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    am 21.12.2022 20:40:03 | IP (Hash): 1981037956
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mone68 schrieb:
    Mein Englisch ist jetzt nicht so gut, um alles zu verstehen


    und wofür bei der Grafik braucht's Englisch zum Verstehen?

    ----------------------------------------------
    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.



    Da wird Insulin erwähnt. Was sind die anderen Linien?
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    am 21.12.2022 20:54:49 | IP (Hash): 489573770
    Ich messe alle 4-5 Tage den Nüchternwert. Ergibt 20-25 Messungen im Quartal.
    Daraus errechne ich den NW-Durchschnitt für das Quartal.

    Zudem messe ich 5x im Quartal für meine Diabetologin:
    Spät - Nüchtern - vor dem Mittagessen - vor dem Abendessen - Spät - Nüchtern.

    Ab und an messe ich ein Essen komplett durch.
    Wert vor dem Essen. Danach ab 0:45 alle 15 Minuten bis der Wert wieder deutlich sinkt.
    Dadurch kann ich sagen das bei mir die Spitze zumeist bei 1:00 - 1:30 nach dem Essen ist.
    Genau:
    0:45 - 5x
    1:00 - 15x
    1:15 - 20x
    1:30 - 9x
    1:45 - 7x
    2:00 - 3x
    Dazu noch die KH-Menge.
    Somit kann ich ungefähr sagen, welches Essen mit welcher KH-Menge welchen Wert erzeugt.
    Dadurch ergibt sich FÜR MICH bei normalem Essen eine 60KH-Grenze
    und bei Süßem eine 50KH-Grenze um nicht über 200 zu kommen. Da ich die KH-Grenzen nur noch selten erreiche komme ich sehr selten an hohe BZ-Werte.

    Ich habe viel gemessen - seeeeehr viel - und alles digital erfasst, um MEINEN Diabetes halbwegs zu kennen. Zudem schreibe ich alles auf was ich esse und welche KH-Menge das am Tag ist. Daher auch der KH-Durchschnitt für das Quartal.
    Mal nur 60 KH am Tag, mal 80 oder 90. Manchmal, wenn ich mir was gönne auch mal über 100 oder auch mal 130 KH. Das aber eher selten aber eben manchmal. Man will ja leben.

    Solange mein HbA1c in Zukunft stabil bleibt werde ich den Nüchternwert nicht mehr so oft messen. Dann brauche ich im Quartal 5x6 Messungen und somit 30 Messstreifen.
    Ich denke, ich habe alle FÜR MICH wichtigen Daten und solange der HbA1c stabil bleibt kann ich nun ruhiger in die Zukunft gehen. Hat aber 2 Jahre gedauert.

    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22)
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    am 21.12.2022 21:42:24 | IP (Hash): 1981037956
    Hugin66 schrieb:
    Ich messe alle 4-5 Tage den Nüchternwert. Ergibt 20-25 Messungen im Quartal.
    Daraus errechne ich den NW-Durchschnitt für das Quartal.

    Zudem messe ich 5x im Quartal für meine Diabetologin:
    Spät - Nüchtern - vor dem Mittagessen - vor dem Abendessen - Spät - Nüchtern.

    Ab und an messe ich ein Essen komplett durch.
    Wert vor dem Essen. Danach ab 0:45 alle 15 Minuten bis der Wert wieder deutlich sinkt.
    Dadurch kann ich sagen das bei mir die Spitze zumeist bei 1:00 - 1:30 nach dem Essen ist.
    Genau:
    0:45 - 5x
    1:00 - 15x
    1:15 - 20x
    1:30 - 9x
    1:45 - 7x
    2:00 - 3x
    Dazu noch die KH-Menge.
    Somit kann ich ungefähr sagen, welches Essen mit welcher KH-Menge welchen Wert erzeugt.
    Dadurch ergibt sich FÜR MICH bei normalem Essen eine 60KH-Grenze
    und bei Süßem eine 50KH-Grenze um nicht über 200 zu kommen. Da ich die KH-Grenzen nur noch selten erreiche komme ich sehr selten an hohe BZ-Werte.

    Ich habe viel gemessen - seeeeehr viel - und alles digital erfasst, um MEINEN Diabetes halbwegs zu kennen. Zudem schreibe ich alles auf was ich esse und welche KH-Menge das am Tag ist. Daher auch der KH-Durchschnitt für das Quartal.
    Mal nur 60 KH am Tag, mal 80 oder 90. Manchmal, wenn ich mir was gönne auch mal über 100 oder auch mal 130 KH. Das aber eher selten aber eben manchmal. Man will ja leben.

    Solange mein HbA1c in Zukunft stabil bleibt werde ich den Nüchternwert nicht mehr so oft messen. Dann brauche ich im Quartal 5x6 Messungen und somit 30 Messstreifen.
    Ich denke, ich habe alle FÜR MICH wichtigen Daten und solange der HbA1c stabil bleibt kann ich nun ruhiger in die Zukunft gehen. Hat aber 2 Jahre gedauert.

