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warum soll abnehmen wichtig sein?
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am 13.02.2022 20:01:35 | IP (Hash): 633855037
Daniela hat's schon 2 mal im anderen Thread geschrieben - einfach so, ohne jede Begründung. Hätte im anderen Fred auch eher keinen Platz.
Also bitte, Daniela, warum?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.02.2022 20:10:44 | IP (Hash): 1515891051
Vielleicht, damit es für den Körper leichter ist? Und dass man nicht an Herzverfettung stirbt. Viele Typ 2er sind übergewichtig durch ungesunde Ernährung, abnehmen geht mit Ernährungszumstellung einher und ist für Diabeteserkrankte sehr wichtig.
Gruß,
Biggi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.02.2022 21:38:45 | IP (Hash): 1695281411
Es gibt die Theorie, von Prof. Roy Taylor aus Newcastle, publiziert mit der DIRECT-Studie.
Die geht davon aus, dass Typ 2 die Erscheinungsform einer Leber- und Bauchspeicheldrüsen-Verfettung ist. Mal sehr populärwissenschaftlich-verkürzt ausgedrückt.
Schaltet erstmal die Leber von Fetteinlagerung auf -Abbau um, normalisieren sich die BZ-Werte.
Verliert die BSD ihre 10 g Fett, normalisiert sich auch die Fähigkeit adäquater Insulinausschüttung.
Je nach Ausmaß des Übergewichts passiert das im Laufe des Abbaus von etlichen kg übermäßigem Körperfett.
Im übrigen erscheint mir diese Theorie sehr schlüssig und passt ganz gut zu meiner Geschichte, den Diabetes zu überwinden.
Bearbeitet von User am 13.02.2022 23:19:14. Grund: rechtschreipunk1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.02.2022 21:43:07 | IP (Hash): 1695281411
Wer im Gegensatz zu mir erst im fortgeschrittenen Stadium erwischt wird bzw. umzudenken bereit ist, erhöht immerhin in hohem Maße die Aussichten, weniger Medikamente und mehr Lebensjahre für sich rauszuholen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.02.2022 06:58:54 | IP (Hash): 1803094824
torsten1973 schrieb:
Wer im Gegensatz zu mir erst im fortgeschrittenen Stadium erwischt wird bzw. umzudenken bereit ist, erhöht immerhin in hohem Maße die Aussichten, weniger Medikamente und mehr Lebensjahre für sich rauszuholen.
Durch das abnehmen erhöht man die Chance diereduzierte lebenserwartung durch Diabetes zu verlängern -
am 14.02.2022 09:10:37 | IP (Hash): 72970431
Seit wann haben Diabetiker eine geringere eigene Lebenserwartung zu beklagen? -
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am 14.02.2022 10:05:04 | IP (Hash): 1915762790
Mehrere Einträge, provokante Aussagen, antworten die user, wird es noch provokanter...,
ich würde mal sagen,
donn`t feed the troll.
Und immer wenn du eine Antwort hast, stellt das Leben eine neue Frage.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.02.2022 10:24:40 | IP (Hash): 72970431
DanielaW schrieb:
Schon immer
Beweise? -
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am 14.02.2022 10:38:09 | IP (Hash): 1271899632
torsten1973 schrieb:
Es gibt die Theorie, von Prof. Roy Taylor aus Newcastle, publiziert mit der DIRECT-Studie.
Publiziert mit der Banting Lecture in 2012. Verifiziert mit DiRECT, wo mehrere tausend neu diagnostizierte Typ 2 parallel einer Gruppe mit Standardbehandlung und einer Gruppe mit Leberentfettung zugeordnet werden. Die mit Leberentfettung hat auch nach 2 und 3 Jahren noch sehr viel bessere Ergebnisse, als die mit Standardbehandlung, obwohl normal selbst kein BZ gemessen wird.
Für Menschen mit zu vielen Kilos ist Abschmelzen immer gesund. Bei Menschen mit Diabetes verringert Abschmelzen zudem den ansonsten unbehandelten Blutzucker und bei Behandlung den Medibedarf für den gesünderen BZ. Zum größten Teil ganz einfach deswegen, weil der Organismus für weniger Essen weniger Insulin braucht (auch vom eigenen), und weil mit weniger Essen weniger hohe Spitzen den Nüchternzucker weniger hoch verlaufen lassen.
Aber das ist alles sekundär. Im praktischen Erleben = mehr als Theorie(!) nach Prof Taylor stellt sich der normale Nüchternzucker schon nach einer Woche mit 600-800 kcal pro Tag ein. Tatsächlich ist dieser Umschaltpunkt unabhängig vom Grad der Ver- bzw. dann Entfettung der Leber, so z.B. bei der einen beim Rückgang von 30 auf 20% und beim anderen beim Rückgang von 90 auf 80% und unabhägig von Gewicht und Gewichtsverlust.
Gesunder BZ erleichtert übrigens das Abnehmen!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 14.02.2022 10:40:43. Grund: , -
am 14.02.2022 11:35:18 | IP (Hash): 72970431
biggi119 schrieb:
Statistik
Gruß,
Biggi
Behauptungen und Vermutungen sind keine Beweise.
