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Die Zuckerfalle in Lebensmittel

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    Mitglied seit: 28.08.2021
    am 26.09.2021 11:57:59 | IP (Hash): 281481309
    Mitglied schrieb:

    Jede Diät bzw. Ernährungs- und Bewegungsweise, die unsere Schwimmhilfen schmelzen lässt basiert einzig und allein auf dem Grundsatz: "Calories in vs. Calories out". Darauf wollte ich hinaus! Es gibt keine anderweitige Möglichkeit die Fettdepots zu reduzieren, als mehr Energie durch das bloße "Existieren" Heißt konkret: Wenn ich z.B. 1.500 Kalorien am Tag über die Nahrung zu mir nehme und insgesamt 2.500 Kalorien brauche, wäre der Abnehmerfolg zwischen zwei Gruppen, die genau diese Kalorienmengen (1.500) einmal in Form von Gemüse und Obst und das andere Mal in Form von Zucker und Kohlenhydraten zu sich nehmen, der gleiche, wenn sie die Kaloriengrenze auch einhalten. Ich schreibe bzw. schrieb ja auch gar nicht, dass jene Ernährungweise der zweiten Gruppe gesund sei, sondern, dass der Abnehmerfolg einzig und allein auf dem richtigen Grundsatz: "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch" beruht.



    Ich würde eine ungesunde Art Gewicht zu verlieren nicht als Abnehmerfolg deklarieren.
    Natürlich muß man weniger Kalorien zu sich nehmen , wenn man Gewicht verlieren will.
    Oder mehr Bewegung in den Alltag einbauen, die einen auch ins schwitzen und schneller atmen kommen läßt.
    Bei dem einen nach 3 Minuten, bei einem anderen nach 30 Minuten - je nach individueller Fitness.
    Dennoch läßt sich die gesamte Problematik des Gewichts verlierens nicht alleinig auf diese einfache, vemeintliche goldene Regel reduzieren.
    Der Stoffwechsel des menschlichen Organismus ist da schon etwas komplizierter.

    Ein Mensch der einfach nur weniger isst, also weniger Kalorien zu sich nimmt als er benötigt,
    wird Wasser und Muskelmasse verlieren.
    Auf der Waage läßt sich dann eine Gewichtsabnahme verzeichnen.
    Für eine kurze Zeit. Dann geht der Organismus in den Hungerstoffwechsel über.
    Als Selbstschutzreaktion.
    Der Mensch verliert seine Leistungsfähigkeit, wird gereizt , müde, schlapp, etc.
    Der Nährstoffmangel schädigt den Organismus , die Muskeln, die Organe.
    Das Herz ist ein Organ und Muskel.
    Die Gewichtsabnahme stoppt.
    Aus Selbstschutzgründen wird der menschliche Organismus alles tun
    um einen weiteren Gewichtsverlust zu vermeiden.
    Der Mensch wird "bewegungsfaul".
    Versucht jedwede Art des Kalorienverlustes, besser des Energieverlustes , zu verhinden,
    indem er inaktiver wird.
    Will der Mensch weiterhin einfach nur an Gewicht verlieren,
    müßte er noch weniger Kalorien zu sich nehmen.
    Und diversen Heißhungerattacken und Fressanfallgelüsten widerstehen.

    Oder kommt wie Magersüchtige auf kreative Ideen ; um zu versuchen sich selbst,
    als den eigenen Körper zu bescheißen und ihm z.B. ein Sättigungsgefühl vorzugaukeln.
    Indem er z.B. Klopapier isst und viel Wasser trinkt.
    Der nächste frisst vielleicht 5 Kilo von irgendwas in sich rein, nur um es wieder zu erbrechen.

    Denn kein Mensch schafft es dem Hunger zu widerstehen,
    so lange er nicht gewaltsam von Nahrungsquellen aller Art fern gehalten wird.
    Oder sich in einer Umgebung befindet, in der es keine Nahrungsquellen gibt.

