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Probleme mit Freelibre 3

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    Mitglied seit: 19.03.2022
    am 19.03.2022 07:02:52 | IP (Hash): 1655935549
    Hallo, ich habe seit gestern den FreeStyle libre 3 und bin total enttäuscht. Die ersten 2 Sensoren hatten direkt einen Sensor Fehler. Laut Hotline beide defekt. Der 3. Funktionierte die erste Stunde nach Aktivierung, hat aber seit dem ständig Signalverlust. Scannen geht gar nicht. Es tut zwar das gewohnt Signal aber zeigt nichts an (ausser Signalverlust). Bluetooth habe ich schon ausgeschaltet und eingeschaltet. Handy auch mehrfach gestartet, ohne Verbesserung. Hat noch jemand solche Probleme? Oder hat jemand einen Tipp? Werde Montag auf jedem Fall nochmal mit der Hotline telefonieren.
    Bearbeitet von User am 19.03.2022 07:06:14. Grund: Rechtschreibfehler
  • Lena8107

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    am 20.03.2022 21:28:41 | IP (Hash): 424132904
    Hallo,

    Ich habe bisher zwei 3er-Sensoren getestet, die problemlos liefen.
    Einmal hatte ich auch einen Signalverlust. Habe dann mein handy aus- und wieder eingeschaltet. Danach ging‘s wieder.
    Den 3er scannt man ja nur einmalig zur Aktivierung, danach werden die Werte automatisch auf‘s Handy übertragen und man muß und kann den Sensor nicht mehr scannen.
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    am 19.05.2022 13:11:19 | IP (Hash): 1675910034
    Hallo,
    leider habe ich auch große Probleme mit FreeStyle Libre 3. In meinen Augen ist dies ein unausgereiftes, ja sogar gefährliches Produkt! Ich habe mich heute an die Hotline gewandt und das Problem geschildert. Aus unerfindlichen Gründen meldet das System "Signalverlust". Tagsüber ist das ja noch irgendwie erträglich, aber nachts ist das bei möglicher Unterzuckerung totgefährlich. Die Gründe, warum man möglicherweise Signalverlust hat, sollen vielfältig sein. Ich habe manchmal nachts über mehrere Stunden keine Verbindung, obwohl mein Handy nur weniger als 1 m von meinem Sensor entfernt liegt.
    Auch tagsüber habe ich sehr oft "Signalverlust", hier gibt es aber auch durch die Standardroutinen "Bluetooth ausschalten", „Handy neu starten“ keinen sicheren Wiederanlauf.
    Lt. Aussage der Hotline ist ein separates Lesegerät jedenfalls nicht verfügbar, frühestens gegen Ende des Jahres.
    Wenn ich mir vorstelle, nachts eine Unterzuckerung zu erleiden und ich dadurch Schäden erleide frage ich mich, wer so ein Produkt nur freigibt und in Verkehr bringt. In der Verantwortung möchte ich nicht stehen. Was ist also die Alternative? Ich hoffe es gibt bald eine Lösung
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    am 19.05.2022 17:51:17 | IP (Hash): 1334037655
    Es gibt halt eine Vielzahl von Handies mit instabilen Bluetoothverbindungen...
    Samsung, Google und Apple funktionieren meist problemlos, die billigen "Chinahandies" oft nicht so gut...
    Das Medizinprodukt mit Zulassung ist aber nur der Sensor und nicht das Handy!

    Hier gibt es eine Liste getesteter Handies:
    https://insulinclub.de/index.php?thread/33851-übersicht-smartphones-für-fl3/
    Und dann gibt es meines Wissens auch eine sehr übersichtliche Kompatibilitätsliste von Abbott.

    Außerdem gibt es diverse Android-Einstellungen, die Probleme machen können (Energiesparoptionen oder PlayProtect sind typische Störer...).

    Wie habe ich nur die ersten 35 Jahre Diabetes ohne Sensor überlebt? Wenn der Sensor rumzickt, ist blutig messen angesagt. Es kommt doch ein Alarm beim Signalverlust, oder? Da sehe ich jetzt nicht so das große Problem. Das Handy komplett Stummschalten ist da natürlich kontraproduktiv....
    Bearbeitet von User am 20.05.2022 16:57:39. Grund: Ergänzung
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    am 06.06.2022 16:43:24 | IP (Hash): 875953473
    Ich habe den Libre 3 probiert und bin ebenfalls enttäuscht. Die Funk - Verbindung ist instabil, was nicht am Smartphone liegt. Die angezeigten BZ Werte sind deutlich zu hoch und die App ist fehlerhaft. Alles in allem ein unreifes Produkt.

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    am 06.06.2022 17:31:48 | IP (Hash): 441828519
    Stephan56 schrieb:
    Wenn ich mir vorstelle, nachts eine Unterzuckerung zu erleiden und ich dadurch Schäden erleide


    Hast Du auch nur einen zuverlässig belegten Hinweis auf ne nächtliche Unterzuckerung, die einen gravierenden Schaden verursacht hat?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 06.06.2022 20:13:13 | IP (Hash): 441828519
    HeikeOV schrieb:
    Wie habe ich nur die ersten 35 Jahre Diabetes ohne Sensor überlebt?