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am 14.02.2022 12:51:34 | IP (Hash): 1271899632
Mitglied schrieb:
Behauptungen und Vermutungen sind keine Beweise.
Hab ich tatsächlich mal mit etwas Suchen beim BMA unter all den Statistiken so gefunden. Vor dem Hintergrund der durchschnittlichen Behandlungsergebnisse halte ich das auch für völlig normal.
Menschen mit Diabetes, die ihren Blutzucker im völlig gesunden Rahmen halten, wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht betreffen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.02.2022 14:09:28 | IP (Hash): 72970431
Danke, Jürgen für den Verweis auf die BMA-Statistik. Was Du geschrieben hast, ist ja dann schon einmal was anderes, als eine einfache Behauptung, die sich auf eine allgemeine Erwartung stützt, wie sie - und das weiß ich selbst - im Netz immer wieder vertreten wird. Vor o.g. Hintergrund sollte noch erwähnt werden, dass sich die als veraltet geltende Ansicht der geringeren Lebenserwartung von Diabetikern darauf stützt, dass (unbehandelter) Diabetes Folgeerkrankungen verursacht, die dann ihrerseits wiederum für das nicht vollständige Ausschöpfen der möglichen Lebenszeit verantwortlich sind.
Überhaupt ist die allgeime Panik vor Diabetes in der Bevölkerung vor allem darin begründet, dass Diabetes unbehandelt (!) noch viele Jahre bevor wir uns für immer ins geschlossene Bettchen legen, bereits Folgeerkrankungen verursachen kann. Das sollte insofern erwähnt werden, weil mitunter unnötig Panik geschoben wird, dass Diabetes per se und unkontrollierbar zu Netzhautschäden, diabetischem Fußsyndrom, etc. führt.
Bearbeitet von User am 14.02.2022 14:14:43. Grund: . -
am 14.02.2022 14:34:37 | IP (Hash): 240542329
Hi Mitglied!
Dies wird immer wieder gesagt, dass Lebenserwartung für Diabetiker niedriger sei als ohne
Diabetes. Wird immer wieder von Ärzte gesagt.
Andreas
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am 14.02.2022 14:41:51 | IP (Hash): 72970431
Hallo Andreas,
unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich viele (nicht-insulinpflichtige) Diabetiker nicht an einen auf ihre Stoffwechselstörung angepassten Lebensstil gewöhnen können oder wollen, damit quasi unbehandelt sind, halte ich die allgemeine Behauptung der Ärzteschaft betreffend die Lebenserwartung Betroffener für nicht übertrieben. Dies aber vor allem unter Bedachtnahme, dass Folgeerkrankungen ohne (!) Behandlung, damit auch ein früherer Tod nicht sehr selten auftreten, welcher dann als solcher als entsprechende statistische Beobachtungen unter dem Begriff "Früherer Tod durch Diabetes" einfließt. Die Statistik zeigt ja nur einen Teil des gesamten Bildes, weswegen wir auch hier die Spreu vom Weizen trennen sollten, wie ich es bereits oben im Hinblick auf die Panik vor Diabetes bzw. Folgeerkrankungen erwähnt habe.
LG
Bearbeitet von User am 14.02.2022 15:03:31. Grund: . -
am 14.02.2022 15:11:36 | IP (Hash): 766288786
So ein Blödsinn.
Ich kenne etliche Diabetiker, bei denen sowohl der Diabetes als auch die diabetischen Folgeerkrankungen behandelt wurden, die trotzdem sehr zeitig an den Problemen verstorben sind. In der Statisik sind das auf keinen Fall nur die seltenen Ausnahmen. 'Behandelt' oder 'nicht behandelt' taugt dabei als alleiniges Kriterium wirklich nicht, auch wenn du es als Spreu und Weizen kennzeichnest.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 14.02.2022 15:25:52. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.02.2022 16:18:35 | IP (Hash): 1271899632
Mitglied schrieb:
erwähnt werden, dass sich die als veraltet geltende Ansicht der geringeren Lebenserwartung von Diabetikern darauf stützt, dass (unbehandelter) Diabetes Folgeerkrankungen verursacht, die dann ihrerseits wiederum für das nicht vollständige Ausschöpfen der möglichen Lebenszeit verantwortlich sind.
Definitief(!) unzutreffend! Folgekrankheiten stellen sich mit völlig ordentlicher Behandlung und Compliance im Rahmen von HBA1c 6,5-7,5 spätestens im Zeitrahmen von 10-20 Jahren nach Diagnosereife sehr selbstverständlich ein und fressen selbstverständlich von Lebensqualität und Lebenszeit ab.
Folgekrankheiten lassen sich nur mit dem BZ die meisten bis alle von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich vermeiden, und zu solch gesunder BZ-Haltung wird fachoffiziell in keiner Weise geraten oder gar angeleitet.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.02.2022 16:26:00 | IP (Hash): 72970431
....
