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Insulin verwechselt

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    am 29.11.2022 09:11:20 | IP (Hash): 113575714
    Hallo zusammen,,

    gestern Abend (19 Uhr) habe ich leider vor dem Essen statt 20 Einheiten Fiasp 20 Einheiten Langzeitinsulln Toujeo gespritzt. Habe es sofort gemerkt. Anschließend fürs Essen statt 20 Fiasp nur 18 Einheiten genommen.

    Bin ganz gut durchgekommen. Um Mitternacht hatte ich eiinen Wert von 240, daher etwas Fiasp als Korrektur gespritzt. Heute morgen BZ von 72, eine kleine Scheibe Brot gegessen, nichts gespritzt, weder Basal noch Bolus.

    Normalerweise spritze in morgens zwischen 7 und 8 Uhr 16 Einheiten Langzeitinsulin.

    Jetzt werde ich heute verstärkt den BZ beobachten und erst wieder abends oder zur Nacht die gewohnten 16 i.E. Toujeo spritzen.

    Was meint ihr? Wie komme ich wieder zum alten Rhythmus? Oder soll ich heute Abend nur die Hälfte spritzen und morgen früh die andere?

    Viele Grüße
    Zuckerhut

    P.S. Jetzt (9.30 Uhr) BZ von 174 mit Tendenz nach oben. 3 I.E. gespritzt.

    Bearbeitet von User am 29.11.2022 09:28:13. Grund: ergänzt
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    am 29.11.2022 10:46:06 | IP (Hash): 1176515187
    Hallo Zuckerhut,

    bleib doch einfach mit Toujeo beim Spritzen am Abend.

    Wenn du doch lieber wieder auf morgendliches Spritzen wechseln willst, dann würde ich jeweils ca. zwei Stunden früher spritzen, bis du wieder bei deiner alten Zeit angekommen bist.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 29.11.2022 10:46:34. Grund: BBCodes
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    am 29.11.2022 11:16:34 | IP (Hash): 1058735855
    Ich habe leider nicht wirklich verstanden, wann du sonst wie viel deines Toujeos spritzt? Morgens, abends oder morgens und abends. Was tun bei Verwechselung von Basal-Bolus ist ja ein Schulungsinhalt. Hast du dazu vielleicht noch Unterlagen? Für mich als Pumpenträger ist es zum Glück nicht mehr relevant, deshalb weiß ich nicht mehr exakt, was da erzählt wurde.

    Wenn du jetzt gestern abend gespritzt hast, müsste das von der Theorie her bis heute abend einigermaßen reichen. Spritzt du sonst nur morgens, dann wäre der Diabetestyp wichtig.

    Bei Typ2 wäre es vermutlich nicht so tragisch, die Nacht ohne Basalinsulin zu bleiben, ggf. vor der Nacht nochmal korrigieren und dann am morgen normal die Basaldosis. Der Wert würde vermutlich höher sein, aber bei Typ2 droht so schnell keine Ketoazidose.

    Bei Typ1 müsstest du schauen, dass du definitiv aktives Insulin hast. Da wird es etwas schwieriger. Splitten der Basaldosis birgt halt auch Probleme mit Überlagerung. Alternativ alle drei Std. mit Bolusinsulin die fehlende Basaldosis die Nacht bis morgen ersetzen. Da würde ich persönlich eher das Splitten vorziehen. Kannst du vielleicht bei deiner Diabetespraxis nachfragen, wie du es am sinnvollesten machen solltest?
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 29.11.2022 13:01:53 | IP (Hash): 113575714
    Danke, Rainer. Ich habe auch schon daran gedacht, ab jetzt immer statt morgens abends Toujeo zu spritzen. Aber es wird sicher einen Grund gegeben haben, dass ich morgens spritzen soll.

    Danke, July. Ich bin Typ 1. Ich spritze einmal täglich morgens 16 Einheiten des Langzeitinsulins Toujeo. Es soll ja bis zu 24 Stunden wirken. Also gestern morgen 16 Einheiten und abends um 19 Uhr versehentlich noch 20 Einheiten drauf, die dann auch so lange wirken. Also insgesamt zuviel. Zu jedem Essen rechne ich die Kohlenhydrate aus und spritze entsprechend das schnellwirkende Fiasp.

    Ich werde erst mal sehen, wie ich heute so durch den Tag komme und dann heute Abend die 16 Einheiten spritzen.

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    am 29.11.2022 22:33:28 | IP (Hash): 825982194
    July95 schrieb:
    Splitten der Basaldosis birgt halt auch Probleme mit Überlagerung.


    Wenn der Anlauf von Dosis 1 auf den Auslauf von Dosis 2 sattelt, ergibt das einen wunderschön ausgeglichenenen Verlauf. Wo sollte da ein Problem von Überlagerung sein? Und wo ein von Typ 1 oder Typ 2 abhängiges?

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 29.11.2022 22:43:31 | IP (Hash): 825982194
    Zuckerhut schrieb:
    Aber es wird sicher einen Grund gegeben haben, dass ich morgens spritzen soll.


    Wenn nicht ausdrücklich anders besprochen, ist der einzige Grund der, dass der Dok immer so anfängt. Und wenn nicht ausdrücklich anders besprochen, steuert der Dok Deinen BZ nach seinen Vorstellungen im vierteljährlichen Rahmen mit der Vorgabe Deiner Faktoren. Ok für alle, die zufrieden sind mit dem, womit der Dok zufrieden ist :)

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    am 30.11.2022 01:35:57 | IP (Hash): 1898298500
    du kannst es einfach nicht lassen überall deine Gurke rein zu stecken, und den Leuten so einen Blödsinn zu erzählen.
    Ein Arzt steuert doch nicht den BZ eines Patienten, vielmehr geht es dem Arzt darum einen guten HB1c Wert zu erreichen. Und das ist die Angelegenheit des Patienten durch Veränderung seiner Lebensweise zu versuchen immer bessere HB1C-Werte zu erreichen.
    Halte doch einfach mal deine dumme Fresse, du Forum-Fips.


    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 30.11.2022 06:24:07 | IP (Hash): 1917871378
    Hallo Helmuth
    Es wäre gut, wenn du dich mit deiner Ausdrucksweise etwas zügeln würdest.
    Wenn dir die Äußerungen von Jürgen nicht zusagen, überlese sie doch einfach.

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    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22)
    Bearbeitet von User am 30.11.2022 06:30:32. Grund: .
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    am 30.11.2022 13:04:32 | IP (Hash): 1816340770
    Helmuth schrieb:
    Ein Arzt steuert doch nicht den BZ eines Patienten


    Genau das macht er mit seinen Vorgaben für die Insulin-Dosierung. Und aus den so gesteuerten alltäglichen Blutzucker-Verläufen entwickelt sich der jeweilige HbA1c-Wert.

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