Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Ist 155mg/l nach extrem süßem Essen zu viel?

  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 02.09.2023 23:30:04 | IP (Hash): 329297843
    Hallo liebes Forum,
    ich habe dieses Forum gerade entdeckt und bin ganz dankbar, eine Frage stellen zu können.
    Ich messe meinen Blutzucker öfter mal, obwohl ich kein Diabetes diagnostiziert bekommen habe. Und am Morgen liegt mein Nüchtern Wert meistens kurz unter 100. Das ist doch normal, oder? Doch gestern habe ich meinen Blutzucker gemessen, nachdem ich etwas sehr Süßes gegessen habe und habe mich sehr erschrocken, weil er bei 155 lag. Ich esse leider auch zu häufig. Vielleicht nicht unbedingt süß. Aber einfach mit zu wenigen längeren Pausen, denke ich.
    Meint Ihr, ich muss mir Sorgen machen, wegen dem gemessenen Wert? Gerade lag er bei 121mg. Ich kenne mich mit Diabetes wirklich nicht gut aus. Ich hoffe, Ihr könnt mir evt. helfen?
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 03.09.2023 00:05:30 | IP (Hash): 666288645
    155 mg/dl ist nicht gefährlich hoch. Allgemein kann man auch sagen dass Blutzuckerschwankungen bei normalen Menschen auch normal sind, weil der Körper halt auch Zeit braucht auf den Zuckeranstieg im Blut mit der korrekten Menge an Insulin zu reagieren.

    Der Körper reagiert erst chemisch ab ca 220 mg/dl mit der Ausschüttung von Keton. Wenn ab dem Zeitpunkt eine Senkung des Blutzuckerspiegels über die Bauchspeicheldrüse (mit Insulin) nich erfolgreich war.

    Also nur zum Vergleich ich verliere erst mit einem Wert von weit über 500 mg/dl das Bewusstsein, weil der Glukose Wert für das Gehirn zu toxisch geworden ist.

    Langzeitfolgen können auch normale Menschen am besten noch mit einem HBA1C Wert beim Arzt beurteilen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1008
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 03.09.2023 10:27:40 | IP (Hash): 1977976339
    Max_Schmidt schrieb:
    Der Körper reagiert erst chemisch ab ca 220 mg/dl mit der Ausschüttung von Keton. Wenn ab dem Zeitpunkt eine Senkung des Blutzuckerspiegels über die Bauchspeicheldrüse (mit Insulin) nich erfolgreich war.


    Nö, der Körper reagiert mit der Bildung von Ketonen, wenn er die Zellen nicht mehr ausreichend mit Glucose versorgen kann, und deshalb Fett in Ketone metabolisiert. Dieses ist erstmal völlig unabhängig vom Blutzucker. Siehe z.B. ketogene, also extrem kohlenhydratarme, Ernährung.
    Bis 0,6 mmol/l im Blut gilt als normaler Wert bei kohlenhydrate-basierter Ernährung und steigt bei ketogener Ernährung auf bis zu 3mmol/l.

    Eine Ketoazidose entsteht bei extremen bis absolutem Insulinmangel und beginnt mit einer Ketose. Dabei werde neben den zu vielen Ketonen große Mengen von Kalium und Natrium ausgeschieden. Der Körper übersäuert.
    Diese kann z.B. bei Anwendung von SGLT-2-Hemmern ohne erhöhte Blutzuckerwert auftreten, weshalb diese für Typ1er nicht mehr zugelassen sind.

    Max_Schmidt schrieb:
    Langzeitfolgen können auch normale Menschen...


    Wir sind normale Menschen!!!
    Bearbeitet von User am 03.09.2023 10:31:21. Grund: Korrektur
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 03.09.2023 12:01:02 | IP (Hash): 1236786101
    Max_Schmidt schrieb:
    155 mg/dl ist nicht gefährlich hoch. Allgemein kann man auch sagen dass Blutzuckerschwankungen bei normalen Menschen auch normal sind, weil der Körper halt auch Zeit braucht auf den Zuckeranstieg im Blut mit der korrekten Menge an Insulin zu reagieren.

    Der Körper reagiert erst chemisch ab ca 220 mg/dl mit der Ausschüttung von Keton. Wenn ab dem Zeitpunkt eine Senkung des Blutzuckerspiegels über die Bauchspeicheldrüse (mit Insulin) nich erfolgreich war.

    Also nur zum Vergleich ich verliere erst mit einem Wert von weit über 500 mg/dl das Bewusstsein, weil der Glukose Wert für das Gehirn zu toxisch geworden ist.

