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Schädigungen durch zu hohe BZ-Werte.
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am 19.07.2023 13:08:23 | IP (Hash): 1177615933
Hallo.
Gibt es Statistiken oder sonstige (wissenschaftlich belegte) Erfahrungswerte, ab wann welche Blutzuckerwerte Schädigungen in welchem Zeitraum im Körper verursachen können?
Mir wurde zum Beispiel dringend davon abgeraten, "auf der Jagd" nach guten Werten ein unterer "Grenzwert-Surfer" zu werden! Soll Demenz verursachen können...
Danke vorab
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 19.07.2023 13:35:08 | IP (Hash): 1881517673
ThomaS1968 schrieb:
Mir wurde zum Beispiel dringend davon abgeraten, "auf der Jagd" nach guten Werten ein unterer "Grenzwert-Surfer" zu werden! Soll Demenz verursachen können...
Und wie ich dich so kenne, hast du das einfach als wahr hingenommen, ohne dir über Quellen, Beweise und nähere Erläuterungen irgendwelche Gedanken zu machen.
Schwere Hypos können, wenn sie öfter mal auftreten, besonders an Gehirn und Herz Schäden verursachen. Leichte Hypos sind übrigens dabei kein Problem. Wenn du dir gute BZ-Werte machst ohne dabei schwere Hypos zu riskieren, dann ist das sowohl für das Gehirn als auch für das Herz einfach nur positiv. Die Frage, die dich beschäftigt, hilft dir herzleich wenig. Du bekommst nämlich nur Statistiken, von denen du als konkreter Einzelfall meilenweit abweichen kannst. Für dich dürfte es übrigens gar nicht so leicht sein, mit deiner Therapie eine schwere Hypo hinzubekommen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 19.07.2023 17:56:34. Grund: BBCodes -
am 19.07.2023 16:47:43 | IP (Hash): 591192503
ergänzend zu Rainers Schreibe: vielleicht tust du dir den hier mal an http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ ?
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 20.07.2023 08:49:50 | IP (Hash): 1177615933
@rainer: Richtig, ich hab' noch nie einen ernsthaften Hypo-Zustand erlebt. Hypoähnliche Werte spüre ich eigentlich sofort und steuere zumeist mit Obst entgegen.
Mein Bruder ist seit 37 Jahren Typ I, glänzt immer mit schlechten HbA1c-Werten und hat mit 50 noch nicht einmal eine Brille, oder auch nur Ansätze von Neuropathien...
Ich hab' mir für mein Leben den mir eigentlich recht sinnvoll erscheinenden Leitsatz zu eigen gemacht: Mit Diabetes leben, nicht für Diabetes!
Schade, dass bei dieser "alten Krankheit" immernoch so wenig über schädigende Blutzuckerwerte bekannt ist bzw. man sich mit Einschätzungen wie:"...Kann sein, muss aber nicht." zufrieden geben muss.
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
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am 20.07.2023 15:31:11 | IP (Hash): 930753130
Ich hatte vor vielen Jahren (so in der 1990ern) einige schwere Hypos und hatte in den Tagen danach Problem komplexe mathematische und softwaretechnische Probleme zu verstehen. Kommt es nur selten zu schweren Hypos, können andere Gehirnzellen die Aufgabe derer übernehmen, die zugrunde gegangen sind. Passiert sowas oft, sind irgendwann nicht mehr genug da.
Nach 35 Jahren Typ1 mit wirklich schlechten Phasen war bei mir auch nichts... dann eine autonome Neuropathie (ist wieder weg), eine nonproliferative Retinopathie (seit Jahren stabil) und ein diabetisches Makulaödem (ist wieder weg).
Ich kenne aber auch Typ1er, die nach wenigen Jahren schon Folgeerkrankungen entwickelt haben, trotz "gesund unter 7"
Was nützt eine Statistik, die sagt unter 7% ist alles gut, wenn - warum auch immer - trotzdem was passiert?
Was nützt es zu wissen "der hat trotz schlechter Werte keine Probleme". Hat er das wirklich nicht? Weiß er es vielleicht nur nicht oder geht nicht damit hausieren?
Bei mir ist der Diabetes auch nur eine lästige Nebensache in meinem Leben, der sich aber manchmal mit aller Gewalt in der Vordergrund drängelt und dann den Raum bekommen muss, den er braucht. Verdrängen hilft da nicht! Habe ich versucht - gar nicht gut...
