensmittel. Bereits die Intensivität der Süße im Geschmack lässt doch bereits vermuten, wo sich mehr und wo weniger Zucker versteckt hält.

    Überdies sind - wie ich ja in einem nicht-direkt auf Deinen ersten Beitrag bezogenen Statement erwähnt habe - Seiten wie FitBook nicht besonders glaubwürdig, zuverlässig und hilfreich. Salami oder Mortadella z.B. schmecken nicht nur nicht süß, sie enthalten mit 0,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm Salami-Endprodukt auch vernachlässigbar wenig Zucker. Und bei Pesto ist die hohe kcal-Anzahl in Zusammenhalt mit einer großen Menge Nudeln schlimmer als der Zuckergehalt als angebliche "Falle"! ;-)


    Bearbeitet von User am 13.09.2021 12:41:26. Grund: .
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    am 13.09.2021 14:25:09 | IP (Hash): 281481309
    Mitglied schrieb:
    maddi schrieb:
    Danke für den Link.
    Ich finde die Seite richtig gut.
    Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
    https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
    oder
    https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena

    Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.




    Vorsicht: Derartige Artikel sind meist nicht sehr wissenschaftlich. Deren Berichterstattung läuft gerne nach dem Schema "Was sich die COOLen Typen im Fitnessstudio so erzählen, muss stimmen und das schreib' ich gleich auf" ab.



    Ach , ich bin auch jahrelang in ein Fitnessstudio gegangen und leider nie wieder eins gefunden, nachdem mein reines Frauenfitnessstudio mit Schwimmband für Aquafitnesskurse leider zu gemacht hat, bis jetzt noch keines gefunden in dem ich mich wirklich wohl fühle.
    Und man mag es kum glauben, so einige Sportler in diesem Bereich haben kein Diabetes
    und kennen sich tatsächlich sehr gut mit Ernährungsfragen aus,
    die auch für Menschen mit Diabetes gut geeignet sind.
    Ich hab da keine Ressentiments Sportlern gegenüber, die in ein Fitnessstudio gehen.
    Klar gibt es auch dort Menschen die keinerlei Ahnung haben und nur ihre Muskeln "aufpumpen" wollen.
    Aber selbst die sind einem Diabetiker, der wenig bis gar keine sportliche Tätigkeiten ausübt, im Vorteil.
    Will man den Body-Building Sport ernathaft betreiben, bleibt es keinem darin erspart sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. In jeder Sportart.

    Zucker ist in dem Bereich auch nicht angesagt, da kein Nährstoff und nur ein schädlicher, weil leerer Kurzzeitenergielieferant.
    Diesen Menschen kann man natürlich nicht erzählen, dass das Körperfett welches man angesammelt hat und mit sich rum schleppt ,nichts mit einer Fehlernährung und zu wenig sportlicher Betätigung zu tun hat. Das Sportler lieber mehrmals in der Woche Hanteln mit sich rum schleppen, statt Körperfett, werde ich diesen Menschen nicht zum Vorwurf machen.

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    am 13.09.2021 15:01:22 | IP (Hash): 745242237
    Mitglied schrieb:
    maddi schrieb:
    Danke für den Link.
    Ich finde die Seite richtig gut.
    Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
    https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
    oder
    https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena

    Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.




    Vorsicht: Derartige Artikel sind meist nicht sehr wissenschaftlich. Deren Berichterstattung läuft gerne nach dem Schema "Was sich die COOLen Typen im Fitnessstudio so erzählen, muss stimmen und das schreib' ich gleich auf" ab.



    Volle Zustimmung @Mitglied - gut dass das mal einer geschrieben hat.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 13.09.2021 15:46:16 | IP (Hash): 72970431
    maddi schrieb:


    Ach , ich bin auch jahrelang in ein Fitnessstudio gegangen und leider nie wieder eins gefunden, nachdem mein reines Frauenfitnessstudio mit Schwimmband für Aquafitnesskurse leider zu gemacht hat, bis jetzt noch keines gefunden in dem ich mich wirklich wohl fühle.
    Und man mag es kum glauben, so einige Sportler in diesem Bereich haben kein Diabetes
    und kennen sich tatsächlich sehr gut mit Ernährungsfragen aus,
    die auch für Menschen mit Diabetes gut geeignet sind.
    Ich hab da keine Ressentiments Sportlern gegenüber, die in ein Fitnessstudio gehen.
    Klar gibt es auch dort Menschen die keinerlei Ahnung haben und nur ihre Muskeln "aufpumpen" wollen.
    Aber selbst die sind einem Diabetiker, der wenig bis gar keine sportliche Tätigkeiten ausübt, im Vorteil.
    Will man den Body-Building Sport ernathaft betreiben, bleibt es keinem darin erspart sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. In jeder Sportart.