    Langzeitfolgen können auch normale Menschen am besten noch mit einem HBA1C Wert beim Arzt beurteilen.



    Vielen Dank, euch beiden!
    Allerdings bin ich jetzt nicht schlauer, als vorher. Welche Antwort stimmt denn nun?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1008
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 03.09.2023 13:24:21 | IP (Hash): 1977976339
    Sorry, dass ich dich mit meiner Richtigstellung zum Thema Ketone verwirrt habe.

    Deine Werte sind im Rahmen eines gesunden Blutzuckerverlaufs.
    Bearbeitet von User am 03.09.2023 13:26:23. Grund: Korrektur
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.09.2023 18:02:10 | IP (Hash): 1300553252
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar Da steht gleich zu Anfang ne umfassende Grafik zum Blutzucker- und Insulin-Verlauf nach dem Essen.
    Wie da was zusammenhängt, und dass größere Schwankungen und Spitzen auch für Menschen ohne Diabetes auf die Dauer nicht gesund sind, finde ich super lesbar dargestellt in "Der Glukose-Trick".

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 03.09.2023 19:33:25 | IP (Hash): 1236786101
    Heißt das denn, dass 155 eine "Spitze" ist? Ab welcher Höhe kann man von "zu hoch sprechen"? Auch wenn man noch nicht gleich von Diabetes sprechen muss? Ich hatte früher, so meine ich, nie Werte von über 140.
    Und wie kann man höhere Werte, auch wenn man noch "gesund" ist, vermeiden? Durch ketogene Ernährung?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1008
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 03.09.2023 20:31:33 | IP (Hash): 1977976339
    Die 155mg/dl sind eine kleine Spitze, eher ein Hügel, aber bedingt durch viel Zucker und in dem Zusammenhang auch völlig ok. Mal davon abgesehen, dass die Messgeräte für zuhause oft nicht besonders genau messen.

    Lass dich bitte nicht verunsichern und ernähre dich gesund und ausgewogen.
    Dabei ist auch mal was Süßes total ok, solange es nicht mehrmals täglich in (über-) großen Mengen ist.

    Ich sehe bei dir im Moment keine Entwicklung in Richtung Diabetes!
    Warum misst Du eigentlich regelmäßig deinen Blutzucker?
    Bearbeitet von User am 03.09.2023 20:35:14. Grund: Ergänzung
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 04.09.2023 10:44:05 | IP (Hash): 1895381784
    Danke für Deine Antwort!
    Ich habe eine Schilddrüsenerkrankung und bin deswegen schon seit Jahrzehnten mit Hormonen befasst. Aktuell merke ich seit einigen Monaten Kribbeln an den Füßen und Händen, als auch eine verschlechterte Sehkraft. Und ich bin auch schlecht konzentriert, as auch vergesslich. Das kann natürlich auch etwas mit den Wechseljahren zu tun haben. Aber ich hatte sonst nüchtern am Morgen einen Blutzucker von unter 100. Und jetzt liegt er oft bei kurz über 100.
    Wie kann man denn gut vorsorgen, wenn man den Blutzucker nicht zu hoch haben möchte? Viel Bewegung ist mir bekannt. Ich würde ansonsten noch auf wenige Mahlzeiten am Tag tippen. Also, intermittierendes Fasten. Ist das richtig? Zu viel Süßes und zu viele Kohlenhydrate esse ich sowieso nicht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 04.09.2023 11:47:23 | IP (Hash): 1169571269
    Hallo James,

    bei diesen BZ-Werten brauchst du wirklich keine Angst vor einer Diabetesentwicklung zu haben. Von Diabetes ist weit und breit keine Anzeichen zu sehen und auch Prädiabetes scheint noch ganz weit weg zu sein. Die 155mg/dl nach einer Zuckerbombe sagen dir lediglich, dass du so etwas nicht regelmäßig mehrmals am Tag essen solltest. Wenn du das sowieso nicht machst, kannst du den Wert ganz einfach abhaken.

