Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Spritzen mit dem Pen

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 08.02.2022
    am 08.02.2022 22:36:56 | IP (Hash): 1295395819
    Hallo! Ich bin neu hier. Ich habe wahrscheinlich eine ganz dumme Frage. Mein Mann muss seit gestern abends spritzen. Tagsüber nimmt er Medikamente. Nun hat er das Problem bei dem PEN, das er gar nicht merkt, ob er gespritzt hat. Die Nadel ist so dünn oder ist da etwas falsch? Wer kann mich informieren?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.02.2022 09:46:11 | IP (Hash): 2077169540
    Die passende Stelle für die praktische Anleitung ist der verschreibende Arzt. Also nicht lange rumprobieren, wo ihr euch nicht sicher seid, sondern da konkret anleiten lassen.

    Dass etwas in mich rein gekommen ist, merke ich bei Mengen so ab 12 Einheiten. Dann will die gespritzte Menge mehr Platz, als unter meiner alten schlaffen Pelle normal zur Verfügung steht.
    Wenn ich wissen will, ob aus dem Pen überhaupt was raus kommt, stelle ich 4 oder 5 Einheiten ein, halte den Pen mit der Nadel nach oben, damit auch gleich Luft raus kann, wenn welche drin ist und drücke raus, was mit da eben raus kommt. Wenn da beim ersten Mal nix raus kommt, wiederhole ich die Prozedur. Wenn da beim zweiten Versuch auch nix raus kommt, hab ich wahrscheinlich beim Aufsetzen der Kanüle auf den Gummistopfen die Nadel abgeknickt. Daumendrück :)
    Nachtrag:
    Hab wieder vergessen, dass ich ja nicht nach jedem Mal Spritzen die Nadel entsorge. Für jedesmal ne neue würde ich nach dem Aufsetzen nur 2 Einheiten in der beschriebenen Art zur Probe rausdrücken.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 09.02.2022 10:33:06. Grund: Nachtrag
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 08.02.2022
    am 09.02.2022 12:20:07 | IP (Hash): 1295395819
    Danke für die Antwort. Es gab natürlich eine Einweisung durch den Arzt. Das war auch gar nicht so schwer. Das Problem ist, das er nicht spürt, wenn er sticht. Und der Wert ist am nächsten Morgen nicht wirklich besser. Spürst du die Nadel wenn du stichst?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 09.02.2022 12:36:30 | IP (Hash): 1579799638
    Hallo Gaby,

    die Pennadeln sind wirklich sehr schön dünn und scharf - das ist gut so.

    Empfindliche Leute merken das Pieksen stark, weniger empfindliche nur schwach oder an manchen Stellen gar nicht. Der Wirksamkeit des Insulins tut das keine Abbruch.

    Woran merkt er, dass das Insulin nicht wirkt. Misst er selbst den BZ und in welchem Abstand zur Mahlzeit? Hat er entsprechende Vergleichswerte von vorher? Einige Tage sollte er schon warten, um die Auswirkungen sehen zu können. Wenn sich auch nach längerer Zeit keine ausreichende Wirkung einstellt, dann muss die Dosis in Absprache mit dem Arzt erhöht werden.. Aber nach dem ersten Spritzen von Langzeitinsulin kann man dazu wirklich noch nichts sagen.

    Alles Gute für deinen Mann, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 09.02.2022 12:37:05. Grund: BBCodes
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.02.2022 12:53:52 | IP (Hash): 2077169540
    Manchmal merk ich’s wenig bis gar nicht und manchmal deutlich. Hängt sicher von der Stelle ab, die ich gerade treffe. Aber wo ich’s mir mit leichtem Schwung bis zum Anschlag ins Fell jage, merk ich’s eh erst, wenn’s schon drin ist.
    Welche Dosis passt, muss halt nach und nach herausgefunden werden, so wie Rainer schon geschrieben hat.
    Wie viel beim einzelnen passt, kann nur jeder eben bei sich selbst herausfinden. Als ich z.B. vor gut 20 Jahren mit Langzeit-/Basal-Insulin mit um 12 Stunden Wirksamkeit angefangen hab, zuerst mit 8 Einheiten, hab ich einige Wochen und schließlich gut 30 Einheiten für die Nacht gebraucht und morgens immer noch 140-160 mg/dl gemessen. Aber mehr Insulin ging nicht, weil ich mit der Dosis bei der Nacht zwischen 2 und 3 Uhr schon bei nur noch bei 60-80 war.

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 09.02.2022 12:55:20. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 62
    Mitglied seit: 30.07.2021
    am 09.02.2022 13:52:37 | IP (Hash): 1584816088
    Bei mir ist es wie bei Jürgen. Mal merke ich den Einstich gar nicht, manchmal sehr.
    Vor dem Stechen stelle ich immer die kleinste Einheit ein und prüfe, ob die Nadel Insulin freigibt. Danach stelle ich Dosis ein und los geht's. Wenn der Pen danach wieder auf Null steht, ist alles ok.
    Die jeweilige Dosis habe ich selbst für mich herausgefunden. Die Vorgabe vom Diabetologen war für mich erstmal ein Richtwert. Zur Zeit bin ich erkrankt und benötige mindestens die doppelte Dosis vom Mahlzeiteninsulin als sonst. Beim Langzeitinsulin zur Nacht bin ich etwas vorsichtiger mit der Erhöhung der Insulineinheiten, da ich in der Nacht nicht in den Unterzucker rutschen möchte.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 08.02.2022
    am 09.02.2022 20:24:39 | IP (Hash): 1295395819
    Vielen Dank allen. Ihr habt uns sehr geholfen. 👍
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 593
    Mitglied seit: 10.01.2021
    am 09.02.2022 20:56:06 | IP (Hash): 1515891051
    Nur keine Bange, Gaby, ich musste zeitweise auch spritzen, Mahlzeiteninsulin in den Bauchraum und Langzeitinsulin in das Fettgewebe Oberschenkel. Vor dem Einspritzen musste ich in die Nadel 2 Einheiten füllen und die in die Luft spritzen, damit sich keine Luftblasen in der Nadel befinden. Dann die entsprechende Menge Einheiten Insulin einstellen, und das in den Oberschenkel. Den Einstich spürt man gar nicht oder kaum, weil die Nadeln sehr dünn sind und nicht sehr lange, man spritzt nicht in den Muskel, sondern ins Fettgewebe (mit der freien Hand das Fettgewebe im Oberschenkel etwas zusammendrücken). Da nicht in den Muskel gespritzt wird, spürt man auch keinen Schmerz.

    Gruß,
    Biggi