    Wahrscheinlich viele davon auch ohne Pumpe. Und wenn Dich die neuen Entwicklungen nicht so faszinieren würden, in denen die Technik die Hauptrolle spielt, würdest Du wahrscheinlich noch zuverlässiger als ich mit ein bis zwei blutigen Test pro Tag für’s Einhalten Deines Zielrahmens auskommen. Denn wann immer am Tag Du auf Deine BZ-Kurve schaust, wird Dich höchst selten überraschen, was Du da siehst und allermeistens erstaunlich voll bestätigen :)

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  • Lena8107

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    am 06.06.2022 21:14:04 | IP (Hash): 20848339
    Ein bis zwei Messungen pro Tag mögen beim Typ 2 Diabetes funktionieren.
    Beim Typ 1 Diabetes geht das sicher nicht, wenn man halbwegs gute Werte haben will.
    Unterzuckerungen sind natürlich generell unbedingt zu vermeiden, dabei ist die Alarmfunktion durchaus hilfreich.
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    am 06.06.2022 21:36:17 | IP (Hash): 441828519
    Wenn Du irgendwann mal dazu über gehst, Deinen BZ zu steuern, statt mit ihm hinter dem Test- oder Scanverlauf hinterher zu laufen, wirst Du sehen, dass das auch super mit T1 geht: Beobachten, welcher Input (Insulin und Essen und Bewegen) welche BZ-Reaktion macht, und immer mehr Input so auswählen, dass der ins BZ-Ziel passt. It works - auch für T1 :)
    Wenn Du wirklich Interesse dran hast, schau mal https://www.jadediabetes.com/ nicht nur für die direkte Nutzung, sondern vor allem für den eigenen so vorausschauenden Umgang mit dem BZ OHNE App und Programm!

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  • Lena8107

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    am 06.06.2022 21:46:30 | IP (Hash): 20848339
    So einfach ist das nicht. Bei mir reichen Stress oder auch schlechter Schlaf aus, um alles durcheinander zu bringen.
    So wache ich mit ca. 100 mg/dl auf, wenn ich z.B. Urlaub habe und an anderen Tagen mit 180 mg/dl, wenn ich gestresst bin.
    Auch läuft das gleiche Frühstück, immer um 9:30 Uhr jeden Tag.
    Das kannst und willst du anscheinend nicht verstehen.

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    am 06.06.2022 21:53:46 | IP (Hash): 493723625
    hjt_Jürgen schrieb:
    HeikeOV schrieb:
    Wie habe ich nur die ersten 35 Jahre Diabetes ohne Sensor überlebt?


    Wahrscheinlich viele davon auch ohne Pumpe. Und wenn Dich die neuen Entwicklungen nicht so faszinieren würden, in denen die Technik die Hauptrolle spielt, würdest Du wahrscheinlich noch zuverlässiger als ich mit ein bis zwei blutigen Test pro Tag für’s Einhalten Deines Zielrahmens auskommen. Denn wann immer am Tag Du auf Deine BZ-Kurve schaust, wird Dich höchst selten überraschen, was Du da siehst und allermeistens erstaunlich voll bestätigen :)




    Definitiv nein.
    Ich kann viel bei meinen Blutzucker vorhersagen, aber wie sich insbesondere Stress, viel Bewegung und ein beleidigter Darm sich auf den Blutzucker auswirken ist immer anders.

    Ich hatte jetzt mal einen Tag, wo mein Dexcom total versagen hatte und die Hotline auf 24 Stunden bestanden hat zum Warten. Heißt ich musste blutig messen und mit 2 Messungen wäre ich da nie zu Recht gekommen. An dem Tag wurden es glaube ich 12 Messungen, weil auch Bewegung dabei war und ich mehrfach gedacht habe, dass ich eine Hypo habe, einmal war es auch eine (dreimal war es Fehlalarm) und in der Nacht hatte ich dann eine Entgleisung hoch auf 300...

  • Lena8107

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    am 06.06.2022 22:02:37 | IP (Hash): 20848339
    ……..das, was July da beschreibt, kann ich bestätigen.


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    am 06.06.2022 22:11:44 | IP (Hash): 441828519
    Ich hab nicht von 2 oder 3 Jahren Erfahrung geschrieben, sondern von über 30. Und auch nicht davon, dass das mit dem super im Zielbereich ankommen mit nur 1 Messung an allen(!) Tagen funzt. Sondern nur meistens ;)

    Von den 12mal bin ich allerdings trotzdem schon lange weg, weil ich nur noch dann messe, wenn ich mit dem Messwert tatsächlich so direkt etwas ändern will, wenn er nicht in meinen Plan passt:
    Ändern heißt, was ich jetzt dafür machen kann, dass sich frühestens in 30 Minuten und eher in 1 Stunde etwas am gemessenen BZ auf meinen Plan hin ändert,

    Wenn ich da noch hinzunehme, dass vom Input, der den gegenwärtigen Messwert gemacht hat, bis eben zur Messung wenigstens 1 Stunde vergangen ist, mit nem C/FGM auch noch ne halbe Stunde mehr, lassen sich da beim besten Willen keine 12 sinnhaften Messungen in 24 Stunden unterbringen ;(

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  • Lena8107

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    am 06.06.2022 22:23:17 | IP (Hash): 20848339
    Meine Oma hat einen Typ 2 Diabetes, genau wie du, Jürgen.
    Sie misst auch nur einmal am Tag und spritzt zumindest das Basalinsulin in der Regel.
    Bolus spritzt sie oft überhaupt nicht, weil sie das vergisst.
    Insgesamt sind ihre Werte dennoch gut.

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    am 06.06.2022 22:33:58 | IP (Hash): 441828519
    Beispiele

    Die Kommas stehen für Stehaufmännchen = aus dem Sitz in den Stand drücken und wieder zurück, jedes Komma 10mal
    Und heute hab ich nach dem Abendessen 2 Stunden mit meinem Rolli gekämpft, weil der noch viel zu passiv eingestellt war.

