Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 18.12.2021
    am 18.12.2021 11:47:31 | IP (Hash): 1621403921
    Hallo Zusammmen!

    Da meine Mutter vom Arzt kam und ihr empfohlen wurde ihren Blutzucker regelmäßig selbst zu messen, hab ich gedacht ich könnte mich auch mal stechen.

    Nun hab ich morgens nüchtern stets werte um die 100 (immer zwischen 99 und 102).

    Um zu sehen wie hoch das nach dem Essen geht habe ich an 3 Tagen jeweils 1 und 2 Stunden nach dem Essen gemessen, hier waren die Werte dann (einmal sogar inklusive 300g Schokolade zum Dessert) - nach 1 Stunde 115 - 135, und nach 2 Stunden 90 - 105.

    5 Stunden nach dem Essen hab ich dann jeweils Werte zwischen 80-90 … also weniger als nüchtern, das verstehe ich dann schon gar nicht.

    Sollte ich das weiter untersuchen lassen?

    Lieben Gruß
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.12.2021 12:41:43 | IP (Hash): 300332577
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar zeigt Dir nen durchschnittlichen gesunden Blutzucker-Verlauf im Zusammenhang mit ner Mahlzeit. Parallel dazu nach unten und nach oben den weiten Spielraum, aus dem dieser Durchschnitt zustande kommt.
    Und wenn Du dazu jetzt noch berücksichtigst, dass unsere normalen Handmessgeräte bis zu 15% vom geeichten Wert abweichen dürfen, misst Du Deinen Blutzucker locker im gesunden Bereich.
    Morgens messen viele Menschen einen leicht höheren Nüchternzucker als zwischen den Mahlzeiten. Gespeist wird der aus dem um halben Pfund Glukose, das in der Leber gespeichert ist. In diesen Speicher wird nach dem Essen eingefüllt, was nicht sofort in den Kreislauf gehen soll, und dann davon ausgegeben, wenn nicht mehr gegessen wird.

    Bitte Deine Mutter jetzt nicht verunsichern! Blutzuckerausflüge auf 200-300 mg/dl nach dem Essen sind in der Diabetes-Behandlung völlig normal, und auf 5-10 und mehr Jahre kann man sich auch damit die eine oder andere der miesen Folgekrankheiten einhandeln. Aber ab und zu bis 200 richtet eher keinen Schaden an. Außer dem, dass der Blutzucker mit immer häufiger immer höher über dem gesunden Verlauf nen immer stärkeren Hang zum höheren Verlaufen entwickelt und immer mehr Medi zum Eingrenzen braucht.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 18.12.2021
    am 18.12.2021 12:49:13 | IP (Hash): 1621403921
    Hallo,

    Vielen Dank - also meinst Du ich hab hier mit meinen Messungen keinen Handlungsbedarf?

    Lieben Gruß
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.12.2021 13:15:01 | IP (Hash): 300332577
    genau :)

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 269
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 18.12.2021 14:07:22 | IP (Hash): 1478467049
    Leicht erhöhte Werte machen einen noch nicht zum Diabetiker.
    Geh doch einfach mal zum Arzt, diabetes ist vererbar

    Eltern69 schrieb:
    Hallo Zusammmen!

    Da meine Mutter vom Arzt kam und ihr empfohlen wurde ihren Blutzucker regelmäßig selbst zu messen, hab ich gedacht ich könnte mich auch mal stechen.

    Nun hab ich morgens nüchtern stets werte um die 100 (immer zwischen 99 und 102).

    Um zu sehen wie hoch das nach dem Essen geht habe ich an 3 Tagen jeweils 1 und 2 Stunden nach dem Essen gemessen, hier waren die Werte dann (einmal sogar inklusive 300g Schokolade zum Dessert) - nach 1 Stunde 115 - 135, und nach 2 Stunden 90 - 105.

    5 Stunden nach dem Essen hab ich dann jeweils Werte zwischen 80-90 … also weniger als nüchtern, das verstehe ich dann schon gar nicht.

    Sollte ich das weiter untersuchen lassen?

    Lieben Gruß

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 18.12.2021 15:05:09 | IP (Hash): 1478247266
    DanielaW schrieb:
    Geh doch einfach mal zum Arzt, Diabetes ist vererbar

    Das ist nichts als dummes Geschwätz. Diabetes (mit Ausnahme der Sonderform MODY) ist nicht vererbbar - weder Typ1-noch Typ2-Diabetes. Es besteht bei beiden eine erbliche Komponente, deshalb ist es aber noch lange keine Erbkrankheit.