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    Das klingt im ersten Moment für mich ziemlich anstrengend. Immerhin habe ich bislang gar nicht gemessen. Im September war mein Lzw mit 6,1 echt gut. Letztes Jahr war ich im Dezember sogar mal bei 5,9. Das blöde ist einfach, dass ich mich nicht so bewegen kann wie ich eigentlich möchte.
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    am 21.12.2022 22:04:03 | IP (Hash): 489573770
    Ich kam von 13,9 und hatte zum Teil heftige Begleiterscheinungen.
    Da schaut man schon das man das mit allen Mitteln in den Griff bekommt.

    Wobei ich sagen muß, das ich neues immer seeeehr exzessiv angehe.
    Ich kann dir zB sagen was ich Heute vor einem Jahr gegessen habe und wieviel KH es an dem Tag waren.
    Es warfen 78,5KH :-)

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    Bearbeitet von User am 21.12.2022 22:29:14. Grund: .
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    am 21.12.2022 22:06:52 | IP (Hash): 1126144523
    und vor allen Dingen solltest du auf rote Paprika verzichten, selbst die grüne Paprika hat noch einen Wert der den BZ ansteigen lässt. Meine Erfahrung.


    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 21.12.2022 22:15:31 | IP (Hash): 489573770
    Man muß es nicht übertreiben, Helmuth.
    Ja, Paprika hat mehr KH wie zB Tomate. Aber eine 1/4 oder 1/2 Paprika zum Vesper treibt den BZ nicht in ungeahnte Höhen. Da ist das falsche Brot viel schlimmer.

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    am 21.12.2022 23:03:58 | IP (Hash): 1815441036
    Mone68 schrieb:
    Da wird Insulin erwähnt. Was sind die anderen Linien?


    Normaler Blutzucker nach einem kohlenhydratreichen Frühstück um 7:30 Uhr. Die blaue Linie ist der Durchschnitt für die Gruppe. Die braunen Linien zeigen den Bereich, in den die meisten Messwerte fielen (2 Standardabweichungen). Die unteren Zeilen zeigen Insulin- und C-Peptid-Spiegel gleichzeitig. Die Grafik ist ein Screenshot aus der unten zitierten Präsentation von Dr. Christiansen.

    Den deutschen Text gibt Dir google translator aus, wenn Du den englischen unter der Grafik eingibst :)

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    am 21.12.2022 23:05:16 | IP (Hash): 1881527394
    Helmuth schrieb:
    und vor allen Dingen solltest du auf rote Paprika verzichten, selbst die grüne Paprika hat noch einen Wert der den BZ ansteigen lässt. Meine Erfahrung.

    Hallo Mone,

    es ist in der Tat so, dass Paprika bei manchen den BZ stark antreibt und bei anderen wieder nicht. Ähnliches kann man häufig bei Äpfeln und bei vielen anderen Sachen beobachten.

    Genau das sollst und kannst du mit deine BZ-Messungen heraus bekommen: worauf dein BZ stark reagiert und worauf nicht. Dabei brauchst du auch gar nicht die einzelnen Komponenten zu betrachten, sondern die kompletten Mahlzeiten. Auf die Art und Weise kannst du nach und nach deinen Speiseplan optimieren - in Bezug auf mäßigen BZ-Anstieg und auf Genuss und Alltagstauglichkeit.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

    Bearbeitet von User am 21.12.2022 23:25:22. Grund: BBCodes
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    Hugin66 schrieb:
    Ich kam von 13,9 und hatte zum Teil heftige Begleiterscheinungen.
    Da schaut man schon das man das mit allen Mitteln in den Griff bekommt.

    Wobei ich sagen muß, das ich neues immer seeeehr exzessiv angehe.
    Ich kann dir zB sagen was ich Heute vor einem Jahr gegessen habe und wieviel KH es an dem Tag waren.
    Es warfen 78,5KH :-)

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    Respekt. Ich habe mir heute auch tatsächlich mal dazugeschrieben, was ich so gegessen habe. Ich werde mal ein paar Tage so weiter machen
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    am 21.12.2022 23:23:02 | IP (Hash): 1981037956
    Rainer schrieb:
    Helmuth schrieb:
    und vor allen Dingen solltest du auf rote Paprika verzichten, selbst die grüne Paprika hat noch einen Wert der den BZ ansteigen lässt. Meine Erfahrung.

    Hallo Mone,

    es ist in der Tat so, dass Paprika bei manchen den BZ stark antreibt und bei anderen wieder nicht. Ähnliches kann man häufig bei Äpeln und bei vielen anderen Sachen beobachten.

    Genau das sollst und kannst du mit deine BZ-Messungen heraus bekommen: worauf dein BZ stark reagiert und worauf nicht. Dabei brauchst du auch gar nicht die einzelnen Komponenten zu betrachten, sondern die kompletten Mahlzeiten. Auf die Art und Weise kannst du nach und nach deinen Speiseplan optimieren - in Bezug auf mäßigen BZ-Anstieg und auf Genuss und Alltagstauglichkeit.

    Viel Erfolg, Rainer

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    Danke. Das wusste ich tatsächlich nicht mit der Paprika. Dachte ich tue mir was gutes damit. Eben reich an Vitamine C und so. Mag sie eben auch gerne. Aber ich teste das mal aus