Bearbeitet von User am 14.02.2022 16:29:46. Grund: gelöscht -
am 14.02.2022 16:38:32 | IP (Hash): 72970431
....
Bearbeitet von User am 14.02.2022 16:39:43. Grund: gelöscht -
am 14.02.2022 16:44:17 | IP (Hash): 240542329
Hallo Mitglied!
Da gebe ich Dir vollkommen recht, es kommt darauf an wie man diese Krankheit entgegen tritt.
Deshalb kann man dies nicht veralgemeinern, wenn man sich an die Regeln hält. Kann man auch
sehr alt werden, gelöscht verstehe ich nicht richtig. Du hast es doch toll beschrieben, außerdem
kann man mit Dir toll Diskutieren.
Andreas -
am 14.02.2022 17:00:06 | IP (Hash): 72970431
Danke, Andreas! :-)
Genau das wollte ich damit sagen: Man hat es selbst in der Hand.
Statistiken, die mir weis machen wollen, dass der Durchschnittsdiabetiker XX Jahre alt wird, bringen einem Betroffenen vor dem Hintergrund, dass das allgemeine Daten sind, wo nicht bekannt ist und nicht bekannt sein kann, wie werte(r) Herr/Frau DiabetikerIn wie viele Jahre mit welchem BZ 24/7 und welchen (möglichen) weiteren Krankheiten lebte, gar nichts, außer Verunsicherung und der Befürchtung, dass mir selbst das gleiche Schicksal widerfährt.
Und das aus meiner Behauptung ableitbare Statement, dass je niedriger der BZ, desto niedriger das Risiko für Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etc., und vice versa, bezog sich natürlich auf den "Normbereich" oder nur ein paar Prozentpunkte darüber, zumal weithin bekannt ist, dass das Risiko für gesundheitliche Schäden simultan mit einem Anstieg der BZ-Werte ansteigt.
Deswegen bin ich nach wie vor nicht davon überzeugt, dass ein gesunder (!) BZ bei bestehendem Diabetes zu einem früheren Tod führen soll.
LG
Bearbeitet von User am 14.02.2022 17:01:29. Grund: . -
am 14.02.2022 17:10:32 | IP (Hash): 1803094824
Wie kann ein Mensch soviel Blödsinn schreiben. Schau doch auf die Statistiken oder bist du ein diabetes Verschwörer
Mitglied schrieb:
Hallo Andreas,
unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich viele (nicht-insulinpflichtige) Diabetiker nicht an einen auf ihre Stoffwechselstörung angepassten Lebensstil gewöhnen können oder wollen, damit quasi unbehandelt sind, halte ich die allgemeine Behauptung der Ärzteschaft betreffend die Lebenserwartung Betroffener für nicht übertrieben. Dies aber vor allem unter Bedachtnahme, dass Folgeerkrankungen ohne (!) Behandlung, damit auch ein früherer Tod nicht sehr selten auftreten, welcher dann als solcher als entsprechende statistische Beobachtungen unter dem Begriff "Früherer Tod durch Diabetes" einfließt. Die Statistik zeigt ja nur einen Teil des gesamten Bildes, weswegen wir auch hier die Spreu vom Weizen trennen sollten, wie ich es bereits oben im Hinblick auf die Panik vor Diabetes bzw. Folgeerkrankungen erwähnt habe.
LG
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am 14.02.2022 17:12:40 | IP (Hash): 1271899632
Mitglied schrieb:
Man hat es selbst in der Hand....Deswegen bin ich nach wie vor nicht davon überzeugt, dass ein gesunder (!) BZ bei bestehendem Diabetes zu einem früheren Tod führen soll.
Genau das schreib ich doch immer wieder! Wieso willst Du da widersprechen? Oder was hab ich misverstanden?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.02.2022 18:39:59 | IP (Hash): 276593013
Wenn ich soviel Blödsinn lese kommen mir die Tränen. Der Vater meine Bekannten hat alles dafür gemacht seinen Diabetes in den Griff zu bekommen und ist leider an den Folgen gestorben. Der Mann hat alles versucht. Dann kommt hier jemand wie Mitglied welcher gar kein Diabetiker und schreibt von oben herab, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Wenn ich dann sowas lese könnte ich ko.....Jeder Diabetes stellt sich anders da. Schon traurig hier -
am 14.02.2022 19:56:09 | IP (Hash): 1271899632
DanielaW schrieb:
Wenn ich soviel Blödsinn lese kommen mir die Tränen. Der Vater meine Bekannten hat alles dafür gemacht seinen Diabetes in den Griff zu bekommen und ist leider an den Folgen gestorben. Der Mann hat alles versucht. Dann kommt hier jemand wie Mitglied welcher gar kein Diabetiker und schreibt von oben herab, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Wenn ich dann sowas lese könnte ich ko.....Jeder Diabetes stellt sich anders da. Schon traurig hier
Du denkst dran, dass Du uns immer noch schreiben wolltest, warum Abnehmen im Blutzucker-Zusammenhang sehr wichtig ist?
