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Fragen über Fragen
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am 13.09.2022 20:35:25 | IP (Hash): 1681179012
Liebes Forum,
Meine Ärzte streiten sich ob ich noch im Prediabetes Bereich oder schon ein Diabetes habe. Genau so verhält es sich mit Metformin.
Mein oggt Test ergab nach 2 Std. 188
Ich bin eher Untergewichtig, Diät kommt daher nicht in Frage.
Nun heißt es, wenn der Blutzucker zu hoch ist versucht der Körper diesen über den Urin los zu werden und man hat vermehrt Durst.
Ich habe keinen vermehrten Durst, aber nach der ersten und zweiten Mahlzeit deutlich erhöhte Blutzuckerwerte.
Morgens noch normal Urin aber nach den erhöhten Werten eher wenig und dunkel. Ich trinke schon mehr als ich überhaupt mag. Während die Flüssigkeit also im Körper bleibt normalisieren sich bei den weiteren Mahlzeiten die Blutzuckerwerte und befinden sich sogar im normalbereich. Nachts dann schwitzen und Wasser lassen. Der Urin ist dann wässrig. Es ist aber keine Glucose im Urin, auch Tagsüber nicht.
Macht das irgend ein Sinn?
Meine Morgenwerte waren bis vor kurzem auch in Ordnung, dann habe ich 3 Wochen Low Carb gegessen. Ging mir gar nicht gut damit und der Arzt sagte ich soll normal essen. Das tu ich nun wieder aber meine Morgenwerte sind seit dem erhöht und ich habe auch das Gefühl das sich der Blutzucker bei den ersten Mahlzeiten verschlechtert hat. Seit dem verliere ich nun auch Gewicht. Der Oggt Test wurde gemacht als ich wieder normal gegessen habe.
Ich verstehe das alles nicht.
Ich danke Euch und hoffe auf euren Rat. -
am 13.09.2022 20:51:20 | IP (Hash): 772279824
Ok, irgendwas mit mehr als normal gesundem Blutzucker hast Du. Nur hat bislang niemand nen Schimmer, was.
Interessant wäre bei der Nacht der BZ: Wenn der Drang zu Entwässern vom Zucker käme, müsstest Du da schon wenigsten an die 300 mg/dl messen können.
Wenn nicht, wird es höchste Zeit, dass Du Deine Mediziner nach anderen möglichen Fiesigkeiten löcherst!
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.09.2022 20:51:20 | IP (Hash): 772279824
natürlich wieder mal doppelt
Bearbeitet von User am 13.09.2022 20:53:20. Grund: verdoppelt -
am 13.09.2022 21:01:33 | IP (Hash): 1681179012
Nüchternwert 108
BZ nach Frühstück 190
Nach Mittag 185
Nachmittags nach Banane 143
Abendessen 138
Nachts 2 Stunden nach dem Schlafen wenn ich schwitze und zur Toilette muss 114
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am 13.09.2022 21:16:07 | IP (Hash): 772279824
Deinen BZ-Verlauf kannst Du nach diesem sehr gut verständlichen Buch vergleichmäßigen "Der Glukose-Trick". Damit kannst Du mit etwas Glück für etwas mehr Wohlbefinden sorgen. Klar, auch schon ein Erfolg.
Aber Dein nächtlicher Harndrang bei diabetisch völlig normalem BZ, bei dem der zuckermäßig völlig ausgeschlossen ist, könnte z.B. auf https://www.usz.ch/krankheit/diabetes-insipidus/ hinweisen. Also Mediziner löchern und ggf. wechseln!
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 13.09.2022 21:17:03. Grund: . -
am 13.09.2022 21:23:44 | IP (Hash): 1681179012
Danke Jürgen,
Dann werde ich schnellstmöglich einen Termin machen. -
am 13.09.2022 21:27:34 | IP (Hash): 772279824
Daumendrück !!!
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.09.2022 21:37:20 | IP (Hash): 1929085131
Hallo Pesa,
bleibe lieber bei deiner Diabetesärtin und sprich mit ihr mal über MODY, Typ 3 oder Typ 1.
Diese beiden MODY-Typen senken die Nierenschwelle ab. Auch sonst würde einiges auf MODY passen, einschließlich deiner erhöhten BZ-Werte kurz vor der Diagnoseschwelle zum Diabetes.
