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Die Zuckerfalle in Lebensmittel
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am 28.09.2021 23:45:48 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Naja, Nährwert ist in allererster Linie die Energie, denn ohne die geht gar nichts, oder?
Ohne die Nährstoffe die der menschliche Organimus benötigt, verliert der Mensch seine Energie/Kraft.
Leere Kalorien oder auch Kohlehydrate , wie eben Zucker ( ist ja Thema des Threads) mögen kurzfristig einen Energieschub/ Kraft geben können.
Allerdings fällt dieser vermeintliche Energieschub auch wieder sehr rasch ab.
Der Körper selbst bleibt an Nährstoffen unterversorgt.
Kontraproduktiv.
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am 28.09.2021 23:55:00 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Vielleicht fangen wir hier mal an:
Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung
Fasten und Fastenkuren sind etwas völlig anderes als Diäten.
Fastenkuren dienen dem entgiften des Körpers und sind nicht dazu da Gewicht zu verlieren.
Hier und da wird auch empfohlen vor einer Diät eine Fastenkur zu vollziehen.
Fasenkur und Diät kann man nicht miteinander vergleichen.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 29.09.2021 01:10:17 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Wo bitte habe ich aber angegeben, dass eine Crash-Trend-Diät nach dem "Iss' nur das"-Prinzip sinnvoll und gesund ist? Die nächste Frage, deren Beantwortung mich brennend interessieren würde: Was verstehst Du unter einer "Crash-Diät"?
- Wo bitte soll ich behauptet haben, Du hättest angegebendass eine Crash-Trend-Diät nach dem "Iss' nur das"-Prinzip sinnvoll und gesund ist?
- Ich habe nichts von einer Crash Diät geschrieben.
Mitglied schrieb:
Bitte versuche mir nicht weis machen zu wollen, dass ein schneller Gewichtsverlust per se immer schädlich und ungesund ist.
- Ich habe nichts von einer schnellen Gewichsabnahme geschrieben.
Sondern von einem Hungerstoffwechsel und Nährstoffen/Nährwerten - also einer völlig anderen Thematk.
Mitglied schrieb:
Diese "Diäten" bzw. Ernährungsumstellungen sind nicht besser, weil sie uns langsamer unserem Wunschgewicht näher bringen, denn dafür müssen wir sie ganz einfach auch länger durchführen, was für unseren Körper genauso "bedrohlich" wirkt!
- Eine Diät ist etwas völlig anderes als eine Ernährungsumstellung. Aber das habe ich ja schon lang und breit erklärt.
Mitglied schrieb:
Die Kalorien sind es, die wir im Auge behalten müssen.
Ich habe noch nie Kalorien gezählt. Und ich werde damit auch nicht anfangen.
Was ich nie gemacht habe ist auf Kohlehydrate geachtet. DAS war MEIN großer Fehler.
Mitglied schrieb:
Oft entscheiden wir uns aber dafür, eben dies bleiben zu lassen und schaufel alles, was bei 3 nicht auf dem Baum ist massenhaft in uns rein.
- Das habe ich nie gemacht.
Mein Manko war nie wirklich auf die (für mich) passenden Nährstoffkombinationen zu achten.
Mitglied schrieb:
Oft essen wir nach einer "Diät" wieder zu viel und nehmen wieder zu. Das Problem mit ausbleibendem Erfolg oder Jo-Jo ist also NICHT die Wahl der Diät/Ernährungsumstellung mit großem kcal-Defizit oder fehlenden Nährstoffen, sondern - nach der "Diät" - in fast allen Fällen das "große Fressen" (Pun-intended!)
- Nun "das große Fressen ist ein Folge/Konsequenz des Hungerstoffwechsels der bei einer Diät sehr leicht eintritt. Wer meine Ausführungen zum Hungerstoffwechsel und anschließendem JoJo Effekt nicht mag, der kann sich diese Begriffe selbst ergoogeln und sich selbst informieren, sodenn er das überhaupt mag oder will.