Hier zu Deinen Tränen bitte ich Dich zu unterscheiden:
Hat der Verstorbene alles gemacht, was der Arzt ihm geraten hat? - Davon hab ich viele gekannt, mit denen ich zusammen vor 30 Jahren angefangen hab. Einige waren älter, viele waren bis zu 10 Jahre jünger als ich. Die allermeisten sind inzwischen tot. Praktisch alle mit ungesund hohen Blutfetten und ungesund hohem Blutdruck usw usw, lauter Krankheiten/Störungen, die der Blutzucker im diabetologisch empfohlenen Rahmen wenigstens fördert.
Menschen mit Typ 2, die sich nach den diabetologischen Vorgaben richten, brauchen für z.B. HbA1c um 7 mit den Jahren immer mehr und stärkere Medikamente und schließlich auch Insulin und auch davon immer mehr, häufig um 200-300 Einheiten Insulin pro Tag spritzen.
Dass mit HbA1c um 7 deutlich höher als gesunder BZ auf die Dauer mehr Krankheiten einlädt, als völlig gesunder, ist völlig logisch. Für die Einsicht braucht es kein Medizinstudium.
Und auch zu der Einsicht dafür, dass große Mengen an Insulin aus eigener Produktion oder aus Pen oder Pumpe zunehmend Schäden anrichten, braucht es kein Medizinstudium.
Oder hat er alle gemacht, so wie ich das hier meine? Ich meine, und wahrscheinlich Mitglied auch, dass am gesündesten ist, den eigenen Blutzucker SELBST nach Möglichkeit VÖLLIG GESUND zu steuern. Also in dem Rahmen, der mit Schwangerschaftsdiabetes vorgegeben wird. Und diesen Rahmen kann jede und jeder mit Prädiabetes und bis zu 4-5 Jahren nach der Diagnsereife für Typ 2 völlig ohne Medis und ohne ärztliche Hilfe erreichen und einhalten,
der systematisch misst, was er sich mit seinem Essen an BZ produziert,
sein Essen an diesen Messergebnissen so ausrichtet, dass der gesunde Rahmen eingehalten wird und bleibt.
Und mit einiger Sicherheit wird nach einiger Zeit im gesunden Rahmen beobachtet, dass da mit der Zeit KH-Mengen drin Platz haben, mit denen in Zeiten des höheren BZ Ausflüge bis an 200 mg/dl und mehr an der Tagesordnung waren.
Deine Einwände hier sagen mir wiederholt, dass Du die optimale Patientenversorgung bei der approbierten Medizin siehst. Ich gebe zu bedenken, dass auch die Medizin in erster Linie ein Geschäft ist und für viele darin sehr einträglich.
Schon wenn nur 10% der Menschen mit Typ 2 ihren BZ in ihrer eigenen Regie einfach durch Messen und sich danach Richten im völlig gesunden Rahmen halten würden, würden Ärzten und Pharmas gigantische Umsätze und Einkünfte entgehen!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 14.02.2022 19:58:36. Grund: . -
am 14.02.2022 20:56:17 | IP (Hash): 948479076
ich hoffe das Rainer nicht verärgert ist weil ich hier seine Meinung benutze.
Du mit deinem Dummgequatsche - Hauptsache widersprechen. 😕
Nicht zu glauben was du hier mit deinem AufmerksamkeitssyMTRon wieder für einen Mist schreibst.
Wer hier, wie du angibst, täglich 200-300 Einheiten Insulin spritzt, der machst sich selbst zu einem behinderten Pflegefall. Das sind immerhin 2-3 Pens täglich. Völliger Quatsch ist auch die Behauptung man müsse immer mehr Insulin spritzen.
Wenn mein Arzt mir sagt dass das Ziel ein HBA-1C Wert von 7,5% ist, wobei mein Alter noch berücksichtigt wird, dann reicht das für mich völlig aus um Folgeerscheinungen zu verhindern. Und das ist das eine Meinung von einem Experten.
Folgeerscheinungen scheinen aber schon bei dir aufzutreten, der Diabetes hat wahrscheinlich schon viele Gehirnzellen bei dir vernichtet.
Nicht umsonst hat Rainer vor kurzem geschrieben das bei dir etwas nicht mehr stimmen muss.
Und dabei tust du immer noch so als würdest du über den Ärzten und Wissenschaftler stehen, dabei bist du nichts weiter als ein Wichtigtuer.
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Jogurt selber machen mit Zitronengeschmack, das ist geil. -
am 14.02.2022 21:13:14 | IP (Hash): 1515891051
Helmuth, ich muss Dir widersprechen. Im Laufe der Jahre baut sich oft die körpereigene Insulinproduktion ab und um so mehr muss man eben spritzen. Dein Beispiel mit 300 Einheiten ist allerdings schon extrem und laut meiner Diabetologiepraxis betrifft das Leute, die sich auf ihren Pen verlassen und essen was sie wollen. Also, auch mit Insulin, kann man mit Ernährung steuern. Aber manche wollen das eben nicht oder kapieren es nicht.