    Schlußendlich,
    wenn man "das Spiel" , den Stoffwechsel immer weiter nach unten treibt;
    immer tiefer und intensiver in einen Hungerstoffwechsel geht,
    wird der Körper anfangen sich selbst zu verdauen und entstehende, schwere Organschäden
    werden dem Gewichtsverlust ein "schnelles" und qualvolles Ende bereiten.

    Ja, der Mensch kann sich ganz schlank , sogar bis zum Tode hungern.
    Oder gehungert werden.

    "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch"
    Eine Diät funktioniert auf dem Wege.

    Diäten , also Wege die Kalorienzufuhr zu reduzieren und den menschlichen Organismus in einen Hungerstoffwechsel zu bringen, gibt es unendlich viele.
    Die meisten Menschen halten eine Diät nicht lange durch,
    da Hunger nun mal eine sehr starke, treibende Kraft ist
    und der menschliche Organismus nicht daran interessiert ist sich schädigen zu lassen.
    Hunger ist ein Signal, in Form eines Gefühles, des Körpers, der dem überleben dienen soll.
    Wie so viele Signale des Körpers, die er in Form von Gefühlen und Empfindungen mitteilt

    Nach der Diät folgt dann der berühmte JO JO Effekt.
    Mit ständigen Diäten kann man seinen Körper auch gut schädigen und statt "erfolgreich abzunehmen" immer fetter werden und dennoch einen Nährstoffmangel besitzen und sich in einem Hungerstoffwechsel befinden.

    Sobald der Körper einen Nährstoffmangel bemerkt, sendet er Signale der unterschiedlichsten Art.
    Und geht in den Hungerstoffwechsel über. Aus Selbstschutzgründen.
    Ist der Zustand erreicht und man will aus dem Hungerstoffwechsel wieder raus, bringt es nichts -außer einer Gewichtszunahme an Fett , einen Jo Jo Effekt- wenn man dann einfach wieder mehr Kalorien zu sich nimmt.

    Es müßte an sich altbekannt sein, dass Diäten eben nichts bringen,
    sondern letztendlich fett und krank machen.
    Und nicht selten der Einstieg in eine Eßstörung sind, vor allem bei jungen Mädchen.

    Alleinig mit FDH oder friss weniger kommt man nicht weit.
    Nur die richtige Nährstoffzusammensetzung, die den Abstieg in einen Hungerstoffwechsel verhindert, trotz reduzierter Kalorienzunahme und/oder mehr Bewegung,
    kann einen tatsächlichen Abnehmerfolg in Form von Fettverlust
    ("überschüssige Energereserven") bringen.
    Da kann man auch schon hier und da Hunger haben.
    Hunger haben ist aber nicht automatisch gleich hungern.
    Da geht es eben gerade nicht um Diät/en ( "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch"),
    sondern um eine langfristig gut durchhaltbare und aushaltbare Ernährungsumstellung.
    Welche dem Körper die Nährstoffe zuführt, "in Form von Kalorien", die er benötigt.
    Um mehr Bewegung, also langfristige Verhaltensänderungen die gut durchzuhalten/auszuhalten sind. Also etwas völlig anderes als eine Diät.

    Ein Mensch, der aus einem Hungerstoffwechsel heraus will, den er nicht nur durch hungern
    (verminderte Kalorienzufuhr) erreichen kann,
    sondern auch dadurch , dass er zu viele leere Kalorien die er zu sich nimmt,
    kann das nur schaffen, indem er seinem Organismus die benötigte Nährstoffzusammensetzung gibt.

    Dabei kann es zuerst eine kleine Gewichtszunahme geben.

    Ist der Körper wieder gut mit den Nährstoffen versorgt die er braucht,
    hebt er den Notalarmzustand ,also den Hungerstoffwechsel wieder auf.
    Dann kann eine sinnvolle Ernährungs- und Verhaltensumstellung beginnen
    und er langfristig und quasi "automatisch" Gewicht verlieren werden -
    Wenn man nicht ständig zu viele leere Kalorien zu sich nimmt.

