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Leberentfettung nach Taylor
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am 26.10.2023 19:36:24 | IP (Hash): 268113995
HeikeOV schrieb:
Ein kurzer Ausschnitt aus einer Presseerklärung der DDG:....
Wie ich DiRECT sehe, krankt der Remissions-Ansatz an der völlig fehlenden BZ-Orientierung und der ausschließlichen Fokussierung auf HbA1c und BMI.
Wenn der BMI ausschlaggebend wäre, hätten 30% der Teilnehmer an der UKPDS nicht teilnehmen können, weil sie mit BMI 25 und besser ja gesund gewesen wären und keinen T2D gehabt haben könnten.
In seinen eigenen Veröffentlichungen hat Taylor beständig darauf hingewiesen, dass man mit Blick auf das Gewicht nur von einem genetisch bedingt individuellen als Schwelle ausgehen könne, mit deren Überschreiten die Fehlfunktion(en) zum Typ 2 einsetzen.
Allerdings stehen nun mal alle Fachgesellschaften weltweit auf bis BMI 25 als gesund und auf darüber zunehmend krank. Und die allgemeine Entwicklung wird sie auch bestätigen. Denn damit werden auch immer mehr von denen T2D entwickeln, deren individuelle Gewichtsschwelle bei z.B. BMI 32 und liegt, usw. usw.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 26.10.2023 20:23:18 | IP (Hash): 1618718920
hjt_Jürgen schrieb:
Eine eindeutige Diabetes-Diagnose ist nur mit
Aus deinen bisherigen Beiträgen schließe ich, dass solche Untersuchungen bei dir nicht gemacht worden sind und die Diagnose Typ 2 keineswegs sicher ist. :)
Mody und Lada wurden ausgeschlossen.
Mein HBA1C Wert und Nüchternwert bleibt gleich. Egal ob ich Metformin genommen habe, abgenommen habe, Intervallfaste oder noch mehr Sport mache. Aber die Werte sind nicht in solch kritischem Bereich so dass ich mich jetzt nicht verrückt mache irgendwelche seltene Diagnosen zu finden. Alle 3 Monate wird gecheckt und sollte der HBA1C Wert irgendwann explodieren sehen wir weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2023 20:33:12 | IP (Hash): 1685476012
Also, gibt es denn überhaupt eine echte Heilung von DM? ich glaube nicht, nicht nach der Newcarstle Diet und auch sonst nicht. Nicht im Sinne von einer Heilung, das diese Krankheit vollkommen verschwindet und ungefähr so ausgeheilt wie z.b. eine fiebrige Erkältung oder eine Virenerkrankung bei der irgednwann die Erreger nicht mehr nachweisbar sind und Antikörper sich bilden.
Bei uns ist das was manche unter Heilung verstehen eher ein zurückdrängen des DM, bis hin zu gesunden Werten die kaum von einem Nicht-Diabetiker zu unterscheien sind.
Aber das funktioniert nur so lange wie man eine angepasste Ernährung beibehält, wenn der "geheilte" wieder Löffelnutella nachts futtert nach der Pizza, dann ist er gewiss bald wieder voll da, der DM.
Leberfasten: ich hab so was ähnliches gemacht, begonnen ohne von Taylor und Newcastle schon mal gehört zu haben. Ohne jede Ergänzungsmittel, niemand hat daran verdient ausser die normalen Supermärkte.
Ich habe zwangsweise, krankheitsbedingt, eine Weile ohnehin kaum gegessen, hatte durch die frische Diagnose DM und Übergewicht aber sowieso den Plan Zucker/KHs ziemlich auf Null zu fahren und die Kalorien drastisch zu reduzieren. Die Gelegenheit war günstig, ich hab einfach so weitergemacht und hab die Krankendiät um ein paar Wochen verlängert. Irgendwann, da war ich schon 5 Wochen dabei, hab ich das erste mal von Newcastle gehört und fand das das was ich tat dem sehr ähnlich kam.