Gruß,
Biggi -
am 14.02.2022 21:39:19 | IP (Hash): 1271899632
Was geht am einfachsten und billigsten wie zu behandeln, ist die Kern-Frage der Medizin.
Behandelt werden Krankheiten. Alle Behandlungen im Vorlauf der Krankheiten werden nicht vergütet.
Wer als Arzt von Prädiabetes (keine Krankheit) zu gesund (auch keine Krankheit) anleitet, bekommt dafür kein Geld von der kranken Kasse.
Wer einen HbA1c von 7,8 betreut (klar, erhöht wg Alter), bekommt jede Beratung voll abgerechnet.
Nicht weiter schlimm. Übrigens, 300 Einheiten sind EINE Pen-Patrone. Wer ICT=Basal-Bolus spritzt, hat immer 2 Patronen parallel im Gebrauch. Aber klar, das ist alles nur Geschwätz - oder Nichtwissen?
Und die 300 schaffen auch schon viele Typ 1 pro Tag! Wer schon mal in der Selbsthilfe mitgemacht hat - als es die noch nennenswert gab - weiß das.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 15.02.2022 02:37:23 | IP (Hash): 1947636587
hi Biggi, ich habe bei meiner Alters-Diabetes nie feststellen können das ich immer mehr an Insulin benötige. Und solange das hier nicht von anderen Usern bestätigt wird bleibt es für mich unglaubwürdig.
Die 300 Einheiten sind nicht von mir sondern sind von Jürgen aufgeführt.
Man stelle sich mal vor was das für eine Menge an Flüssigkeit ist, und wer sich diese Menge spritzt ist in meinen Augen ein Selbstmörder.
Meine Pens von Actrapid haben 100 ml Insulin. Bei 300 ml sind das pro Tag 3 Pens, in der Woche 20 Pens, oder 2 Zehner Packungen. Jede Packung kostet der Krankasse über 100,00€ und ich glaube nicht dass das von der Krankenkasse einfach so abgenickt wird.
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alle Behandlungen im Verlauf der Krankheiten werden nicht vergütet, schreibt Jürgen.
Das ist auch wieder eine dumme Behauptung die nicht bewiesen ist.
Ich habe mit meinem Arzt in Verbindung mit der Krankenkasse 2 Verträge laufen bei denen 1/4 jährlich der Diabetes untersucht wird, sowie ein EKG durchgeführt wird. Und für das -Besser leben Programm- der Krankenkasse werden die Behandlungen auch bezahlt.
Ich vermute das auch andere User solche Verträge laufen haben.
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Jogurt selber machen mit Zitronengeschmack, das ist geil. -
am 15.02.2022 10:56:13 | IP (Hash): 77128888
Helmuth, was schreibst du hier wieder zusammen? Bitte informiere dich doch erst und schreibe dann.
Eine Patrone für den Insulinpen enthält 3 ml, das sind 300 I.E, entsprechend 3,5 mg. Wenn jemand z. B. 30 I.E. spritzen muss, dann kann er mit einer Patrone (oder auch einem Fertigpen) 10 mal spritzen. Bei 300 I.E. pro Tag wäre das ein Pen, wie du auf drei kommst weißt vermutlich nur du.
Außer dem hat Jürgen nicht geschrieben dass die Behandlungen nicht vergütet werden. Er schrieb:
Alle Behandlungen im Vorlauf der Krankheiten werden nicht vergütet. Wer als Arzt von Prädiabetes (keine Krankheit) zu gesund (auch keine Krankheit) anleitet, bekommt dafür kein Geld von der kranken Kasse.
Jürgens Ausführungen sind oft schwer zu verstehen. Aber dann musst du sie halt mehrmals lesen oder auch mal nachfragen. Aber einfach jemanden angreifen und falsche Behauptungen in den Raum stellen, das ist nicht in Ordnung.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.02.2022 21:46:15 | IP (Hash): 464044497
Danke, Zuckerle. Aber nach allem, was ich bis jetzt gelesen habe, wird er Deine Anmerḱungen nicht verstehen (wollen!)
Und er wird auch diesen Artikel nicht lesen, weil ich ihm ja Viren schicken könnte - und weil die gesunde Einstellung seines Arztes darin nicht von mir infrage gestellt wird, sondern von einer auch international anerkannten Größe der deutschen Diabetologie https://www.diabetes-deutschland.de/archiv/1813.htm
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 18.02.2022 00:53:28 | IP (Hash): 574479581
Mitglied schrieb:
Seit wann haben Diabetiker eine geringere eigene Lebenserwartung zu beklagen?
Ist ganz einfach. Wenn ein Diabetes unbehandelt bleibt, kommen Folgeschäden zu Tage. In den ersten Jahren wirst Du noch nichts merken, aber nach und nach sendet Dein Körper die nötigen Signale und dann ist es oft schon zu spät und du hast schon die ersten Schäden die nicht mehr zu reparieren sind. Es ist in mehreren Fachquellen bereits belegt dass Diabetiker eine geringere Lebenserwartung (wenn unbehandelt) haben und diese hier aufzulisten finde ich sinnlos. Diabetes + metabolisches Syndrom ist alleine schon eine gefährliche Kombination.
