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physiologische IR besonders förderlich für die Entwicklung eines großen und leistungsfähigen Gehirns
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am 26.01.2023 20:48:45 | IP (Hash): 1413018218
Lieber Jürgen...wie soll Rainer was sachlich fundieren....dass ist jetzt ironisch von dir
hjt_Jürgen schrieb:
Zitat von Rainer:
"....physiologische IR eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung der Menschheit, besonders für die Entwicklung eines großen und leistungsfähigen Gehirns war.
Ich hab grad mal Google nach mehr gefragt, aber da nur gefunden, was als krankhafte IR gilt. Und ich hoffe, dass Rainer uns da mit entsprechenden sachlich fundierten Links helfen kann.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!
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am 26.01.2023 20:58:18 | IP (Hash): 1320755207
@Leia
Hier mal eine einfache Lösung des Rätsels als Nebenwirkung (garantiert völlig unbeabsichtigt) aus einem Artikel in der DAZ zu einem besonders schnellen Insulin:
"Denn das Problem aller Subkutan applizierten Insuline im Vergleich zur endogenen Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse ist: Bei Gesunden wird das Insulin nach einer Mahlzeit vor allem in den Portalkreislauf freigesetzt, das Insulin flutet dadurch besonders schnell in der Leber an. Bei subkutan gespritztem Insulin hingegen dauert es länger, bis das Insulin aus dem peripheren subkutanen Depot in die Leber gelangt."
Das sagt schlicht, dass in der Leber Glukose und Insulin zum allergrößten Teil verarbeitet werden und NICHT im nachfolgenden Kreislauf von den Körperzellen. Den Kreislauf füllt die Leber nur beständig mit dem auf, was verbraucht worden ist. Bei einem Typ 2 Defekt in dem Prozess, der das regelt, auch mit immer mehr.
Und dann ist immer mehr deswegen in Umlauf, weil die Leber infolge des Defekts mehr ausgibt, als die Verbraucherzellen aufnehmen können. Und nicht, weil die Zellen die Aufnahme verweigern, wie die Bezeichnung in die narratiefe Irre führt ;)
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/09/10/was-ist-das-besondere-an-insulin-lispro-lyumjev
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am 26.01.2023 21:51:34 | IP (Hash): 1320755207
@Daniela
Nach meiner Erinnerung hat Rainer mal aus einem Fachartikel zitiert, nach dem die physiologische IR bei ketogener Ernährung den Zellen die Glukose reserviert, die ausschließlich darauf für ihre Energieversorgung angewiesen sind: Die Zellen, die mehr Insulin brauchen, kommen dann einfach nicht dran.
Nachdem ich mit der Nase auf die kurze Halbwertzeit von Insulin gestoßen worden war, hab ich die IR so begründet für einen irrsinnigen Aufwand gehalten, den die Natur normal nicht zu treiben pflegt. Denn für die Reservierung hätte deutlich weniger Insulin als normal völlig ausgereicht. Schließlich brauchen rote Blutkörperchen und die paar übrigen Zellen, die nur mit Glukose leben können, zur Aufnahme dieser Glukose überhaupt kein Insulin.
Allerdings hab ich damals noch nicht berücksichtigt, dass die Hauptaufgabe vom Insulin ja nicht das Glukosespiel ist, sondern das Fettspiel: Insulin sorgt in der Leber dafür, dass Glukose und vor allem Fruktose in Triglyzeride umgewandelt und eingelagert wird, nach Möglichkeit in den Schwimmhilfen, aber mit ner entsprechenden Veranlagung oder auch bei viel zu großem Angebot direkt an Ort und Stelle in der immer fetteren Leber.
Und Insulin ist dafür zuständig, dass diese Fettspeicher das Fett weiter speichern. Ohne ausreichend Insulin lösen die sich einfach auf. Ein bisschen Auflösung würden viele von uns ja nicht schlecht finden. Aber größere Mengen in kurzer Zeit nicht verbrauchen, sondern ausscheiden, ist ein alles andere als gesunder Prozess.
Nun wird mit ketogener Ernährung wenig Insulin umgesetzt, vor allem deswegen, weil der Trigger zur Ausgabe vom Insulin nicht Fett ist, sondern Glukose.
Deswegen wäre aber denkbar, dass der ketogene Stoffwechsel den wie IR aussehenden BZ für die ausreichende Menge an Insulin braucht - obwohl ich auch schon von einigen Ketogenern gelesen habe, die ihren Nüchtern-BZ im völlig normalen Bereich messen.
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am 30.01.2023 21:01:37 | IP (Hash): 1951550637
Gestern frisch gefunden, Joseph R. Kraft MD MS. FCAP, Diabetes Epidemic and You
"Soon after insulin therapy was available, it was noted that antibodies to the insulin, which was a foreign protein to the body coming from animals, occurred. In some instances, this required a marked increasing of the patient's in- sulin dose. This phenomenon was called insulin resistance. After the in- troduction of the radioimmunoassay by Yalow and Berson, the increased in- sulin (hyperinsulinemia) identified in type 2 diabetes, for want of a better term, was also referred to as insulin re- sistance."
Nachtrag vom Google Übersetzer:
Kurz nachdem die Insulintherapie verfügbar war, wurde festgestellt, dass Antikörper gegen das Insulin, das ein körperfremdes Protein von Tieren war, auftraten. In einigen Fällen erforderte dies eine deutliche Erhöhung der Insulindosis des Patienten. Dieses Phänomen wurde als Insulinresistenz bezeichnet. Nach der Einführung des Radioimmunoassays durch Yalow und Berson wurde die beim Typ-2-Diabetes festgestellte INSULINERhöhung (Hyperinsulinämie) mangels eines besseren Begriffs auch als Insulinresistenz bezeichnet.
Schon interessant, wie sich daraus und darum das heute in der Diabetologie allgemein geltende IR-Narra-Tief entwickelt hat ;)
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Bearbeitet von User am 30.01.2023 21:05:41. Grund: Nachtrag -
am 31.01.2023 08:43:47 | IP (Hash): 72970431
ja, jürgen, wenn gewebe nicht mehr sensibel genug auf insulin reagiert, muss eben mehr insulin produziert werden, damit der zucker reinkommt. mit der zeit sind dann eben u.U. immer höhere insulindosen notwendig. dann spricht man von hyperinsulinämie. das haben wir ja oben schon besprochen ;) -
am 31.01.2023 15:05:40 | IP (Hash): 812562049
Leia_Cake schrieb:
ja, jürgen, wenn gewebe nicht mehr sensibel genug auf insulin reagiert, muss eben mehr insulin produziert werden, damit der zucker reinkommt.
Und das Gewebe ist nach 7-8 Tagen Leberentfettung von einem Tag auf den anderen wieder völlig sensibel, so dass es mit sehr viel weniger Insulin und viel weniger Glukose im Blut völlig nomal versorgen kann? Solch eine vieltausendfach nachgewiesene Normalisierung ist eindeutig zu schnell für die Rückbildung von negativen Einflussgrößen im Gewebe.
Und die Antikörper, mit denen der Begriff ursprünglich in die Diabetologie eingezogen ist, waren/sind zuerst mal im Blut wirksam, indem sie im Blut vom Insulin unwirksam machen, was sie treffen. Damit wird weniger Wirkung gemessen, und weniger Wirkung als normal heißt auf Medizinsprech Resistenz.
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