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Abgewöhnung Süßigkeiten oder Einschränkung

  • Milka

    Rang: Gast
    am 12.09.2022 07:19:38 | IP (Hash): 594184234
    Hallo Zusammen,
    wir alle mussten uns ja notgedrungen umstellen, was das naschen angeht.
    Ich bekenne mich "Schokoholiker" gewesen zu sein, wie schwer war es für euch zu verzichten, beziehungsweise einzuschränken?
    Ich habe ungefähr sechs Wochen gebraucht um mich da anzupassen, heute kann ich gut damit leben, nicht mehr in hohen Maße Süßes zu konsumieren.
    Wie ist es euch damit ergangen, beziehungsweise wie geht es euch heute damit?
    Allen eine schöne neue Woche!
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    am 12.09.2022 08:57:37 | IP (Hash): 705993429
    Es gibt auch für uns recht gute Alternativen...
    Google mal Schokoriegel von NEOH und Gummibärchen von LCW...
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    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
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    am 12.09.2022 09:23:23 | IP (Hash): 489562722
    Die Gummibärchen sind mit 74KH pro 100g jetzt nicht gerade KH-arm.
    Beim Schokoriegel muß ich mal mit „normalen vergleichen.
    6g KH pro Riegel sind aber auch dem geringen Gewicht von 21g zu schulden.

    Alternativen finden, Verzicht oder homöopathische Dosen. Mehr bleibt uns nicht.

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    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 07/22)
  • Milka

    Rang: Gast
    am 12.09.2022 09:32:49 | IP (Hash): 594184234

    Alternativen finden, Verzicht oder homöopathische Dosen. Mehr bleibt uns nicht.

    ______________
    —————————————-

    Da hast du Recht!
    Bearbeitet von User am 12.09.2022 09:34:17. Grund: Korrektur
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    am 12.09.2022 09:42:44 | IP (Hash): 1493761684
    Hugin66 schrieb:
    Die Gummibärchen sind mit 74KH pro 100g jetzt nicht gerade KH-arm.
    Beim Schokoriegel muß ich mal mit „normalen vergleichen.
    6g KH pro Riegel sind aber auch dem geringen Gewicht von 21g zu schulden.



    Sowohl die Gummibärchen als auch die Schokoriegel enthalten zwar auf den ersten Blick Kohlenhydrate. Diese sind aber Zuckeralkohole und deshalb kaum blutzuckerwirksam. Deshalb wären die oben genannten Produkte von Thomas prinzipiell eine Alternative.

    Ich persönlich bin aber der Meinung, statt solcher Alternativen sollte man selten, dann aber die "normalen" Süßigkeiten essen, die einem gut schmecken.

    Schokolade ist grundsätzlich auch weniger schlecht für den Blutzucker als Gummibärchen, weil Schokolade viel Fett enthält, was den Blutzucker langsam steigen lässt.

    Mit Typ1 Diabetes muss ich persönlich sogar zugeben, dass zum Teil Schokolade (1 Tafel hat ca. 5-6 KE, 2,5-3 FPE) leichter mit Insulin abzudecken ist, als ein Teller Nudeln oder Reis.
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    am 12.09.2022 09:50:57 | IP (Hash): 1912684864
    Schokolade hab ich mal pro Tag ne Tafel gebraucht, damals, als die 200g Tafeln gerade ihren ersten Boost hatten. War dann natürlich auch immer mächtiger zu sehen ;)

    Lang ist's her. Keine Ahnung mehr, wie lange das Abgewöhnen damals wirklich gedauert hat. Auf alle Fälle laaange über das nicht mehr Essen hinaus.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Milka

    Rang: Gast
    am 12.09.2022 11:14:14 | IP (Hash): 594184234
    Hallo,
    vielen Dank für die rege Beteiligung, und die nette Aufnahme. Und das man immer hilft, auch wenn ich kein schwerer Fall bin!
    Musste auch mal gesagt werden!
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    am 12.09.2022 12:35:36 | IP (Hash): 489562722
    Noch was dazu von mir.

    Am Anfang war es auch schwer, sehr schwer, für mich.
    Mittlerweile habe ich nach Knabberkram oder Schokoriegel kein Verlangen mehr.

    Abend entweder ein selbst gemachter Fruchtquark mit ca 5KH pro 100g
    oder ein selbst gemachter Schokopudding mit nicht mal 1KH pro 100g.
    Wenn mal knabbern dann Nüsse.

    Ab und an ein Stück Kuchen. Da aber die mit „wenig“ KH und max 1 Stück.
    Käsesahne mit nur oben und unten Teig (20KH pro 100g)
    Käsekuchen ohne Boden
    Backwaren aus Brandteig wie zB Windbeutel.
    Ohne Fruchtfüllung 20KH pro 100g. Mit Fruchtfüllung um die 28 KH.
    Kuchen mit viel Creme und wenig Teig.

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    am 12.09.2022 16:28:24 | IP (Hash): 705993429
    Das Gift liegt in der Dosis... Maßhalten bei normalen Süßigkeiten und/oder Alternativen, sofern sie einem schmecken... Geht nicht, gibt's nicht ist mein Motto.
    Vielleicht noch ein Tipp, für die Typ 1, die einen Sensor nutzen: Wenn's mal zügig runter geht mit dem BZ nutze ich ganz gern mal "normalen Süßkram" zum Abbremsen... Das sind dann die berühmten 2 Fliegen mit einer Klappe, es kommt einwenig Genuß auf die Zunge und es versaut mir nicht meinen Durchschnitt.

