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Diabetes Typ 2 ohne Übergewicht

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    am 11.12.2021 10:52:53 | IP (Hash): 1139811695
    Du hast da Recht Rainer. Auch bei uns vermuten die Ärzte dass Fettleber eher von zu viel KHs kommt.

    Allerdings habe ich auch keine Ahnung woran man Fettleber sieht. Ich meine wie die Diagnose gestellt wird, an bestimmten Parametern im Blut oder eher Ultraschall?

    Und bekanntlich essen wir in China wesentlich weniger Fleisch wie hier aber sehr viel KHs. Dafür aber viel mehr Diabetiker.

    Ich habe vor etwa 1,5 meine Ernährung umgestellt, esse nun weniger KH, mehr Eiweiß und Fett. Mein Gesamt-Cholesterin ist von 200 auf 160 gesunken. Immer noch nicht so gut, ich weiß aber im Rahmen.

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    am 11.12.2021 11:01:09 | IP (Hash): 1139811695
    Übrigens habe ich auch eine Zeit lang viel abgenommen. Vielleicht weil ich sehr oft gemessen habe und bei höherem Wert habe ich nicht getraut zu essen. Auch aktuell wenn ich sehe dass mein Wert nach vier Stunden nach einer Mahlzeit immer noch nicht unter 100 ist, da kriege ich Panik und esse weniger. Andererseits denke ich dass das Leben nicht nur um Zucker drehen soll. Klar sollte man achtsam sein aber man sollte trotzdem sich womöglich gut ernähren und das Essen genießen. Wenn du die selbe Erfahrung gerade machst wie bei mir, würde ich nicht ständig messen. Alles Gute!
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    am 11.12.2021 11:05:38 | IP (Hash): 1478240829
    .
    Bearbeitet von User am 11.12.2021 11:07:18. Grund: doppelt
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    am 11.12.2021 11:06:20 | IP (Hash): 1478240829
    Hallo Wunsch,

    feststellen kann das ein geübter Arzt im Ultraschall.

    Ein bisschen kann man mit dem FLI vermuten, allerdings passt der vermutlich nicht allzu gut für Schlanke:
    https://rechnersammlung.de/fli
    Neben den Körpermaßen sprechen hohe Triglyceride und ein hoher Leberwert Gamma GT für eine nichtalkoholische Fettleber oder anders herum: bei niedrigen TG und niedrigem GGT ist eine Fettleber eher unwahrscheinlich.

    Bei Mamamomi liegt aber eher LADA oder MODY auf der Hand. Sie sollte diesbezüglich erst einmal die Untersuchungen des Diabetologen abwarten.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 11.12.2021 12:04:03. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 11.12.2021 12:09:23 | IP (Hash): 81480552
    Wunsch2021 schrieb:
    Übrigens habe ich auch eine Zeit lang viel abgenommen. Vielleicht weil ich sehr oft gemessen habe und bei höherem Wert habe ich nicht getraut zu essen. Auch aktuell wenn ich sehe dass mein Wert nach vier Stunden nach einer Mahlzeit immer noch nicht unter 100 ist, da kriege ich Panik und esse weniger. Andererseits denke ich dass das Leben nicht nur um Zucker drehen soll. Klar sollte man achtsam sein aber man sollte trotzdem sich womöglich gut ernähren und das Essen genießen. Wenn du die selbe Erfahrung gerade machst wie bei mir, würde ich nicht ständig messen. Alles Gute!



    Liebe Wunsch, genauso ergehst mir zur Zeit, ständig Angst die BZ Werte in die Höhe zu jagen aber dann zu wenig zu essen und Hunger zu haben. Messen muss ich jetzt erstmal bis zum nächsten Arzttermin, sie möchte die Werte sehen. Hoffe auch dass ich dann ein wenig Entwarnung bekomme und nicht mehr so oft messen brauche weil der Essens-Stress ist schon sehr hoch gerade….
    LG, Momi
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    am 11.12.2021 12:13:28 | IP (Hash): 81480552
    .

    Bei Mamamomi liegt aber eher LADA oder MODY auf der Hand. Sie sollte diesbezüglich erst einmal die Untersuchungen des Diabetologen abwarten.


    Lieber Rainer, darf ich fragen ob du einen medizinischen Hintergrund hast? Du scheinst dich richtig gut auszukennen :-)
    Fetthaltiger Quark steht jetzt auf dem Speiseplan!
    LG, Momi
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    am 11.12.2021 12:17:57 | IP (Hash): 81480552
    Ups, konnte dich nicht zitieren und jetzt ist ein Teil von deiner Antwort in meinem Beitrag kopiert worden.

    Was ich noch fragen wollte: diese Diabetesformen LADA und MODY, findet einen Diabetoligen so etwas Standard bei der Ananmese heraus oder muss das extra untersucht werden?
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    am 11.12.2021 15:16:41 | IP (Hash): 1478240829
    Mamamomi schrieb:
    Was ich noch fragen wollte: diese Diabetesformen LADA und MODY, findet einen Diabetoligen so etwas Standard bei der Ananmese heraus oder muss das extra untersucht werden?

    Hallo Momi,

    das muss extra untersucht werden, wobei Der Diabetologe mit seinem großen Erfahrungsschatz wahrscheinlich eine Vermutung hat und in dieser Richtung genauer nachsieht.