P.S. das war mein erster Beitrag. :3 Bin DM Typ 2 Patient, erkrankt seit 3 Jahren und Krankenpfleger auf einer Diabetologie. Also das Thema Diabetes ist jeden Tag ein großer Bestandteil meines Lebens und doch bin ich immer auf der Suche nach neuen Informationen. Hoffe hier in Zukunft tolle Gespräche zu finden. Einen schönen Abend an alle. :)
Bearbeitet von User am 18.02.2022 01:01:10. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.02.2022 08:58:06 | IP (Hash): 1494841945
Hi Chris!
Genau das schrieb ich oben: Wenn unbehandelt! Ich habe nicht behauptet, dass im Zuge des Einhaltens des Behandlungsrahmens gem. Hjt‘s“ Angaben kein Risiko für Folgeerkrankungen gegeben ist.
LG -
am 18.02.2022 09:25:06 | IP (Hash): 1552368214
beingmechris schrieb:
Ist ganz einfach. Wenn ein Diabetes unbehandelt bleibt, kommen Folgeschäden zu Tage.
Hallo beingmechris,
schön, dass du hier her gefunden hast - willkommen im Forum. 😊
Das Thema hatten wir in diesem Thread schon einmal:
Es genügt nicht, den Diabetes behandeln zu lassen. Folgeerkrankungen treten auch und sogar hauptsächlich bei behandelten Diabetikern auf. Um das Risiko für Folgeerkrankungen zu verringern, muss der Diabetes besonders gut behandelt werden. Die ärztliche Behandlung reicht dafür häufig nicht aus, der Diabetiker muss zusätzlich selbst etwas für eine gute BZ-Führung tun.
Dabei darf man nicht den Fehler machen, bei den Folgeerkrankungen nur dir äußerlich sichtbaren und fühlbaren wie PNP, amputierte Beine, kaputte Augen, ... zu betrachten. Viel zeitiger und auch häufiger als die durch Schäden am peripheren Nervensystem verursachten Folgeerkrankungen treten Probleme am vegetativen Nervensystem auf und schädigen Herz, Nieren, Gehirn, ... Gerade diese Schäden erhöhen langfristig das Risiko einer Lebenszeitverkürzung enorm - auch bei behandelten Diabetikern.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 18.02.2022 10:01:34. Grund: BBCodes -
am 18.02.2022 09:47:28 | IP (Hash): 867329021
Willkommen auch von mir! Und ich kann Rainers Schreibe nur mit nem Link auf nen alten Diabetologen verlängern.
https://www.diabetes-deutschland.de/archiv/1813.htm
Bei Nichtbehandlung frisst der Diabetes jede Menge an Lebensqualität und Lebensjahren ab, bei mieser Behandlung immer noch reichlich und mit sehr guter Behandlung (HbA1c unter 6,5!!!) deutlich weniger. Aber er frisst auch damit noch statistisch deutlich ab!
Der Artikel ist fast 20 Jahre alt, und ich bin mir sicher, dass die weit überwiegende Mehrzahl der regelmäßig diabetologisch betreuten Menschen mit Typ 2 trotzdem heute noch deutlich über HbA1c 6,5 lebt. Die Behandlung hat sich im Ergebnis in dieser langen Zeit offenbar nicht wesentlich verbessert.
Nachfrage:
Wird wenigstens bei Euch zum gesunden BZ (wie Vorgaben bei Schwangerschaftsdiabetes) angeleitet?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 18.02.2022 09:55:24. Grund: Nachfrage -
am 18.02.2022 11:29:42 | IP (Hash): 1552368214
Mitglied schrieb:
Genau das schrieb ich oben: Wenn unbehandelt!
Auch wenn du das noch 100 mal behauptest, wird es dadurch nicht richtiger - es ist und bleibt absoluter Blödsinn. 😕
Zum Beweis braucht man theoretisch nur einen Diabetiker aufzuzeigen, beim dem trotz Behandlung eine erhebliche Lebenzeitverringerung aufgetreten ist. Allein mir sind aus meinem Umfeld schon etliche bekannt, so dass man das nicht auf seltene Ausnahmen schieben kann.
Ohne besonders gute Behandlung, die meistens auch eigenes Zutun erforderlich macht, lässt sich das Risiko einer Lebenszeitverkürzung nun mal nicht verringern. Übrigens bleibt auch bei so einer besonders guten Behandlung ein kleines Restrisiko bestehen - das ist bei allen Lebenssachverhalten so.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 18.02.2022 11:29:59. Grund: BBCodes -
am 18.02.2022 13:30:31 | IP (Hash): 1494841945
Schade, dass Du mich - wie so oft - falsch verstanden hast oder falsch verstehen willst 😕 -
am 18.02.2022 13:41:15 | IP (Hash): 1243581351
hjt_Jürgen schrieb:
Der Artikel ist fast 20 Jahre alt, und ich bin mir sicher, dass die weit überwiegende Mehrzahl der regelmäßig diabetologisch betreuten Menschen mit Typ 2 trotzdem heute noch deutlich über HbA1c 6,5 lebt. Die Behandlung hat sich im Ergebnis in dieser langen Zeit offenbar nicht wesentlich verbessert.