    Es gibt absolut keinen Grund, wegen diesen selbst gemessenen BZ-Werten zu deinem Arzt zu gehen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 18.12.2021 20:18:02. Grund: BBCodes
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 269
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 18.12.2021 15:26:32 | IP (Hash): 1478467049
    Genau Rainer
    Da lügt die ddg j schon wieder indem sie diabetes als bis zu 50 Prozent vererbbar einstuft. Aber die ddg ist ja wahrscheinlich in deinen Augen reine lügenpresse
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 625
    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 18.12.2021 16:22:31 | IP (Hash): 1510108991
    Eltern69 schrieb:

    Sollte ich das weiter untersuchen lassen?



    Das ist bei den Werten nicht nötig.
    Ggf. könntest Du (dennoch) Deinen Hausarzt fragen, ob er mal ein HbA1c-Wert bestimmen mag. Falls er das nur als Igel-Leistung machen möchte, kostet das 12-14 Euro.
    Solange HbA1c unter 6,0 % ist, ist alles o.k.
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 18.12.2021
    am 18.12.2021 18:03:58 | IP (Hash): 741387635
    Vielen Dank!

    Mich ärgert einfach der frühe Wert, weil ansonsten ja alles mehr als vertretbar scheint.

    Mal sehen ob ich da runter komme.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 608
    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 18.12.2021 18:21:36 | IP (Hash): 1622938742
    Jeder Hausarzt oder Ärztin wird dich kostenlos untersuchen wenn du mal wieder einen Gesundheits-Check machen möchtest. Dabei wird nicht nur Blut entnommen sondern auch der Urin überprüft ob die Nieren noch gut arbeiten.
    Sollte der Urin eine sehr helle milchartige Farbe haben dann werden sofort Untersuchungen angestellt ob eine Diabetes vorliegt.
    Aber bei deinen Werten ist das wohl kein Problem.
    Gruß

    ...................................................................................................................................................
    Meine Methode hält auch deinen Blutzucker in Schach:
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15591/Fasten-gute-BZ-Werte
    ............................................................................................................................................
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 269
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 18.12.2021 19:19:24 | IP (Hash): 1967628420
    Du solltest das ganze wegen deiner elterlichen Vorgeschichte im Auge behalten. Kannst ga gerne mal vererbbarkeit von Diabetes googeln...da kannst du lesen was Rainer für nen Quatsch schreibt.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 608
    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 18.12.2021 19:29:44 | IP (Hash): 1622938742
    Ich habe mich heute über eine Vererbung schlau gemacht, bei der Apotheken-Umschau.
    hier lesen:

    https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/diabetes/lexikon/genetisches-risiko-809245.html


    ...................................................................................................................................................
    Meine Methode hält auch deinen Blutzucker in Schach:
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15591/Fasten-gute-BZ-Werte
    ............................................................................................................................................
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 593
    Mitglied seit: 10.01.2021
    am 18.12.2021 20:01:37 | IP (Hash): 1515891051
    Hallo,

    Diabetes 1 und 2 sind sehr wohl vererbbar, bei 2 kommt dann noch zusätzlich falsche Ernährung dazu. Meine Oma hatte Diabetes und mein Bruder auch. Aber zur Sicherheit lass Dich einfach diesbezüglich durchchecken beim Arzt.

    Gruß,
    Biggi
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 273
    Mitglied seit: 01.10.2020
    am 18.12.2021 20:16:25 | IP (Hash): 489572684
    Einfach ein großes Blutbild machen lassen.
    Da wird der LZW eh ausgewiesen.

    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,1 Stand 12/21 (ich arbeite weiter daran)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 269
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 19.12.2021 01:40:39 | IP (Hash): 1478467049
    Du hast mir ja schon wirklich schon sehr viel Blödsinn warum auch immer verbreitet Rainer, aber bitte beleg uns dochmal warum diabetes nicht vererbar ist.....wir alle wären für deine Ausführungendankbar bevor du wieder andere beleidigt......Rainer bitte melden


    Rainer schrieb:
    DanielaW schrieb:
    Geh doch einfach mal zum Arzt, Diabetes ist vererbar

    Das ist nichts als dummes Geschwätz. Diabetes (mit Ausnahme der Sonderform MODY) ist nicht vererbbar - weder Typ1-noch Typ2-Diabetes. Es besteht bei beiden eine erbliche Komponente, deshalb ist es aber noch lange keine Erbkrankheit.