    Heute
    22.10 81 ;) 7 Lantus
    18.40 Rest ½ Mittag (Reis Kohlroulade) ⅓ Apfel Käse (60g Camembert) 6 IE Apidra , ,,,,,
    14.30 8 IE Apidra Frucht-Joghurt 2 Bömse
    12.00 8 IE Apidra Mittag(Reis Kohlroulade) ,, ,,,, 2 km Rolli
    09.10 7 IE Lantus ,,,,, ,,,,, ,,,
    07.40 4 IE Apidra ca 200 g Möhren 60 g Camembert

    SO
    22.20 107 7 IE Lantus ,
    18.30 6 IE A ½ Mittag , ,,,,, ,,,,, ,,,,,
    17.00 105 ,,,,
    14.00 6 IE Apidra 4 Bömse ,,,,, ,,,,, ,,,,,
    12.40 10 IE Apidra Kohlrouladen Reis kl Eis ,,
    10.10 7 IE Lantus ,,,,, ,,,
    09.00 98 4 IE Apidra ca 200 g Möhren 60 g Camembert

    Nachtrag:
    HbA1c seit Jahren um 5

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 06.06.2022 22:41:03. Grund: .
  • Lena8107

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    am 06.06.2022 22:43:41 | IP (Hash): 20848339
    Das ist doch schön für dich, dass es bei dir läuft wie es läuft.
    Meine Oma landet auch weiterhin oft im 5er Bereich und hat den Diabetes ähnlich lange wie du.
    Über Diabetes weiß sie bis heute wenig, spritzt halt feste Einheiten, wenn sie dran denkt.
    Ich musste mir meinen letzten hba1c von 6,6 hart erkämpfen, weil meine Werte unabhängig vom Essen stark schwanken.
    Wenn meine Hauptnahrungsmittel dann noch Brot, Reis, und Nudeln wären, wie das bei Oma der Fall ist, dann hätte ich verloren.


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    am 06.06.2022 23:03:59 | IP (Hash): 441828519
    So isses. Im Frühjahr 91 mit mehr als 400 nüchtern und HbA1c mehr als 15 meine Diagnose kriegte, dazu die Auskunft vom Nephrologen, das die 10-15 Liter Flüssigkeit am Tag schon ein paar Jahre gelaufen sein müssen wg der Nierenfortsätze für den erweiterten Flüssigkeitsumsatz. Ab 98 ICT mit 140-160 IE Insulin gesamt am Tag für 4+4+4 BE (hab hier fälschlich mal irgendwo 3+3+3 geschrieben) HbA1c eher 7 als 8. Seit um 20 Jahren HbA1c 5,5 und besser mit 80-90 IE gesamt pro Tag. Seit meiner Leberentfettung vor gut 8 Jahren nur noch 40-50 IE gesamt.

    Es gibt bei uns mit T2 durchaus "einfache" Fälle, aber die meisten unter uns mit Insulin plagen sich mit dem Dosierungen wie die Kollegen mit T1, nur mit sehr viel mehr IEs.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 06.06.2022 23:06:22. Grund: .
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 07.06.2022 11:19:35 | IP (Hash): 1159660143
    Nein, ich denke nicht, dass man einen Typ 1 Diabetiker mit einem Typ 2 Diabetiker vergleichen kann.
    Ich komme gerade vom Diabetologen und habe ihm deine Ausführungen mal gezeigt und der hat bestätigt, dass das 2 völlig unterschiedliche Welten sind und dass du wahrscheinlich niemals die Schwankungen nüchtern haben wirst, mit denen ich zur Zeit zu kämpfen habe.
    Auch läuft ein Typ 2 Diabetes generell stabiler.
    Deshalb werde ich mich nun auch auf Anraten meines Diabetologen hier anmelden.
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    am 07.06.2022 15:18:02 | IP (Hash): 493723625
    hjt_Jürgen schrieb:

    Von den 12mal bin ich allerdings trotzdem schon lange weg, weil ich nur noch dann messe, wenn ich mit dem Messwert tatsächlich so direkt etwas ändern will, wenn er nicht in meinen Plan passt:
    Ändern heißt, was ich jetzt dafür machen kann, dass sich frühestens in 30 Minuten und eher in 1 Stunde etwas am gemessenen BZ auf meinen Plan hin ändert,

    Wenn ich da noch hinzunehme, dass vom Input, der den gegenwärtigen Messwert gemacht hat, bis eben zur Messung wenigstens 1 Stunde vergangen ist, mit nem C/FGM auch noch ne halbe Stunde mehr, lassen sich da beim besten Willen keine 12 sinnhaften Messungen in 24 Stunden unterbringen ;(



    Ich messe definitiv auch nicht, nur um mal zu messen, weil es ja so lustig ist...

    Bei mir waren 3 Mahlzeiten dabei (=3 Messungen vor dem Essen um die richtige Insulinmenge und SEA zu bestimmen), dann 3 Unterzuckerungsanzeichen, die keine waren aber hätten sein können (=3 Messungen), einen Unterzucker, wo ich bei den Symptomen gemessen habe und dann nochmal einige Zeit später ob die Kohlenhydrate angekommen sind (=2 Messungen), vor der Bewegung, auch wegen Hypogefahr (=1 Messung), Messung zur Schlafenszeit, ob noch Korrektur oder KEs notwendig, sowie 0 Uhr Messung um sicherzugehen, dass ich keine Unterzuckerung bekomme (=2 Messungen). Da dort der BZ von 22:30 Uhr 160 auf 0:00 Uhr 245 ohne Kohlenhydrate gestiegen ist und ich korrigiert habe, war nochmal eine Nachtmessung fällig. Diese war um 3 Uhr mit einem BZ über 300..

    Macht insgesamt 12 Messungen und diese waren alle notwendig.
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    am 07.06.2022 15:21:55 | IP (Hash): 493723625
    hjt_Jürgen schrieb:
    Beispiele

    Die Kommas stehen für Stehaufmännchen = aus dem Sitz in den Stand drücken und wieder zurück, jedes Komma 10mal
    Und heute hab ich nach dem Abendessen 2 Stunden mit meinem Rolli gekämpft, weil der noch viel zu passiv eingestellt war.

