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Zuckerfalle Narra-Tief

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    am 30.09.2021 08:02:03 | IP (Hash): 72970431
    Dazu braucht es keine teils zu unrecht gescholtenen Kohlenhydrate, @Maddi. Das ist ja genau das, was ich meine: Das was und speziell wie viel wir von was essen, bestimmt zu 70 - 80 Prozent, wie viel wir wiegen. Die restlichen 20 - 30 Prozent entfallen auf zusätzlich verbrannte Energie durch Bewegung und Sport. Fehlt dieser "Ausgleich" bzw. dieser "kcal-Bonus" wird eine Fettzunahme noch viel eher Realiät. Das können wir aber auch mit Salat, Gurken oder Mandarinen, also einem Kalorienüberschuss erreichen. In der Praxis sieht es aber nun einmal so aus, dass - bedingt durch die deutlich geringere kcal-Anzahl - durch Gemüse und Obst niemand wirklich an Fett zulegt, was wohl auch sehr wahrscheinlich der Grund dafür, weshalb Low-Carb-Diäten für viele gut funktionieren.
    Bearbeitet von User am 30.09.2021 08:03:23. Grund: .
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    am 30.09.2021 08:18:55 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Vielleicht liest Du ja mal beim Amazon in "die Fettlöserin" rein. Trotz Wahnsinnsgewicht kein Diabetes! Aber schon interessant, wie der traditionelle Diabetesverlag die Frau gezielt auf seine T2 Kundschaft ansetzt ;)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.



    Natürlich, @Jürgen. Ich habe an anderer Stelle ja auch schon von meiner eigenen Schwester mit NAFLD und ihrem BMI von sage und schreibe 48 erzählt. Trotzdem ist blutzuckertechnisch alles im Lot (A1c 5,1 %, NBZ i. d. R. zw. 60 und 90 mg/dl).

    Allerdings ist ein hoher KFA bekanntermaßen ein Risikofaktor für T2. Weiters kommen Adipöse auch eher aus dem Lager mit geringer Insulinsensitivität.
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    am 30.09.2021 08:21:48 | IP (Hash): 72970431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mit den Schwimmhilfen kommen wir aber jetzt ganz schön ins Schwimmen. Diesen Fred hier hab ich aufgemacht, um ungestört von anderen Themen das Thema Abnehmen diskutieren zu können. Also zum Verringern von Lebendgewicht, wenn man welches loswerden will. Das wollte ich von hinderlichen Mythen frei gestellt sehen. Ich wollte hier eigentlich niemanden zum Abnehmen bekehren.

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    Hey, wir können ja beides machen! ;-) Denn ich habe an vielen Stellen im Netz das Gefühl, das bezüglich des polarisierenden Abnehm-Themas eine große Unsicherheit herrscht; gerade dann, wenn es um die diversen Müthen wie den Hungerstoffwechsel, etc. geht. Wenn wir diese Angst auch nur einer geringen Minderheit nehmen können, wäre das doch schon was, oder? ;-)
    Vermutlich lesen hier aber eh die wenigsten mit...
    Bearbeitet von User am 30.09.2021 08:24:55. Grund: .
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    am 30.09.2021 11:49:18 | IP (Hash): 143801325
    doch, ich lese hier schon mit.
    Es ist schon interessant zu lesen wie man an Gewicht zunimmt und welche Auswirkungen das ganze drum herum hat.
    Ich persönlich habe mit 60 Kg mein Ideal Gewicht und brauche nicht abzunehmen.

    Wenn der Mensch zu 65% aus Wasser besteht, wie verhält es sich dann wenn man in eine Sauna geht?
    Es gibt da im Netz verschiedene Aussagen was einem Gewichtsverlust anbetrifft.
    Wenn man nun durch das ausschwitzen von Wasser an Gewicht verliert, lassen sich Saunabesuche auch als Diätanwendung benutzen?

    Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 30.09.2021 12:05:39 | IP (Hash): 1383354434
    Helmuth, Du bringst es auf den Punkt! Da fehlt nur noch der wichtige Hinweis, dass ja allgemein bekannt ist, dass die Diätwirkung immer am Freitagabend am größten ist ;)


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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 30.09.2021 12:48:33 | IP (Hash): 281481309
    Mitglied schrieb:
    Dazu braucht es keine teils zu unrecht gescholtenen Kohlenhydrate, @Maddi




    Mit Kohlydraten zu schimpfen, sie zu schelten, würde eh nichts bringen.
    Außerdem rede ich nicht mit Nudeln,Brot,Reis,Karoffeln.
    Weder schimpfe ich mit diesen noch flüster ich diesen zärtlich etwas zu.
    Ich ignoriere sieseit relativ kurzer Zeit, in meinem Leben einfach zu 98%.

