Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Anzeichen für Diabetes, aber Blutwerte sagen nein

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 07.06.2022
    am 08.06.2022 01:00:52 | IP (Hash): 242051153
    Hallo,
    ich habe in meiner Verwandtschaft mehrere Diabetiker. Als es bei meinem Vater vor einigen Jahren festgestellt wurde, hat meine Mutter uns "Kindern" jedem ein Blutzuckermessgerät ("SD CodeFree")geschenkt, rein vorsorglich. Nun, in der Anfangszeit habe ich da tatsächlich jeden Tag gemessen, lag meist so zwischen 105 und 115mg/dl. Also etwas erhöht, was aber aufgrund des Umstandes,dass ich nicht gerade schlank bin, noch im akzeptablen Rahmen ist.

    In den letzten 2-3 Jahren habe ich aber immer öfters Probleme. Manchmal steh ich frühs schon auf und fühle mich wie vom sprichwörtlichen D-Zug überfahren. Anfangs habe ich mir keine Gedanken drüber gemacht, bis ich gleichen Effekt bemerkte, wenn ich irgendwas esse, wo Zucker drin ist. Dann dauerts 15-20min, bis ich unglaublich müde werde, was von Unwohlsein begleitet wird. Es fühlt sich an, als würde der Körper seine ganze Energie benötigen, um den Zucker abzubauen. Privat verwende ich keinen Zucker, aber manchmal (gerade wenn man außer Haus isst), lässt es sich halt nicht vermeiden, auch mal zuckerhaltige Sachen zu sich zu nehmen. Als ich das eher beiläufig mal den Diabetikern in der Familie erzählt habe, dass ich mit Zucker Probleme habe, gingen bei denen gleich die Alarmsirenen los, denn die kannten das natürlich von sich selbst. Testweise habe ich auf deren Anraten mal die Zuckerwerte gemessen, wenn es mir schon nach dem Aufstehen so mies geht. Und Bingo, bis zu 256mg/dl hat das Messgerät angezeigt. Nicht nur meins, hab auch mit anderen Geräten zur Kontrolle nochmal gemessen.

    Inzwischen sind noch andere Symptome wie häufiges Urinieren und ein starkes Durstgefühl hinzugekommen. Eigentlich habe ich permanent Durst, trinke pro Tag aber absichtlich nur etwa 2-2,5Liter, obwohl der Durst noch größer ist. Denn inzwischen muss ich tagsüber mind. 1x pro Stunde zur Toilette, weil die Blase sich zu Wort meldet ist und um etwa 200-300ml erleichtert werden will. Die Nieren arbeiten also bei mir auf Hochtouren. Auch Symptome wie Müdigkeit und schlecht heilende Wunden sind inzwischen viel häufiger als früher, ebenso hat die Sehleistung nachgelassen: auf beiden Augen ist sie mind. 1,5dp schlechter geworden. Ich war kürzlich erst beim Optiker zum Sehtest ,daher weiß ich es.

    Das Merkwürdige: Ich war inzwischen bei 4 Ärzten und habe die Symptome geschildert....und jedesmal wenn dort der Blutzucker gemessen wurde, war er im Normbereich, womit die Sache für sie erledigt ist.

    Was soll ich bitte noch tun ? Falls es von Bedeutung ist: Ich habe seit 2017 einen Magenbypass und bekomme seitdem alle 3 Wochen eine Vitamin B12-Spritze. Damals hatte ich die Probleme aber noch nicht, so dass ich da keinen Zusammenhang sehe. Die Probleme erst los, als ich Anfang 2018 eine Schilddrüsen-OP hatte und seitdem L-Thyroxin 200mg einnahmen muss, weil zwar die T3+T4-Werte ok sind, der TSH-Wert aber durch die Decke geht. Könnte da ein Zusammenhang bestehen oder ist das nur ein rein zeitlich zusammenpassender Zufall ?



    Bearbeitet von User am 08.06.2022 01:04:48. Grund: Ergänzung und Korrektur
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 08.06.2022 08:24:15 | IP (Hash): 87849746
    Hallo Onkel,

    ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass sich 4 Ärzte so stark irren können.

    Was für Werte (HbA1c, Glukose) wurden denn von den Ärzten gemessen und wie waren die Ergebnisse? Suche die mal raus und schreib die auf, vielleicht kann man dann mehr sagen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 625
    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 08.06.2022 09:45:16 | IP (Hash): 980570203
    Ich wollte auch sofort zu Bestimmung des HbA1c raten.
    Wahrscheinlich wurde es aber schon gemacht. Angabe meist in Prozent.
    Lg
    Hape
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 269
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 08.06.2022 11:48:52 | IP (Hash): 372471009
    Was soll der hba1c Aussagen wenn er nüchternwerte von 260 hat.
    Das sagt wohl genug aus
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.06.2022 12:09:46 | IP (Hash): 654423766
    DanielaW schrieb:
    Was soll der hba1c Aussagen wenn er nüchternwerte von 260 hat.


    und wo stehen die 260 außer bei Dir?