Es sollte noch der Grund genannt werden, weswegen eine scharfe Einstellung umstritten ist.
Eine Senkung des Hba1c unter 6,5% wurde in der Accord-Studie mit vermehrten Todesfällen durch Hypoglykämien erkauft. Dazu auch:
https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&S=51 -
am 18.02.2022 13:42:46 | IP (Hash): 2136726798
Hallo,
Abnehmen ist das A und O.
Ich bin wegen Übergewicht zu meinem Diabetes Typ 2 gekommen und hatte
dabei Bluthochdruck, Fettleber und schlechte Leberwerte, hohe Blutfettwerte, zu viel Harnsäure.....
dann habe ich abgenommen, ernähre mich besser und treibe leicht Sport.
Jetzt sind alle Blutwerte im grünen Bereich, die Leber ist nicht mehr so fettig, und ich bin viel fitter.
Ich nehme täglich 2g Metformin, der Hba1C liegt immer so bei 5,8 - 6,2.
Ohne Diabetes-Diagnose hätte ich vermutlich wie früher weiter gemacht. deshalb war das wohl mein Glück, dass das erkannt wurde.
Also ist der Diabetes in meinem Fall vermutlich eher lebensverlängernd als lebensverkürzend....wer weiß :-)
Viele Grüße
Chris
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am 18.02.2022 14:19:00 | IP (Hash): 1552368214
Mitglied schrieb:
Mitglied schrieb:
Genau das schrieb ich oben: Wenn unbehandelt!
Schade, dass Du mich - wie so oft - falsch verstanden hast oder falsch verstehen willst 😕
Was ist an dieser eindeutigen Aussage falsch zu verstehen?
Wenn du etwas anderes gemeint hast, dann schreibe bitte in Zukunft das was meinst. -
am 18.02.2022 14:22:00 | IP (Hash): 1552368214
Hape schrieb:
Es sollte noch der Grund genannt werden, weswegen eine scharfe Einstellung umstritten ist.
Eine Senkung des Hba1c unter 6,5% wurde in der Accord-Studie mit vermehrten Todesfällen durch Hypoglykämien erkauft.
Hallo Hape,
genau hier zeigt sich das Problem. In der Accord-Studie wurde versucht, den BZ ausschließlich mit Medikamenten (3 und mehr) weit nach unten zu drücken. Das funktioniert, wie die Studie gezeigt hat, leider nicht so, wie es soll. Ohne aktives Zutun des betroffenen Diabetikers wird es in den wenigsten Fällen ausreichen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 19.02.2022 06:50:04. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.02.2022 14:57:20 | IP (Hash): 867329021
Hape schrieb:
Es sollte noch der Grund genannt werden, weswegen eine scharfe Einstellung umstritten ist.
Eine Senkung des Hba1c unter 6,5% wurde in der Accord-Studie mit vermehrten Todesfällen durch Hypoglykämien erkauft. Dazu auch:
https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2015&S=51
Prof. John B. Buse hat ACCORD aus meiner Sicht damals mit dem Ziel aufgelegt, nach seiner und der Ansicht seiner Fraktion in der ADA zu sogenannt scharfe Einstellungen zu diskreditieren. Einfach mit dem Goldstandard aller Studien: DOPPELT BLIND.
JEDEM denkenden Kenner der Materie ist klar, dass sich KEIN EINZIGER Mensch mit Diabetes so EINSTELLEN lässt, dass sein BZ immer im gesunden Bereich verläuft und sein HbA1c maximal an 6,5 reicht, ohne dass er selbst oder sein Behandler seinen alltäglichen BZ Verlauf wenigstens in den üblichen Eckwerten kennt und ohne dass er selbst oder sein Behandler eine Ahnung von seiner Medikation haben.
2 Tage nach dem einstellen des ACCORD-Arms war die Welt rund, dass gesunder BZ für Typ 2 tödlich ist, also Monate vor einer ersten möglichen Auswertung, und daran hat sich bis heut nichts wesentlich geändert. Denn konkrete BZ-Daten wurden bis heute nicht(!) veröffentlicht. Wenn sie tatsächlich nicht erhoben wurden, würde ich allein von daher schon den Ansatz der Studie als vorsätzlich körperverletzend einstufen.
Einstellen mit Schwankungen von wenigstens plusminus 100 mg/dl gehen halt nicht im Bereich des gesunden BZ.
Gesund geht halt nur, wenn man sich beständig nach dem aktuellen BZ richtet, und dabei nicht nur eine Obergrenze einhält, sondern noch viel wichtiger und möglichst 24/7 die persönlich passende Untergrenze!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 18.02.2022 15:06:13 | IP (Hash): 867329021
Chris70 schrieb:
Ohne Diabetes-Diagnose hätte ich vermutlich wie früher weiter gemacht. deshalb war das wohl mein Glück, dass das erkannt wurde.