Bearbeitet von User am 22.07.2023 20:14:33. Grund: Korrektur1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.07.2023 09:39:08 | IP (Hash): 1686955220
hjt_Jürgen schrieb:
ergänzend zu Rainers Schreibe: vielleicht tust du dir den hier mal an http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ ?
Kannst du da mal eine kurze deutsche Zusammenfassung von abgeben... Danke. -
am 21.07.2023 11:48:57 | IP (Hash): 1064388122
Der Google Übersetzer hilft super: Den fremdsprachlichen Text kopieren, in das Übersetzer Formular einfügen, und schon steht daneben die deutsche Übersetzung.
Bernstein in kürzer:
T1D in 1946 mit 12 Jahren, 1mal pro Tag Tierinsulin mit ner Spritze, die jeden Tag ausgkocht und aufm Schleifstein angespitzt wurde. Irgendwann 2mal am Tag, mehr praktisch, weil 2 kleinere Dosen besser unters Fell passen als 1 große. Dass und wie Insulin tatsächlich wirkt, was damals noch weitgehend unbekannt. Das Insulin wurde nach dem Zucker recht abenteuerlich im Urin bemessen.
Ende der 60er Jahre private Nutzung eines der ersten BZ-Messgeräte mit der Erkenntnis, dass der BZ 2mal den Tag die Reise von um 40 bis um 400 mg/dl machte. In der Folge Vermeidung der Hypos. Dadurch zwar weniger Beschwerden daraus, aber keine Verbesserung der gesamten Situation mit Augen- und Nierenbeschwerden. Die Füße waren eh schon beim Charcot.
Bei Suchen in der medizinischen Literatur zufällige Entdeckung von erheblichen Verbesserungen der Lebensqualität bei Tierversuchen mit dem BZ im völlig gesunden Bereich. Damit der Anstoß zur entsprechenden eigenen BZ-Steuerung mit dem Durchbruch in das eigene gesunde Leben mit Diabetes, statt dauernd schlapp energiegeladen und vital.
Protokoll der eigenen Erfahrungen mit dem Gipfel im gesunden BZ und der neuen Lebensqualität für die Medizinwelt. Aber die wollte davon so wenig wissen, dass er noch mal zur Uni gegangen ist und Medizin studiert hat, um seine Erkenntnisse als Arzt umsetzen zu können. Hat er seitdem mit Praxen und Kliniken nach seinem Konzept gemacht, aber bis heute noch immer ohne fachoffizielle Anerkennung.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.07.2023 16:26:34 | IP (Hash): 295480312
Im Beitrag vom 22.01.2022
in diesem Fred "Blutzuckersenkende Medikamente unwirksam" hat ein angesehener Fachologe geschrieben, dass die Fachologie den Blutzucker nicht mehr als Hauptverdächtigen für diabetische Schäden sieht, sondern Fehler im Fettstoffwechsel. Geradezu verdächtig verdeckt damit den zentralen Fettmanager, das Insulin.
Die Diabetologie sammelt seit Jahrzehnten haufenweise Literatur zur Schadwirkung von mehr als gesund notwendigem Insulin auf die inneren Auskleidungen aller Pipelines, deren Schädigung für die meisten Langzeitschäden als Schlüssel gilt. Aber keine der großen Diabetes-Gesellschaften hat daraus bis heute auch nur irgendeine nennenswerte Konsequenz für ihre Behandlungsempfehlungen gezogen :(
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 24.07.2023 20:21:35 | IP (Hash): 1250650238
Hier spinnt sich wieder mal jemand was ab.
Eigentlich lag mir schon "Don't feed the troll!" auf der Zunge.
Aber seinen wir nicht ganz so hart mit dem alten Herrn, "Lass ihn einfach spinnen!" reicht vielleicht auch schon aus.
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am 24.07.2023 21:20:23 | IP (Hash): 295480312
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16506274/ mit Gruß vom alten Spinner ;)
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am 25.07.2023 10:47:52 | IP (Hash): 160582365
"in diesem Fred "Blutzuckersenkende Medikamente unwirksam" hat ein angesehener Fachologe geschrieben, dass die Fachologie den Blutzucker nicht mehr als Hauptverdächtigen für diabetische Schäden sieht, sondern Fehler im Fettstoffwechsel. Geradezu verdächtig verdeckt damit den zentralen Fettmanager, das Insulin."