    Wann er wie viel Energie / sinnvolle Kalorien benötigt ist von Tag zu Tag unterschiedlich.
    Wie man "Kalorien abbauen" kann altbekannt.
    Eine sinnvolle Kalorienanzahl sollte der Mensch zu sich nehmen, sein Grundbedarf definitiv gedeckt sein.
    Und dieser ist bei jedem Menschen halt individuell,
    Wie auch die Nährstoffzusammensetzung die er benötigt.

    Oder man fängt wieder eine Diät an... "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch".
    Man kann sich prima ein Leben lang in diesem Hamsterrad befinden.
    Diät - Jojo Effekt- Diät - Jojo Effekt, etc.

    Der menschliche Körper ist mehr als eine mathematische Formel a la :
    "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch"
    Wenn das so einfach runter zu brechen wäre, gäbe es keine fetten Menschen - im Hungerstoffwechsel.
    Nur schlanke Menschen - im Hungerstoffwechsel.
    Und meine persönliche Vermutung -
    Alle mit einem gestörten Hunger - als auch Sättigungsgefühl.







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    am 26.09.2021 12:06:31 | IP (Hash): 568834681
    Was verstehst Du bitte unter einer leeren Kalorie?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 26.09.2021 14:25:13 | IP (Hash): 2071634620
    Hugin66 schrieb:
    Geht nachsichtig mit uns Anfängern um - auch ihr seit mal Anfänger gewesen.

    Nachtrag:
    Manchmal braucht man einen zum reden. Helmuth teilt seine Erfahrungen hier.



    Hallo Hugin...natürlich hast du Recht, dass man mit Anfängern nachsichtig umgehen sollte. Das tue ich in der Regel auch (und ich glaube, ich spreche da für eine Vielzahl der hiesigen User) aaaber...leider bin ich von Helmuths oberlehrerhaftem Gehabe sehr genervt. Er postet hier seine zweifelhaften Links und gibt sein seltsames, offenbar ergoogeltes, Wissen von sich...und erwaretet dabei, dass andere das ernst nehmen. Wie soll man denn jemanden ernst nehmen der einem User, der über seine Potenzprobleme schreibt, was von Sellerie und Krabben vorfaselt, sich dann noch beschwert, wie sehr es ihm stinkt, dass andere User sich um hilfreiche Tips bemühen...oder die Sache mit der Zwiebel??

    Wir sind ja hier in einem Forum, das sich ausschließlich mit Diabetes befasst und nicht bei verstehen Sie Spaß...

    Aber okay...ich werde versuchen nachsichtig zu sein...das hört für mich allerdings da auf, wo neue User durch Falschinformationen verunsichert werden...

    Schönen Sonntag für alle!
    Bearbeitet von User am 26.09.2021 17:51:36. Grund: Tippfehler
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    am 27.09.2021 11:04:16 | IP (Hash): 72970431
    Einmal noch, weil's so schön war (vielleicht solltest Du ja einen neuen Fred in einem anderen Forum dazu eröffnen, @Maddi):