Bei MODY wäre allerdings Metformin nicht besonders sinnvoll. Diabetes-insipidus würde in keine Weise deine aus den Fugen geratenen BZ-Werte kurz vor Diabetes erklären. Wenn du das hättest, dann hättest du zwei voneinander unabhängige Probleme auf dem Hals und das wünsche ich dir wirklich nicht.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 13.09.2022 21:44:34. Grund: BBCodes -
am 13.09.2022 21:47:03 | IP (Hash): 772279824
"Diese beiden MODY-Typen senken die Nierenschwelle ab" - klar, nur bei der Nacht ;)
Aus meiner Sicht abartig: Da wird von den bisher behandelnden Medizinern in die Diabes-Schublade gestopft. Passt nicht alles rein. Aber statt nun für eine Linderung der Beschwerden zu sorgen, wird auf wohl die Erfüllung der Diabetes Vorgaben gewartet.
Ok, mag auch MODY sein, aber es wird Źeit, dass da die Profis aus dem Standardquark kommen!
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.09.2022 22:04:22 | IP (Hash): 1929085131
Hallo Pesa,
Dr. hjt_Jürgen besteht darauf, dass du zwei große Probleme hast - tut mir leid für dich.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 13.09.2022 22:04:59. Grund: BBCodes -
am 13.09.2022 22:06:32 | IP (Hash): 1681179012
Habe gerade mal überflogen und es scheint das Mody im jungen Erwachsenen Alter auftritt.
Dazu zähle ich leider nicht mehr. Bin jetzt 50 🤫
Aber wie gesagt nur kurz überflogen. -
am 13.09.2022 22:15:50 | IP (Hash): 772279824
Rainer schrieb:
Dr. hjt_Jürgen besteht darauf, dass du zwei große Probleme hast - tut mir leid für dich.
Sorry, aber es geht doch vor allem um die völlig gestörten Nächte, und wenn Du da aus Deinem Mody Wissen ne mögliche Abhilfe weißt, wäre doch toll, wenn Du die hier einbringen würdest. Auf mir runhacken kannst Du doch dann immer noch ;)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.09.2022 22:16:06 | IP (Hash): 1681179012
Aber Danke Rainer, ich bin für alles offen und werde mich morgen noch mal genauer auseinandersetzen.
Ich glaube aber das es sich um 1 Problem handelt.
Ist so ein Gefühl und ich hoffe ich täusche mich nicht. -
am 13.09.2022 22:19:15 | IP (Hash): 1681179012
Und bitte nicht streiten Jürgen und Rainer, jeder der Rat gibt und versucht mir zu helfen meint es doch gut. Und ich bin für alles offen und dankbar. Wir sind alle keine Ärzte und können nur Erfahrungen weiter geben. -
am 13.09.2022 22:29:25 | IP (Hash): 772279824
und noch ein Lottchen
Bearbeitet von User am 13.09.2022 22:30:39. Grund: verdoppelt -
am 13.09.2022 22:29:25 | IP (Hash): 772279824
Pesa schrieb:
Und bitte nicht streiten Jürgen und Rainer, jeder der Rat gibt und versucht mir zu helfen meint es doch gut. Und ich bin für alles offen und dankbar. Wir sind alle keine Ärzte und können nur Erfahrungen weiter geben.
kein ernsthafter Streit, geht nicht online, wir hacken halt ;)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
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am 14.09.2022 12:43:52 | IP (Hash): 160582365
Oggt 188 nach 2 Stunden ist ganz klar Diabetes, zu klären bleibt nur noch ob Typ 1 oder 2. Wurde der HbA1c gemessen? -
am 14.09.2022 12:50:03 | IP (Hash): 1718229594
Zitat https://www.gesundheitsinformation.de/wie-wird-diabetes-mellitus-festgestellt_5450.html
(oGTT) herausfinden. Dazu trinkt man ein Glas Wasser, in dem 75 Gramm Traubenzucker aufgelöst sind. Danach steigt der Blutzucker an, sollte aber zügig wieder sinken. Die Diagnose Diabetes wird gestellt, wenn der Blutzucker nach zwei Stunden noch über 200 mg/dl liegt (entspricht 11,1 mM/L).