Wo steht denn das genau? Im verlinkten Artikel steht nichts dergleichen.
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am 25.07.2023 11:45:21 | IP (Hash): 1129171259
Daraus kopiert:
Hier eine Stellungnahme zu meiner Form von Diabetes von Stephan Herzig, PhD, Professor and Research Director, Forschungszentrum für Diabetes Helmholtz Munich
Sehr geehrter Herr Ries,
herzlichen Dank für Ihr Zuschrift und die ausführliche Schilderung Ihres Gesundheitszustandes.
Sie scheinen in der Tat einen sehr außergewöhnlichen Stoffwechselzustand zu besitzen.
Insgesamt passt es aber zu der inzwischen durchaus akzeptierten Theorie, dass Diabetes mehr als hoher Blutzucker ist, insbesondere in Hinblick auf etwaige Komplikationen. D.h., ein hoher Blutzucker ist eigentlich nur eine Art Biomarker für Diabetes aber in vielen Fällen nicht die Ursache von Spätfolgen. Wir glauben hier, dass es andere Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels sind, die die eigentliche Krankheit verursachen und dass der Zucker selber nur ein Indikator ist.
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am 27.07.2023 00:24:04 | IP (Hash): 1177615933
Wenn ggf. sonstige andere Stoffwechselfehler die Folgeschädigungen beim diagnostizierten Diabetiker verursachen (können), auf welche Werte soll man dann bei der Erstellung eines großen Blutbildes besonders schauen bzw. welche Werte (im Rahmen einer Blutuntersuchung) wäre noch wichtig, außer HbA1c?
Eine Antwort wäre mir sehr wichtig, da ich darüber eigentlich gar nichts weiß....
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 27.07.2023 00:25:35. Grund: . -
am 27.07.2023 00:24:36 | IP (Hash): 1177615933
Fehler, gelöscht..
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?![/quote]
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Bearbeitet von User am 27.07.2023 00:26:12. Grund: . -
am 27.07.2023 10:49:07 | IP (Hash): 1948170228
ThomaS1968 schrieb:
Wenn ggf. sonstige andere Stoffwechselfehler die Folgeschädigungen beim diagnostizierten Diabetiker verursachen (können), auf welche Werte soll man dann bei der Erstellung eines großen Blutbildes besonders schauen bzw. welche Werte (im Rahmen einer Blutuntersuchung) wäre noch wichtig, außer HbA1c?
Hallo Thomas,
wenn du die spinnige hjt-Theorie konsequent weiter spinnst, dann brauchst du dir über das HbA1c keine großen Gedanken zu machen. Du brauchst dir nur das LDL-Cholesterin anzusehen und musst fleißig die Statine schlucken, die dir dein Arzt zu dessen Senkung verschreibt. Für Leute mit erhöhtem Risiko, acu für Diabetiker, werden LDL-Werte unter 70mg/dl empfohlen.
ein kleiner Tipp von mir: Wenn du hjt_Jürgen folgen willst, dann mache das bei seinen praktischen Empfehlungen, die sind oft sinnvoll und gut. Sobald er sich auf das Gebiet der Theorie begibt, brauchst du gar nicht weiter zu lesen. Seine "Beweise" hinken in vielen Fällen, wobei er das Hinken wortreich vor sich und vor anderen zu verbergen versucht. Bei seinen theoretischen Erörterungen kannst du einfach nur sagen: "Lass ihn spinnen."
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 29.07.2023 07:31:07. Grund: BBCodes -
am 27.07.2023 13:04:07 | IP (Hash): 816120099
Rainer schrieb:
wenn du die spinnige hjt-Theorie konsequent weiter spinnst, dann brauchst du dir über das HbA1c keine großen Gedanken zu machen. Du brauchst dir nur das LDL-Cholesterin anzusehen und musst fleißig die Statine schlucken, die dir dein Arzt zu dessen Senkung verschreibt. Für Leute mit erhöhtem Risiko, acu für Diabetiker, werden LDL-Werte unter 70mg/dl empfohlen.
Dass wir manchmal verschiedener Meinung sind, halte ich für normal. Die ab und zu recht aggressive persönliche Abwertung ist halt dein Markenzeichen. Aber dass ich Statine empfehle, wie du mir hier praktisch unterstellst, halte ich bis zu deinem Beweis des Gegenteils für ein böswilliges Gerücht.