    Es gibt absolut keinen Grund, wegen diesen selbst gemessenen BZ-Werten zu deinem Arzt zu gehen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 18.12.2021
    am 19.12.2021 11:25:27 | IP (Hash): 741387635
    Hallo,

    Wollte nur festhalten, meine Mutter hat keine Diabetes Diagnose. Es wurden lediglich erhöhte Werte festgestellt ( unter 126).
    Mit 70 Jahren vielleicht auch kein Drama.

    Somit müssen wir nicht die erb Diskussion hier zu Ende führen.

    Trotzdem vielen Dank.

    Lieben Gruß
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 269
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 19.12.2021 13:20:38 | IP (Hash): 1478467049
    Danke Helmut, damit wäre ja geklärt wer hier Blödsinngeschriebenhat.

    Helmuth schrieb:
    Ich habe mich heute über eine Vererbung schlau gemacht, bei der Apotheken-Umschau.
    hier lesen:

    https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/diabetes/lexikon/genetisches-risiko-809245.html


    ...................................................................................................................................................
    Meine Methode hält auch deinen Blutzucker in Schach:
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15591/Fasten-gute-BZ-Werte
    ............................................................................................................................................

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.12.2021 16:43:52 | IP (Hash): 1725254017
    Muss ich doch auch noch mal meine 2 Cents dabei schreiben:
    Auch wenn Ihr es hier gern in einen Topf steckt, aber zwischen Vererbbarkeit und genetischem Risiko besteht schon rein sachlich ein himmelweiter Unterschied.

    Vererbt werden einzelne Gene oder Genkombinationen mit exakt definierten Eigenschaften und Wirkungen, die man damit auch kriegt, wenn man sie erbt. Von 100 Erben kriegen 100 Leute die damit vererbte Krankheit.

    Ein höheres genetisches Risiko für eine Krankheit sagt, dass man die Krankheit eher kriegen kann, als nur zufällig. Wenn statistisch 1 von 100 unter vergleichbaren Umständen die Krankheit zufällig kriegen kann und 10 die kriegen, hatten offenbar 9 ein erhöhtes genetisches Risiko. Wenn z.B. unter gleichen Lebensumständen einige ethnische Gruppen mehr Typ 2 entwickeln als andere, haben die einigen ganz offenbar ein erhöhtes genetisches Risiko.

    Und nach Apothekerzeitungen und ähnlichen Medien kann Typ 2 überhaupt nicht vererbbar sein, weil es den Typ 2 vor um 1950 rum nach diesen Medien vielleicht mal als seltene Ausnahme und dann als Altersdiabetes gegeben hat. Die Alten von damals müssten sich biologisch völlig unmöglich wie die Karnickel vermehrt haben, wenn ne einfache Vererbbarkeit die heutig Volksseuche erklären könnte ;)

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 593
    Mitglied seit: 10.01.2021
    am 19.12.2021 20:16:56 | IP (Hash): 1515891051
    Jürgen, es hat ja auch niemand geschrieben, dass immer eine Vererbbarkeit Schuld an einem Diabetes hat. Die Wahrscheinlichkeit ist nur größer.

    Gruß,
    Biggi
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 608
    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 19.12.2021 23:31:30 | IP (Hash): 230994328
    Dann schreibe ich das jetzt. Kinder, die schon mit dem Typ 1 geboren werden haben das mit Sicherheit von einem der Elternteile geerbt, und werden es weiter vererben.



    ...................................................................................................................................................
    Meine Methode hält auch deinen Blutzucker in Schach:
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15591/Fasten-gute-BZ-Werte
    ............................................................................................................................................
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1430
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 20.12.2021 00:09:18 | IP (Hash): 652401798
    Helmuth schrieb:
    Dann schreibe ich das jetzt. Kinder, die schon mit dem Typ 1 geboren werden haben das mit Sicherheit von einem der Elternteile geerbt, und werden es weiter vererben.



    Kinder, die mit Diabetes geboren werden, haben keinen Typ1, sondern eine besondere Diabetesform, den neonatalen Diabetes. Das ist einem Gendefekt geschuldet.