    Heute
    22.10 81 ;) 7 Lantus
    18.40 Rest ½ Mittag (Reis Kohlroulade) ⅓ Apfel Käse (60g Camembert) 6 IE Apidra , ,,,,,
    14.30 8 IE Apidra Frucht-Joghurt 2 Bömse
    12.00 8 IE Apidra Mittag(Reis Kohlroulade) ,, ,,,, 2 km Rolli
    09.10 7 IE Lantus ,,,,, ,,,,, ,,,
    07.40 4 IE Apidra ca 200 g Möhren 60 g Camembert

    SO
    22.20 107 7 IE Lantus ,
    18.30 6 IE A ½ Mittag , ,,,,, ,,,,, ,,,,,
    17.00 105 ,,,,
    14.00 6 IE Apidra 4 Bömse ,,,,, ,,,,, ,,,,,
    12.40 10 IE Apidra Kohlrouladen Reis kl Eis ,,
    10.10 7 IE Lantus ,,,,, ,,,
    09.00 98 4 IE Apidra ca 200 g Möhren 60 g Camembert

    Nachtrag:
    HbA1c seit Jahren um 5




    Wärst du ein Typ1er würde ich jetzt sagen, dass dein Basal-Bolus-Verhältnis so definitiv nicht ausgewogen ist. 50:50 bis 40:60 werden empfohlen. Du hast 14 IE Basal mit 26 IE Bolus, also 1:2, da du ja eher LowCarb dich ernährst müsste dein Bolus nochmal deutlich niedriger sein.

    Entweder du hast tatsächlich ein falsches Verhältnis und spritzt eigentlich zu wenig Basal, dafür zu viel Bolus. Oder wahrscheinlicher produziert deine Bauchspeicheldrüse doch noch einen gewissen Anteil zur Basalrate selbst dazu. Das würde auch deine deutlich stabileren Werte erklären.
    Bearbeitet von User am 07.06.2022 15:23:19. Grund: .
  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 07.06.2022 15:48:04 | IP (Hash): 1159660143
    Ja, die stabilen Verläufe sprechen für eine gute Eigenproduktion.
    Als ich noch, wenn auch nur wenig, eigenes Insulin hatte, war‘s bei mir ähnlich und auch wirklich einfacher zu steuern.
    Ich kenne 2 Typ 2 Diabetikerinnen (Geschwister), die seit über 20 Jahren mit Tabletten auskommen. Eine von Beiden musste eine zeitlang Basalinsulin zur Nacht spritzen, aber die Bauchspeicheldrüse hat sich wieder gut erholt und nun reichen wieder die Tabletten.
    Ich kenne auch einen, der nach 30 Jahren Typ 2 Diabetes weiterhin ohne Insulin klarkommt.


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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 07.06.2022 18:07:52 | IP (Hash): 2093552438
    Hallo,
    auch nach über 40 Jahren Typ1 brauche ich an einen ganz normalen Tag 4-6 Messungen. Morgens, vor Mittag und Abendessen vor dem Schlafengehen und wann immer ich mich in den Straßenverkehr begebe...

    Weniger Messen geht nur, wenn einem höhere Werte und häufige tiefe Hypo egal sind. Für sicher und normnah (HbA1c kleiner gleich 6,5%) habe ich immer eher 8 Messungen gebraucht (auch vor 30 Jahren).
    Wie Lena schon schrieb, jeder Tag ist anders... und die Auswirkungen von Schlafmangel, Stress, Hormonen, Essen sind auch irgendwie immer anders...

    An "normalen" Tagen fällt mein Blutzucker z.B. auf dem Weg in Büro um ca 20mg/dl. Und dann gibt es Tage da sind es 40mg/dl und machmal steigt er sogar an...

    Ich kenn ja nun auch noch Zeiten mir "Urin kochen" und Blutzucker messen nur alle 4 Wochen. Die Werte waren damals deutlich höher und die Hypos echt fies...
    Zu der Zeit ging man davon aus, dass Typ1er oft nicht älter als 30 Jahre werden...

    Und ja, die Technik ist sehr hilfreich und ich bin froh Pumpe, CGMS und Loop zu haben und natürlich fasziniert mit die Technik als Softwarentwicklerin auch...
    Mit "Urin kochen" und angeschliffenen Mehrwegkanülen würde ich aber wahrscheinlich auch schon nicht mehr halbwegs gesund durchs Leben gehen.

    Meine Motivation mich vor 22 Jahren für eine Pumpe zu entscheiden, war damals einzig und allein ein extremer Dawn, dem nur mit Insulin jeden Morgen um 5Uhr beizukommen war - muss man aber nicht dauerhaft haben. Morgenwerte über 250mg/dl aber auch nicht... Heute weiß ich, dass ich diese Entscheidung früher hätte treffen sollen. Damals fand ich Insulinpumpen schrecklich und hatte immer die Monsterdinger im Kopf die am Diabeteszentrum in Quakenbrück getestet wurden (in den 1990er Jahren).
    Bearbeitet von User am 07.06.2022 18:17:24. Grund: Ergänzung
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    am 07.06.2022 18:21:26 | IP (Hash): 698751778
    July95 schrieb:
    Wärst du ein Typ1er würde ich jetzt sagen, dass dein Basal-Bolus-Verhältnis so definitiv nicht ausgewogen ist. 50:50 bis 40:60 werden empfohlen. Du hast 14 IE Basal mit 26 IE Bolus, also 1:2, da du ja eher LowCarb dich ernährst müsste dein Bolus nochmal deutlich niedriger sein.

    Entweder du hast tatsächlich ein falsches Verhältnis und spritzt eigentlich zu wenig Basal, dafür zu viel Bolus. Oder wahrscheinlicher produziert deine Bauchspeicheldrüse doch noch einen gewissen Anteil zur Basalrate selbst dazu. Das würde auch deine deutlich stabileren Werte erklären.


