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    am 22.05.2022 11:29:13 | IP (Hash): 1595139796
    Huhu :)

    Lese und frage hier schon eine Weile mit. Zur Info: w, 58, Diabetes II seit 2007, seit 2019 Insulin (48 abends plus Mittag 4-5 plus 23.00 Uhr 1-2 Einheiten, bin "Abendesser", morgens nur 2 Mandeln wegen Tabletten für andere Krankheiten).

    Hatte innerhalb von 2 Jahren 20 kg abgenommen (von 94 auf 74 bei 1,57m) und halte das Gewicht seit 2009 plus/minus 1, 2kg per anno (Winter rauf, Frühjahr runter^^).

    Da ich zusätzlich seit 2007 trockene Alkoholikerin bin, suche ich besondere Getränke. Am Anfang war es Tee in allen Sorten, dann wegen zunehmendem Harndrang (altersbedingt) heisses Wasser mit einem Stück Ingwer drin, oder mal Pfefferminzblätter oder ein Schuss Zitronensaft.

    Lange Rede kurzer Sinn: Ich mag den Geschmack von Essig und hatte es kurz gegoogelt. Soll sehr gesund sein, aber DiabetikerInnen wird zur Vorsicht geraten.

    Was habt Ihr für Erfahrungen mit Essigwasser? Oder was trinkt ihr sonst so gern? Also ausser Limo ohne Zucker, die habe ich gar nicht angefangen.

    Danke für eure Antworten vorab und nette Grüße :)
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    am 22.05.2022 13:08:44 | IP (Hash): 986586403
    Ichso schrieb:
    Lange Rede kurzer Sinn: Ich mag den Geschmack von Essig und hatte es kurz gegoogelt. Soll sehr gesund sein, aber DiabetikerInnen wird zur Vorsicht geraten.

    Hallo Duso,

    wo hast du denn das gelesen? Ich kenne nur Artikel, in denen Apfelessig als BZ-senkend angepriesen wird, z.B. hier https://www.abjetzt.de/blog/2020/02/26/2379/

    Es gibt natürlich Diabetikerinnen, die bei zusätzlicher BZ-Senkung vorsichtig sein müssen, weil dann der BZ vielleicht zu niedrig wird. Ich vermute aber, dass du das im Griff hast und solche Befüruchtungen nicht hegen musst. Probiere ruhig mal dein Apfelessiggetränk aus und sage Bescheid, wenn dein BZ dadurch noch besser verläuft, wie es in den vielen Artikeln angepriesen wird.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 22.05.2022 13:08:57. Grund: BBCodes
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    am 22.05.2022 19:39:47 | IP (Hash): 1595139796
    Hallo Rainer,

    danke für deine Nachricht :)

    Hatte es eben beim Abendessen probiert, aber brrrrrr... das schmeckt mir scheußlich :( Bin sonst echt ein Essigfan (in der leckeren Linsensuppe, sowieso in jedem Salat).

    Naja, Versuch macht kluch ;)

    Netten Gruß, Ichso
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    am 15.09.2022 19:55:59 | IP (Hash): 1347607417
    Was passierte denn nun in den Körpern der Studienteilnehmer? Wenn sie vor dem Verzehr einer kohlenhydratreichen Mahlzeit Essig (1 EL/Glas Wasser) tranken, fiel die darauffolgende Glukosespitze je nach Studie um acht bis 30 Prozent niedriger aus.
    Zitat S 228 DER GLUKOSE-TRICK

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    am 16.09.2022 08:46:53 | IP (Hash): 773230585
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was passierte denn nun in den Körpern der Studienteilnehmer? Wenn sie vor dem Verzehr einer kohlenhydratreichen Mahlzeit Essig (1 EL/Glas Wasser) tranken, fiel die darauffolgende Glukosespitze je nach Studie um acht bis 30 Prozent niedriger aus.
    Zitat S 228 DER GLUKOSE-TRICK

    Und das glaubst du einfach so?

    Die Studie, in der die Probanten im Schnitt 30% niedrigere BZ-Spitzen hatten, z.B. statt 180 nur 128mg/dl, würde ich mir an deiner Stelle unter dem Gesichtspunkt "finde den Fehler" mal genauer ansehen. Dein Buch hat doch die entsprechenden Quellenangaben oder etwa nicht? Vielleicht ist es auch nur ein Übersetzungsfehler und müsste eigentlich heißen "je nach Probant". Auf jeden Fall weckt so eine Aussage, die nicht richtig sein kann, in mir Skepsis gegenüber dem Buch.