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.09.2022 14:42:33 | IP (Hash): 2004616175
Der Letzte hba1c lag bei 5,8 der davor bei 6,1
Ist schon klar das mindestens eine Glucoseintoleranz vorhanden ist. Mich wundert nur der Verlauf, weil das widerspricht dem was ich gelesen habe.
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am 14.09.2022 15:00:24 | IP (Hash): 1718229594
und was hast Du dazu gelesen?
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.09.2022 15:18:51 | IP (Hash): 705993429
So ähnlich hat es bei mir auch angefangen...
HbA1c vor 4 Jahren gerade noch so okay, aber schon auffällig hohe Werte nach der Nahrungsaufnahme.
Wie gesagt, 4 Jahre später dann Nüchtern 300 und nach dem Essen 300 - 450 mg/dl.
Das Ergebnis war LADA Typ 1 nach einer entsprechenden Blutanalyse/Antkörpertest.
Wenn Du diesen Test (GAD-Antikörper) so bald als möglich machen könntest, hättest Du vermutlich Klarheit, was "zuckertechnisch" auf Dich zurollt!
Es gilt hierbei tatsächlich auch, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! da nicht unnötig Zeit mit hohen BZ-Werten verstreicht und Du dadurch Schädigungen im Frühstadium bereits vermeiden kannst.
(Das alles natürlich unter Vorbehalt, kann sein..., muss aber nicht.)
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 14.09.2022 15:19:44. Grund: Ergänzung -
am 14.09.2022 17:53:00 | IP (Hash): 2004616175
Wie schon am Anfang geschrieben. Das der Körper versucht den überschüssigen Zucker durch erhöhtes ruinieren los zu werden aber nicht das man tagsüber so gut wie gar nicht aufs Klo muss dafür aber Nachts. -
am 14.09.2022 18:00:02 | IP (Hash): 2004616175
Danke Thomas,
Werde wohl noch mal ausführlicher mit meinem Arzt reden müssen. -
am 14.09.2022 18:00:32 | IP (Hash): 705993429
Bei mir war zum Beispiel bis in die Höchstwerte hinein weder übermäßig starker Harndrang, noch übergroßer Durst feststellbar.
Das ist mal gar kein verläßlicher Indikator, für fast gar nix...
Ich darf daher nochmal auf den Bluttest verweisen. Wenn Du echt bescheid wissen willst (...will nicht unbedingt jeder.), dann musst Du Dich einer konkret abrechenbaren Untersuchung stellen.
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 15.09.2022 08:37:31. Grund: Ergänzung -
am 14.09.2022 18:19:07 | IP (Hash): 1718229594
Pesa schrieb:
Wie schon am Anfang geschrieben. Das der Körper versucht den überschüssigen Zucker durch erhöhtes ruinieren los zu werden aber nicht das man tagsüber so gut wie gar nicht aufs Klo muss dafür aber Nachts.
Der Ansatz ist unzutreffend. Durch die Nieren werden pro Tag um 180 Liter Blut gefiltert. Die werden zuerst ausgeschieden als Primärharn, und dann wird daraus alles zurückgefiltert, was der Körper davon braucht, in allererster Linie das Wasser! Und klar auch möglichst alle Glukose, denn der Organismus gibt nix ungenutzt freiwillig her, was da mal den Weg durch die Futterluke gefunden hat.
Gesund geht Glukose zurück in den Kreislauf filtern bis 160-180 mg/dl. Bei Typ 2 wohl auch noch höher.
Was nicht zurückgefiltert werden kann, beschäftigt und belastet die Nieren dann auch nicht mehr, denn das wird einfach ausgeschieden, wobei 1 g Glukose 5 g Wasser gebunden hält und mitnimmt.
Also wenn viel Entwässern wg Zucker, geht das nur mit VIEL Zucker, und der muss dann auf Urinteststreifen deutlich zu sehen sein.
Gibt allerdings auch krankhaft - ohne Diabetes - niedrige Nierenschwellen, wo die Nieren nur bis 100 mg/dl oder noch weniger zurückfiltern können, aber bislang hab ich die dann immer als durchgängig gesehen und keinen solchen Tag- und Nacht Wechsel.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.