Mein Fehler war, zu stark kalorienreduziert zu essen, noch unterhalb der Kalorienmengen die Taylor oder Worm empfehlen, dann fehlt irgendwo auch das Protein und es wird ungesund.
Fakt ist aber: ich würde es (fast) genau so noch einmal machen wenn ich die selbe Situation noch mal hätte. Vielleicht einen Proteinshake pro Tag dazu oder paar Nüsse extra, den Rest so lassen.
Weil es mir unglaublich geholfen hat, die Leberwerte sind durchweg von sehr schlecht auf normal gefallen, der DM ist eingefangen und ist gut zu kontrollieren, Cholesterin, Triglyceride - alles verbessert.
Mindestens 10 Kilo abgenommen, der Blutdruck hat sich auch normalisiert und meine ausgeprägte Fettleber ist tatsächlich auch weg.
Fakt ist aber auch: wenn einer untergewichtig ist oder gerne sein Normal-Gewicht halten möchte ist Taylor gewiss nicht geeignet (oder die Diät muss modifiziert werden). Weil es eine harte Diät ist, mit diesen Tageskalorien wird man zwangsläufig mindestens locker 5 kilo pro Monat abnehmen und das kann nicht jeder brauchen.
Die "beworbenen" Drinks wie Optifast oder Hepafast kann man vergessen - Taylors Diät geht auch ganz kostenlos über die Ernährung. Die Drinks sind nützlich weil sie definiert sind, man trinkt das halt und hat das was man haben darf. In der Küche muss man selber wiegen, selber nachdenken und selber kochen.
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2023 20:42:08 | IP (Hash): 1949666963
Nosweets schrieb:
Mody und Lada wurden ausgeschlossen. ...
vielleicht liest du mal in diesem Thread am 22.01.2022 03:39:41 und weiter
https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15095/Blutzuckersenkende-Medikamente-unwirksam?page=5&pagesize=10
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 26.10.2023 21:03:17 | IP (Hash): 1685476012
Zuckerle schrieb:
Hallo Zuckermann,
Was ich aber sehr empfehlen kann ist Heilfasten. Das mache ich ab und zu mal und es tut mir insgesamt sehr gut...auch ohne Fettleber...dazu habe ich das Buch "wie neugeboren durch Fasten"...eine gute Fastenhilfe...
Ich sehe eigenlich keinen grossen Unterschied zu Taylors Newcastle Diät.
Es läuft doch letztenendes immer auf das Geiche raus, den Körper mal zu entgiften und die Fettreserven anzugreifen. Und das Prinzip dazu gab es schon immer, das haben die schon in der Antike praktiziert.
Der Hauptunterschied ist eher im Detail - die traditionellen Fasten"zutaten" wie Honig und Säfte ersetzen durch irgendwas mit Protein und Gemüse - und die Dauer, taylor geht ja einige Zeit.
Wichtig ist halt das was danach kommt, also der Übergang der "Diät" in die normale, dauerhafte Ernährung. Das ist vielleicht die eigentliche Schwierigkeit dabei.
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am 26.10.2023 21:53:49 | IP (Hash): 1077626483
hjt_Jürgen schrieb:
Zuckermann schrieb:
"Mich würde mal interessieren, ob hier im Forum jemand außer „hjt_Jürgen ist, der nach der Leberentfettung nach Taylor von Diabetes geheilt wurde und oder welche Auswirkungen auf den HbA1c und C-Peptid Laborwert sich durch diese Leberentfettung ergeben haben."
Ah, siehste, noch so eine völlige Fehlinfo von dir, wie die, dass ich ein Nahrungsergänzungsmittel bewerbe: Ich habe hier noch nirgendwo geschrieben, dass mein T2D geheilt sei. So macht man Fake-Info ;)
Mein T2D ist noch immer mein engster alltäglicher Lebenspartner mit eher 30 als 40 IE Insulin gesamt pro Tag und HbA1c unter 5,5. Als INSULINER in 1998 gestartet mit HbA1c gut 7 und 140-160 IE Insulin gesamt pro Tag.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
Hallo hJt_Jürgen,
du hättest mal meinen von die zitierten Satz genauer lesen und nachdenken sollen bevor du hier etwas schreibst was so nicht stimmt, dann hättest Du meinen "Aufruf" NICHT als Fake-Info bezeichnet.