    Zucker ist in dem Bereich auch nicht angesagt, da kein Nährstoff und nur ein schädlicher, weil leerer Kurzzeitenergielieferant.
    Diesen Menschen kann man natürlich nicht erzählen, dass das Körperfett welches man angesammelt hat und mit sich rum schleppt ,nichts mit einer Fehlernährung und zu wenig sportlicher Betätigung zu tun hat. Das Sportler lieber mehrmals in der Woche Hanteln mit sich rum schleppen, statt Körperfett, werde ich diesen Menschen nicht zum Vorwurf machen.




    Auch auf die Gefahr hin, etwas zu schreiben, das nicht zum Thema passt: ICH habe im Zuge meiner 2-jährigen Erfahrung mit Fitnessstudios niemanden kennengelernt, der von Ernährung UND Training gleichermaßen (viel) Ahnung hat. Vielmehr sind Sporthallen, Fitnessstudios und co. meiner Erfahrung nach Orte, an denen allerlei Mythen und gut gemeinte aber letztlich falsche und unnötig versunsichernde Tipps rund um diese komplexen Themen untereinander weitergereicht werden. Diese meinen es dann zu gut und schreiben ihre Weisheiten auch noch ins Internet, sorgen für weitreichende Verunsicherung und beziehen sich in ihren Beiträgen nur selten auf wissenschaftliche Auseinandersetzungen (Studien, etc...) zu den Themen Ernährung und Fitness - Pseudowissenschaft ohne Inhalt eben! Stichwort: "Hungerstoffwechsel" (der wohl schlimmste Mythos von allen!), Muskelaufbau, kcal-Verbrauch durch HIIT-Training und Muskelmasse, etc...

    Die Antwort auf die Frage, ob jemand Ahnung von der Materie hat oder nicht, kann man nur dann für sich selbst beantworten (am besten niemandem auf die Nase binden, dass er/sie sich irrt), wenn man sich selbst "ausreichend" damit auseinander gesetzt hat. Jemand der selbst nicht viel Ahnung davon hat, muss dann eben denjenigen glauben, bei denen das auch der Fall (und damit meine ich NICHT Dich, Maddi!). Dennoch wird das Geschick derjenigen, die nach einem naiven Schema "glauben" und nicht bereit sind, über den Tellerrand zu blicken und zu erfahren, zu lernen und als Konsequenz zu wissen, immer von den anderen beherrscht und damit negativ beeinflusst.

    Warum soll Zucker per se (in normalen Mengen genossen) schädlich sein? Die "leeren" Kalorien liefern vielleicht keine wichtigen Nährstoffe, aber Übergewicht bekommst Du davon auch nicht bzw. nur dann wenn Du im Kalorienüberschuss bist. Das funktioniert aber mit jedem anderen Nährstoff in Form von Kalorien auch, sei es Protein, Fett oder sonst was, denn Kalorie bleibt Kalorie! Dem Körper ist es für die Fettzu-/abnahme komplett egal, woher die stamm(t)en. Die Behauptung, kein oder zumindest die meisten Sportler würden Zucker meiden, halte ich meiner Erfahrung nach für zu weit hergeholt. Das ist wieder dieses Pseudo-Fitnesswissen-Wunschdenken im Sinne von: "Zucker ist schlecht. macht dick und deswegen essen die gut gebauten, aufgepumpten Kerle nichts davon". Fakt ist: Kein Kalorienüberschuss, keine Fettzunahme! Keine negative Bilanz, keine Fettabnahme! Weder der Zucker, noch die Kohlenhydrate, noch das Fett sind das Problem, sondern die Menschen, die zu viel Kalorien sich reinschaufeln, sich zu wenig bewegen, dann Fett(!)zunahme und in weiterer Folge über Fettleber und Bluthochdruck klagen!
    Bearbeitet von User am 13.09.2021 15:58:46. Grund: .
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    am 13.09.2021 15:55:41 | IP (Hash): 72970431
    Gerne, Zuckerle. Ich bin froh, dass ich nicht der einzige bin, der das so sieht. Leider ist das Internet voll von solchen Seiten und gut recherchierte Websites mit Links zu facheinschlägigen Studien reziprok die Ausnahme :-(
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    am 13.09.2021 16:48:57 | IP (Hash): 281481309
    Mitglied schrieb:


    Warum soll Zucker per se (in normalen Mengen genossen) schädlich sein? Die "leeren" Kalorien liefern vielleicht keine wichtigen Nährstoffe, aber Übergewicht bekommst Du davon auch nicht bzw. nur dann wenn Du im Kalorienüberschuss bist.



    In einen Kalorienüberschuß kommt man ganz leicht. Insbesondere wenn kein trainierte Muskeln vorhanden sind und insgesamt, heutzutage, wenig (gezielte) Bewegung im Alltag vorhanden.
    Da können "ein paar leere Kalorien", ganz schön zu Buche schlagen. Nicht nur was unnötige und ungünstige Fettablagerungen , sondern auch den BZ betrifft. " Kleinvieh macht auch Mist"


    Mitglied schrieb:

    Das funktioniert aber mit jedem anderen Nährstoff in Form von Kalorien auch, sei es Protein, Fett oder sonst was, denn Kalorie bleibt Kalorie! Dem Körper ist es für die Fettzu-/abnahme komplett egal, woher die stamm(t)en.