    Was für Unterschiede hast du denn bei deinen eigenen Versuchen mit so einem Essigdrink festgestellt. Damit müsste sich dein Insulinbedarf ja noch mal gewaltig sinken und du hättest fast gar keinen BZ-Anstieg mehr. Hast du so ein gewaltiges "30%-Wundermittel" etwa noch gar nicht ausprobiert und preist es hier so stark an?

    Ausprobieren lohnt sich vielleicht trotzdem, selbst 8% könnten noch eine sehr gute Unterstützung sein. Meine Versuche damit sind zwar schon viele Jahre her, nennenswerte Verbesserungen konnte ich damals allerdings nicht feststellen - Skepsis bleibt angebracht.

    ____
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    Bearbeitet von User am 16.09.2022 08:47:47. Grund: BBCodes
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    am 16.09.2022 10:46:54 | IP (Hash): 1842527177
    Du hast recht: Ausprobieren! Und das mache ich auch, allerdings mit dem Handicap einer laufenden Cortison-Behandlung. Die wird sicher noch 14 Tage anhalten. Wenn die durch ist, geht's ans konkrete Vergleichen.

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    am 16.09.2022 18:59:07 | IP (Hash): 773230585
    Es wäre trotzdem nicht schlecht, wenn du im Buch die Quelle für diese Behauptung raussuchst und uns verrätst.

    Ich habe schon Interesse daran, den Fehler zu finden.
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    am 16.09.2022 19:12:04 | IP (Hash): 1823297815
    Rainer schrieb:
    Es wäre trotzdem nicht schlecht, wenn du im Buch die Quelle für diese Behauptung raussuchst und uns verrätst.

    Ich habe schon Interesse daran, den Fehler zu finden.





    Das der Rainer sich jetzt so von seinem Lehrmeister emanzipiert will.
    Hut ab....wie bei den Wölfen, wo der hungrige den alpha rüden angreift......Gespannt wie es weiter geht zwischen den beiden. Zeigst Biss rainerlein
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    am 16.09.2022 20:03:49 | IP (Hash): 1685437781
    ich bezweifle stark das hjt_Jürgen schon mal irgendetwas ausprobiert hat was von mir vorgeschlagen wurde. Im Gegenteil, bei meinem Bericht über Apfelessig war er der Typ der immer dagegen gesprochen hat.
    Ich will den Beitrag jetzt auch nicht suchen. Für mich bleibt er ein Lügner und Aufschneider.
    Auch habe ich schon des Öfteren beschrieben das ich mit dem Apfelessig gute Verfahrungen gemacht habe. Das will aber keiner wissen, auch wenn der Essig zusätzlich gut für die Verdauung ist.
    Um es nochmal zu erwähnen, es muss ein trüber Apfelessig sein, der normale hilft nur für die Verdauung.
    Nach dem Mittagessen und Abends 2 Esslöffel Essig mit 2 Löffel Wasser mischen.
    Tatsächlich ist es so das der Blutzucker bei der Einnahme von Essig langsamer ansteigt als sonst, und von daher spricht man davon das der Essig den Blutzucker senkt.
    Das kann man leicht kontrollieren wenn man an 2Tagen zur gleichen Zeit die selbe Menge an Nahrung zu sich nimmt und nach 3 Stunden einmal mit und einmal ohne Essigzugabe den BZ misst.

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    am 16.09.2022 20:52:39 | IP (Hash): 1823297815
    Wird hier etwa der godfather, der sich selbst seit Jahren selbst widerspricht geköpft....in anderen Foren ist er schon vor Jahren eliminiert worden....es bleibt spannend....Rainer will übernehmen
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    am 16.09.2022 21:28:34 | IP (Hash): 1842527177
    Helmuth schrieb:
    Für mich bleibt er ein Lügner und Aufschneider.


    Wo immer ich Dir auf nen Fuß getreten bin, bitte ich um Entschuldigung. Aber bitte unterscheide zwischen persönlichem Angriff, was Du hier machst(!), und sachlichem Widerspruch.
    https://clinicalnutritionespen.com/article/S2405-4577(19)30305-5/fulltext
    liegt zwar hinter ner Bezahlschranke, aber die Referenzen passen als vielschichtig komplexer Hintergrund zur Zusammenfassung.