Also ist der Diabetes in meinem Fall vermutlich eher lebensverlängernd als lebensverkürzend....wer weiß :-)
Dann sind wir ja schon 2 mit ihrem Typ 2 als dem persönlich besten Gesundheits-Coach :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 19.02.2022 00:09:02 | IP (Hash): 1243581351
Nur zur Ergänzung.
Das hier war das Fazit des von mir genannten Links, also die Lehrmeinung von 2015:
"Bei älteren Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die bereits erkennbare oder subklinische kardiovaskuläre Folgekrankheiten haben (können), sollten HbA1c-Werte von 6,5-7,5% angestrebt werden, ohne dabei ein erhebliches Hypopglykämie-Risiko einzugehen. Der optimale HbA1c-Bereich ist allerdings umstritten (1). Bei jüngeren Patienten, besonders bei adipösen mit neu entdecktem Diabetes, sollten durch Gewichtsreduktion und Therapie mit Metformin annähernd normale Blutzucker- und HbA1c-Werte das Ziel sein. Auch bei ihnen sind Hypoglykämien zu vermeiden."
Meines Erachtens ist das immer noch gültig.
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am 19.02.2022 11:53:44 | IP (Hash): 348792314
Hape schrieb:
Meines Erachtens ist das immer noch gültig.
Du zitierst Praxisleitlinien, die in 10 oder 20 Jahren wahrscheinlich immer noch so aussehen und gültig sein werden. Die orientieren sich in erster Linie daran, was Behandler und Patienten alltäglich umsetzen können. Und alltäglich bedeutet, 1 Arztbesuch pro Quartal und alle notwendigen Anwendungen maximal 3mal täglich nach ärztlicher Vorgabe.
Und speziell für Typ 2 allein schon aus der Tradition ohne BZ Messen und ohne Insulin Spritzen!
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Bearbeitet von User am 19.02.2022 12:04:19. Grund: . -
am 19.02.2022 13:21:20 | IP (Hash): 1036949498
Dass Du mich falsch verstanden hast - oder wie geschrieben falsch verstehen willst - sehe ich schon daran, dass Du Dich mit keinem Wort auf den zweiten Teil meiner Schreibe beziehst.
Und falsch verstanden hast Du mich anderswo schon einmal, als ich von Dr. Worm und seiner Flexicarb-Methode gesprochen habe. -
am 20.02.2022 13:31:53 | IP (Hash): 240542329
Warum Abnehmen wichtig!
Habe Ziel schleifen lassen, bedeudet Gewicht in Höhe geschossen auf 92,6KG Bz wieder über 6,5
Blutdruck wieder über 150. Daraus sieht man dass alles zusammen hängt, aber weiter nicht schlimm.
Habe sofort wieder gehandelt, 3mal Täglich Ergometer 2mal Täglich 2,75KM Laufstrecke. Nun bin
ich wieder auf 91,25KG, Bz Messen ausgesetzt erst wieder nächste Woche. Abnehmen ist einfach, aber
Gewicht halten um so schwerer. Zum Nachahmen nicht gedacht, auf keinen Fall aufgeben. Denn es
geht alleine um die Gesundheit, jetzt geht es darum schnellstens unter die 90KG zu kommen. Ich weiß
welche Fehler ich machte, dies wird bei mir nicht mehr vorkommen. Habe Ziel sehr hoch gesteckt, um
es zu verwirklichen muß ich alles ab sofort Einhalten. Glaube ich war der einzigste der eingebrochen
war. Dieser Fehler darf niemehr vorkommen, habe ca 4Tage gebraucht um Gewicht unter 92KG
zubekommen. Macht diesen Fehler nicht wie ich, dazu habe mich morgens nicht mehr gewogen.
Habe es gespürt dass ich viel zugenommen habe.
Andreas -
am 22.02.2022 20:07:07 | IP (Hash): 81480552
Ich höre gerne medizinische Podcasts und da wird immer wieder erklärt dass die Fettzellen, vor allem die sich im Bauchfett befinden, Entzündungsprozesse anfeuern. Entzündungsprozesse im Körper sind natürlich grundsätzlich nicht wünschenswert (Darmgesundheit bzw Verdauung, chronische Müdigkeit, Hautprobleme, Infektanfälligkeit, etc) Durch die Entzündungsprozesse geht zudem bei uns Diabetikern der BZ-Wert schlechter herunter.
LG, Mamamomi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.02.2022 22:01:17 | IP (Hash): 867332154
Vielleicht wirfst Du mal nen Blick ins Buch bei der "Fettlöserin"? Und die hat noch immer keinen Typ 2, obwohl sie nach ihrem gewaltigen Abnehmen immer noch viel zu viel wiegt und die Entzündungsprozesse alle noch immer munter bedienen könnte ;)
Es hat auch viele Fachveröffentlichungen gegeben, die die besondere Eisenhaltigkeit vom Spinat unterstrichen haben - so lange der Spinat so eisenhaltig war, dass er eigentlich wenigstens nen Tag nach der Ernte rotrot hätte sein müssen ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 22.02.2022 22:17:23. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.