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Ohne Sensor läufts irgendwie besser...

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    am 28.12.2022 01:03:39 | IP (Hash): 1805299773
    Hier mal ein kurzes Statement für's Blutigmessen...
    Ich hab' mir gedacht, zu Weihnachten tu' ich mir die Sensorüberwachung mal nicht an.
    Der Sensor stülpt einem den Diabetes ohnehin schon derart massiv übers Bewußtsein, dass sich bei mir mittlerweile deutlich spürbare Verschlechtungen des mentalen Gleichgewichtes eingeschlichen haben, sobald es zum Teil unerklärlich rapide rauf ging und der BZ auch über längere Zeit nicht wieder sinken wollte...
    Nun, nachdem ich nach dem Auslaufen eines Sensors anfang Dezember erstmal keinen neuen Libre3 angetackert habe, fühle ich mich nicht nur mental wesentlich besser, ich meine auch bemerkt zu haben, dass die blutigen Werte irgendwie "positiver" ausfallen.
    Ich messe mit dem Fingerpieks derzeit immer nur dann, wenn ich nachfolgend auch etwas aktiv beeinflussen kann, das sind dann so ca. 3-4 Messungen pro Tag.
    Zudem hab' ich festgestellt, dass der blutige Wert schneller sinkt und insgesamt geringer anzusteigen scheint, als die Werte der Gewebeflüssigkeit.
    Also bei allen angepriesenen Vorteilen eines Sensors genieße ich derzeit dennoch diese wiedererlangte Leichtigkeit des Lebens...
    Wie sieht's da bei Euch aus?

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    LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 28.12.2022 09:19:33. Grund: Ergänzung
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    am 28.12.2022 19:40:17 | IP (Hash): 480359719

    Ich habe mich immer gefragt, was das bei Dir mit dem Sensor soll, da so ein LADA Diabetes doch verhältnismäßig einfach zu steuern ist. Zumal die Kosten auch nur bei einer ICT (4 x am Tag spritzen) von der Krankenkasse übernommen werden. Ich bin jetzt im 6. Jahr mit meinem LADA und messe nur morgens nüchtern nach dem Aufstehen und das auch nicht immer. Es kommt auch schon mal vor, dass ich 3 Tage gar nicht messe. Das mag vielleicht auch daran liegen, wie gut ich meinen Diabetes mittlerweile kenne und ich genau weiß was ich wann essen kann / muss. In meiner Situation wäre mir ein Sensor zu anstrengend,
    ähnlich wie Pushnachrichten auf dem Smartphone.




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    am 28.12.2022 21:49:31 | IP (Hash): 1805299773
    Ja gut, ich bekomm' ihn zwar bezahlt, ändert aber am zum Teil negativen Druck auch nichts...
    Da wo Du jetzt bist, möchte ich auch noch hin... Vielleicht schaff' ich's ja auch mal 6 Jahre mit Langzeitinsulin. Hab' auch schon viel gelernt, was mir essenstechnisch gut tut und was weniger vorteilhaft wirkt.
    Naja, da bin ja mal auf dem Weg...
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    am 28.12.2022 22:17:37 | IP (Hash): 480359719


    Du bist doch schon auf einem ganz guten Weg.
    Wenn Du dich mehr mit LADA Diabetes auseinandersetzt, wirst Du feststellen, dass deine Chancen ganz gut stehen deine Restfunktion noch jahrelang zu behalten.

    Nach wie vor empfehle ich Dir Insulin degludec, z.B. Tresiba200 / Novo Nordisk. Basalinsulin mit einer ähnlichen Struktur wie Humaninsulin und einer sehr langen Wirkdauer von über 24 Stunden.

    Wenn Dein Arzt COOL ist, verschreibt er dir zusätzlich Metformin. Er muss dafür einfach nur eine Insulinresistenz diagnostizieren. Metformin hemmt die Ausschüttung von Glucose aus der Leber.
    Wirkt sich zumindest bei mir sehr positiv auf den Nüchternwert aus.

    Zum Verständnis. Ich schreibe Dir hier nur weil mich Dein Krankheitsbild sehr an mich erinnert.
    Ansonsten bin ich weit davon entfernt zu allem und jedem meinen Senf dazu zu geben. Liegt daran,
    dass Diabetes eine sehr individuelle Krankheit ist und ein guter Arzt dies auch berücksichtigt.
    Bearbeitet von User am 28.12.2022 22:18:51. Grund: 1
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    am 28.12.2022 22:37:54 | IP (Hash): 993612818
    Candyman schrieb:
    Wenn Dein Arzt COOL ist, verschreibt er dir zusätzlich Metformin. Er muss dafür einfach nur eine Insulinresistenz diagnostizieren. Metformin hemmt die Ausschüttung von Glucose aus der Leber.
    Wirkt sich zumindest bei mir sehr positiv auf den Nüchternwert aus.


    Du hast Recht: Ich muss einfach überall meinen Senf dazu geben. Z.B. auch zum Morgenwert, den ich viele Jahre bei völlig stimmigem Basal um die 150-160 vor(!) dem Frühstück begrüßen durfte, als 140 längst meine Obergrenze bei den täglichen Spitzen nach(!) dem Essen war und HbA1c unter 5,5 normal. Wurde mir mit Deinem Favoriten Adrenalin erklärt.

    Dann hab ich meine Leber nach Taylor (Newcastle) entfettet, und von einem Tag auf den anderen war das Adrenalin wech - oder wenigstens der vor dem Frühstück ansteigende BZ. Heute morgen z.B. nach ner gut geschlafenen langen Nacht mit 90 mg/dl um 10 Uhr :)

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 28.12.2022 22:59:08 | IP (Hash): 480359719


    Jürgen es geht hier nicht um Dich und Thomas hat auch keine Fettleber.