NACH Einfahren des Erfolges. Ob mit Low Carb, High Carb, LCHF, Paleo, Keto oder sonst was. Das Problem sehe ich eher darin, dass diese Personen das richtige Ess- und Bewegungsverhalten lernen müssen, was erst einmal keine leichte Aufgabe ist, wenn man einen gesunden Lebensstil nicht von Klein auf eingeübt hat.
Mitglied schrieb:
Nun, den "eingeschlafenen Stoffwechsel" den Du hier beschreibst, ist nichts anderes als ein vielfach falsch wiedergegebener "Halb"Mythos. Diesen findest Du in vielen Fitnessmagazinen, deren Seriösität ich oben ja schon einmal angezweifelt habe und dies auch weiterhin tue.
- Vor allem findet man das in Humanbiologiebüchern.
Mitglied schrieb:
Denn während der Körper durch das geringere Körpergewicht - logisch - auch weniger Kalorien in Ruhe verbraucht (= RMR),
- Der Kalorienverbrauch bei Ruhe richtet sich nicht nach einem Körpergewicht,
sondern nach den Muskeln/ dem Muskelaufbau.
Gut trainierte Muskeln "verbrauchen" im Ruhezustand mehr Kalorien/Energie"
als schwaches, untrainiertes Muskelgewebe.
Darum wird ein Mensch mit hohem Körperfettanteil und wenig/untrainierter Muskelmasse, wenn er auf der Couch liegt auch schneller fett als ein untrainierter Mensch.
Das Körpergewicht alleine sagt so erst mal gar nichts aus.
Es ist nun mal ein Unterschied ob 80 KG trainierte Muskelmasse oder 80 KG Fett auf der Couch pausieren.
Mitglied schrieb:
gehören Behauptungen wie ein "Einschlafen des Stoffwechsels", "es erfolgt eine irreversible Schädigung des Stoffwechsels durch ein zu großes kcal-Defizit"
- Ich habe von keiner irreveriblen Schädigung des Stoffewechsels gesprochen.
Ich habe über den Weg in einen Hungerstoffwechsel mit seinen Folgeerscheinungen geschrieben.
Da geht es nicht nur um Kalorien, sondern auch sehr existentiell um Nährstoffe ,
die der Körper nun mal benötigt.
Und wie gesagt, jeder der sich über den menschlichen Stoffwchechsel informieren will, kann das selbst tun. Genügend med. Fachliteratur gibt es ja dazu.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 29.09.2021 12:01:36 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Naja, Nährwert ist in allererster Linie die Energie, denn ohne die geht gar nichts, oder?
Ohne die Nährstoffe die der menschliche Organimus benötigt, verliert der Mensch seine Energie/Kraft.
Leere Kalorien oder auch Kohlehydrate , wie eben Zucker ( ist ja Thema des Threads) mögen kurzfristig einen Energieschub/ Kraft geben können.
Allerdings fällt dieser vermeintliche Energieschub auch wieder sehr rasch ab.
Der Körper selbst bleibt an Nährstoffen unterversorgt.
Kontraproduktiv.
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper - sind für Personen, die sich regelmäßig bewegen und die Muskeln beanspruchen kein Problem. Auch Zucker in Form von Kuchen, Gummibärchen oder Smarties muss man nicht gleich verteufeln. Im Gegenteil: (Hobby)Sportler können die Glukose - vorrangig aus "guten" KH-Quellen - ausgezeichnet für die Energieversorgung nutzen, vergleichbar dem Benzin eines Autos. Von "leeren Kalorien" im Sinne eines geringen Nährwerts kann also beim besten Willen keine Rede sein.