    Zum Abnehmen braucht man praktisch immer ein Kaloriendefizit habe ich oben geschrieben. Das stimmt und wird auch von Dir offenbar nicht angezweifelt. Wo bitte habe ich aber angegeben, dass eine Crash-Trend-Diät nach dem "Iss' nur das"-Prinzip sinnvoll und gesund ist? Die nächste Frage, deren Beantwortung mich brennend interessieren würde: Was verstehst Du unter einer "Crash-Diät"? Bitte versuche mir nicht weis machen zu wollen, dass ein schneller Gewichtsverlust per se immer schädlich und ungesund ist. Das ist er nämlich nicht, solange man intelligent vorgeht. Soll heißen: Genügend Protein und Krafttraining, dazu natürlich ausreichend Obst und Gemüse. Viele deutlich zu dicke Personen profitieren von einer umgehenden Verbesserung ihrer Gesundheit durch ein großes kcal-Defizit und einer entsprechend größeren wöchentliche Fettabnahme. Im Vergleich dazu ist eine langsame Gewichtsabnahme auch nicht für jeden die richtige Wahl. Diese "Diäten" bzw. Ernährungsumstellungen sind nicht besser, weil sie uns langsamer unserem Wunschgewicht näher bringen, denn dafür müssen wir sie ganz einfach auch länger durchführen, was für unseren Körper genauso "bedrohlich" wirkt!
    Die ideale Diät bzw. Ernährungsumstellung gibt es daher nicht! Jeder, der abnehmen will (und/oder sollte) muss die Ernährungsform finden, die das Fett abschmelzen und sich dauerhaft durchführen lässt. Als ich vor 2 Jahren bei einer Größe von 1,82 Meter noch 145 kg auf die Waage brachte, hätte ich mich z.B. strikt gegen populäre Low-Carb-Diäten entschieden. Und auch heute mit so viel weniger Gewicht ist trotz wiederholten Versuchens eine Low-Carb-Ernährungsweise einfach nicht das richtige für mich, da ich mich damit nicht wohl fühle. In den 80er-Jahren war es das Fett, das uns angeblich zunehmen ließ, später wurden Kohlenhydrate verteufelt und heute soll der Zucker der Advocato Diaboli unserer Gesundheit sein. Fakt aber ist: Nichts davon macht Dich per se dick. Die Kalorien sind es, die wir im Auge behalten müssen. Oft entscheiden wir uns aber dafür, eben dies bleiben zu lassen und schaufel alles, was bei 3 nicht auf dem Baum ist massenhaft in uns rein. Auch Sport zum Ausgleich der Kalorienaufnahme und Verbesserung/Erhalt unserer Gesundheit fehlt, was wiederum eine Gewichtszunahme leichter Realität werden lässt. Daher noch einmal: Ich sage/schreibe nicht, dass eine einseitige Trenddiät nach oben geschildertem 1-Lebensmittel-Prinzip sinnvoll oder gesund ist, aber ich behaupte - und habe damit recht - dass die Menschen die die Diäten durchführen und folglich ihre Entscheidungen den dauerhaften oder ausbleibenden Erfolg begründen. Oft essen wir nach einer "Diät" wieder zu viel und nehmen wieder zu. Das Problem mit ausbleibendem Erfolg oder Jo-Jo ist also NICHT die Wahl der Diät/Ernährungsumstellung mit großem kcal-Defizit oder fehlenden Nährstoffen, sondern - nach der "Diät" - in fast allen Fällen das "große Fressen" (Pun-intended!) NACH Einfahren des Erfolges. Ob mit Low Carb, High Carb, LCHF, Paleo, Keto oder sonst was. Das Problem sehe ich eher darin, dass diese Personen das richtige Ess- und Bewegungsverhalten lernen müssen, was erst einmal keine leichte Aufgabe ist, wenn man einen gesunden Lebensstil nicht von Klein auf eingeübt hat.