    Vor der Leberentfettung hatte ich mit 40 IE Basal und 40-50 IE Bolus wohl so eine "ordentliche" Verteilung. Da hatte ich auch noch ein ausgeprägtes Dawn Phänomen, wo ich dem BZ super ab so 5-6 Uhr super beim Klettern von 70-80 mg/dl auf 160-170 um 8-8.30 zuschauen konnte.
    Ab Woche 1 mit 600-800 kcal pro Tag von einem Tag auf den nächsten nur noch 10 IE Basal und kein Dawn mehr. War damit lange bei 18-22 Einheiten gesamt pro Tag und hab dabei 25 kg abgeschmolzen. Dabei war der wenigere Bolusbedarf durchgängig eher der geringen Futtermenge geschuldet und allenfalls sehr geringfügig einem niedrigeren BE-Faktor. Die Idee, dass der am Gewicht hinge, halte ich seitdem für ein Narra-Tief.

    Dass da bei mir auch noch ein bisschen eigenes Insulin mithelfen und mir die BZ-Steuerung erleichtern könnte, halte ich für möglich. Nur wie erkläre ich mir dann, dass diese Hilfe mit etwas häufigerem Überschreiten des gesunden Bereichs komplett verschwindet und sich erst nach dem strikten Einhalten dieses Bereichs für wenigstens ne Woche bis zwei wieder einstellt?

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    am 07.06.2022 21:51:36 | IP (Hash): 493723625
    hjt_Jürgen schrieb:

    Dass da bei mir auch noch ein bisschen eigenes Insulin mithelfen und mir die BZ-Steuerung erleichtern könnte, halte ich für möglich. Nur wie erkläre ich mir dann, dass diese Hilfe mit etwas häufigerem Überschreiten des gesunden Bereichs komplett verschwindet und sich erst nach dem strikten Einhalten dieses Bereichs für wenigstens ne Woche bis zwei wieder einstellt?




    Soweit ich weiß, können die Restzellen bei Überarbeitung in Ruhe/Tiefschlaf schalten und dann produzieren sie nicht mehr mit. Werden sie wieder entlastet, dann produzieren sie wieder mit.
    Siehe auch die Honeymoon Phase bei Typ1 Diabetes nach der beginnenden Insulintherapie, wo einige Zellen erstmal wieder aufwachen und Insulin produzieren, bis die AK diese entgültig zerstören. Da du kein AK hast, können deine Restzellen weiter produzieren, solange sie entlastet werden.
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    am 07.06.2022 22:51:22 | IP (Hash): 698751778
    July95 schrieb:
    Soweit ich weiß, können die Restzellen bei Überarbeitung in Ruhe/Tiefschlaf schalten und dann produzieren sie nicht mehr mit. Werden sie wieder entlastet, dann produzieren sie wieder mit.


    Scheint mir als Erklärung gut möglich :)

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  • Lena8107

    Rang: Gast
    am 07.06.2022 23:16:16 | IP (Hash): 768477693
    Nach meiner Ketoazidose, haben sich ja ein paar Monate nach Beginn der Insulintherapie einige Betas zurückgemeldet. Die haben eine zeitlang sehr gut mitgearbeitet, zeitweise sogar so gut, dass ich kein externes Insulin mehr brauchte. Danach musste ich dann lediglich unterstützen.
    Ich habe dann gehofft, dass der Zustand für immer bleibt und mein Diabetologe hatte auch Hoffnung, dass das viele Jahre, durch die Entlastung so bleiben könnte.
    Nachts hatte ich ne gerade Linie und ich wusste, auch ohne Messen, wo ich mich gerade befinde.
    Das Ende der Phase kam dann leider doch schnell und da hat sich dann auch nichts mehr erholt.
    Ich hatte von Anfang an stark erhöhte Antikörper und die haben dann schnell alles platt gemacht.
    Ohne Antikörper, wie bei meiner Oma, kann man oft für immer auf Unterstützung durch eigenes Imsulin hoffen.
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    am 08.07.2022 21:35:38 | IP (Hash): 1075247100
    Hallo.
    Mein Sohn (13 J. Diabetes Typ1)benutzt seit 4 Tagen Libre3.
    Erste Erfahrungen sind nicht schön. Zwischen die Werte von Libre und Bluttige Messung ist ca.150 unterschied.
    Und das ständige Signal Verlust. Ich habe Nachts Angst wegen Unterzuckerung.
    Also bis jetzt leider keine gute Erfahrung.

    LG
    Kami
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    am 08.07.2022 21:57:07 | IP (Hash): 1724040747
    Schau mal auf https://www.diabetes-kids.de/ für mehr Info. Vielleicht gibt es da etwas, was Ihr noch beachten könnt. Aber vielleicht braucht Dein Sohn auch einfach nur ein anderes Gerät/Fabrikat. Auf jeden Fall findest Du dort ne Menge Erfahrung von Eltern in ähnlichen Situationen. Daumendrück :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 08.07.2022 22:27:21 | IP (Hash): 1831871773
    Kami schrieb:
    Hallo.
    Mein Sohn (13 J. Diabetes Typ1)benutzt seit 4 Tagen Libre3.
    Erste Erfahrungen sind nicht schön. Zwischen die Werte von Libre und Bluttige Messung ist ca.150 unterschied.
    Und das ständige Signal Verlust. Ich habe Nachts Angst wegen Unterzuckerung.
    Also bis jetzt leider keine gute Erfahrung.