    Nachtrag
    Sorry, hab bis gerade die 256 nicht gesehen!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 08.06.2022 12:11:34. Grund: Nachtrag
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 625
    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 08.06.2022 12:48:11 | IP (Hash): 980570203
    DanielaW schrieb:
    Was soll der hba1c Aussagen wenn er nüchternwerte von 260 hat.
    Das sagt wohl genug aus



    Hast Du auch eine Erklärung für Blutzucker-Normalwerte bei vier Ärzten?

    Natürlich sagt der HbA1c etwas über die Erkrankungsschwere aus.

    Ich empfehle zunächst eine tägliche Messung des NBZ.
    Tagesschwankungen des NBZ von 110-260 wären sehr ungewöhnlich.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1430
    Mitglied seit: 11.02.2019
    am 08.06.2022 16:01:47 | IP (Hash): 911769760
    Ich könnte mir vorstellen, dass dein Magen-Bypass an den hohen Morgenwerten mit Schuld sein kann. Wenn du etwas fettigeres, größere Mengen, kurz vor dem Schlafengehen etc. abends isst, könnte es sein, dass dein Magen-Darm-Trakt nicht bis zum Morgen diese Portion verdaut hat, sondern noch dabei ist und dadurch dein Nüchternwert deutlich höher ist. Für Patienten ohne BZ Probleme wäre das kein Problem. Aber eine vermutlich zusätzliche Prä- bis eher diabetische Stoffwechselstörung bei dir sorgt dann zusätzlich für die deutlich zu hohen Blutzuckerwerte.

    Ich habe selbst Morbus Crohn und beobachte z.T. das späte Mahlzeiten oder große Mahlzeiten z.T. den BZ bis zum Morgen extrem hoch halten oder er am Morgen nach dem Aufwachen (vllt. erwacht dann auch die Verdauung wieder richtig) nochmal total hochschießt. Ist der BZ die ganze Nacht hoch, habe ich auch dementsprechende Symptome.

    Damit könnten bei dir auch die mal hohen Nüchtern-BZ Werte, mal die komplett gute Werte beim Arzt erklärbar sein.

    Ich würde an deiner Stelle unbedingt zusätzlich den HbA1C bestimmen lassen, wie hoch dein BZ Level generell ist.
    Zudem würde ich schauen, dass du zu einem Arzt gehst, der auf Patienten mit Magen-Bypass spezialisiert ist. Leider werden es nur sehr wenige Praxen/Kliniken geben. Gut wäre ein Internist oder zumindest Allgemeinmediziner.

    Zudem kannst du mal notieren und beobachten, was es am Vorabend für Lebensmittel gab und versuchen Zusammenhänge mit deinen Beschwerden herzustellen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.06.2022 16:08:27 | IP (Hash): 654423766
    OnkelMä schrieb:
    Das Merkwürdige: Ich war inzwischen bei 4 Ärzten und habe die Symptome geschildert....und jedesmal wenn dort der Blutzucker gemessen wurde, war er im Normbereich, womit die Sache für sie erledigt ist.



    Mal angenommen, Du würdest die Diagnose Diabetes bekommen: Was würdest Du dann an Behandlung für Dich erwarten? Und was an Verbesserungen Deiner Beschwerden?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 593
    Mitglied seit: 10.01.2021
    am 08.06.2022 20:25:32 | IP (Hash): 442065111
    Hallo Onkel,

    leider schreibst Du nicht, ob Du bei Allgemeinärzten oder bei einem Diabetologen Dich hast untersuchen lassen. Wenn es Allgemeinärzte waren, würde ich Dir einen Gang zu einem Diabetologen empfehlen, da wird dann auch der HbA1c-Wert (= Langzeitwert) gemessen. Aber weise ihn auf Deinen Bypass hin. Ich drücke Dir die Daumen.

    Gruß,
    Biggi
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.06.2022 21:20:58 | IP (Hash): 654423766
    OnkelMä schrieb:
    Das Merkwürdige: Ich war inzwischen bei 4 Ärzten und habe die Symptome geschildert....und jedesmal wenn dort der Blutzucker gemessen wurde, war er im Normbereich, womit die Sache für sie erledigt ist.

    Was soll ich bitte noch tun ?



