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Fragen über Fragen
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am 14.09.2022 18:19:07 | IP (Hash): 1718229594
Pesa schrieb:
Wie schon am Anfang geschrieben. Das der Körper versucht den überschüssigen Zucker durch erhöhtes ruinieren los zu werden aber nicht das man tagsüber so gut wie gar nicht aufs Klo muss dafür aber Nachts.
Der Ansatz ist unzutreffend. Durch die Nieren werden pro Tag um 180 Liter Blut gefiltert. Die werden zuerst ausgeschieden als Primärharn, und dann wird daraus alles zurückgefiltert, was der Körper davon braucht, in allererster Linie das Wasser! Und klar auch möglichst alle Glukose, denn der Organismus gibt nix ungenutzt freiwillig her, was da mal den Weg durch die Futterluke gefunden hat.
Gesund geht Glukose zurück in den Kreislauf filtern bis 160-180 mg/dl. Bei Typ 2 wohl auch noch höher.
Was nicht zurückgefiltert werden kann, beschäftigt und belastet die Nieren dann auch nicht mehr, denn das wird einfach ausgeschieden, wobei 1 g Glukose 5 g Wasser gebunden hält und mitnimmt.
Also wenn viel Entwässern wg Zucker, geht das nur mit VIEL Zucker, und der muss dann auf Urinteststreifen deutlich zu sehen sein.
Gibt allerdings auch krankhaft - ohne Diabetes - niedrige Nierenschwellen, wo die Nieren nur bis 100 mg/dl oder noch weniger zurückfiltern können, aber bislang hab ich die dann immer als durchgängig gesehen und keinen solchen Tag- und Nacht Wechsel.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.