    LG
    Kami



    Du kannst den Sensor reklamieren und einen neuen setzen, wenn der Sensor so starke Abweichungen hat. Abbott verlangt 3 Messungen (blutig ggü. Sensor) bei geraden Trendpfeil und zu unterschiedlichen Tageszeiten, nicht am ersten Tag nach dem Setzen. Da Abbott sehr streng mit den Reklamationsbedingungen ist, ist es sinnvoll erst das Okay der Hotline abzuwarten, bis man den Sensor entfernt. Aber da jetzt Wochenende ist, würde ich bei so einem Sensor nicht bis Montag warten.

    Wenn der Sensor übrigens vorzeitig abfällt, wird er ohne Probleme ersetzt.
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    am 11.07.2022 08:16:12 | IP (Hash): 456744355
    Laut Website ist mein iPhone 13 Pro nicht voll kompatibel mit dem Libre3? Was soll das denn? Ich würde den gerne mal testen...

    =Don´t Panic!=

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    am 17.08.2022 10:44:24 | IP (Hash): 2106465161
    Hallo,
    ich wurde ebenfalls von Abbott einfach auf Libre 3 umgestellt.
    Habe jetzt seid dem 6.8. bereits den 3. Sensor reklamiert.
    In den ersten Stunden nach Aktivierung funktioniert er, danach nur noch sporadisch, meistens Signalverlust oder Bluetooth aus.
    Die ganzen Tipps funktionieren nicht, oftmals bekomme ich stundenlang keinen Wert angezeigt.
    Morgens messe ich schon wieder blutig, damit ich wenigstens den Nüchternzucker weiß.
    Reklamationen gehen zwar reibeungslos, doch alle 2-3 Tage einen neuen Sensor setzen der dann nicht richtig funktioniert ist doch Mist.
    Mein Bluetooth funktioniert mit allen anderen Dingen einwandfrei, der Libre 2 hat auch immer super funktioniert, und jetzt bekomme ich keine Daten.
    Davon möchte ich keine Jahresverordnung haben.
    Liebe Grüße
    Martina
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    am 17.08.2022 23:17:57 | IP (Hash): 2063346258
    Also wenn ich an dieser Stelle mal berichten darf...
    Die libre3 Sensoren haben bei mir in der Regel einen "Nachlauf" von ca. 30 Min., zeigen aber dann mit für mich vernachlässigbaren Abweichungen auch den Blutwert an.
    Für mich mittlerweile ein unverzichtbares Hilfsmittel auf einem niedrigen BZ-Niveau durch den Diabetesalltag zu kommen!
    Das System funktioniert!


    ______________________________________________________________________________________________
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 17.08.2022 23:18:33. Grund: Ergänzung
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    am 25.08.2022 15:24:49 | IP (Hash): 945216713
    Ich habe seit Vorgestern auch einen FreeStyle Libre 3 am Arm. Hat etwas länger gedauert bei mir, da ich immer ein Jahresrezept bekomme und letztes Jahr es noch nicht für Android verfügbar war.

    Ich bin bisher ganz zufrieden. Der wert weicht grob 10-12 Blutzuckereinheiten ab, was noch zu vernachlässigen ist. Es kommt mir aktuell so vor, als wäre der FreeStyle Libre 3 etwas langsamer aber auch hier wird die Zukunft mehr zeigen.

    Bisher hält er auch sehr gut, hoffe das hält auch so an. Aber ich denke die kritische Phase kommt erst so nach einer Woche, da hatte am Anfang der Sensor 2 ja auch seine Probleme.

    Grundsätzlich habe ich bisher aber auch alle abgefallenen Sensoren ohne Probleme ersetzt bekommen, von daher ist es nicht weiter schlimm.

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    am 30.08.2022 20:40:32 | IP (Hash): 354304478
    Hallo, ich hatte das gleiche Problem. Bei mir war die Handyhülle der Störfaktor.
    Seitdem ich diese entfernt habe ist alles super. Vielleicht hilft dir der Tipp. VG Christiane
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    am 30.08.2022 20:40:57 | IP (Hash): 354304478
    Hallo, ich hatte das gleiche Problem. Bei mir war die Handyhülle der Störfaktor.
    Seitdem ich diese entfernt habe ist alles super. Vielleicht hilft dir der Tipp. VG Christiane
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    am 31.08.2022 10:08:04 | IP (Hash): 945216713
    Ist bei mir nach einige Tagen auch so besser geworden. Die Differenzen haben sich weiter minimiert.

    Einen Abend hatte ich mit einem Blutzuckermessgerät old school 104, beim FreeStylelibre 2 108 und beim aktuellen 3 106.

    Da kann man nicht meckern, aktuell hebt er auch noch ganz gut. Mal schauen wie lange.
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    am 04.10.2022 15:41:02 | IP (Hash): 2128285652
    Hallo,

    ich habe jetzt ein paar Tage das System 3 und benutze es mit meinem iPhone. Gleichzeitig das Lesegerät nutzen geht ja nicht mehr.
    Trotz geringer Entfernung gibt es immer mal eine Verbindungsunterbrechung, geht aber noch.
    Was wirklich nervt sind die erheblich zu hohen Werte, Verglichen mit Blutwerten immer 30-40% höhere Werte vom Sensor. War beim System 2 nicht so. Habe den 1. Sensor mal tauschen lassen, war aber genau das Gleiche. Wenn ich danach spritzen würde käme ich zu tief. So ziehe ich im Kopf immer 1/3 vom Wert ab, aber das kann ja nicht die Lösung sein. Die Dame vom Support meinte es sei halt alles noch in der Entwicklung, na ja.
    Was auch nicht schön ist ist der Umstand dass man nicht mehr händisch scannen kann und dieser Wert im Protokoll hinterlegt wird. Nachsehen was man wann gehabt hat geht jetzt nur noch recht ungenau über die Tageskurve.

    Außer dem kleinen Sensor sehe ich keinen großen Fortschritt.

    Noch eine Frage: man soll ja eigentlich den Sensor an der Unterseite des Armes befestigen, ich mache es aber schon immer auf der Oberseite des Armes, wie macht Ihr das?