Probleme machen Kohlenhydrate in erster Linie erst dann, wenn wir uns damit mästen, an Fett zunehmen und die Glyko-Speicher durch Sport und Bewegung nicht wieder leeren. Durch die Kombi: Einlagerung von Kohlenhydraten, Fett und der Abgabe von körpereigenem Fett an andere Organe kann es in der Folge zu gesundheitlichen Problemen, nämlich Insulinresistenz und einer Fettleber kommen (= das Phänomen, das Nicolai Worm folgerichtig "Menschenstopfleber" nennt), was erklärt, warum der überwiegende Anteil der NAFLD/IR-Patienten adipös ist oder zumindest einen zu hohen KFA vorzuweisen hat. Denn diese Personen tragen nicht nur zu viel von den gelben Zellen mit sich herum - sie überschwemmen auch ihre Glyko-Speicher mit einer häufig KH-lastigen Ernährung bei gleichzeitig viel zu wenig Bewegung!
Als Faustregel kann daher empfohlen werden: Je mehr Fett wir mit uns herum tragen und umso inaktiver wir sind, desto weniger "müssen" wir auf KH zurückgreifen.
Bearbeitet von User am 29.09.2021 12:02:53. Grund: . -
am 29.09.2021 12:05:34 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Vielleicht fangen wir hier mal an:
Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung
Fasten und Fastenkuren sind etwas völlig anderes als Diäten.
Fastenkuren dienen dem entgiften des Körpers und sind nicht dazu da Gewicht zu verlieren.
Hier und da wird auch empfohlen vor einer Diät eine Fastenkur zu vollziehen.
Fasenkur und Diät kann man nicht miteinander vergleichen.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will.
Dass wir beim Fasten durch die geringere Kalorienaufnahme auch gleichzeitig Fett als netten Nebeneffekt schmelzen lassen können, ist Dir aber klar, oder? ;-) -
am 29.09.2021 12:28:15 | IP (Hash): 1861569473
maddi schrieb:
Sondern von einem Hungerstoffwechsel und Nährstoffen/Nährwerten - also einer völlig anderen Thematk.
Unter sogenanntem Hungerstoffwechsel verstehe ich den Ersatz von KHs als Hauptenenergieträger durch Fett. Wird auch medizinisch gezielt zur Gewichtsabnahme eingesetzt, weil damit bei negativer Energiebilanz vergleichsweise einfach auch körpereigenes Speicherfett verbraucht wird.
Und dabei muss in keiner Weise auf Mikronährstoffe und Ballaststoffe verzichtet werden, also auf die von Dir so betonten Nährstoffe und Nährwerte außer der Energie, oder?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 29.09.2021 14:01:30 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Unter sogenanntem Hungerstoffwechsel verstehe ich den Ersatz von KHs als Hauptenenergieträger durch Fett. [/quote]
Das wäre dann eine ketogene Diät.
Bei der allerdings auf die Zufuhr von existentiell wichtigen Nährstoffen , eben durch die Nahrungszusammensetzung geachtet wird. Dort wird auch nicht komplett auf Kohlehydrate verzichtet.
Und ja, mit dieser Diät kann man auch in einen Hungerstoffwechsel kommen.
Bei der ketogenen Enährung/Ernährungsumstellung soll es jedoch
um eine generelle Umstellung der Ernährug gehen.. was keinen dauerhaften Hungerstoffwechsel meint !
Sondern eine Stoffwechsel, der "sich daran gewöhnt" einen Großteil der Energie, die der menschliche Körper benötigt, aus Eiweiß und Fetten zu beziehen.
Also eine Nahrungs- und Stoffwechselumstellung die zu keiner Mangelernährug führt, da die benötigten Nährstoffe nicht fehlen, sondern nur aus einer anderen Nahrungszusammensetzung bezogen werden.
Dabei muß der Mensch nicht hungern- also seinen Körper unterversorgen.
Wie ich ja sagte: Es gibt X Wege in einen Hungerstoffwechsel zu gelangen.
Den kann man auch mit einem viel zu viel an falscher Nahrung erreichen,
man muß da nicht einmal für hungern.
Der Hungerstoffwechsel den ich meine geht immer mit einer Unterversorgung an existentiell wichtigen Nährstoffen einher.
Zumeist auf dem Wege der Kalorienreduktion.
