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Nüchternwert hat sich richtig gut verbessert
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am 10.01.2023 14:03:31 | IP (Hash): 1895154412
ThomaS1968 schrieb:
Ist es nicht so, dass der Nüchternblutzucker zw. 100-110 zwar eine diagnostische Hilfe bzw. zumeist ein erster Indikator für das Vorliegen eines Diabetes ist, aber sagen wir mal bis 150-160 eigentlich nicht wirklich organisch schädigend sein kann?
Deine Aussage findest Du hier schon deutlich revidiert.
https://ddz.de/praediabetes-gefaehrlicher-als-angenommen/#:~:text=%E2%80%9EDie%20Ergebnisse%20zeigen%2C%20dass%20der,mit%20einer%20h%C3%B6heren%20Sterblichkeitsrate%20zusammenh%C3%A4n
Aber das Risiko ist selbstverständlich deutlich niedriger, als mit deutlich höheren BZ-Verläufen. Und von daher halte ich für voll verständlich, wenn man das für ebenso erträglich befindet wie den Einsatz, den man alltäglich für den eigenen BZ in diesem Bereich bringen muss. Also ein erträglicher Kompromiss.
Anders, wenn man möglichst viel Nutzen von den eigenen Betas haben will. Denn der Blutzucker steuert ganz direkt ihre Arbeit. Sie produzieren fortlaufend Proinsulin. Wenn weniger Insulin gebraucht wird, lagern sie vom Proinsulin ein, wenn viel gebraucht wird, geben sie die laufende Produktion direkt aus und ggf. auch dazu noch vom eingelagerten.
WICHTIG: Erst mit der Ausgabe auf die Millimeter in die Pfortader wird das weitgehend BZ-unwirksame Proinsulin in aktiv BZ-wirksames Insulin und C-Peptid geteilt.
Im gesund niedrigen BZ-Rahmen passt das alles super hintereinander. Die meisten Stunden von 24 können die Betas neben der Ausgabe für die Basalversorgung ihre kleinen Speicher auffüllen, so dass immer genug Vorrat zum Abpuffern der nächsten Spitzen-Anforderung mit max meistens um 140 mg/dl ist.
Mit Diabetes immer höher ansteigender und höher verlaufender BZ verringert sehr schnell die vorratsbildenden Ruhezeiten und verlängert die spitzenmäßige Ausgabe bis hin zur Dauervollast. Also voll im Stress. Und der verstärkt sich in aller Regel auch noch selbst, weil damit ein zunehmender Anteil vom Proinsulin intakt bleibt und nicht mehr ordentlich geteilt und damit weitgehend BZ-unwirksam ausgegeben wird. Damit steigt der BZ noch ungehinderter und fordert praktisch noch mehr Insulin.
Das ist die Entwicklung bei uns mit Typ 2, wo man dann bei uns schön sehen kann, was immer mehr Proinsulin völlig ungehindert besonders gut kann: Fett herstellen und sammeln und einlagern!
Bei Menschen mit LADA macht mehr Ausgabe-Stress zusätzlich in aller Regel weniger Überlebenszeit für die verbliebenen Betas.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 10.01.2023 14:38:27 | IP (Hash): 140278804
Hallo Jürgen - dazu hätte ich dann doch noch eine Frage
HÄ?
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22)
Bearbeitet von User am 10.01.2023 14:41:54. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.01.2023 17:16:39 | IP (Hash): 1805299773
@Jürgen... Du hast bei mir natürlich 100 Steine im Brett, wegen dem Teilungstipp der Dosis, aber bis auf den letzten Satz hab' ich auch leider nahezu nichts verstanden.
Nur vielleicht..., hoher BZ-Verlauf ist ein hoher Stresspegel für die Beta-Zellen, welche dann nicht nur genervt sind, sondern auch keine Speicher auffüllen können?. Gut, das hab' ich dann doch verstanden...
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 10.01.2023 17:22:43 | IP (Hash): 1895154412
@ Huggin und Thomas: Zum DDZ-Link ne Verständnisfrage?