    Freundliche Grüße
    Crossbow
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    am 04.10.2022 23:25:16 | IP (Hash): 705993429
    Ich meine, ein Sensor kann niemals ein echter Lebensretter bei Unterzuckerungen sein, weil die Nachlaufzeit aufgrund der Messungen der Sensoren in der Gewebeflüssigkeit bei rasanten Veränderungen des Blutzuckers einfach hinterherhinken müssen!
    Man sollte sich schon einwenig auf sein Körperempfinden besinnen und spürbare Anzeichen von Unterzuckerungen rechtzeitig erkennen können und auch wollen.
    Unmittelbar vor den Nachtschlaf sollte man halt einwenig vorsorgen und keine kaprizösen Sachen essen, trinken oder spritzen...
    Ansonsten läuft mein mittlerweile 5. libre3 tadellos und ist aus meiner Sicht uneingeschränkt zu empfehlen.

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    Bearbeitet von User am 04.10.2022 23:26:22. Grund: Ergänzung
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    am 05.11.2022 16:45:05 | IP (Hash): 1734442412
    Um mal wieder zum Thema zurückzukommen.
    Habe umgestellt auf FreeStyle Libre 3 und auch hier ein totaler Flop. Alle Sensoren reklamiert bisher. Der beste hielt eine Woche. Die App hängt ewig. Beides wurde von Abbott unausgereift auf den Markt geworfen. Ich bin nur umgestiegen, da früher auf deren Website stand, dass sie beide Sensoren Version 2 und 3 weiterhin anbieten. Hotline hat es dann verneint, zurück wechseln kann man nicht. Abbott hat eine Patentklage am Hals und hat deshalb im Hauruckverfahren die neuen Sensoren eingeführt. Mein Handy ist 18 Monate alt und sehr schnell. Das ist die erste App, die jemals Verzögerungen auf meinem Handy hatte. Ich kann jedes Spiel damit spielen. Bluetooth hat nie Probleme gemacht.
    Das war bei den 2er Sensoren ähnlich als die frisch auf den Markt kamen. Allerdings habe ich das nicht ganz so problematisch in Erinnerung.
    Ich habe in den letzten Jahren kaum noch Blutzuckermessungen am Blut direkt gemacht, jetzt mit den 3 er Sensoren wieder regelmäßig.
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    am 05.11.2022 18:27:56 | IP (Hash): 705993429
    Also bei mir laufen bzw. liefen mittlerweile 7 libre3 problemlos.
    Ist eventuell das Handy veraltet oder in einer zu dicken Hülle?

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    am 06.11.2022 05:32:54 | IP (Hash): 763222985
    Moin Heike,

    Niemand stellte die Frage hier, wie Du überlebt hast. Das ist in diesem Beitrag völlig egal. Hier geht es um Probleme mit oder bei der Anwendung.

    Google und Appel lassen Ihre Mobilteile alle in Asien fertig, es gibt kaum ein einziges Produkt weltweit, was andernorts gefertigt wird. Wie kommst Du auf solche Aussagen hinasichtlich der Qualität?

    LG Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 06.11.2022 05:45:14 | IP (Hash): 763222985
    Moin,

    Du schreibst - in meinen Augen ist dies ein unausgereiftes, ja sogar gefährliches Produkt! -, was schon sehr, sehr seltsam ist.

    Wie hat das Gerät die Zulassung der Kostenübernahme durch Krankenversicherungen bekommen? Da würde ich mich sehr freuen, wenn Du als Prüfingenieur diese Gefährlichkeit öffentlich machst.

    Du schützt dass Leben Tausender.................

    LG Rolf







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    am 06.11.2022 10:01:54 | IP (Hash): 1524124455
    Lighthouse schrieb:
    Moin Heike,

    Niemand stellte die Frage hier, wie Du überlebt hast. Das ist in diesem Beitrag völlig egal. Hier geht es um Probleme mit oder bei der Anwendung.

    Google und Appel lassen Ihre Mobilteile alle in Asien fertig, es gibt kaum ein einziges Produkt weltweit, was andernorts gefertigt wird. Wie kommst Du auf solche Aussagen hinasichtlich der Qualität?

    LG Rolf


    Chinahandies stand bewusst in Anführungszeichen und das "billig" war auch bewusst gewählt. In diesen Handies (gibt es ab 50€) werden leider oft minderwertige/veraltete Komponenten verbaut - schon klar, dass auch die anderen in China fertigen...
    Bei Samsung und Apple bezahlt man zwar sehr viel für den Namen, aber die Handies sind schon deutlich zuverlässiger und langlebiger, so zumindest meine Erfahrung. Aber es gibt ja auch was dazwischen...

    Mein Loop läuft übrigens auf einem nicht ganz so billigen China-Handy (Unihertz Jelly2) sehr zuverlässig. Ich habe mich aber auch VORHER schlau gemacht, welche Handies für mein Setup geeignet sind und welche nicht.

    Und ich finde es halt seltsam, dass hier von lebensgefährlichen Probleme geschrieben wird, obwohl ja eine Information kommt, dass der Sensor gerade Probleme hat... solange ich informiert werde, kann und muss ich entsprechend handeln. Das Geheule, "ich bekomme keine Werte mehr angezeigt und werde deshalb demnächst vielleicht sterben" ist total übertrieben!

    Ergänzung: Abbott und Dexcom liefern eine Liste kompatibler Handies - die leider sehr kurz sind und eher veraltete und hochpreisige Handies enthalten. Verwende ich ein anderes Handy, kann es funktionieren, muss aber nicht.