Da du immer wieder die Leberentfettung von Taylor hier im Forum erwähnst und damit bewirbst (Werbung machst), habe ich nach Forumsmitglieder gesucht um zu erfahren ob ausser dir, der du ja von dieser zwielichtigen Methode schwärmst, hier im Forum durch diese Methode geheilt wurde oder bessere Laborwerte erzielt hat.
Ebenso ist deine Aussage falsch, dass ich dir vorgeworfer habe, dass du ein Nahrungsergänzungsmittel bewirbst.
Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 27.10.2023 11:59:33 | IP (Hash): 1143097912
Hallo Zuckermann,
wir sind beide 76 und T2D-INSULINER. Ich nehme den Fake zurück. Ich denke, dass mehr Sinn macht, unsere verschiedenen Meinungen zu den Behandlungs- und Handlungsmöglichkeiten mit Typ 2 in gegenseitiger Achtung zu diskutieren.
Schlüssel zum Verständnis der sogenannten Leberentfettung nach Taylor ist die Entdeckung von Prof. Domenico Accili, Columbia NY, dass T2D genetisch belastete Beta-Zellen unter Fettstress de-differenzieren. Das heißt, dass sie in den Entwicklungsstand vor der Insulinproduktion zurückgehen. In diesem Stadium sind sie erst seit 2008 für die Medizin sichtbar. Weil sie bis dahin unsichtbar waren, galten sie als abgestorben.
So wurde mein Typ 2 mir im Januar 91 als immer mieseres Ergebnis des abnehmenden Bestands überlasteter Betas erklärt. Den immer kleineren Rest würde das Euglucon zwar noch mehr überlasten, das ich zur BZ-"Kontrolle" bekam, aber bis zu deren vollständigem Abnibbeln mit dem sogenannten Sekundärversagen könnten wir die damit noch nutzen. Und dann würde ich praktisch zum Typ 1 und müsste eh Insulin spritzen.
Prof. Accili und andere haben inzwischen nachgewiesen, dass sich diese Rückentwicklung der Betas mit Entfetten rückgängig machen lässt, so dass die dann ohne Fettbelastung wieder ganz normal Insulin produzieren und ausgeben. Dazu hat sein Kollege Taylor in Newcastle die Erkenntnis aus bariatrischen OPs addiert, dass die Verringerung an Fett in der Leber mit 1 Woche Fasten bis nur 600-800 kcal/Tag die Glukose-Ausgabe der Leber normalisiert. Und beides hat er dann in einen ersten praktisch machbaren Behandlungs-Ansatz mit 8-12 Wochen mit VLCD (Very Low Caloric Diet) übersetzt. Die ersten Veröffentlichungen haben das dann Newcastle Diet genannt.
Accili und Kollegen haben auch gefunden, dass länger unter Fett zurückentwickelt gehaltene Betas tatsächlich absterben. Das Umkehren kann folglich mit immer mehr T2D Dienstjahren nur immer seltener gelingen. Deswegen halte ich den Ansatz zur Remission statt in die normale Behandlung für besonders interessant für Neue, die ich damit nach deinem Verständnis verunsichere.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 27.10.2023 13:40:27 | IP (Hash): 1250450184
Hallo Jürgen...große Teile deiner Abhandlung sind für mich mal wieder unverständlich. Kannst du bitte diese beiden Sätze in Klartext erklären:
Den immer kleineren Rest würde das Euglucon zwar noch mehr überlasten, das ich zur BZ-"Kontrolle" bekam, aber bis zu deren vollständigem Abnibbeln mit dem sogenannten Sekundärversagen könnten wir die damit noch nutzen.
