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warum soll abnehmen wichtig sein?

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    am 14.02.2022 10:38:09 | IP (Hash): 1271899632
    torsten1973 schrieb:
    Es gibt die Theorie, von Prof. Roy Taylor aus Newcastle, publiziert mit der DIRECT-Studie.


    Publiziert mit der Banting Lecture in 2012. Verifiziert mit DiRECT, wo mehrere tausend neu diagnostizierte Typ 2 parallel einer Gruppe mit Standardbehandlung und einer Gruppe mit Leberentfettung zugeordnet werden. Die mit Leberentfettung hat auch nach 2 und 3 Jahren noch sehr viel bessere Ergebnisse, als die mit Standardbehandlung, obwohl normal selbst kein BZ gemessen wird.

    Für Menschen mit zu vielen Kilos ist Abschmelzen immer gesund. Bei Menschen mit Diabetes verringert Abschmelzen zudem den ansonsten unbehandelten Blutzucker und bei Behandlung den Medibedarf für den gesünderen BZ. Zum größten Teil ganz einfach deswegen, weil der Organismus für weniger Essen weniger Insulin braucht (auch vom eigenen), und weil mit weniger Essen weniger hohe Spitzen den Nüchternzucker weniger hoch verlaufen lassen.

    Aber das ist alles sekundär. Im praktischen Erleben = mehr als Theorie(!) nach Prof Taylor stellt sich der normale Nüchternzucker schon nach einer Woche mit 600-800 kcal pro Tag ein. Tatsächlich ist dieser Umschaltpunkt unabhängig vom Grad der Ver- bzw. dann Entfettung der Leber, so z.B. bei der einen beim Rückgang von 30 auf 20% und beim anderen beim Rückgang von 90 auf 80% und unabhägig von Gewicht und Gewichtsverlust.

    Gesunder BZ erleichtert übrigens das Abnehmen!

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 14.02.2022 10:40:43. Grund: ,
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    am 14.02.2022 11:35:18 | IP (Hash): 72970431
    biggi119 schrieb:
    Statistik

    Gruß,
    Biggi



    Behauptungen und Vermutungen sind keine Beweise.





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    am 14.02.2022 12:51:34 | IP (Hash): 1271899632
    Mitglied schrieb:
    Behauptungen und Vermutungen sind keine Beweise.


    Hab ich tatsächlich mal mit etwas Suchen beim BMA unter all den Statistiken so gefunden. Vor dem Hintergrund der durchschnittlichen Behandlungsergebnisse halte ich das auch für völlig normal.
    Menschen mit Diabetes, die ihren Blutzucker im völlig gesunden Rahmen halten, wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht betreffen.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 14.02.2022 14:09:28 | IP (Hash): 72970431
    Danke, Jürgen für den Verweis auf die BMA-Statistik. Was Du geschrieben hast, ist ja dann schon einmal was anderes, als eine einfache Behauptung, die sich auf eine allgemeine Erwartung stützt, wie sie - und das weiß ich selbst - im Netz immer wieder vertreten wird. Vor o.g. Hintergrund sollte noch erwähnt werden, dass sich die als veraltet geltende Ansicht der geringeren Lebenserwartung von Diabetikern darauf stützt, dass (unbehandelter) Diabetes Folgeerkrankungen verursacht, die dann ihrerseits wiederum für das nicht vollständige Ausschöpfen der möglichen Lebenszeit verantwortlich sind.

    Überhaupt ist die allgeime Panik vor Diabetes in der Bevölkerung vor allem darin begründet, dass Diabetes unbehandelt (!) noch viele Jahre bevor wir uns für immer ins geschlossene Bettchen legen, bereits Folgeerkrankungen verursachen kann. Das sollte insofern erwähnt werden, weil mitunter unnötig Panik geschoben wird, dass Diabetes per se und unkontrollierbar zu Netzhautschäden, diabetischem Fußsyndrom, etc. führt.
    Bearbeitet von User am 14.02.2022 14:14:43. Grund: .
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    am 14.02.2022 14:34:37 | IP (Hash): 240542329
    Hi Mitglied!
    Dies wird immer wieder gesagt, dass Lebenserwartung für Diabetiker niedriger sei als ohne
    Diabetes. Wird immer wieder von Ärzte gesagt.

    Andreas

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    am 14.02.2022 14:41:51 | IP (Hash): 72970431
    Hallo Andreas,

    unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich viele (nicht-insulinpflichtige) Diabetiker nicht an einen auf ihre Stoffwechselstörung angepassten Lebensstil gewöhnen können oder wollen, damit quasi unbehandelt sind, halte ich die allgemeine Behauptung der Ärzteschaft betreffend die Lebenserwartung Betroffener für nicht übertrieben. Dies aber vor allem unter Bedachtnahme, dass Folgeerkrankungen ohne (!) Behandlung, damit auch ein früherer Tod nicht sehr selten auftreten, welcher dann als solcher als entsprechende statistische Beobachtungen unter dem Begriff "Früherer Tod durch Diabetes" einfließt. Die Statistik zeigt ja nur einen Teil des gesamten Bildes, weswegen wir auch hier die Spreu vom Weizen trennen sollten, wie ich es bereits oben im Hinblick auf die Panik vor Diabetes bzw. Folgeerkrankungen erwähnt habe.

    LG

    Bearbeitet von User am 14.02.2022 15:03:31. Grund: .
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    am 14.02.2022 15:11:36 | IP (Hash): 766288786
    So ein Blödsinn.

    Ich kenne etliche Diabetiker, bei denen sowohl der Diabetes als auch die diabetischen Folgeerkrankungen behandelt wurden, die trotzdem sehr zeitig an den Problemen verstorben sind. In der Statisik sind das auf keinen Fall nur die seltenen Ausnahmen. 'Behandelt' oder 'nicht behandelt' taugt dabei als alleiniges Kriterium wirklich nicht, auch wenn du es als Spreu und Weizen kennzeichnest.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 14.02.2022 15:25:52. Grund: BBCodes
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    am 14.02.2022 16:18:35 | IP (Hash): 1271899632
    Mitglied schrieb:
    erwähnt werden, dass sich die als veraltet geltende Ansicht der geringeren Lebenserwartung von Diabetikern darauf stützt, dass (unbehandelter) Diabetes Folgeerkrankungen verursacht, die dann ihrerseits wiederum für das nicht vollständige Ausschöpfen der möglichen Lebenszeit verantwortlich sind.


    Definitief(!) unzutreffend! Folgekrankheiten stellen sich mit völlig ordentlicher Behandlung und Compliance im Rahmen von HBA1c 6,5-7,5 spätestens im Zeitrahmen von 10-20 Jahren nach Diagnosereife sehr selbstverständlich ein und fressen selbstverständlich von Lebensqualität und Lebenszeit ab.

    Folgekrankheiten lassen sich nur mit dem BZ die meisten bis alle von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich vermeiden, und zu solch gesunder BZ-Haltung wird fachoffiziell in keiner Weise geraten oder gar angeleitet.

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    Bearbeitet von User am 14.02.2022 16:29:46. Grund: gelöscht
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    Bearbeitet von User am 14.02.2022 16:39:43. Grund: gelöscht