Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Versorgungszentrum Leber

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 23.09.2023 11:34:17 | IP (Hash): 867332188
    Hier mal ein bisschen Sach-Info zu meinem Leber-zentrierten Weltbild, zitiert aus LIFE WITHOUT DIABETES von Roy Taylor, Newcastle.

    First thing in the morning, none of the glucose molecules in your blood have come directly from food. The last meal is a distant metabolic memory. In fact, virtually all your blood glucose has been made by your own body; by your liver. …

    The liver in particular is busy-manufacturing whatever sort of fuel the body requires at this moment in time. It can make glucose from substances released from elsewhere in the body -for instance, from lactic acid (a string of three carbons) or the components of any protein surplus to requirements. If there is too much glucose around, the liver can turn it into fat. The liver never rests...

    The plumbing for the pancreas is very clever, and different from other parts of the body. Blood passing through tissues is usually collected into veins, which take it back to the heart for general recirculation. But blood from the pancreas is collected into a special vein that delivers it straight to the liver.
    Thus the insulin is not let loose into the whole body but immediately delivered to the liver, cutting out any delay in action.

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 24.09.2023 09:32:12 | IP (Hash): 1499616625
    Hier Googles Übersetzung für alle, die kein Englisch mögen:

    Das Erste am Morgen: Keines der Glukosemoleküle in deinem Blut stammt direkt aus der Nahrung. Die letzte Mahlzeit ist eine ferne Stoffwechselerinnerung. Tatsächlich wird praktisch dein gesamter Blutzucker von deinem eigenen Körper hergestellt; durch deine Leber. …

    Die Leber ist vor allem damit beschäftigt, die Art von Brennstoff herzustellen, die der Körper zu diesem Zeitpunkt benötigt. Sie kann Glukose aus Substanzen herstellen, die an anderer Stelle im Körper freigesetzt werden – zum Beispiel aus Milchsäure (einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen) oder den Bestandteilen von Proteinen, die den Bedarf übersteigen. Wenn zu viel Glukose vorhanden ist, kann die Leber diese in Fett umwandeln. Die Leber ruht nie...

    Die Verbindung der Bauchspeicheldrüse ist sehr clever und unterscheidet sich von anderen Teilen des Körpers. Blut, das durch die meisten übrigen Gewebe fließt, wird normalerweise in Venen gesammelt, die es zur allgemeinen Rezirkulation zurück zum Herzen transportieren. Das Blut aus der Bauchspeicheldrüse wird jedoch in einer speziellen Vene gesammelt, die es direkt zur Leber leitet. Dadurch wird das Insulin nicht in den gesamten Körper abgegeben, sondern sofort an die Leber abgegeben, wodurch eine Verzögerung der Wirkung vermieden wird.

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 24.09.2023 09:47:27 | IP (Hash): 1499616625
    @Rainer
    Meine Entscheidung fällt auf d) hier super verständlich erklärt:
    Als Pfortaderkreislauf bezeichnet man den venösen Blutkreislauf von Magen, Darm, Milz und Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Über die Pfortader (Vena portae) wird das Blut aus diesen Organen zunächst in die Leber geleitet und danach über die untere Hohlvene (Vena cava inferior) dem rechten Herzvorhof zugeführt. Usw. usw…
    https://www.netdoktor.de/anatomie/pfortaderkreislauf/#:~:text=Als%20Pfortaderkreislauf%20bezeichnet%20man%20den,inferior)%20dem%20rechten%20Herzvorhof%20zugef%C3%BChrt.

    Das gespritzte Insulin muss zu seiner wesentlichen Wirkung im Portal-=Pfortaderkreislauf und damit in der Leber ankommen.

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 25.09.2023 09:30:55 | IP (Hash): 103799444
    Der Blutkreislauf in unserem Körper funktioniert ganz ähnlich wie der Heizkreislauf in einem Haus. Für die Kreislaufbewegung des Energieträgers Wasser sorgt dabei eine Pumpe. Die schiebt das Wasser in den Vorlauf, und im selben Maße kommt immer jeweils das im Rücklauf zurück, das schon den Kreislauf bei den Heizkörpern hinter sich und von der Wärmeenergie abgegeben hat. Just bevor es zur Pumpe zurück kommt, durchläuft es den Heizkessel und wird darin wieder mit Wärme bis zur eingestellten Temperatur aufgeladen.

    Der Heizkessel in unserem Organismus ist der Portalkreislauf mit der Leber als zentralem Versorgungsorgan. Die verwertbaren Bestandteile von ALLEM, was wir uns durch die Futterluke einverleiben, gelangen in den Portalkreislauf und damit direkt in die Leber. Dazu alles, was die Leber zur Verarbeitung braucht, wie z.B. Insulin.
    All diese Bestandteile werden in der Leber verarbeitet und zur passenden Weitergabe in den Kreislauf durch Körper - zuerst zur Pumpe - aufbereitet.
    Passende Weitergabe bedeutet z.B. bei der Glukose über Nacht und zwischen den Mahlzeiten im gesunden Mittel um 80 mg/dl, und zwar egal, ob der Mensch schläft oder rennt.
    Nachtrag:
    Wenn das Blut dann nach dem Durchlauf durch den Körper in das Versorgungszentrum zurück kommt, wird es mit dem aufgeladen, was die Zellen was fehlt, selbstverständlich auch mit Glukose und Insulin.