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    am 12.09.2022 17:17:32 | IP (Hash): 773230588
    Hallo Milka,

    meine Erfahrung ist, dass man am Anfang ganz die Finger davon lassen muss, weil die Sucht einen sonst schnell wieder einholt.

    Für die Zukunft kann ich dir aber Hoffnung machen, dass du wieder Schokolade essen darfst. Ich denke, dass dich nach ca. 1 Jahr Abstinenz dein Süßgeschmack so stark geändert hast, dass du schon mit kleinen Mengen sehr zufrieden bist. Die meisten werden dir wahrscheinlich dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil empfehlen. Mich macht die nicht zufrieden, es fehlt der zarte Schmelz. Ich nehme statt dessen nur wenig von der Schokolade, die auf der Zunge schmilzt und lasse sie ganz langsam im Mund zergehen.

    Vielleicht hilft auch noch der Tipp, dass man solche süßen Sachen oder auch Obst am BZ-mäßig besten nach einer größeren Mahlzeit als Nachtisch verträgt. Wichtig ist immer, dass die Menge so klein bleibt, wie du es dir mit deiner Therapie leisten kannst. Aber für den Anfang noch mal die Empfehlung: lasse solche Sachen erst mal für eine längere Zeit ganz weg.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 12.09.2022 17:18:35. Grund: BBCodes
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    am 12.09.2022 23:13:17 | IP (Hash): 705993429
    Da würde ich Rainer mal wieder widersprechen.
    Süßes ist kurz nach Diagnosestellung genauso schädlich oder tröstlich, wie 2 Jahre danach... Es kommt sicherlich immer nur auf die Dosierung an.
    Gerade bei Diagnosestellung, wenn bei vielen Mitbetroffenen erst einmal eine kleine Welt zusammenbricht, dann noch das Dogma abzuverlangen, die Hände gänzlich von allem Süßen lassen zu müssen, ist gerade in dieser Phase kontraproduktiv und eigentlich auch unnötig.
    Die Psyche ist schon auf Halbmast und dann noch drastische Verbote aussprechen, die in einem oder zwei Jahren nicht mehr notwendig sein sollen...?.
    Gerade mit den neuen Sensoren kann man recht schnell rausfinden, was geht und was langfristig nicht so gut ist.
    Bei mir gibts Alternativen ohne Zucker oder bei zuckerhaltigen Produkten eben nur noch homöopatische Mengen... Ging sofort, von der ersten Minute an, kein Problem...
    Geht nicht, gibts nicht!
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    Bearbeitet von User am 12.09.2022 23:15:01. Grund: Ergänzung
  • Milka

    Rang: Gast
    am 13.09.2022 05:35:15 | IP (Hash): 594184234
    Hallo, vielen Dank nochmal für die Antworten und Tipps, ich denke auch die Menge macht es.
    Wenn esse ich nur Zartbitter, und davon ganz wenig, komme sehr gut damit zurecht.
    Wenn ich an meinen früheren Konsum denke wird mir schwindelig. Na man lernt nie aus!
    Liebe Grüße Milka
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    Mitglied seit: 13.09.2022
    am 13.09.2022 07:47:41 | IP (Hash): 1946681504
    Ja, das ist der Grund, warum Süßigkeitenesser am meisten Diabetes haben https://www.reddit.com.
    Bearbeitet von User am 13.09.2022 07:48:22. Grund: Fehler
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 13.09.2022 09:40:38 | IP (Hash): 772279824
    RalfJaeger schrieb:
    Ja, das ist der Grund, warum Süßigkeitenesser am meisten Diabetes haben https://www.reddit.com.


    Möglich ist, dass die meisten Menschen mit noch unerkanntem Diabetes besonders viele Süßigkeiten essen. Ansonsten sehe ich da nur populistische Spekulation ohne jede Beleg.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 13.09.2022 09:44:55 | IP (Hash): 411892390
    Don't feed...
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    Mitglied seit: 25.08.2022
    am 13.09.2022 11:19:55 | IP (Hash): 945216713
    Solange das Gewicht gut ist und der HBA1c auch, gibt es wenig Grund sich einzuschränken. Aber klar sollte man Süßigkeiten, wie alles andere, im normalen Rahmen konsumieren.
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    Mitglied seit: 25.08.2022
    am 13.09.2022 11:29:30 | IP (Hash): 160582365
    Man braucht Alternativen. Ich war z.B. totaler Kuchen-Fan, es gibt verschiedene Alternativen oder Backmischungen fast ohne KH oder mit Erythrith gesüsst (oder äußerst selten mal ein "normales" Stückchen). Was mir immer noch schwer fällt ist das Obst einschränken / weglassen, habe ich früher kiloweise pro Woche gegessen.

    Die andere Möglichkeit wäre durchaus, das Ganze Süße aus der Ernährung zu eliminieren, so kommt man weg vom Verlangen nach Süßem.

    Mit geht es derzeit mit den Alternativen gut (HbA1c 5,6 ohne Medis), und solange das so bleibt esse ich nach wie vor die "alternativen" Süßigkeiten.