    Nun, den "eingeschlafenen Stoffwechsel" den Du hier beschreibst, ist nichts anderes als ein vielfach falsch wiedergegebener "Halb"Mythos. Diesen findest Du in vielen Fitnessmagazinen, deren Seriösität ich oben ja schon einmal angezweifelt habe und dies auch weiterhin tue. Denn während der Körper durch das geringere Körpergewicht - logisch - auch weniger Kalorien in Ruhe verbraucht (= RMR), gehören Behauptungen wie ein "Einschlafen des Stoffwechsels", "es erfolgt eine irreversible Schädigung des Stoffwechsels durch ein zu großes kcal-Defizit" oder "die Tatsache, dass irgendwann gar kein Fett mehr verbrannt wird" ins Reich der Mythen, verunsichern zu unrecht alle Hand von Personen, die eine Gewichtsreduktion dringend nötig hätten und haben somit weder in facheinschlägigen Artikeln noch sonst im Sinne irgendwelcher "nützlicher" Ernährungsberatungstipps was verloren! Was Du hier beschreibst, ist eine normale Anpassung des Körpers an das geringere Gewicht, die weder durch eine geringe wöchentliche Fettabnahme, wie sie häufig empfohlen wird, noch durch Muskelaufbau gänzlich verhindert werden kann! ABER: Wer auf intelligente Art und Weise mit entsprechenden diätetischen und sportlichen Maßnahmen Muskeln gegen Fett "tauscht", verhindert einen "zu großen" Rückgang der RMR. Gänzlich verhindern lässt sich diese aber trotzdem nicht. Schlussendlich stoppt aber unserer Fettverbrennung auch bei großem Runterhungern, sprich im Bereich eines sehr niedrigen KFA, viel Sport und wenig essen auch dann nicht! Bedenke auch, dass 1kg Muskelmasse erst einmal aufgebaut werden muss und selbst dann würdest nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis nur ca. 13 kcal pro Tag mehr verbrauchen. Du müsstest Dir also schon Arnold Schwarzenegger's Muskelmasse zu legen, damit der Mehrverbrauch an kcal durch Muskelmasse einen WIRKLICH nennenswerten Unterschied in der täglichen Energiebilanz ausmacht!

    In diesem Sinne können wir es jetzt wirklich gut sein lassen, oder @Maddi? ;-)
    Bearbeitet von User am 28.09.2021 13:54:14. Grund: .
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    am 27.09.2021 11:07:48 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was verstehst Du bitte unter einer leeren Kalorie?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.



    Das würde mich auch interessieren. Vermutlich Lebensmittel mit einem (sehr) geringen Nährwert, welche speziell von den vielzitierten Fitness-Mags übertrieben als "leere Kalorien" bezeichnet werden.
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    am 27.09.2021 11:15:44 | IP (Hash): 987346647
    Naja, Nährwert ist in allererster Linie die Energie, denn ohne die geht gar nichts, oder?

    ----------------------------------------------
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    am 27.09.2021 14:43:28 | IP (Hash): 72970431
    Dem stimme ich zu, lieber Jürgen! Auch für mich gibt es so etwas wie "leere Kalorien" nicht.
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    am 27.09.2021 19:18:59 | IP (Hash): 987346647
    maddi schrieb:
    Ein Mensch der einfach nur weniger isst, also weniger Kalorien zu sich nimmt als er benötigt,
    wird Wasser und Muskelmasse verlieren.
    Auf der Waage läßt sich dann eine Gewichtsabnahme verzeichnen.
    Für eine kurze Zeit. Dann geht der Organismus in den Hungerstoffwechsel über.
    Als Selbstschutzreaktion.
    Der Mensch verliert seine Leistungsfähigkeit, wird gereizt , müde, schlapp, etc.
    Der Nährstoffmangel schädigt den Organismus , die Muskeln, die Organe.
    Das Herz ist ein Organ und Muskel.
    Die Gewichtsabnahme stoppt.
    Aus Selbstschutzgründen wird der menschliche Organismus alles tun
    um einen weiteren Gewichtsverlust zu vermeiden.
    Der Mensch wird "bewegungsfaul".
    Versucht jedwede Art des Kalorienverlustes, besser des Energieverlustes , zu verhinden,
    indem er inaktiver wird.
    Will der Mensch weiterhin einfach nur an Gewicht verlieren,
    müßte er noch weniger Kalorien zu sich nehmen.
    Und diversen Heißhungerattacken und Fressanfallgelüsten widerstehen.