Deswegen halte ich den Ansatz zur Remission statt in die normale Behandlung für besonders interessant für Neue, die ich damit nach deinem Verständnis verunsichere.
Danke!
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.10.2023 14:50:52 | IP (Hash): 1143097912
@ Zuckerle: Ich probiere es. Und schreib bitte, wo mir das nicht ausreichend gelungen ist. Dann probiere ich halt weiter :)
1. Mir wurde erklärt, dass ich immer weniger Betazellen hätte. Und dass diese immer wenigeren Betazellen immer überforderter wären. Immer überfordertere Betazellen geben immer weniger Insulin aus. Mit immer weniger Insulin steigt der Blutzucker immer mehr viel zu hoch an.
Zum Begrenzen des Blutzuckers habe ich damals Euglucon bekommen. Euglucon verstärkt die Ausgabe der Betazellen. Es presst sie praktisch aus. Wo sie vorher schon überlastet waren, wurde die Überlastung damit noch deutlich vergrößert. Damit wurde ihr Ableben deutlich beschleunigt. Aber sie würden ja mit dem sogenannten Sekundärversagen sowieso absterben. Deswegen sollte die Behandlung sie eben bis dahin so intensiv wie irgend möglich nutzen.
2. Die zurückentwickelten Betas lassen sich zur normalen Funktion wiederbeleben, wenn sie vom Fett befreit werden. Aber das Wiederbeleben geht nur für eine begrenzte Zeit. Nach 4-6 Jahren ohne Wiederbeleben werden sie wohl als offenbar völlig unnötig abgebaut.
Schon der Prädiabetes entsteht ja dadurch, dass Betazellen sich unter Fett zurückentwickeln. Und mit dem über Jahre ansteigenden BZ bis zur Diabetes Diagnosereife entwickeln sich ja eben über Jahre immer mehr Betazellen zurück. Wenn dieser Anstieg z.B. 10 Jahre gedauert hat, lassen sich viele Betas einfach deswegen nicht mehr wiederbeleben, weil sie nicht mehr da sind.
Und mit jedem Jahr mehr ohne Fettentlastung entwicken sich weiter immer mehr zurück. Und gleichzeitig überschreiten ganz automatisch immer mehr der schon länger zurückentwickelten Betas ihre Überlebenszeit und werden abgebaut.
Ganz logisch also, dass sich umso mehr Betazellen erhalten und wiederbeleben lassen, je eher man damit anfängt.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
Bearbeitet von User am 27.10.2023 14:53:28. Grund: . -
am 27.10.2023 14:53:46 | IP (Hash): 1077626483
Hallo Zuckerle,
als ich den Beitrag von hjt_Jürgen gelesen habe, habe ich mich wie immer wieder gefragt, was er mir als fragestellender Verfassen meines Diskussionsbeitrages mit seinen Beiträgen hier in dieser Diskussion sagen möchte.
Das er ein echter "Schlaumeier" ist, wie wir Berliner hier zu so einer Personen sagen, habe ich seit meinem erstmaligen Beitrag in diesem Forum festgestellt und schließe daraus, dass dieser hjt_Jürgen, mit seinen sofortigen Antworten zu allen Themen sich als superwisser hier darstellen möchte.
Ich habe bei meinem oben stehenden Diskussionsbeitrag ganz einfach gefragt, ob hier in diesem Diskussionsforum Mitglieder vorhanden sind, die - ich ändere meine Fragestellung mal etwas ab - positive Erfahrungen mit der Leberentfettung gemacht haben.
Als Fragesteller in dieser Diskussionsrunde werde ich nun zu diesem Thema nichts mehr schreiben. So ein Typ wie dieser hjt_Jürgen ist für mich kein Diskussionspatner.
"hjt_Jürgen" möchte ich bitten auf meine Beiträge nicht mehr zu reagieren.
Grüße an dich Zuckerle und bleib gesund.
Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.