    Noch merkwürdiger - obwohl ich denke, dass Du gar nicht mehr mitliest: Warum hast Du nicht weniger KHs eingefüllt, wo Du doch gemessen hast, dass die vielen bei Deiner normalen Einfüllung so viele mg/dl machen?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 625
    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 09.06.2022 00:07:18 | IP (Hash): 980570203
    biggi119 schrieb:

    leider schreibst Du nicht, ob Du bei Allgemeinärzten oder bei einem Diabetologen Dich hast untersuchen lassen. Wenn es Allgemeinärzte waren, würde ich Dir einen Gang zu einem Diabetologen empfehlen, da wird dann auch der HbA1c-Wert (= Langzeitwert) gemessen. Aber weise ihn auf Deinen Bypass hin. Ich drücke Dir die Daumen.



    Meine Erachtens dürfte auch bei jedem Hausarzt der HbA1c gemessen werden. O.k., reine Hausärzte sind weniger kompetent. Aber ein ausgewiesener Diabetologe braucht es m.E. nicht sein. Ein Facharzt für Innere Medizin sollten genügend Kenntnis und Erfahrung haben Diabetes behandeln zu können.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1093
    Mitglied seit: 21.10.2014
    am 09.06.2022 11:13:33 | IP (Hash): 1372968611
    Hallo OnkelMä,

    dein Problem dürfte vermutlich der Magenbypass sein. So eine bariatrische Operation ist ein brutaler Eingriff, der den gesamten Organismus durcheinander bringt. Der Stoffwechsel kann nicht mehr funktionieren. Es dürfte dir wohl nicht nur das B12 fehlen, sondern auch alle anderen Vitamine und Mineralstoffe, die man normal über die Ernährung zu sich nimmt.

    Auf welche Weise bekommst du denn das L-Thyroxin? Die Tablettenform ist für dich so wie alle oralen Medikamente ungeeignet, weil die Wirkstoffe nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden können.

    Ich denke, dass Hausärzte damit überfordert sind und empfehle dir, in die Endokrinologie zu gehen. Da kann man feststellen, was genau dir fehlt und auch, wie man dir das am Besten zuführen kann. Immerhin sind das ja schon 5 Jahre...erstaunlich, dass du noch ein halbwegs normales Leben führen kannst.

    Alles Gute dir!

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 09.06.2022 15:43:44 | IP (Hash): 1962597671
    OnkelMä schrieb:
    ... ebenso hat die Sehleistung nachgelassen: auf beiden Augen ist sie mind. 1,5dp schlechter geworden. Ich war kürzlich erst beim Optiker zum Sehtest ,daher weiß ich es.

    Hallo OnkelMä,

    gehe vorsichtshalber auch zu einem Augenarzt und bitte ihn, dich speziell auch auf diabetische Retinopathie zu untersuchen. Solche Schäden entstehen manchmal schon bei Prädiabetes, sie werden besonders durch starke BZ-Schwankungen ausgelöst. Ich will dir damit keine Angst machen, es ist nur zur Vorsicht. Diabetiker sollen ihre Augen übrigens aller 1 bis 2 Jahre und bei begründeten Bedarf auch häufiger überprüfen lassen.

    Für deine sehr hohen Morgenwerte klingt die obige Erklärung von July recht plausibel. Achte mal genau darauf, nach was für Mahlzeiten am Abend die Probleme besonders groß sind und wann nicht. Dann kannst du alles das meiden, was nicht gut für dich ist.

    Wenn das häufiges Urinieren tatächlich etwas mit dem BZ zu tun hat, dann müsste Glukose im Urin sein. Du kannst dir ja mal ein paar billige Urinteststreifen besorgen und nachsehen, ob das der Fall ist. Wenn die Teststreifen nichts anzeigen, dann musst du nach einer anderen Ursache suchen.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 12.06.2022 09:55:57. Grund: BBCodes
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 307
    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 09.06.2022 16:11:39 | IP (Hash): 2004570137
    Rainer schrieb:


    gehe vorsichtshalber auch zu einem Augenarzt und bitte ihn, dich speziell auch auf diabetische Retinopathie zu untersuchen. Solche Schäden entstehen manchmal schon bei Prädiabetes, sie werden besonders durch starke BZ-Schwankungen ausgelöst. Ich will dir damit keine Angst machen, es ist nur zur Vorsicht. Diabetiker sollen ihre Augen übrigens jedes Jahr überprüfen lassen.




    Je nach Absprache mit dem Arzt normalerweise 2 mal im Jahr oder unter Umständen sogar alle 3 Monate. Bei Stoffwechselgesunden reicht der vorgeschlagene 1-Jahres-Abstand (sofern keine anderen Erkankungen dagegen sprechen) aus.
    Bearbeitet von User am 09.06.2022 16:17:24. Grund: Ergänzung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1007
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 09.06.2022 19:31:55 | IP (Hash): 2093552451
    Mitglied schrieb:
    Rainer schrieb:


    gehe vorsichtshalber auch zu einem Augenarzt und bitte ihn, dich speziell auch auf diabetische Retinopathie zu untersuchen. Solche Schäden entstehen manchmal schon bei Prädiabetes, sie werden besonders durch starke BZ-Schwankungen ausgelöst. Ich will dir damit keine Angst machen, es ist nur zur Vorsicht. Diabetiker sollen ihre Augen übrigens jedes Jahr überprüfen lassen.