    Noch ne Ergänzung:
    Ich habe den Libre 2 getestet, und für mich für ungeeignet befunden. Der Libre 3 hat meine Kritikpunkte nicht ausgeräumt. Aber ich halte weder den Libre2 noch den Libre3 für gefährlich, sondern nur für mich unbrauchbar...
    Bearbeitet von User am 06.11.2022 10:32:04. Grund: Noch ne Ergänzung
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    am 06.11.2022 14:10:24 | IP (Hash): 1456807772
    Moin zusammen,

    ich nutze jetzt seit 12 Tagen den Libre 3 Sensor. Allerdings mit dem Lesegerät, nicht über eine Mobiltelefon-App.

    Meine Versuche, die Daten des Lesegeräts über LibreView hochzuladen, damit ich sie dann als csv-Datei wieder runterladen kann (was für ein Bullshit-Verfahren), sind alle Fehlgeschlagen.

    LibreView behauptet ständig, "meine Internetverbindung sei zu langsam oder ich nutze die falschen Gerätetreiber."

    Gleich vorneweg, Firefox ist aktuell, die aktuellen Gerätetreiber habe ich schon zigmal neu installiert, ich hänge an einer 100MBit-Leitung und Windows 10 ist auch aktuell.

    Mir gehen langsam die Ideen aus.

    Hat jemand anderes ähnliche Erfahrungen gemacht und dafür eine Lösung gefunden?

    Oder hat jemand vielleicht einen Tipp, wo ich im Rechner nachschauen muss, ob irgendwo, irgendein Haken evtl. falsch gesetzt sein könnte?

    Vielen Dank schonmal im Voraus und noch einen schönen Rest-Sonntag

    Hans-Lukas
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    am 06.11.2022 14:22:37 | IP (Hash): 1175528827
    Bedeuten Deine langen Bemühungen (dazu kann ich nix beitragen) eigentlich, dass die Anzeigen vom Scan mit Deinen Fingerpieksen einigermaßen übereinstimmen?

    ----------------------------------------------
    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 06.11.2022 16:15:42 | IP (Hash): 1149263016
    ich halte es durchaus für möglich das die Daten geblockt werden.
    Hast du in Firefox einen Blocker laufen dann versuche den mal auszuschalten.
    Bringt das keinen Erfolg versuche mal das Antivierenprogramm abzustellen.
    Irgendetwas läuft das technisch schief.

    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 07.11.2022 08:32:43 | IP (Hash): 705993429
    Hallo Hans-Lucas. Warum lädst Du Dir nicht einfach die App auf dein smartphone, was Du ja vermutlich auch haben wirst, und legst das Lesegerät at acta???


    ______________________________________________________________________________________________________________
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    am 11.11.2022 09:50:19 | IP (Hash): 1180799176
    hjt_Jürgen schrieb:
    Bedeuten Deine langen Bemühungen (dazu kann ich nix beitragen) eigentlich, dass die Anzeigen vom Scan mit Deinen Fingerpieksen einigermaßen übereinstimmen?



    Moinsen,

    Ich habe das Libre 3 System ja noch nicht so lange.

    Beim einzigen Vergleichs-Test bisher hat es gepasst: 76 und 77 mg/dl.

    VG
    Hans-Lukas
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    am 11.11.2022 10:02:18 | IP (Hash): 1180799176
    Helmuth schrieb:
    ich halte es durchaus für möglich das die Daten geblockt werden.
    Hast du in Firefox einen Blocker laufen dann versuche den mal auszuschalten.
    Bringt das keinen Erfolg versuche mal das Antivierenprogramm abzustellen.
    Irgendetwas läuft das technisch schief.



    Moin Helmuth,

    Ich habe mittlerweile in Firefox alle AddOns ausgeschaltet, Den Windows Defender ebenfalls. Das Anti-Viren-Programm habe ich ausgeschaltet, deinstalliert, ein anderes installiert, auch das dann wieder ausgeschaltet und das alles jeweils mit sämtlichen möglichen Kombinationen mit ein- oder ausgeschaltetem Defender. Kein Erfolg.

    Es gibt aber evtl. noch einen Hinweis, der das Problem vielleicht eingrenzen kann.
    Jedesmal, wenn ich libreview.com aufrufe, erscheint oben im Browser eine Einblendung mit folgendem Inhalt:

    "Es tut uns leid, der Internet Explorer 11 wird nicht mehr unterstützt. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Browser unterstützt wird, um das beste LibreView-Erlebnis und die neuesten Funktionen zu erhalten. Die neuesten Versionen unserer unterstützten Browser finden Sie hier."

    Dort findet man dann den Hinweis auf Firefox und Chrome.

    Da ich Firefox ja sowieso nutze, es aber auch mit Chrome erfolglos versucht habe und der IE 11 überhaupt nicht auf meinem Rechner installiert ist, habe ich diesen Hinweis bisher ignoriert.

    Vielleicht gibt's diesbezüglich ja noch einen Tipp für mich ...

    Vielen Dank schonmal im Voraus und viele Grüße

    Hans-Lukas
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    am 11.11.2022 10:09:17 | IP (Hash): 1180799176
    ThomaS1968 schrieb:
    Hallo Hans-Lucas. Warum lädst Du Dir nicht einfach die App auf dein smartphone, was Du ja vermutlich auch haben wirst, und legst das Lesegerät at acta???



    Moin Thomas,

    da gibt's eine Menge Gründe für:

    1) Mein Smartphone wird nicht unterstützt.
    2) Viele Leute berichten hier über abbrechende Blutooth-Verbindungen zwischen Sensor und Smartphone. Das System ist in dieser Kombination also offensichtlich noch nicht ausgereift und fällt somit (für mich) durch.
    3) Ich kann mein Smartphone - im Gegensatz zum Lesegerät - nicht den ganzen Tag bei mir tragen.

    Ich hoffe diese Gründe reichen aus, um meine Entscheidung für das Lesegerät nachvollziehen zu können.

    VG
    Hans-Lukas