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23! -
am 10.01.2023 23:58:05 | IP (Hash): 1805299773
@Jürgen... Ein ausgesprochen schlechter Artikel! Darin wird lediglich gebetsmühlenartig wiederholt, dass Prädiabetes gefährlich und für schwerwiegende Folgeerkrankungen verantwortlich gemacht werden kann.
Wie und warum, wird hingegen nicht näher ausgeführt!
Die ganze Panikmache um mittlere Blutzuckerwerte treiben sicherlich nicht wenige Betroffene in Depressionen und Lebensverdrossenheit, nur weil gesunde Blutzuckerverläufe einfach nicht erreicht werden können und der Kampf um gute Werte mit derart viel Entbehrungen verbunden sind, dass auch Verbesserungen kaum mehr eine gesunde Lebensfreude zurückbringen können.
Das Ergebnis ist letztlich eine signifikante Schwächung des mentalen Gleichgewichtes und DAS! zieht organische Erkrankungen nach sich.
So seh' ich das Jürgen!
Nochmal (wir hatten das Thema ja bereits...), wie sollen schwerwiegende Folgeerkrankungen einem Prädiabetes zugeordnet werden können, wenn sich nach dem Prädiabetes irgendwann zwangsläufig ein Diabetesvollbild einstellt und der Erkrankte auf dem Höhepunkt seiner vermutlich schlecht begleiteten Diabeteserkrankungen irgendwann einmal an einem Herzinfarkt stirbt???
Das ist ungefähr so, als würde jemand 1l Frostschutzmittel trinken und man würde behaupten, der Tod trat aufgrund der Aufnahme der ersten 100 ml ein.
Dieses Forum beherbergt in Teilen eine derart kompromisslose und in ungesundem Maße übertrieben engstirnige Diskussionskultur mit dem Krankheitsbild Diabetes, dass ich eine Teilnahme hier keinem Neuerkrankten so wirklich empfehlen kann!
Gerade heute, bei der jährlichen Augenkontrolle wurde mir von meinem durchaus als erfahren und kompetent einzustufenden Augenarzt gesagt, dass es ca. 10 - 15 Jahre dauern würde, bis sich krankhafte Veränderungen an der Netzhaut einstellen können und auch nur bei einem völlig unbehandelten Diabetes.
Mein Bruder hat bereits 36 Jahre Typ I Diabetes und benötigt trotz schlechter und schlechtester HbA1c-Werte mit knapp 50 noch nicht einmal eine Brille!
Mein Vater, 30 Jahre Typ II, nahm "eine Pille" nur wenn er mal durch Zufall einen höheren Blutzuckerwert durch eigene Messung ermittelte, starb mit 84 zufriedenen Lebensjahren und vorher völlig beschwerdefrei. Allen beispielhaft benannten Personen wohnte ein augenscheinlich unverkrampfter Umgang mit dieser Krankheit inne...
Es gibt im übrigen ohnehin nur 2 Haupt-Todesursachen: Herz-Kreislauf und Krebs!
Wenn ein Diabetiker also an Krebs oder Herzinfarkt stirbt, dann unterscheidet er sich also kaum von einem Gesunden auf seinem letzten Weg!
Also bitte, all' ihr Hobby-Diabetiker, die ihr eure Krankheit zum größtem Steckenpferd in eurem Leben erklärt habt, bleibt mal auf dem Teppich!
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 11.01.2023 09:50:17. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.01.2023 07:58:48 | IP (Hash): 818237604
ThomaS1968 schrieb:
Also bitte, all' ihr Hobby-Diabetiker, die ihr eure Krankheit zum größtem Steckenpferd in eurem Leben erklärt habt, bleibt mal auf dem Teppich!