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    am 17.09.2022 08:51:36 | IP (Hash): 1250642622
    hjt_Jürgen schrieb:
    https://clinicalnutritionespen.com/article/S2405-4577(19)30305-5/fulltext
    liegt zwar hinter ner Bezahlschranke, aber die Referenzen passen als vielschichtig komplexer Hintergrund zur Zusammenfassung.

    Danke für den Link.

    Ich bezweifle nicht, dass Essig bei manchen Diabetikern positive Auswirkungen auf den BZ haben kann. Bei manchen vielleicht bei Einnahme vor dem Essen,bei andeen kann die Wirkung vielleicht bei innahme zum oder nach dem Essen besser wirken. Das kann jeder für sich ausprobieren.

    Ich bezweifle allerdings nach wie vor die Aussage, dass es eine Studie gibt, in der eine 30%ige Senkung der BZ-Spitzen nachgewiesen werden konnte. Wenn das wirklich wahr wäre, dann bräuchten fortschrittliche Diabetologen niemenden mehr die Reduzierung von KH zu empfehlen, wenn man das mit ein paar Teelöffeln Essig genauso gut oder sogar noch besser hinbekommen kann. Ich bin mir sicher, dass ich das Geld für den Volltext der Studie umsonst ausgeben würde.

    @Jürgen, hast du die Metastudie nun aus den Quellenangaben des Buches oder hast du nur ein bisschen rumgegoogelt? Du stehst offfensichtlich immer noch voll hinter der Aussage, die du aus dem Buch zitiert hast. Ist das nur, weil du dir keine Blöße geben willst oder hältst du die angepriesene 30%ige Senkung tatsächlich für realistisch? Der Fehler kann natürlich sowohl in der Metastudie, als auch im Buch oder auch nur in der Übersetzung liegen und es sind vielleicht nur 30% in ganz speziellen Einzelfällen gemeint - beschrieben wird es in dem Zitat allerdings so nicht.

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    Bearbeitet von User am 17.09.2022 09:23:48. Grund: BBCodes
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    am 17.09.2022 11:06:11 | IP (Hash): 1004842598
    Rainer schrieb:
    @Jürgen, hast du die Metastudie nun aus den Quellenangaben des Buches oder hast du nur ein bisschen rumgegoogelt?


    Aus den Quellenangaben des Buches. ALLE "Tricks" in dem Buch sind quellenmäßig belegt.

    Dass mir aktuell ne Cortison Behandlung vernünftiges Vergleichen unmöglich macht, hatte ich geschrieben.

    Der erste "Trick" war gerade vorher noch gegangen, das Essen einer normal gemischten Mahlzeit von Salat über Gemüse, Fett und Proteine bis ganz zum Schluss Kartoffeln und Nudeln und…
    Statt mit allem munter querbeet, wie bislang bei mir üblich, habe ich mit der Reihenfolge um gut 20% weniger Bolus gebraucht.

    Naja, und dann kam ein mieses großflächiges Ekzem für Cortison und für mich völlig ungewohnte BZ-Variabiliät :(

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    am 19.09.2022 10:26:40 | IP (Hash): 605225793
    hjt_Jürgen schrieb:
    ... das Essen einer normal gemischten Mahlzeit von Salat über Gemüse, Fett und Proteine bis ganz zum Schluss Kartoffeln und Nudeln und…
    Statt mit allem munter querbeet, wie bislang bei mir üblich, habe ich mit der Reihenfolge um gut 20% weniger Bolus gebraucht. ...

    Hmm... wenn ich mir mal eine Portion Spaghetti Bolo genehmige, dann möchte ich nicht erst die Bolo essen und danach die Spaghetti. Diesen ersten "Trick" finde ich nicht garde "genussvoll" umsetzbar.
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    am 19.09.2022 18:54:17 | IP (Hash): 818745449
    und Spaghetti Bolo is ne ausgewogene Mahlzeit nach DGE und
    DDG?