Deswegen habe ich gesagt das Kalorie eben nicht gleich Kalorie ist.
Denn es kommt im Wesentlichen nun mal auf die Nahrung an, die Mensch zu sich nimmt.
Da Kohlehydrate nun man bekanntlich die höchste Anzahl an Kalorien/schnell verfügbarer Energie
besitzen, kann man da auch die meisten Kcal einsparen.
Insbesondere bei Kohlehydraten die für den menschlichen Organsimus keinerlei Nährwerte beinhalten, also das was ich mit leeren Kalorien umschreibe.
Da schließt sich der Kreis und man ist wieder beim Thema Zucker
und Zuckerfallen in Lebensmitteln angelangt.
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am 29.09.2021 14:13:49 | IP (Hash): 2071634620
Was du schreibst @maddi ist nicht richtig.
1 Gramm Kohlenhydrate hat 4,1 kcal
1 Gramm Eiweiß ebenfalls 4,1 kcal
1 Gramm Fett hat 9,3 kcal
1 Gramm Alkohol 7,1 kcal
Kohlenhydrate haben also keineswegs die höchste Anzahl an Kalorien. -
am 29.09.2021 14:28:08 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper -
Nein, sind sie nicht.
Das Organ Gehirn benötigt Kohlehydrate. Daraus zieht es seine Energie.
Das Gehirn braucht allerdings keine Unmengen an Kohlehydraten und schon gar keine leeren.
Mitglied schrieb:
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper - sind für Personen, die sich regelmäßig bewegen und die Muskeln beanspruchen kein Problem.
Sofern der Sportler kein Diabetiker ist. Und Kohlehydrate, vor allem leere, nicht generell im Übermaß verzehrt werden, ob nun eine Diabetes vorliegt oder nicht.
Wobei der Diabetiker Typ 2 der z.B. mit Metformin ausreichend behandelt werden kann einen gewaltigen Vorteil besitzt, denn er kann nicht unterzuckern.
Eine leicht erreichbare Überzuckerung ist da das Hauptproblem.
Um niedrige BZ Werte müssen hingegen alle Diabetiker ringen.
Wenn ich jemals einen Unterzucker erreichen sollte würde ich auch Gummibärchen essen.
O.K. eher einen Apfel oder Weintrauben.
Aber im Grunde kann ich da nicht mitreden, denn derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit zu unterzuckern nicht vor.
Für mich und meinen Diabetes machen leere Kalorien insbesondere Form von Kohlehydraten
oder auch anderen Energieträgern daher einfach keinen Sinn.
Sie belasten nur meinen Organismus. Und würden mir eh nur Heißhungerattacken bescheren.
Aber das kann jeder für sich so sehen wie er will.
Wer leere Kalorien zu sich nehmen will (nicht muß) ,kann das doch tun.
Das entscheidet jeder Mensch für sich selbst.
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am 29.09.2021 14:45:04 | IP (Hash): 1861569473
maddi schrieb:
Das Organ Gehirn benötigt Kohlehydrate. Daraus zieht es seine Energie.
Sorry, aber das ist abgrundtief FALSCH: Im Blutkreislauf gibt es in keinem Zusammenhang Kohlenhydrate. Die werden schon im Darm in einzelne lösliche Bestandteile und die in Moleküle zerlegt.
Vorschlag zur Güte:
Das Hirn ist unsere größter Einzelverbraucher an Energie. Normal nehmen wir die mit Kohlenhydraten in der Form von Glukose auf. Der Glukose-Energiegehalt ist das, was mit kcal bezeichnet wird.
Daneben braucht das Hirn auch Vitamine und SpurenElemente, die wir meistens mit den kcal-reichen Sättigungsbeilagen essen. Die lassen sich allerdings ALLE auch mit kcal-armen Gemüsen essen, so dass dem Hirn auch mit sehr wenigen KHs nichts wichtiges entgeht.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 29.09.2021 15:25:31. Grund: Ergänzung