    Die andere Frage ist einfach und schwierig zugleich; Um eine Diabetesntwicklung zu vermeiden, brauchst du dich nur gesund zu ernähren. Das Problem ist, dass dir niemand genau sagen kann, was wirklich gesund ist. Selbst in der Fachwelt existieren dazu die unterschiedlichsten Meinungen, die sich zum Teil auch widersprechen. Ich halte viel vom intermittierenden Fasten, aber nur dafür musst du diesen großen Aufwand nicht betreiben. Auf jeden Fall könnte es sinnvoll sein, die Pausen zwischen den Mahlzeiten einzuhalten und nicht laufend zwischendurch zu snacken. Allerdings dürften auch hierabei gelegentliche Ausnahmen überhaupt nichts ausmachen. Wenn du bereits bei den Kohlenhydraten auf dei Menge und die Qualität achtest, dann ist das bestimmt auch gut und hilfreich, um eine Diabetesentwicklung zu vermeiden.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 04.09.2023 22:21:24. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 11.09.2023 19:45:17 | IP (Hash): 329297839
    Hallo, ich habe gerade nochmal meine Blutwerte durchgesehen und habe eine Frage an Euch.
    Diese werte haben, glaube ich irgendwas mit Zucker zu tun, oder? Sorry, ich weiß wirklich überhaupt nichts darüber.
    Der eine ist zu niedrig, oder? Weiß jemand, was das genau aussagt?

    HbA 1c ist bei 5,6% . Ist das ein Problem?

    Ich musste hier gerade ein bisschen löschen, weil ich immer die Meldung bekam, dass ich keine bestimmten Zeichen verwenden darf. Ich hatte nur die Werte aus meinem Blutbefund kopiert. Rechts neben 5,6 Prozent stand noch weniger als 6,5. Ich wurde gerade in einem anderen Forum darauf aufmerksam gemacht, dass das im Graubereich wäre. Stimmt das?


    Bearbeitet von User am 11.09.2023 19:49:22. Grund: Rechtschreibung
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 11.09.2023 19:53:22 | IP (Hash): 329297839
    Ich habe noch einen anderen HbA1c Wert. Dieser ist 37,7mmol. Ist der ebenfalls zu hoch? Ich habe gerade gelesen, dass der Wert von 5,7% schon ein Prädiabetes ist. Stimmt das? Was kann ich dagegen unternehmen, außer viel Bewegung?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 11.09.2023 19:58:45 | IP (Hash): 881260344
    Hallo,

    5,7 ist schon ganz kurz vor Prädiabetes und eigentlich viel zu hoch für Gesunde, ab 6,5 könntest du offiziell schon als Diabetiker eingestuft werden.
    Prädiabetes ist so die gelbe Karte, hast es da noch selber in der hand aber musst was tun.

    Tritt besser jetzt schon mal auf die Bremse und reduzier das Süsse zeug, mehr bewegen und leg auch ruhig mal Pausen zwischen den Mahlzeiten ein (Snacks weglassen).

    gruß
    Gunter


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 11.09.2023 20:16:38 | IP (Hash): 329297839
    Herzlichen Dank!
    Ich habe, was Ernährung betrifft ganz schöne Probleme, weil ich kein Fleisch, oder kaum Milch usw. zu mir nehme. Eier mag ich auch überhaupt nicht. Wenn ich jetzt noch so gut wie keine Kohlenhydrate esse, also keine Nudeln, Kartoffeln, Reis, was esse ich dann noch? Brot, also Mehl esse ich auch fast nicht. Ich esse sehr viele Nüsse. Äpfel, Weintrauben und Ähnliches, ist ja auch alles zu süß für Diabetes. Wie ernährt Ihr Euch?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 11.09.2023 20:48:50 | IP (Hash): 881260344
    Oh, das ist ein unedliches Feld für Diskussionen....

    Fisch magst du auch keinen? Was ist mit Hülsenfrüchten, Erbsen, Bohnen und so?
    Gemüse?
    Das ist alles ok.
    Nüsse sind BZ harmlos (aber haben viele Kalorien).

    Früchte: Weintrauben sind sehr schlecht, Ananas, Mango, Bananen haben auch sehr viel Zucker.
    Mittlemässig geeignet sind Orangen, Pfirsich, Nektarinen, Birnen und Äpfel.
    Gut sind alle Beerenobstsorten, Kiwi (vor allen die grünen), Grapefruit, Zitronen.
    Alles natürlich nur in Maßen (Handvoll).

    Bei Nudeln, Reis , Brot kannst du die Vollkornversionen mal testen - VK Brot liebe ich, Nudeln geht so, Reis muss man mögen (nicht so meins^^). Nudeln, Reis und Kartoffeln am besten Stunden vorher schon kochen und dann noch mal erwärmen (das reduziert tatsächlich die KHs).
    Nudeln al dente. kartoffeln als Bratkartoffeln oder maximal als Salzkartoffeln, ungünstig ist meist Püree.

    Ich verzichte auch nicht komplett auf KHs, eine Ernährung ohne kann ich mir (aktuell) nicht vorstellen.
    Aber reduzier auf alle Fälle die Menge, schau das es überschaubare Portionen sind und wieg das vielleicht (anfangs) mit der Waage ab bis du das gefühl für die menge raus hast.