    Bringst du alles durcheinander weil du so durcheinander bist oder bist so durcheinander
    weil du alles durcheinander bringst ?
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    am 28.12.2022 23:05:29 | IP (Hash): 1805299773
    Mein Leberwert beträgt 18... Kann glaub' ich keine Fettleber sein?.

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    am 28.12.2022 23:13:33 | IP (Hash): 480359719


    Siehste :-)
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    am 28.12.2022 23:13:38 | IP (Hash): 993612818
    Candyman schrieb:
    Jürgen es geht hier nicht um Dich und Thomas hat auch keine Fettleber.


    Nein, ich weiß schon, es geht hier nur um Adrenalin, und das ist nicht nur 1 Stunde nach dem Essen ganz anders als 2 oder 3 Stunden danach, sondern auch bei Diabetes Typ 1 und eben ganz anders Typ 2.

    Komisch, dass bei Nichtdiabetikern da kein Adrenalin zu sein scheint. Nein, nicht direkt gemessen, aber im folgenden Link von nichtdiabetischem BZ-Verlauf um das Frühstück auch im Insulinverlauf nicht sichtbar. Erklärt wird uns ja, dass da das Adrenalin und Cortison und ... zwar wirken, aber eben vom noch normal funktionierenden Insulin abgefangen werden. Wenn dem so wäre, müsste die Grafik vor dem Frühstück eine deutlich erhöhte Insulin-Kurve ausweisen! https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 28.12.2022 23:51:12 | IP (Hash): 480359719

    Ein Fall für die Psychiatrie
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    am 28.12.2022 23:57:30 | IP (Hash): 1805299773
    Candyman schrieb:


    Du bist doch schon auf einem ganz guten Weg.
    Wenn Du dich mehr mit LADA Diabetes auseinandersetzt, wirst Du feststellen, dass deine Chancen ganz gut stehen deine Restfunktion noch jahrelang zu behalten.

    Nach wie vor empfehle ich Dir Insulin degludec, z.B. Tresiba200 / Novo Nordisk. Basalinsulin mit einer ähnlichen Struktur wie Humaninsulin und einer sehr langen Wirkdauer von über 24 Stunden.

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    Verständnis. Ich schreibe Dir hier nur weil mich Dein Krankheitsbild sehr an mich erinnert.
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    dass Diabetes eine sehr individuelle Krankheit ist und ein guter Arzt dies auch berücksichtigt.



    Gut, mein Nüchternwert ist oft zw. 110 - 140, allerdings sehe ich diesen Bereich eher nur als Diagnosewert an, nicht aber als tstsächlich sonderlich schädigend.
    Ich bin auch erstmal froh, dass ich nur mit einem Präperat (2x Toujeo a 13 IE) auskomme. Ohne Not würde ich gar nichts hinzunehmen wollen.
    Wäre langfristig und unter Maßgabe aller "Lebensparameter" auch mit einem HbA1c von nur unter 7 zufrieden...

    Aber weil Du immer betonst, ich solle mich mit dem LADA-Diabetes mal auseinandersetzen bzw. mehr darüber lernen... In kurzen Worten, wo liegt denn da das große Geheimnis, was sich mir noch nicht eröffnet zu haben scheint???
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    Bearbeitet von User am 29.12.2022 00:09:31. Grund: Ergänzung
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    am 29.12.2022 00:13:52 | IP (Hash): 480359719
    Nüchtern habe ich immer 80 -90

    Ich stehe nämlich nicht so auf diese tollen Schuhe für Diabetiker.

    Meine Ärztin sagt immer, Diabetes und Insulin ist halt nichts für die Dummen.
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    am 29.12.2022 11:14:20 | IP (Hash): 1805299773
    Ja das ist schon richtig und 80-90 sind natürlich perfekt.
    Ich bleib' jedoch bei meiner Minimalinvasion nur mit Basal und einem HbA1c von jetzt vermutlich 6,5 (nach Weihnachten...)
    Bin 54 bei Erstdiagnose gewesen, da denke ich reicht es für beide Füße bis zu den erstmal angepeilten 75...
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    Bearbeitet von User am 30.12.2022 00:14:39. Grund: Ergänzung
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    am 30.12.2022 17:38:43 | IP (Hash): 343834906

    Hallo Thomas,

    zum einen habe ich erkannt, dass Du natürlich nur in Deinem Namen geschrieben hast, dass es Dir, sogar mental, ohne Libre besser geht (derzeit).
    Deinen Diabetestyp kenne ich auch nicht, bzw müsste ich mich erst mit befassen

    Wahrscheinlich hast Du auch schon länger mit dem Sensor zu tun.

    Ich habe den FSL3 jetzt seit Ende November, und bin mittlerweile doch dankbar dafür, obwohl ich mit dem blutig stechen/messen auch keine Probleme hatte. Aber ich bin ja auch noch neu dabei.
    Jedenfalls hat der Sensor mich jetzt zweimal vor einer kommenden Unterzuckerung bewahrt, und das war natürlich eine gute Sache, auf die ich auch nicht mehr verzichten möchte.
    Ich habe das Lesegerät jetzt auch immer bei mir. Extra nicht das Handy gewählt, weil dieses auch verloren oder kaputt gehen kann.

    Lange Rede, kurzer Sinn : Ich bin froh, dass es auch diese Möglichkeit gibt, wenn man Insulinpflichtig ist.

    Gruss, Neytiri

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    Bearbeitet von User am 30.12.2022 17:43:28. Grund: Korrektur