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Hallo Thomas. Wenn ich in deinen Augen ein Hobby-Diabetiker sein sollte, dann ist das so. *Schulterzuck* Die Hobby-Diabetikerin hatte heute morgen einen Nüchternwert von unter 100 sogar. Ich finde es für mich gut, was ich erreicht habe und vielleicht noch erreichen werde - ganz einfach. Warum sollte ich mich nicht mit meiner Krankheit auseinandersetzen? Das mach ich ja auch mit anderen Krankheiten. Hätte ich mich nicht z.B. mit meinem Rücken beschäftigt, viel mit Mitbetroffenen, Physios und Ärzten gesprochen und viel gelesen, würde man mir alles mögliche erzählen können. Aber nur ich weiß wie mein Körper tickt. Wenn ich das herausfinden kann, mach ich es.
Und ganz ehrlich, ich habe meinen Vater mit Diabetes erlebt und so möchte ich NIEMALS enden. Ich finde es daher vermessen zu sagen, jemand wäre womöglich fanatisch oder sonstiges. Jeder muss mit seinem Leben umgehen wie er es möchte.
LG Mone -
am 11.01.2023 08:03:28 | IP (Hash): 818237604
hjt_Jürgen schrieb:
Mone68 schrieb:
ei vielen klappt das aufgrund der Leber nicht so ganz, die Nachts arbeitet.
Sorry, aber das mit der vorwiegenden Nachtarbeit passt schon auf den ersten Blick nicht so recht zum Arbeitsvolumen:
"Knapp 2.000 Liter Blut werden jeden Tag durch die Leber gepumpt, das entspricht 1,5 Liter pro Minute. Dies bedeutet, dass das Gesamtblutvolumen täglich 350- bis 500-mal durch die Leber fließt." https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/leber-galle-bauchspeicheldruese/leber/allgemeines-zur-leber.html#:~:text=Knapp%202.000%20Liter%20Blut%20werden,mal%20durch%20die%20Leber%20flie%C3%9Ft.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
Hallo Jürgen,
hier einmal nachzulesen, dass die Leber über Nacht Einfluss hat
https://www.mysugr.com/de/blog/die-leber-und-ihr-einfluss-auf-den-zuckerstoffwechsel/
LG Mone -
am 11.01.2023 09:41:43 | IP (Hash): 1805299773
@Mone... Es braucht sich hier niemand angesprochen fühlen und im übrigen strebe ich grundsätzlich auch gute Werte an.
Das Leben mit dieser Krankheit sollte man meiner ganz persönlichen Meinung allerdings so gestalten, dass der Weg das Ziel ist, da wir wohl viel mehr als wir es erahnen können ganzheitlich funktionieren.
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 11.01.2023 09:45:51. Grund: Ergänzung -
am 11.01.2023 10:28:01 | IP (Hash): 818237604
ThomaS1968 schrieb:
@Mone... Es braucht sich hier niemand angesprochen fühlen und im übrigen strebe ich grundsätzlich auch gute Werte an.
Das Leben mit dieser Krankheit sollte man meiner ganz persönlichen Meinung allerdings so gestalten, dass der Weg das Ziel ist, da wir wohl viel mehr als wir es erahnen können ganzheitlich funktionieren.
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LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Na ja, wenn du schreibst: all ihr.....Ist schon klar, wen du dann meinst. Ich finde jeder sollte mit seiner Krankheit so umgehen, wie er es für richtig hält. Und wenn ich, jetzt wie am Anfang meiner Messungen merke, welchen erheblichen Einfluss ich doch selbst habe, dann finde ich das gut und es motiviert mich -
am 11.01.2023 10:32:00 | IP (Hash): 1479413652
Mone68 schrieb:
hier einmal nachzulesen, dass die Leber über Nacht Einfluss hat
https://www.mysugr.com/de/blog/die-leber-und-ihr-einfluss-auf-den-zuckerstoffwechsel/
@Mone
Erstmal Glückwunsch zu morgens nüchtern unter 100! Daumendrück für weiterso!
Zur Leber hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich hat die Leber Einfluss auf unseren Blutzucker, denn davon haben wir immer(!) nur den, den unsere Leber ausgegeben hat. Aber nicht nur bei der Nacht, sondern 24/7 Tag und Nacht!
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!