@Thomas
Du spielst in nem aus meiner Sicht etwas hohen BZ Bereich, aber ohne große Schwankungen. Selbst wenn du für irgendeine diabetische Folge besonders empfindlich sein solltest, kann ich mir beim besten Willen keinen Wert vorstellen, an dem man das heute schon ablesen könnte.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
Bearbeitet von User am 27.07.2023 13:05:11. Grund: . -
am 27.07.2023 13:28:45 | IP (Hash): 1177615933
Nee, Statine möchte ich nicht schlucken. Ich trau' den Dingern nicht so recht... Was nützen gute Cholesterinwerte, wenn nach ein paar Jahren, Leber und Nieren hinüber sind? Nee, ohne mich. Gesamt-Cholesterin bei mir so um die 220. Das muss ausreichen. LDL weiß ich jetzt gar nicht recht, aber vermutlich deutlich über 70...
HbA1c 6,1%,... muss auch gut genug sein.
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 30.07.2023 07:37:27 | IP (Hash): 2104876763
Thomas,
du darfst mich nicht falsch verstehen, ich nehme weder Statine noch würde ich sie dir empfehlen. Wenn du allerdings die neusesten Spinnereien von hjt_Jürgen glaubst, dann wäre es unverzeihlich, keine Statine einzunehmen.
Dein LDL-Cholesterin liegt, wenn deine anderen Lipidwerte einigermaßen im normalen Bereich liegen, ca. bei 140mg/dl - nicht schlecht, allerdings weit entfernt von den für Diabetiker empfohlenen 70mg/dl. Du brauchst Jürgens Spinnereien aber wirklich nicht zu glauben - lass ihn einfach nur spinnen.
Ich glaube übrigens auch, dass HbA1c-Werte um die 6%, wenn man dazu noch einen möglichst gleichmäßigen BZ-Verlauf anstrebt, durchaus ausreichen. Ich gebe mich mit so einem HbA1c zufrieden und wurde mit meinem langjährigen Diabetes (Diagnose vor 21 Jahren) damit von Folgeerkrankungen verschont. Beginnende Schäden, die bei der Diagnose bereits vorhanden waren, konnte ich übrigens damit auch zurück drehen.
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Bearbeitet von User am 30.07.2023 09:54:59. Grund: BBCodes -
am 30.07.2023 09:44:25 | IP (Hash): 1053699170
Wenn wir besonders empfindlich auf Auffälligkeiten bei niedrigerem Verlauf reagieren würden, hätte sich das bei uns dreien längst gezeigt. Also wg möglicher Schädigungen kein Grund für niedrigeren BZ.
Mit LADA würde ich(!) mir meinen Verlauf trotzdem völlig im Gesundbereich antun, um mir meine verbliebenen Betas möglichst lange zu erhalten.
Mit meinem T2D tu ich mir den aus nem ähnlichen Grund an: Der sehr niedrige Basal-Anteil an meinem täglichen Insulin-Bedarf sagt eindeutig, dass in den alten Betas noch produktives Leben steckt. Natürlich interessiert mich, was sich vielleicht noch darüber hinaus aktivieren lässt. Deswegen a) möglichst wenig Belastung, und b) dafür wird bei mir auch wieder, wenn auch langsam, abgeschmolzen.
Wo Rainer das offenbar nicht selbst nachvollziehbar begründen kann, kann vielleicht jemand anderes erläutern, wie sich aus meiner Schreibe die Empfehlung zu Statinen rauslesen lassen soll?
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 30.07.2023 09:55:27 | IP (Hash): 1177615933
Danke Rainer für deine vergleichsweise sehr tolerante Einstellung meiner sicherlich nicht ganz perfekten Werte gegenüber, aber das Leben mit Diabetes ist ja immer irgendwo ein Spagat zwischen kulinarischer Sünde und Verzicht zugunsten des erkrankten Körpers...
Da ich zumindest einmal mein Gewicht von unter 85kg bei 185cm zu halten im Stande bin, bin ich vom BMI her schon mal gerade so noch in der Norm.