    Vermutlich wird er das C-Peptid bestimmten lassen und dein Blut auf die für Typ1-Diabetes zuständigen Antikörper untersuchen lassen, um LADA zu bestätigen oder auszuschließen. Das ist die wichtigste Untersuchung, weil du mit LADA eine andere Therapie benötigst. Wenn er LADA ausschließen kann, dann sieht er mit den Werten auch etwas über eine mögliche Insulinresistenz, die häufig mit einer nichtalkoholischen Fettleber verknüpft wäre. Warte ab, was die Untersuchungen bringen und welche Diagnose der Diabetologe anhand der Werte und seiner Erfahrungen stellt. Bis dahin ist alles offen, die Typ2-Diagnose deiner Hausärztin hat nicht viel zu sagen. Lass dir unbedingt Kopien der Laborberichte geben und sammle die. Wenn du dann Fragen zu den einzelnen Werten hast, kannst du sie hier im Forum beantworten lassen.

    So wie du deinen BZ bisher im Rahmen hältst, machst du alles richtig und brauchst weder Angst noch ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn es nicht immer perfekt funktioniert oder wenn du dir bewußt eine Ausnahme leistest. Ich bin übrigens kein Fachmann, sondern nur langjähriger Diabetiker mit gesammelten Erfahrungen zu meinem Diabetes und vom Austausch mit anderen Diabetikern.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 11.12.2021 15:37:20. Grund: BBCodes
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    am 11.12.2021 16:51:54 | IP (Hash): 1044731888
    Mamamomi schrieb:
    Liebe Wunsch, genauso ergehst mir zur Zeit, ständig Angst die BZ Werte in die Höhe zu jagen aber dann zu wenig zu essen und Hunger zu haben. Messen muss ich jetzt erstmal bis zum nächsten Arzttermin, sie möchte die Werte sehen. Hoffe auch dass ich dann ein wenig Entwarnung bekomme und nicht mehr so oft messen brauche weil der Essens-Stress ist schon sehr hoch gerade….


    Was ich bei Euch beiden nicht verstehe: Warum wollt Ihr die Augen vor höherem BZ zumachen = Kopf in den Sand stecken = besser nicht wissen=messen? Ihr könnt doch ganz normal essen und beobachten, wie Euer BZ damit u.U. immer höher ansteigt, auch wenn Ihr Normalgewicht haltet, und dann dafür Medis bekommen, dass Ihr ihn in dem Bereich halten könnt, den Ihr haben wollt. Aber auch das geht ausschließlich mit Messen.
    Und nicht nach "der Arzt hat gesagt, viermal," sondern so häufig, wie Ihr am Verlauf seht, dass Messen notwendig ist!

    Ich halte Messenkönnen und sich so gesund danach richten Können, wie man das will, für ne wahnsinnig tolle Möglichkeit, und mir fehlt echt jedes Verständnis dafür, wie jemand darauf verzichten können und sich dafür unbedingt krummlegen will.

    Wenn Ihr messt, dass Euer BZ bei dem Essen, dass Ihr mögt und wollt, nur mit Medis zu halten geht, braucht doch niemand dafür ein schlechtes Gewissen zu haben. Dann eben passend Medi nehmen und gut, oder warum vielleicht nicht? Was ist da, was ich aus meinen Opa-Augen vielleicht übersehe?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 11.12.2021 17:54:11 | IP (Hash): 1124237365
    Hallo Jürgen,

    tatsächlich mache ich seit einem Jahr nichts anderes als mit weniger KHs und Bewegungen die endgültige Diagnose und die Medis-Einnahme hinauszuschieben. Obwohl mein Nüchternwert innerhalb dieses Jahres trotz weniger KHs und Bewegungen von 99 auf 109 und mein Langzeitzucker von 5,3 auf 5,7 gestiegen ist.

    Es ist manchmal schon anstrengend, weil ich zu Hause zwei Kleinkinder habe (1 und 3). Und auch bin ich mir nicht sicher was eine langfristige Kohlenhydratearme Ernährung evtl. welche gesundheitliche Schäden mitbringt. Aber insgesamt lebe ich in dem einen Jahr viel bewusster wie früher. Ich bewege mich viel mehr und esse so gut wie gar nichts süßes mehr (davor jeden Tag zumindest eine große Tafel Schokolade und ununterbrochen Süßigkeiten, kiloweise Obst und selten Gemüse). Daher denke ich dass die aktuelle Lebensweise zwar nicht ganz ausgewogen ist (wegen weniger KH), jedoch gesünder wie vorher ist.

    Ich gehe innerlich schon davon aus dass meine Diagnose in den nächsten zwei Jahren dann steht. Aber wenn ich noch ein paar Monate mehr ohne Medikamente leben kann, warum nicht. Ich bin erst 38:)

    Innerlich geht’s mir schon besser, muss ich sagen dass ich weiß ich bekomme dann Medikamente und es bedeutet kein Ende wenn ich mit Ernährung und Bewegung nichts mehr bewirken kann.

    Herzlichen Dank für deine Worte! Es berührt mich immer wieder dass du und Rainer für uns Fremde so viel Zeit nehmt. Also wirklich vielen Dank!