    Vermeide so gut es geht Pizza, Frittiertes (Pommes, Nuggets) und vor allen Dingen diese ständigen Snacks wzsichendurch, der Marsriegel, die Gummibärchen, die Chips am Abend, Salzstangen und ähnliches. Gib dem Körper eine Pause.
    Kuchen als Besonderheit betrachten und nicht unbedingt das süsseste Teil wählen. Also lieber Käsekuchen als Sachertorte. Lieber Kugel Eis für unterwegs als den Erdbeereisbecher mit viel desertsauce.
    Das allerschlimmste sind zuckerhaltige Getränke, Softdrinks und Säfte. Liber Wasser, Tee oder die "Zero" Varianten.
    Zuckerzusätze zum Essen, zum Kaffee oder Tee am besten ganz vermeiden.

    Und nach den Mahlzeiten, vor allem wenns üppiger war, ruhig eine Runde spazieren, die Treppe hochrennen oder ähnliches - das kann kleinere "Sünden" ein wenig wettmachen

    und noch 100.000 Dinge mehr....

    gruß
    Gunter

    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 11.09.2023 20:56:35 | IP (Hash): 329297839
    Vielen Dank, lieber Gunter,
    ich esse grundsätzlich keinen Zucker. Ich habe nicht einmal Zucker in meiner Wohnung. Ich trinke keine süßen Getränke. Fast ausschließlich Wasser. Gummibärchen oder Marsriegel esse ich komplett nicht.
    Aber ich habe gerade alte Blutwerte von mir gesehen, von 2014. Da war mein HBa 1c Wert auch schon bei 5,7%. Und eigentlich alle anderen Blutentnahmen genauso! Immer bei 5,6 oder 5,7! Noch nie hat eine Ärztin etwas gesagt1
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 11.09.2023 21:10:45 | IP (Hash): 1988590479
    Da bist du vermutlich noch so unter dem Radar des Artes durchgeflogen.
    5,6 ist ja offiziell auch noch nichts zu diagnostizieren. Noch im gesunden Bereich aber schon weit oben nahe der Grenze.
    Meine Ärztin hat bei HbA1C 5,9 auch nur eine ganz, ganz sanfte und zaghafte Warnung abgegeben, so sanft und dezent das ich sie nicht mal so richtig gehört habe und das leider auch sofort ignoriert habe.
    15 Monate später war ich dann bei 11,5 das ging dann auf einmal rasant schnell, mein Körper hatte wohl einfach mal genug des täglichen KH Bombardements.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 11.09.2023 22:17:59 | IP (Hash): 329297839
    Was wäre denn ein guter HBa 1c Wert? Ich hatte 2010 mal 5,3%. Ist das immer noch zu hoch?
    Ich überlege jetzt, wie ich am Besten frühstücken kann.
    Ist Avocado mit Kichererbsen und Olivenöl, Zitrone, Knoblauch Salz und Pfeffer denn ok? Fühle mich jetzt ganz verunsichert, was meine Ernährung angeht.
    Bearbeitet von User am 11.09.2023 22:52:43. Grund: Nachtrag
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 277
    Mitglied seit: 14.01.2018
    am 11.09.2023 22:55:45 | IP (Hash): 1855103390
    Die 155 sind für eine ungünstige Verhaltensweise noch ein guter Wert

    Die 5,6 zeigen, dass du gerade von unten am Graubereich kratzt, also evtl. öfter ungünstiges Verhalten zeigst.

    Als ehemaliger 'Puddingvegetarier" rate ich zu viel mehr Gemüse und Mut zu Eiweißen und guten Ölen.


    ______________________
    ehemaliger Diabetiker
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 12.09.2023 00:54:46 | IP (Hash): 329297839
    Vielen Dank!
    Heißt "Mut zu Eiweißen" Fleisch? Erdnüsse sind auch eiweißreich. Ich kann kein Fleisch mehr essen, selbst wenn ich wollte. Das gilt auch für Fisch. Aber das mit dem Gemüse nehme ich mir zu Herzen. Da liegt tatsächlich ein Schwachpunkt.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 277
    Mitglied seit: 14.01.2018
    am 12.09.2023 06:21:17 | IP (Hash): 1855103390

    Eiweiß und gute Öle sollen zu viele Kohlenhydrate ersetzen.

    Der Mut.

    FETTE. Ich hatte Butter aufs Brot, Nüsse zum Knabbern, Öl zum braten und im Salat zu meiner ungesunden Zeit vom Speiseplan verbannt. Weil immer immer wieder vor Fett im Essen gewarnt wurde.