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
    Bearbeitet von User am 25.09.2023 10:46:41. Grund: Nachtrag
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 27.09.2023 20:29:46 | IP (Hash): 1265751368
    Mal wieder ein bisschen völlig idiotisches Geschwätz von der Erde=Scheibe-Fraktion auf der Grundlage von den Messergebnissen zitiert von Prof Taylor:

    "Because the level of glucose in the blood is similar on going to bed and when waking up, it may seem as if nothing has happened. In fact, every morsel of glucose in the blood is changed every 90 minutes. …

    During any period without food, the liver produces a constant, small amount of glucose for every two pounds of body weight. So, for instance, a man weighing 165 pounds would produce about one sixth of a gram every minute. In an hour, this adds up to about 10g of glucose (two teaspoonfuls). During your eight-hour sleep, eight times this amount, or about 80g (16 teaspoonfuls), is added to your blood. That is a lot of glucose to be made while your body is relatively inactive. To ingest the equivalent as carbohydrate, you would need to eat four thick slices of bread."

    Nachtrag und wichtig:
    Das Zitat bezieht sich auf den gesunden Stoffwechsel!

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
    Bearbeitet von User am 27.09.2023 20:31:39. Grund: Nachtrag
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.10.2023 22:22:44 | IP (Hash): 542101802
    Mal wieder etwas Info von der Scheibenerde. Und klar, dass so dummes nachgemessenes Geschwätz überhaupt nicht zu unserer ernsthaften DDG und DGE Info passen will, die schließlich über Jahrzehnte gewachsen ist, in denen noch herzlich wenig gemessen werden konnte.

    "But What About the Fat in Our Food?

    So far, we have talked mainly about the carbohydrates in our food and how they affect glucose levels; now it's time to look at what happens to the fat we eat. As you'll see in this section, the processing of fat and of glucose actually go hand in hand.

    Let's return, briefly, to when you woke up this morning, and when your body was largely relying on fat for fuel. Fat was flowing from the fat stores to the tissues where it was required. Only the brain was burning glucose. That happy balance would have lasted until the first meal of the day. Ideally, by then you would …"

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5073
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 09.10.2023 14:17:15 | IP (Hash): 901354896
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mal wieder etwas Info von der Scheibenerde. Und klar, dass so dummes nachgemessenes Geschwätz überhaupt nicht zu unserer ernsthaften DDG und DGE Info passen will, ...

    O je, o je, eine allseits bekannte Tatsache, die lediglich für hjt_Jürgen bisher noch nicht bekannt war, wird uns hier als große Neuheit verkauft. Und nicht nur das, diese Tatsache wird von dem Spinner gleich noch so dargestellt, als ob sie von allen "dummen" Fachleuten bisher bestritten wurde. Das nutzt er gleich mal, um seinem liebsten Hobby nachzugehen: die DDG und DGE zu beschimpfen - in diesem Fall vollkommen grundlos.

    Aber eigentlich macht das nicht viel, diesen hjt_Jürgen'schen Selbstbefriedigungsthraed guckt sich sowieso niemand an, oder etwa doch?

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 09.10.2023 14:20:48. Grund: BBCodes
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.10.2023 20:30:31 | IP (Hash): 1876433043
    Sorry, da hab ich bislang wohl doch ne Menge missverstanden. Bis jetzt hatte ich das immer so verstanden, dass die Zellen, die sich aus Fett versorgen, dafür erst die entsprechenden Enzyme entwickeln /aktivieren müssen. Dafür müsste, so hatte ich das auch im Keto Forum immer gelesen, eben die Bereitschaft für die Ketose erst hergestellt werden. Erst wenn die hergestellt sei, ginge allgemein auch Fett, und nicht einfach so bei normal großem Glukoseanteil in der Nahrung trotzdem über Nacht regelmäßig die Energieversorgung wesentlich aus Fett. Und vor allem, wenn man dann nicht beständig ketogen=sehr wenig KHs äße, wäre die Ketose=Fettverwertung zu Energiegewinnung auch gleich wieder futsch. Oder hast du immer schon gemeint, dass die Versorgung der Muskelzellen aus Fett über Nacht auch ohne Ketose funktioniert, und ich hab das nur nicht gerafft?

    Nachtrag Zitat Rainer:
    "Jetzt zu deiner Befürchtung, dass du mit dem Zeug, was du gegen Hypos in dich rein schieben musst, häufig aus der Ketose fliegen könntest. Kommt es denn bei sehr oft vor, dass du gegen Hypos anessen musst? Ich denke, wenn das 2 ... 3 mal im Monat passiert, dann macht das nicht viel aus, wenn du dann vielleicht aus der Ketose fliegst."

    Also Zitat von dir hier im Forum von 02.03.22 "Mein Erfahrungsbericht: Ketogene Ernährung und Typ 1 Diabetes" und irgendwie doch ein sehr deutlicher Hinweis von dir darauf, dass die Fettverwertung=Ketose so einfach nicht funktioniert. wenn alltäglich in normalem DGE-Umfang Glukose gegessen wird, oder?

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
    Bearbeitet von User am 15.10.2023 21:35:57. Grund: .