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    am 20.09.2022 08:05:02 | IP (Hash): 605225793
    Man will ja auch noch leben... oder isst du gar keine Nudeln/Kartoffeln/Reis mehr?
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    am 20.09.2022 10:33:10 | IP (Hash): 818745449
    Doch, esse ich aucch noch, aber nur noch in sehr seltenen Ausnahmefällen als Hauptanteil. Hatte gestern z.B. einen groooßen gemischten Salat mit gebratenen Pfifferlingen - seeeehr lecker - völlig ohne Beilage.

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    am 03.07.2023 13:01:32 | IP (Hash): 1605289998
    hjt_Jürgen schrieb:
    Du hast recht: Ausprobieren! Und das mache ich auch, allerdings mit dem Handicap einer laufenden Cortison-Behandlung. Die wird sicher noch 14 Tage anhalten. Wenn die durch ist, geht's ans konkrete Vergleichen.

    So, die 14 Tage sollten nun so langsam rum sein - wo bleibt jetzt bitte der konkrete Vergleich?
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    am 03.07.2023 19:25:17 | IP (Hash): 157956814
    Sorry, aber seit Prednisolon und der juckenden Hautpest, die ich damit vertrieben hab, hat sich meine Welt schon ein gutes Stück weiter gedreht. Vor jedem Essen ne Gewürzgurke ist nach wie vor mein Essig, und wo sich damit mein Ernährungsfenster ein bisschen weiter aufgemacht zu haben schien, hab ich das wohl so nach und nach überreizt:
    Recht plötzlich konnte ich bei gefühlt völlig gleichbleibendem alltäglichem Verhalten so vor um 4 Wochen immer mehr Insulin für meinen gesunden BZ spritzen. Also hab ich mein alltägliches Futterbudget so weit gekürzt, so etwa 20% weniger, dass meine bis vor der Erhöhung normale Menge Insulin von so 30-35 IE gesamt am Tag wieder ausreichte.
    Und als das nach ner guten Woche wieder funktionierte, hab ich die 20% weniger halt beibehalten. Und damit ist der Insulinbedarf dann noch weiter gesunken, so dass ich nach zunächst immer weniger seit ein paar Tagen überhaupt kein Lantus mehr brauche und vom Apidra nur noch 16-20 Einheiten. Natürlich interessiert mich jetzt brennend, was da vielleicht noch geht, wenn ich in der Art noch "ein paar Tage" weiter mache?

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 04.07.2023 07:14:43 | IP (Hash): 1123593489
    Ja und was soll das jetzt heißen? Der "Gurkentrick" wirkt oder wirkt nicht?
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    am 04.07.2023 10:44:40 | IP (Hash): 220555020
    Mein Ernährungsfenster hat sich mit den Gurken ein bisschen weiter aufgemacht: nach den Protokollen passten damit zuverlässig 5-6 Schokobonbons in den Tag, aber nicht eher 10 wie in den Tagen vor dem deutlichen Anstieg des Insulinbedarfs. Also Trick wirkt bei mir, aber deutlich begrenzt.

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    am 09.09.2023 18:41:28 | IP (Hash): 1654253562
    Zurück zum Essig:
    Ich nehme fast ausschließlich und reichlich (klassischen) weinwürzigen Essig.
    Weiß nicht, ob ich hier den Markennamen und Hersteller benennen darf.
    16 kcal und 0,02 Gramm pro 100 ml.
    Fett, Kohlehydrate und Zucker = 0.
    Das kann sicher kaum schaden. Im Gegenteil.

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    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 15.10.2023 16:45:52 | IP (Hash): 748810729
    Kennt jemand den Grund warum dieser Essigtrick eigentlich funktioniert bzw funktionieren soll?
    Mir fällt erst mal keine vernünftige Erklärung ein was ein Löffel Essig mit meinem BZ zu tun haben könnte.

    Ich hab es eine Weile ausprobiert, einen messbaren Effekt hab ich nicht festgestellt.
    Aber schaden tut es auch nicht.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 15.10.2023 17:08:18 | IP (Hash): 1818514959
    https://www.diaexpert.de/magazin/wundermittel-apfelessig-welchen-einfluss-hat-er-auf-den-blutzucker/ was da konkret mit dem Essig statt ohne in Magen und Darm abläuft, ist wohl eher Deutung als faktenbasierte Beschreibung. Die Fakten fangen erst wieder bei der BZ-Kurve an, die wohl bei vielen mit dem Essig etwas niedriger verläuft.

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    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)