    Wenn dem so wäre, wäre es dem Körper, den Organen, Muskeln, Sehnen, Sinnesorganen, dem biochemischen Stoffwechsel des Menschen völlig egal welche Nahrungsmittel er geliefert bekommt.
    Kalorien sind eben nicht gleich Kalorien. Auf den Inhalt kommt es defintiv an.
    Und natürlich kann man sowohl auf sehr ungesunde Art ( also für den menschlichen Organismus auf schädliche Weise ) sowohl abnehmen als auch zunehmen.
    Es kommt defintiv darauf an, was der Mensch zu sich nimmt.
    Nicht umsonst gibt es den Spruch : " Der Mensch ist was er isst".
    Platt, alt aber stimmig.



    Mitglied schrieb:
    Die Behauptung, kein oder zumindest die meisten Sportler würden Zucker meiden, halte ich meiner Erfahrung nach für zu weit hergeholt.



    Meine langjährigen Erfahrungen sind da halt anders gelagert.
    Da wurde und wird sich über die Jahrzente teilweise sehr viel über Zuckeraustauschstoffe unterhalten und diese benutzt. Gerade was die Industrie der Zuckeraustauschstoffe ( "künstliche Süßstoffe")
    als "Alternative" zu raffiniertem Zucker/Industriezucker betrifft, war der Bereich und der Bereich der ganzen Diätproduktindustrie lukrativ. Auch die Werbung dieser Industrien sprach und spricht gezielt diese Konsumenten an.
    Und ja es gibt einen Unterschied zwischen Menschen die ihren Sport ernsthaft betreiben
    und jenen, die das machen " um irgendwie schlank zu werden oder zu bleiben", " ein bißchen gesünder zu leben", "mal was für sich tun wollen" und alles mal probieren , ohne sich tatsächlich zu informieren.
    Mit Sicherheit ernähren sich ernshafte Sportler komplett anders als ein übergewichtiger Typ 2 Diabetiker, der das Fitnessstudio für sich entdeckt. Die erzählen einem auch nicht, das Kalorie gleich Kalorie ist.
    Egal, hau rein. Ob ein halbes Pfund Snickers oder ein halbes Pfund Weintrauben - macht keinen Unterschied, Kalorie ist Kalorie, wird man von einem ernsthaften Sportler nicht zu hören bekommen.
    Es gibt durchaus Menschen die da differenzieren.
    Klar wird letztendlich alles vom Stoffwechel "verzuckert".
    So wie Kalorie aber eben nicht gleich Kalorie ist, ist Zucker eben nicht gleich Zucker,
    Und die unterschiedliche Wirkunsgweise auf den menschlichen biochemischen Stoffwechsel enorm... und damit seiner Gesundheit.


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    am 13.09.2021 17:19:38 | IP (Hash): 294178764
    maddi schrieb:
    Die erzählen einem auch nicht, das Kalorie gleich Kalorie ist.
    Egal, hau rein. Ob ein halbes Pfund Snickers oder ein halbes Pfund Weintrauben - macht keinen Unterschied


    Sorry, aber schreibst Du in dem Beispiel gerade wirklich von gleichen Kaloriemengen?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 13.09.2021 23:42:37 | IP (Hash): 281481309
    Nein.
    Mein Beispiel bezieht sich auf die Aussage Kalorie ist Kalorie.
    Von einer Kalorienmenge war nicht die Rede.
    Das ein halbes Kg Snickers eine andere Energiedichte und Kalorienanzahl als ein halbes Kg Weintrauben hat versteht sich von selbst. Sehe ich hier aber als irrelevant an,
    denn es geht um die Aussage Kalorie wäre gleich Kalorie.
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    am 14.09.2021 07:45:30 | IP (Hash): 72970431
    maddi schrieb:
    Nein.
    Mein Beispiel bezieht sich auf die Aussage Kalorie ist Kalorie.
    ...
    Sehe ich hier aber als irrelevant an,
    denn es geht um die Aussage Kalorie wäre gleich Kalorie.



    ...und das ist auch so! Eine Kalorie ist die Maßeinheit für Energie, genauer: Der Wärmemenge. Jetzt müsstest Du mir einmal erklären, wie die Kalorie - genau wie jede andere Maßeinheit wie z.B. Kilo oder Meter - etwas anderes als sie selbst sein kann. Der Logik Deiner Aussage zufolge, würde das bedeuten, dass 1 Meter genauso lang ist, wie 4 Meter. Oder 1 Kilo genauso schwer wie 6 Kilo. Doch das entspricht - wie wir alle wissen (sollten!) - nicht der Wahrheit.