Mein Cholesterin wird von meinem Diabetologen ebenso kritisch beobachtet, wie Jürgen darauf hinweist, in dem Bereich auch in gesunden Normen liegen zu müssen. Er hat mir auch Statine empfohlen, aber ich möchte gern Werte des GesaMTCholesterins um die 200 aus eigener Kraft schaffen. Ich weiß, das wird mir auch gelingen, wenn ich die Sünden reduziere und beim Braten meines zumeist verwendeten Tofu als Fleischersatz auf zuviel Öl verzichte.
HbA1c von unter 6 werd' ich vielleicht nicht schaffen, aber unter 6,5 soll es schon immer werden, auch wenn sich meine Restfunktion einmal ganz verabschiedet hat.
Bisher mal noch keinerlei körperliche Beschwerden, bis auf 'ne Lesebrille, aber die haben auch gesunde 55jährige...
Was ich insgesamt sagen möchte ist, ich bemüh' mich! Aber zu "Platz 1" wird's wohl niemals reichen.
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am 30.07.2023 10:43:01 | IP (Hash): 55982570
ThomaS1968 schrieb:
wenn ich die Sünden reduziere und beim Braten meines zumeist verwendeten Tofu als Fleischersatz auf zuviel Öl verzichte.
!
Öl, insbesondere Rapsöl, aber auch Olivenöl, hat eher einen positiven Effekt auf Cholesterin und Blutfette. Ich würde an Rapsöl nicht sparen.
Nicht zu empfehlen sind dagegen Kokos- und Palmkernöl sowie tierische Fette, etwa Butter oder Schweineschmalz. -
am 30.07.2023 15:12:32 | IP (Hash): 1177615933
@Hape... Danke für den Tipp! Bin zwar Veggie, aber Butter und Käse nehm' ich manchmal für's Vollkornbrot. Da hab' ich noch Reduzierungsmöglichkeiten...
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am 30.07.2023 21:17:38 | IP (Hash): 55982570
Das "gesündeste Öl", was Gehalt und Verhältnis von ungesättigten Fettsäuren betrifft, ist Leinöl.
Das ist zum Braten leider wenig geeignet, Für Salate hingegen perfekt. Weiterer kleiner Nachteil ist, dass es eher "dunkel" aufbewahrt werden sollte, was aber im Prinzip eher problemlos realisierbar ist. -
am 31.07.2023 08:35:41 | IP (Hash): 997336889
ThomaS1968 schrieb:
Er hat mir auch Statine empfohlen, aber ich möchte gern Werte des GesaMTCholesterins um die 200 aus eigener Kraft schaffen.
Hallo Thomas,
wenn du an deinem Gesamtcholesterin arbeiten willst, dann wäre es sicher sehr hilfreich, die einzelnen Lipidfraktionen zu kennen und zu beobachten. Lass doch mal neben dem Gesamtcholesterin auch LDL- und HDL-Cholesterin und die Triglyceride einzeln bestimmen. Wenn dein Arzt das nicht veranlassen will, musst du es vielleicht selbst bezahlen. Das würde etwas um die 10€ kosten, das ist bestimmt kein schlecht angelegtes Geld.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 31.07.2023 08:36:05. Grund: BBCodes -
am 02.08.2023 15:03:49 | IP (Hash): 1177615933
Hallo Rainer. Ich hab' jetzt doch nochmal genauer auf mein letztes Blutbild geschaut...
LDL: 139 (da warst Du mit 140 sehr gut...), Triclyceride: 102, Gamma-GT: 18
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Bearbeitet von User am 02.08.2023 15:06:43. Grund: Ergänzung -
am 08.08.2023 15:31:32 | IP (Hash): 160582365
Ohne jetzt den Verlauf genau durchzulesen - 90% des Cholesterinwertes wird genetisch bedingt und ist kaum durch die Ernährung beeinflussbar. Andererseits esse ich immer mehr oder weniger das gleiche und der LDL ist letztes von 165 auf 145 gefallen, bin immer so an der Grenze zur Statineinnahme. Triglyceride waren immer so 160-200 (früher auch mal 700), jetzt plötzlich 65, obwohl ich gar nichts geändert habe.
Empfehlenswert sind gute Fette (Olivenöl, Lachs), aber auch Eier, Butter etc., da diese eben nicht viel beim Cholesterin bewirken und helfen können Kohlenhydrate aus der Nahrung zu ersetzen (was man bei Diabetes versuchen sollte).