    Selbiges mit Zuckerfallen in industriellen Lebensmitteln.
    Um die es ja in einem anderen und in diesem Thread geht.

    Und ob man will oder nicht, das gut findet oder nicht,
    viele Zuckerverbindungen gehen ganz schnell ins Blut und erhöhen den BZ massiv.

    Ich nicht versuchen da immer wieder mit der Aufnahme von Fett gegen zu steuern.
    Denn, so denke ich persönlich, würde das tatsächlich funktionieren
    könnte ich Erdnüsse ja in Form einem Snickers essen.
    Anstatt sie in einen Salat zu tun, für den knackigen, leckeren Effekt.
    Snickersriegel in einem Salat halte ich nicht für sinnvoll und auch nicht für lecker.

    Und nochmals , jeder kann essen was er will.
    Das ist eine ganz persönliche, also individuelle Entscheidung.


    Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will.
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    am 30.09.2021 14:58:43 | IP (Hash): 72970431
    maddi schrieb:


    Mit Kohlydraten zu schimpfen, sie zu schelten, würde eh nichts bringen.
    Außerdem rede ich nicht mit Nudeln,Brot,Reis,Karoffeln.
    Weder schimpfe ich mit diesen noch flüster ich diesen zärtlich etwas zu.
    Ich ignoriere sieseit relativ kurzer Zeit, in meinem Leben einfach zu 98%.




    Woher willst Du wissen, dass es nichts bringen würde, wenn Du ohnehin nicht mit ihnen redest? ;-)

    Zur Information: Den Begriff "schelten" - und die entsprechenden Konjugationen - lassen sich auch auf "leblose" Dinge anwenden.

    maddi schrieb:
    Selbiges mit Zuckerfallen in industriellen Lebensmitteln.
    Um die es ja in einem anderen und in diesem Thread geht.



    Warum liest Du nicht noch einmal Jürgen's ersten Beitrag zu diesem Fred? Das initiierte Diskussionsthema war nämlich ein anderes: Darin fragt der Gute - sofern ich ihn richtig verstanden habe - erst einmal nichts anderes, als nach dem Grund weshalb vielerorts durch allerlei Müthen, und "lokal" u.a. in Helmuth's "Zuckerfalle"-Fred, um das Zu- und Abnehmen so ein Super-GAU entsteht, wenn das Ansetzen (und Abschmelzen) der gelben Zellen für unsere Spezies seit vielen vielen Jahren vollkommen normal ist und keine Schäden durch das "Auf und Ab" des Körpergewichtes bekannt sind (von denen die diversen "facheinschlägigen" I-Net-Quellen ja schreiben).

    maddi schrieb:

    Und ob man will oder nicht, das gut findet oder nicht,
    viele Zuckerverbindungen gehen ganz schnell ins Blut und erhöhen den BZ massiv.




    Hat jemand hier oder in einem anderen Fred etwas Gegenteiliges behauptet?

    maddi schrieb:

    Ich nicht versuchen da immer wieder mit der Aufnahme von Fett gegen zu steuern.
    Denn, so denke ich persönlich, würde das tatsächlich funktionieren
    könnte ich Erdnüsse ja in Form einem Snickers essen.




    Es ist Diabetikern und in die Thematik der Stoffwechselstörung eingelesenen Interessenten nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern allgemein bekannt, dass Fett den BZ retardierter ansteigen lässt, wenn beide Makros gemeinsam aufgenommen werden, als dann, wenn wir uns lediglich Kohlenhydrate einverleiben.
    Bearbeitet von User am 30.09.2021 15:00:45. Grund: .
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    am 30.09.2021 15:57:23 | IP (Hash): 336325031
    Mitglied schrieb:
    Es ist Diabetikern und in die Thematik der Stoffwechselstörung eingelesenen Interessenten nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern allgemein bekannt, dass Fett den BZ retardierter ansteigen lässt, wenn beide Makros gemeinsam aufgenommen werden, als dann, wenn wir uns lediglich Kohlenhydrate einverleiben.

    Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit und zwar der kleinere Teil. An solchen Aussagen merkt man deutlich, dass du kein Diabetiker bist und keine eigenen Erfahrungen mitteilen kannst.

    Der andere und weitaus wichtigere Teil ist, dass Fett den BZ fast gar nicht ansteigen lässt und zur Verstoffwechslung kaum Insulin benötigt. Eiweiß benötigt etwas Insulin, aber viel weniger als die gleiche Menge an KH.

    Wenn Jürgen wieder einen "Mythos entlarvt", brauchst du nicht allzu viel darauf zu geben. Er gefällt sich als Mythenjäger und behauptet sogar, dass es Insulinresistenz, sowohl die physiologische als auch die pathologische, überhaupt nicht gibt - für ihn sind das und noch ein paar andere Sachverhalte lediglich Mythen.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 30.09.2021 16:00:51. Grund: BBCodes
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    am 30.09.2021 16:57:43 | IP (Hash): 2078475488
    Rainer schrieb:
    Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit und zwar der kleinere Teil. An solchen Aussagen merkt man deutlich, dass du kein Diabetiker bist und keine eigenen Erfahrungen mitteilen kannst.



    Und??? Die Aussage war allgemein auf Maddis Behauptung bzgl. Anstieg bei Fett-Konsum bezogen. Also was soll das?

    Rainer schrieb:


    Der andere und weitaus wichtigere Teil ist, dass Fett den BZ fast gar nicht ansteigen lässt und zur Verstoffwechslung kaum Insulin benötigt. Eiweiß benötigt etwas Insulin, aber viel weniger als die gleiche Menge an KH.




    Was denn jetzt? Fast "gar nicht ansteigen" oder "retardierter"? Für eines musst Du Dich schon entscheiden, werter Rainer! ;)

    Rainer schrieb:

    Wenn Jürgen wieder einen "Mythos entlarvt", brauchst du nicht allzu viel darauf zu geben. Er gefällt sich als Mythenjäger und behauptet sogar, dass es Insulinresistenz, sowohl die physiologische als auch die pathologische, überhaupt nicht gibt - für ihn sind das und noch ein paar andere Sachverhalte lediglich Mythen.




    Wie wär's mit weniger Hetze gegen andere User und dem guten Vorsatz, mehr vor der eigenen Tür zu kehren? ;)
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    Wir hetzen nicht. Wir verstehen uns auf unsere Art forenmäßig seit urdenklichen Zeiten ;)

    Rainer weiß, dass ich die Phänomene nicht anzweifle. Sie lassen sich ja auch vergleichsweise einfach messen und beliebig wiederholen. Die gängigen Erklärungen dafür leuchten mir allerdings nicht ein.

    So wird z.B. die physiologische Insulinresistenz damit erklärt, dass sie möglichen anderen Glukose-Abnehmern eine höhere Schwelle macht und damit den vergleichsweise wenigen unbedingt auf Glukose angewiesenen Verbrauchern bei LCHF die wenige Glukose praktisch reserviert. Das halte ich für rainen Schwachsinn, weil die wenigen unbedingt auf Glukose angewiesenen Zellen zu ihrer Glukoseaufnahme überhaupt kein Insulin brauchen. Viel einfacher wäre mithin die Reservierung, das Insulin einfach weiter runter zu fahren, so dass sich von daher keine anderen Verbraucher an der wenigen Glukose bedienen könnten. Das würde auch voll im Einklang mit unserer biologischen Natur liegen, die nirgendwo unnötigen Aufwand betreibt.

    Warum erhöht der Organismus stattdessen die Nutzenschwelle bei den anderen Verbrauchern, indem er sie deutlich weniger empfänglich für Insulin macht? - Vielleicht, weil er dieses Mehr an Insulin braucht? Aber wofür dann, wenn nicht für die Glukose?

    Vielleicht doch für Fett?

    Fett braucht nicht so viel Insulin, sagen wir aus der Perspektive der normalen eben glukogenen Ernährung. Lange nicht so viel wie Glukose, trifft ja auch zu.
    Aber ohne Insulin bleibt Fett nicht so einfach gespeichert. Und wenn die Energienutzung direkt via Fett geht, braucht das Speichern und Sichern von Überschuss/Reserve selbstverständlich eine höhere Schwelle als zu den Glukosezeiten, zu denen den Verbraucherzellen die meisten Enzyme für die direkte Fettnutzung fehlen.

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