    Vielleicht fangen wir hier mal an:
    Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung. Sie fühlen sich vielmehr nach spätestens einer Woche körperlich und geistig sehr viel vitaler und leistungsfähiger als zuvor. Und dieser Zugewinn an Lebendigkeit nimmt auch in der Folgezeit keineswegs ab.
    Zudem macht auch das Hungergefühl nach spätestens eine Woche völlig Pause und stellt sich erst wieder ein, wenn man nach dem Übergang zu regelmäßig ausreichendem Essen mal eine Mahlzeit verspätet oder auslässt.
    Dass ein 100-kg-Mensch nach dem Abnehmen von 25 kgs für 25 kgs weniger Nahrung braucht, versteht sich eigentlich von selbst. Denn dass er wenigstens auf 100 wieder zunimmt, wenn er wieder die Nahrungsmengen vertilgt, die für ihn mit 100 kgs normal waren, ist doch völlig logisch, oder?

    ----------------------------------------------
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    am 27.09.2021 19:51:39 | IP (Hash): 2005997317
    hjt_Jürgen schrieb:
    maddi schrieb:
    Ein Mensch der einfach nur weniger isst, also weniger Kalorien zu sich nimmt als er benötigt,
    wird Wasser und Muskelmasse verlieren.
    Auf der Waage läßt sich dann eine Gewichtsabnahme verzeichnen.
    Für eine kurze Zeit. Dann geht der Organismus in den Hungerstoffwechsel über.
    Als Selbstschutzreaktion.
    Der Mensch verliert seine Leistungsfähigkeit, wird gereizt , müde, schlapp, etc.
    Der Nährstoffmangel schädigt den Organismus , die Muskeln, die Organe.
    Das Herz ist ein Organ und Muskel.
    Die Gewichtsabnahme stoppt.
    Aus Selbstschutzgründen wird der menschliche Organismus alles tun
    um einen weiteren Gewichtsverlust zu vermeiden.
    Der Mensch wird "bewegungsfaul".
    Versucht jedwede Art des Kalorienverlustes, besser des Energieverlustes , zu verhinden,
    indem er inaktiver wird.
    Will der Mensch weiterhin einfach nur an Gewicht verlieren,
    müßte er noch weniger Kalorien zu sich nehmen.
    Und diversen Heißhungerattacken und Fressanfallgelüsten widerstehen.


    Vielleicht fangen wir hier mal an:
    Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung. Sie fühlen sich vielmehr nach spätestens einer Woche körperlich und geistig sehr viel vitaler und leistungsfähiger als zuvor. Und dieser Zugewinn an Lebendigkeit nimmt auch in der Folgezeit keineswegs ab.
    Zudem macht auch das Hungergefühl nach spätestens eine Woche völlig Pause und stellt sich erst wieder ein, wenn man nach dem Übergang zu regelmäßig ausreichendem Essen mal eine Mahlzeit verspätet oder auslässt.
    Dass ein 100-kg-Mensch nach dem Abnehmen von 25 kgs für 25 kgs weniger Nahrung braucht, versteht sich eigentlich von selbst. Denn dass er wenigstens auf 100 wieder zunimmt, wenn er wieder die Nahrungsmengen vertilgt, die für ihn mit 100 kgs normal waren, ist doch völlig logisch, oder?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.



    Und noch einmal: Danke, lieber Jürgen. So wollte ich verstanden werden. Und den Zugewinn an Vitalität, Selbstvertrauen und einem stückchenweisen Rückgewinn des alten Körpergefühls beim kontinuierlichen Abschmelzen kann ich nach meiner eigenen Erfahrung zu 100 % bestätigen.
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    am 28.09.2021 23:32:34 | IP (Hash): 281481309
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was verstehst Du bitte unter einer leeren Kalorie?



    Kohlehydrate ohne jegliche Nährstoffe/Nährstofffunktion. Keninerlei Vitamine , Mineralien, etc.
    Also keinerlei Nährwert
    Darunter fällt Zucker.