    Der einzige Diabetes, der wirklich vererbt wird, ist der Mody Diabetes.

    Bei Typ1 und Typ2 Diabetes haben Verwandte ein erhöhtes Risiko, das heißt aber nicht, dass der Diabetes dann ausbrechen muss. Ich habe mal einen Bericht über eineiige Zwillinge gesehen, wo nur einer von beide an Diabetes Typ1 erkrankt ist. Ich kenne allerdings auch zwei Berichte über eineiige Zwillinge, wo beide kurz hintereinander an Typ1 Diabetes erkrankt sind. Aber Eltern, Geschwister, eigene Kinder können dennoch gesund sein und keinen Typ1 Diabetes haben. Genauso ist es bei Typ2 Diabetes.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 608
    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 20.12.2021 01:04:34 | IP (Hash): 230994328
    na prima, dann ist das jetzt auch klar geworden.

    ...................................................................................................................................................
    Meine Methode hält auch deinen Blutzucker in Schach:
    https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15591/Fasten-gute-BZ-Werte
    ............................................................................................................................................
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 269
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 20.12.2021 11:57:07 | IP (Hash): 111106875
    Also gibt es diabetes typ2 erst seit mitteletzten Jahrhunderts bzw. Weshalb tritt er dann vermehrt unter Geschwistern bzw. Von Eltern auf kind auf....so schnell ändern sich doch keine gene innerhalb einer Familie

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 593
    Mitglied seit: 10.01.2021
    am 20.12.2021 12:01:13 | IP (Hash): 1515891051
    Hi Daniela,

    vielleicht konnte man das vorher nicht feststellen, die Menschen werden ja auch immer älter ... . Eigentlich ist es ja egal, wo er herkommt, stinken tut es uns alle, dass wir den Mist haben.

    Gruß,
    Biggi
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 20.12.2021 21:08:35 | IP (Hash): 295483486
    DanielaW schrieb:
    Also gibt es diabetes typ2 erst seit mitteletzten Jahrhunderts bzw. Weshalb tritt er dann vermehrt unter Geschwistern bzw. Von Eltern auf kind auf....so schnell ändern sich doch keine gene innerhalb einer Familie


    Von vielen Krankheiten können wir heute getrost annehmen, dass es die auch schon gegeben hat, als sie noch nicht wie heute im Katalog einsortiert waren. Diabetes Mellitus gehört allein deswegen dazu, weil es erst seit verhältnismäßig(!) wenigen Jahren möglich ist, den Blutzucker zeitnah vor Ort zu bestimmen. Bis dahin mussten die Betroffenen morgens nüchtern zu einem Krankenhaus. Nur dort im Labor konnte der BZ bestimmt werden.
    Schon das zeitlich passende Dahinkommen war häufig mit großen Schwierigkeiten verbunden. Und die Untersuchungen waren teuer, wurden also nur in solchen Fällen verordnet, in denen der Arzt wie bei offenen Füßen und Beinen bei älteren Leuten einen ernsten Anhaltspunkt hatte.
    Dazu kommt, dass die Ärzteschaft natürlich mit den Erkenntnissen auch behandlungsmäßig mitwachsen muss(te).
    "Mädel, du hast zwar mit 340 einen Blutzucker wie bei Altersdiabetes, aber dafür bist du noch viel zu jung. Geh man nach Haus und komm nächstes Jahr wieder," hatte der Dok noch in der ersten Hälfte der 90ger Jahre einer Bekannten Mitte 30 erzählt.
    Damals hatte er da selbst schon in seiner Praxis messen können, und die Bekannte ist dann zu einem anderen Arzt gegangen.
    Hier hast Du einen schönen Abriss der Entwicklung der Behandlungsmöglichkeiten bei DM seit dem letzten großen Krieg https://diabetesinfo.de/homepage/geschichte-des-diabetes/1941-2006.html

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1430
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 21.12.2021 12:41:36 | IP (Hash): 331929088
    Über Diabetes und ganz besonders bestimmte Behandlungsansätze weiß man noch gar nicht so lange etwas.

    Insulin wurde erst vor 100 Jahren 1921 entdeckt. Davor war Typ1 Diabetes eine tödliche Krankheit.

    Früher war es Standard, dass der Blutzucker nur in der Klinik gemessen werden konnte. Handmessgeräte gab es da nicht. Z.T. wurde im Urin der Zuckergehalt gemessen.