    EIWEiß. Ja, Erdnüsse sind ja eigentlich Bohnen.
    Also mehr Erbsen und Bohnen und Veggieprodukte auf deren Basis. Eier.
    Früher hatte ich auch davor Angst. Insbesondere vor den resultierenden Fürzen.
    Ich persönlich hab meinen Fischkonsum erhöht.
    Esse ab und zu mal Fleisch, wenn's ums Lebensmittelretten geht.
    ______________________
    ehemaliger Diabetiker
    Bearbeitet von User am 12.09.2023 06:23:34. Grund: rechtschreipunk
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 12.09.2023 15:59:10 | IP (Hash): 1236786098
    Danke! Das sind tolle Hinweise für mich! ich habe noch eine Frage, wenn das ok ist.
    Ich habe heute mal etwas disziplinierter gegessen. In dem Sinn, dass ich nur um 12.30 Linsensalat und Bulgur gegessen habe, ohne eine Stunde danach gleich wieder irgendwas zu essen. Ich denke, da liegt bei mir das Problem. Ich esse eigentlich ständig. Wenn auch nichts extrem Zuckerhaltiges. Jedenfalls keine Gummibärchen, oder solches Zeugs.
    Und jetzt scheint mein Körper völlig "überzureagieren". Ich habe bis jetzt noch nichts gegessen. Ich würde dann gegen 17.00 noch einmal was essen und danach nichts mehr. Aber ich habe so einen Hunger, als wäre mein Blutzucker auf 30 gesunken! Aber ich habe ihn gerade gemessen und er ist bei 112! Wie kann es sein, dass ich wie ein Schluck Wasser in der Kurve hänge und mich fühle, als sei der Blutzucker völlig im Keller, wenn er eigentlich noch recht hoch ist?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 383
    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 12.09.2023 17:10:19 | IP (Hash): 1043407354
    Ja das ist ein guter Punkt.
    Diese ganzen kleinen Zwischenmahlzeiten sind nicht gut, es ist ja jedesmal Arbeit für den Stoffwechsel und alle beteiligten Organe und der Körper braucht das ganz sicher nicht. Die hätten gern mal eine Pause zwichen den Mahlzeiten.
    Der Körper kann ganz gut ohne Nahrung mal ein paar Stunden auskommen. Permanent etwas essen zu müssen ist kein Plan der Natur und der Evolution sondern eine pure Angewohnheit , entstanen aus dem Überfluss der mordernen Zeit.

    Dieses Gefühl wie massive Unterzuckerung , Schwächeanfälle und "ich sterbe gleich vor Hunger" wird vergehen nach einiger Zeit der Umgewöhnung, das ist nichts, ausser vielleicht eine harmlose "Entzugserscheinung".

    Wenn der "Hunger" nervt, trink einen Tee oder Kaffee oder Wasser. Und versuch da nichts zu essen (auch nichts "Gesundes") bis zur nächsten Mahlzeit.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 12.09.2023 17:48:51 | IP (Hash): 1236786098
    Vielen Dank! Ich habe auch schon an Tee gedacht. Das werde ich mir mal angewöhnen. Dann purzeln evt. auch ein paar Pfunde. Schaden würde es nicht!
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 02.09.2023
    am 15.09.2023 12:59:05 | IP (Hash): 833501570
    Hallo zusammen, ich möchte etwas berichten zum Thema "nur 2 Mahlzeiten am Tag und spätestens nach 18.00 nicht mehr essen, als auch, nicht zwischendurch snacken".
    Ich bin die letzten Tage eisern gewesen. Habe nach ca. 17.00 nichts mehr gegessen, nur 2 Mal am Tag gegessen und nicht vor 12.00 mittags gegessen.
    Ich habe eigentlich gehofft, ein oder zwei Pfund zu verlieren. das ist nicht passiert. Aber etwas sehr viel Schwerwiegenderes ist passiert! Ich fühle mich extrem besser. ich glaube, so gute Laune, wie heute, hatte ich seit Jahren nicht. Ich habe zumindest subjektiv den Eindruck, dass ich sehr viel klarer im Kopf bin, fröhlicher und irgendwo wacher. Wahnsinn!
    Ich musste das unbedingt mitteilen. Ich glaube intermittierendes
    Fatsen ist ein Geheimrezept, nicht nur, um Gewicht zu verlieren und den Blutzucker in die richtige Richtung zu beeinflussen. Apropos, dieser ist inzwischen nüchtern bei 98!
    Bearbeitet von User am 15.09.2023 13:00:24. Grund: gelöscht