    Je nach Absprache mit dem Arzt normalerweise 2 mal im Jahr oder unter Umständen sogar alle 3 Monate. Bei Stoffwechselgesunden reicht der vorgeschlagene 1-Jahres-Abstand (sofern keine anderen Erkankungen dagegen sprechen) aus.



    Seit Anfang letzten Jahren gilt zumindest für Typ1er im DMP ab dem 5ten Diabetesjahr alle 1-2 Jahre. Bei einem Befund natürlich häufiger im Absprache mit dem Arzt.

    Edit: Ne, dass muss sogar schon länger so sein...
    Bearbeitet von User am 09.06.2022 19:34:32. Grund: Edit
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 307
    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 10.06.2022 08:19:10 | IP (Hash): 72970431
    Ich habe schon von Diabetikern gehört, die alle 3 Monate zum Arzt geschickt worden sind, daher mein Einwand bzw. Ergänzung.

    Ansonsten gilt laut meinem Ophta-Doc die Untersuchungsempfehlung von 6 Monaten / 2 Mal pro Jahr für Diabetiker und 1 Mal pro Jahr für Gesunde.

    Wie Du schreibst, wird der Arzt es im Hinblick auf den individuellen Fall am besten wissen.

    Bearbeitet von User am 10.06.2022 08:20:16. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 12.06.2022 09:50:55 | IP (Hash): 624006592
    Hallo Mitglied,

    wenn du schon das Bedürfnis hast, etwas "richtig zu stellen", dasnn stelle es wenigstens richtig richtig.

    Heike hat dich ja schon dafauf aufmerksam gemacht, das für uns Diabetiker und für unsere Ärzte die Richtlinien des DMP entscheidend sind und die lauten (siehe Heikes Beitrag):
    "... für Typ1er im DMP ab dem 5ten Diabetesjahr alle 1-2 Jahre. Bei einem Befund natürlich häufiger im Absprache mit dem Arzt." Für Typ 2er gilt das ebenso, nur sofort ab der Diagnose. Wenn du es ganz genau haben willst, dann lies es dir hier in den Empfehlungen der KBV durch:
    https://www.kbv.de/media/sp/Patienteninformation_Diabetes_und_Augen.pdf

    Für mich sieht dein Beitrag eher nach "Herr Lehrer, ich weiß was" aus, zumal es zur Erhellung der diskutierten Probleme so gut wie nichts beiträgt. Damit du nicht noch einmal etwas nebenbei erwähntes "richtig stellen musst", ersetze ich in meinem Beitrag jedes Jahr durch aller 1 bis 2 Jahre und bei begründeten Bedarf auch häufiger und hoffe, dass auch du mit dieser Formulierung, nachdem du dich richtig informiert hast, damit zufrieden kannst.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 12.06.2022 09:57:27. Grund: BBCodes
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 307
    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 12.06.2022 11:34:02 | IP (Hash): 940799145
    Liest sich ganz so, als würde sich da jemand ärgern, dass der Schüler etwas mehr als der Lehrer wusste. 😉

    Heike hat außerdem geschrieben, dass die Empfehlung seit letztem Jahr gilt, insofern recht neu ist.

    Also hat nicht nur der Lehrer, sondern auch der Schüler etwas lernen können.

    Danke für die Links!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1007
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 12.06.2022 13:09:41 | IP (Hash): 64005837
    Ne, mit dem seit letztem Jahr habe ich mich geirrt - hatte ich oben auch ergänzt.
    Corona hat irgendwie mein Jahresempfinden durcheinandergebracht...

    Das muss sogar schon seit 2018 gelten, weil da wurde es im Insulinclub heiß diskutiert...
    Bearbeitet von User am 12.06.2022 13:14:11. Grund: Ergänzung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 307
    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 12.06.2022 18:38:20 | IP (Hash): 940799145
    Danke, Heike.
    Meine Info stammt von 2017 und aus persönlichen Erfahrungen von Diabetikern betr. vorsorglichen engmaschigen Kontrollen in o.g. 3-Monats-Abständen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 307
    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 12.06.2022 18:38:20 | IP (Hash): 940799145
    Danke, Heike.
    Meine Info stammt von 2017 und aus persönlichen Erfahrungen von Diabetikern betr. vorsorglichen engmaschigen Kontrollen in o.g. 3-Monats-Abständen.